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Als Elke Schwan-Köhr mich fragte, ob ich bei ihrer Blogparade mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“ teilnehmen wollte, war sofort klar: Da bin ich gerne dabei. Denn es passte in den letzten Monaten wie A*** auf Eimer zu mir. So oft schon hatte ich davon geschrieben, dass herkömmliche Strategien rund um Business, Marketing & Co. bei mir nicht funktionieren.

Und dieser Spruch wurde mal wieder wahr, als ich Elkes erste Deadline riss. Ok, ok, ich hatte eine hervorragende Ausrede. Ich erfuhr erst wenige Tage vorher von der Blogparade. Die Verlängerung der Frist stand da schon im Raum. Doch dann riss ich auch die zweite Deadline. Und veröffentlichte in der Zwischenzeit auch noch einen Text bei Facebook, in dem ich davon berichtete, wie ich bei einem anderen Artikel auch die Deadline nicht einhielt. Und so wurde mir spätestens dann – mal wieder – klar, dass hinter den gerissenen Deadlines ein System steckte. Welches ich zu ergründen hatte.

Wenn ich ehrlich zu dir bin

Mein Business dürfte es so eigentlich gar nicht geben. Zumindest wenn man auf das hört, was klassischerweise im (Online-) Marketing gelehrt wird. Gängige Empfehlung ist da immer noch:

  • eine klare Positionierung, am besten eine Nische
  • eine Zielgruppe, für die man ein Problem löst
  • ein Freebie bzw. Lead Magneten für den Aufbau der E-Mail-Liste
  • einen Sales Funnel, damit die Menschen auch wirklich kaufen

Als Coach kommt dazu, dass du

  • keine Einzelstunden, sondern Pakete verkaufen solltest
  • möglichst High Price unterwegs sein solltest
  • nicht die Methoden, sondern die Problemlösung in den Vordergrund stellen solltest

Und so weiter.

Vieles davon mache ich …

… nicht. (Einiges schon.) Nicht, weil ich nicht will. Ich wollte das immer. Habe viel Geld dafür bezahlt, das zu bekommen. Zig Trainer und Coaches haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Es leuchtete mir alles ein. Ehrlich.

Aber ich konnte nicht. Mein Inneres rebellierte und wollte es anders/individueller/persönlicher machen. Irgendwas war falsch. Irgendwas fehlte. Irgendwas war zu eng, zu klein, zu wenig.

Mein System meldete einfach „Nope“.

Versteh mich also nicht falsch. Ich habe nix gegen Marketing. Und natürlich versuchte ich mein System zu überlisten. Tat es trotzdem. Machte mir Pläne. Arbeitete streng meine To-Do-Liste ab. Doch insgeheim ahnte ich immer, dass mein manchmal unzuverlässiges oder prokrastinierendes Verhalten eben viel mehr zu bedeuten hatte als Unzuverlässigkeit oder Prokrastination. Ich BIN nämlich zuverlässig. Ich kenne die Termine, und ich bin auch in der Lage, mich dranzuhalten. Ich bin weder chaotisch noch überfordert noch sonst was. Im Gegenteil: Ich bin ein klarer und strukturierter Typ. Und ich BIN auch zielstrebig. Wenn ich für etwas brenne, dann setze ich um. Mit ganz viel Liebe.

Worum es wirklich geht

Mir wurde also klar, dass mein Inneres mich auf eine wichtige Sache hinweisen wollte. Es ging darum, ob ich funktionieren würde – oder nicht. Ob ich mich an „so macht man das“ halten würde – oder nicht. Ob ich „performen“ würde – oder nicht. Alle diese Punkte hatte ich den größten Teil meines Lebens abgenickt und selbstverständlich eingehalten.

Ich habe IMMER funktioniert, performed und mich an die Regeln gehalten.

Wie ich nach einer schweren Erkrankung erkennen durfte – zu sehr. Zu viel. Zu angepasst.

Anfangs war in Bezug auf Marketing eine Art bockiger Widerstand in mir. Auch mal Wut. Auch ein Unvermögen so zu funktionieren wie die Online-Welt es vermeintlich von mir erwartete.

 

Doch dann änderte sich was

Ich spürte tief in mir so viel mehr. Es kam mit der Zeit eine innere Gewissheit. Ein tiefes Wissen, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für mich leicht, einfach und erfüllend ist. Einen Weg, den ich vorgehen darf. Für all die Menschen, die genauso strugglen wie ich, wenn sie „so macht man das“ hören. Einen Weg, der zu beschreiten ist, weil das Alte, das Männliche und das Verkopfte nicht mehr lange wirken wird.

Und mit dieser Gewissheit kam die Angst. Was würde passieren, wenn ich es mal nicht perfekt machen würde? Wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde? Wenn ich es anders mache als andere?

Es kam die Angst, dass ich – gerade im Business – mich besser an das halten sollte, was die Profis lehren. Dass diese Menschen viel länger dabei sind als ich, und es somit viel besser wüssten. Es kam die Angst, dass ich wieder in die Festanstellung müsste, einen Nebenjob bräuchte oder 24/7 rackern dürfte, um in meinem Business zu überleben.

Es war kein leichter Prozess, durch den ich ging. Aus einem simplen „Einen Scheiß muss ich“ wurde eine bewusste Reise nach Innen. Es kamen eine ganze Menge Annahmen, Bewertungen und Konditionierungen hoch, die über die Jahrzehnte fest an mir angehaftet hatten. Und die jetzt gehen wollten.

Was ich sehen durfte

Und ich erkannte: Hier geht es nicht einfach um Business oder Marketing. Das ist nur die äußere Form dessen, was ich wie in die Welt geben möchte. Es geht um mehr. Nämlich darum, meine Aufgabe in dieser Welt wahrzunehmen.

Und deswegen fragte ich mich (und natürlich auch dich):

  • Was geht in dir vor, wenn du dinge machst, die gegen deine Intuition sind?
  • Was passiert mit deiner Aufgabe in dieser Welt, wenn du nicht alles lernst, was dafür erforderlich ist, sie voll ausleben zu können?

Und die Antworten waren schnell klar: Meine Intuition liegt immer richtig. Ich bin fest verbunden – mit mir, meiner Seele, meiner Wahrheit. Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so. Also wusste ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Auf mein Gespür kann ich mich verlassen.

