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Die Corona-Krise kam wie aus dem Nichts und hat unser Leben ziemlich auf den Kopf gestellt. Und dazu gehört natürlich auch unser Business.

In diesem Artikel geht es darum, wie Du es durch die aktuelle Zeit schaffst und auch jede weitere, die da in Zukunft noch kommen mag -- insbesondere dann, wenn Du neu am Markt bist.

So ist die Ausgangslage

Wenn Du mit deinem Business gerade ganz am Anfang stehst, hast Du auch vor der Krise schon die folgenden Themen gehabt:

  • Du wusstest nicht genau, wie Du Dein Business aufbauen sollst
  • Du hast Dir mühsam alle Schritte zusammengesucht, die Du erledigen und tun musst
  • Du bist ganz tief in die Themen Business, Marketing, digitale Marketingstrategien eingetaucht, um zu lernen und umzusetzen
  • Du hast darüber hinaus vielleicht vergessen, was Du eigentlich der Welt geben möchtest, weil Du so stark im Außen warst, dass Du gar nicht mehr genau wusstest: Was ist eigentlich meine Botschaft?
  • Du hast festgestellt, dass Du gar nicht ganz genau weißt, was Du eigentlich machen möchtest und dass Deine Positionierung doch eher schwammig ist
  • und -- und das ist der entscheidende Punkt: Irgendwie bleiben die Kunden und die Umsätze aus -- oder aber sie sind so übersichtlich, dass Du davon aktuell nicht leben kannst

Eigentlich warst Du sehr motiviert. Du wolltest es unbedingt, und Dir ist bewusst, dass Du Dinge dafür lernen darfst. Eine bewusste Unternehmerin zu werden ist nichts, was Du mal so eben über Nacht wirst.

Dir ist bewusst, dass Du Dich entscheiden darfst und dass sich natürlich auch Deine Strategien an aktuelle Ereignisse anpassen dürfen.

Und dann kam dieser Einschnitt. Wir wissen beide nicht, wie sich dieser Einschnitt, wie sich diese Krise wirklich im Detail auswirken wird, kurzfristig genauso wie auf lange Sicht. Wir wissen beide nicht, was genau auf uns zukommt, wir können aber natürlich Dinge erahnen.

Umso wichtiger ist es, wenn Du jetzt neu am Markt bist, dass Du wirklich eine Entscheidung triffst:

Ich überstehe diese Zeit erfolgreich!

Und damit Dir das gelingt, gebe ich Dir jetzt 5 wichtige Tipps an die Hand, speziell für Dich, wenn Du in den ersten Monaten mit Deinem eigenen Business bist.

Was ist wirklich wichtig? Was solltest Du jetzt für Dich erledigen, um auch mit dieser neuen Situation Dein Business erfolgreich zu führen?

5 Tipps, um gut durch die Krise zu kommen

Tipp 1: It’s all about energy!

Wenn Du schon andere Videos und Artikel von mir kennst, dann hast Du das auf jeden Fall schon mal von mir gehört:

Es ist so wichtig, dass Du in einer guten Energie bist, dass Du entsprechend hoch schwingst, dass Du in Deiner Frequenz und in Deinem Seinszustand in einer entspannten, weichen und dennoch straighten Energie bist.

Das ist definitiv nicht die Energie von “Oh Gott, ne Krise. Ich habe Angst. Ich brauche Soforthilfe, ich überstehe das sonst nicht”! Denn das ist eine Energie von Panik, Massenentlassungen und Angst. Die hilft Dir im eigenen Business nicht -- im Gegenteil!

Es ist viel mehr die Energie von “Ich schaffe das, ich bin safe”. Wenn ich mir etwas vornehme, dann wird das auch so kommen. Ich gestalte und kreiere mir selbst meine Welt.

Trotz aller äußeren Informationen (da ist es durchaus auch wichtig, dass wir uns die anschauen bzw. dafür ein Gefühl entwickeln), achte darauf, dass Du immer und immer wieder selbst in einer guten Energie bist.

Deine Energie ist Deine Eintrittskarte in ein entspannt-erfolgreiches Business, in einen nachhaltigen Erfolg!

Tipp 2: Hol Dir Infos über die Marktentwicklung ein

Es ist essentiell, dass Du Deinen Markt kennst bzw. einschätzen kannst. Je nachdem, was Dein Thema ist und in welchem Bereich Du Dich selbstständig gemacht hast, hat sich dieser Bereich vielleicht entscheidend verändert oder wird sich in Zukunft noch verändern.

Wenn Du ein Teil der Wirtschaft bist -- und das bist Du mit Deinem eigenen Business -- ist es wichtig, dass Du Dich auch mit der Wirtschaft ein Stück weit auskennst.

Wenn das bisher bei Dir nicht der Fall ist, ist das jetzt die allerbeste Gelegenheit, Dich da richtig fit zu machen und Dir die Märkte und die Wirtschaft anzuschauen. Lerne jetzt das, was Du noch nicht weißt. Dann bist du für die Zukunft bestens aufgestellt.

Tipp 3: Kenne Deine Soulmates sehr genau

Wenn ich Dich nachts um 3 Uhr wecke, Dich anstupse und sage: “Erzähl doch mal! Wem hilfst Du eigentlich?” -- Das darf zu 100% sitzen!

Warum?

In der aktuellen Lage und auch in den nächsten Monaten werden die Menschen noch viel genauer als sonst auch schon hinschauen und auch hinfühlen, ob sie bei Dir richtig sind.

