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Claudia versteht sich als Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe. Mittlerweile. Denn als wir uns das erste Mal in einem persönlichen Coaching kennenlernten, hatten noch ganz andere Dinge in ihrem überfüllten Marketing-Manager-Leben Priorität. Wie sie in Jogginghosen die Kontrolle über ihr Leben wiedergefunden und den Mut aufgebracht hat, ihre Aufgabe zu suchen und zu leben, erzählt sie Dir hier selbst.

Ein Sonntagabend im April 2019 auf dem Sofa. Der im Februar zuvor verstorbene Karl Lagerfeld ist noch in aller Munde. So fällt mir spontan sein berühmt-berüchtigter Ausspruch „Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“ ein, während ich gerade bequem und völlig uneingeengt in meiner Jogginghose auf der Couch sitze und mich frage, was den guten Karl zum besagten Ausspruch bewegt hat, weil ich diesen Zustand auf lotterige Art und Weise großartig finde.

Ich komme gerade aus dem, was man gemeinhin eine Konzernkarriere oder Hamsterrad nennt oder – wie ich es immer betitelt hab – „Arbeit zieht Arbeit nach sich“. Mein Abschied im Büro ist gerade 48 Stunden alt und ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich am morgigen Montag wirklich nicht ins Büro muss. Und auch übermorgen und den Tag danach (und so weiter) nicht.

From Hero to Zero – oder doch umgedreht?

Ich hatte nach fast 20 Jahren emsigen Berufslebens die ultimative Bremse reingehauen – vom Direktor-Titel auf null. Ich hatte meinen Job gekündigt, ohne einen anderen Arbeitsvertrag in Aussicht oder wenigstens eine glasklare Vorstellung davon zu haben, was ich zukünftig machen will.

Noch ein Jahr zuvor war eine solche Entscheidung so weit entfernt von mir, quasi ein anderes Universum. Ein Universum, so unvorstellbar entfernt wie die galaktischen Weiten von Star Wars, Star Trek und der „Alien“-Filmreihe zusammen – ich ohne den dauernden Kampf gegen die täglichen Herausforderungen der Projekte, die zehrende Menge des Workloads, die intellektuellen Anstrengungen, um den neuen Strukturen und Aufgaben gerecht zu werden und der sicheren Gewissheit, dass das alles so sein muss: Höher, schneller, weiter.

Hättest Du mich in den Jahren davor gefragt, dann hätte ich Dir gesagt, dass ich zwar sehr viel, dafür aber sehr gern arbeite, mit Leidenschaft eben und ja, oft auch über meine Leistungsgrenzen hinaus. Letztendlich habe ich auch ständig an mir gearbeitet und eine Herausforderung nach der anderen in Angriff genommen und gemeistert. Du ahnst es, die Selbstoptimierungs-Falle ist gut getarnt, sie hält Entwicklungsschritte, Erfolge und Endorphine ohne Ende bereit. So ablenkend wie Netflix, nur noch viel hinterhältiger.

Bis dann Anfang 2018 eine Herausforderung im Raum gestanden hatte, die ich nicht knacken konnte: Ich wollte mein Herzensprojekt umsetzen, einen Roman schreiben. „Kann ja nicht so schwer sein“, dachte ich mir, „Idee haben, Plott planen, Figuren entwickeln, Zeit zum Schreiben ansetzen, los geht’s“. Tat es aber nicht. Ich kam einfach nicht weiter und fragte mich, warum ich bei all den beruflichen Projekten, die ich unermüdlich abarbeitete, die Kraft oder auch nur den Anstoß für mein privates Thema einfach nicht finden konnte.

Manifestation für Anfänger

Was ich in meinem Journal damals noch als glücklichen Moment oder gute Planeten-, Karma- oder sonstige Konstellation bezeichnet habe (weil ich nicht sehen geschweige denn benennen konnte, was ich da erfolgreich getan hatte, um meine Situation nicht wieder – wie so einige Mal in den Jahren davor – wegzudrücken), kann ich heute als Manifestation begreifen. Ich bin kein Vollprofi im Vermitteln von spirituellem Wissen, dieses Zitat eines unbekannten Verfassers gibt es aber gut und simple wieder:

Achte auf Deine Gedanken, sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte, sie werden Deine Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, sie werden Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, er wird zu Deinem Schicksal.

Rückblickend war es nur konsequent, dass sich zu diesem Zeitpunkt meine lang verschüttete Intuition aus den Wackersteinen der Selbstsabotage ausgegraben und mir signalisiert hat, dass ich es wirklich bereuen würde, wenn ich dem Auslöser für diese Schreibblockade nicht nachginge. Denn ich hatte mich mit meinem Traum vom Buchprojekt für ein paar seltene Momente vom Außen, von den täglichen Anforderungen und der Routine, abgewendet und meiner inneren Stimme Aufmerksamkeit geschenkt, sodass Gedanken überhaupt Raum finden und zu Worten werden konnten.

Und ich bin froh, dass ich diesen Worten gefolgt bin und mir Unterstützung in Form eines Coachings bei Sandra geholt habe. Denn so konnte ich für meine Gedanken und Worte auch ausreichend Platz schaffen, konnte neue Handlungsweisen und daraus Gewohnheiten kultivieren und mich auf den Weg in ein erfüllendes Leben machen, von dessen Rahmenbedingungen ich zu Beginn der Reise noch gar keine Ahnung hatte.

Und so folgten auf Kündigung, Endspurt im Büro und Abschiedsfeier erstmal viel Zeit für mich und die Erkenntnis, dass ich in der Form, in der ich bisher gearbeitet hatte, nicht mehr in die Corporate-Welt zurückkehren könne. Ich, die ich noch im Moment der Kündigung den Sinn meiner Arbeit in der Konsumgüterindustrie als hinreichend bewertet hatte, wollte auf einmal mehr Substanz in meinem Leben haben.

Sinnsuche mit Nebenwirkung: Selbstverwirklichung

Ich hätte nie gedacht, dass ich mein Thema so schnell finde. Ich ging noch im Frühjahr 2019 davon aus, dass ich dazu mindestens zwei entfernte Kontinente bereisen, mehrere neue Kreativtechniken lernen und ziemlich viele, neue inspirierende Menschen treffen muss. Aber nein, es waren zwei konkrete Impulse, die mir sagten, dass mein Thema seit meiner Jugend in mir und meinem Leben liegt. Einen ‚servierte‘ mir Sandra quasi nebenbei und den anderen erhielt ich im Gespräch mit einer ehemaligen Kollegin. „Nur Sprechenden kann geholfen werden.“ – mein Zusatz-Tipp an alle, die suchen und finden wollen: Sprich über Deine Gedanken und Pläne mit vielen Menschen. Durch das Reden und Erläutern bist du geradezu gezwungen, deine Ideen zu sortieren und durch- oder weiterzudenken. Und nebenbei gibt’s noch Zusatzideen und manchmal folgen darauf eben auch bahnbrechende Erleuchtungen.

