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Vor kurzem habe ich mich mit meinem 2. Tattoo beschäftigt und surfte deswegen häufiger mal auf Websites von Tätowierern. Und was sieht man da recht häufig?! Die „Wanna Do’s“ – bereits gezeichnete Bilder des Tätowierers, die er gerne unter die Haut bringen möchte.

Und ebenso sieht man dann auch, welche Bilder schon „sold“ und welche noch zu haben sind. Diese Wanna Do’s werden also demnächst ihren Weg in die Haut eines Menschen finden. Und es freuen sich dann hoffentlich Tätowierer UND Tätowierter, dass so eine schöne Zeichnung für die Ewigkeit verewigt wurde.

Nun ist so ein Business keine Tätowierung, denn theoretisch könntest Du das jederzeit wieder eindampfen, wenn es Dir nicht taugt. Das geht bei einem Tattoo nicht, schon gar nicht durch „Dampfen“.

Gewisse Parallelen sind aber doch zu beobachten

So wie manche Tätowierer „Wanna Do’s“ entwerfen, und es manche Menschen gibt, die sich in ein „Wanna Do“ verlieben und dieses fortan und dauerhaft auf der Haut tragen wollen … so gibt es auch Coaches, die ein Wanna Do-System fürs Business entwickeln, und es gibt Menschen, die exakt dieses Wanna Do-System fürs Business lernen wollen.

Und es gibt nichts, absolut rein gar nichts, dagegen einzuwenden! Es ist nur nicht meins … Und auch nicht das meiner Kunden.

Nehmen wir mal mein geplantes Tattoo.

Weißt Du, was mir dabei das Wichtigste ist? Du ahnst es vielleicht schon, denn vielleicht folgst Du mir schon etwas und kennst mich daher gut. Ich löse auf: Individualität.

Ich meine. Da kommt was auf meinen Körper. Das bleibt da FÜR IMMER (so der Plan …). Das MUSS (ja, wirklich) was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH. Klar, oder??

Wieso sollte das bei meinem Business anders sein?!

Mein Business ist MEINS. Das bleibt FÜR IMMER (so der Plan …) Das MUSS (ja, wirklich), was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH.

Und wenn Du jetzt denkst: Nö, das ist mir alles ganz egal. Dann darfst Du gerne abschalten … äh … aufhören zu lesen. Das ist voll ok für mich. Wenn Du jetzt aber merkst: HUCH! Ja richtig! Dann ist Individualität auch DEIN WERT. Und Du darfst ihn UNBEDINGT berücksichtigen.

Und das heißt konkret

Mach Dir die Mühe (die keine ist, sondern einfach Freude am Prozess) und suche Dir (und ja, das dauert einen Moment) DEIN Business zusammen.

  • Dein Geschäftsmodell.
  • Deine Form der Sichtbarkeit.
  • Die Art und Weise, wie Du Kunden gewinnst.
  • Welche Programme und Angebote Du hast.
  • Wie Du sie verkaufst.
  • Wann Du arbeitest.
  • Wie Du arbeitest.
  • Wie Du Dich selbst bei der Stange hältst.
  • Und so weiter … Alles DEINS.

Bei einem Wanna Do bekommst Du all das geliefert. Und das kann passen, jawoll. Aber vielleicht eben auch nicht. Vielleicht passt das Motiv nicht. Die Farben sind nicht Deine. Du willst eine Stelle tätowieren lassen, für die das Wanna Do nicht ausgelegt ist. Und so weiter … Und schwupps bist Du unmotiviert. Kommst nicht aus dem Quark. Kommst in Geldsorgen. Hast Angst vor dem Scheitern. Und so weiter …

Um dann festzustellen, dass Du mehr INDIVIDUALITÄT brauchst. Und ganz ehrlich.

  • Wenn Du eine kreative, sensible und vielbegabte Persönlichkeit bist.
  • Tausend Ideen hast.
  • Mehr willst als andere.
  • Den Sinn im Leben suchst.
  • Andere Entscheidungen triffst als der Mainstream.

Wundert es Dich da wirklich, dass das Wanna Do nicht für Dich passt?! Jetzt mal ehrlich, ehrlich?!

In diesem Sinne: Change what needs to be changed. Suche Dir Deine INDIVIDUALITÄT in dem Grad, in dem Du sie brauchst. Auch und gerade im Business.