Sie wollen sich auf den Punkt angesprochen fühlen! Das Beste, was Du erreichen kannst: Menschen lesen Deine Texte oder schauen Deine Videos und haben das Gefühl, Du sprichst zu 100% über sie.

Dafür ist es essentiell, dass Du Deine Soulmates (also Deine “Zielgruppe”) in- und auswendig kennst.

  • Was sind ihre Bedürfnisse?
  • Welchen Nutzen erwarten sie für sich?
  • Was sind ihre Sehnsüchte?
  • Was sind ihre Ängste?
  • Was sind generell ihre Themen?

Antworten auf all diese Antworten solltest Du auf den Punkt herunterbeten können. Und das geht nur, wenn Du Dich intensiv mit Deiner Zielgruppe beschäftigst. Eine Zielgruppe entwickelst Du übrigens immer von Innen heraus. Auch wenn Du eine fremde Person meinst (nicht Dich selbst), so ist es wichtig, dass Du sie sehr gut spüren kannst. Deswegen auch Soulmates :-)

Das ist so wichtig, und da gehen wir ein ganzes Stück weiter, als nur einen Avatar zu beschreiben (also eine konkrete, fiktive Person aus deiner Zielgruppe, die auf den Punkt beschrieben wird).

Im Gegenteil: Ein Avatar grenzt Dich ein und führt zur Trennung in der Ansprache. Das brauchst Du nicht mehr -- es ist alte Welt.

Es geht vielmehr darum, dass Du die Menschen wirklich fühlen kannst. Wie geht es ihnen? Was macht die aktuelle Situation mit ihnen? Was wollen sie jetzt von Dir lernen? Und by the way: Zielgruppe ist kein besonders schöner Begriff, weil darin eine Distanz mitschwingt. Deswegen spreche ich lieber von Soulmates. Denn Du bist wie sie und sie sind wie Du. Business der neuen Zeit eben :-)

Tipp 4: Entwickle eine feste, stabile und souveräne Persönlichkeit

Du liest hier gerade diesen Artikel, weil Du selbstständig bist und Dich zu einer Unternehmerin entwickeln möchtest.

Eine Unternehmerin (oder auch jemand, der einfach erfolgreich selbstständig ist) macht bestimmte Dinge ganz anders, als noch zur Angestelltenzeit.

Sehr wahrscheinlich warst Du angestellt oder bist es auch aktuell noch. In einer Festanstellung werden ganz andere Dinge von uns gefordert, z.B. ein gewisser “Gehorsam” -- Du hast Dich an gewisse Hierarchien zu halten. Du wirst belohnt, wenn Du auf dem Dir zugewiesenen Platz eine gute Arbeit ablieferst.

Das ist als Unternehmerin nicht so! Hier wird weder gefordert noch belohnt, wenn Du das tust, was jemand im Außen sagt.

Es ist so essentiell, dass Du stabil bist, dass Du souverän mit den aktuellen Zeiten und mit Krisen allgemein umgehen kannst. Dass Du alles lernst, was es noch zu lernen gibt und dass Du sehr kreativ hinschaust, was Du noch tun darfst.

Tipp 5: Such Dir eine*n Mentor*in

Das sage ich jetzt nicht, weil ich mich unbedingt ins Spiel bringen möchte -- natürlich kannst Du auch gerne mit mir arbeiten. Ich betreue Tag für Tag andere selbstständige Frauen und angehende Unternehmerinnen auf ihrem Weg.

Aber deswegen gebe ich Dir nicht den Tipp, Dir eine*n Mentor*in zu suchen. Ich sage es Dir deswegen, weil genau jetzt auf den Punkt Dinge von Dir gefordert werden, die Du abrufen können solltest.

Und wenn die nicht da sind, dann ist es jetzt an der Zeit, sie zu lernen. In der aktuellen Lage ist es so wichtig, dass Du diese Lernprozesse ganz bewusst anstupst.

Wir befinden uns durch die aktuelle Krisensituation gerade mitten in einem Bewusstseinswandel -- nicht nur in Deinem Business, das ist eine globale Sache -- und da werden Dinge herausgeholt, die sich verändern und transformieren dürfen.

Das wirst Du überall merken, wenn Du Dich umschaust: Bei Dir selber, bei Deinem Partner, bei Deinen Eltern, bei Deinen Freunden…

Da kommen jetzt einige Themen hoch. Und das ist okay so!

Aber wenn Du Dir jetzt ganz viel Zeit lässt, um Dir rechts und links alles anzugucken, dann verlierst Du einen wirklich wundervollen Startvorteil, den Du haben könntest -- für diese Zeit in der Krise oder auch danach (wie auch immer das “danach” dann aussehen wird).

Eine*n Mentor*in, die diese Prozesse selber schon durchlaufen hat, wird Dir helfen, Dich immer wieder bewusst an Dich und Deine Größe zu erinnern und auf den von Dir fokussierten Weg zu halten. n!

Es ist so wichtig, dass Du Dich nicht ständig hier und da und überall sonst verlierst, sondern dass Du jetzt lernst: Wer bist Du im Kern? Was ist das, was Du geben kannst und wie bringst Du es so auf die Straße, dass es Dir damit gut geht und Du die Menschen erreichst, die Du bei diesem Bewusstseinswandel begleiten sollst?

Denn ich bin mir ganz sicher, dass Du auch die Aufgabe hast, da in irgendeiner Form mitzuhelfen.

