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Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es Dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo Du gerade bist -- sei es, wenn Du Dich auf dein Business konzentrierst oder wenn Du für deinen Partner oder Deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie Du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt -- und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast Du Dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die Du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn Du die Verbindung zu Dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die Du aber eigentlich gar nicht machen willst -- wenn Du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst Du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn Du wirklich im Moment da bist, wenn Du achtsam und voll bei Dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn Du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird Dir vielleicht keiner direkt sagen -- aber Du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, Deine Posts erhalten keine Likes, Deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn Du es ein bisschen leichter für Dich haben willst, dann darfst Du lernen, gut bei Dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass Du das nicht bist, dass Du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst Du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass Du Dich gut spüren kannst. Dass Du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist Du?
  • Was kannst Du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue -- womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was Du tust

Wenn Du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil Du glaubst, dass Du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn Du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was Du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass Du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo Du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde Deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was Du tust, ist es super wichtig, dass Du den Kanal findest, wo Du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie Du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es Dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest Du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für Dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn Du Deinen Ausdruckskanal findest, kannst Du Deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass Deine Leute Dich auch erkennen können!

Auf Deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dich inspiriert. Wenn Du möchtest, kannst Du Dir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von Dir zu hören, was Deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst Du auch schon mal in einer solchen Situation, dass Du Dich überhaupt nicht bei Dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf Deine Arbeit und Dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für Dich war und was Dir geholfen hat!

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Wie Du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Ganz ehrlich: Hättest Du mich vor einigen Jahren nach meiner Lebensaufgabe gefragt, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt und diese Frage wahrscheinlich auch etwas seltsam gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief versunken in meinem beruflichen Hamsterrad aus Deadlines, tausenden von Tasks und steigendem Stresslevel.

Danach passierte dann aber eine Sache, die ich im Nachhinein nur als Fingerzeig des Universums deuten kann: Ich kam auf einem Vortrag mit dem Thema Coaching in Verbindung und begann einen knappen Monat später bereits mit meiner Coaching-Ausbildung. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich total in meinem Element war. Nichts war mehr anstrengend. Und ich musste nicht funktionieren. Das gab mir zu denken. War womöglich noch ein anderer Lebensentwurf für mich drin, als der, den ich bis dahin gewählt hatte? Konnte es sein, dass Stress, Druck & Anstrengung gar nicht dauerhaft in meinem Leben sein mussten?

Wie lebt es sich ohne Lebensaufgabe?

Natürlich hätte ich mein Leben einfach so weiterleben können, wie ich es getan hatte. Aber ich hatte in der Coaching-Ausbildung etwas geschnuppert, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte. Ich erkannte erstmalig in meinem Leben einen tieferen Sinn für meine Persönlichkeit. Für die vielen, unterschiedlichen Jobs, die ich gemacht hatte. Und für das, was ich schon erlebt hatte.

Leben ohne Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe ist also Leben ohne einen besonderen Sinn.

Es fehlte der Tiefgang. Es fehlte ein Angebunden-sein-an-seinen-inneren-Kern.

Einige Jahre und Schicksalsschläge später hatte sich mein Denken grundlegend verändert. Es mag Menschen geben, die weniger stark innerlich danach streben, ihre einzigartige Aufgabe zu finden und diese auszuleben. Wenn Du aber zu dem Typ Mensch gehörst, dem Sinn und Bedeutung generell wichtig sind im Leben, dann brauchst auch Du Verständnis für Deine Lebensaufgabe. Es ist weniger die Frage, ob Du Dich auf diesen Weg machst, sondern mehr, wann Du bereit dafür bist.

So fühlt es sich an, wenn Du Deine Lebensaufgabe gefunden hast

An folgenden Punkten erkennst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

  • Wenn Du dafür etwas tust, fällt es Dir sehr leicht. Du spürst keine Anstrengung.
  • Du könntest stundenlang über dieses Thema reden und verstehst nicht, dass es andere nicht so sehr interessiert wie Dich.
  • Du hast eine riesengroße Vision von Deinem Leben und Deinem Wirken in dieser Welt.
  • Du hast manchmal Angst vor Dir selbst, weil Du so unfassbar motiviert und überzeugt bist, von dem, was Du tust.
  • Dein früheres Leben kommt Dir klein, eingeschränkt und unfertig vor.
  • Dir ist bewusst, dass es früher auch gute Dinge gab, aber jetzt fühlt es sich für Dich richtiger, stimmiger, besser, leichter, schöner und wertvoller an.
  • Du unterteilst Dein Leben in ein „vorher“ und „nachher“.

Aber Achtung:
Nicht verzweifeln, nur weil Du nicht jeden Tag motiviert bis unter die Haarspitzen bist und auch mal Tränen fließen. Das bedeutet nicht, dass Du falsch unterwegs bist. Du darfst Dir das einfach so vorstellen:  Du warst jahrzehntelang in einer Sache unterwegs, die Dein Herz wenig oder gar nicht berührt hat. Jetzt erkennst Du, für was Du eigentlich geschaffen bist und was Du der Welt von Dir geben willst, und springst mit einem riesengroßen Sprung aus Deiner gewohnten Komfortzone raus. Und das bedeutet: Ängste, Zweifel und innere Blockaden tauchen auf. Dein Ego schickt Dir diese, um Dich in dem gewohnten Verhalten zu halten. Auch wenn dieses nicht besonders förderlich für Dich ist.