Das nenne ich übrigens intuitives Marketing

Intuitives Marketing beinhaltet, dass du …

  • ein paar Grundzüge des Marketings verstehst :-)
  • zu 100 % auf dein Bauchgefühl hörst
  • auch Dinge tust, die dein Coach anders machen würde
  • vermeintlich seltsame Aktivitäten tust, weil sie für dich Sinn machen
  • dein eigenes „System“ für die „Kundengewinnung“ entwickelst
  • die Dinge kritisch hinterfragst und nur das tust, was mit deinen Werten übereinstimmst

Aber am wichtigsten ist:

Intuitives Marketing bedeutet, dass du dein Business aus dem Herzen führst.

Und nicht aus der Angst – keine Kunden, kein Geld etc. – Entscheidungen triffst, die nicht zu dir passen. Und ja: Das ist vor allem dann wichtig, wenn du deine Bestimmung lebst. Wenn du deiner Aufgabe nachgehst. Und nicht „irgendein“ nettes Online-Business führst.

Was meine innere Stimme mir also sagen wollte

Die Form, wie wir Business und Marketing leben, wird sich verändern. Höher, schneller, weiter wird sterben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die auch dieser Meinung sind und die mir folgen. Es ist jetzt mein Job voranzugehen. Eine Anführerin zu sein. Eine Bewegung zu kreieren.

Zu gehen, mich sichtbar zu machen, über meine Struggles zu sprechen und dennoch sicher zu wissen:

DAS ist die neue Form von „Business“.

Business ist nicht Business.

Business ist Sein und Wirken.

Seine Bestimmung leben.

Sich mit sich und seiner Aufgabe verbunden fühlen.

Und ja, ich weiß, das ist nicht für jeden was. Aber ich WEISS, dass sich so unendlich viele Menschen danach sehnen, herauszutreten aus dem Schatten und sich voll und ganz ihrer inneren Überzeugung zu verschreiben. Gehörst du auch dazu?

Es geht darum, einen Unterschied zu machen. Denn da draußen gibt es noch immer so viele Menschen, die ihr Marketing, ihr Business, ihre Launches als eine Art Kampf durchführen. Einen Kampf, bei dem es einen Verlierer gibt: Dich. Und einen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Denn die Energie, mit der du deine Arbeit in die Welt gibst, entscheidet über die Wirkung. Was bewirkst du in der Welt, wenn du kämpfst, dich überarbeitest, aus dem Kopf dein Marketing steuerst und am Ende eines Launches zusammensackst? Es mit „Das ist eben mal anstrengend“ oder „So ist das halt“ abtust? Was passiert?

Du senkst dein eigenes Energielevel, weil es dir nicht richtig gut geht. Du bist im Mangel. Und das wirkt sich IMMER aus – auf deine Kunden, auf die Menschen, die mit dir gehen. Deine Aktivitäten entstehen damit nicht aus Liebe für die Menschen und für dein Tun. Sondern aus der Angst, was passiert – mit dir, deinem Business, deinem Kontostand etc. – wenn du zu wenig kämpfst, machst und tust. Willst du das wirklich? Oder willst du es nicht einfacher, leichter und erfüllender?

Fazit

„Einen Scheiß muss ich“ ist also viel mehr als Trotz. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas so zu machen, wie dein innerer Ruf es dir vorgibt. Auch und gerade dann, wenn dieser innere Ruf etwas ganz anderes vermittelt als der Markt, das Außen es dir vormachen will. Das ist nicht immer easy peasy.

Aber hey – wir brauchen dich. Trau dich genau hinzuschauen. Und trau dich, diesen Weg zu gehen. Und damit den Glauben an eine neue, andere Welt zu unterfüttern.

Lass uns zusammenhalten. Ich danke dir von Herzen dafür.

(Photo by Becca Tapert)

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst du dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, du müsstest dich erst um deine Blockaden, dein Mindset und natürlich dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld dich weg von deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ dich auch „weg bringt“ von dem, was du dir wünscht: Menschen, mit denen du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, du hast dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

 

Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn du also nicht aufpasst, bist du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn du gut bist, verstehst du, dass dein Kunde seins hat. Und du hast deins. Und deins hat in der Arbeit mit deinen Leuten nix verloren. Wenn du es nicht besser weißt, verstehst du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist dir manchmal leider schleierhaft. Aber du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder du lässt dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn du deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

 

(Photo by Darius Bashar)

Im Gespräch wurde ich mal gefragt, ob ich „lange“ Programme im Angebot habe. Die betreffende, ganz wundervolle Frau ist gerade dabei, ihre Selbständigkeit aufzubauen und fragt sich, wie sie ihr Angebot aufstellen soll. Sie hatte von einem Kollegen gehört, dass längere Programme über mehrere Monate nicht gekauft werden und war verständlicherweise verunsichert.

Natürlich habe ich Programme im Angebot – entgegnete ich. Neben einem Strategietag gibt es auch die Möglichkeit, sich 3 oder 6 Monate von mir begleiten zu lassen. Außerdem habe ich auch ein Jahresprogramm, in dem ich Frauen auf ihrem Weg ins eigene „Von innen nach außen“-Business begleite (Und nein, ich habe immer noch keinen tollen Namen dafür, aber egal.)

Frage beantwortet?

NEIN

Denn meine Antwort ist genauso „falsch“ wie die Antwort des Kollegen, dass längere Programme nicht sinnvoll sind.

Denn im Kern geht es immer darum, was für dich stimmig ist

Das können kurze wie lange Programme sein. Viel oder wenig Content im Marketing. Enge oder lose Bindung zu deiner Community. Bezahlte oder organische Aktivitäten. All das und noch viel mehr kannst du tun. Oder auch nicht.

Wer bewertet überhaupt, was kurz oder lang ist?

Was teuer oder günstig ist?

Was ein starkes oder eher ein schwaches Money Mindset ist?

Idealerweise niemand. Denn Bewertungen engen deinen Handlungsspielraum ein und machen dich unfrei. Nicht gut in dieser neuen, aufregenden und intensiven Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Wenn wir aber noch mal anders fragen – in dem Wissen, dass es nicht um die Bewertung geht, sondern immer um das eigene Gefühl, dann wird schnell klar: Es geht um DICH. Und zwar NUR UM DICH.

Wie du deine Angebote gestaltest, welche Wege du findest, um Menschen anzuziehen, welchen Energieausgleich („Preis“) du dafür nimmst – alles DEINS.