Also: Such Dir eine*n Mentor*in, such Dir Unterstützung und wenn Du glaubst, dass Du da bei mir richtig bist: Ich betreue Dich herzlich gerne! Schreib mir gerne hier eine Nachricht und dann können wir darüber sprechen.

Fazit: Trotz Neueinstieg sicher durch die Krise und Zeiten des Wandels kommen

Du hast dich erst vor kurzem dazu entschieden, in die Selbstständigkeit zu starten -- und schon kommt direkt die erste Bewährungsprobe. Das hast Du dir vermutlich ganz anders vorgestellt.

Lass Dich davon nicht entmutigen. Achte auf Deine Energie, such Dir Menschen, die Dich unterstützen. Bleib dran. Arbeite weiter an dem, was Du auch schon vor der Krise gemacht hast -- kenne Deinen Markt und Deine Soulmates.

Und dann navigiere Dein Business sicher durch diese Zeit des Wandels. Wir könnten diese zwar als “Krise” bewerten, doch tatsächlich ist diese Zeit eine Zeit des Wandels und der dringend nötigen Veränderung.

Wenn Du mir hier folgst, dann wissen wir vermutlich beide, dass es dringend notwendig ist, krustige Strukturen und alte Systeme zu verlassen und ein neues, wertstiftendes Miteinander aufzubauen. Dafür braucht es auch Dich! Deswegen ist es so wichtig, dass Du jetzt Deinen Platz einnimmst.

Den Inhalt dieses Blogartikels kannst Du dir hier auch nochmal in Videoform anschauen:

Welche Erfahrungen hast Du bisher in dieser Zeit gemacht? Wie bist Du in den letzten Monaten damit umgegangen?

Teil gerne Deine Gedanken in den Kommentaren! Ich freue mich, von Dir zu hören.

Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es Dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo Du gerade bist -- sei es, wenn Du Dich auf dein Business konzentrierst oder wenn Du für deinen Partner oder Deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie Du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt -- und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast Du Dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die Du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn Du die Verbindung zu Dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die Du aber eigentlich gar nicht machen willst -- wenn Du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst Du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn Du wirklich im Moment da bist, wenn Du achtsam und voll bei Dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn Du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird Dir vielleicht keiner direkt sagen -- aber Du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, Deine Posts erhalten keine Likes, Deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn Du es ein bisschen leichter für Dich haben willst, dann darfst Du lernen, gut bei Dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass Du das nicht bist, dass Du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst Du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass Du Dich gut spüren kannst. Dass Du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist Du?
  • Was kannst Du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue -- womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was Du tust

Wenn Du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil Du glaubst, dass Du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn Du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was Du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass Du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo Du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde Deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was Du tust, ist es super wichtig, dass Du den Kanal findest, wo Du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie Du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es Dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest Du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für Dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn Du Deinen Ausdruckskanal findest, kannst Du Deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass Deine Leute Dich auch erkennen können!

Auf Deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dich inspiriert. Wenn Du möchtest, kannst Du Dir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von Dir zu hören, was Deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst Du auch schon mal in einer solchen Situation, dass Du Dich überhaupt nicht bei Dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf Deine Arbeit und Dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für Dich war und was Dir geholfen hat!

So!

Ich habe gerade zum Warmlaufen einen Schluck Rotwein getrunken (und ja, hier steht ein ganzes Glas), weil das, was ich zu sagen habe, braucht Dampf.

Und bevor mich jemand hier gleich grillt, möchte ich kurz betonen, dass nicht ICH das zu sagen habe. Sondern es ist einfach DA. Liegt in der LUFT. Möchte sichtbar werden. Und ich biete mich dafür an. Also!

Ich kann es nicht mehr sehen. Tag für Tag sehe ich Frauen, die sich seit Ewigkeiten mit dem Thema Business rumschlagen. Diese Ewigkeit dauert meist schon viiiieeeel länger als sie es irgendwann mal gedacht haben. Es ist ein ständiges Eiern. Mal hier. Mal da.

Und das Rumeiern sieht wie folgt aus

Gruppe 1 hat ein Side-Business.

Leider ohne Kunden. Dass ein Business ohne Kunden ein Hobby ist, brauche ich ja nicht noch mal zu erwähnen, oder?

Weil es „nur“ ein Side-Business ist, brauchst Du Dich ja nicht so dolle anzustrengen. Es gibt ja noch einen Brot-Job, der Dich trägt. Leider ist der doof und nimmt Dir die ganze Energie, die Du eigentlich fürs Business bräuchtest. Aber einfach kündigen oder trotz kaputt sein mal reinhauen? Besser nicht.

Lieber machst Du alles ganz in Ruhe und vor allem im absolut eigenen Tempo, lässt Dich nicht stressen, bildest Dich extrem viel weiter. Es ist nämlich mega wichtig, wirklich jeden limitierenden Glaubenssatz vor Vollzeit-Start aufgelöst zu haben, denn sonst wird das ja eh nichts.

Ach so, und falls Du es schon in die Sichtbarkeit geschafft hat, dann nur mit schönen Bildern auf Instagram. Bloß nicht zu viel „Werbung“ machen. Kaufen tut keiner. So richtig wird das also irgendwie gerade nix.

Gruppe 2 hat es tatsächlich in die Vollzeit-Selbständigkeit geschafft.

Mit Kunden. Aber leider ohne wirklich Geld. Dass ein Business, mit dem Du am Hungertuch nagst, auf Dauer nicht tragfähig ist, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen, oder?