Es geht um das Thema Übergewicht und Selbstliebe. Ein Thema, das mich rückblickend in meinem Leben schon so viel Energie und Freude gekostet hat und das ich nun ganz anders angegangen bin, nämlich mit Akzeptanz und Liebe. Denn Verbundenheit mit den eigenen Werten und Wünschen sowie die Erkenntnisse, wenn man einen Zusammenhang zwischen dem eigenen Gefühlsleben und Essverhalten schafft, sind alles, was man braucht. Und siehe da, es stellen sich Veränderungen im Fühlen, Erleben und Handeln ein, die mega sind.

Heute helfe ich als Coach und Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe Frauen, die ahnen, dass ihr Übergewicht nicht mit Diäten oder Sportprogrammen zu bekämpfen ist, ihre inneren Motive für ihr Übergewicht und Essverhalten zu erkennen und diese zu verändern. Ich fühle mich unglaublich erfüllt davon und bin dankbar, dass ich mit meinen Erfahrungen auf dem Weg, den ich bisher und besonders in 2019 gegangen bin, vielen anderen Frauen helfen kann, ein besseres Leben zu führen – mit schöneren und friedvolleren Gefühlen sich selbst gegenüber.

„Boah, richtig mutig!“

Egal, ob es darum ging, meinen Job zu kündigen oder mich außerhalb des herrschenden Schlankheitsideals als richtig und gut zu empfinden – ich kann Dir nicht sagen, wie oft ich das Wort „mutig“ gehört habe. Es wurde mir quasi als Eigenschaft zugesprochen. Anfangs habe ich mich gefreut und das Lob wie einen Orden getragen, dass mich andere für meine Entscheidungen und Einstellungen anerkannten. Da war ich aber auch wieder schön im Außen unterwegs und außerdem – genießen konnte ich das sowieso nie richtig, denn dummerweise fühlte es sich für mich selbst nie mutig an.

Ich hab eine starke Blockade bemerkt – ich suchte mir nen Coach. Ich hab einen Mangel empfunden – ich suchte mir Zugang zu meinen Gefühlen, um zu lernen, was es war. Ich brauchte mehr Zeit für mich – ich hab gekündigt. Ich hatte Zeit für mich – und bekam über meine Werte und Ziele im Leben Zugang zu mehr Sinn, meinem Warum. Ich bin mit mir und meinem Leben im Reinen – ich akzeptiere mich innerlich wie äußerlich. Ich sehe meine starke Botschaft – ich hab mich selbständig gemacht.

Für mich war mein Handeln konsequent.

Und bevor das mit den „Mutig“-Orden weitergeht: bloß gut, dass Du mein Zögern zwischen den einzelnen Schritten nicht sehen konntest. Natürlich hatte und habe ich immer wieder mit Zweifeln und Ängsten zu tun.

Ist Mut also doch nicht so wichtig?

Egal, wie wir es jetzt betiteln: Mut, Konsequenz, Verbundenheit mit sich selbst. Es braucht etwas, um den ersten Schritt zu tun, und dies betiteln wir meist gemeinhin als ‚Mut‘.

Wenn Du mich also fragst, wie Du den Mut finden kannst, Dein Leben zu verändern, den entscheidenden Schritt zu wagen – für was auch immer gerade in Deinem Leben ansteht, ist meine Antwort eine Frage: Von welchem Ort schaust Du gerade auf Dein Leben?

Wahrnehmung ist immer Kontrast

Meine Kündigung nach 14 Jahren Konzern für einen lebenslang Angestellten – mutig. Meine Körperakzeptanz für jemanden, der Schlankheitsideal-Follower ist – mutig. Meine Unternehmung für jemanden, der nie Selbständige im familiären Umfeld hatte – mutig.  Für mich waren das eben ‘nur‘ die jeweils nächsten Schritte.

Mach den nächsten kleinen Schritt

Du brauchst nicht eine Tonne Mut, es reichen ein paar Gramm. Mach Dir klar, dass Du von einem anderen Ort auf die anstehende Entscheidung schaust und geh Deine Reise schrittweise an. Geh im Vertrauen los und es wird gelingen, Schritt für Schritt – Herausforderungen sind ebenso fließend. Alles ist im Fluss, alles ist veränderbar – und Deine Einstellung und Deine Gedanken bestimmen Deine Zukunft.

Und so glaube ich fest daran, dass ich mein Schicksal und mein Leben in meiner Hand habe – auch oder gerade in Jogginghosen. Obwohl Bluse und Blazer nach einem Jahr Abstand von der Corporate-Welt ihren Uniform-Charakter für mich verloren haben, zieh ich dennoch gerne mal Jogginghosen an, wann immer ich das Gefühl unterstützen will, ganz bei mir zu sein. Und das auch noch völlig egal in welcher Konfektionsgröße!

<a href="https://claudiaschubert.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia Schubert</a>

Claudia Schubert

Claudia ist Coach und Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe. Nach 19 Jahren im Konzern entschied sie sich für eine Auszeit und wollte in der auch „ein für alle Mal“ abnehmen. Statt Sport und Diät fand sie dann Frieden mit sich und ihrem Gewicht. Heute hilft sie Frauen dabei, sich die inneren Motive für ihr Übergewicht anzuschauen und zu verändern. Wenn Dir Deine Konfektionsgröße nicht egal ist, Dich Dein Essverhalten immer wieder belastet und Dich das alles vom freudvollen Leben abhält, dann ab in Claudias Facebook-Gruppe „Nie mehr Diät: frische Perspektiven auf Dein Gewicht“. Dort findest Du neue Denkanstöße und offenen Austausch unter Frauen auf dem Weg zum Frieden mit ihrem Körper.

(Photo by Peter Conlan)

 

Dieser Idee konnte ich nicht widerstehen. Als Birgit Schultz vor einigen Wochen zur Blogparade „10 Fakten über mich, damit mich meine Kunden & Interessenten besser kennen lernen“ aufrief, war mir sofort klar: Da muss ich dabei sein. Denn ich folge Birgits Vorstellung, dass wir uns alle auch als Mensch zeigen dürfen, wie wir sind. Deswegen zeige ich mich z. B. in meinen Videos oder natürlich auch in der 1:1 Begleitung immer sehr authentisch, echt und nahbar. Geschrieben habe ich darüber aber noch nie.

Darum ist dieser Artikel DIE Gelegenheit, mal ein paar neue Seiten an mir zu verraten. Orientiert habe ich mich an den Fragen, die ich bekommen habe. Und natürlich verrate ich Dir auch, warum ich Dir genau das über mich erzähle. Denn am Ende hat alles irgendwie auch mit dem eigenen Business zu tun. Das dürfte spannend sein für alle, die ihre eigene Aufgabe noch suchen …

Also, los geht’s ….

Kindheit, Schule & Co.

Welchen Berufswunsch hattest Du als Kind?

