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Vor kurzem habe ich mich mit meinem 2. Tattoo beschäftigt und surfte deswegen häufiger mal auf Websites von Tätowierern. Und was sieht man da recht häufig?! Die „Wanna Do’s“ – bereits gezeichnete Bilder des Tätowierers, die er gerne unter die Haut bringen möchte.

Und ebenso sieht man dann auch, welche Bilder schon „sold“ und welche noch zu haben sind. Diese Wanna Do’s werden also demnächst ihren Weg in die Haut eines Menschen finden. Und es freuen sich dann hoffentlich Tätowierer UND Tätowierter, dass so eine schöne Zeichnung für die Ewigkeit verewigt wurde.

Nun ist so ein Business keine Tätowierung, denn theoretisch könntest Du das jederzeit wieder eindampfen, wenn es Dir nicht taugt. Das geht bei einem Tattoo nicht, schon gar nicht durch „Dampfen“.

Gewisse Parallelen sind aber doch zu beobachten

So wie manche Tätowierer „Wanna Do’s“ entwerfen, und es manche Menschen gibt, die sich in ein „Wanna Do“ verlieben und dieses fortan und dauerhaft auf der Haut tragen wollen … so gibt es auch Coaches, die ein Wanna Do-System fürs Business entwickeln, und es gibt Menschen, die exakt dieses Wanna Do-System fürs Business lernen wollen.

Und es gibt nichts, absolut rein gar nichts, dagegen einzuwenden! Es ist nur nicht meins … Und auch nicht das meiner Kunden.

Nehmen wir mal mein geplantes Tattoo.

Weißt Du, was mir dabei das Wichtigste ist? Du ahnst es vielleicht schon, denn vielleicht folgst Du mir schon etwas und kennst mich daher gut. Ich löse auf: Individualität.

Ich meine. Da kommt was auf meinen Körper. Das bleibt da FÜR IMMER (so der Plan …). Das MUSS (ja, wirklich) was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH. Klar, oder??

Wieso sollte das bei meinem Business anders sein?!

Mein Business ist MEINS. Das bleibt FÜR IMMER (so der Plan …) Das MUSS (ja, wirklich), was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH.

Und wenn Du jetzt denkst: Nö, das ist mir alles ganz egal. Dann darfst Du gerne abschalten … äh … aufhören zu lesen. Das ist voll ok für mich. Wenn Du jetzt aber merkst: HUCH! Ja richtig! Dann ist Individualität auch DEIN WERT. Und Du darfst ihn UNBEDINGT berücksichtigen.

Und das heißt konkret

Mach Dir die Mühe (die keine ist, sondern einfach Freude am Prozess) und suche Dir (und ja, das dauert einen Moment) DEIN Business zusammen.

  • Dein Geschäftsmodell.
  • Deine Form der Sichtbarkeit.
  • Die Art und Weise, wie Du Kunden gewinnst.
  • Welche Programme und Angebote Du hast.
  • Wie Du sie verkaufst.
  • Wann Du arbeitest.
  • Wie Du arbeitest.
  • Wie Du Dich selbst bei der Stange hältst.
  • Und so weiter … Alles DEINS.

Bei einem Wanna Do bekommst Du all das geliefert. Und das kann passen, jawoll. Aber vielleicht eben auch nicht. Vielleicht passt das Motiv nicht. Die Farben sind nicht Deine. Du willst eine Stelle tätowieren lassen, für die das Wanna Do nicht ausgelegt ist. Und so weiter … Und schwupps bist Du unmotiviert. Kommst nicht aus dem Quark. Kommst in Geldsorgen. Hast Angst vor dem Scheitern. Und so weiter …

Um dann festzustellen, dass Du mehr INDIVIDUALITÄT brauchst. Und ganz ehrlich.

  • Wenn Du eine kreative, sensible und vielbegabte Persönlichkeit bist.
  • Tausend Ideen hast.
  • Mehr willst als andere.
  • Den Sinn im Leben suchst.
  • Andere Entscheidungen triffst als der Mainstream.

Wundert es Dich da wirklich, dass das Wanna Do nicht für Dich passt?! Jetzt mal ehrlich, ehrlich?!

In diesem Sinne: Change what needs to be changed. Suche Dir Deine INDIVIDUALITÄT in dem Grad, in dem Du sie brauchst. Auch und gerade im Business.

(Photo by Ben White)

Selbstständig sein ist im Grunde total einfach. Du gehst zum Gewerbeamt und meldest Dich an. Oder Du meldest Dich beim Finanzamt als Freiberufler an. Und ab diesem Moment darfst Du im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit Umsatz machen. Total easy, oder?

Was ein bisschen schwieriger sein dürfte, ist also etwas anderes: Du darfst im Rahmen Deiner Selbstständigkeit dafür sorgen, dass du genügend Umsatz (eigentlich: Gewinn!) hast, um Deine Existenz zu sichern.

Und das ist genau der Punkt, vor dem viele zurückschrecken. Denn dieses SICHERN von Umsatz wird von einigen Menschen als UNSICHERHEIT empfunden.

Eigentlich komisch, oder? Du hast es selbst in der Hand und findest das UNSICHER. Und wenn Du Dich auf ein Unternehmen verlässt, dann ist das SICHER?!

Dabei liegt genau darin die größte Chance

Die Chance auf Wachstum.

Die Chance auf richtig Geld verdienen.

Die Chance darauf, dem Leben und der Welt Deinen Stempel aufzudrücken.

Ich finde das verdammt geil – und meine Kunden auch.

Und noch ein Gedanke dazu: Wenn Du glaubst, dass Du in der Angestelltenwelt sicher bist, dann bedeutet das auch, dass Du mit den Möglichkeiten, die Dir die Angestelltenwelt bietet, zufrieden bist.

Und diese Möglichkeiten sind nicht schlecht, das möchte ich gar nicht behaupten. Du bekommst jeden Monat Dein festes Einkommen, egal ob Du gut oder schlecht gearbeitet hast. Du bist im Krankheitsfall abgesichert und brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass Du komplett ohne Geld da stehst. Du arbeitest idealerweise mit netten Menschen in einem Team an einer Sache, die Dich zumindest halbwegs interessiert. Alles keine schlechten Argumente.

Ich bin also nicht dagegen, angestellt zu sein. Never.

Denn ich bin immer nur DAFÜR.

  • Für Selbstverwirklichung.
  • Für Freiheit.
  • Für das Erfüllen der eigenen Bedürfnisse.
  • Für das Ausprobieren.
  • Für das persönliche Wachstum.
  • Und am meisten für eine Welt, in der jeder das tun kann, womit es ihm gut geht.

Ob es Dir persönlich in der Welt des Angestelltenseins oder in der Welt der Selbstständigkeit besser geht, darfst Du also für Dich schauen. Lass Dir da von niemandem reinquaken, auch nicht von mir.

Ich bin aber davon überzeugt, dass es Menschen gibt, denen der Rahmen der Sicherheit verdammt viel zu eng ist. Ich bin so eine.