Weil es nicht genügend Geld gibt, kannst Du leider nicht so viel investieren. Aufgrund der fehlenden Rücklagen ist jeder Monat eine Schlitterpartie. Aus lauter Angst, keinen Umsatz zu machen, versuchst Du auf Nummer Sicher zu gehen. Leider passt Nummer Sicher eigentlich gar nicht zu Dir, sondern erinnert Dich immer wieder an Deinen verhassten Brotjob. Aber Du musst doch endlich mal … ?!

Weil Du Dinge tust, die eigentlich nicht zu Dir passen, bist Du immer wieder erschöpft und hast wochen- bis monatelange Auszeiten. In dieser Zeit gibt es Dich nicht. Deine Community fängt an, Dich zu vergessen, weil Du so unregelmäßig erscheinst. Wenn Du dann wieder anfängst, sichtbar zu sein, brauchst Du lange, um wieder reinzukommen. Kaufen tun wenige. So richtig wird das also irgendwie gerade nix.

Und garantiert gibt es noch mehr „Gruppen“, aber lassen wir es für den Moment mal so stehen.

Mir ist keine Studie dazu bekannt (okeee, weil ich es hasse, danach zu suchen), ABER wenn es eine gäbe, dann würde ich mal auf folgendes Ergebnis tippen:

Je länger Du im Business rumeierst, und es nicht klappt, desto schlechter stehen Deine Chancen, dass Du irgendwann noch mal erfolgreich wirst.

So und mit Rumeiern meine ich

  • Pausenlos kostenlose Webinare und günstige Online-Kurse zu konsumieren und zu hoffen, dass hier das Allheilmittel vergraben liegt.
  • Ständig auf Weiterbildung zu sein, um die ganzen schlimmen Dinge Deines Lebens aufzuarbeiten. Und zwar restlos.
  • Sich einen Coach zu buchen und nicht auf ihn zu hören.
  • Sich keinen Coach zu suchen und es alleine probieren zu wollen.
  • Dauerhaft so extrem günstig zu sein, dass es mit einer einfachen Rechnung schon klar werden würde, dass Du davon NIEMALS wirklich leben kannst.

Und so weiter.

Baby, Du musst Dich irgendwann entscheiden!!

Entscheiden ist dieses Ding, wo Dir Deine Ängste um die Ohren fliegen. Dein Ego tut alles, ich wiederhole ALLES, um Dich im gewohnten Status zu halten. Bloß nicht groß denken. Wachsen. Deiner Aufgabe nachkommen. Nein!! Viel besser ist, den ganzen Mist, der Dein aktuelles Leben bestimmt (Brot-Job! Selbstzweifel! Zerrissenheit! Kein Geld!) zu behalten, denn das KENNSTE JA SCHON. Und KENNEN ist SICHER.

Nur was ist mit Deinen Träumen? Was ist mit dem inneren Bild in Deinem Kopf von Dir und Deinem Soul Business? Was ist mit der inneren Stimme in Dir, die will, will, will …? Baby, es geht jedem so wie Dir!!

Nein, Du bist nichts Besonderes!!

Deine Situation (meine Finanzierung, meine Kinder, mein Partner, mein Haustier) ist nichts Besonderes!! Deine Ängste (kann ich nicht, gibt es schon genug, wann soll ich das machen, ich traue mich nicht, ich will ja, aber keiner kauft) sind nichts Besonderes!! Jeder, ich wiederhole JEDER hat das.

Und am Ende siegt derjenige, der sich ENTSCHEIDET, aus Gruppe 1 oder 2 auszutreten (ODER eben niemals dieser Gruppe angehörte).

Und weißt Du, für was Du Dich entscheiden darfst. Es ist eine ganz einfache Frage (easy, but not simple).  Ich stelle sie Dir. Du entscheidest Dich für … DICH. FÜR DEINE BESONDERHEIT

Denn so „unbesonders“ Dein Drumherum, umso „besonderer“ Dein Sein. DU BIST BESONDERS. Und wenn DU das endlich mal glauben würdest, dann könntest Du ja jetzt bitte mal aufhören mit dem Rumeiern und Dich endlich mal für Dich, Dein Business und Deinen Erfolg entscheiden.

Meinste das geht?  Du kannst natürlich auch weiter mit dem Ei durch die Gegend laufen. Aber nur mal so unter uns: So richtig Spaß macht das nicht, oder?

Also, Baby, ändere was. Change what needs to be changed. Now. Or never. Zeig uns Deine Besonderheit, TUE ES EINFACH und werde damit erfolgreich.

(Photo by Seth Doyle)

Ich glaube, dass sich ein großer Teil der Menschen innerlich nach Freiheit sehnt.

Es kann ein Ruf sein.

Ein Aufflackern.

Ein Impuls.

Oder der feste und bewusste Wunsch, frei zu sein und zu leben.

Was ist eigentlich dieses frei sein?

Vielfach kommen dann Wünsche wie

  • nur dann zu arbeiten, wenn es passt
  • das zu tun, was man will
  • endlich mal ausschlafen zu können
  • sich nicht immer von einem Vollidioten von Chef seinen Tag diktieren lassen zu müssen
  • nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen, sondern weil es Spaß macht

Und so weiter.

Und ja, das kann alles als frei empfunden werden.

Aber was darf passieren, dass das bei Dir eintritt?

