Beiträge

Als ich im Herbst 2014 (boah, ist das echt schon so lange her!!) mit meiner Coaching-Ausbildung begann, wusste ich in keinster Weise, was mich erwarten würde. Es war mit über 10.000€ Invest eine recht teure Ausbildung, deswegen zögerte ich anfangs. Aber die Stimme in mir, die rief  „Tue es einfach, das ist genau deins“, die war stärker. Also tat ich es und setze damit den Grundstein für das, was ich heute tun darf.

Von der ersten Minute „Coaching üben“ wusste ich, dass die Stimme Recht gehabt hatte. Es war (und ist) genau das, worin ich aufgehe. Mit der Zeit stand also fest, dass ich versuchen würde, in diesem Beruf (der mehr Berufung war) Fuß zu fassen. Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: Ich ging die ersten Schritte und meldete meine Selbständigkeit als Coach im Side-Business an. So weit, so gut. Aber was dann folgte … :-D

Der Irrglaube

Mein Verständnis von Coaching entsprach zu diesem Zeitpunkt vereinfacht ausgedrückt der folgenden Grundidee:

Ich habe eine Coaching-Ausbildung. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Also werde ich jetzt Coach und helfe mit den gelernten Methoden Menschen dabei, ein glücklicheres Leben zu führen.

Heute schmunzele ich darüber. Und ich weiß, dass es sehr vielen Menschen, die noch irgendwo im Prozess stecken, ganz genauso geht wie mir damals. Ich sehe diese Art von „Coaches“ an jeder Ecke da draußen.

Tatsächlich lag ich mit meinem Verständnis jedoch total daneben. Denn Coach sein ist viel, viel mehr als das.

Was Coaching und Mentoring auf einer anderen Ebene wirklich ist

Wenn du Menschen auf ihrem Weg begleitest, passiert verkürzt ausgedrückt Folgendes:

Zwei Menschen treffen aufeinander. Ziel ist es, das Thema von Mensch 1 idealerweise aufzulösen oder zumindest einen riesen Schritt voranzubringen. Dabei ist Mensch 2 aufgefordert, die passenden Tools und Werkzeuge so aneinander zu reihen, dass Mensch 1 bestmöglich in seinem Prozess begleitet und bei der Erreichung seines Ziels unterstützt wird. 

Wie sich Mensch 2 nennt, ob Coach, Mentor*in, Lichtarbeiter*in, Heiler*in oder etwas anderes, ist unerheblich. Genauso wie Mensch 2 den Mensch 1 nennt – ob Coachee, Klient*in, Kund*in, Soulmate oder eine Abwandlung davon.

Was entsteht ist eine Art Verabredung (von der man auf Seelenebene durchaus sprechen könnte) im gegenseitigen Wachsen. Dabei gibt es einmal die Ebene von Mensch 1, um den es ja hier im Kern geht.

Mensch 2 hingegen lernt und wächst auch immer, auch wenn das nicht im Fokus der gegenseitigen Beziehung steht. Beide Menschen haben ihre eigenen Prozesse. Nicht nur Mensch 1. Das ist ganz wichtig und genau dieser Punkt wird sehr häufig übersehen bzw. es wird ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Was bei der Begleitung von Menschen passiert

Nun ist es so, dass Mensch 1 auf der einen Seite unbedingt sein Ziel erreichen will und deswegen auch bereit ist, Mensch 2 zu beauftragen, ihm dabei zu helfen. Denn das Ziel ist ihm wichtig, und Mensch 1 spürt (meint zu glauben), dass er*sie es nicht alleine schafft.

Typische Ziele von meinen Menschen 1 sind zum Beispiel:

  • Die wahre Aufgabe im Leben herausfinden („Bestimmung“)
  • Diese Aufgabe in eine geeignete, äußere Form („Business“) kippen
  • Menschen auf eine leichte Art und Weise erreichen („Marketing“)
  • Von diesen Menschen gebucht/beauftragt werden („Sales“)
  • In seinem Wirken glücklich sein („Erfüllung und Leichtigkeit im Business“)
  • Diese Fülle ausstrahlen und vom Leben Fülle zurück erhalten („Viel Geld verdienen“)

Alle diese Ziele finden im Außen statt. Es handelt sich dabei um die äußere Entsprechung eines inneren Wunsches nach Entfaltung und Wachstum tief verankert in Mensch 1.

Das führt dazu, dass jedes Ziel im Außen von mehreren Seiten „bearbeitet“ werden kann. Wenn du also z. B. die o. g. Ziele erreichen willst, kannst du zu verschiedenen Menschen („Mensch 2“) gehen. Du kannst jedes Ziel stärker von der inneren wie von der äußeren Sicht angehen. Ein Marketingberater wird dich vermutlich stärker die äußere Form lehren als ein Mindset Coach. Dein Business-Thema wirst du von einem Positionierungsprofi auf eine andere Art und Weise „ermittelt“ bekommen als von einem spirituellen Mentor/einer Mentorin.

Das alles sind aber nur Tendenzen. Denn – wir erinnern uns – die Bezeichnung von Mensch 2 ist maximal eine Idee davon, was dieser Mensch wirklich mit dir macht.

Die eine Sache, die den Unterschied macht

Und es gibt nun genau eine Sache, die den einen von dem anderen unterscheidet. Und das ist Bewusstsein. (Was das ist, dazu könnte ich jetzt Bücher schreiben. Aber ich versuche es mal kurz.)

Bewusstsein bedeutet in meinem Verständnis, dass du dein eigenes, wahres Sein erkennst und lebst.

  • Der Zustand, in dem du in der völligen Liebe bist
  • Die Anbindung an deine Essenz, deine Seele und dein Herz
  • Die tiefe Verbundenheit an ein Kollektiv aus Menschen, der Natur und allen Lebewesen
  • Das Gespür für deinen Seelenruf und deine Wachstumsaufgaben

Bewusstsein ist auch, zu erkennen, wann diese Dinge in dir „gestört“ werden.

  • Durch Stress, Druck oder Anspannung
  • Durch das Auftreten von Ängsten
  • Durch zu viel Ehrgeiz, z. B. bei sehr im Außen verankerten Zielen (höher, schneller, weiter)
  • Durch zu wenig Raum für dich selbst, Zeit mit dir allein
  • Durch zu viel Planen und Kontrolle
  • Durch zu viel im Kopf sein

Störungen des Bewusstseins führen dazu, dass ein Teil von dir die Oberhand übernimmt, der im Kern nicht deinem wahren Selbst entspricht. Unser wahres Selbst ist der Teil in uns, der frei, sicher und voller Liebe durchs Leben geht. Der sich aus dem Herzen leiten lässt.

Bewusstes persönliches und spirituelles Wachstum bedeutet daher, in dir immer sicherer zu erkennen, wann welcher Teil gerade spricht und nach Aufmerksamkeit verlangt. Wenn du dich damit neu beschäftigst, mag das alles noch unklar auf dich wirken.

Du erkennst oft die Stimme deiner Seele nicht und verwechselst sie mit der deines Egos. Im Laufe der Zeit wirst du – wenn du dir dafür Raum nimmst – immer klarer und sicherer sein.

Bewusstsein in der Arbeit mit Menschen stärken

In der Begleitung von Menschen ist nach meiner Überzeugung eine wesentlich Fähigkeit, das eigene Bewusstsein zu stärken und zu erweitern. Das braucht als allererstes die Entscheidung, dass das überhaupt nötig und sinnvoll ist. Alleine dieser Punkt geht oft über das hinaus, was in einer klassischen Coaching-Ausbildung gelehrt wird. Dabei lernt man nämlich Methoden und Tools, kein Bewusstsein.

Bewusstsein im Coaching-Prozess (und damit eine neue, bewusste Form der Begleitung) bedeutet

  • den Prozess von Mensch 1 genauso wie den eigenen Prozess (als Mensch 2) zu ERKENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 vom eigenen Prozess (als Mensch 2) zu TRENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 mit dem eigenen Prozess (als Mensch 2) zu VEREINIGEN

Das mag jetzt irgendwie seltsam klingen. Trennen und Vereinigen? Beides? Der Versuch einer Erklärung.

Was bedeutet Bewusstsein im Prozess?

Menschen sind also unterschiedlich bewusst. Eines der Kernthemen in der Zusammenarbeit mit Menschen besteht also darin, dass diese Menschen in unterschiedlichen Bewusstseins- und Entwicklungsständen aufeinander treffen und dass es themenbezogen zu Abweichungen kommt.

Beispiel 1:

Ein bewusster Coach bucht einen unbewussten Marketingberater, um seinem Business einen kräftigen Schubs nach vorne zu geben. 

Das klappt oft nicht, weil die Methoden des Marketingberaters zu sehr im Außen verankert sind (Strategien, „so macht man das aber“ oder „jetzt tue das doch einfach“) und der Coach damit in seinem eigenen Bewusstseinswandel stark gefordert wird, was sich darin äußert, dass er*sie sich damit total unwohl/heftigst getriggert fühlt.

Klappen tut es dann, wenn der bewusste Coach schon so bewusst ist, dass er die Mechanismen im Miteinander für sich erkennen kann und die „Unbewusstheit“ des Marketingberaters ausblendet, um das für sich Sinnvolle („ich will einfach nur ein paar coole Strategien lernen“) rauszuziehen.

Beispiel 2:

Ein noch unbewusster Coach bucht einen bewussten, spirituellen Mentor, um den offenen Fragen und dem Ruf in sich nachzugehen.

Interessant ist hier, dass Ziele der Zusammenarbeit sich abweichend zu den „klassischen“ Zielen gestalten. Wo in der Kommunikation oft die Ziele im Außen vorrangig sind (endlich eine glückliche Partnerschaft, mehr Kunden im Business oder mehr Geld), so greifen hier schon Beschreibungen, die eher auf die Prozessarbeit und das steigende Bewusstsein abzielen (mehr Erfüllung in dir und DAMIT mehr Kunden und Geld im Business).

Der eher noch unbewusste Coach hat in sich bereits vorher erkannt, dass die alten Wege nicht mehr passen und ist damit affin für eine neue Beschreibung. Es ist außerdem bereits erkannt, dass unser Außen immer eine Manifestation unseres inneren Zustands ist, so dass auch „innere Ziele“ (Ablösung von Mustern und Konditionierungen, mehr Liebe statt Angst in dir, raus aus dem Ego) ansprechend sind.

Beispiel 3:

Ein bewusster Coach bucht einen bewussten Coach.