Wenn Du nun für Dich erkennst, dass Dir deine bisherige Angestelltenwelt zu klein geworden ist und wenn Du erkennst, dass Du mehr vom Leben willst, als tagtäglich die Stempelkarte durch zu ziehen, Dich in Meetings zu langweilen und abends erschöpft und frustriert nach Hause zu gehen, dann kannst Du Dich natürlich (anfangs meist nebenher) selbstständig machen. Das geht und so macht man das. Sicherheit und so!

Aber klar darf Dir dann das Folgende sein

Wenn Du mit den Annahmen und Mustern aus der Angestelltenwelt versuchst ein Business aufzubauen, dann wirst Du damit nicht allzu weit kommen. Und der allererste Change in Deinem Kopf darf sein, dass Du ab sofort selbst dafür verantwortlich bist, dass das Geld, was Du brauchst, um Deine Miete, Dein Essen und Dein Leben zu bezahlen durch DICH SELBST zu verdienen ist. Und alles, was DU SELBST in der Hand hast, was DU SELBST tun kannst, das ist doch verdammt SICHER, oder?!

Und mit Change meine ich, das Du es als eine Wohltat sehen darfst, dass Du ab sofort

  • diese Freiheit
  • diesen Raum
  • diese Energie
  • und diese Liebe

für Dich gewählt hast. Es ist keine Last. Es ist keine Strafe. Es ist kein Druck. Das mit dem Geld verdienen.

Es ist nur Last, Strafe und Druck, wenn Du in Deinem Kopf meinst, dass es Last, Strafe und Druck ist.

Tatsächlich es ist eine riesen Chance, der Du dich mit voller Liebe und mit Deiner ganzen Energie stellen darfst.

Bist Du an Bord?

Vergiss nicht: Change what needs to be changed. Fang dabei in Deinem Kopf an und sieh die Selbständigkeit als Chance, in der Du mit Liebe und Energie Deinen Umsatz sichern darfst.

(Photo by Seth Doyle)

Die Zeit rund um den Jahreswechsel ist eine hoch-intensive Zeit, die von besonderen Energien getragen wird. Durch die Feiertage und das Jahresende ist privat und im Business oft noch einiges los. Familie, Partner*in und Freunde haben ihre eigenen Erwartungen und Bedürfnisse. Kurze Tage, wenig Sonne und Licht und die Zeit der Erkältungen tragen dazu bei, dass die eigene Stimmung entweder im Keller ist oder aus Auf und Ab’s besteht.

Zwei Welten prallen also hier aufeinander:

Diese Zeit ist zum einen die Zeit der Einkehr, des Rückzugs und der Hingabe, die von den aktuellen Energien oftmals „eingefordert“ wird.

Und zum anderen ist es die Zeit der Feierlichkeiten, des Trubels und oft eben auch des Stresses, die unsere moderne Welt mit sich bringt.

Dazu kommt, dass der Jahreswechsel auch die Zeit ist, wo sich Altes lösen möchte, und das Neue noch nicht so ganz greifbar ist. In dieser Zeit könnte also eine besondere Magie entstehen – wenn wir ihr den Raum dazu geben und uns nicht zu sehr von dem ablenken, was sich eigentlich zeigen möchte.

Wieso der Jahreswechsel so magisch ist

Es stehen diverse Portaltage, die Wintersonnenwende, die Rauhnächte, Silvester, Neujahr & Co. an. Die Energien dieser Tage wirken auf uns alle, ob wir uns damit bewusst beschäftigen oder nicht. An diesen Tagen ist der „Schleier“ sehr dünn. Wir sprechen hier auch von einer „Schwellenzeit“ – wir gehen über die Schwelle in ein anderes Bewusstsein, genauso wie auch in ein neues Jahr mit neuen Chancen, Möglichkeiten, Sehnsüchten und Hoffnungen.

Die besonderen Energien dieser Zeit begleiten uns also alle. Wie sie sich äußern, ist jedoch unterschiedlich. Und sehr wandelbar. Es kann morgen ganz anders sein als heute und übermorgen wieder ganz anders.

Folgende besondere Tage stehen 2019/2020 an:

12 Portaltage im Dezember

5. – 14.12. (10 Portaltage in Folge)
24.12.
27.12.

Wintersonnenwende (kürzester Tag des Jahres, danach werden die Tage langsam wieder länger)

21.12.

Rauhnächte

je nach Auslegung direkt ab der Wintersonnenwende 21.12. bzw. vom 24./25.12. – 06.01.

7 Portaltage im Januar

01.01.
04.01.
12.01.
17.01.
20.01.
25.01.
31.01.

Und natürlich der Mondzyklus

mit einem Vollmond am 12.12. und Neumond am 26.12.

sowie einem Vollmond am 10.01. und Neumond am 24.01.

Wie sich die Energien äußern können

Durch das Aufeinanderprallen von bewusstem Hinschauen und dem Stress der modernen Gesellschaft entstehen Situationen des Zwiespalts.

Eine Seite in uns will

  • Ruhe
  • Schlafen
  • Dösen und Herumlungern
  • Badewanne, Sauna & Massage
  • Zeit für Reflexion und Innenschau

Die andere Seite in uns zieht aber Folgendes an

(und wird oft im Außen dazu „getrieben“ – klar – wir ziehen das an, was wir eigentlich nicht wollen)

  • Weihnachtsfeiern & Weihnachtsmärkte/Geselligkeit
  • Feiern und Zeit mit der Familie – oft unter Stress und Anspannung wegen unterschiedlichen Bedürfnissen, Patchwork Situationen etc.
  • Weihnachts- und Winterurlaube, oftmals in großen Gruppen oder mit Après Ski-Action
  • Jahresabschlussarbeiten im Business
  • Schnell noch den Umsatz hochreißen
  • Die Dinge tun, die das ganze Jahr nicht geschafft wurden, aber auf dem Zettel standen

Zwiespalt führt zu Druck und das kann unschön werden. Druck zeigt sich in Überlastung/Überforderung sowie mangelnder Selbstfürsorge/Selbstliebe und entlädt sich in Tränen, Streitigkeiten, Schreien, Wut aber auch absoluten KO-Zuständen, in denen nichts mehr geht.

Dazu kommt, dass Zeiten, in denen der Schleier gelüftet ist (wir sprechen hier auch von 4D – also einem mehrdimensionalen Wahrnehmen der Welt), sowieso „anstrengend“ sein können, weil wir die neuen Dimensionen von erhöhter Energie, Intuition und Bewusstsein noch nicht gewöhnt sind und sie uns komisch und ungewohnt vorkommen.

Das äußert sich z. B. so:

  • Verwirrung und durch den Wind sein
  • Unruhiger Schlaf, intensive Träume
  • Stimmungsschwankungen
  • Unsicherheit
  • Müdigkeit, Anspannung und Erschöpfung
  • Alte Muster und Themen kommen vermehrt hoch

Diese Zeiten sind oftmals für Unternehmer*innen, Selbständige und in verantwortungsvollen Berufen besonders fordernd. Dein Business geht ja weiter. Und auch wenn vieles in Dir nach RUHE schreit und Du am liebsten ab Ende November in eine längere Pause gehen willst, so geht doch der normale Geschäftsbetrieb weiter. Kunden sind zu bedienen, vielleicht stehen noch Launches oder Verkaufsaktionen an und Du darfst „funktionieren“. Nur ist eben das Funktionieren gar nicht so einfach, wenn das Licht der Sonne in unseren Breitengraden fehlt, viele Menschen darunter leiden und dementsprechend niedriger schwingen und Du sowieso zu wenig Schlaf und Ruhe hast.