(Photo by Ben White)

Letztens wurde ich gefragt, wie viele Stunden ich pro Woche für Marketing aufwende. Da musste ich echt erstmal nachdenken. Was ist eigentlich noch mal dieses Marketing?!

Im Kopf ging ich dann die Aktivitäten durch, die ich täglich bzw. regelmäßig so tue, und ich überlegte, was wohl zum Marketing gehört und wie viel das so zusammen gerechnet ist.

Ich schreibe Texte.

Ich drehe Videos.

Ich spreche Audios.

Ich mache Fotos.

 

Das Ganze ergibt:

– Blogartikel

– Social Media Posts

– Website Seiten ;-)

– Kursseiten

– Live Videos

– YouTube Videos

– Audio Botschaften

– Instagram Stories

Und so weiter.

 

Ok, ich mache wohl einiges an Marketing.

Und dann habe ich ja noch fantastische Unterstützung, die mir hilft, all das zu sortieren, zu verteilen und zu recyclen. Mit meinem Team rede ich also auch. Das gehört ja auch irgendwie dazu. Gold wert übrigens.

Und dennoch fühle ich das für mich nicht so.

Was ich stattdessen fühle ist

Ich schreibe Texte, weil ich es liebe.

Ich drehe Videos, weil ich es liebe.

Ich spreche Audios, weil ich es liebe.

Ich mache Fotos, weil ich es liebe.

Und (!!) ich spreche/schreibe mit Menschen, weil ich es liebe.

Und alles, was ich vorher getan habe – schreiben, Videos und Audios aufnehmen und so weiter – hilft mir dabei, mit den richtigen Menschen in Verbindung zu treten. Es ist ein gegenseitiges Erkennen. Wir gehen einen Teil des Weges gemeinsam. Ob Du „nur“ bei mir mit liest, schaust oder hörst, oder ob Du mich irgendwann für das, was ich tue, bezahlst, ist erstmal nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass ich all das, was ich tue, FÜR ETWAS tue.

Und ich tue es nicht FÜR Marketing machen. Und ich glaube, dass die Menschen, die etwas FÜR Marketing machen, auch nicht mehr besonders lange „erfolgreich“ sein können. Die ersten Dinge stürzen schon ein. Es ist spürbar, das „tun, weil es sein muss“ nicht mehr belohnt wird.

Weil einfach was fehlt.

Weil es nicht echt ist.

Und weil es um mehr geht.

Es geht um das FÜR, das MEHR, das WARUM …

Um Deine MESSAGE.

Das, was Du sagen willst.

Das, was raus muss in die Welt.

Das, was Dir so dringend unter den Nägeln brennt.

Um Dein WOFÜR.

Das, warum Du das eigentlich alles auf Dich nimmst.

Das, was Dich antreibt und Dich motiviert.

Das, was Du Dich endlich traust zu zeigen.

Und wenn Du bei Dir im Köpfchen diesen Switch hin kriegst.

Weg von „Marketing machen“, hin zu „Meine Message in die Welt bringen“.

Was meinste, was dann passiert?

Richtig. „Arbeiten“ ist dann für andere. Du brennst für das, was Du tust (aber nicht aus). Du liebst, was Du Dir selbst erschaffen hast. Du bist 24/7 damit beschäftigt, Deinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Und ja, ich weiß, es gibt auch noch Buchhaltung & Co. Aber im Kern.

Du verstehst.

Was dann passiert?

Deine Energie steigt an. Aber deutlich. Plötzlich darfst Du Dich nur noch mit schönen, wundervollen Dingen beschäftigen. Der Druck fällt ab. Die Last etwas tun zu müssen. Der Stress, was soll ich nur posten. Alles flutscht. Alles ist leicht.

Und Dein Business? Läuft. Ja, quasi von alleine. Weil Du einfach Deine Message mit Freude und Liebe raus bringst, die Menschen das spüren und sich magisch angezogen fühlen.

Die weiteren positiven Reaktionen in Deinem restlichen Leben mal ausgenommen ;-)

Das ist das, was sich verändert, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du weißt, was Deine Message ist. Wenn Du spürst, wofür Du das tust. Wenn Du Dich traust, Dein Business nah an Dir selbst (und auch an Deiner persönlichen Entwicklung) auszurichten.

Also.

Bye bye Marketing. Welcome Marketing aus dem Herzen. Leicht. Unanstrengend. Mit viel Energie.