Diese Mechanismen ist auch oft in abgebrochenen Coachings und Aus- oder Weiterbildungen zu erkennen. Entweder der Coach wird so stark in seinem Prozess angestupst, dass er die Trigger nicht aushält und anfängt, seine Themen auf den Berater/Mentor/Coach whatever zu projizieren. Oder der Coach erkennt die wahre Aufgabe hinter dem Coaching oder der Ausbildung und hört mit der Begleitung auf, weil das Ziel erreicht wurde. Das Ziel ist übrigens sehr häufig nicht das, was Thema der Weiterbildung war bzw. das, was vereinbart wurde, sondern im Bewusstseinsprozess etwas ganz anderes.

Diese Beispiele dienen der Veranschaulichung. Keineswegs möchte ich Schubladen aufmachen oder das entsprechende Denken bedienen. Mir ist nur wichtig, dass Tendenzen bewusst gemacht werden, damit du – in deiner Aufgabe als Mensch 1 und/oder 2 – dies für dich erkennen kannst.

Wie du einen eher unbewussten Mentor erkennst

Klassische Themen eines eher unbewussten Mentors sind:

  • Aussagen wie „Alle meine Kunden sind zufrieden“: Das zeigt, dass stark an äußeren Zielen gearbeitet wird und die Arbeit selbst wenig tief geht. Tiefe erzeugt immer „Reibereien“ und damit auch mal „vermeintlich unzufriedene“ Kunden. Diese Menschen können noch nicht erkennen, was die Seelenverabredung ist.
  • Manifestieren wird als Methode angepriesen: Das zeigt, dass das Grundverständnis in der Tiefe noch nicht da ist. Wer universelle Gesetze (Law Of Attraction & Co.) braucht, um agieren zu können, ist noch nicht bei sich SELBST angekommen. Alle äußeren Formate, auch wenn sie noch so spirituell und bewusst wirken, sind eine Hülle. Wahres Bewusstsein entsteht in dir und braucht keine Methoden. Auf dem Weg können diese Tools aber manchmal hilfreich sein.
  • Der Fokus wird extrem stark auf äußere Ziele (meistens Geld) gelegt: Das zeigt, dass noch Ego im Spiel ist und Angaben wie Umsatzhöhe als entscheidend – sowohl für sich selbst als Mensch 2 als auch für Mensch 1 – wahrgenommen werden. Ich kenne das Thema selbst auch. Denn in der Begleitung von Selbständigen und Unternehmern bin ich ständig mit Geld konfrontiert. Auf der einen Seite verspüre ich einen Ruf mitzuteilen, dass es mir a) gelingt, von meinem Beruf zu leben und b) dass es mir auch gelingt, dieses Wissen an meine Menschen 1 weiterzugeben.Dies liegt auch daran, dass ich sowohl mit Menschen arbeite, die „noch eher unbewusst sind, aber den Ruf in sich schon hören“. Diese sind noch eher affin für Umsatzzahlen. Ich arbeite aber auch mit bewussten Menschen, die die Umsatzzahl im Marketing nicht mehr brauchen. Mein Weg dabei ist, wenn es passt, es mitzuteilen. Gleichzeitig gehe ich damit aber auch nicht hausieren, sondern lege den Fokus auf die innere Arbeit.
  • Ansage, dass man immer einen bezahlten Coach haben sollte. Die Aussage, dass jeder Coach immer auch einen Coach hat, habe ich selbst mal getroffen. Diese fühle ich heute so nicht mehr, zumindest nicht vor dem Hintergrund der Bezahlung, denn letztendlich geht es um die Bewusstseinsentwicklung und die kann so oder so laufen, wenn man einmal entschieden hat, dass man diesen Weg geht.

Durch diese Beispiele dürfte dir schnell bewusst werden, dass da draußen jede Menge unbewusste Coaches herum laufen. Ich gebe gerne zu, dass ich auch eine davon gewesen bin. Das liegt in der Natur der Sache.

Was ein bewusster Coach tut

Er*sie

  • kennt den Grad bzw. die Tiefe seines eigenen Bewusstseins und weiß, dass er Menschen nur bis genau dahin begleiten kann
  • hält den Raum für die Prozesse des Kundens
  • lässt sich seine eigenen Themen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden aufzeigen
  • ist sehr achtsam und hält diese Themen so gut wie möglichst aus dem Miteinander raus
  • führt seine eigenen Prozesse selbst und eigenständig fort
  • hat immer Menschen um sich, die ihn in seinen Prozessen begleiten
  • ermächtigt ganz bewusst Menschen, in ihre Größe zu kommen
  • weiß, dass er von Menschen gefunden wird, wenn die Zeit reif ist („Seelenverabredung“)
  • formuliert seine Angebote so, dass Ziele wirklich erreicht werden können

Zum letzten Punkt erlebe ich in der Praxis häufig, dass Mensch 2 seine Angebote kleiner hält als er sich diese im Herzen wirklich wünscht. Mensch 2 spürt ganz genau, dass es etwas RIESIGES braucht, um Mensch 1 wirklich zu helfen. Aus Angst vor der eigenen Größe (Das bucht keiner! Das ist viel zu teuer!) wird das eigene Angebot dann kleiner geschnitzt.

Die Bedeutung von Schwierigkeiten im Miteinander

Die Schwierigkeiten zeigen sich zum Beispiel durch:

  • Reibereien
  • Trigger
  • Projektion
  • Ego vs. Liebe

Im Kern steckt dahinter: Wahre Größe, die aus einem bewussten Selbst entsteht, braucht starkes Wachstum. Denn wir sind – fast schon ohne Ende – mit enghaltenden Mustern, Konditionierungen und limitierenden Glaubenssätzen überladen. Starker Change im Inneren führt also dazu, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

Dies wird zu Entscheidungen und damit im Außen zu Konsequenzen führen. Dass du als Mensch 2 mit deinem Sein und Wirken Mensch 1 triggerst, ist also unumgänglich und besonders wertvoll für die Zusammenarbeit.

Umgang mit Problemen in der bewussten Zusammenarbeit

Hier erleben wir übrigens auch einen interessanten Punkt in Bezug auf äußere und innere Verabredungen. Wenn du mitten in einem Coaching oder in einem Seminar feststellst, dass dein persönliches Ziel erreicht wurde, was machst Du dann? Wenn du bewusst mit dir bist, dann gehst du in Liebe. In Liebe für dich. Und in Liebe für deinen Coach oder Mentor. Denn das Ziel ist erreicht und es braucht kein Miteinander mehr.

Aber was passiert mit der Vereinbarung, die ihr geschlossen habt? An die Commitments von beiden Seiten, wie z. B. die versprochene Begleitung, Trainingsinhalte von Seiten des Mensch 2 geknüpft sind, genauso wie dein finanzielles Investment als Mensch 1?

Im Grunde ist es ganz einfach.

Solange Mensch 1 oder Mensch 2 noch in irgendeiner Form „Ladung“ auf dem Miteinander haben, ist das Miteinander nicht vorbei.

  • Ladung von Mensch 1 könnte z. B. sein, dass er der Meinung ist, dass er aus einem Vertrag entlassen werden will und Geld zurück haben oder nicht mehr zahlen will. Damit nimmt er sein Thema und versucht es zum Thema des anderen (Mensch 2) zu machen.
  • Oder weil Mensch 2 pikiert ist, dass seine tolle Leistung nicht mehr gewollt ist. Denn damit zeigt er, dass er im Herzen nicht mit sich im Reinen ist und sein Sein von der Bestätigung des anderen abhängig macht.

Solange ist das Miteinander also noch nicht vorbei. Natürlich kann man das trotzdem behaupten, aber die Themen würden jeweils einzeln bei den beiden in anderen Settings wieder auftauchen. Daher ist es sinnvoll, an dieser Stelle den Versuch zu unternehmen, weiterzumachen.

Hier ist es wichtig, dass Mensch 2 (der in der Regel ja „weiter“ ist) erkennt, wer von beiden was an Themen mit sich herum schleppt und Mensch 1 so lange im Prozess hält, wie Mensch 1 noch Ladung durch Ego, fehlende Wachstumsbereitschaft etc. im Miteinander erzeugt.

Es ist ebenso wichtig, dass Mensch 2 eventuelle eigene Themen erkennt und separat des Miteinanders dieses Thema klärt und löst. In dem Moment, in dem Mensch 2 versucht, Mensch 1 unbewusst für die Klärung seiner Themen zu missbrauchen, ist das Verhältnis gestört.

Nach meinem Empfinden sollte das Miteinander dann aufgelöst werden – auch in dem Wissen, dass die Themen an anderer Stelle mit anderen Protagonisten wieder auftauchen werden.

Ein Beenden in Liebe muss nicht heißen, mit möglichst viel Liebe, blumigen Worten und Dankesschwüren um sich zu schmeißen. Wenn etwas „drüber“ wirkt, kommt es meistens aus dem Ego. Dein wahres Selbst braucht keine dicken Worte oder Tam Tam. Sie ist ruhig, gelassen und sicher. Ein Beenden in Liebe kann dann passieren, wenn beide Seiten komplett „ladungsfrei“ sind.

Fazit

Wichtig zu sagen ist: Mehr oder weniger Bewusstsein ist nicht besser oder schlechter. Es „ist“ einfach. Ich selbst habe auch – genauso wie alle anderen Menschen – meine blinde Flecken bzw. unbewusste Stellen. Ich habe auch Themen, wo ich noch mal eine kleine Ehrenrunde drehe, weil sich mein liebes Ego durchschlawinert hat. Gleichzeitig habe ich auch Themen, wo ich bewusst spüren kann, wie tief bzw. weit ich hier schon gekommen bin. Ohne einschätzen zu können, ob es noch weiter geht oder nicht.

Und obwohl dieser Artikel auf der bewussten Prozessbegleitung von vielen Jahren basiert und ich sehr reflektiert exakt diese Themen beleuchte (denn das Leben hat mir einige davon geschenkt), heißt das eben nicht, dass nicht hier auch noch bewusstes Wachstum für mich drin steckt :-)

Dass ich diesen Artikel überhaupt so schreiben kann, liegt daran, dass ich all dies selbst erlebt, beobachtet, wahrgenommen oder mit Kollegen intensiv besprochen habe. Diesen Artikel könnte ich noch ewig so weiterführen, denn das Thema ist wundervoll groß und irre spannend. Und gleichzeitig schließe ich ihn jetzt einfach ab, damit er online gestellt werden kann :-)

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dein bewusstes persönliches und spirituelles Wachstum zu entwickeln und zu stärken, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Photo by Mathias Elle on Unsplash

Du hast einige Wochen nichts bzw. weniger von mir gelesen und das hatte einen guten Grund. Der Grund ist das Universum. Und natürlich meine Seele – der Teil in mir, der größer, wahrer, bewusster und eben auch schlauer ist als mein menschliches Sein mir manchmal noch husten will.

Darf ich vorstellen? – Das ist Madame. 