Die Chance dieser Zeit

Wir nehmen viel wahr und dürfen lernen, mit diesen besonderen Energien im Einklang zu leben. Durch das Annehmen dieses Rhythmus können wir uns bewusst in allen Lebensbereichen ausrichten, z. B. im Business, Partnerschaft, Gesundheit und natürlich in Deiner Spiritualität.

Die aktuelle Zeit, das Jahresende, der Jahreswechsel, die neue Dekade, die vor der Tür steht, lädt uns also alle ein, alte Muster, Konditionierungen und kontrollierende Verhaltensweisen abzulegen und mehr zu vertrauen, sensibel zu sein und intuitiv dem Herzen zu folgen.

Was heißt das für Dich und Dein Business?

Folgende Fragen darfst Du Dir stellen und am besten auch schriftlich beantworten, wenn Du Dich bewusst auf etwas Neues, Größeres und Echteres in Dir und damit auch in Deinem Business ausrichten möchtest.

  • Was von dem, was Du heute bist, bist wirklich DU in Deinem tiefsten inneren Kern?
  • Was von dem, was Du uns heute zeigst, zeigt DICH wirklich in Deiner natürlichen Größe?
  • Was von dem, was Du heute tust, tust DU wirklich aus Deinen wahren Überzeugungen und Annahmen aus dem Herzen heraus?

Wie beantwortest Du diese Fragen für Dich?

Die Zeit lädt besonders dazu ein, in Liebe für Dich selbst da zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung für Deinen inneren Ruf, Deine Essenz und das, was in Dir raus will. Verantwortung für Dich selbst und Deinen inneren Prozess. Verantwortung für Dein Business und alles im Außen. Du bist Schöpfer*in Deines Lebens, Gestalter*in dessen, was sich zeigt.

Diese Zeit eignet sich hervorragend dazu, Dich bewusst mit Dir selbst zu beschäftigen, zu lernen und zu wachsen. Rituale, wie z. B. bewusstes Schreiben und Verbrennen, und Meditationen helfen Dir dabei, Dich mit Dir zu verbinden und Dich neu und gestärkt auszurichten.

Fazit

Rund um den Jahreswechsel erleben wir Tage, an denen Du besonders viel für Deinen inneren Prozess tun kannst. Es sind Tage, an denen sich leichter Dinge zeigen. Es sind Tage, an denen Du besonders intensiv mit Dir in Verbindung gehen kannst. Es sind aber auch Tage, an denen Dein Business sich auf eine besondere Art und Weise entfalten kann.

 

Übrigens: Von Donnerstag, 05.12.2019 bis Mittwoch, 05.02.2020 haben wir eine Reihe energetisch intensiver Tage. Du willst Dich in dieser Zeit auf eine neue Art und Weise um Dich, Dein Inneres und Dein Business kümmern und mit Deinen Themen und Gefühlen nicht alleine sein? In „The Real You – Zum Jahreswechsel in ein neues ICH“ treffen wir uns in einer privaten Gruppe Gleichgesinnter für Austausch & Support. Ich bin uneingeschränkt die gesamte Zeit für Dich und die anderen da und Du bekommst regelmäßige Impulse und Inspiration durch mich. Sei hier dabei. 

 

(Photo by Melina Kiefer

Letztens wurde ich gefragt, wie viele Stunden ich pro Woche für Marketing aufwende. Da musste ich echt erstmal nachdenken. Was ist eigentlich noch mal dieses Marketing?!

Im Kopf ging ich dann die Aktivitäten durch, die ich täglich bzw. regelmäßig so tue, und ich überlegte, was wohl zum Marketing gehört und wie viel das so zusammen gerechnet ist.

Ich schreibe Texte.

Ich drehe Videos.

Ich spreche Audios.

Ich mache Fotos.

 

Das Ganze ergibt:

– Blogartikel

– Social Media Posts

– Website Seiten ;-)

– Kursseiten

– Live Videos

– YouTube Videos

– Audio Botschaften

– Instagram Stories

Und so weiter.

 

Ok, ich mache wohl einiges an Marketing.

Und dann habe ich ja noch fantastische Unterstützung, die mir hilft, all das zu sortieren, zu verteilen und zu recyclen. Mit meinem Team rede ich also auch. Das gehört ja auch irgendwie dazu. Gold wert übrigens.

Und dennoch fühle ich das für mich nicht so.

Was ich stattdessen fühle ist

Ich schreibe Texte, weil ich es liebe.

Ich drehe Videos, weil ich es liebe.

Ich spreche Audios, weil ich es liebe.

Ich mache Fotos, weil ich es liebe.

Und (!!) ich spreche/schreibe mit Menschen, weil ich es liebe.

Und alles, was ich vorher getan habe – schreiben, Videos und Audios aufnehmen und so weiter – hilft mir dabei, mit den richtigen Menschen in Verbindung zu treten. Es ist ein gegenseitiges Erkennen. Wir gehen einen Teil des Weges gemeinsam. Ob Du „nur“ bei mir mit liest, schaust oder hörst, oder ob Du mich irgendwann für das, was ich tue, bezahlst, ist erstmal nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass ich all das, was ich tue, FÜR ETWAS tue.

Und ich tue es nicht FÜR Marketing machen. Und ich glaube, dass die Menschen, die etwas FÜR Marketing machen, auch nicht mehr besonders lange „erfolgreich“ sein können. Die ersten Dinge stürzen schon ein. Es ist spürbar, das „tun, weil es sein muss“ nicht mehr belohnt wird.

Weil einfach was fehlt.

Weil es nicht echt ist.

Und weil es um mehr geht.

Es geht um das FÜR, das MEHR, das WARUM …

Um Deine MESSAGE.

Das, was Du sagen willst.

Das, was raus muss in die Welt.

Das, was Dir so dringend unter den Nägeln brennt.

Um Dein WOFÜR.

Das, warum Du das eigentlich alles auf Dich nimmst.

Das, was Dich antreibt und Dich motiviert.

Das, was Du Dich endlich traust zu zeigen.

Und wenn Du bei Dir im Köpfchen diesen Switch hin kriegst.

Weg von „Marketing machen“, hin zu „Meine Message in die Welt bringen“.

Was meinste, was dann passiert?

Richtig. „Arbeiten“ ist dann für andere. Du brennst für das, was Du tust (aber nicht aus). Du liebst, was Du Dir selbst erschaffen hast. Du bist 24/7 damit beschäftigt, Deinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Und ja, ich weiß, es gibt auch noch Buchhaltung & Co. Aber im Kern.

Du verstehst.

Was dann passiert?

