Portaltage

Portaltage. Mein erster Kontakt damit war Anfang 2018. Auf Facebook. Wo sonst. Irgendwo tauchte dieser Begriff in meiner Blase auf. Es klang … spooky. Weckte mein Interesse. Und irgendwas in mir sagte „Weitermachen“.

Neugierig geworden, was das nun schon wieder sein soll, begann ich zu recherchieren. Ich stieß im Netz auf diverse Seiten mit Daten, Informationen und mehr. Und verstand … erstmal recht wenig. Was ich aber sofort fühlte, war: Das ist wahr. Meine innere Stimme rief mir zu, genau hier dran zu bleiben, und diesen Weg weiter zu gehen. Und genau das tat ich.

Ab diesem Moment beobachtete ich mich selbst und diese Welt noch ein Stückchen genauer als ich das sowieso schon immer getan hatte. Und schnell merkte ich, dass an diesen Portaltagen ganz schön viel „dran“ war.

Was sind Portaltage?

„Portaltage sind nach dem Maya-Kalender Tage mit einer sehr hohen Schwingung und intensiven kosmischen Einströmungen / Einstrahlungen. Sie haben immer eine Auswirkung auf Körper, Geist und Seele und fordern eine Neuausrichtung, ein Schwingen auf höherer Ebene.“ (nach Alexandra Heck)

Der „Schleier“ ist also sehr dünn und Du kannst gut Verbindung nach Innen, zu Deiner Seele aufnehmen. Diese Tage fühlen sich – insbesondere für sensible bzw. hochsensible Menschen – aufgrund der starken Wirkung auf Körper, Geist und Seele – häufig besonders bzw. etwas speziell an. Die Portaltage bis Ende 2019 findest Du übrigens hier.

Wie äußern sich Portaltage?

Was sich an Portaltagen zeigt, ist unterschiedlich. Manche Menschen fühlen sich z. B. besonders müde, schlapp und erschöpft. Andere sind komplett überreizt, nichts gelingt und es macht sich eine innere Unruhe breit. Auch Schlafstörungen und intensive Träume können sich zeigen (allgemein träumen HSP = hochsensible Personen meist intensiver als andere). Auf der körperlichen Ebene können Kopfschmerzen, Schwindel oder auch ein flauer Magen auftreten.

So könnte es bei Dir sein:

  • Bereits am Vortag bist Du durch den Wind – ohne zu wissen, was los ist
  • Du hast Stimmungsschwankungen, zum Teil sehr intensiv
  • Es zeigen sich Verwirrung und Unsicherheit – vermeintlich ohne Grund
  • Eine bleierne Leere, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Alte – z. T. gefühlt „abgehandelte“ – Themen kommen wieder hoch
  • Belastende Gedanken mehren sich, z. T. auch nicht greifen können, was es ist
  • Auch am Tag nach dem Portaltag spürst Du noch, dass irgendwas „anders“ ist/war

Vielleicht bist Du auch an diesen Tagen aber auch besonders aufgekratzt und energiegeladen.

Was ich schnell heraus fand

Bei der Beschäftigung mit diesem Thema merkte ich, dass es auch in der Vergangenheit gewisse Phasen gegeben hatte, wo ich „sehr spürig“ war. Natürlich konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern. Aber da ich seit Mitte 2017 täglich journale, habe ich dafür ein gutes Bewusstsein entwickelt. Ein kurzer Blick in den Kalender und in meine Journals bestätigte mir das. Ich hatte Portaltage schon immer gespürt, auch wenn ich von ihrer Existenz bisher nichts geahnt hatte. Das Ganze wurde immer spannender.

Darüber hinaus begann ich meine Umwelt noch achtsamer zu beobachten. Auch hier stellte sich heraus, dass die Menschen an diesen Tagen sich „anders“ bzw. ungewohnt verhielten. Ich merkte in der Familie und im Freundeskreis gewisse Parallelen zu meinem eigenen Verhalten. Es war eine stärkere Sensibilität spürbar, die jedoch auch schnell kippen konnte, wenn jemand überstimuliert war. Das Ganze wurde noch spannender.