Ich weiß nicht mehr genau, aber ich denke, es war Anfang Oktober. Ich war mitten in einem Live-Training – der „New Business Week“. Vielleicht warst du auch dabei oder hast davon gelesen. Es war ein wundervolles Training mit rund 70 großartigen Menschen. Alle irgendwo auf dem Weg, sich spirituell verbunden selbständig zu machen bzw. ihr Business aufs nächste Level zu führen.

Ich war ein kleines bisschen müde, als das Training begann. Die Monate davor waren voll gewesen.

Der September war ein intensiver Monat

Ich feierte meinen 40. Geburtstag, führte ein Live-Event mit Business-Ladies in Hannover durch und war als Speakerin bei zwei Online-Kongressen geladen. Obwohl ich sonst schon sehr intuitiv mein Geschäft führte und führe, brachte der volle Terminkalender vor allem eine Sache zum Vorschein: Planung. Ein klitzekleines bisschen Kontrolle. Und eine leichte Angespanntheit, wie das Team und ich das alles schaffen würden.

Spannend.

Ich konnte es von der Seite betrachten, dass da irgendwas unrund lief – aber es fehlte die Zeit genauer hinzuschauen #justanotherstory

Und dann begann die „New Business Week“

… und ich bin ganz ehrlich: In einem Mix aus Denken und Fühlen dachte/fühlte ich schon, dass ich danach ganz viele tolle neue Soulmates und Kunden im „Saniversum“ (mein Spitzname ist Sani und der Name ein Mix mit dem Wort „Universum“) begrüßen würde.

Und dann passierte etwas, was das Leben eben mit sich bringt: Mitten in der „New Business Week“ verstarb jemand aus der Familie meines Partners. Unser Verhältnis war nicht sonderlich eng. Aber es war eben der Tod. Und du weißt vielleicht, dass ich diesem auch schon ins Auge geblickt hatte.

Dieses Ereignis führte dazu, dass ich innerhalb von wenigen Minuten ganz woanders war.

Mein Live-Training war quasi vergessen.

Neue Kunden auch.

Umsatz sowieso.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Ein nächster Erleuchtungsmoment

Die Konfrontation mit dem Tod brachte mich innerhalb von wenigen Momenten auf ein komplett neues Level. Als ausgebildeter Master of Grace Integrity® begann ich sofort, mit der Energie zu wirken. Aus Schutz und Respekt vor dem Verstorbenen und den Angehörigen möchte ich jetzt hierzu nicht so viele Details berichten. Es war für mich in jedem Fall ein sehr intensives und erleuchtendes Erlebnis.

Diese Erfahrung beamte mich direkt zurück in die Zeit im April 2017, wo ich mich durch meine eigene Krebs-Diagnose mit dem Sterben auseinander gesetzt hatte.

Und wie damals (und regelmäßig zwischendurch) empfang ich auch wieder die göttliche Stimme aus dem Kosmos, die mich rief und mir mitteilte, dass ich mich ab sofort tieferen Themen und einer neuen, heilenden Art und Weise der Begegnung mit Menschen zu öffnen hatte. 

Das Universum hatte andere Pläne

Natürlich war es auf einer menschlichen Erfahrungsebene sehr traurig, was passiert war. Es flossen Tränen und menschlicher Schmerz zeigte sich. Doch ich spürte in mir, dass das, was hier passiert war, viel größer war als das, was wir „normalerweise“ über den Tod denken.

Dieses Ereignis führte bei mir dazu, dass ich meine heilerischen und seherischen Fähigkeiten auf einer gänzlich neuen Ebene wahrnahm. Ich konnte plötzlich Verbindungen spüren, die vorher nicht erkenntlich waren. Liebe ausdrücken, die zuvor noch zurück gehalten war. Dinge wahrnehmen, die bisher unsichtbar waren.

Bähm!

Da saß ich nun in meiner „New Business Week“. Und das machte mir generell auch Freude, denn ich liebe die Arbeit mit Menschen. Und doch war ich plötzlich unfähig, den Menschen dort irgendeine Art von „Business-Programm“ anzubieten. Obwohl ich wirklich tolle, tolle Programme habe, die schon vielen Menschen sehr geholfen haben (hier findest du ein paar Feedbacks, wenn es dich interessiert).

Und natürlich war und ist meine Art von Business weeeeittt weg von der Standard-Kopf-Tralala-Marketing-Blublub-Art, die da draußen nach wie vor die Oberhand hat #youknow.

Und doch – es ging nicht. Nicht mehr. Zu sehr spürte ich bei allen anwesenden Menschen, dass sie im Kern auch kein Business-Programm brauchen – sondern eben jemanden, der ihnen hilft, mit der Weite des Lebens, ihrer eigenen Göttlichkeit und ihrer Seele in Kontakt zu kommen.

Jemand, der ihnen dabei hilft, das Ego zu entlarven und sich aus den Zwängen des Kopfes zu befreien. Jemand, der ihnen hilft, aus dem Auf und Ab der Dualität auszusteigen und die Energien in sich zu verschmelzen.

Ich machte also etwas vollkommen Seltsames.

Ich launchte keines meiner Business-Programme

Stattdessen bot ich spontan „nur“ die Arbeit mit der Lichtenergie von Grace Integrity® an. Denn Grace Integrity® war das, was ich in dieser Woche noch um einiges mächtiger erfuhr als noch zuvor. Ich hatte die Arbeit mit diesem energetischen Code bisher schon als wirklich magisch erfahren.

Aber in dieser Woche durfte ich noch weitere, sehr große Aspekte meiner Seele verkörpern. Das ist das, was „GI“ mit dir tut. GI ist pure Frequenz und die Übertragung des Codes führt dazu, dass deine Seele sich in dir verkörpert.

Ich fühlte förmlich, wie Madame sich in mir ausdehnte und einen neuen, bisher noch unbekannten Raum verlangte. Der bis eben noch richtige Raum mit dem Titel  „spirituelles Business- und Bewusstseinscoaching“ wurde plötzlich zu eng, zu klein und eben … für mich unwahr.

Ich hatte nicht wirklich Schimmer, welchen Raum ich da gerade betrat. Mein Ego sprang verzweifelt herum und wollte unbedingt Klarheit, einen Namen und mehr Sicherheit. Denn – so wie ich das gerade durchführte – ging das natürlich nicht. So viel Arbeit, so viel Sichtbarkeit, so viel Reichweite für … nichts?

Aber es half nichts. Madame war stärker. Es war mir nicht möglich vom neu eingeschlagenen Pfad abzuweichen und ich zog es glasklar durch. Ganz sicher gab es einige verwunderte Reaktionen. Aber … #doesntmatter

Am Anfang buchte niemand

Obwohl Grace Integrity® eine magische Wirkung auf die Seelen hat, für die es gemacht ist (wenn du es für dich spürst, dann höre bitte auch auf diesen Ruf!), buchte anfangs niemand, als ich „vollkommen planlos“ oder – spirituell ausgedrückt „aus dem Moment heraus“ – mein Angebot verkündete.

Es war nicht das erste Mal, dass ich mit Grace arbeitete, und ich hatte schon größere Gruppen vorher begleitet. Aber ich spürte, dass auch für mich noch eine neue Wahrheit vollständig zu integrieren war, bevor ich die Menschen anziehen würde.

Also fühlte ich, nahm wahr und erkannte: Der „alte“ Business-Anteil in mir musste nun echt sterben. Es war mir nicht mehr möglich, noch klassisches Business Coaching anzubieten (was auch immer klassisches Business Coaching ist … aber mein Ego hatte dazu eben SEHR viele Ansichten auf Lager … ich sage nur Diplom-Betriebswirtin mit 20-jähriger Erfahrung #blabla).

Ich detonierte meine Ansichten, meine Bewertungen und meine seltsamen Stories im Kopf wie ein fleißiges Bienchen. Ich wusste einfach, dass es wahr ist. Genauso schwer fiel es mir aber auch. Was ein riesen Brocken Ego war das eigentlich. Gott, ich musste eine wahre Schöpferin sein, wenn ich so krasse Stories und Ideen-Monster kreieren konnte. Ein wahrhaftig spannender Prozess! :-)

Ich ging in die Ruhe

Es half nichts – im normalen Wusel aus Kunden, Team, Unternehmensführung & Co. gelang es mir nicht richtig. Ich durfte noch mehr in die Stille gehen. Eine Woche lang gönnte ich mir terminfrei. Zeit mit meinem Schatz, bisschen Aufräumen im Haushalt und die Dinge in mir fließen und sich neu sortieren lassen. Einfach nur sein, so gut es eben ging.

Einige Tode durfte ich in mir in dieser Zeit sterben. Mein Ego war eine wirkliche Drama-Queen. Ich sah die Arbeit von Jahren zugrunde gehen. Keiner buchte mich mehr. Alle wendeten sich ab. Alles nur, weil Frau Lotz plötzlich keinen Schimmer mehr hatte, was sie eigentlich auf dieser Erde tun wollte.

Ich hatte weder eine Zielgruppe, noch wirkliche Produkte, noch eine irgendwie geartete Positionierung. Eine Business-Freundin begrüßte mich zu meinem Mut und meiner neu gewonnenen Freiheit. Ich sah die nur so ganz vage. Viel mehr war noch Schutt, Asche und ein riesiger Batzen voller Selbstzweifel.

Hach ja … Ego Deluxe :-)

Aber irgendwie ging ich da durch …

Und dann trudelten die Buchungen ein

Und sobald ich in mir wieder die Klarheit hatte, dass ich – auch ohne irgendwas im Außen – ein unendliches Wesen bin, was pausenlos kreiert und erschafft und was – selbstverständlich! – einen riesigen Wert auf dieser Erde ausdrückt … da passierte es.

Die Buchungen für alles Mögliche trudelten ein!

Nicht für Business-Produkte. Gebucht wurden Clearings und Healings mit Grace Integrity® sowie die komplette Übertragung von allen Lichtcodes. Außerdem einige Healing Sessions, die ich auch mit Unterstützung von Grace Integrity® im intensiven 1:1 durchführe. (Alle Angebote rund um „GI“ findest du übrigens hier)

Ich hatte explizit kein bewusstes Marketing gemacht. Es wirkten einfach frühere Posts, Videos und Angebote. Und natürlich wirkte meine Energie. Denn ich war wieder frei, hatte mich aus den Zwängen des Egos befreit und konnte in Freude hin und her schwingen.

Fazit

Ja, es war alles da für mich! Das Universum unterstütze mich! Und nein, es war keine Überraschung. Und doch, es war wunderschön, es auf diesem – für mich neuen – so intensiven Level zu spüren, zu sehen und zu fühlen.