Deine Energie steigt an. Aber deutlich. Plötzlich darfst Du Dich nur noch mit schönen, wundervollen Dingen beschäftigen. Der Druck fällt ab. Die Last etwas tun zu müssen. Der Stress, was soll ich nur posten. Alles flutscht. Alles ist leicht.

Und Dein Business? Läuft. Ja, quasi von alleine. Weil Du einfach Deine Message mit Freude und Liebe raus bringst, die Menschen das spüren und sich magisch angezogen fühlen.

Die weiteren positiven Reaktionen in Deinem restlichen Leben mal ausgenommen ;-)

Das ist das, was sich verändert, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du weißt, was Deine Message ist. Wenn Du spürst, wofür Du das tust. Wenn Du Dich traust, Dein Business nah an Dir selbst (und auch an Deiner persönlichen Entwicklung) auszurichten.

Also.

Bye bye Marketing. Welcome Marketing aus dem Herzen. Leicht. Unanstrengend. Mit viel Energie.

 

(Photo by Simon Maage)

Portaltage. Mein erster Kontakt damit war Anfang 2018. Auf Facebook. Wo sonst. Irgendwo tauchte dieser Begriff in meiner Blase auf. Es klang … spooky. Weckte mein Interesse. Und irgendwas in mir sagte „Weitermachen“.

Neugierig geworden, was das nun schon wieder sein soll, begann ich zu recherchieren. Ich stieß im Netz auf diverse Seiten mit Daten, Informationen und mehr. Und verstand … erstmal recht wenig. Was ich aber sofort fühlte, war: Das ist wahr. Meine innere Stimme rief mir zu, genau hier dran zu bleiben, und diesen Weg weiter zu gehen. Und genau das tat ich.

Ab diesem Moment beobachtete ich mich selbst und diese Welt noch ein Stückchen genauer als ich das sowieso schon immer getan hatte. Und schnell merkte ich, dass an diesen Portaltagen ganz schön viel „dran“ war.

Was sind Portaltage?

„Portaltage sind nach dem Maya-Kalender Tage mit einer sehr hohen Schwingung und intensiven kosmischen Einströmungen / Einstrahlungen. Sie haben immer eine Auswirkung auf Körper, Geist und Seele und fordern eine Neuausrichtung, ein Schwingen auf höherer Ebene.“ (nach Alexandra Heck)

Der „Schleier“ ist also sehr dünn und Du kannst gut Verbindung nach Innen, zu Deiner Seele aufnehmen. Diese Tage fühlen sich – insbesondere für sensible bzw. hochsensible Menschen – aufgrund der starken Wirkung auf Körper, Geist und Seele – häufig besonders bzw. etwas speziell an. Die Portaltage bis Ende 2019 findest Du übrigens hier.

Wie äußern sich Portaltage?

Was sich an Portaltagen zeigt, ist unterschiedlich. Manche Menschen fühlen sich z. B. besonders müde, schlapp und erschöpft. Andere sind komplett überreizt, nichts gelingt und es macht sich eine innere Unruhe breit. Auch Schlafstörungen und intensive Träume können sich zeigen (allgemein träumen HSP = hochsensible Personen meist intensiver als andere). Auf der körperlichen Ebene können Kopfschmerzen, Schwindel oder auch ein flauer Magen auftreten.

So könnte es bei Dir sein:

  • Bereits am Vortag bist Du durch den Wind – ohne zu wissen, was los ist
  • Du hast Stimmungsschwankungen, zum Teil sehr intensiv
  • Es zeigen sich Verwirrung und Unsicherheit – vermeintlich ohne Grund
  • Eine bleierne Leere, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Alte – z. T. gefühlt „abgehandelte“ – Themen kommen wieder hoch
  • Belastende Gedanken mehren sich, z. T. auch nicht greifen können, was es ist
  • Auch am Tag nach dem Portaltag spürst Du noch, dass irgendwas „anders“ ist/war

Vielleicht bist Du auch an diesen Tagen aber auch besonders aufgekratzt und energiegeladen.

Was ich schnell heraus fand

Bei der Beschäftigung mit diesem Thema merkte ich, dass es auch in der Vergangenheit gewisse Phasen gegeben hatte, wo ich „sehr spürig“ war. Natürlich konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern. Aber da ich seit Mitte 2017 täglich journale, habe ich dafür ein gutes Bewusstsein entwickelt. Ein kurzer Blick in den Kalender und in meine Journals bestätigte mir das. Ich hatte Portaltage schon immer gespürt, auch wenn ich von ihrer Existenz bisher nichts geahnt hatte. Das Ganze wurde immer spannender.

Darüber hinaus begann ich meine Umwelt noch achtsamer zu beobachten. Auch hier stellte sich heraus, dass die Menschen an diesen Tagen sich „anders“ bzw. ungewohnt verhielten. Ich merkte in der Familie und im Freundeskreis gewisse Parallelen zu meinem eigenen Verhalten. Es war eine stärkere Sensibilität spürbar, die jedoch auch schnell kippen konnte, wenn jemand überstimuliert war. Das Ganze wurde noch spannender.

Ich begann Freundinnen davon zu erzählen. Die fanden das ebenfalls hochspannend, fühlten die Energien dieser Tage wie ich und fortan teilten wir unsere Erlebnisse und Erkenntnisse miteinander.

Wie es mir im ersten Jahr an Portaltagen ging

Portaltage in 2018 waren bei mir oft Tage, die von Tränen durchzogen waren. Ich habe mich regelmäßig hundeelend gefühlt und kam mit mir und meiner Existenz in dieser Welt plötzlich nicht mehr zurecht. Zeitgleich habe ich aber auch immer eine große Kraft in mir gespürt, die ich nur nicht kanalisiert bekommen habe. Irgendwas steckte noch fest und zuerst kam ich nicht ran.

In meinem Inneren gab es anfangs also ein regelrechtes „Auf und Ab“. Wie ich mich fühlen würde, war im Voraus in keinster Weise plan- oder berechenbar. Ich hatte keinen blassen Schimmer, in welchen Bereich meiner Persönlichkeit ich an diesen Tagen vordringen würde. Ich wusste nur: Es würde tief gehen.

Dazu kam, dass ich mitten in meinem ersten vollen Business-Jahr steckte. Ich war zwar schon länger selbständig, hatte aber zum Jahresbeginn 2018 den Schritt in die Vollzeit-Selbständigkeit gewagt. Das erste Jahr war sowieso von extremen Höhen und eben auch extremen Tiefen geprägt. Ich musste mich erstmal finden und meinen eigenen Weg erkennen. Die Portaltage kitzelten hier schnell unheimlich viel aus mir heraus. Das war immer richtig gut, nur war die Strecke dahin z. T. doch belastend.

Zwischendurch dachte ich auch das eine oder andere Mal: Ich lasse diesen Scheiß jetzt und lebe einfach – ohne mir mehr als „normal“ Gedanken zu machen. Nur: Das ging nicht.