By the way, letztens wurde ich auch gefragt, wie ich das mit meiner „Gage“ mache.

Ich musste so lachen, weil es so wundervoll war. Denn es passte so gut. Denn im Grunde sind wir, die im Wandel von der alten zur neuen Welt sind und andere Menschen dabei von Herzen begleiten, doch wirklich alle Künstler. Also Gage. Moment, ich muss noch meine Sales Pages überarbeiten … Lach … OK. Zurück zum Thema.

So.

Und natürlich ist es eine Herausforderung, das, was alles DEINS ist – im Leben, im Job, im Business, in allem – herauszufinden. Denn wenn es keine Blaupause gibt, dann darfst du nach innen schauen. Nur dass das Innen manchmal ganz schön unaufgeräumt scheint.

Was ist denn nun …

… mein Herz und was mein Kopf?

Was mein Bauch und was mein Ego?

Wie soll ich eigentlich irgendwas spüren, wenn mein Kopf, mein Körper, mein alles voll ist von 1.597.456 mega-kreativen FB Anzeigen, die mir alle sagen, WIE ich es machen MUSS?

Und wie soll ich eigentlich wissen, was ich tun oder nicht tun könnte, wenn ich nicht weiß, was ich tun oder nicht tun könnte?

Mega berechtigte Frage (und ich weiß, dass nicht jeder das supidupi BWL – Schwerpunkt Marketing – Studium im Rücken hat). So. Und dann landen wir doch immer wieder dabei, dass eine Begleitung auf dem wundervollen Weg vom Job ins Business, vom Hamsterrad zur Erfüllung, von der alten in die neue Welt, doch irgendwie sinnvoll ist.

 

Nur was für eine?

Jemand, der dir sagt: „Mach es so“ (Keine langen Programme, oder doch: Mach lange Programme). Oder jemand, der dir die Möglichkeiten aufzeigt, und dich dabei begleitet, selbst die „Kompetenz“ zu erwerben, das für dich Passende herauszufinden.

Und ja, das dauert mitunter länger, gibt Schmerzen, Tränen, Hin und Her Rudern, Ausprobieren, Rumeiern und Co. Vielleicht aber auch nicht.

Und doch ist es – nach meiner persönlichen Auffassung – der einzige Weg, der nachhaltig funktioniert. Denn es ist der Weg, auf dem du selbst lernst, wie du dir jede einzelne Frage im Business (und überhaupt im Leben) „beantworten“ kannst. Indem du lernst, dein Herz zu fragen, auf dein intuitives Wissen zu vertrauen und deinen Weg mit Liebe und Achtsamkeit zu gehen.

Was bringt dir die schönste Blaupause?

Wenn sie zwickt und zwackt, Druck aufbaut und entweder nie oder nur kurz funktioniert, weil sich die Welt gerade dreht? Das habe ich übrigens auch der Fragestellerin gesagt. Dass alles geht – WENN sie selbst spürt, dass es stimmig für sie ist.

Und übrigens ist es das gleiche mit den Posts. Dieser Text hier ist genauso wie er ist ebenfalls auf Facebook veröffentlicht. Dafür ist er „zu lang“. Und dennoch weiß ich, dass es Menschen gegeben hat, die ihn bis zum Ende gelesen haben. Und für diese Menschen schreibe ich. Nicht für die, die lieber weniger Text, anderen Text, mehr professionelle Bilder oder gar ein Video wollen. Sondern für dich, wenn du noch dabei bist. Und ich danke dir für deine Zeit. <3

(Photo by Nicole Honeywill)

Dass wir uns um uns selbst kümmern müssen, wissen wir. Und dennoch – wir tun es so häufig nicht. Das eigene Leben besteht aus tausend Kleinigkeiten, die bedacht, sortiert und erledigt werden wollen. Und neben dem Job gibt es ja auch noch ein Leben, was Dinge von dir einfordert. Phasen des Stresses oder auch mal der Überlastung sind daher nichts Ungewöhnliches. Sie können passieren. Und du rettest dich selbst schon mal ein Stück davor, wenn du nichts Übermenschliches von dir erwartest.

Da es uns also immer mal „erwischen“ kann, ist es entscheidend, dass du eine gute Selbstfürsorge für dich findest. Neben Sport, frischer Luft & Co. empfehle ich jedem, sich eine spirituelle Praxis zu gestalten, die dich stärkt und mit deinem Inneren verbindet.

1) Was ist eine spirituelle Praxis?

Eine spirituelle Praxis entsteht durch deine Absicht, deine Intention. Entscheidend ist, dass du dir bewusst Zeit für dich nimmst und du offen dafür bist, dich mit dir und deinem Inneren zu beschäftigen. Es geht weniger um äußere Ziele, wie fit werden etc., sondern darum, Verbindung nach innen zu dir und deiner Seele aufzunehmen. Grundlage einer spirituellen Praxis ist, dass du dein Bewusstsein für dich und dein Leben erhöhst.

Mögliche Bestandteile einer spirituellen Praxis sind zum Beispiel:

2) Wie hilft dir eine spirituelle Praxis?

Diese Praxis hilft dir, wieder in Kontakt mit dir selbst zu treten. Du bist der Ausgangspunkt in deinem Leben. Je besser es dir geht, desto besser geht es deinem gesamten Umfeld. Du bereicherst und verbesserst jede Beziehung in deinem Leben, wenn du selbst geerdet und in guter Verbindung mit dir bist.

Im angespannten Alltag geht diese Kraft häufig verloren. Wir verlieren uns im Außen, können den Kontakt nach innen nicht mehr herstellen und fühlen uns entfremdet. Aus der Entfremdung heraus können wir aber nicht mehr so viel Gutes in die Welt bringen. Umso wichtiger ist es, die Nähe zu dir selbst wiederherzustellen. Und dafür darfst du dir Zeit für dich nehmen.

3) Wie läuft eine spirituelle Praxis ab?

Theoretisch kannst du zu jeder Zeit des Tages deine spirituelle Praxis abhalten. Besonders gut geeignet ist jedoch der Morgen. Die Nacht selbst stellt schon eine Art Meditation dar. Direkt nach dem Aufwachen bist du (hoffentlich!) ausgeruht, klar und noch frei von Fremdenergien. Wenn es dir gelingt, die Zeit nach dem Aufwachen für dich persönlich zu gestalten, sammelst du Kraft für den gesamten Tag.