Ich war sehr, sehr dankbar. Und ich wusste, dass dies wieder einer der sehr intensiven Shifts war, denen ich mich stellen durfte, auf dem Weg in die innere Einheit aus maskuliner und femininer Kraft – basierend auf der einzigen wahren Kraft des Leben: Der Liebe.

Und nein, ich bin noch nicht komplett durch mit allem. Mein persönlicher „Shutdown“ ist nicht gänzlich vorbei. Es zeigen sich auch aktuell noch Ego-Aspekte, die von mir gewandelt werden möchten und dessen Energie für wirkliche Wahrheiten gebraucht wird. Ich bin dran. Und es ist auch schon wieder mehr Kraft da.

Deswegen teile ich diese Zeilen mit dir. Denn ich weiß, dass es gerade sehr, sehr vielen Menschen da draußen so geht wie mir. Nur dass eben nicht alle verstehen, die Zeichen des Universums zu lesen und sie auch in ihrem Geschäft und Leben umzusetzen.

Den Mut dafür zu finden, deinen persönlichen Shutdown kraftvoll für deinen Turnaround zu nutzen.

Eigentlich braucht es ja keinen wirklichen Mut dazu, um deine Seele zu verkörpern. Deine Seele ist grenzenlose Weite und Wahrheit. Sie WILL sich verkörpern. Auch meine Madame war ganz ruhig, als sie mir ihre Infos durchgab. Und sie war sich auch sehr sicher. Denn innere Fülle wird IMMER mit äußerer Fülle belohnt. Nur das Ego redet uns eben gerne mal ein, dass du dafür besonders mutig sein müsstest. Vergiss das also nicht :-)

Wenn ich dich dabei begleiten darf, deinen persönlichen Shutdown kraftvoll für deinen Turnerbund zu nutzen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Es sind wahnsinnig spannende und intensive Zeiten im Moment. Zeiten des Wandels. Mit Merkur und Mars sind zwei große, wichtige Planeten seit einiger Zeit rückläufig und das zeigt natürlich Auswirkungen.

Der Merkur steht für Verträge, Käufe, Handel und Geschäft – und wenn er rückläufig ist, führt das dazu, dass wir eben eher weniger Handel und Geschäft machen möchten und dass z.B. auch neue Verträge nicht so günstig sind.

Der Mars steht für Power und Energie, fürs Machen und nach vorne gehen. Und wenn der Mars rückläufig ist, kann das dazu beitragen, dass wir nicht so stark sind, nicht so viel Kraft haben und die Yang-Energie, die männliche Macher-Energie, weniger da ist.

Im eigenen Business kann das wiederum dazu führen, dass wir in den Rückzug gehen und zum Beispiel mal eine Social-Media-Pause machen wollen. Wir wollen generell nicht so viele Menschen sehen, dementsprechend auch nicht so viel und gerne posten und einfach mal eine Pause einlegen.

Meine eigene Social-Media-Pause

Ich habe schon öfter eine Social-Media-Pause gemacht. Zum Beispiel im Dezember 2019. Ganze 5 Wochen lang. In der Zeit habe ich ein paar Mal was geteilt, 1 – 2 Fragen gestellt und ab und mal eine Story gepostet. Ansonsten: Nothing.

Hätte ich damals gewusst, dass ich eine Pause mache, hätte ich es dir erzählt. Ich wusste es aber nicht. Ich hatte es nicht geplant oder so – eher gefühlt.

Stattdessen war es so: Ich habe jeden Tag empfangen, ob ich was posten will. Die Antwort war immer „nein“. Und wenn ich das so fühle, dann mache ich das auch so #listentoyourheart

Auch im Sommer 2020 war bei mir mehrere Wochen Funkstille. Ich war im Urlaub und hatte nicht gefühlt, mich „abmelden“ zu wollen. Also war ich einfach weg. Auch im Moment bin ich etwas ruhiger unterwegs – so wie es sich eben zeigt.

Es wird immer für irgendwas gut sein. Denn dieses innere Gefühl, diese Verbundenheit mit mir und dem Leben irrt nie – auch wenn ich den Grund oft nicht sofort erkennen kann. Aber das brauche ich auch nicht. Vertrauen reicht.

Wenn du dich aber selber unter Druck setzt, von wegen „Ich muss aber doch posten, weil wenn ich nichts poste, sieht mich niemand und dann verkaufe ich auch nicht“ – das ist nicht gut.

Wir dürfen Vertrauen haben, dass auch Zeiten des Rückzugs, Zeiten von Yin-Energie total wichtig sind und sein dürfen. Das Leben besteht aus der Verschmelzung aller Energien. Wir müssen auf Social Media nicht dauerpräsent sein, um Business zu machen.

Eine Social-Media-Pause kann Gold wert sein

In Zeiten von einer Social-Media-Pause können auch mal Beiträge oder Videos wirken, die wir vorher schon geschrieben und aufgenommen haben. Wenn du einen Blog hast oder einen YouTube-Kanal, dann können schon erstellte Inhalte ihre Arbeit tun, indem sie z. B. über Suchmaschinen gefunden werden.

Wir als Anbieter*innen dürfen uns auch mal zurücklehnen und trotzdem Kundenanfragen empfangen – auch wenn wir gerade in einer Rückzugsenergie sind. Denn gerade im Business dürfen wir uns bewusst machen: Es braucht diese verschiedenen Energien. In Zeiten von Rückzug passieren nämlich andere, total wichtige Dinge. Du kannst dich bewusst auf das Wesentliche ausrichten, Dinge reduzieren und aufräumen.

Wenn nämlich der Merkur rückläufig ist (wie z. B. aktuell – Ende Oktober 2020), ist genau die richtige Energie da, um mal Themen aus der Vergangenheit anzugehen und sich um Liegengebliebenes zu kümmern. Aufräumen, Ablage machen, Ordnung in deine Unterlagen bringen – auch dafür kannst du die Rückzugsenergie nutzen.

Einfach mal alles neu aufstellen, um danach auch wieder durchstarten zu können!

In Social-Media-Pausen laufen oft andere Dinge weiter, die wir aber vielleicht nicht so zeigen (wollen). Zum Jahresende 2019 hatte ich z. B. im stillen Kämmerlein meinen größten Launch ever hingelegt, von dem quasi niemand was mitbekommen hat. Andere weitere Projekte rund um Business, Sinn & ganz viel Liebe sind auch schon in Gang gekommen, denn diese brauchen eben auch mal Fokus.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Die Transformation in dir

Wenn eines sicher ist, dann doch der Wandel. Und die Zeiten, in denen wir uns weniger stark in den sozialen Netzwerken zeigen, sind eben oft auch eines: Transformativ.

Kunststück – Portaltage, Rauhnächte & Co. gehen an uns sensiblen Seelen, die sich auf den Weg gemacht haben, natürlich nicht spurlos vorbei. Oft steht das eigene Sein, Wirken und das Leben insgesamt im Vordergrund. Manche Menschen brauchen in diesen Transformationsphasen ihre „Höhle“ und ziehen sich zurück. Und es zeigten sich dort die erstaunlichsten Dinge.

Liebe kreiert Liebe. Und je mehr Liebe, desto besser für die Welt, in der wir leben dürfen.

Rückzug ist eben auch genauso Liebe wie das Voranpreschen und sich zeigen. Nicht vergessen.

Wofür Rückzug also gut ist

Diese Dinge zeigen sich nur, wenn wir ihnen auch Raum lassen. Das fällt bei einem vollen Terminkalender, massenweise Verabredungen etc. eben auch schwer.

Um dich zu fühlen, dich auszurichten und dem Leben ein anderes Bewusstsein zu geben, braucht es auch mal den Rückzug.

Weniger, ruhiger, stiller. Und es ist ganz einfach und braucht weder einen teuren Wellness-Urlaub noch anderes dringend notwendiges Equipment. Zeit für dich. Stille. Natur. Raus aus der Erwartung und Bewertung, rein ins Fühlen und lose Enden verknüpfen können da schon helfen.

Denn wir sind Schöpfer unseres Lebens. Kreieren ist unser natürlicher Zustand. Wir wollen gestalten, errichten und erbauen. Sehen, was wir erschaffen können. Andere teilhaben lassen. Uns verbinden. Gemeinsam Großes bewirken. Und ich spüre, dass auch das wieder bei mir ansteht. Noch etwas verhalten und zögerlich. Aber es zeigt sich.

Die Energie kommt wieder

Und irgendwann kommt die Energie für Action und Power ja auch wieder. Da darfst du dich nicht zu sehr unter Druck setzen, dass du in den sozialen Medien dann sofort weg vom Fenster bist, sobald du mal eine Pause einlegst.

Natürlich kannst du das Ganze auch über Social-Media-Planungstools steuern und vorbereiten, um für Rückzugsmomente schon mal vorzuplanen oder in solchen Zeiten auf alte Beiträge zurückzugreifen. Dafür kannst du eben ein Tool nutzen oder z. B. deine virtuelle Assistenz bitten, in solchen Momenten ältere Inhalte aus dem Bestand zu nutzen.

Aber: Das ist alles kein Muss. Du darfst das in der Seelenverbindung fühlen und dir sagen: „Ich bin hier gerade auch nur mit mir alleine gut. Ich muss mich nicht im Außen zeigen.“

Denn wie gesagt, diese Zeit ist total wichtig für dich und dein Business. Das wirst du spätestens in der Rückschau auch erkennen.

Hast du schon mal eine Social-Media-Pause eingelegt? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Teil es gerne in den Kommentaren, ich freue mich von dir zu lesen!

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dich wiederzufinden und deine Seelenverbindung fühlen zu lernen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Priscilla Du Preez)

 

Heute möchte ich mit dir über das Thema Ganzheit sprechen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Menschen für sich nicht auf dem Schirm haben, dass sie sich in ihre Ganzheit entwickeln dürfen und dass das Thema natürlich auch erst ab einem bestimmten Bewusstseinsgrad – ab einem bestimmten “Hinschaugrad” – überhaupt präsent und relevant wird.

Noch vor einiger Zeit hätte ich das auch nicht so formuliert – mir wird aber immer bewusster, wie wichtig das ist, dass wir dieses Verständnis entwickeln, dass wir ganz sind und auch sein dürfen. Und dass wir auch die Dinge, die wir an uns, in uns und mit uns ablehnen, wirklich und wahrhaftig integrieren dürfen.

Ich bin in die Trennung gegangen

Jeder hat da so seine eigenen Themen. Ein Beispiel aus meinem Leben: In meinem früheren Leben war ich immer eine sehr Fleißige, ich habe immer sehr viel gearbeitet, war motiviert, habe Projekte gemanaged und große Teams aufgebaut und geleitet. Als ich dann krank wurde, hat das dazu geführt, dass diese Idee von “viel arbeiten” in mir böse wurde. Irgendwie habe ich dem „viel arbeiten“ – obwohl ich es besser wusste – die „Schuld“ an der Erkrankung gegeben. Ich bin also in die Trennung zum Aspekt des „Schaffens“, der „vielen Arbeit“ gegangen, habe das von mir und meiner Wahrheit abgetrennt.