Da war ich total bodenständig: Ich wollte Rockstar werden :-D Ich liebe Musik, tanze gerne und ausgelassen und singe auch dazu. Da ich dazu aber null Talent habe, hat sich dieser Wunsch nicht verwirklicht.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn der Wunsch nach Bühne in Dir drin ist, holt er Dich irgendwann ein. Und das lässt sich im eigenen Business sehr schön verwirklichen.

Wie war Deine Schulzeit?

Ganz ehrlich: Eher durchwachsen. Ich war als Schülerin total schüchtern und hatte mündlich immer schlechte Noten. Seltsam für einen angehenden Rockstar, gell :-D Ich hatte einfach Angst, etwas Falsches zu sagen. Das hat lange gebraucht, bis ich das aus mir raus hatte.

Was ich daraus gelernt habe?

Heute erweitere ich meine Komfortzone täglich und mache bewusst etwas anders als gestern. Und ich schaffe mir ein für mich passendes Umfeld, in dem ich wachsen kann und so akzeptiert werde, wie ich bin.

Wusstest Du schon in der Schule, dass Du mal selbständig sein willst?

Im Nachhinein war das absolut erkennbar. Seitdem ich 14 Jahre alt war, hatte ich diverse Nebenjobs – häufig auch parallel. Typisch Scanner halt. Spätestens in der Oberstufe begann ich, meine vielen Jobs und Termine „zu managen“. Ich hatte alles gut im Griff. Nur zur Schule kam ich meist zu spät. Ein klares Anzeichen dafür, dass für mich ein anderer Rhythmus gilt. In meinem Abi-Artikel stellten mich meine Freundinnen dann als erfolgreiche Mehrfach-Nachtclub-Besitzerin auf Mallorca da. Die hatten das Unternehmerding in mir also schon früh recht gut erkannt. Nur ich selbst wusste nichts …

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist alles in uns drin und auch sichtbar. Wenn wir zulassen und uns erlauben, es zu erkennen.

Und danach? Welche Ausbildungen hast Du gelernt und warum?

Nach dem Abitur habe ich Bankkauffrau gelernt und in dieser Bank auch 10 Jahre gearbeitet. Der Grund? Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeiten und mit ihnen was erreichen wollte. Und weil mir das Kaufmännische liegt. Deswegen studierte ich neben dem Job erst an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie BWL, VWL und Recht und setze dann im zweiten Studium noch ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre drauf. Später folgten noch Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, bevor ich dann den „Coaching-Weg“ einschlug.

Was ich daraus gelernt habe?

Alles hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe aus jeder Ausbildung und jedem Job eine Menge mitgenommen. Heute denke ich, dass genau das eine meiner Stärken ist. Ich habe mehr als 17 Jahre praktische Erfahrungen in allen relevanten Stationen in einem Unternehmen. Mein Fokus lag immer schon auf Marketing, Sales, Projektmanagement und Digitalisierung im Bereich Vertriebskanalmanagement. Das kommt mir heute in meinem Business zugute.

Persönliche Entwicklung

Welche Widerstände hattest Du im Laufe Deiner Entwicklung und wie bist Du damit umgegangen?

Alle aufzuführen würde etwas dauern … Sagen mir mal so: Ich kenne Rückschläge und Widerstände in allen Varianten und weiß, wie sich das anfühlt. Die größte Hürde war dabei sicherlich meine Brustkrebs-Erkrankung im April 2017. Aber sie war auch meine größte Chance. Auch hier erkenne ich, wie wichtig das für mich war und bin dankbar dafür, dass mir das Leben diese zweite Chance geschenkt hat.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn wir gegen unser Inneres arbeiten bzw. ein Leben leben, das nicht zu uns passt, verlieren wir. Es ist viel einfacher, den Eltern, dem Partner, den Freunden etc. zu sagen, dass es nicht mehr geht, als wir oft denken. Und es ist besser, jemand anderes ist „böse“ auf mich, weil ich nicht mehr so funktioniere und aus dem Spiel aussteige, als wenn ich selbst mich und mein Verhalten nicht mehr annehmen kann.

Was war Dein bestes oder auch negativstes Coaching-Erlebnis?

Seit 2011 lasse ich mich coachen bzw. von Menschen begleiten, die mehr Expertise auf einem Gebiet haben als ich. Dies wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Seit Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit habe ich im Schnitt 3 – 4 Menschen an meiner Seite. Eines der schönsten Coaching-Erlebnisse war direkt eines der ersten, als es um meine Identität und mein Auftreten nach außen ging. Damals war das alles noch neu für mich, und ich sog jede Erkenntnis wie ein Schwamm auf. Zu dem Zeitpunkt erkannte ich, dass ich nicht der angepasste Typ bin. Ich mache gerne mein eigenes Ding. Ideal in der Selbständigkeit. Ein negatives Erlebnis hatte ich hingegen nie. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Grund hat, weswegen er in meinem Leben ist. Deswegen kann ich auch Widerstände oder Reibungen (meistens) als das wahrnehmen, was es ist: Etwas in mir.

Was ich daraus gelernt habe?

Die Seele will wachsen, sich entwickeln und ihrer Aufgabe nachgehen. Wenn man sich selbst auf diesem Weg unterstützen will, hilft der Blick von außen und die liebevolle Begleitung durch einen Sparringparter sehr.

Bei wem suchst Du Dir berufliche und private Ratschläge?

Bei mir selbst. Mein Inneres kennt immer die Lösung. Manchmal fällt mir das Erkennen und das Hinhören schwer. Dann suche ich mir einen Coach oder etwas Ähnliches. Der für mich passende Mensch ist immer schon da, wenn ich ihn brauche. Dafür sorgt das Leben. Ich musste in den letzten Jahren nicht mehr nach irgendwas googlen, sondern weiß intuitiv, wer der Richtige für mich ist. Ansonsten habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Je nach Thema findet sich da immer jemand.

Was ich daraus gelernt habe?

Reden hilft. Dennoch: Die Lösung liegt in mir. Es rächt sich „Rat-Schläge“ anzunehmen, wenn sie sich im Inneren nicht zu 100 % richtig anfühlen.

Mein Business

Welchen großen Traum, welche Vision hast Du im Moment?

Für die Welt möchte ich daran mitwirken, dass wir alle raus gehen aus der Selbstbegrenzung und rein gehen in ein von innen erfülltes und großartiges Leben. Dazu gehören für mich Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und ganz viel Liebe und Mitgefühl dazu. Hier spreche ich darüber.

Für mich selbst hat sich mit der Selbständigkeit schon viel in diese Richtung getan. Aber es geht noch mehr von allem, auch für mich.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist mehr in uns drin als wir oft denken. Wer groß denkt, darf mutig sein und nach vorne gehen. Die Welt braucht mehr Menschen, die bestehende Systeme in Frage stellen und eine neue Welt nach ihren Werten erschaffen.

Was hast Du getan, wenn Du dachtest, Deine Business-Idee klappt nicht so, wie Du Dir das vorgestellt hast?