Du brauchst dafür gar nicht besonders viel tun. Also, keine Angst, niemand erwartet von dir, dass du alle meine Vorschläge umsetzt und zukünftig 3 Stunden früher aufstehst. Anfangs reichen einige Minuten, die du dir so zusammen stellst, wie es für dich passend ist.

Du könntest zum Beispiel:

  • 5 Minuten Sonnengrüße praktizieren
  • 5 Minuten Meditieren
  • 5 Minuten in Deinem Journal schreiben (z. B. Morgenseiten, beschrieben in dem Buch von Julia Cameron)

Oder:

  • 20 Minuten im Wald Spazierengehen
  • 10 Minuten auf einer Parkbank Meditieren

Oder:

  • 10 Minuten ein spirituelles Buch lesen
  • 10 Minuten Yoga
  • 10 Minuten Meditation

(In diesem Artikel findest du dafür übrigens weitere Anregungen.)

4) Was das Besondere an einer spirituellen Praxis ist

Ganz ehrlich: Das bist du. Eine spirituelle Praxis ist der äußere Rahmen dafür, dass du bereits morgens feststellst, was für ein wundervoller Mensch du bist. Sie lädt dich ein, dich über die Zeit immer besser kennenzulernen, dir bewusst zu machen, wie du leben und auch nicht leben willst und daraus gestärkt Entscheidungen zu treffen. Die Verbindung zu dir ist das stärkste Band, was bestehen kann. Du bist der Mensch, mit dem du am meisten Zeit verbringst.

Wenn du dir erlaubst, ganz du zu sein, geschieht dies zum höchsten Wohle für unsere Welt.

Niemand braucht angepasste Menschen, die sich klein halten, und aus Angst um sich schlagen. Stattdessen brauchen wir den Menschen in dir, der stark, sicher und klar ist. Und um diesen Menschen wieder herauszuholen (denn ganz sicher ist er in dir), braucht es dein Bewusstsein und deine Fürsorge.

 

5) Was dich vielleicht hindert

Meistens liegt es nicht daran, dass du nicht weißt, wie du Yoga machen könntest. Oder in den Wald gehen. Oder etwas anderes. Du WEISST, was du tun könntest. Aber du tust es nicht.

Und das hat einen ganz anderen Grund.

Was ist dein Liebling?

  • Andere Dinge sind wichtiger
  • Ich muss noch arbeiten
  • Mein Mann braucht mich
  • Es ist so kalt draußen
  • Ich starte morgen, da ist Montag
  • Ich schaffe es nicht, früher aufzustehen

Und so weiter.

Neben der Tatsache, dass gerade dein innerer Schweinehund das Ruder übernommen hat, bedeutet das aber eben auch noch etwas anderes. Wenn du selbst nicht oder nur wenig auf dich achtest, sagst du dir damit: Ich bin es mir selbst nicht wert.

Denn andere Dinge, Menschen, Situationen sind wichtiger als ich und die Dinge, die mir guttun. Und das ist übrigens ganz und gar „unspirituell“.

6) Erlaube es dir

Deswegen hat Spiritualität immer ganz viel damit zu tun, dass du dir selbst erlaubst, es dir wert zu sein. Du darfst und sollst bei dir ansetzen. In deinem Inneren nachschauen. Dir erlauben, die Schichten aus Verletzungen, Enttäuschungen und Ängsten nach und nach abzulegen, die dein Licht dimmen. Dir erlauben, deinen strahlenden Kern zum Vorschein zu bringen und mit deinem Licht in diese Welt zu leuchten.

Wäre das nicht wunderbar? Und falls du gerade noch nicht so recht weißt, wie du entspannt da ran gehen sollst, dann schau mal bei Sandra Liane Braun vorbei. Dort haben ich und einige andere Experten*innen unsere besten Gedanken und Ansätze gesammelt, damit du in stressigen Phasen gut für dich sorgen kannst.

 

(Photo by Marion Michelle)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du endlich mit dem Rumeiern aufhörst und im Business durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Wenn berufliche Unzufriedenheit auf ein inneres Streben nach Sinn trifft, kristallisiert sich bei den allermeisten Menschen eine Frage hervor: Könnte die Suche nach meiner persönlichen Berufung mein Dilemma lösen? Würde ich nicht viel zufriedener sein, wenn ich endlich wüsste, was beruflich „meins“ ist? 

Und weißt du was? Das kann ich mega gut verstehen.

Des Pudels Kern …

  1. Die heutigen Arbeitsbedingungen: Menschen als Human Resources. Gläserne Decken. Chef-Egos. Powerpoint-Schlachten. Arbeiten für die Tonne. CC- und BCC-Kriege. Ständige Anwesenheiten. Mangelndes Vertrauen. Und noch viel mehr. Wer in einem „modernen“ Unternehmen, vorzugsweise im Konzern oder in ähnlichen Unternehmensstrukturen, arbeitet, ist gefangen. Und zwar in allererster Linie in unsinnigen Entscheidungen, die mit dem, was wirklich wichtig ist, ziemlich wenig zu tun haben. Dafür aber viel damit, ob es dem nächsthöheren Vorgesetzten damit gut geht. Und dem nächsten. Und wieder dem nächsten.
  2. Die eigene Persönlichkeit: Manche Menschen sehnen sich mehr nach Sinn im Leben als andere. Zwar ist der Wunsch, sinnvoll seine Zeit zu verbringen, generell in uns allen angelegt. Denn unser Inneres, unsere Seele, wünscht sich eine Aufgabe von Bedeutung. Diese kann aber unterschiedlich ausgelegt werden. Und viele Menschen können dies unterdrücken und stellen andere Dinge, wie z. B. die (vermeintliche) Sicherheit, eine gute Bezahlung oder Ablenkung von Privatem in den Vordergrund. Zudem neigen vor allem Menschen mit Hochsensibilität bzw. Vielbegabung (auch Scanner-Persönlichkeiten genannt) dazu, an mangelndem Sinn innerlich zugrunde zu gehen.

Kommt nun beides zusammen – die eigene Persönlichkeit sowie ungünstige Arbeitsumstände – bringt einen dies oft an den Rande dessen, was erträglich ist. Burn Out & andere Erkrankungen können die Folge sein.