Klartext: Mal ehrlich und unter uns

Das war ein wirklich tiefer Prozess, der zwischendurch auch sehr schmerzhafte Formen annehmen konnte. Zwischendurch habe ich meine eigene Hochsensibilität kurz verflucht, wollte nicht so viel spüren, auf- und wahrnehmen. Ich habe verflucht, dass diese Welt so wahnsinnig komplex ist. Ich habe verflucht, dass mit meiner Bereitschaft, mich dem ganzen Thema „Energien & Spiritualität“ zu öffnen, ein ewig langer Rattenschwanz an „neuem Wissen“ einher ging, für das ich anfangs keine Lösung parat hatte.

Aber ich wusste, dass ich dranbleiben „musste“. Es war wie ein innerer Ruf meiner Seele, die mich immer und immer wieder aufforderte, am Ball zu bleiben. Sie trieb mich konsequent voran, als wollte sie sicherzustellen, dass ich endlich erkennen würde, was für ein wundervolles Wesen ich bin und was für eine wichtige Aufgabe ich hier habe.

In Wahrheit ahnte ich tief in mir zwei Dinge:

Die erste Sache war:

Je besser ich selbst durch meine Prozesse gehe, desto leichter fallen mir auch Portaltage. Wenn ich dauerhaft in einem engen Kontakt mit mir bin und mir täglich Zeit für mich nehme (eine Art „Psychohygiene“), dann sind Portaltage das Tüpfelchen auf dem i. Und genauso war es auch. Im Laufe des Jahres tauchte ich immer tiefer in mich ein und stand täglich in Verbindung mit meiner Seele.

Und die zweite Sache, die ich ahnte, war:

Ich fühle, dass es ein Teil meiner Aufgabe ist, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Denn ich spüre, dass da draußen unsagbar viele Menschen herumlaufen, die an diesen Tagen merken, dass irgendwas „anders“ ist. Ich spüre, dass bei vielen noch nicht die Verbindung nach innen steht. Dass sie nicht wissen, wie sie in Kontakt mit ihrer Seele und ihrem Herzen gehen sollen – auch wenn sie es sich eigentlich wünschen. Und ich sehe, dass – gerade im eigenen Business – oft eine große Herausforderung darin besteht, in diesen Phasen „cool“ zu bleiben.

Wie es mir heute an Portaltagen geht

Je mehr ich in diese Welt eintauchte, desto mehr weiß ich: Das ist meine Welt. Auch wenn ich das viele Jahre meines Lebens so nicht sehen konnte. Ich habe in den letzten Monaten mich sehr intensiv mit mir und meinen Themen beschäftigt, vieles aufgelöst bzw. (re-) integriert.

Ein weiterer Erwachungsmoment im Frühjahr 2019 trug noch einmal gehörig dazu bei.

Mir wurde klar, dass ich gar nicht mehr anders kann, als verbunden mit mir zu sein.

Ein wahrhaftig schönes Gefühl.

Portaltage sind zu Tagen geworden, an denen ich genau hinhorche und mich darauf freue, was mein Inneres mir noch mitteilen möchte. Oft merke ich nun schon am Tag vorher bzw. bei längeren Zyklen auch einige Tage vorher, dass irgendwas „in der Luft“ liegt. Meistens geht damit eine besondere Freude und Verbundenheit einher. In Transformationsphasen bin ich dann etwas unruhig, und es ist so, als ob mir meine Seele irgendetwas zurufen will, was ich in diesem Augenblick noch nicht verstehe. Ich freue mich dann immer schon darauf, was ich wieder Neues über mich und die Welt lernen darf. Häufig habe ich auch besonders viel Energie. An manchen Tagen bin ich hingegen auch einfach nur müde oder auch kränklich. Beides gehört für mich dazu.

Regelmäßig wache ich nun morgens direkt mit einer glasklaren Erkenntnis auf. Themen, die ich z. T. lange mit mir herumgetragen habe, sind plötzlich innerlich gelöst und liegen klar vor mir. Ein sagenhaft gutes Gefühl. Da ich morgens immer direkt journale, kann ich die Erkenntnisse der Nacht gut für mich eingliedern.

Mein persönliches Fazit

Portaltage sind eine Chance zur Heilung, da sie uns unsere Themen deutlicher und intensiver aufzeigen. Und Chancen darf man ergreifen. Durch einen engen Kontakt nach innen, kannst Du an diesen Tagen oft viel leichter erkennen, worum es bei Dir wirklich geht.

Wenn Du Dich erstmalig damit beschäftigst

Höre auf Dein Herz. Es wird Dir sagen, ob dieses Thema „Deins“ ist oder eher nicht. Beides ist okay. Du darfst in diese Welt eintauchen und die besondere Energie dieser Tage für Dich nutzen. Wenn Du aber sagst, dass das gerade nichts für Dich ist, dann ist das auch genauso gut.

Spüre hinein, ob Du damit in Resonanz gehst.

Bleib dran

Dies ist Teil 1 der Portaltage-Artikelserie. In Teil 2 geht es darum, wie Du Portaltage gut überstehst und besonders gut für Dich und Deine persönliche Entwicklung nutzen kannst. Im dritten Teil findest Du meine besten Tipps und Strategien für den Aufbau und die Weiterführung Deines Business speziell an Portaltagen.

Kanntest Du Portaltage schon? Wie erlebst Du diese Tage? Teile gerne Deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Übrigens: Von Donnerstag, 05.12.2019 bis Mittwoch, 05.02.2020 haben wir eine Reihe energetisch intensiver Tage. Du willst Dich in dieser Zeit auf eine neue Art und Weise um Dich, Dein Inneres und Dein Business kümmern und mit Deinen Themen und Gefühlen nicht alleine sein? In „The Real You – Zum Jahreswechsel in ein neues ICH“ treffen wir uns in einer privaten Gruppe Gleichgesinnter für Austausch & Support. Ich bin uneingeschränkt die gesamte Zeit für Dich und die anderen da und Du bekommst regelmäßige Impulse und Inspiration durch mich. Sei hier dabei. 

 

(Photo by Thomas Willmott)

Nach mehr als 3 Jahren im eigenen Business stelle ich fest, dass ich extrem viel gelernt habe.

In erster Linie über mich.

Über das Leben allgemein.

Über meine Mission und Aufgabe.

Und über die (Business-) Welt.

Deswegen fasse ich in diesem Artikel einige meiner „Weisheiten“ speziell für Dein Business zusammen und verweise auch auf weiterführende Artikel oder Videos. Denn einige Learnings waren schmerzhaft und vielleicht hilft es Dir, Deinen eigenen Weg mit mehr Leichtigkeit und Freude zu gehen.

 

1. Jeder Zweifel kickt Dich in einen energetisch miesen Bereich, Du schwingst niedrig und keiner hat Bock, mit Dir zu arbeiten.