Richtig, Du darfst erstmal eine Entscheidung treffen.

Und die Entscheidung ist weitaus größer als „nur“ zu sagen, ich kündige mal und mache mich selbständig.

Denn dann passiert oft Folgendes:

Plötzlich wirst Du mit der Erwartungshaltung konfrontiert, dass Du

  • morgens anfangen „musst“ zu arbeiten
  • beschreiben können musst, was Du beruflich machst, sonst kann man das ja im Freundes- und Bekanntenkreis nicht erzählen
  • Dich schlecht fühlst, wenn Du zu lange schläfst, denn in der Zeit hättest Du ja schon schön was schaffen können
  • Du Aufträge annimmst, obwohl Du schon vorher ahnst, dass das kein Zuckerschlecken wird (aber die Miete will ja bezahlt werden)

Und schwupps kommt dieses seltsame Gefühl in Deinem Inneren wieder hoch, was Dir im Grunde ganz deutlich zeigt, dass Du zwar mehr Freiheit hast als früher. Aber nicht die Art von Freiheit, die Du Dir vorgestellt hast. Oder eben noch lange nicht genug.

Und dass es wohl offensichtlich auch nicht damit getan ist, dass Du selbständig bist.

Und wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst bist, dann ahnst Du irgendwann auch, dass Dein Partner damit 0,0 zu tun hat. Sondern dass er nur so freundlich ist, Dir Deine eigenen Regeln/Systeme/Programme und damit Begrenzungen im Kopf zu spiegeln. Dafür darfst Du ihm übrigens DANKE sagen, auch wenn Du ihn ab und zu töten möchtest.

So.

Und jetzt macht der Spruch „Die Freiheit beginnt im Kopf“ plötzlich Sinn.

Es ist DEINE Erlaubnis, die Du Dir selbst gibst, die es Dir ermöglicht, Dich frei zu fühlen.

Was erlaubst Du Dir selbst?

Die Erlaubnis

  • Dich selbst an die erste Stelle zu setzen (was heißt, dass Schlafen und Ruhe ein Grundbedürfnis ist, was immer gestillt wird)
  • so zu arbeiten, wie es Dir liegt … zeitlich, inhaltlich und prozessual
  • daran zu glauben, dass Du mit dem, was wirklich Deine Aufgabe im Leben ist, „erfolgreich“ sein kannst
  • für Dich einzustehen, bevor Du es für andere machst

Und so weiter.

Und das ist genauso easy wie es eben manchmal intensiv ist.

Denn was genau Freiheit für Dich ist, entscheidest nur Du. Aber so lange Du Dich fremden, sinnlosen Regeln beugst oder Deinen eigenen antrainierten, nicht bewussten Mustern (die Du eben erstmal erkennen darfst!) folgst, wirst Du immer tief in Dir spüren, dass es „noch freier“ geht. Dass noch mehr geht. Dass es das nicht gewesen sein kann. Dass sich Dinge im Außen wie Druck, Stress oder eben „tun müssen“ anfühlen.

Und so lange hast Du auch noch Potenzial. Im eigenen Business genauso wie im Leben. Irgendwie schön, oder?

(Photo by Cody Black)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst Du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Mit der Selbständigkeit ist es ja so eine Sache: Du träumst davon. Tage. Wochen. Monate. Und irgendwann bist Du schwanger. Bekommst ein neues Jobangebot, mit dem Du den nächsten Schritt auf der Karriereleiter hochkletterst. Oder wirst krank.

Und das alles passiert häufig nur deswegen, weil Du tief im Inneren nicht weißt, wie gut Du eigentlich bist. Wie wertvoll Du als Mensch mit all Deinen Stärken und Talenten für diese Welt bist. Wie sehr andere Menschen Dich und Deine Expertise brauchen.

Einer der TOP-Gründe, warum der Schritt in die Selbständigkeit nicht gegangen wird, ist das „Ich bin nicht gut genug“-Thema in allen Varianten, Facetten und Ausprägungen. Dieses Thema ist nämlich nicht nur ein einzelner Glaubenssatz (das wäre ja einfach!), sondern ein ganzes Gefüge von Sätzen, die in Deinem Kopf herumschwirren, und Dich davon abhalten, Dein eigenes Business zu starten. Oder in Deinem bereits vorhandenen Business wirklich durchzustarten.

Dieses „Glaubensatz-Gefüge“ zeigt sich auf unterschiedlichste Arten

Die „schönsten Sätzchen“ habe ich Dir hier einmal zusammengestellt:

  • Ich weiß nicht genug.
  • Andere sind besser.
  • Es interessiert niemanden.
  • Es gibt schon so viele xyz … (setze Deinen heimlichen Wunsch ein, z. B. Coach)
  • Nur weil es mir geholfen hat …
  • Warum sollte jemand bei mir kaufen?

Oder hast Du etwa keine Zeit?

Gerne wird dieses Gefüge auch von anderen Themen überschattet. Allen voran ist hier das „Es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt“-Sätzchen zu nennen. Leute, ich weiß, dass es manchmal Zeitpunkte gibt, die nicht ideal sind. Aber wir reden hier gerade von Deinem Lebenstraum. Von der Aufgabe, die nur Du ausüben kannst, weil kein anderer sie übernehmen kann. Von Deiner Lebensaufgabe, Bestimmung oder Berufung -- wie Du es gerne nennen magst. Was braucht es dafür einen perfekten Zeitpunkt?!