In der Krise fangen viele Menschen an, sich stärker mit sich selbst bzw. einem neuen Job zu beschäftigen. Und stolpern darüber, zukünftig nicht nur „irgendeinen“ Job auszuüben, sondern die eigene Berufung zu leben. Berufung klingt verheißungsvoll: Leben ohne jemals wieder arbeiten zu müssen. Sein Hobby zum Beruf machen. Mit Freude und Leichtigkeit zu wirken. Und so weiter.

Was ist eigentlich die Berufung?

In dem Begriff „Berufung“ steckt das Wort „Ruf“. Eine Berufung bringt nämlich zwei Dinge zusammen: Den Beruf selbst. Und den Ruf in dir, was du wirklich hinaus in die Welt tragen möchtest. Dein persönliches Warum. Deine Motivation hinter dem, was du tust. Was dir so wichtig ist, dass du dafür einstehst.

Eine Berufung ist demnach mehr als irgendein Job. Es ist eine bewusste Entscheidung, ein berufliches Leben zu leben, welches zu dir passt und in dem du deiner Individualität Ausdruck verleihst. Um deine Berufung zu finden, begibst du dich auf die Suche danach, wer du eigentlich bist. Und zwar nicht nur an der Oberfläche. Sondern im Tiefgang. Und dann kannst du mit all dem auch draußen sichtbar werden.

Wie gut kennst du dich selbst?

Stärken, Lebensmotive, deine Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse. Das und noch viel mehr ist deine Basis für ein gutes, zufriedenes Arbeitsleben. Denn wenn du dich selbst gut kennst, kannst du deinen Beruf auch so wählen, dass er zu dir passt. Du kennst deine Stärken nicht so wirklich? Ganz normal! Oftmals sind uns unsere eigenen Stärken nicht bewusst. Das liegt daran, dass wir häufig bescheiden erzogen wurden und nicht gelernt haben, offen über das zu sprechen, was uns ausmacht.

Und im Angestelltenjob erhalten wir leider oft nur Rückmeldungen über das, was wir nicht so gut gemacht haben. Nicht geschimpft ist genug gelobt – an dieses Prinzip halten sich immer noch viele Führungskräfte. Was wir gut machen, wird stillschweigend zur Kenntnis genommen und vorausgesetzt. Was wir nicht so gut können? In diese Wunde legt der Chef seinen Finger. So trainieren wir regelmäßig, unser Mindset negativ auszurichten: Nämlich wie wir unsere (vermeintlichen) Schwächen ausmerzen können. Wirklich förderlich ist das nicht. Denn in etwas, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde, werden wir niemals Bestleistungen bringen.

„Wer seine Stärken stärkt, wird erfolgreich.“ (Prof. Dr. Malik, St. Gallen)

Natürlich darfst du dir hin und wieder dennoch die eine oder andere Sache vorknöpfen, die du noch nicht so gut beherrschst. Vielleicht brauchst du eine bestimmte Fähigkeit auch dazu, um deinen Traumjob in die Tat umzusetzen. Doch grundsätzlich sollte dein Fokus auf deinen Stärken liegen.

Für die Suche nach deinem neuen Job solltest du dich im ersten Schritt auf das konzentrieren, was du jetzt schon gut kannst. Auf die Talente und Kompetenzen, die du bereits mitbringst. Auf Dinge, die dir leicht fallen. Auf das, was du auch tun würdest, wenn du dafür kein Geld bekommen würdest.

Wo stehst du gerade persönlich?

Kennen wir uns selbst schon gut und wissen, was wir wollen, sollten wir auch innerlich für die nächsten Schritte bereit sein. Innerliches Wachstum entsteht aber nicht über Nacht. Fast immer braucht es anfangs eine bewusste Entscheidung dafür, selbst Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Und nicht die Schuld auf den Chef, den Vorstand, den Partner oder die schlimme Vergangenheit zu schieben.

Um deine Berufung ausleben zu können, brauchst du eine starke, klare Persönlichkeit. Dein Warum muss in erster Linie dich selbst überzeugen (dann überzeugst du jeden damit). Deine Motivation darf groß sein. Vielleicht hast du dir darüber bis heute noch keine Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt, ist auch das normal. Denn die eigenen Stärken auszuleben und wertzuschätzen, lernen die wenigsten Menschen in der Schule. (Im Gegenteil, unser System ist leider eher so ausgelegt, dass wir VERlernen, was uns im Idealfall im Kindesalter von unseren Eltern beigebracht wurde.)

Je nachdem, an welchem Punkt du gerade stehst, sind es vielleicht noch einige Schritte bis du dein Potenzial stärker entfalten und leben kannst. Vielleicht sind es zu viele, um diese parallel zu einem ungeliebten und frustrierenden Job zu tun. Vielleicht solltest du schnellstmöglich raus aus diesem Umfeld, bevor noch deine letzten Energiereserven schwinden. Es gibt viele Gründe, sich genau anzuschauen, wo du persönlich derzeit stehst und wie „krass“ der nächste Schritt sein darf.

Die Angst vor der eigenen Berufung

Irgendwann stolperst du darüber, dass du deine Berufung finden solltest, um endlich, endlich im Job zufrieden zu sein. Eine Berufung scheint groß und überdimensioniert. Du willst sie. Aber du hast Angst. Große Angst.

Und was passiert?

Du verharrst vor der Berufung, wie das Kaninchen vor der Schlange. Und rührst dich keinen Millimeter weg.

Du bist blockiert. Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Fragst alle möglichen Menschen um Rat. Da aber in deinem Umkreis quasi niemand seine Berufung lebt, kann dir dort auch niemand weiterhelfen.

Möchtest du nun ewig im jetzigen Job verharren, der dich so unzufrieden macht? Das wäre doch total kontraproduktiv, oder? Und das alles nur, weil du deine Berufung heute noch nicht klar erkennen kannst? Oder weil du sie zwar vor dir siehst, aber innerlich noch nicht so weit bist?

Die Lösung könnte sein: Ein Zwischenjob

In diesem Fall tust du dich einfach leichter, wenn du dir eine Art Zwischenjob suchst. Einen Job, der dich deiner Berufung schon einen großen Schritt näherbringt. Der dir den notwendigen Raum und die Zeit für deine persönliche Entwicklung lässt.

Dieser Zwischenjob soll natürlich auch möglichst gut zu dir passen. Deswegen schaue dir genau an, wie du persönlich tickst, was für ein Mensch du bist und was du beruflich willst. Und natürlich soll ein neuer Job auch deine Komfortzone erweitern und dich persönlich fordern. Aber „fordern“ meint nicht „überfordern“.