Ich bin davon überzeugt, dass ich selbst die geborene Unternehmerin bin und meine Aufgabe es ist, meine Erfahrungen in die Welt zu tragen und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn eine einzelne Idee mal nicht klappt, dann probiere ich halt die nächste.

Was ich daraus gelernt habe?

Der Glaube ist wichtiger als der einzelne Schritt. Wenn Du Dich innerlich mit dem verankerst, was Du bereits bist (weil es in Dir ist), dann ergibt sich der Weg von alleine.

Wenn Du es Dir wünschen könntest, von wo aus würdest Du am liebsten arbeiten?

Im Moment arbeite ich genau von dort, wo ich sein will: Hannover. Das mag nicht besonders spektakulär sein, aber hier ist meine Heimat. Deswegen bin ich seit kurzem wieder hierher zurück gekehrt. Was sich sonst noch ergibt? Vielleicht mit etwas mehr Sonne? Das ist noch offen. Das Leben wird mich führen.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist weniger wichtig, wo Du bist, wenn Du Dich in Dir und mit Dir selbst wohl fühlst. Aber Heimat und Vertrautheit sind dennoch wichtig.

Und noch ein paar Fun Facts über mich ….

  1. Ich trage zu 99,9 % flache Schuhe und liebe es allgemein bequem. Insofern ist es etwas unverständlich, wie ich es 16 Jahre in der Bank ausgehalten habe.
  2. Ich habe wahnsinnige Angst vor Schlangen und allem, was sich schlängelt. Bei einem Betriebsausflug musste mich mal ein Kollege huckepack nehmen, weil ich nicht bereit war, den Weg weiterzugehen, wo eine Kreuzotter lag.
  3. Einer meiner Nebenjobs war die Arbeit in einer Tanzschule. Ich war Vortänzerin, legte die Musik auf und verkaufte Getränke. Musik und Bewegung ist eine meiner großen Leidenschaften.
  4. Die Krähe im Yoga (siehe Bild) kann ich erst, seitdem ich mir sage (und es spüre), wie leicht es ist. Ich hatte vorher ewig die Armmuskulatur trainiert. Aber erst die neue Geisteshaltung führte dazu, dass mir diese Übung gelang.
  5. Man nennt mich auch Tolpi, denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch und schmeiße ständig etwas um, laufe irgendwo dran etc. Und wer lacht dabei am lautesten? Ich! :-D

So, das waren die 15 Dinge persönlichen Dinge über mich.

Erzähl doch mal, was hat Dich am meisten überrascht? Findest Du Dich wieder? Ich freue mich auf Deine Rückmeldung. Lass mir gerne einen Kommentar da.

 

(Photo by Timo Raab)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Wie Du endlich mit dem Rumeiern aufhörst und im Business durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Wenn berufliche Unzufriedenheit auf ein inneres Streben nach Sinn trifft, kristallisiert sich bei den allermeisten Menschen eine Frage hervor: Könnte die Suche nach meiner persönlichen Berufung mein Dilemma lösen? Würde ich nicht viel zufriedener sein, wenn ich endlich wüsste, was beruflich „meins“ ist? 

Und weißt Du was? Das kann ich mega gut verstehen.

Des Pudels Kern …

  1. Die heutigen Arbeitsbedingungen: Menschen als Human Resources. Gläserne Decken. Chef-Egos. Powerpoint-Schlachten. Arbeiten für die Tonne. CC- und BCC-Kriege. Ständige Anwesenheiten. Mangelndes Vertrauen. Und noch viel mehr. Wer in einem „modernen“ Unternehmen, vorzugsweise im Konzern oder in ähnlichen Unternehmensstrukturen, arbeitet, ist gefangen. Und zwar in allererster Linie in unsinnigen Entscheidungen, die mit dem, was wirklich wichtig ist, ziemlich wenig zu tun haben. Dafür aber viel damit, ob es dem nächsthöheren Vorgesetzten damit gut geht. Und dem nächsten. Und wieder dem nächsten.
  2. Die eigene Persönlichkeit: Manche Menschen sehnen sich mehr nach Sinn im Leben als andere. Zwar ist der Wunsch, sinnvoll seine Zeit zu verbringen, generell in uns allen angelegt. Denn unser Inneres, unsere Seele, wünscht sich eine Aufgabe von Bedeutung. Diese kann aber unterschiedlich ausgelegt werden. Und viele Menschen können dies unterdrücken und stellen andere Dinge, wie z. B. die (vermeintliche) Sicherheit, eine gute Bezahlung oder Ablenkung von Privatem in den Vordergrund. Zudem neigen vor allem Menschen mit Hochsensibilität bzw. Vielbegabung (auch Scanner-Persönlichkeiten genannt) dazu, an mangelndem Sinn innerlich zugrunde zu gehen.

Kommt nun beides zusammen – die eigene Persönlichkeit sowie ungünstige Arbeitsumstände – bringt einen dies oft an den Rande dessen, was erträglich ist. Burn Out & andere Erkrankungen können die Folge sein.

In der Krise fangen viele Menschen an, sich stärker mit sich selbst bzw. einem neuen Job zu beschäftigen. Und stolpern darüber, zukünftig nicht nur „irgendeinen“ Job auszuüben, sondern die eigene Berufung zu leben. Berufung klingt verheißungsvoll: Leben ohne jemals wieder arbeiten zu müssen. Sein Hobby zum Beruf machen. Mit Freude und Leichtigkeit zu wirken. Und so weiter.

Was ist eigentlich die Berufung?

In dem Begriff „Berufung“ steckt das Wort „Ruf“. Eine Berufung bringt nämlich zwei Dinge zusammen: Den Beruf selbst. Und den Ruf in Dir, was Du wirklich hinaus in die Welt tragen möchtest. Dein persönliches Warum. Deine Motivation hinter dem, was Du tust. Was Dir so wichtig ist, dass Du dafür einstehst.

Eine Berufung ist demnach mehr als irgendein Job. Es ist eine bewusste Entscheidung, ein berufliches Leben zu leben, welches zu Dir passt und in dem Du Deiner Individualität Ausdruck verleihst. Um Deine Berufung zu finden, begibst Du Dich auf die Suche danach, wer Du eigentlich bist. Und zwar nicht nur an der Oberfläche. Sondern im Tiefgang. Und dann kannst Du mit all dem auch draußen sichtbar werden.

Wie gut kennst Du Dich selbst?

Stärken, Lebensmotive, Deine Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse. Das und noch viel mehr ist Deine Basis für ein gutes, zufriedenes Arbeitsleben. Denn wenn Du Dich selbst gut kennst, kannst Du Deinen Beruf auch so wählen, dass er zu Dir passt. Du kennst Deine Stärken nicht so wirklich? Ganz normal! Oftmals sind uns unsere eigenen Stärken nicht bewusst. Das liegt daran, dass wir häufig bescheiden erzogen wurden und nicht gelernt haben, offen über das zu sprechen, was uns ausmacht.