2. Umsatz kommt von Umsetzen.

3. Wenn Du es anstrengend findest, Kunden zu gewinnen, ist es anstrengend, Kunden zu gewinnen.

4. Irgendwas ist immer klar. Fokussiere Dich darauf.

5. Deine Energie im Business stellt sich als erstes bei Deinen potenziellen Kunden vor.

6. Wenn Du willst, dass Menschen in Dich investieren, solltest Du selbst bereit sein, in Dich zu investieren.

7. Wenn Du nie gibst, z. B. indem Du likest, kommentierst und teilst, dann wirst Du das auch nicht zurück bekommen.

8. Communityaufbau & Kontakt zu den Menschen ist Deine tägliche Hauptpriorität. Immer.

9. Dein Wachstum im Business geht einher mit Deinem inneren Wachstum.

10. Wenn Du Dir selbst gegenüber commited bist, kann jeder Coach der richtige für Dich sein. Es liegt selten am Coach, wenn es bei Dir nicht läuft.

11. Wenn der eingeschlagene Weg nicht funktioniert, dann ändere ihn. Erst ändern (bevor Du pleite, krank oder vollkommen am Boden bist), dann analysieren, was nächstes Mal besser geht.

(Photo by Lenin Estrada)

Ich glaube, dass sich ein großer Teil der Menschen innerlich nach Freiheit sehnt.

Es kann ein Ruf sein.

Ein Aufflackern.

Ein Impuls.

Oder der feste und bewusste Wunsch, frei zu sein und zu leben.

Was ist eigentlich dieses frei sein?

Vielfach kommen dann Wünsche wie

  • nur dann zu arbeiten, wenn es passt
  • das zu tun, was man will
  • endlich mal ausschlafen zu können
  • sich nicht immer von einem Vollidioten von Chef seinen Tag diktieren lassen zu müssen
  • nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen, sondern weil es Spaß macht

Und so weiter.

Und ja, das kann alles als frei empfunden werden.

Aber was darf passieren, dass das bei Dir eintritt?

Richtig, Du darfst erstmal eine Entscheidung treffen.

Und die Entscheidung ist weitaus größer als „nur“ zu sagen, ich kündige mal und mache mich selbständig.

Denn dann passiert oft Folgendes:

Plötzlich wirst Du mit der Erwartungshaltung konfrontiert, dass Du

  • morgens anfangen „musst“ zu arbeiten
  • beschreiben können musst, was Du beruflich machst, sonst kann man das ja im Freundes- und Bekanntenkreis nicht erzählen
  • Dich schlecht fühlst, wenn Du zu lange schläfst, denn in der Zeit hättest Du ja schon schön was schaffen können
  • Du Aufträge annimmst, obwohl Du schon vorher ahnst, dass das kein Zuckerschlecken wird (aber die Miete will ja bezahlt werden)

Und schwupps kommt dieses seltsame Gefühl in Deinem Inneren wieder hoch, was Dir im Grunde ganz deutlich zeigt, dass Du zwar mehr Freiheit hast als früher. Aber nicht die Art von Freiheit, die Du Dir vorgestellt hast. Oder eben noch lange nicht genug.

Und dass es wohl offensichtlich auch nicht damit getan ist, dass Du selbständig bist.

Und wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst bist, dann ahnst Du irgendwann auch, dass Dein Partner damit 0,0 zu tun hat. Sondern dass er nur so freundlich ist, Dir Deine eigenen Regeln/Systeme/Programme und damit Begrenzungen im Kopf zu spiegeln. Dafür darfst Du ihm übrigens DANKE sagen, auch wenn Du ihn ab und zu töten möchtest.

So.

Und jetzt macht der Spruch „Die Freiheit beginnt im Kopf“ plötzlich Sinn.

Es ist DEINE Erlaubnis, die Du Dir selbst gibst, die es Dir ermöglicht, Dich frei zu fühlen.

Was erlaubst Du Dir selbst?

Die Erlaubnis

  • Dich selbst an die erste Stelle zu setzen (was heißt, dass Schlafen und Ruhe ein Grundbedürfnis ist, was immer gestillt wird)
  • so zu arbeiten, wie es Dir liegt … zeitlich, inhaltlich und prozessual
  • daran zu glauben, dass Du mit dem, was wirklich Deine Aufgabe im Leben ist, „erfolgreich“ sein kannst
  • für Dich einzustehen, bevor Du es für andere machst

Und so weiter.

Und das ist genauso easy wie es eben manchmal intensiv ist.

Denn was genau Freiheit für Dich ist, entscheidest nur Du. Aber so lange Du Dich fremden, sinnlosen Regeln beugst oder Deinen eigenen antrainierten, nicht bewussten Mustern (die Du eben erstmal erkennen darfst!) folgst, wirst Du immer tief in Dir spüren, dass es „noch freier“ geht. Dass noch mehr geht. Dass es das nicht gewesen sein kann. Dass sich Dinge im Außen wie Druck, Stress oder eben „tun müssen“ anfühlen.

Und so lange hast Du auch noch Potenzial. Im eigenen Business genauso wie im Leben. Irgendwie schön, oder?

(Photo by Cody Black)

Als Elke Schwan-Köhr mich fragte, ob ich bei ihrer Blogparade mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“ teilnehmen wollte, war sofort klar: Da bin ich gerne dabei. Denn es passte in den letzten Monaten wie A*** auf Eimer zu mir. So oft schon hatte ich davon geschrieben, dass herkömmliche Strategien rund um Business, Marketing & Co. bei mir nicht funktionieren.

Und dieser Spruch wurde mal wieder wahr, als ich Elkes erste Deadline riss. Ok, ok, ich hatte eine hervorragende Ausrede. Ich erfuhr erst wenige Tage vorher von der Blogparade. Die Verlängerung der Frist stand da schon im Raum. Doch dann riss ich auch die zweite Deadline. Und veröffentlichte in der Zwischenzeit auch noch einen Text bei Facebook, in dem ich davon berichtete, wie ich bei einem anderen Artikel auch die Deadline nicht einhielt. Und so wurde mir spätestens dann – mal wieder – klar, dass hinter den gerissenen Deadlines ein System steckte. Welches ich zu ergründen hatte.

Wenn ich ehrlich zu Dir bin

Mein Business dürfte es so eigentlich gar nicht geben. Zumindest wenn man auf das hört, was klassischerweise im (Online-) Marketing gelehrt wird. Gängige Empfehlung ist da immer noch:

  • eine klare Positionierung, am besten eine Nische
  • eine Zielgruppe, für die man ein Problem löst
  • ein Freebie bzw. Lead Magneten für den Aufbau der E-Mail-Liste
  • einen Sales Funnel, damit die Menschen auch wirklich kaufen

Als Coach kommt dazu, dass Du

  • keine Einzelstunden, sondern Pakete verkaufen solltest
  • möglichst High Price unterwegs sein solltest
  • nicht die Methoden, sondern die Problemlösung in den Vordergrund stellen solltest

Und so weiter.

Vieles davon mache ich …

… nicht. (Einiges schon.) Nicht, weil ich nicht will. Ich wollte das immer. Habe viel Geld dafür bezahlt, das zu bekommen. Zig Trainer und Coaches haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Es leuchtete mir alles ein. Ehrlich.

Aber ich konnte nicht. Mein Inneres rebellierte und wollte es anders/individueller/persönlicher machen. Irgendwas war falsch. Irgendwas fehlte. Irgendwas war zu eng, zu klein, zu wenig.

Mein System meldete einfach „Nope“.