Dann kam das Thema eigenes Business und “es muss ja leicht gehen”. Nur wo geht es schon von der ersten Sekunde an leicht? Es geht häufig erst dann leicht, wenn wir diese Lernwege gegangen sind.

Tatsächlich gehört aber auch das “viel arbeiten” – wobei ich das viel eher weglassen würde, es geht gar nicht darum, das zu bewerten, ob das viel oder wenig ist – dieses “Arbeiten” also, dieses Tun und Erschaffen, diese Actionsteps zu setzen, zu unserer Ganzheit mit dazu. Und so wurde es bei mir schwer. Denn immer wenn ich im Business viel gearbeitet habe, habe ich das bewertet. Denn es war ja „falsch“. Und wenn ich es dann getan habe (was natürlich vorkam), dann wurde es noch schwerer.

Ein selbstgeschaffener Teufelskreis!

Du darfst anerkennen, was du bist

Die aktuelle Zeit fördert das so immens, dass wir auf allen Ebenen daran erinnert werden, was uns noch für ein ganzes Sein und Leben fehlt, für eine Ganzheit im Leben. Gerade im Geschäft, wenn wir sichtbar werden, die nächste Einkommensschwelle durchbrechen oder uns z. B. auch mehr aus unserem 1:1 Geschäft herausziehen wollen, kann es sehr häufig passieren, dass sich so etwas zeigt. Dass uns das Leben bei einer Sache, die wir bisher immer abgelehnt, abgetrennt und vielleicht ganz weit weggedrängt haben, sagt:

Hier darfst du etwas anerkennen, was du auch bist, auch wenn du bis gestern noch etwas anderes dachtest.

Kommen wir nochmal zu meinem Beispiel mit dem Arbeiten, so wie ich das gerade in der aktuellen Zeit auch wirklich zeigen darf: Mehrere Kongresse, ich beende gerade mein erstes Buch, wir haben so viele VIP-Kunden, viele neue Programme, ich bin in mehreren Weiterbildungen und und und. Ein alter Anteil hätte gesagt, dass das eigentlich total unschaffbar ist – so von dem, was der Kalender hergeben würde. Das Team ist total gewachsen, es gibt die ersten Festanstellungen, es ist wirklich einiges los. Und gleichzeitig ist das aber ganz leicht möglich.

Warum? Nicht weil ich so ein ausgeklügeltes Zeitmanagement habe, das habe ich nicht. Sondern weil ich diese Ganzheit und diesen Ausdruck von vielen Dingen aus mir heraus kreiere. Weil ich auch dieses kleine Trauma von “Wenn du viel arbeitest, wirst du krank, das ist böse” aufgelöst und integriert habe. Und weil ich mich hier dazu bekenne, dass das, was ich früher als “zu viel” bewertet habe, auch Teil meines Seins ist – und vielleicht eben auch Teil deines Seins.

Wir dürfen Sachen rausgeben, wir dürfen uns auch mal trauen, ein bisschen mehr zu machen. Aber nicht aus der Angst, sondern aus der Liebe heraus – für unsere Kreation und für das, was wir ausdrücken wollen. Das Leben ist sehr gut in Balance, wenn du es aus dir heraus lebst. Wenn du die Idee, die Ansicht von „zu viel“ wegnimmst und aus dem Momentum heraus erschaffst (egal, ob das nun viel oder wenig ist), dann wird es sich immer ausgehen.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Du kannst alles ausspielen

Ganzheit heißt, dass du alle Aspekte in dir verinnerlichst und dass du auch in der Lage bist, alle Aspekte ins Außen zu geben. Das ist ein integrales Vorgehen. Du bist nicht mehr auf einer bestimmte Persönlichkeitsschiene, die sagt “genau so bin ich”. Nein, du kannst mit deinem Sein und deinem Wirken spielen, weil du alles in dir drin hast. Und das kannst du auch alles ausspielen. Du kannst fühlen, was jetzt der richtige Schritt ist, und das kann ein ganz anderer sein als gestern noch.

Gleichzeitig haben wir da aber auch diese Variabilität: Die Energien verändern sich, deine Wahrheiten verändern sich, du schaust heute anders auf die Welt als gestern noch. Wenn du heute “ganzer” bist als gestern, dann siehst du manche Dinge auch in einem anderen Licht. Und wenn du sie erkennst, dann sei das auch. Sei es und gib es raus. Denn das Leben ist eben Wandel!

Ich lade dich ein, dir jetzt einen Moment zu nehmen und reinzufühlen. Wo lebst du gerade noch nicht deine allumfassende Ganzheit aus? Teile es gerne in den Kommentaren unter diesem Beitrag oder in der Facebook-Gruppe. Ich freue mich, von dir zu hören!

Und wenn du gerne mehr solcher Impulse wie in diesem Blogartikel per Sprachnachricht von mir bekommen möchtest, dann komm gerne in meine Telegram-Gruppe!

Wenn ich dich dabei begleiten darf, deine allumfassende Ganzheit zu entwickeln und ausleben zu dürfen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Wie geht es dir? Wie fühlst du dich gerade?

Das sind ja so Fragen, die wir gerne stellen. Oft ist das dann ein bisschen Smalltalk-mäßig und manchmal interessiert sich auch derjenige, der fragt, eigentlich gar nicht wirklich für uns. Vielleicht kennst du das auch, dieses Gefühl von “Eigentlich will der andere, der mich da gerade fragt, das doch gar nicht so richtig wissen.”

Manchmal wollen wir uns auch selbst gerade gar nicht mit unserem ganzen Seinszustand, den wir gerade empfinden, zeigen, besonders wenn es uns gerade gar nicht gut geht.

Vielleicht hast du auch schon gelernt, dass es manchmal gar nicht so stark um gut oder schlecht geht. Stattdessen empfinden wir aber Dinge und spüren Energien, die durch uns durchströmen, bei denen wir gerade noch nicht ganz genau wissen, warum und wieso und unser Verstand rebelliert dann gerne. Aber es ist eben gerade so und wir trauen uns dann einfach nicht, diese Dinge auszusprechen.

Unsere typische Antwort darauf ist oft: “Alles gut, und bei dir?” Manchmal versuchen wir doch, ein Gespräch zu beginnen, und brechen es dann aber auch wieder ab, weil wir irgendwann spüren, dass wir gar nicht wirklich verstanden werden.

Fragen sind wichtig für unsere Selbstführung, d. h. sie erschaffen in dir einen Raum für Antworten. Deshalb darfst du dich immer wieder fragen:  “Wie geht es mir eigentlich gerade?”

Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns – am besten jeden Tag – bewusste Fragen stellen. Dass wir uns einen Moment suchen, in dem wir wirklich in uns hineinhorchen. Fragen helfen hier, eine Weite in dir herzustellen, sie helfen dabei, Antworten aus deinem Inneren zu bekommen. Es ist also gar nicht so wichtig, dass du immer versuchst, dich zu irgendwelchen tollen Dingen zu pushen, durch irgendwelche motivierenden Sprüche oder Aussagen – das ist eher fatal, weil wir sowas gar nicht glauben können.

Viel wichtiger ist es, den Moment der Ruhe in uns zu etablieren, und uns bewusst selbst zu führen.

Gestalte deine Fragen so offen wie möglich

Ich habe in meiner Facebook-Gruppe gefragt: Was glaubst du, was ist die wichtigste Frage, die du dir stellen kannst?

Es kamen ganz viele tolle Antworten und es gibt hier natürlich überhaupt kein richtig oder falsch. Viele haben geschrieben: “Bin ich gerade glücklich oder nicht?” Das ist natürlich eine ganz schöne Frage, denn damit legen wir unser Augenmerk schon auf das Glück als Lebensgefühl – eine wunderschöne Ausrichtung.

Und doch: Was machen wir denn, wenn die Antwort auf diese Frage “Nein” ist? Wenn du antwortest, dass du gerade nicht glücklich bist – ja, und dann? Sind wir dann einfach traurig – oder brauchen wir vielleicht die nächste Frage?

Deswegen finde ich es schön, diese Fragen offener zu gestalten und sich zu fragen:

Was macht mich jetzt gerade glücklich? Wofür bin ich gerade dankbar? Was würde mir jetzt Freude machen?

Mir macht es z. B. total viel Freude, unserem Rasenroboter zuzugucken. Wenn ich bei gefühlt 35 Grad im Garten sitze, es noch nicht mal aus meinem Schlafoutfit rausgeschafft habe, aber ich total da bin, total im Moment. Ich bin da, trinke meinen grünen Kaffee und genau das macht mir Freude.

Diese Momente machen dein Leben aus – und genauso auch dein Geschäft. Ich lebe einfach. Und egal, wo du gerade stehst und was dein Außen gerade bestimmt: Du lebst JETZT! Ich lebe, ich bin lebendig. Ich erlaube mir Freude, Fülle, Spontanität, Impulse, schöne Dinge. Und das gilt auch für dich!

Ich hatte letztens zum Beispiel das Gefühl, dass ich jetzt keine Termine machen möchte. Ich musste raus, es war wichtig, die Energie durch mich durchströmen zu lassen. Es waren so viele Gefühle, vielleicht auch noch Auswirkungen der letzten Portaltage, es war eben sehr viel in Aufruhr. Und dann hab ich meine Termine verschoben und mich in den Garten gelegt, weil ich der Frage gefolgt bin: “Was macht mir gerade Freude?”

Das waren dann eben nicht die Termine.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Was macht dir Freude?

Also, wie geht es dir heute? Fragst du dich das regelmäßig? Lebst du dein Leben exakt danach, dass es dir richtig, richtig gut geht? Und zwar nicht dir, deinen Ego-Impulsen, diesem Drang und diesem Wunsch, dieser Fake-Sehnsucht nach höher, schneller, weiter.

Sondern diesem dir, diesem wahren SEIN in dir. Diesem Anteil in dir, größer oder kleiner, der sich nach Wahrhaftigkeit sehnt, nach Ruhe, nach Größe, nach Ausdruck. Wie geht es diesem Anteil gerade? Was macht dir wirkliche Freude?

Es ist so essenziell zu erkennen, wo wir uns gerade vielleicht auf Umwege begeben haben, wo wir eben nicht diesem wahren Kern in uns, unserem höheren Selbst gefolgt sind.