 

(Photo by Simon Maage)

Als Elke Schwan-Köhr mich fragte, ob ich bei ihrer Blogparade mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“ teilnehmen wollte, war sofort klar: Da bin ich gerne dabei. Denn es passte in den letzten Monaten wie A*** auf Eimer zu mir. So oft schon hatte ich davon geschrieben, dass herkömmliche Strategien rund um Business, Marketing & Co. bei mir nicht funktionieren.

Und dieser Spruch wurde mal wieder wahr, als ich Elkes erste Deadline riss. Ok, ok, ich hatte eine hervorragende Ausrede. Ich erfuhr erst wenige Tage vorher von der Blogparade. Die Verlängerung der Frist stand da schon im Raum. Doch dann riss ich auch die zweite Deadline. Und veröffentlichte in der Zwischenzeit auch noch einen Text bei Facebook, in dem ich davon berichtete, wie ich bei einem anderen Artikel auch die Deadline nicht einhielt. Und so wurde mir spätestens dann – mal wieder – klar, dass hinter den gerissenen Deadlines ein System steckte. Welches ich zu ergründen hatte.

Wenn ich ehrlich zu Dir bin

Mein Business dürfte es so eigentlich gar nicht geben. Zumindest wenn man auf das hört, was klassischerweise im (Online-) Marketing gelehrt wird. Gängige Empfehlung ist da immer noch:

  • eine klare Positionierung, am besten eine Nische
  • eine Zielgruppe, für die man ein Problem löst
  • ein Freebie bzw. Lead Magneten für den Aufbau der E-Mail-Liste
  • einen Sales Funnel, damit die Menschen auch wirklich kaufen

Als Coach kommt dazu, dass Du

  • keine Einzelstunden, sondern Pakete verkaufen solltest
  • möglichst High Price unterwegs sein solltest
  • nicht die Methoden, sondern die Problemlösung in den Vordergrund stellen solltest

Und so weiter.

Vieles davon mache ich …

… nicht. (Einiges schon.) Nicht, weil ich nicht will. Ich wollte das immer. Habe viel Geld dafür bezahlt, das zu bekommen. Zig Trainer und Coaches haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Es leuchtete mir alles ein. Ehrlich.

Aber ich konnte nicht. Mein Inneres rebellierte und wollte es anders/individueller/persönlicher machen. Irgendwas war falsch. Irgendwas fehlte. Irgendwas war zu eng, zu klein, zu wenig.

Mein System meldete einfach „Nope“.

Versteh mich also nicht falsch. Ich habe nix gegen Marketing. Und natürlich versuchte ich mein System zu überlisten. Tat es trotzdem. Machte mir Pläne. Arbeitete streng meine To-Do-Liste ab. Doch insgeheim ahnte ich immer, dass mein manchmal unzuverlässiges oder prokrastinierendes Verhalten eben viel mehr zu bedeuten hatte als Unzuverlässigkeit oder Prokrastination. Ich BIN nämlich zuverlässig. Ich kenne die Termine, und ich bin auch in der Lage, mich dranzuhalten. Ich bin weder chaotisch noch überfordert noch sonst was. Im Gegenteil: Ich bin ein klarer und strukturierter Typ. Und ich BIN auch zielstrebig. Wenn ich für etwas brenne, dann setze ich um. Mit ganz viel Liebe.

Worum es wirklich geht

Mir wurde also klar, dass mein Inneres mich auf eine wichtige Sache hinweisen wollte. Es ging darum, ob ich funktionieren würde – oder nicht. Ob ich mich an „so macht man das“ halten würde – oder nicht. Ob ich „performen“ würde – oder nicht. Alle diese Punkte hatte ich den größten Teil meines Lebens abgenickt und selbstverständlich eingehalten.

Ich habe IMMER funktioniert, performed und mich an die Regeln gehalten.

Wie ich nach einer schweren Erkrankung erkennen durfte – zu sehr. Zu viel. Zu angepasst.

Anfangs war in Bezug auf Marketing eine Art bockiger Widerstand in mir. Auch mal Wut. Auch ein Unvermögen so zu funktionieren wie die Online-Welt es vermeintlich von mir erwartete.

Doch dann änderte sich was

Ich spürte tief in mir so viel mehr. Es kam mit der Zeit eine innere Gewissheit. Ein tiefes Wissen, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für mich leicht, einfach und erfüllend ist. Einen Weg, den ich vorgehen darf. Für all die Menschen, die genauso strugglen wie ich, wenn sie „so macht man das“ hören. Einen Weg, der zu beschreiten ist, weil das Alte, das Männliche und das Verkopfte nicht mehr lange wirken wird.