Versteh mich also nicht falsch. Ich habe nix gegen Marketing. Und natürlich versuchte ich mein System zu überlisten. Tat es trotzdem. Machte mir Pläne. Arbeitete streng meine To-Do-Liste ab. Doch insgeheim ahnte ich immer, dass mein manchmal unzuverlässiges oder prokrastinierendes Verhalten eben viel mehr zu bedeuten hatte als Unzuverlässigkeit oder Prokrastination. Ich BIN nämlich zuverlässig. Ich kenne die Termine, und ich bin auch in der Lage, mich dranzuhalten. Ich bin weder chaotisch noch überfordert noch sonst was. Im Gegenteil: Ich bin ein klarer und strukturierter Typ. Und ich BIN auch zielstrebig. Wenn ich für etwas brenne, dann setze ich um. Mit ganz viel Liebe.

Worum es wirklich geht

Mir wurde also klar, dass mein Inneres mich auf eine wichtige Sache hinweisen wollte. Es ging darum, ob ich funktionieren würde – oder nicht. Ob ich mich an „so macht man das“ halten würde – oder nicht. Ob ich „performen“ würde – oder nicht. Alle diese Punkte hatte ich den größten Teil meines Lebens abgenickt und selbstverständlich eingehalten.

Ich habe IMMER funktioniert, performed und mich an die Regeln gehalten.

Wie ich nach einer schweren Erkrankung erkennen durfte – zu sehr. Zu viel. Zu angepasst.

Anfangs war in Bezug auf Marketing eine Art bockiger Widerstand in mir. Auch mal Wut. Auch ein Unvermögen so zu funktionieren wie die Online-Welt es vermeintlich von mir erwartete.

Doch dann änderte sich was

Ich spürte tief in mir so viel mehr. Es kam mit der Zeit eine innere Gewissheit. Ein tiefes Wissen, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für mich leicht, einfach und erfüllend ist. Einen Weg, den ich vorgehen darf. Für all die Menschen, die genauso strugglen wie ich, wenn sie „so macht man das“ hören. Einen Weg, der zu beschreiten ist, weil das Alte, das Männliche und das Verkopfte nicht mehr lange wirken wird.

Und mit dieser Gewissheit kam die Angst. Was würde passieren, wenn ich es mal nicht perfekt machen würde? Wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde? Wenn ich es anders mache als andere?

Es kam die Angst, dass ich – gerade im Business – mich besser an das halten sollte, was die Profis lehren. Dass diese Menschen viel länger dabei sind als ich, und es somit viel besser wüssten. Es kam die Angst, dass ich wieder in die Festanstellung müsste, einen Nebenjob bräuchte oder 24/7 rackern dürfte, um in meinem Business zu überleben.

Es war kein leichter Prozess, durch den ich ging. Aus einem simplen „Einen Scheiß muss ich“ wurde eine bewusste Reise nach Innen. Es kamen eine ganze Menge Annahmen, Bewertungen und Konditionierungen hoch, die über die Jahrzehnte fest an mir angehaftet hatten. Und die jetzt gehen wollten.

Was ich sehen durfte

Und ich erkannte: Hier geht es nicht einfach um Business oder Marketing. Das ist nur die äußere Form dessen, was ich wie in die Welt geben möchte. Es geht um mehr. Nämlich darum, meine Aufgabe in dieser Welt wahrzunehmen.

Und deswegen fragte ich mich (und natürlich auch Dich):

  • Was geht in Dir vor, wenn Du Dinge machst, die gegen Deine Intuition sind?
  • Was passiert mit Deiner Aufgabe in dieser Welt, wenn Du nicht alles lernst, was dafür erforderlich ist, sie voll ausleben zu können?

Und die Antworten waren schnell klar: Meine Intuition liegt immer richtig. Ich bin fest verbunden – mit mir, meiner Seele, meiner Wahrheit. Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so. Also wusste ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Auf mein Gespür kann ich mich verlassen.

Das nenne ich übrigens intuitives Marketing

Intuitives Marketing beinhaltet, dass Du …

  • ein paar Grundzüge des Marketings verstehst :-)
  • zu 100 % auf Dein Bauchgefühl hörst
  • auch Dinge tust, die Dein Coach anders machen würde
  • vermeintlich seltsame Aktivitäten tust, weil sie für Dich Sinn machen
  • Dein eigenes „System“ für die „Kundengewinnung“ entwickelst
  • die Dinge kritisch hinterfragst und nur das tust, was mit Deinen Werten übereinstimmst

Aber am wichtigsten ist:

Intuitives Marketing bedeutet, dass Du Dein Business aus dem Herzen führst.

Und nicht aus der Angst – keine Kunden, kein Geld etc. – Entscheidungen triffst, die nicht zu Dir passen. Und ja: Das ist vor allem dann wichtig, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du Deiner Aufgabe nachgehst. Und nicht „irgendein“ nettes Online-Business führst.

Was meine innere Stimme mir also sagen wollte

Die Form, wie wir Business und Marketing leben, wird sich verändern. Höher, schneller, weiter wird sterben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die auch dieser Meinung sind und die mir folgen. Es ist jetzt mein Job voranzugehen. Eine Anführerin zu sein. Eine Bewegung zu kreieren.

Zu gehen, mich sichtbar zu machen, über meine Struggles zu sprechen und dennoch sicher zu wissen:

DAS ist die neue Form von „Business“.

Business ist nicht Business.

Business ist Sein und Wirken.

Seine Bestimmung leben.

Sich mit sich und seiner Aufgabe verbunden fühlen.

Und ja, ich weiß, das ist nicht für jeden was. Aber ich WEISS, dass sich so unendlich viele Menschen danach sehnen, herauszutreten aus dem Schatten und sich voll und ganz ihrer inneren Überzeugung zu verschreiben. Gehörst Du auch dazu?

Es geht darum, einen Unterschied zu machen. Denn da draußen gibt es noch immer so viele Menschen, die ihr Marketing, ihr Business, ihre Launches als eine Art Kampf durchführen. Einen Kampf, bei dem es einen Verlierer gibt: Dich. Und einen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Denn die Energie, mit der Du Deine Arbeit in die Welt gibst, entscheidet über die Wirkung. Was bewirkst Du in der Welt, wenn Du kämpfst, Dich überarbeitest, aus dem Kopf Dein Marketing steuerst und am Ende eines Launches zusammen sackst? Es mit „Das ist eben mal anstrengend“ oder „So ist das halt“ abtust? Was passiert?

Du senkst Dein eigenes Energielevel, weil es Dir nicht richtig gut geht. Du bist im Mangel. Und das wirkt sich IMMER aus – auf Deine Kunden, auf die Menschen, die mit Dir gehen. Deine Aktivitäten entstehen damit nicht aus Liebe für die Menschen und für Dein Tun. Sondern aus der Angst, was passiert – mit Dir, Deinem Business, Deinem Kontostand etc. – wenn Du zu wenig kämpfst, machst und tust. Willst Du das wirklich? Oder willst Du es nicht einfacher, leichter und erfüllender?