Ein Zwischenjob kann also ein Teilzeit-Job oder ein Job sein, der thematisch dem Traumjob schon näherkommt. Diese Variante ist genauso nützlich, denn sie bringt dich auf deinem Weg weiter und berücksichtigt dabei die aktuellen Umstände. Wichtig: Die Rahmenbedingungen müssen passen. Selbst wenn du weißt, was du willst, und dich auch im Inneren vorbereitet fühlst, so gibt es manchmal Umstände, die bestimmte Schritte (noch) nicht zulassen. Das ist ganz oft ein Mindset-Ding (also ein Ding der inneren Haltung bzw. inneren Überzeugungen). Das heißt, dein gedanklicher Raum für Lösungen ist so klein, dass du das nicht siehst, was du eigentlich erreichen könntest. Daran kannst du arbeiten und dir z. B. Unterstützung suchen.

Aber auch in dem Wissen, dass du noch größer denken könntest, darfst du Zwischenschritte machen. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z. B. dass du finanzielle oder andere Verpflichtungen hast. Oder dass du nicht weißt, ob du in den nächsten Jahren die Zeit aufbringen kannst, um eine Selbständigkeit kontinuierlich aufzubauen.

Die Grenze ist schmal, wird gerne mal überschritten. Und solltest du sie in dir wahrnehmen, höre auf dich – egal, was andere sagen.

Übrigens: Ein Zwischenjob kann auch eine Selbständigkeit im alten Beruf sein. Zum Beispiel als Freelancer im Projektmanagement, als Unternehmensberater oder im Online-Marketing. Das reicht für viele auch schon. Andere spüren irgendwann, dass sie weitergehen wollen.

Oder gleich in die Vollen: Das eigene Business

Wer sich länger mit dem Thema Berufung auseinander setzt, ahnt es schon. Den für uns perfekten Job finden wir häufig nicht in der Festanstellung. Und auch nicht in einem 08/15 Selbständigkeit, die deine persönlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Wenn dir als Unternehmensberater in der Festanstellung der Sinn gefehlt hat, fehlt dieser dir höchstwahrscheinlich in der Selbständigkeit auch.

Die Lösung ist hier, ein eigenes Expertenbusiness zu entwickeln. Ein Expertenbusiness stellt dein persönliches Wissen in den Vordergrund und kombiniert oft unterschiedliche Bereiche, die dir alle wichtig sind. Ich z. B. habe mein eigenes Business rund um die Bereiche Business und Personal Development geschaffen, weil ich beides wichtig finde und meine Fähigkeiten zusammenbringen will. Auch meine Kundin Anja ist ein Beispiel dafür.

Die Suche nach der eigenen Berufung muss also nicht immer aus dem Angestelltenjob starten. Auch als Selbständiger kann dir etwas in deiner heutigen Tätigkeit fehlen, was du noch vermisst.

Zwischenjob oder Business?

Es gibt Menschen, die springen einfach in ihr neues Leben. Diese Menschen haben alle gemeinsam, dass sie darauf vertrauen, den Weg beim Gehen zu entwickeln. Sie haben meist genug Selbstvertrauen, Mut und den Glauben daran, dass sie es schaffen können. Von außen sieht es übrigens meist leichter aus als es ist ;-)

Und es gibt Menschen, die lieber den Zwischenjob wählen, und sich dann nebenberuflich dem eigentlichen Ziel – dem eigenen Business – nähern. Sollte es so sein, hadere nicht damit. Deine Zeit wird kommen, wenn es besser passt. Das ist eben dein Weg.

Und vielleicht ist der vermeintliche Zwischenjob auch deine Endstation, weil du deine Berufung im Ehrenamt oder in der Familie ausübst. Auch das kommt häufig vor und ist voll ok.

3 Tipps, um deine Berufung ohne Druck zu finden

  1. Die Macht der kleinen Schritte (auch Mäuseschritte oder Baby-Schritte genannt): Wenn du innerlich wie äußerlich in Bewegung bleibst, bekommst du regelmäßig Rückmeldung auf dein Tun. Von anderen. Aber in erster Linie von dir selbst, in dem du hinein spürst, was sich gut für dich anfühlt. Eine Berufung lässt sich nicht auf der grünen Wiese planen. Deswegen fange an und tue etwas. Und schaue, was es mit dir macht.
  2. Vertraue dir selbst und deinem Weg: Ja, es gibt diverse Überschneidungen zwischen den Menschen, die sich auf den Weg zu ihrer Berufung machen. Diese Ähnlichkeiten habe ich in diesem Artikel für dich dargestellt. Aber letztendlich ist jeder Weg ein individueller – nämlich deiner. Hab also Vertrauen, dass du auf deinem Weg richtig bist. Auch wenn du schon gefühlte 1.000 Jobwechsel durch hattest (Hinweis auf eine Scanner-Persönlichkeit) oder du nicht mehr daran glaubst, einen Job zu finden, der dich nicht ständig überlastet (Hinweis auf Hochsensibilität). Am Ende macht alles Sinn. Jeder Wechsel. Jede Verletzung. Jeder Input. Jeder Schmerz.
  3. Hole dir Unterstützung: Wenn du mit diversen Büchern arbeitest, aber nichts „Richtiges“ erkennst. Wenn du bei Instagram Menschen folgst, die du insgeheim bewunderst. Oder wenn es dir so schlecht geht, dass du am liebsten jeden Tag kündigen möchtest. Dann solltest du dir unbedingt Hilfe von einer erfahrenen Person holen. Jemand von außen blickt mit einem neutralen Blick auf dein (Berufs-)Leben und kann dir so helfen, den roten Faden zu identifizieren. Denn in den allermeisten Fällen ist die Berufung schon viiiieeeel früher im Leben erkennbar, wenn man weiß, worauf man achten muss ;-) Es gibt also keinen Grund, da alleine durch zu müssen. Ein Coach mit Spezialisierung Business, Job oder Berufung ist die richtige Anlaufstelle, um dein Gedankenwirrwarr zu entwirren und endlich Klarheit über den nächsten beruflichen Schritt zu bekommen.

Fazit

Lass dich von dem Begriff Berufung also nicht unter Druck setzen. Nimm die Berufung als Ansporn, einen Beruf zu finden, der zum jetzigen Zeitpunkt zu dir passt und dich erfüllt. Auch wenn du jetzt schon weißt, dass dieser Job das nicht für immer tun wird.

Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir Wir sprechen dann gerne darüber, wo du gerade stehst und was dir auf deinem Weg in den Traumjob hilft.

 

(Photo by John Canelis)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „2 Dinge, um wirklich dein wahres Selbst zu leben“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Ab und zu gibt es im Leben diese Momente, wo du spürst, dass etwas Größeres ansteht. Etwas in dir zieht sich zusammen, und plötzlich hast du einen Impuls, den du einfach nicht wegdrücken kannst. Genauso einen Moment hatte ich am 24. Mai 2018 gegen 17 Uhr.

Es war ein vollkommen unspektakulärer Tag. Ich befand mich gerade im Auto auf der A7, der DSGVO-Wahnsinn lag hinter mir und abends stand das Topmodel-Finale an. Und doch passierte in diesem Moment etwas mit mir.

Etwas Größeres – das kann ein Jobwechsel, der Aufbau einer Selbständigkeit oder die Trennung vom Partner sein. Bei mir war es einfach ein Schild auf der Autobahn: Hannover. Die Stadt, in der ich 10 Jahre lang gelebt, geliebt, gelacht, geweint und gefeiert hatte. Eine Stadt, in der ich nicht geboren bin, die ich aber dennoch als Heimat bezeichnen würde. Meine Herzensheimat.

Es ist zu diesem Zeitpunkt fast 7 Jahre her, dass ich weggezogen war. Ich wollte in dieser Zeit nie zurück. Besonders oft hatte ich Hannover in den Jahren auch nicht besucht. Irgendwas hielt mich immer davon ab. Tausend Aktivitäten, die Entfernung, eben das volle Leben. Bis ich an diesem späten Donnerstagnachmittag auf dem Weg zu meiner Familie war. Und plötzlich am ganzen Körper merkte: „Scheiße, hier passiert gerade was. In mir. Und das kann und will ich nicht ignorieren.“

Klar, dieses Gefühl hätte ich wegdrücken können. Aber würde ich mich dann nicht selbst bescheißen? Also ging ich ab diesem Moment achtsam durch die Welt und beobachtete sehr genau. Was sollte mir dieses Gefühl sagen?

Ich ging auf die Suche …

Intuition

Mir war sofort klar, dass in diesem Moment auf der Autobahn meine Intuition zu mir gesprochen hatte. Sie signalisierte mir, dass hier etwas geschehen würde, was mit dieser Stadt in Verbindung steht. Sie zeigte mir auch, dass es etwas Größeres sein würde.

Vielleicht hätte ich meine Intuition gar nicht erkannt, wenn ich nicht schon längere Zeit trainiert hätte, sie wahrzunehmen. Im hektischen Alltag verlieren wir sie oft, drücken sie weg, ignorieren sie. Und dennoch ist unsere Intuition immer da. Jeder Mensch hat sie in sich.

Deswegen wusste ich auch sofort, dass mir dieses Gefühl etwas Wichtiges mitteilen wollte. Und dass ich schön doof wäre, nicht darauf zu hören.

Signale

Ab diesem Moment war ich besonders achtsam unterwegs. Ich achtete auf Zeichen und beobachte meine Reaktionen und meine Gefühle. Vollkommen überraschend traten Menschen in mein Leben, die mir Hannover von einer neuen und doch auch vertrauten Seite zeigen sollten. Plötzlich traf ich alte Bekannte wieder, die ich mit meinem Wegzug zurückgelassen hatte.

Und mir wurde auch klar: Die Kontakte mit alten Hannoveraner Freunden und Bekannten, die seit einigen Monaten wieder zugenommen hatten, waren kein Zufall gewesen. Die Stadt hatte mich schon lange gerufen.

Wünsche

Und plötzlich merkte ich auch, dass ich meine Familie und alte Freunde vermisste. Das vertraute Niedersachen. Mein altes Lieblingsviertel in Hannover.

Mein bisheriger Wohnsitz passte mir plötzlich nicht mehr. Zu laut. Zu fremd. Zu „hessisch“. Immer öfter ertappte ich mich dabei, dass ich betonte, dass ich Niedersächsin sei und deswegen leider xyz nicht verstehen/nachvollziehen/tun whatever könnte. Ich spürte, wie sehr ich meinem Heimat-Bundesland verbunden war.

Entscheidung

Als ich all das wahrgenommen hatte, wurde mir klar: Das Ding war entschieden! Nur mein Ego war noch nicht ganz einverstanden und lamentierte rum. Ein Umzug sei zu teuer, jetzt hatte ich mich doch gerade im Rhein-Main-Gebiet eingelebt, in Hannover würde ich doch auch keinen mehr so richtig kennen.

Ich nahm es liebevoll in den Arm und sagte ihm, dass wir auf mein Herz hören würden, ich ihm aber versprechen würde, den Umzug so gut zu managen, wie ich alle großen Projekte und Themen manage – ob es einverstanden sei? Und so hatte ich schnell mein OK. Denn eigentlich will unser Ego ja auch nur unser Bestes.

Herz & Verstand

Und so stand der Plan: Mein Herz hatte entschieden – ich würde nach 7 Jahren Abwesenheit nach Hannover zurückgehen. Und mein Verstand übernahm auch eine sehr wichtige Aufgabe. Er wurde verantwortlicher Projektleiter für den Umzug. So waren alle Seiten in mir zufrieden.

Trägst du dich auch mit einer großen Entscheidung?

Oft laufen wir vor großen Entscheidungen weg, da uns insgeheim absolut bewusst ist, dass diese eine enorme Tragweite haben. Und bevor wir uns falsch entscheiden, entscheiden wir uns lieber gar nicht – in der Hoffnung, dass wir dann alles richtig gemacht haben.

Das Problem ist aber, dass eine nicht getroffene Entscheidung trotzdem bedeutet, dass du dich entschieden hast. Denn auch wenn du dich FÜR etwas entscheidest, so bedeutet das automatisch, dass du dich DAGEGEN entschieden hast.

4 Schritte auf dem Weg zur Entscheidung

Wenn eine große Entscheidung ansteht, gibt es 4 Dinge, die du tun solltest. Damit fällt es dir wesentlich leichter, dich zu entscheiden, und du bekommst damit auch die innere Stärke, um diese Entscheidung durchzuziehen.