Und mit dieser Gewissheit kam die Angst. Was würde passieren, wenn ich es mal nicht perfekt machen würde? Wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde? Wenn ich es anders mache als andere?

Es kam die Angst, dass ich – gerade im Business – mich besser an das halten sollte, was die Profis lehren. Dass diese Menschen viel länger dabei sind als ich, und es somit viel besser wüssten. Es kam die Angst, dass ich wieder in die Festanstellung müsste, einen Nebenjob bräuchte oder 24/7 rackern dürfte, um in meinem Business zu überleben.

Es war kein leichter Prozess, durch den ich ging. Aus einem simplen „Einen Scheiß muss ich“ wurde eine bewusste Reise nach Innen. Es kamen eine ganze Menge Annahmen, Bewertungen und Konditionierungen hoch, die über die Jahrzehnte fest an mir angehaftet hatten. Und die jetzt gehen wollten.

Was ich sehen durfte

Und ich erkannte: Hier geht es nicht einfach um Business oder Marketing. Das ist nur die äußere Form dessen, was ich wie in die Welt geben möchte. Es geht um mehr. Nämlich darum, meine Aufgabe in dieser Welt wahrzunehmen.

Und deswegen fragte ich mich (und natürlich auch Dich):

  • Was geht in Dir vor, wenn Du Dinge machst, die gegen Deine Intuition sind?
  • Was passiert mit Deiner Aufgabe in dieser Welt, wenn Du nicht alles lernst, was dafür erforderlich ist, sie voll ausleben zu können?

Und die Antworten waren schnell klar: Meine Intuition liegt immer richtig. Ich bin fest verbunden – mit mir, meiner Seele, meiner Wahrheit. Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so. Also wusste ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Auf mein Gespür kann ich mich verlassen.

Das nenne ich übrigens intuitives Marketing

Intuitives Marketing beinhaltet, dass Du …

  • ein paar Grundzüge des Marketings verstehst :-)
  • zu 100 % auf Dein Bauchgefühl hörst
  • auch Dinge tust, die Dein Coach anders machen würde
  • vermeintlich seltsame Aktivitäten tust, weil sie für Dich Sinn machen
  • Dein eigenes „System“ für die „Kundengewinnung“ entwickelst
  • die Dinge kritisch hinterfragst und nur das tust, was mit Deinen Werten übereinstimmst

Aber am wichtigsten ist:

Intuitives Marketing bedeutet, dass Du Dein Business aus dem Herzen führst.

Und nicht aus der Angst – keine Kunden, kein Geld etc. – Entscheidungen triffst, die nicht zu Dir passen. Und ja: Das ist vor allem dann wichtig, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du Deiner Aufgabe nachgehst. Und nicht „irgendein“ nettes Online-Business führst.

Was meine innere Stimme mir also sagen wollte

Die Form, wie wir Business und Marketing leben, wird sich verändern. Höher, schneller, weiter wird sterben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die auch dieser Meinung sind und die mir folgen. Es ist jetzt mein Job voranzugehen. Eine Anführerin zu sein. Eine Bewegung zu kreieren.

Zu gehen, mich sichtbar zu machen, über meine Struggles zu sprechen und dennoch sicher zu wissen:

DAS ist die neue Form von „Business“.

Business ist nicht Business.

Business ist Sein und Wirken.

Seine Bestimmung leben.

Sich mit sich und seiner Aufgabe verbunden fühlen.

Und ja, ich weiß, das ist nicht für jeden was. Aber ich WEISS, dass sich so unendlich viele Menschen danach sehnen, herauszutreten aus dem Schatten und sich voll und ganz ihrer inneren Überzeugung zu verschreiben. Gehörst Du auch dazu?

Es geht darum, einen Unterschied zu machen. Denn da draußen gibt es noch immer so viele Menschen, die ihr Marketing, ihr Business, ihre Launches als eine Art Kampf durchführen. Einen Kampf, bei dem es einen Verlierer gibt: Dich. Und einen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Denn die Energie, mit der Du Deine Arbeit in die Welt gibst, entscheidet über die Wirkung. Was bewirkst Du in der Welt, wenn Du kämpfst, Dich überarbeitest, aus dem Kopf Dein Marketing steuerst und am Ende eines Launches zusammen sackst? Es mit „Das ist eben mal anstrengend“ oder „So ist das halt“ abtust? Was passiert?