Du darfst dich daran orientieren, dir wirklich selbst zuzuhören, dir diese Fragen zu stellen und dein Leben exakt danach auszurichten.  Damit kreierst du bewusst, du manifestierst und du richtest dich darauf aus, was deine höchste Absicht – und damit die für alle Menschen – ist.

Was ist das höchste Wohl für dich, für die Gesamtsituation und wo darfst du dich dem noch mehr zuwenden?

Mit diesen Fragen verabschiede ich mich. Nimm dir kurz die Zeit für eine kurze Innenschau. Immer wieder. Vielleicht hat sich schon etwas in dir gezeigt? Dann komm gerne in unsere Gruppe rüber und teile deine Gedanken dazu. Lass uns gerne in den Austausch gehen.

Und wenn du gerne mehr solcher Impulse wie in diesem Blogartikel per Sprachnachricht von mir bekommen möchtest, dann komm gerne in meine Telegram-Gruppe! Ich freue mich auf dich.

Wenn ich dich dabei unterstützen darf, dir wirklich selbst zuzuhören, dir die richtigen Fragen zu stellen und dein Leben exakt danach auszurichten, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als Portaltage eine ziemliche Hürde für mich waren. Diese Tage besonderer Energie-Einströmung konnten alles bedeuten: Totale Hochs genauso wie absolute Tiefpunkte. Up’s and Down’s par excellence. Was wann dran war? Gefühlt unberechenbar.

Heute weiß ich, dass genau dies gezeigt hat, wie tief ich Teil der Dualität gewesen bin. Ich bin fest in mir verankert und unterstütze auch dich sehr gerne dabei, diese besonderen Tage ebenfalls für dich zu nutzen.

Und ich weiß, was für eine riesige Chance Portaltage gerade in der aktuellen Zeit des Übergangs sind, sich selbst und seiner Seele näher zu kommen. Denn an Portaltagen ist der Schleier zur geistigen Welt so dünn, dass wir viel leichter einen Zugang zu unseren Lichtwesen, unserer Seele bekommen.

Du möchtest dich gerne auf die Portaltage einstimmenbekomme hier mein 14-minütiges Audio und erfahre, was Portaltage für dich bewirken können!

Denn wenn wir uns dem entgegen stellen, weil unser Ego uns einreden will, dass dies „nicht nötig“ ist – dann kann es natürlich an solchen Tagen auch mal zu ordentlich innerem Struggle und Trouble kommen. (Hier beschreibe ich genau, was Portaltage sind und wie du damit umgehen kannst.)

Chance für deine Seele

Tatsächlich sind Tage besonderer Energiequalität – und dazu zählen nicht nur Portaltage, sondern auch Voll- oder Neumond und astrologisch bedeutsame Tage der Wendung – immer etwas, was auf dein System und deinen Körper einwirkt. Die Frage ist eben:

Widmest du dich dir selbst und genießt es, die Energie-Welle zu reiten? Oder versperrst du dich und bleibst weiterhin im Funktionier-Modus?

Und natürlich wollen wir hier auch keine self-fulfilling prophecy kreieren – im Sinne: Ich weiß, es ist Portaltag, also passiert auch was (Schlimmes). Sondern es geht um das Bewusstsein, dass deine Seele sich ihren Weg suchen möchte. Und der Rahmen dafür an manchen Tagen unter energetischen Gesichtspunkten stärker als an anderen gegeben ist.

Deswegen stelle ich dir hier in Liebe die nächsten Portaltage-Termine zur Verfügung. Manche tragen sich diese in den Kalender ein und freuen sich. Andere lassen sich überraschen und checken im Nachhinein gerne bei besonders intensiven Prozessen, ob vielleicht ein besonderer Tag gewesen ist. It’s up to you!

Portaltage-Warm Up

Die nächsten Termine für die Portaltage 2021

März 2021: 01. 09. 12. 17. 20. 30. 31.
April 2021: 01. bis einschließlich 08. also 10 Portaltage hintereinander (30.03. bis 08.04.)
Mai 2021: 09. bis 18., wieder 10 Portaltage am Stück zusätzlich am 28. und 31.
Juni 2021 : 05. 08. 16. 21. 24. 29.
Juli 2021: 05. 12. 13. 20. 24.
August 2021: 10. 12. 31.
September 2021: 01. 20. 22.
Oktober 2021: 09. 13. 20. 21. 28.
November 2021: 03. 08. 11. 16. 24. 27.
Dezember 2021: 02. 05., 15. bis einschließlich 24., wieder 10 Portaltage hintereinander

Quelle: Alexandra Heck

Portaltage sind übrigens auch Manifestier-Tage

Portaltage sind tatsächlich auch Tage, an denen das Manifestieren ganz besonders leicht gelingt. Die besondere Energie ermöglicht uns eben den Empfang unserer wahren Impulse. Denn Manifestieren bedeutet in der neuen Energie, dass du nur noch aus der Einheit der femininen und maskulinen Energie in Verbindung mit deiner Seele erschaffst.

Es geht eben nicht mehr darum, dass du dir nur die „Sahnestückchen“ (mehr Geld, tolles Auto etc.) aussuchst und diese visualisierst, dazu affirmierst und so weiter. Das sind Techniken der alten Energie aus der Welt der Dualität. Sie bedeuten Trennung, denn in Wahrheit ist die höchste Kraft des Universums die Liebe und diese wirkt genau dann, wenn sich die göttlichen Energien in dir vereinen.

Wenn wir aus der Einheit, aus der Liebe und Verbindung erschaffen, erschaffen wir immer zu unserem höchsten Wohle. Aus der Dualität heraus wirkt immer die Gegenkraft dessen, was wir in uns abwerten, nicht sein/haben wollen mit – und diese manifestieren wir automatisch mit.

Bewusstheit an Portaltagen erschaffen

In den Trainings rund um die Portaltage (trage dich hier ein, dann erfährst du immer, wann diese stattfinden) schaffen wir also eine stärkere Bewusstheit für deine inneren Prozesse, du lernst, mit dir in Verbindung zu gehen und nutzt die besonderen Energien dieser Tage. Portaltage bzw. alle Phasen des Maya-Kalenders stehen immer unter besonderen Tagesqualitäten, die du in deine Ausrichtungen und in dein bewusstes Sein und Erleben des Tages einfließen lassen kannst.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit Portaltagen machst. Teile diese gerne mit mir in den Kommentaren.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, den Zugang zu deinem Lichtwesen – deiner Seele zu bekommen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

 

Es ist manchmal wirklich zum Mäuse melken. Du hast gerade den Mut gefasst und dich selbstständig gemacht, neben deinem Hauptjob vielleicht, du hast schon deine Stunden reduziert.

Oder aber du bist direkt komplett gesprungen, hast irgendwo noch Sicherheiten und dir gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Du hast die erste Klarheit über deine Aufgabe gefunden. Vielleicht hast du ein bisschen hin und her gestruggelt, was du jetzt eigentlich ganz genau tun sollst und wie das alles ganz genau funktioniert.

Du hast dir viel angelesen, viel gelernt, und vielleicht auch schon die ersten Erfolge gesammelt – die ersten Kund*innen gewonnen, die ersten Euros verdient.

Und dann das: Die Corona-Krise. Plötzlich verändert sich der komplette Markt.

Niemand von uns weiß gerade, wie es weitergeht – die Prognosen für die Zukunft im wirtschaftlichen Bereich sind gerade mehr als düster, Besserung ist nicht wirklich in Sicht.

Und was nun?

Genau darum, um das, was du jetzt tun kannst, soll es in diesem Artikel gehen. Ich bin nämlich total davon überzeugt, dass die aktuelle Lage und die gesamte aktuelle Situation dich keinesfalls entmutigen sollte!

Ganz im Gegenteil. Wenn du jetzt mit einem smarten Blick auf alles schaust, smart dein Business führst und auch smart mit dir und deiner persönlichen Entwicklung umgehst und sie auch forcierst, dann hast du jede Chance, auch in unsicheren Marktsituationen erfolgreich zu sein und da gut durchzukommen.

Das kann übrigens die Corona-Krise sein oder jede andere: In solchen Zeiten des Wandels wird einiges von dir gefordert. Ich möchte dir jetzt drei Bereiche nennen, die für dich in jedem Fall wichtig sind!

Bevor ich das mache, möchte ich aber nochmal genauer darauf eingehen, was genau das Problem ist, wenn du gerade an der Stelle stehst, die ich gerade schon kurz genannt habe.

Die Plateauphase (und was dann wichtig ist)

Das ist nämlich Folgendes: Wenn wir moderat gut in unser Business gestartet sind und erste Erfolge erreicht haben, dann kommt irgendwann eine Plateauphase.

Du hast vielleicht die ersten Euros verdient, Kund*innen gewonnen – aber jetzt geht es nicht weiter.

Die hohen Beträge, von denen du vielleicht gedacht hast, dass du sie bereits als Umsatz gewinnen kannst, bleiben aus. Und durch diese Situation, die sich aktuell wirtschaftlich, gesellschaftlich und auch auf allen anderen Ebenen entwickelt, ist da jetzt natürlich eine ziemliche Unsicherheit drin.

In dieser Plateauphase rutschen wir in den allermeisten Fällen in einen extremen Stress hinein. Dieser Stress entsteht zum einen aus Angst, weil du dir die folgenden Fragen stellst:

  • Was soll aus mir werden?
  • Hab ich alles falsch gemacht, indem ich gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt habe? Indem ich den Irrglauben hatte, dass ausgerechnet ich erfolgreich sein kann in einem online-basierten Business?
  • Wie wird sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln?
  • Wie kann ich mir anmaßen, dass ausgerechnet ich es schaffe, wo die Prognosen für die Zukunft doch so schlecht sind?

Zur Angst kommt dann häufig auch noch ein ziemlicher Druck, der auf dir lastet.

  • Reichen meine Rücklagen noch lang genug?
  • Was ist mit den Geldern, die ich gerade beziehe, die aber bald auslaufen?
  • Hat mein Partner, der mich unterstützt, vielleicht auch keine so sichere Jobsituation mehr?

Durch diesen Druck, die Angst und den ganze Stress, der daraus entsteht, hast du in dieser Plateauphase viel weniger Erfolgserlebnisse, weil das energetisch ganz stark spürbar ist.

Wenn du vorher motiviert vorangegangen bist und deine ersten Dinge umgesetzt hast, dann merken die Leute, in was für einer guten Energie du dabei bist und freuen sich mit dir. Da ist ein gutes Gefühl, da entsteht eine Verbindung!

Auch wenn wahrscheinlich nicht alle direkt am Anfang gesagt haben „Die will ich jetzt buchen!“ – es ist einfach so, dass du die Menschen mit einer guten Energie ganz anders anziehst. Die Erfahrung hast Du bestimmt auch schon gemacht.