Fazit

„Einen Scheiß muss ich“ ist also viel mehr als Trotz. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas so zu machen, wie Dein innerer Ruf es Dir vorgibt. Auch und gerade dann, wenn dieser innere Ruf etwas ganz anderes vermittelt als der Markt, das Außen es Dir vormachen will. Das ist nicht immer easy peasy.

Aber hey – wir brauchen Dich. Trau Dich genau hinzuschauen. Und trau Dich, diesen Weg zu gehen. Und damit den Glauben an eine neue, andere Welt zu unterfüttern.

Lass uns zusammenhalten. Ich danke Dir von Herzen dafür.

(Photo by Becca Tapert)

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst Du Dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, Du müsstest Dich erst um Deine Blockaden, Dein Mindset und natürlich Dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest Du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil Du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld Dich weg von Deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ Dich auch „weg bringt“ von dem, was Du Dir wünscht: Menschen, mit denen Du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, Du hast Dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie Deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist Du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst Du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln Dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit Deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was Du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn Du also nicht aufpasst, bist Du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die Dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn Du gut bist, verstehst Du, dass Dein Kunde seins hat. Und Du hast Deins. Und Deins hat in der Arbeit mit Deinen Leuten nix verloren. Wenn Du es nicht besser weißt, verstehst Du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob Du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist Dir manchmal leider schleierhaft. Aber Du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn Du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn Du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ Dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst Du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem Deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was Deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst Dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder Du lässt Dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst Dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder Du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn Du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn Du Deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn Dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

 

(Photo by Darius Bashar)

Im Gespräch wurde ich mal gefragt, ob ich „lange“ Programme im Angebot habe. Die betreffende, ganz wundervolle Frau ist gerade dabei, ihre Selbständigkeit aufzubauen und fragt sich, wie sie ihr Angebot aufstellen soll. Sie hatte von einem Kollegen gehört, dass längere Programme über mehrere Monate nicht gekauft werden und war verständlicherweise verunsichert.

Natürlich habe ich Programme im Angebot – entgegnete ich. Neben einem Strategietag gibt es auch die Möglichkeit, sich 3 oder 6 Monate von mir begleiten zu lassen. Außerdem habe ich auch ein Jahresprogramm, in dem ich Frauen auf ihrem Weg ins eigene „Von innen nach außen“-Business begleite (Und nein, ich habe immer noch keinen tollen Namen dafür, aber egal.)

Frage beantwortet?

NEIN

Denn meine Antwort ist genauso „falsch“ wie die Antwort des Kollegen, dass längere Programme nicht sinnvoll sind.

Denn im Kern geht es immer darum, was für Dich stimmig ist

Das können kurze wie lange Programme sein. Viel oder wenig Content im Marketing. Enge oder lose Bindung zu Deiner Community. Bezahlte oder organische Aktivitäten. All das und noch viel mehr kannst Du tun. Oder auch nicht.

Wer bewertet überhaupt, was kurz oder lang ist?

Was teuer oder günstig ist?

Was ein starkes oder eher ein schwaches Money Mindset ist?

Idealerweise niemand. Denn Bewertungen engen Deinen Handlungsspielraum ein und machen Dich unfrei. Nicht gut in dieser neuen, aufregenden und intensiven Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Wenn wir aber noch mal anders fragen – in dem Wissen, dass es nicht um die Bewertung geht, sondern immer um das eigene Gefühl, dann wird schnell klar: Es geht um DICH. Und zwar NUR UM DICH.

Wie Du Deine Angebote gestaltest, welche Wege Du findest, um Menschen anzuziehen, welchen Energieausgleich („Preis“) Du dafür nimmst – alles DEINS.

By the way, letztens wurde ich auch gefragt, wie ich das mit meiner „Gage“ mache.

Ich musste so lachen, weil es so wundervoll war. Denn es passte so gut. Denn im Grunde sind wir, die im Wandel von der alten zur neuen Welt sind und andere Menschen dabei von Herzen begleiten, doch wirklich alle Künstler. Also Gage. Moment, ich muss noch meine Sales Pages überarbeiten … Lach … OK. Zurück zum Thema.

So.

Und natürlich ist es eine Herausforderung, das, was alles DEINS ist – im Leben, im Job, im Business, in allem – herauszufinden. Denn wenn es keine Blaupause gibt, dann darfst Du nach innen schauen. Nur dass das Innen manchmal ganz schön unaufgeräumt scheint.

Was ist denn nun …

… mein Herz und was mein Kopf?

Was mein Bauch und was mein Ego?

Wie soll ich eigentlich irgendwas spüren, wenn mein Kopf, mein Körper, mein alles voll ist von 1.597.456 mega-kreativen FB Anzeigen, die mir alle sagen, WIE ich es machen MUSS?

Und wie soll ich eigentlich wissen, was ich tun oder nicht tun könnte, wenn ich nicht weiß, was ich tun oder nicht tun könnte?

Mega berechtigte Frage (und ich weiß, dass nicht jeder das supidupi BWL – Schwerpunkt Marketing – Studium im Rücken hat). So. Und dann landen wir doch immer wieder dabei, dass eine Begleitung auf dem wundervollen Weg vom Job ins Business, vom Hamsterrad zur Erfüllung, von der alten in die neue Welt, doch irgendwie sinnvoll ist.

Nur was für eine?

Jemand, der Dir sagt: „Mach es so“ (Keine langen Programme, oder doch: Mach lange Programme). Oder jemand, der Dir die Möglichkeiten aufzeigt, und Dich dabei begleitet, selbst die „Kompetenz“ zu erwerben, das für Dich Passende herauszufinden.

Und ja, das dauert mitunter länger, gibt Schmerzen, Tränen, Hin und Her Rudern, Ausprobieren, Rumeiern und Co. Vielleicht aber auch nicht.

Und doch ist es – nach meiner persönlichen Auffassung – der einzige Weg, der nachhaltig funktioniert. Denn es ist der Weg, auf dem Du selbst lernst, wie Du Dir jede einzelne Frage im Business (und überhaupt im Leben) „beantworten“ kannst. Indem Du lernst, Dein Herz zu fragen, auf Dein intuitives Wissen zu vertrauen und Deinen Weg mit Liebe und Achtsamkeit zu gehen.

Was bringt Dir die schönste Blaupause?

Wenn sie zwickt und zwackt, Druck aufbaut und entweder nie oder nur kurz funktioniert, weil sich die Welt gerade dreht? Das habe ich übrigens auch der Fragestellerin gesagt. Dass alles geht – WENN sie selbst spürt, dass es stimmig für sie ist.

Und übrigens ist es das gleiche mit den Posts. Dieser Text hier ist genauso wie er ist ebenfalls auf Facebook veröffentlicht. Dafür ist er „zu lang“. Und dennoch weiß ich, dass es Menschen gegeben hat, die ihn bis zum Ende gelesen haben. Und für diese Menschen schreibe ich. Nicht für die, die lieber weniger Text, anderen Text, mehr professionelle Bilder oder gar ein Video wollen. Sondern für Dich, wenn Du noch dabei bist. Und ich danke Dir für Deine Zeit. <3

(Photo by Nicole Honeywill)

Newsletter Sandra Lotz


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