Häufig versteckt sich hinter der „Habe gerade keine Zeit“-Geschichte also auch wieder das „Ich bin nicht gut genug“-Gefüge. Aber schön zugedeckt von rational nachvollziehbaren, nicht angreifbaren Gründen, die es Dir leider, leider gerade nicht ermöglichen, an Deiner Selbständigkeit zu arbeiten. Und die Dir deswegen auch nicht vor Augen führen, dass Du Dich im Inneren dem Ganzen (noch) nicht gewachsen fühlst. Denn Du hast ja eh keine Zeit, um Dir darüber Gedanken zu machen.

Oder fehlt Dir das Geld?

Ähnliches gilt für das „Ich habe kein Geld“-Sätzchen. Auch hier: Ich weiß, dass es Situationen im Leben gibt, in denen das Geld knapp ist. Aber dann besorge es. Finde eine Lösung. Gehe „all in“, damit Dein Traum nicht nur ein Traum bleibt, sondern Realität werden darf. Wenn Du etwas willst, darfst Du dafür auch etwas tun. Damit signalisierst Du dem Leben, dass Du die Richtige für den Job bist. Und das Leben wird Dich dabei unterstützen, Deiner Aufgabe nachzugehen. Das funktioniert aber nur, wenn das Leben auch erkennt, dass Du echt willst.

Das „Ich kann es mir nicht leisten“-Sätzchen ist also ebenso häufig auch nur das warme Mäntelchen über dem „Ich bin nicht gut genug“-Gefüge. Und sorgt dafür, dass Du Dich dieser großen Angst, nicht zu genügen, nicht stellen brauchst. Denn Du hast ja eh kein Geld und brauchst deswegen gar nicht weiter nachdenken.

Ich weiß, wie das ist

Du Liebe*r, ich will ehrlich nicht zu hart mit Dir sein (aber auch nicht zu soft). Ich habe selbst jahrelang in diesen mentalen Fallen gesteckt. Und ich habe mir selbst geglaubt, wenn ich mir erzählt habe, dass ich es nicht kann, keine Zeit und kein Geld habe. Mein Leben wurde erst frei und authentisch, als ich angefangen habe, diese blockierende Glaubenssätze zu entlarven und aufzulösen. Ich weiß also echt, wie das ist. Und ich verspreche Dir eines: Wenn Du Dich einmal entschieden hast -- so richtig aus dem Herzen und so -- diesen Weg zu gehen -- dann wirst Du schnell merken, wie toll Du eigentlich bist. Was Du alles schaffen kannst. Was Du in dieser Welt reißen kannst. Aber dafür darfst Du endlich (!) anfangen, an Dich zu glauben.

Dazu habe ich am 28.05.2018 ein Video aufgenommen, in dem ich Dir in wunderbaren 27 Minuten einen Überblick über die beliebtesten „Nicht gut genug“-Fallen gebe und Dich (so unbedingt!) ermutigen will, Dich davon nicht fangen zu lassen.

 

Warum Du gut genug für die Selbständigkeit bist & es jetzt wagen solltest

Warum Du doch gut genug bist

Ich verrate Dir jetzt ein Geheimnis: Es geht gar nicht darum, ob Du gut genug für die Selbständigkeit bist.

Das eigentliche Thema ist eher was anderes:

  1. Es ist Dein Grundrecht als Mensch, in Deinem Leben nach Erfüllung, Sinn und Deiner Lebensaufgabe zu streben. Jede Form der Unzufriedenheit in Deinem heutigen Leben zeigt Dir, dass Deine Seele mit irgendetwas, was Du gerade tust und wie Du lebst, nicht einverstanden ist. Es ist kein Luxus, glücklich zu sein. Es ist vielmehr Deine Aufgabe, möglichst viel Liebe in diese Welt zu geben. Und das kannst Du nur, wenn Du glücklich bist -- gerade in Deinem Beruf.
  2. Das Leben ist ein individueller Mix aus persönlichen Erfahrungen, Krisen & Lieben. Kein zweites Leben sieht so aus wie Deines. In einer Selbständigkeit als Coach, Berater oder Dienstleister -- also immer dann, wenn Du eng mit anderen Menschen zusammen arbeitest -- kannst Du genau das wirkungsvoll einbringen. Du bist also bereit.
  3. Es gibt immer jemanden, dem Du einen Schritt voraus bist. In irgendetwas bist Du weiter, vielleicht auch besser als jemand Anderes. Auch wenn Du im Moment noch denkst, dass Du nicht genug kannst. Denn ganz ehrlich: Wenn Du schon ein paar Jahrzehnte auf diesem Planeten bist, hast Du automatisch schon mega viel in Dir, was anderen Menschen helfen kann. Die Frage ist nur: Was ist es? Kannst Du es Dir (alleine beantworten)?

Warum Du es jetzt wagen solltest

Wenn Du mal ganz tief in Dich hineinhorchst, spürst Du, dass ich Dir mit diesem Artikel einfach die Augen öffnen will. Um Dir zu zeigen, was wirklich in Dir steckt. Und um Dich zu ermutigen, JETZT damit zu beginnen, Deinem Herzen zu folgen. Und nicht auf ein später zu warten, was vielleicht nie kommt.

Glaub an Dich, sonst tut es kein anderer.