In der Plateauphase geht es aber eben schnell, dass du energetisch abrutschst und irgendwo in einem kalten Bereich pendelst, der hauptsächlich aus Angst, Druck und Stress besteht. Du hast schlaflose Nächte, und es gibt vielleicht die Momente, in denen du dein Geld zählst und dir denkst: Fuck! In 2 Monaten bin ich pleite.

Dann malst du dir aus, dass du dich irgendwo an die Kasse setzen oder im Restaurant kellnern musst oder oder oder – da kommt ganz viel rein und wir quatschen uns dann im Kopf ganz schnell richtigen Bullshit rein, das kennst du bestimmt.

Ich sag dir was: Das Plateau wird kommen. In den allermeisten Fällen hat die Welt nicht auf dich gewartet (obwohl sie dich bestimmt gut gebrauchen kann). Aber wenn wir mit unserem eigenen Geschäft starten, dann braucht es einfach eine Anlaufphase.

Und wenn du gerade genau in dieser Phase bist und dann auch noch in ein so hohes Angst- und Stresslevel gerätst, dann wird es nur noch schwieriger werden…

Das Außen zeigt dir immer deinen inneren State. Und wenn dein State aus Druck, Angst und Stress besteht, dann hast du das einfach nicht, dass die Leute sagen: „Ja, die wollte ich schon immer buchen!“ und dass die Euros purzeln.

Stattdessen zeigt sich genau das Gegenteil: Du manifestierst dir im Außen all das Negative, das du eigentlich nicht willst.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Triff deine bewusste Wahl

Du kannst auch als Neueinsteigerin jetzt im Business überleben bzw. sogar so richtig durchstarten!

Nur, weil die Prognosen gerade vielleicht nicht so günstig sind, bedeutet das nicht, dass du dein Geschäft nicht so ausrichten kannst, dass du einen richtigen Mehrwert bieten kannst.

Dafür ist es aber eben wichtig, dass du innerlich auf der richtigen Welle unterwegs bist.

Und wenn du jetzt wirklich für dich fühlst, dass du das durchziehen willst, dass du genau das tun willst, dass das gerade deine Aufgabe ist und das klappen wird – dann ist das der erste, verdammt wichtige Punkt!

Ich habe eben ja von drei Punkten gesprochen, die ich dir mitgeben möchte, aber nehmen wir das jetzt mal als Punkt 0 dazu: Du entscheidest. Du triffst Deine Wahl.

Diese Wahl ist energetisch, auf jeder Ebene in deinem Körper und in jeder Zelle zu verankern.

Spüre mal hinein, was das mit dir macht, wenn du sagst: Ich bin da. Ich schaffe das. Es gibt keine Alternative, es gibt keinen Plan B. 

Triff deine bewusste Wahl – und dann zieh es durch!

3 Punkte, die du als Neueinsteigerin im Business jetzt angehen darfst

Punkt 0 haben wir also geklärt. Das ist die Basis für alles andere, was folgt. Jetzt schauen wir uns nämlich noch drei weitere Punkte an, die du jetzt angehen darfst.

Punkt 1: Finde Klarheit

Es ist ganz, ganz wichtig, dass du klar bist. In deinem Thema, in deiner Zielgruppe, in deren Problem und in dem Nutzen, den deine Arbeit deiner Zielgruppe bringt.

Ich weiß, „Zielgruppe“ klingt immer so klinisch – das sind immer Menschen. Deine Soulmates. Versuch, dich da reinzufühlen: Was brauchen diese Menschen in drei, sechs oder neun Monaten? Spüre da mal hin und versuche dich wirklich so klar wie möglich (und ein bisschen nischig) aufzustellen – im Bezug darauf, was die Welt im Moment braucht!

Das kannst du dann immer besser und immer klarer in deine Kommunikation einbauen: Auf deiner Website, deinen Social-Media-Kanälen und in deiner generellen Ansprache.

Es ist ganz wichtig, dass du das tust und daran auch fortwährend arbeitest, denn das ist ein rollierender Prozess!

Punkt 2: Schau dir potentielle Marktentwicklungen an

Was machen die aktuellen Entwicklungen mit deinem Markt? Es gibt Geschäftsfelder, die sind aktuell nicht mehr wichtig, manche brechen sogar ganz weg.

Gleichzeitig gibt es auch Themen, die werden nur angegangen, wenn ganz viel Geld da ist – das kann gerade funktionieren, muss aber nicht.

Es ist ganz wichtig, dass du dir diese Entwicklungen anschaust und auch nochmal schaust: Was macht das eigentlich mit meiner Positionierung? Da sind wir auch wieder beim Thema Klarheit. Ist es vielleicht sinnvoll, nochmal eine Veränderung vorzunehmen und auf einem angepassten Fundament durchzustarten?

Bereite dich auf die Dinge vor, die du sehen kannst – sowohl im Inneren als auch strategisch.

Punkt 3: Arbeite an deinem bewussten Sein

Die allermeisten Einsteigerinnen kommen aus einem Ding des Machens heraus. Wir kennen das meistens aus unserem früheren Job und dem ganz normalen Arbeitsalltag: Das Prinzip von „Je mehr ich mache, desto erfolgreicher bin ich“.

Das funktioniert jetzt aber so nicht mehr, denn wir dürfen uns in einem bewussten Business bewusst machen, dass wir da eine andere Kette haben: Es ist nicht mehr dieses Machen und Tun und dann bekommen wir dafür etwas (Kunden, Geld, Erfolg).

Nein, die Reihenfolge ist jetzt anders.

Erst darfst du glücklich sein in dir, in deinem bewussten Sein, und spüren, wie geil das Leben eigentlich ist – völlig unabhängig davon, ob da jetzt gerade Kund*innen sind oder nicht.

Dann darfst du aus diesem bewussten Sein heraus machen und tun, und zwar die richtigen Dinge – dann kommt auch das Haben dazu.

Dieses bewusste Sein und das bewusste Tun, das du jetzt trainieren darfst, das bringt dir innere Stärke!

Dann ist ganz egal, was im Außen passiert, du stehst da wie eine Felsin in der Brandung. Und das ist wirklich etwas, wofür du dir jetzt auch die Zeit nehmen darfst.

Es ist nicht schlimm, wenn du heute nicht so viel verkaufst. Aber es ist schlimm, wenn du in dir nicht die Unternehmerin und der Mensch bist, die sich gerade selber dazu aufstellt, anderen Menschen zu helfen.

Hier kannst du dir den Inhalt dieses Artikels nochmal als Video anschauen:

Wie sind deine Erfahrungen hier? Kennst du die Plateauphase auch schon – und wenn ja, wie bist du bisher mit solchen Phasen umgegangen?

Teile gerne deine Geschichten und Erfahrungen in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen :-)

Wenn ich dich dabei begleiten darf, durch die Zeiten des Wandels zu gehen und an deinem bewussten Sein zu arbeiten, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo du gerade bist – sei es, wenn du dich auf dein Business konzentrierst oder wenn du für deinen Partner oder deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt – und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast du dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn du die Verbindung zu dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die du aber eigentlich gar nicht machen willst – wenn du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn du wirklich im Moment da bist, wenn du achtsam und voll bei dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird dir vielleicht keiner direkt sagen – aber du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, deine Posts erhalten keine Likes, deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn du es ein bisschen leichter für dich haben willst, dann darfst du lernen, gut bei dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass du das nicht bist, dass du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass du dich gut spüren kannst. Dass du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist du?
  • Was kannst du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue – womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was du tust

Wenn du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil du glaubst, dass du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was du tust, ist es super wichtig, dass du den Kanal findest, wo du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn du deinen Ausdruckskanal findest, kannst du deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass deine Leute dich auch erkennen können!

Auf deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat dich inspiriert. Wenn du möchtest, kannst du dir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von dir zu hören, was deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst du auch schon mal in einer solchen Situation, dass du dich überhaupt nicht bei dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf deine Arbeit und dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für dich war und was dir geholfen hat!

Wenn ich dich dabei begleiten darf, die Liebe zu dem was du tust zu finden und aus deiner Powerzone zum entspannten Erfolg zu navigieren, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst du dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, du müsstest dich erst um deine Blockaden, dein Mindset und natürlich dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld dich weg von deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ dich auch „weg bringt“ von dem, was du dir wünscht: Menschen, mit denen du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, du hast dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn du also nicht aufpasst, bist du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn du gut bist, verstehst du, dass dein Kunde seins hat. Und du hast deins. Und deins hat in der Arbeit mit deinen Leuten nix verloren. Wenn du es nicht besser weißt, verstehst du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist dir manchmal leider schleierhaft. Aber du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder du lässt dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn du deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

Wenn du dir dabei Unterstützung wünscht, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Darius Bashar)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „11 „Business-Weisheiten“, die ich lernen durfte“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

In meiner Facebook-Community wurde ich vor einiger Zeit gefragt „Wie viele Stunden sollte ich pro Woche in mein nebenberufliches Business investieren?“. Über die Frage war ich fast ein wenig erschrocken. Denn Businessaufbau sollte Spaß machen und im Flow stattfinden. Ein „hartes Muss“ à la „Wenn ich nicht mindestens x Stunden pro Woche, dann wird das eh nichts“ ist absolut nicht förderlich.

Aber ich kann gut verstehen, woher diese Sicht kommt. Aus der Angestellten-Welt kennen wir folgende Überlegung: Wer 40 Stunden pro Woche arbeitet, leistet mehr als jemand, der nur 25 Stunden arbeitet, und ist deswegen auch mehr wert. Denn warum sonst sind Teilzeitstellen immer noch unbeliebt bei Chefs und Management und gestalten sich in Bezug auf die Karriere als „Teilzeit-Falle“?

Im eigenen Business gilt diese Formel aber nicht. Sorry. Not sorry?

Was als Angestellter häufig geht – unwichtige Dinge zu tun, aufzuschieben und mehr Kaffee zu trinken als produktiv zu sein, rächt sich in der Selbständigkeit extrem schnell. Denn als Solo-Unternehmer*in geht es einzig und allein darum, ob du die richtigen Dinge tust oder nicht.

Die gute Nachricht ist also: Es ist nicht wichtig, wie viele Stunden du pro Woche in deinem Business arbeitest. Die schlechte Nachricht ist: Ohne Dranbleiben und regelmäßiges Tun geht es auch nicht.

So bringst du dein Business auch dann zum Erfolg, wenn du wenig Zeit hast

4) Tue

3) täglich

2) die richtigen Dinge

1) mit dem richtigen Fokus.

Ganz easy?

Was bedeutet das?