  1. Trainiere deine Intuition: Sei dir selbst nah und achte darauf, wie dein Inneres und dein Körper in bestimmten Momenten reagiert. Nimm wahr, was sich an vermeintlichen Kleinigkeiten zeigt. Klopft dein Herz plötzlich laut? Kribbeln deine Fuß- oder Handflächen? Hast du ein Druckgefühl auf der Brust? Oder hast du plötzlich einen Impuls, dass etwas wichtig sein könnte, so wie ich bei dem Autobahnschild? Indem du bewusst solche Dinge registrierst, trainierst du nach und nach deine Intuition. Du richtest dich innerlich dadurch ganz anders aus und gibst Dingen in dir Raum, die du vorher gar nicht wahrgenommen hättest.
  2. Baue eine Verbindung zu deinen Wünschen auf: Sei dir immer bewusst, was du eigentlich vom Leben willst. Was sind deine Werte? Bist du ein freier Typ, der gerne unabhängig ist? Was bedeutet Freiheit genau für dich? Oder bleibst du gerne stecken, weil dir Sicherheit so wichtig ist? Was macht Sicherheit speziell für dich aus? Verstecke dich nicht hinter Begriffen, sondern definiere diese für dich. Welche Wünsche ergeben sich daraus? Indem du dich mit dir selbst beschäftigst, dich, deine Wünsche und deine Werte kennst, bist du auch in der Lage, Entscheidungen gut vorzubereiten. Denn damit weißt du, dass du nah bei dir bist, wenn du entscheidest.
  3. Achte auf Signale und Zeichen: Das Leben ist unser Verbündeter und schickt uns regelmäßig Hinweise auf unserem Weg. Wenn du jedoch mit Scheuklappen durch die Gegend rennst oder einfach nur zu gestresst bist, dann kannst du sie nicht wahrnehmen. Achte also darauf, was passiert, wenn du in einer Entscheidungsphase bist. Wen triffst du plötzlich wieder? Wohin wirst du getragen, ohne dass du etwas dafür tun musstest? Welche Zeichen siehst du, z.B. auf dem Weg, liegen? Wenn du aufmerksam und offen bist, wirst du sehr viel erkennen, was dir deine persönliche Richtung weisen wird.
  4. Lasse dein Herz entscheiden: Unsere Gesellschaft hat uns gelehrt, dass wir am besten mit dem Verstand entscheiden sollten. Pro und Contra. Abwägen von Argumenten. Und so weiter. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe meinen Verstand und setze ihn oft und gerne ein. Wichtig ist aber, dass du dir die Rollenverteilung bewusst machst. Gerade große Lebensentscheidungen, wie ein größerer Wohnortwechsel oder der Aufbau deines eigenen Business, werden nicht im Verstand entschieden. Auch wenn wir uns das so einreden wollen. Wenn du einmal verstanden und akzeptiert hast, dass du deinem Herzen folgen darfst, weil es dich leitet und führt, dann wird es einfacher für dich. Das ist wie in der Liebe, da vertrauen wir auch unserem Herzen.

Warum du dich nicht falsch entscheiden kannst

Die Angst, etwas falsch zu machen, lähmt – und führt dazu, dass dein Leben Tag für Tag an dir vorbeizieht, ohne dass du deinem Herzen folgst. Mache dir also bewusst, dass echte Entscheidungen nicht im Kopf, im Ego, im Verstand getroffen werden. Echte Entscheidungen kommen aus deinem Herzen. Oder wenn du dein Herz nicht fühlst, dann vielleicht auch aus deinem Bauch.

Wenn du deinem Herzen die Führung in deinem Leben überträgst, wirst du immer richtig entscheiden. Dein Herz wird dich niemals anlügen oder es schlecht mit dir meinen. Im Gegenteil: Dein Herz will immer das Beste für dich.

Wenn du das einmal für dich annehmen kannst, dann hast du auch die Kraft, große Dinge in deinem Leben zu bewegen. Egal, ob du dich noch einmal neu orientieren willst, z.B. im Beruf, oder woanders leben willst.

Das Bewusstsein dafür, dass Herz und Verstand wirkungsvoll miteinander arbeiten können, gibt dir die Stärke, deine getroffene Entscheidung durchzuziehen.

Dein Leitsatz darf lauten:

Ich stelle meinen Verstand in den Dienst meines Herzens

Du kannst also unbesorgt immer deinem Herzen folgen. Deine Intuition leitet dich, Signale zeigen dir, dass du auf dem richtigen Weg bist, deine Wünsche erfüllen sich und dein Verstand hilft dir, die Pläne des Herzens umzusetzen.

Übrigens: Als ich letztes Jahr von einem Tag auf den anderen meinen Job in einer Großbank gekündigt habe, lief es genauso ab. Ich habe darauf vertraut, dass mein Herz mich in die richtige Richtung lenken wird. Und dass mein Verstand mir helfen wird, meine Vollzeit-Selbständigkeit aufzubauen. Und genauso lief es dann auch. Es geht also!

Viele Menschen machen aber leider genau das Gegenteil. Sie treffen Entscheidungen mit dem Verstand und wundern sich dann, dass sie immer wieder gegen Wände laufen und ihr Herz innerlich rebelliert. Wenn du auch gerade ein Thema mit dir herumschleppst, dann mache dir also deine innere „Rollenverteilung“ klar. Du sollst deinen Verstand nicht ausschalten. Aber folge deinen Wünschen und dem, was dir wirklich wichtig ist. Auch wenn es in Form eines Autobahnschilds in dein Leben gepurzelt kommt.

Ich bin gespannt, wie du das siehst. Hast du auch gerade eine große Entscheidung zu treffen? Erzähle davon gerne in den Kommentaren. 

(Photo by Flo Karr)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Warum du unbedingt du selbst im Business sein solltest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Letztens traf ich meine beste Freundin aus Schulzeiten. Ganz spontan auf ein Glas Rotwein in unserer Heimatstadt. Die Zeit verging wie im Fluge, denn bei uns beiden war viel passiert und so brauchten wir etwas, bis wir die andere auf den neuesten Stand gebracht hatten. Meine Freundin erzählte von ihren zwei Kids, ihrem Mann und dem eigenen Haus. Ich erzählte von meinem Online-Business, meiner Yoga-Ausbildung und den letzten Dates. Merkst du was? Wir zwei haben komplett unterschiedliche Lebensrealitäten. Kind und Haus vs. Online-Business und Freiheit.

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