Ja, die Selbständigkeit ist ein intensiver Weg mit vielen Lernfeldern und der einen oder anderen Herausforderung. Es ist aber auch die schönste Art und Weise, Dich selbst zu verwirklichen und Deine Message in die Welt zu bringen. Was meinst Du dazu? Ich bin gespannt :-)

(Photo by Julian Santa Ana)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und Du richtig durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Für mich war früh klar, dass ich eines Tages selbständig sein will. Ich wollte immer schon machen, was ich richtig finde und was mir wertvoll erscheint. Vor 2 Jahren war es dann soweit. Ich ging meine ersten Schritte in die nebenberufliche Selbständigkeit. Anfangs noch neben dem Vollzeit-Job – morgens, abends, am Wochenende und im Urlaub.

Als Angestellte nebenbei selbständig sein – das war in vielerlei Hinsicht eine wahnsinnig intensive Zeit für mich. Zwei Jobs zu haben – die Selbständigkeit zu wollen, es sich aber nicht so richtig einzugestehen. Und bei der Festanstellung zu denken, es noch zu wollen und auch zu brauchen. Mein Angestelltenjob machte mir noch Spaß, auch wenn ich nicht mehr mit dem Herzen dabei war. Und dann das Thema Sicherheit und so! Wahnsinn, was da alles innerlich bei mir abging.

Als ich dann nebenberuflich gründete, hatte ich echt keine Ahnung.

Ich

hatte

keinen

blassen

Schimmer …

… was mich wirklich erwarten würde.

Obwohl ich mehr als 5 Jahre nebenberuflich studiert habe und damit in Belastungssituationen echt kampferprobt war, habe ich das Ding mit dem eigenen Business volles Mett unterschätzt. Irgendwie dachte ich: Es wird schon funktionieren. Tat es ja auch irgendwie. Aber das geht sicherlich einfacher :-)

Was war das Problem?

Ich habe den Aufwand massiv unterschätzt, den es braucht, um ein Unternehmen aufzuziehen. Gleichzeitig habe ich überschätzt, wie viel Kraft, Energie und Ausdauer ich selbst haben würde, um das allein durchzuziehen.

Anfangs stapelten sich die To-Do’s und meine Unkenntnis darüber, was wichtig und dringend ist. Das führte dazu, dass ich zwar schwer beschäftigt war, aber einfach irgendwas tat. Nur eben nicht unbedingt das, was sinnvoll war. So kam ich stellenweise total schnell voran, manchmal aber auch nur schleppend langsam. Gerade in Zeiten, wo ich langsam war, überfielen mich dann regelmäßig die Demotivation, Frust und Selbstzweifel.

War das normal, dass das alles so langsam ging?

Machte ich was falsch?

Waren die anderen schneller, besser, fokussierter als ich?

Wie ich heute weiß, sind diese Zweifel ganz normal. Aber damals habe ich mich manchmal ganz schön doof damit gefühlt.

Befeuert wurden die schlechten Gefühle dadurch, dass ich ja wirklich faktisch wenig Zeit hatte, meine Selbständigkeit aufzubauen. Ich arbeitete Vollzeit. Ich verbrachte weitere 2 Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln, um zur Arbeit zu kommen. Zudem war ich frisch umgezogen und noch nicht ganz heimisch in der neuen Umgebung.

Umso wichtiger wäre es gewesen, ein klares Ziel zu setzen und das Richtige zu tun, um überhaupt voranzukommen. Aber woher sollte ich wissen, was das ist? Mein BWL-Studium war und ist sicherlich hilfreich. Aber das Studium gab mir höchstens den ungefähren Rahmen vor. Die Details musste ich allein suchen.

Natürlich informierte ich mich im Internet. Ich stieß dabei auf alle möglichen Menschen, die mir versprachen, mir beim Business-Aufbau zu helfen. Aber irgendwie funktionierte das für mich auch nicht. Es wurde zu viel über Marketingstrategien gesprochen. Und zu wenig darüber, was es mit einem selbst macht, wenn man dem (vermeintlich) sicheren Hafen der Festanstellung den Rücken zukehrt. Es wurde ein Tempo vorgegeben, das für Vollzeit-Gründer ausgelegt war. Und das zu wenig berücksichtigte, dass ich nur ein sehr knappes Zeitfenster hatte, um überhaupt was für meine Selbständigkeit zu machen.

Es kam, wie es kommen musste

Nach einigen Monaten hatte ich mich total vertüddelt. Ich hatte zwar Kunden. Und es lief ganz gut. Aber mein berufliches Leben war ein einziges Gebilde aus „ich muss“ geworden. Anstatt mich auf mich, meine Kernkompetenzen, meine Werte und meine Fähigkeiten zu konzentrieren, hatte ich mich komplett im Außen verloren. Ich folgte irgendwelchen Strategien und verpasste, zu überprüfen, ob sie überhaupt zu mir passten. Das setzte mich so tierisch unter Stress, so dass ich die Freude am Coachen verlor. Zu dieser Zeit wurde ich dann auch schwer krank und bekam so vom Leben den Freiraum geschenkt, meine Entscheidungen kritisch zu überprüfen.

Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass mir meine Erkrankung eine berufliche Auszeit verpasst hat. So konnte ich mich strategisch noch einmal neu aufstellen und mein Business wirklich von innen nach außen entwickeln. (Hier kannst Du nachlesen, wie mein Business-Jahr 2017 verlaufen ist.) Und in dieser Zeit lernte ich auch, wirklich auf meine Bedürfnisse und Prinzipien zu hören. Sie nicht bei erstbester Gelegenheit über Bord zu schmeißen, nur weil jemand mir dazu geraten hat.