Und im Angestelltenjob erhalten wir leider oft nur Rückmeldungen über das, was wir nicht so gut gemacht haben. Nicht geschimpft ist genug gelobt – an dieses Prinzip halten sich immer noch viele Führungskräfte. Was wir gut machen, wird stillschweigend zur Kenntnis genommen und vorausgesetzt. Was wir nicht so gut können? In diese Wunde legt der Chef seinen Finger. So trainieren wir regelmäßig, unser Mindset negativ auszurichten: Nämlich wie wir unsere (vermeintlichen) Schwächen ausmerzen können. Wirklich förderlich ist das nicht. Denn in etwas, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde, werden wir niemals Bestleistungen bringen.

„Wer seine Stärken stärkt, wird erfolgreich.“ (Prof. Dr. Malik, St. Gallen)

Natürlich darfst Du Dir hin und wieder dennoch die eine oder andere Sache vorknöpfen, die Du noch nicht so gut beherrschst. Vielleicht brauchst Du eine bestimmte Fähigkeit auch dazu, um Deinen Traumjob in die Tat umzusetzen. Doch grundsätzlich sollte Dein Fokus auf Deinen Stärken liegen.

Für die Suche nach Deinem neuen Job solltest Du Dich im ersten Schritt auf das konzentrieren, was Du jetzt schon gut kannst. Auf die Talente und Kompetenzen, die Du bereits mitbringst. Auf Dinge, die Dir leicht fallen. Auf das, was Du auch tun würdest, wenn Du dafür kein Geld bekommen würdest.

Wo stehst Du gerade persönlich?

Kennen wir uns selbst schon gut und wissen, was wir wollen, sollten wir auch innerlich für die nächsten Schritte bereit sein. Innerliches Wachstum entsteht aber nicht über Nacht. Fast immer braucht es anfangs eine bewusste Entscheidung dafür, selbst Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Und nicht die Schuld auf den Chef, den Vorstand, den Partner oder die schlimme Vergangenheit zu schieben.

Um Deine Berufung ausleben zu können, brauchst Du eine starke, klare Persönlichkeit. Dein Warum muss in erster Linie Dich selbst überzeugen (dann überzeugst Du jeden damit). Deine Motivation darf groß sein. Vielleicht hast Du Dir darüber bis heute noch keine Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt, ist auch das normal. Denn die eigenen Stärken auszuleben und wertzuschätzen, lernen die wenigsten Menschen in der Schule. (Im Gegenteil, unser System ist leider eher so ausgelegt, dass wir VERlernen, was uns im Idealfall im Kindesalter von unseren Eltern beigebracht wurde.)

Je nachdem, an welchem Punkt Du gerade stehst, sind es vielleicht noch einige Schritte bis du Dein Potenzial stärker entfalten und leben kannst. Vielleicht sind es zu viele, um diese parallel zu einem ungeliebten und frustrierenden Job zu tun. Vielleicht solltest Du schnellstmöglich raus aus diesem Umfeld, bevor noch Deine letzten Energiereserven schwinden. Es gibt viele Gründe, sich genau anzuschauen, wo Du persönlich derzeit stehst und wie „krass“ der nächste Schritt sein darf.

Die Angst vor der eigenen Berufung

Irgendwann stolperst Du darüber, dass Du Deine Berufung finden solltest, um endlich, endlich im Job zufrieden zu sein. Eine Berufung scheint groß und überdimensioniert. Du willst sie. Aber Du hast Angst. Große Angst.

Und was passiert?

Du verharrst vor der Berufung, wie das Kaninchen vor der Schlange. Und rührst Dich keinen Millimeter weg.

Du bist blockiert. Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Fragst alle möglichen Menschen um Rat. Da aber in Deinem Umkreis quasi niemand seine Berufung lebt, kann Dir dort auch niemand weiterhelfen.

Möchtest Du nun ewig im jetzigen Job verharren, der Dich so unzufrieden macht? Das wäre doch total kontraproduktiv, oder? Und das alles nur, weil Du Deine Berufung heute noch nicht klar erkennen kannst? Oder weil Du sie zwar vor dir siehst, aber innerlich noch nicht so weit bist?

Die Lösung könnte sein: Ein Zwischenjob

In diesem Fall tust Du Dich einfach leichter, wenn Du Dir eine Art Zwischenjob suchst. Einen Job, der Dich deiner Berufung schon einen großen Schritt näherbringt. Der Dir den notwendigen Raum und die Zeit für Deine persönliche Entwicklung lässt.

Dieser Zwischenjob soll natürlich auch möglichst gut zu Dir passen. Deswegen schaue Dir genau an, wie Du persönlich tickst, was für ein Mensch Du bist und was Du beruflich willst. Und natürlich soll ein neuer Job auch Deine Komfortzone erweitern und Dich persönlich fordern. Aber „fordern“ meint nicht „überfordern“.

Ein Zwischenjob kann also ein Teilzeit-Job oder ein Job sein, der thematisch dem Traumjob schon näherkommt. Diese Variante ist genauso nützlich, denn sie bringt Dich auf deinem Weg weiter und berücksichtigt dabei die aktuellen Umstände. Wichtig: Die Rahmenbedingungen müssen passen. Selbst wenn Du weißt, was du willst, und Dich auch im Inneren vorbereitet fühlst, so gibt es manchmal Umstände, die bestimmte Schritte (noch) nicht zulassen. Das ist ganz oft ein Mindset-Ding (also ein Ding der inneren Haltung bzw. inneren Überzeugungen). Das heißt, Dein gedanklicher Raum für Lösungen ist so klein, dass Du das nicht siehst, was Du eigentlich erreichen könntest. Daran kannst Du arbeiten und Dir z. B. Unterstützung suchen.

Aber auch in dem Wissen, dass Du noch größer denken könntest, darfst Du Zwischenschritte machen. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z. B. dass Du finanzielle oder andere Verpflichtungen hast. Oder dass Du nicht weißt, ob Du in den nächsten Jahren die Zeit aufbringen kannst, um eine Selbständigkeit kontinuierlich aufzubauen.

Die Grenze ist schmal, wird gerne mal überschritten. Und solltest Du sie in Dir wahrnehmen, höre auf Dich – egal, was andere sagen.

Übrigens: Ein Zwischenjob kann auch eine Selbständigkeit im alten Beruf sein. Zum Beispiel als Freelancer im Projektmanagement, als Unternehmensberater oder im Online-Marketing. Das reicht für viele auch schon. Andere spüren irgendwann, dass sie weitergehen wollen.

Oder gleich in die Vollen: Das eigene Business

Wer sich länger mit dem Thema Berufung auseinander setzt, ahnt es schon. Den für uns perfekten Job finden wir häufig nicht in der Festanstellung. Und auch nicht in einem 08/15 Selbständigkeit, die Deine persönlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Wenn Dir als Unternehmensberater in der Festanstellung der Sinn gefehlt hat, fehlt dieser Dir höchstwahrscheinlich in der Selbständigkeit auch.