Fokussiere Dich nicht darauf. Sondern spüre, was mit Dir passiert, wenn Du mit Deiner Bestimmung verbunden bist. Hüpft Dein Herz? Kribbelt es im Bauch oder in den Füßen? Schwappt eine Welle von innerer Freude durch Deinen Körper? Dann bist Du genau richtig :-)

Wenn Du Dich entscheidest, Deine Lebensaufgabe zu finden

Meine tiefste Überzeugung ist: Jeder Mensch ist für eine bestimmte Sache geboren. Diese Sache kannst nur Du besonders gut. Und nur Du kannst sie in dieser einzigartigen Art und Weise ausführen.

Seine Lebensaufgabe zu leben bedeutet:

  • Auflösung der eigenen, gefühlten Begrenzung
  • Pure Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung
  • Etwas Sinnvolles mit den Gaben zu tun, die Dir mit Deiner Geburt mitgegeben wurden

Deine Lebensaufgabe muss dabei nicht zwingend etwas mit Deinem Beruf zu tun haben. Vielleicht findest Du Deine Erfüllung auch in Deinem Privatleben, in einem Ehrenamt, hast mehrere Jobs oder konzentrierst Dich auf ein Hobby. Vielleicht spürst Du auch, dass sich diese Sache nicht in einem klassischen Angestelltenjob finden lässt.

Wie kannst Du starten?

Tatsächlich steht und fällt alles mit Deiner inneren Entscheidung:

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Ja, ich erlaube mir, groß zu denken.

Ja, ich fange einfach an.

Ja, ich vertraue darauf, dass ich meine Lebensaufgabe finde.

Ja, ich nehme Kontakt zu meinem Herzen auf.

Wie gehst Du vor?

Lasse die Suche nach Deiner Lebensaufgabe im Herzen wirken, z.B. durch Meditation oder Schreiben. Aber überhöhe das Ganze nicht oder setz Dich gar unter Druck („ich muss jetzt meine Lebensaufgabe finden“). Damit ist Deine Suche im Verstand. Dieser aber wird Dir dabei nicht weiterhelfen.

Suche den roten Faden in Deiner Biographie:

Was hast Du immer schon gerne gemacht (unabhängig von Geld)?

Was würdest Du tun, wenn Du kein Geld verdienen müsstest?

Was ist Dir schon immer zugefallen, ohne dass Du viel dafür tun musstest?

Was treibt Dich morgens an, aus dem Bett zu steigen?

Woran erkennst Du, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

Nicht immer können wir uns „frei“ dafür entscheiden, uns auf die Suche zu machen. Wenn Du Dir selbst lange genug aus dem Weg gehst und nicht auf Dein Inneres hörst, braucht es manchmal eine Krise, wie z.B. eine Krankheit, Trennung oder Mobbing auf der Arbeit. Diese Signale weisen Dir den Weg, den Du gehen solltest.

Tatsächlich erkennst Du den richtigen Zeitpunkt in Deinem Herzen. Es ist wichtig, dass Du auf Deine innere Stimme hörst und sie nicht verdrängst.

Zum Thema „Lebensaufgabe finden“ gebe ich Dir in diesem Video einen persönlichen Input.

 

 

Warum jeder sich auf den Weg machen sollte, seine Lebensaufgabe zu finden | FB Live vom 23.04.2018

 

Beliebte „Fehler“ bei der Suche nach der Lebensaufgabe

  • Perfektionismus
  • Druck
  • Wunsch aus dem Verstand, alles genau wissen zu wollen
  • Exakte Planung
  • Bedürfnis nach Kontrolle
  • Kein Kontakt mit der Welt, z.B. Feedback und Austausch

Die schönste Möglichkeit, Deine Lebensaufgabe zu leben: Die Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist das schönste Mittel, um Deine Kraft aus Dir herauszuholen und sie der Welt zu zeigen. Du hast 100 % Freiheit und kannst Dein Business exakt so ausrichten, wie du es brauchst (wenn Du dabei die eine oder andere Business-Regel anwendest).

Wichtig ist, wenn Du mit der Selbständigkeit liebäugelst: Solange Du nicht sichtbar bist, keine Kunden hast und Dein Angebot nicht zeigst, bekommst Du auch keine Resonanz von der Welt. Feedback und Resonanz sind aber unheimlich wichtig, damit Du Deinen Weg erkennst und gehen kannst. Aus Feedback lernst Du und entwickelst sukzessive Dein Business weiter, bis es 100 pro zu Dir passt.

Wie weit bist Du auf der Suche nach Deiner Lebensaufgabe? Hast Du sie schon gefunden? Wie bist Du vorgegangen?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar hier auf meinem Blog.

(Photo by Hanneke Laaning )

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

 

 

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst Du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Von Zeit zu Zeit überkommt mich der Video-Flash. Dann packt mich ein dringendes Thema, und ich MUSS es dann einfach persönlich mit Dir teilen. Und da ich nicht alle von euch kennen lernen kann (obwohl ich das insgeheim so gerne möchte …), drehe ich dann ein Video für Dich. Dabei fällt mir in letzter Zeit Folgendes auf: Der Hintergrund ist nicht optimal. Meine Frisur sitzt nicht. Ich bräuchte besseres technisches Equipment. Ich habe keine tolle Anfangsmusik. Und so weiter. Was zeigen mir meine Gedanken? Die Perfektionismus-Falle hat mal wieder zugeschlagen. Weiterlesen