1) Fokus

Häufig ist uns nicht bewusst, welchen Fokus wir unbewusst für unser Business setzen. Das eigene Business nimmt dann – neben Hauptjob, Familie, Kindern, Partnerschaft, der Pflege der Eltern, Haushalt, Freunden, Sport etc. – ungefähr Platz 78 ein. Und wir wundern uns dann, wenn alles wichtiger ist als das eigene Business, warum wir nicht vorankommen. Und auch keinen rechten Elan verspüren.

Deswegen ist es entscheidend, dass du den Fokus

a) generell ganz bewusst auf dein Business lenkst: Warum tust du das überhaupt? Was bringt es dir?

und

b) die nächsten Prioritäten klar setzt: Was ist jetzt wirklich wichtig? Was bringt mich voran?

Da Zeit ein extrem knapper Faktor ist, darfst du ein für dich passendes System entwickeln, wann und wo du für dein Business arbeitest. Das ist höchst individuell, aber immens wichtig.

Mach dir als erstes bewusst, wie wichtig dein Business für dich ist. Dein Business sollte mindestens Priorität 3 in deinem Leben einnehmen. Ansonsten kommst du so schleppend voran, dass dir unterwegs die Puste ausbleibt und du irgendwann aufgibst. Mir ist vollkommen klar, dass es viele Dinge gibt, die einen großen Raum in deinem Leben einnehmen könnten (wie Familie etc.).

Aber: Für die Zeit des (nebenberuflichen) Businessaufbaus solltest du hierfür von Anfang an Regelungen treffen. Wenn du keine Lösungen findest, die dir Raum verschaffen, so wird sich schnell Frust bei dir breit machen und ggf. lässt du das gesamte Projekt sein. Und das wäre sehr schade! Also, suche nach Möglichkeiten, die dich entlasten bzw. dir Zeit für dein Business-Baby geben.

Hier ein paar Ideen, wie du mehr Freiräume für deinen Businessaufbau findest:

  • Teilzeit beantragen
  • Au Pair einstellen
  • Haushaltshilfe besorgen
  • Kinder mehr machen lassen
  • Partner bitten, mehr zu unterstützen (dafür revanchierst du dich irgendwann)
  • Perfektionismus runterschrauben (weniger Bügeln, mehr einfaches Essen, nur noch 1x in 2 Wochen wischen)
  • Freie Zeiten nutzen, wie z.B. im Auto oder in der U-Bahn
  • Freundschaften für einen begrenzten Zeitraum zurückstellen

Du kannst nicht alles gleichzeitig machen. Wenn du den Businessaufbau einfach nur „drauf addierst“, wird das sehr anstrengend für dich werden.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

2) Die richtigen Dinge

Oftmals denken wir bei Businessaufbau nur an das, was wir „tun“ müssen. Keine Frage, das Tun ist mega wichtig. Aber es gibt auch andere Bereiche, die du erledigen solltest, damit dein Business sich gut entwickelt.

Die richtigen Dinge für deinen Businessaufbau lassen sich in 3 Kategorien einteilen:

1) Business Making Activities: Hiermit sind alle „Hand On“-Aktivitäten gemeint, bei denen du wirklich etwas (er)schaffst und die du am Business erledigst, z. B. Website zu texten, Marketing zu betreiben etc.

2) Mindset: Hiermit sind alle „unterstützenden“ Tätigkeiten gemeint, die du bewusst (!!) innerlich betreibst, um in deine Aufgabe als Unternehmer*in hinein zu wachsen. Dazu gehören z. B. tägliches Journaling, Meditation und Weiterbildung in diesem Bereich.

3) Community & Networking: Die meisten Neu-Selbständigen haben einen Freundes- und Bekanntenkreis, der nicht (!!) mehr (!!!) die gleiche Vision vom Leben teilt wie sie selbst (Lese hier, warum es so wichtig ist, sich Gleichgesinnte zu suchen).  Es ist deswegen unerlässlich, dass du dich mit Menschen vernetzt, die das Gleiche wollen wie du, und dass du von Menschen lernst, die das, was du willst (z. B. die Vollzeit-Selbständigkeit) bereits erreicht haben.

Mach dir also bewusst: Du kannst jede Aufgabe, die in deinem Kopf herumschwirrt, in eine der drei Kategorien einteilen. Jeder der drei Bereiche sollte in etwa gleich bearbeitet werden. Ein Gleichgewicht ist dabei sehr wichtig.

Folgende Beispiele zeigen, was ungünstig ist

Wenn du nur in Facebook-Gruppen rumhängst und deine innere To-Do-Liste immer länger wird, du aber nie Zeit hast, sie abzuarbeiten, dann kommst du im Tun nicht voran.

Wenn du nur am Rödeln, Machen und Tun bist, aber null in Verbindung mit anderen Menschen stehst und Angst hast, dich mit deinem Angebot zu zeigen, dann hast du dein Mindset nicht genügend weiterentwickelt.

Wenn du nur am Schreiben, Meditieren und Weiterbilden bist, und immer noch neue Dinge suchst, wo du unbedingt noch wachsen musst, bevor du xyz tun kannst, dann fehlt dir das konkrete Tun im Außen als Verfestigung deines neuen Seins.

So planst du stattdessen deine Ziele

  • Setze dir Tages-, Wochen- und Monatsplanungen. (Später auch länger in die Zukunft reichende Planungen)
  • Setze dir Ziele, z. B. auf Wochenbasis (Du kannst diese Ziele montags in einer Facebook-Community teilen und am Freitag erzählen, wie du sie erreicht hast. Öffentliches Verschriftlichen führt zu Commitment).
  • Überlege dir genau, was du erreichen willst. Unterteile deine Ziele in die drei Kategorien. Hast du alle Kategorien bedacht? Welche Kategorie fällt immer „hinten runter“? Darauf solltest du dein Augenmerk richten und hierfür weitere Ziele festlegen.
  • Halte dich an deine Ziele?

3) Täglich

Mache dir bewusst, dass dein Businessaufbau kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Das heißt, dass Kontinuität und Disziplin sehr stark über deinen Erfolg entscheiden. Wer nur unregelmäßig tut und sichtbar ist, braucht sich nicht wundern, wenn der Erfolg sich nur sehr schleppend einstellt.

Tägliches Tun führt dazu, dass dein Business schnell zur Routine wird. Und Routine ist in diesem Fall sehr gut. Du gewöhnst dich daran, dass es ein fester Bestandteil deines Lebens ist. Wenn du dran gewöhnt bist, täglich zu tun, fühlt sich das bald ganz normal an. Wenn du dann mal einen Tag nichts tust, wird dir schnell was fehlen.

Schaue als erstes, wann du gut an deinem Business arbeiten kannst.

  • Morgens vor der Arbeit, wenn du z. B. den Wecker 30 – 60 Minuten früher stellst?
  • In der Mittagspause, in dem du die langweiligen Dates mit Kollegen ab sofort ausfallen lässt?
  • Abends nach Feierabend, wenn der Partner auf dem Sofa Netflix schaut?
  • Am Wochenende, wenn endlich mal Ruhe und Zeit ist?
  • Zwischendurch, wenn der Hauptjob Pausen zulässt?

Sei unbedingt auch kreativ, was die Wahl deines Arbeitsortes zulässt. Viele Aufgaben, insbesondere aus den Kategorien Community & Networking und Mindset, brauchen keinen Schreibtisch. Auch Social Media Posts lassen sich z. B. wunderbar über das Mobilgerät machen.

Weitere Ideen, deine Arbeit zu erleichtern:

  • Dokumentiere deinen Tag in Social Media. So bist du unterwegs, aber trotzdem präsent für deine Follower.
  • Viele hilfreiche Tools, wie Trello, Evernote und Dropbox, gibt es auch als App. Es ist vielleicht ein kleines bisschen umständlicher, aber deine Planung kannst du via Trello auch auf dem Handy machen.
  • Wenn du Content Ideen hast und keinen Stift und Zettel dabei, dann sprich sie dir einfach in eine Diktier-App.
  • Du solltest aber auch immer was zu schreiben dabei haben?
  • Setze vor Autofahrten die bewusste Intention, zu welchem Thema du eine Lösung finden willst. Zum Beispiel lassen sich die Fragen: Wer ist meine Zielgruppe? Welches Produkt will ich als nächstes launchen? Wunderbar auch erstmal „nur“ durchdenken.
  • Statt Musik höre Business-Podcast-Episoden und bilde dich weiter (aber nicht wahllos, sondern zu den geplanten Zielen)
  • Sei jeden Tag während der Öffi-Fahrt zur Arbeit in deinen liebsten Facebook-Gruppen unterwegs und zeige Präsenz.

Und täglich Tun heißt nicht, dass es Stunden sein müssen. Klar, mehr ist meist besser. Aber es gilt eben nicht die Regel aus dem Angestelltenjob, sondern viel wichtiger ist, dass du deine täglichen Ziele mit Liebe (!!!) – und übrigens ohne Druck – umsetzt.

4) Tun

Wenn du nun weißt, wo dein Fokus und deine Prioritäten liegen, was deine Ziele sind und wann du sie täglich unterbringen kannst, geht es ans Umsetzen.

Folgende innere Haltung bietet sich an, wenn du dein Mindset auf Tun umprogrammieren willst:

  • Einfach machen.
  • Better done than perfect.
  • Nutze deine fehlende Bekanntheit dafür, Fehler zu machen.
  • Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen (Jaa, selten gibt es auch Sprichwörter, die nützlich sein können)

Du siehst also, es gibt MILLIONEN von Tipps und Tricks, die dir helfen, dein Business aufzubauen, auch wenn du wenig Zeit hast. Finde die heraus, die für dich am besten funktionieren.

Der Special Tipp

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung ist gold wert und wird dich – wenn du dich daran hältst – meilenweit nach vorne bringen. Dennoch habe ich noch einen Special Tipp für dich:

Ausnahmen dürfen mal sein.

Es geht hier nicht um falsch verstandenen Druck, Zwang oder Arbeiten, bis der Arzt kommt. Das Leben ist unberechenbar und darauf solltest du flexibel reagieren. Wenn zu Hause alle die Grippe haben und sich die Dreckwäsche 3 m nach oben stapelt, setzt du mal 2 Tage aus. Das ist ok.

Aber (!!)

Finde bitte nicht jeden Tag eine neue Ausrede, warum du genau heute nicht kannst. Wenn du mal einen Tag ausgesetzt hast, startest du am nächsten Tag einfach wieder von vorne bzw. machst da weiter, wo du aufgehört hast. Ohne nachzudenken. Einfach tun. Alles andere wäre Selbstbetrug, ok?

So, und jetzt erzähle mal: Was ist dein heißester Tipp, ein Business aufzubauen, wenn man wenig Zeit hat? Schreib es in die Kommentare. Ich freue mich?

(Photo by Kinga Cichewicz)