Die Lösung ist hier, ein eigenes Expertenbusiness zu entwickeln. Ein Expertenbusiness stellt Dein persönliches Wissen in den Vordergrund und kombiniert oft unterschiedliche Bereiche, die Dir alle wichtig sind. Ich z. B. habe mein eigenes Business rund um die Bereiche Business und Personal Development geschaffen, weil ich beides wichtig finde und meine Fähigkeiten zusammenbringen will. Auch meine Kundin Anja ist ein Beispiel dafür.

Die Suche nach der eigenen Berufung muss also nicht immer aus dem Angestelltenjob starten. Auch als Selbständiger kann Dir etwas in Deiner heutigen Tätigkeit fehlen, was Du noch vermisst.

Zwischenjob oder Business?

Es gibt Menschen, die springen einfach in ihr neues Leben. Diese Menschen haben alle gemeinsam, dass sie darauf vertrauen, den Weg beim Gehen zu entwickeln. Sie haben meist genug Selbstvertrauen, Mut und den Glauben daran, dass sie es schaffen können. Von außen sieht es übrigens meist leichter aus als es ist ;-)

Und es gibt Menschen, die lieber den Zwischenjob wählen, und sich dann nebenberuflich dem eigentlichen Ziel – dem eigenen Business – nähern. Sollte es so sein, hadere nicht damit. Deine Zeit wird kommen, wenn es besser passt. Das ist eben Dein Weg.

Und vielleicht ist der vermeintliche Zwischenjob auch Deine Endstation, weil Du Deine Berufung im Ehrenamt oder in der Familie ausübst. Auch das kommt häufig vor und ist voll ok.

3 Tipps, um Deine Berufung ohne Druck zu finden

  1. Die Macht der kleinen Schritte (auch Mäuseschritte oder Baby-Schritte genannt): Wenn Du innerlich wie äußerlich in Bewegung bleibst, bekommst Du regelmäßig Rückmeldung auf Dein Tun. Von anderen. Aber in erster Linie von Dir selbst, in dem Du hinein spürst, was sich gut für Dich anfühlt. Eine Berufung lässt sich nicht auf der grünen Wiese planen. Deswegen fange an und tue etwas. Und schaue, was es mit Dir macht.
  2. Vertraue Dir selbst und Deinem Weg: Ja, es gibt diverse Überschneidungen zwischen den Menschen, die sich auf den Weg zu ihrer Berufung machen. Diese Ähnlichkeiten habe ich in diesem Artikel für Dich dargestellt. Aber letztendlich ist jeder Weg ein individueller – nämlich Deiner. Hab also Vertrauen, dass Du auf Deinem Weg richtig bist. Auch wenn Du schon gefühlte 1.000 Jobwechsel durch hattest (Hinweis auf eine Scanner-Persönlichkeit) oder Du nicht mehr daran glaubst, einen Job zu finden, der Dich nicht ständig überlastet (Hinweis auf Hochsensibilität). Am Ende macht alles Sinn. Jeder Wechsel. Jede Verletzung. Jeder Input. Jeder Schmerz.
  3. Hole Dir Unterstützung: Wenn Du mit diversen Büchern arbeitest, aber nichts „Richtiges“ erkennst. Wenn Du bei Instagram Menschen folgst, die Du insgeheim bewunderst. Oder wenn es Dir so schlecht geht, dass Du am liebsten jeden Tag kündigen möchtest. Dann solltest Du Dir unbedingt Hilfe von einer erfahrenen Person holen. Jemand von außen blickt mit einem neutralen Blick auf Dein (Berufs-)Leben und kann Dir so helfen, den roten Faden zu identifizieren. Denn in den allermeisten Fällen ist die Berufung schon viiiieeeel früher im Leben erkennbar, wenn man weiß, worauf man achten muss ;-) Es gibt also keinen Grund, da alleine durch zu müssen. Ein Coach mit Spezialisierung Business, Job oder Berufung ist die richtige Anlaufstelle, um Dein Gedankenwirrwarr zu entwirren und endlich Klarheit über den nächsten beruflichen Schritt zu bekommen.

Fazit

Lass Dich von dem Begriff Berufung also nicht unter Druck setzen. Nimm die Berufung als Ansporn, einen Beruf zu finden, der zum jetzigen Zeitpunkt zu Dir passt und Dich erfüllt. Auch wenn Du jetzt schon weißt, dass dieser Job das nicht für immer tun wird.

Wenn Du Unterstützung brauchst, melde Dich gerne bei mir Wir sprechen dann gerne darüber, wo Du gerade stehst und was Dir auf Deinem Weg in den Traumjob hilft.

 

(Photo by John Canelis)

Antje ist Autorin und Beziehungsheilerin. Durch ein Coaching-Programm bei mir hat sie nicht nur ihr Herzensbusiness in sich entdeckt, sondern auf diesem nicht ganz einfachen Weg auch ihr Herz geheilt. Wie es dazu kam, erzählt sie Dir am besten selbst.

„Ich sehe da ganz viel Liebe!“ sagte Sandra beim Blick auf mein Vision Board.

Diesen Satz werde ich wohl nie vergessen.

Ich befand mich in der 3. Woche von Sandras Business-Coaching-Programm Inner Balance Business Foundation und war auf der Suche nach meiner perfekten Business-Idee. Mit „Liebe“ hatte ich jetzt nicht so wirklich gerechnet und ehrlich gesagt konnte ich damit erstmal überhaupt nichts anfangen.

Liebe? Ich? Ausgerechnet ich??? Geschieden und seit 2 Jahren glücklicher Single?

Wie ich trotz oder gerade wegen meiner inneren Abwehr gegen das Thema „Liebe“ dann doch noch „Beziehungsheilerin“ wurde und was es mit dem kitschigen Pärchen auf der Bank auf sich hatte, möchte ich dir hier gern erzählen…

Selbständig gescheitert: Eine ehemalige Bankkauffrau auf der Suche…

Als ich Sandras Facebook-Gruppe „Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst“ fand (oder sie mich fand), war ich tatsächlich gerade auf der Suche nach einer Idee für meine berufliche Zukunft. Ich hatte ein halbes Jahr zuvor nach 23 Jahren bei der Sparkasse gekündigt und arbeitete seitdem als Texterin und Virtuelle Assistentin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Da mich dieser neue Job auch nicht vollständig erfüllte, hatte ich mich nebenbei selbständig gemacht. Meine tollen Ideen in den Bereichen Gesundheit, Ernährungsberatung sowie Network Marketing waren grandios gescheitert – ich hatte bis dato noch keinen einzigen Cent damit verdient…

Und so langsam gingen mir auch die Ideen aus. Ich spürte, dass da irgendwas in mir schlummerte, dass nach draußen wollte, aber ich fand es alleine einfach nicht.

Dann kreuzte Sandra meinen Facebook-Weg. Bei ihr fühlte ich mich sofort gut aufgehoben. Ich erkannte, dass sie mir keine vorgefertigte Garantiert-Reich-Über-Nacht-Strategie aufdrücken würde, sondern mir in der „Inner Balance Business Foundation“ helfen würde, meine innerste Leidenschaft zu finden und ein Business „zur Welt zu bringen“, das sich RICHTIG anfühlen würde.