Ich begann Freundinnen davon zu erzählen. Die fanden das ebenfalls hochspannend, fühlten die Energien dieser Tage wie ich und fortan teilten wir unsere Erlebnisse und Erkenntnisse miteinander.

Wie es mir im ersten Jahr an Portaltagen ging

Portaltage in 2018 waren bei mir oft Tage, die von Tränen durchzogen waren. Ich habe mich regelmäßig hundeelend gefühlt und kam mit mir und meiner Existenz in dieser Welt plötzlich nicht mehr zurecht. Zeitgleich habe ich aber auch immer eine große Kraft in mir gespürt, die ich nur nicht kanalisiert bekommen habe. Irgendwas steckte noch fest und zuerst kam ich nicht ran.

In meinem Inneren gab es anfangs also ein regelrechtes „Auf und Ab“. Wie ich mich fühlen würde, war im Voraus in keinster Weise plan- oder berechenbar. Ich hatte keinen blassen Schimmer, in welchen Bereich meiner Persönlichkeit ich an diesen Tagen vordringen würde. Ich wusste nur: Es würde tief gehen.

Dazu kam, dass ich mitten in meinem ersten vollen Business-Jahr steckte. Ich war zwar schon länger selbständig, hatte aber zum Jahresbeginn 2018 den Schritt in die Vollzeit-Selbständigkeit gewagt. Das erste Jahr war sowieso von extremen Höhen und eben auch extremen Tiefen geprägt. Ich musste mich erstmal finden und meinen eigenen Weg erkennen. Die Portaltage kitzelten hier schnell unheimlich viel aus mir heraus. Das war immer richtig gut, nur war die Strecke dahin z. T. doch belastend.

Zwischendurch dachte ich auch das eine oder andere Mal: Ich lasse diesen Scheiß jetzt und lebe einfach – ohne mir mehr als „normal“ Gedanken zu machen. Nur: Das ging nicht.

Klartext: Mal ehrlich und unter uns

Das war ein wirklich tiefer Prozess, der zwischendurch auch sehr schmerzhafte Formen annehmen konnte. Zwischendurch habe ich meine eigene Hochsensibilität kurz verflucht, wollte nicht so viel spüren, auf- und wahrnehmen. Ich habe verflucht, dass diese Welt so wahnsinnig komplex ist. Ich habe verflucht, dass mit meiner Bereitschaft, mich dem ganzen Thema „Energien & Spiritualität“ zu öffnen, ein ewig langer Rattenschwanz an „neuem Wissen“ einher ging, für das ich anfangs keine Lösung parat hatte.

Aber ich wusste, dass ich dranbleiben „musste“. Es war wie ein innerer Ruf meiner Seele, die mich immer und immer wieder aufforderte, am Ball zu bleiben. Sie trieb mich konsequent voran, als wollte sie sicherzustellen, dass ich endlich erkennen würde, was für ein wundervolles Wesen ich bin und was für eine wichtige Aufgabe ich hier habe.

In Wahrheit ahnte ich tief in mir zwei Dinge:

Die erste Sache war:

Je besser ich selbst durch meine Prozesse gehe, desto leichter fallen mir auch Portaltage. Wenn ich dauerhaft in einem engen Kontakt mit mir bin und mir täglich Zeit für mich nehme (eine Art „Psychohygiene“), dann sind Portaltage das Tüpfelchen auf dem i. Und genauso war es auch. Im Laufe des Jahres tauchte ich immer tiefer in mich ein und stand täglich in Verbindung mit meiner Seele.

Und die zweite Sache, die ich ahnte, war:

Ich fühle, dass es ein Teil meiner Aufgabe ist, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Denn ich spüre, dass da draußen unsagbar viele Menschen herumlaufen, die an diesen Tagen merken, dass irgendwas „anders“ ist. Ich spüre, dass bei vielen noch nicht die Verbindung nach innen steht. Dass sie nicht wissen, wie sie in Kontakt mit ihrer Seele und ihrem Herzen gehen sollen – auch wenn sie es sich eigentlich wünschen. Und ich sehe, dass – gerade im eigenen Business – oft eine große Herausforderung darin besteht, in diesen Phasen „cool“ zu bleiben.