Du senkst Dein eigenes Energielevel, weil es Dir nicht richtig gut geht. Du bist im Mangel. Und das wirkt sich IMMER aus – auf Deine Kunden, auf die Menschen, die mit Dir gehen. Deine Aktivitäten entstehen damit nicht aus Liebe für die Menschen und für Dein Tun. Sondern aus der Angst, was passiert – mit Dir, Deinem Business, Deinem Kontostand etc. – wenn Du zu wenig kämpfst, machst und tust. Willst Du das wirklich? Oder willst Du es nicht einfacher, leichter und erfüllender?

Fazit

„Einen Scheiß muss ich“ ist also viel mehr als Trotz. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas so zu machen, wie Dein innerer Ruf es Dir vorgibt. Auch und gerade dann, wenn dieser innere Ruf etwas ganz anderes vermittelt als der Markt, das Außen es Dir vormachen will. Das ist nicht immer easy peasy.

Aber hey – wir brauchen Dich. Trau Dich genau hinzuschauen. Und trau Dich, diesen Weg zu gehen. Und damit den Glauben an eine neue, andere Welt zu unterfüttern.

Lass uns zusammenhalten. Ich danke Dir von Herzen dafür.

(Photo by Becca Tapert)

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst Du Dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, Du müsstest Dich erst um Deine Blockaden, Dein Mindset und natürlich Dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest Du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil Du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld Dich weg von Deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ Dich auch „weg bringt“ von dem, was Du Dir wünscht: Menschen, mit denen Du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, Du hast Dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie Deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist Du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst Du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln Dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit Deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was Du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn Du also nicht aufpasst, bist Du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die Dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn Du gut bist, verstehst Du, dass Dein Kunde seins hat. Und Du hast Deins. Und Deins hat in der Arbeit mit Deinen Leuten nix verloren. Wenn Du es nicht besser weißt, verstehst Du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob Du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist Dir manchmal leider schleierhaft. Aber Du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn Du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn Du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ Dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst Du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem Deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was Deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst Dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder Du lässt Dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst Dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder Du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn Du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn Du Deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn Dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

 

(Photo by Darius Bashar)

Es wird ja immer gerne eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Was vor ein paar Jahren die Berufung war, ist jetzt die Bestimmung. Oder andersrum? :-) Obwohl ich von solchen Mode-Begriffen wenig halte, so bin ich doch im Ansatz absolut dafür.

Ja, Du darfst mehr vom Leben wollen.

Ja, Du darfst Deine innere Stimme ernst nehmen.

Ja, Du bist ein individueller Mensch.

Ja, Du hast einen Auftrag in diesem Leben.

Wenn Du danach suchst, darfst Du das nennen wie Du willst. Traumjob. Wunsch-Business. Einfach glücklich sein. Neuer Job. Berufung. Natürliche Gaben. Bestimmung finden. Whatever. Es darf zu Dir passen. Ich selbst mag am liebsten den Begriff „Bestimmung“.

Was ist Deine Bestimmung?

Bestimmung heißt,

  • dass es etwas gibt, wofür Du (und nur Du) gemacht bist.
  • dass es etwas gibt, was Dein Schicksal ist.
  • dass Dir eine bestimmte Zukunft vorausgesagt ist.
  • dass Du Deiner inneren Stimme (die steckt nämlich in dem Wort drin) folgst.

Diesen Ansatz finde ich persönlich sehr schön, weil für mich eine Sache dadurch sehr deutlich wird: Du kannst Deiner Bestimmung nicht entgehen (außer Du bist wirklich konsequent im Vogel-Straus-Modus). Anders gesagt bedeutet es, dass es einen für Dich stimmigen Lebensweg gibt, den Du unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen gehen darfst. Und dass Dein Inneres diesen Weg auch kennt und gehen will. Bestimmung ist nach meiner Auffassung auch mehr als eine Berufung. Denn Deine Bestimmung kann auch sein, dass Du nicht dem klassischen Beruf nachgehst (der ja in dem Wort Berufung steckt).

5 Störungen auf dem Weg zur Bestimmung

Wenn Du Dich auf die Suche gemacht hast, um das zu finden, was wirklich „Deins“ ist, wirst Du eine Sache sehr schnell feststellen: Das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viel Ablenkung auf dem Weg zur Klarheit.