Ich trug mich in ihre kostenlose Challenge ein und wusste – egal, was sie mir danach anbieten würde, ich wäre dabei…

  • trotz Angst, dass sich auch das wieder als Sackgasse erweisen würde…
  • trotz Angst, wieder Geld in den Sand zu setzen…
  • trotz Angst, 8 Wochen später genauso orientierungslos zu sein wie vorher…

Das magische Vision Board und ein „aufdringliches“ Pärchen

Am Anfang war ich mega ungeduldig. Wann würde mir Sandra denn endlich sagen, wer ich bin, was ich kann und wie ich daraus ein funktionierendes Business mache?

Ich durfte erstmal lernen, meine Ungeduld zu zügeln und mich selbst auf die Suche zu machen – nach meinen Stärken, meinen Träumen, meinen Herzensthemen und dem roten Faden in meinem Leben.

Eine der vielen wundervollen Übungen war die Erstellung eines „Vision Boards“. Und obwohl ich schon vorher etliche Vision Boards gebastelt hatte, war dieses anders. Es folgte einzig und allein meiner Intuition und das Ergebnis sah wundervoll aus…

 

Vision Board von Antje Grube

 

Was ich daraus beruflich ableiten sollte, blieb mir allerdings ein Rätsel. Und dann war da dieses Pärchen. Dieses überaus kitschige Paar auf der Bank, das mir (und auch anderen) sofort ins Auge sprang.

 

Es störte mich, es passte nicht –  und trotzdem musste es mit drauf.

Immer wieder legte ich es beiseite, nur um es dann doch wieder in die Hand zu nehmen.

Ich wollte es nicht!!! Aber es drängte sich förmlich auf…

Ich gab mich geschlagen, klebte das Kitsch-Paar auf’s Board und erwartete gespannt den Live-Call, in dem Sandra unsere Vision Boards „auswerten“ würde.

Antje in der Trotzphase: Die Botschaft, die ich nicht hören wollte

Es kam, wie es kommen musste:

Sandra fragte: „Was hat denn dieses Pärchen zu bedeuten?“

Und ich konnte nur antworten: „Ich hab keine Ahnung! Das wollte da unbedingt mit drauf.“

Innerlich spürte ich bereits, dass ich doch schon eine leise Ahnung hatte. Dieses Paar wollte mir etwas sagen, es hatte eine wichtige Botschaft für mich, die ich jedoch noch nicht bereit war zu hören…

Was ich jedoch hörte, war der entscheidende Satz „Ich sehe da ganz viel Liebe.“

Ja super. Ganz toll.

Ich sah auf meinem Vision Board Erholung, Entspannung, Wasser, Ruhe, Harmonie… und schwelgte schon in Fantasien meiner eigenen Wellness-Oase und dann kam Sandra mit LIEBE um die Kurve!

Liebe! Pffff…

In mir rebellierte es. Und je mehr sich mein Inneres gegen dieses – für mich überaus lächerliche – Thema sträubte, umso deutlicher wurde mir bewusst, dass ich da auf eine Blockade gestoßen war, die ich wohl aus dem Weg räumen durfte…

Der Mauerfall: Die inneren Blockaden stürzen ein

Von Tag zu Tag wurde mir deutlicher bewusst, dass ich in mir eine regelrechte Mauer errichtet hatte – eine Mauer gegen Liebe und Beziehungen. Ich spürte, dass es an der Zeit war, diese Mauer einzureißen, mein Herz zu öffnen und die Energie fließen zu lassen, die sich dahinter angestaut hatte.

Aber wie? Wie bringt man Mauern zum Einsturz, hinter denen man sich doch so schön sicher fühlt?

Da ich in den letzten Jahren sowieso schon gelernt hatte, auf meine Intuition zu hören, auf kleine Zeichen zu achten und einfach dem zu vertrauen, was auf mich zukommt, tat ich BEWUSST überhaupt nichts, um meine Blockade zu lösen. Aber ich war bereit anzunehmen, was passierte.

Und das war so einiges…

So bekam ich zum Beispiel in geballter Ladung Danksagungen von meinen Freundinnen, denen ich mit meinen Tipps und Ratschlägen in ihren Beziehungskrisen geholfen hatte.
Verschiedene Seminare kreuzten meinen Weg, in denen ich weitere negative Glaubenssätze und innere Hindernisse aus dem Weg räumen konnte…

Stück für Stück bröckelte meine Blockade. Und mit jedem Stein, der herausbrach, fühlte ich mich befreiter. Mein Herz begann zu heilen.

Und doch war ich noch immer nicht bereit, mich auf das Thema „Beziehungen“ auch beruflich einzulassen. Irgendwas klemmte noch…

Herzensbusiness gefunden? Oder doch nicht? Der Moment der Verzweiflung…

Inzwischen waren die 8 Wochen der Inner Balance Business Foundation schon fast wie im Fluge vergangen und ich erwartete mit Spannung mein nächstes 1:1 Gespräch mit Sandra. Ich hatte nach wie vor noch keine konkrete Business-Idee.

Ich wusste nur, dass ich coachen wollte – dass ich Frauen in Lebenskrisen helfen wollte, die Krise als Chance zu sehen und zu nutzen. Mit diesem Ansatz ging ich in das Gespräch mit Sandra…

Heraus kam ich als „Beziehungsheilerin“. Als Begleiterin für Frauen in Liebeskrisen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll und denen ich einen Weg zeigen darf in eine liebevolle und glückliche Beziehung.

So.

Herzensbusiness gefunden, Coaching erfolgreich beendet, alle glücklich.

Ja, Pustekuchen!

Ich war alles andere als glücklich. Obwohl dieses Thema während des Gesprächs fast wie von alleine aus mir herausgeflossen war, sträubte sich alles in mir. Ich war doch keine Paartherapie-Tussi!

Und wer würde mir das denn jemals abkaufen? „Ja hallo, ich bin die Antje, beziehungstechnisch die komplette Niete, aber ich sag dir mal, wie’s richtig geht…“???
Mir war echt zum Heulen zumute. War doch wieder alles umsonst gewesen? Hatte ich wieder Zeit und Geld verschwendet, um einem Traum hinterher zu jagen, der nun wie eine Seifenblase zerplatzte?

Ein tränenreiches Happy End

Das war die Stelle, an der ich hätte aufgeben können. An der ich hätte sagen können: „Blödes Coaching, alles für die Katz, wieder sinnlos Geld verschwendet…“ Das war die Stelle, an der ich mein Herz wieder hätte verschließen können.

Ich habe es NICHT getan!

Ich habe auf das vertraut, was Sandra in mir sah und was scheinbar auch meine Freundinnen in mir sahen, die mich immer wieder um Rat fragten. Ich habe endlich der Botschaft des kitschigen Pärchens auf meinem Vision Board gelauscht…

Es sagte: Hör auf, alleine stark sein zu wollen! Liebe ist nicht kitschig! Beziehungen sind nicht kitschig!