Wie es mir heute an Portaltagen geht

Je mehr ich in diese Welt eintauchte, desto mehr weiß ich: Das ist meine Welt. Auch wenn ich das viele Jahre meines Lebens so nicht sehen konnte. Ich habe in den letzten Monaten mich sehr intensiv mit mir und meinen Themen beschäftigt, vieles aufgelöst bzw. (re-) integriert.

Ein weiterer Erwachungsmoment im Frühjahr 2019 trug noch einmal gehörig dazu bei.

Mir wurde klar, dass ich gar nicht mehr anders kann, als verbunden mit mir zu sein.

Ein wahrhaftig schönes Gefühl.

Portaltage sind zu Tagen geworden, an denen ich genau hinhorche und mich darauf freue, was mein Inneres mir noch mitteilen möchte. Oft merke ich nun schon am Tag vorher bzw. bei längeren Zyklen auch einige Tage vorher, dass irgendwas „in der Luft“ liegt. Meistens geht damit eine besondere Freude und Verbundenheit einher. In Transformationsphasen bin ich dann etwas unruhig, und es ist so, als ob mir meine Seele irgendetwas zurufen will, was ich in diesem Augenblick noch nicht verstehe. Ich freue mich dann immer schon darauf, was ich wieder Neues über mich und die Welt lernen darf. Häufig habe ich auch besonders viel Energie. An manchen Tagen bin ich hingegen auch einfach nur müde oder auch kränklich. Beides gehört für mich dazu.

Regelmäßig wache ich nun morgens direkt mit einer glasklaren Erkenntnis auf. Themen, die ich z. T. lange mit mir herumgetragen habe, sind plötzlich innerlich gelöst und liegen klar vor mir. Ein sagenhaft gutes Gefühl. Da ich morgens immer direkt journale, kann ich die Erkenntnisse der Nacht gut für mich eingliedern.

Mein persönliches Fazit

Portaltage sind eine Chance zur Heilung, da sie uns unsere Themen deutlicher und intensiver aufzeigen. Und Chancen darf man ergreifen. Durch einen engen Kontakt nach innen, kannst Du an diesen Tagen oft viel leichter erkennen, worum es bei Dir wirklich geht.

Wenn Du Dich erstmalig damit beschäftigst

Höre auf Dein Herz. Es wird Dir sagen, ob dieses Thema „Deins“ ist oder eher nicht. Beides ist okay. Du darfst in diese Welt eintauchen und die besondere Energie dieser Tage für Dich nutzen. Wenn Du aber sagst, dass das gerade nichts für Dich ist, dann ist das auch genauso gut.

Spüre hinein, ob Du damit in Resonanz gehst.

Bleib dran

Dies ist Teil 1 der Portaltage-Artikelserie. In Teil 2 geht es darum, wie Du Portaltage gut überstehst und besonders gut für Dich und Deine persönliche Entwicklung nutzen kannst. Im dritten Teil findest Du meine besten Tipps und Strategien für den Aufbau und die Weiterführung Deines Business speziell an Portaltagen.

Kanntest Du Portaltage schon? Wie erlebst Du diese Tage? Teile gerne Deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Übrigens: Von Donnerstag, 05.12.2019 bis Mittwoch, 05.02.2020 haben wir eine Reihe energetisch intensiver Tage. Du willst Dich in dieser Zeit auf eine neue Art und Weise um Dich, Dein Inneres und Dein Business kümmern und mit Deinen Themen und Gefühlen nicht alleine sein? In „The Real You – Zum Jahreswechsel in ein neues ICH“ treffen wir uns in einer privaten Gruppe Gleichgesinnter für Austausch & Support. Ich bin uneingeschränkt die gesamte Zeit für Dich und die anderen da und Du bekommst regelmäßige Impulse und Inspiration durch mich. Sei hier dabei. 

 

(Photo by Thomas Willmott)

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