Durch folgende Verhaltensweisen stören wir uns immer wieder:

  1. Wir lassen zu viele Dinge in unseren Kopf und verzetteln uns dann.
  2. Wir denken, dass wir nicht wissen, was wir können.
  3. Wir sind zu sehr im Kopf (und zu wenig im Herzen).
  4. Wir machen uns zu schnell Gedanken über die Realisierbarkeit.
  5. Wir überhöhen das Thema (Oho, DIE Bestimmung!!).

Der wahre Grund hinter all diesen Störungen ist unsere Angst. Unsere Angst, die auf dem Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit beruht. Wenn Du Dir bewusst machst, dass es ganz normal ist, Angst zu haben, kommst Du auch weiter auf Deinem Weg. Nimm die Angst also wahr, aber lass Dich nicht von ihr behindern.

4 Wege, um die Lösung frei zu legen

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Du Deine Bestimmung finden kannst. Generell gilt, dass es nicht DEN EINEN Weg gibt. Für jeden Menschen funktionieren andere Dinge. Und häufig sind es auch mehrere Schritte, die gegangen werden. Diese sind dann in genau dieser Kombination richtig gewesen.

Folgende Wege funktionieren:

  1. Deine Kindheit an. Was hast Du schon immer gerne gemacht? Was waren Deine Hobbies? Bei welcher Tätigkeit hast Du die Zeit vergessen?
  2. Klarheit über Stärken & Lebensmotive. Beschäftige Dich mit Deinen Stärken. Mit Deiner Persönlichkeit. Mit Deinen Werten im Leben. Einfach mit Dir.
  3. Hab Vertrauen. Erst träumen, dann planen, dann umsetzen. Hab Vertrauen in diesen Prozess. Hab Vertrauen in das Leben. Hab Vertrauen in Dich.
  4. Das Leben ist nicht 100 % planbar. Deine Lebensaufgabe ist das persönliche Wachstum. Mach Dir bewusst, dass Du nicht alles absichern und kontrollieren kannst.

Was generell immer hilft

  • Folge der Freude: Das, wo Du aufblühst, wo die Zeit von alleine vergeht, ist das Richtige.
  • Schrittweises Vorgehen: Jeden Tag Mäuse-Schritte machen. Das reicht.
  • Unterbewusstsein befragen: In Dir sind alle Antworten enthalten. Manchmal sind sie nur versteckt.
  • Anfangen, anpassen, weitermachen: Nicht ewig perfektionieren wollen, sondern mal anfangen.
  • Begleitung suchen: Suche Dir jemanden, der seine Bestimmung schon gefunden hat, und lass Dir helfen..

Im Video gebe ich Dir in 30 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

Wie Du Deine natürliche Gabe und Bestimmung findest I FB Live vom 24.01.2018

Hast Du Lust auf die Suche nach Deiner Bestimmung?

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

(Photo by Andreas Selter on Unsplash)

Vielleicht liegt es am neuen Jahr. Oder am allgemeinen Zeitgeist. Vielleicht liegt es auch an der Blase, in der ich mich momentan befinde. Was auch immer der Hintergrund ist – im Moment nehme ich auf jeden Fall sehr stark wahr, dass sich die Menschen in meinem Umfeld wirklich verändern wollen. Sie wollen ein Leben führen, was ihnen entspricht. Sie wollen herausfinden, was sie der Welt zu geben haben. Sie wollen zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Sie sind auf der Suche nach Klarheit in entscheidenden Dingen in ihrem Leben. Geht Dir das auch so?

Was passiert, wenn Du Dich auf die Suche nach Klarheit machst?

In dem Moment, wo Du Dich entscheidest, auf die Suche zu gehen, ändert sich etwas in Deinem Denken. Du wirst aufmerksamer für neue Ideen, Impulse und Anregungen. Aber auch für Hindernisse, Widersprüche und mögliche Probleme. Die Welt erscheint Dir riesengroß. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Wie sollst Du Dich da nur festlegen?

Aus dieser Stimmungslage heraus ist es wahrscheinlich, dass Du irgendwann diese 3 Fehler machst:

  1. Du konsumierst zu viel: Blogs, Bücher, kostenfreie Webinare, eBooks & Co. – es wird immer mehr in Deinem Kopf.
  2. Du redest zu viel darüber: Mit Menschen, die kein Stück weiter sind in ihrer Entwicklung als Du selbst.
  3. Du setzt Dich unter Druck: Du weißt immer noch nicht, was Du willst – Du scheinst ein hoffnungsloser Fall zu sein.