Und plötzlich verstand ich, was mich da blockierte:

Ich war so verdammt stolz darauf, es die letzten Jahre alleine geschafft zu haben, meine Krisen alleine gemeistert zu haben, meinen Sohn alleine großgezogen zu haben… dass sich ganz unbemerkt in mir der Glaubenssatz festgesetzt hatte, Beziehungen seien ein Zeichen von Schwäche.

Mit dieser Erkenntnis kamen Tränen, viele Tränen.

Und eine riesige Welle aus Liebe und Dankbarkeit, denn ich erkannte, dass ich niemals alleine gewesen war. In jeder Phase meines Lebens hatte es immer wundervolle Menschen gegeben, die mir zur Seite gestanden hatten. Ich hatte sie nur nie wahrgenommen!

Ich erkannte, wie wichtig und wertvoll Beziehungen sind. Nicht nur die Beziehung zum Partner, sondern ALLE Beziehungen unseres Lebens…

Und nun war ich bereit! Bereit, mein Herz zu öffnen, mein Herz zu heilen und das Thema „Liebevolle Beziehungen“ für mich anzunehmen, um es anschließend in die Welt tragen zu können. Ich war und bin bereit, anderen Frauen mit meinen Erfahrungen Mut zu machen, sie zu unterstützen, ihnen zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, niemals alleine zu sein.

Danke an Sandra, danke für die „IBBF“ und danke an das kitschige Pärchen auf der Bank – ich habe die Botschaft verstanden.

<a href="https://www.antjegrube.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antje Grube</a>

Antje Grube

Antje hat ihren Jugendtraum wahr gemacht und mit 40 angefangen, psychologische Beraterin zu studieren. Heute ist sie Beziehungsheilerin aus ganzem Herzen und hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg aus einer Beziehungskrise zurück in ein glückliches Leben.

(Photo by Natalie Collins & Olessya)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und Du richtig durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Es wird ja immer gerne eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Was vor ein paar Jahren die Berufung war, ist jetzt die Bestimmung. Oder andersrum? :-) Obwohl ich von solchen Mode-Begriffen wenig halte, so bin ich doch im Ansatz absolut dafür.

Ja, Du darfst mehr vom Leben wollen.

Ja, Du darfst Deine innere Stimme ernst nehmen.

Ja, Du bist ein individueller Mensch.

Ja, Du hast einen Auftrag in diesem Leben.

Wenn Du danach suchst, darfst Du das nennen wie Du willst. Traumjob. Wunsch-Business. Einfach glücklich sein. Neuer Job. Berufung. Natürliche Gaben. Bestimmung finden. Whatever. Es darf zu Dir passen. Ich selbst mag am liebsten den Begriff „Bestimmung“.

Was ist Deine Bestimmung?

Bestimmung heißt,

  • dass es etwas gibt, wofür Du (und nur Du) gemacht bist.
  • dass es etwas gibt, was Dein Schicksal ist.
  • dass Dir eine bestimmte Zukunft vorausgesagt ist.
  • dass Du Deiner inneren Stimme (die steckt nämlich in dem Wort drin) folgst.

Diesen Ansatz finde ich persönlich sehr schön, weil für mich eine Sache dadurch sehr deutlich wird: Du kannst Deiner Bestimmung nicht entgehen (außer Du bist wirklich konsequent im Vogel-Straus-Modus). Anders gesagt bedeutet es, dass es einen für Dich stimmigen Lebensweg gibt, den Du unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen gehen darfst. Und dass Dein Inneres diesen Weg auch kennt und gehen will. Bestimmung ist nach meiner Auffassung auch mehr als eine Berufung. Denn Deine Bestimmung kann auch sein, dass Du nicht dem klassischen Beruf nachgehst (der ja in dem Wort Berufung steckt).

5 Störungen auf dem Weg zur Bestimmung

Wenn Du Dich auf die Suche gemacht hast, um das zu finden, was wirklich „Deins“ ist, wirst Du eine Sache sehr schnell feststellen: Das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viel Ablenkung auf dem Weg zur Klarheit.

Durch folgende Verhaltensweisen stören wir uns immer wieder:

  1. Wir lassen zu viele Dinge in unseren Kopf und verzetteln uns dann.
  2. Wir denken, dass wir nicht wissen, was wir können.
  3. Wir sind zu sehr im Kopf (und zu wenig im Herzen).
  4. Wir machen uns zu schnell Gedanken über die Realisierbarkeit.
  5. Wir überhöhen das Thema (Oho, DIE Bestimmung!!).

Der wahre Grund hinter all diesen Störungen ist unsere Angst. Unsere Angst, die auf dem Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit beruht. Wenn Du Dir bewusst machst, dass es ganz normal ist, Angst zu haben, kommst Du auch weiter auf Deinem Weg. Nimm die Angst also wahr, aber lass Dich nicht von ihr behindern.

4 Wege, um die Lösung frei zu legen

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Du Deine Bestimmung finden kannst. Generell gilt, dass es nicht DEN EINEN Weg gibt. Für jeden Menschen funktionieren andere Dinge. Und häufig sind es auch mehrere Schritte, die gegangen werden. Diese sind dann in genau dieser Kombination richtig gewesen.

Folgende Wege funktionieren:

  1. Deine Kindheit an. Was hast Du schon immer gerne gemacht? Was waren Deine Hobbies? Bei welcher Tätigkeit hast Du die Zeit vergessen?
  2. Klarheit über Stärken & Lebensmotive. Beschäftige Dich mit Deinen Stärken. Mit Deiner Persönlichkeit. Mit Deinen Werten im Leben. Einfach mit Dir.
  3. Hab Vertrauen. Erst träumen, dann planen, dann umsetzen. Hab Vertrauen in diesen Prozess. Hab Vertrauen in das Leben. Hab Vertrauen in Dich.
  4. Das Leben ist nicht 100 % planbar. Deine Lebensaufgabe ist das persönliche Wachstum. Mach Dir bewusst, dass Du nicht alles absichern und kontrollieren kannst.

Was generell immer hilft

  • Folge der Freude: Das, wo Du aufblühst, wo die Zeit von alleine vergeht, ist das Richtige.
  • Schrittweises Vorgehen: Jeden Tag Mäuse-Schritte machen. Das reicht.
  • Unterbewusstsein befragen: In Dir sind alle Antworten enthalten. Manchmal sind sie nur versteckt.
  • Anfangen, anpassen, weitermachen: Nicht ewig perfektionieren wollen, sondern mal anfangen.
  • Begleitung suchen: Suche Dir jemanden, der seine Bestimmung schon gefunden hat, und lass Dir helfen.

Im Video gebe ich Dir in 30 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

Wie Du Deine natürliche Gabe und Bestimmung findest I FB Live vom 24.01.2018

Hast Du Lust auf die Suche nach Deiner Bestimmung?

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

(Photo by Andreas Selter )