Kommt Dir das bekannt vor? Bevor Du jetzt entrüstet diesen Artikel wegklickst, möchte ich Dir eine Sache sagen. Ich habe diese Fehler auch gemacht. JEDEN. EINZELNEN. FEHLER. MEHRFACH. IMMER WIEDER. Also, mach Dir bitte keine Stress. So ticken wir Menschen eben. Entscheidend ist, dass Du diesen Mechanismus bewusst wahrnimmst. Damit Du ihn dann durchbrechen und für Dich nutzen kannst.

Was sind die Dinge, die Du suchst?

Die meisten Menschen sind auf der Suche nach sich selbst. Nur erkennen sie das nicht.

Sie nennen ihre Suche nach Klarheit:

  • Traumjob
  • Bestimmung
  • neuer Wohnort
  • Auslandsaufenthalt
  • bessere Partnerschaft usw.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin sehr dafür, dass Du Dir Dein Leben so gestaltet, dass Du Dich wohl fühlst. Wenn etwas nicht passt, dann ändere es. So, dass es zu Dir passt. That’s it.

Aber verstehe auch eine Sache: Wenn Du Antworten auf diese Fragen haben möchtest, darfst Du nach innen schauen. Denn die Antworten sind alle schon in Dir angelegt.

Wie kannst Du Deine Suche nach Klarheit unterstützen?

Diese Tipps helfen Dir, wenn Du voran kommen möchtest und Dich nach Klarheit sehnst.

  1. Entspannung: Fahre Deinen Geist runter. Meditiere. Einfach sitzen. Ohne Erwartung. Ohne Druck.
  2. Äußere Ordnung schaffen: Miste aus. Erschaffe Dir eine minimalistische Grundhaltung. Viele Sachen zu besitzen lenkt Dich nur ab. Schaffe Dir eine Home Base, die Dich wirklich zufrieden macht. Reduziere Bücher, Klamotten, Haushaltsgeräte.
  3. Schreiben: Fang an zu schreiben. Am besten täglich. Egal, in welcher Form. Egal, wie das aussieht. Nimm Kontakt zu Deinem Inneren auf. Bewerte nicht, bleibe neutral. Lass es einfach aus Dir raus. Und gib Dir Zeit.

Im Video gebe ich Dir in 10 Minuten einen kompletten Überblick über die 3 Fehler und erzähle Dir, wie Du mit Hilfe der Tipps Deine Suche nach Klarheit unterstützen kannst. Und warum diese Tipps so gut helfen.

 

3 Fehler, die Dich in Deiner Suche blockieren – FB Live vom 29.01.2018

 

Ein Bonus-Tipp

Wir haben verlernt, auf uns selbst zu hören. Das zeigen die hohen Krankenstände sehr deutlich auf. Wenn Du auf der Suche bist, kannst Du also jemanden gebrauchen, der Dich liebevoll an die Hand nimmt, und Dich auf Deinem Weg zu Dir selbst unterstützt. Suche Dir also jemanden, der schon dort angekommen ist, wo Du sein willst. Natürlich kann das auch eine Person aus Deinem Umfeld sein, z. B. eine ältere Verwandte. Zusätzlich empfehle ich Dir, dass Du Dich von einem Coach unterstützen lässt.

Warum ist das hilfreich?

Ein Coach hat

  1. seine eigene Suche durchgeführt und reflektiert (= daraus gelernt)
  2. viel Erfahrungen damit, andere Menschen in ihrer Suche zu begleiten
  3. einen unbeteiligten Blick auf Dich und den unbedingten Willen Dich auf Deinem Weg stärken

Damit hast Du einen Gesprächspartner, der Dich professionell auf dem Weg zu Klarheit begleitet, und sparst Dir den einen oder anderen Umweg. Ganz ehrlich: Wenn ich früher die 3 Fehler gewusst hätte,  hätte ich mir selbst so manchen Frust und Selbstzweifel ersparen können. Deshalb lerne Du aus meinen Fehlern und melde Dich jetzt zu einem kostenlosen Business Check bei mir an.

(Photo by Jessica Ruscello on Unsplash)

 

Hast Du Lust auf Deine persönliche Vision?

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