Und ich machte Bekanntschaft mit sechs wichtigen Feldern, die in der Selbständigkeit immer wichtig sind. Die in der nebenberuflichen Selbständigkeit darüber entscheiden können, ob Du erfolgreich bist oder nicht. Ob Du mit Energie und Freude durch die Zeit des Business-Aufbaus gehst oder nicht.

6 Erfolgs-Tipps für das nebenbei selbständig sein

Das Unternehmen „Selbständigkeit“ ist für die meisten Festangestellten nämlich ein riesiger Schritt. Es kommt massig viel Arbeit auf Dich zu. Und ganz häufig wirst Du nicht wissen, was Du wann tun sollst. Wenn dann noch die Kunden ausbleiben, wird aus der Selbständigkeit ganz schnell nur ein besseres Hobby. Und Du kommst nie in die Phase, dass Du aus Deinem Hobby ein wirkliches Business mit Geschäftsmodell, Kunden und Umsatz machst.

Durch die Doppelbelastung aus Hauptjob und der nebenberuflichen Selbständigkeit brauchst Du absolute Klarheit über Deine Zeit und Deine Prioritäten. Insbesondere in der Phase der Neugründung kommt es sonst schnell zu einem Zustand, den Du aus Deiner Festanstellung kennst und eigentlich vermeiden willst: Überlastung. Stress. Druck. Anspannung. Fehlende Freude. Schwindender Optimismus.

Und Du brauchst eine gute Kenntnis darüber, wie Du Dich selbst wieder stabilisieren kannst – wenn es nämlich doch mal zu viel geworden ist mit den zwei Jobs.

Folgende Tipps helfen Dir dabei, nebenbei selbständig zu sein – ohne auszubrennen.

Sorge gut für Dich

Erster und wichtigster Tipp ist, dass Du immer gut für Dich sorgst. Das hat einen ganz einfachen Grund. Wenn es Dir nicht gut geht, dann gibt es auch Dein Business nicht. Im Noch-Hauptjob gibt es die Lohnfortzahlung und das Krankengeld. Wenn Du nebenbei noch selbständig bist, hast Du das nicht. Also achte auf genügend Schlaf, gesunde Nahrung und viel Wasser. Reduziere Alkohol, Kaffee und sonstige Drogen ;-) Gehe regelmäßig raus in die Natur und tanke auf. Sitze nicht nur vor dem Schreibtisch. Baue regelmäßig Erholungspausen ein, wenn Du arbeitest. Dein Körper wird es Dir danken!

Finde Dein Warum

Warum machst Du den ganzen Spaß überhaupt? Es wäre doch viel einfacher, Du bleibst in Deiner gesicherten Festanstellung?! Was treibt Dich an, diesen Weg zu gehen? Was willst Du der Welt von Dir zeigen? Was möchtest Du in der Welt verändern? Was sind Deine Ideale dahinter? Mach Dir dazu Gedanken, am besten schriftlich. Und rufe Dir Deine individuellen Gründe immer wieder ins Gedächtnis. Mache Dir ein Vision Board, in dem Du Deine Vision vom (Berufs-)Leben bildlich festhältst. Du wirst merken, dass eine klare Vision Dir immer wieder die Kraft gibt, weiterzugehen und den nächsten Schritt zu tun.

Lege die Prioritäten fest

Ein Tag hat für jeden von uns 24 Stunden. Wenn Du schon nebenbei selbständig bist, dann weißt Du, wie wertvoll Zeit ist. Wenn Du den Wunsch hast, irgendwann vom Noch-Hauptjob in die volle Selbständigkeit zu wechseln und davon auch leben zu können, sollte Du dafür eine entsprechend hohe Priorität vergeben. Idealerweise steht Deine Selbständigkeit auf Platz 1 oder 2. Natürlich kannst Du auch daran arbeiten, wenn es Platz 4 oder 5 ist. Aber wenn alles andere davor kommt, dann wird es auch entsprechend länger dauern und die Gefahr des Scheiterns ist höher.

Ich weiß, es gibt im Leben Rahmenbedingungen, die uns unabänderlich erscheinen. Arbeitszeiten, Anfahrtswege, Versorgung der Kinder, Haushalt etc. Wenn Du aber einiges davon in Deinem Leben hast und nichts davon reduzierst, könnte es schwierig werden mit Deiner Selbständigkeit. Also schau einmal kritisch drauf, ob wirklich alles in Deinem Leben sein muss, was Du gerade erledigst. Wer könnte Dich (ggf. übergangsweise) unterstützen? Was könntest Du vielleicht outsourcen (Steuer, Haushalt, Gartenpflege etc.)? Auch wenn dies Geld kostet, sieh es als Invest in Dein Business. Damit setzt Du das Signal, dass Dir das wirklich wichtig ist, und gibst damit auch diese Energie in die Welt.

Finde und nutze Freiräume

Das bedeutet übrigens auch, dass Du Deine Zeiten effektiv nutzt. Ständiges Fernsehen oder belanglose Treffen mit Menschen, die Dich eh nicht verstehen, sollten überprüft werden. Schau genau hin, welche Tätigkeiten Du parallelisieren kannst. Podcast-Episoden zu den neuesten Marketing-Tipps im Auto, Social Media Marketing in der S-Bahn. Bestimmt fällt Dir noch mehr ein. Achte aber bitte auch darauf, dass Du auch Zeit nur für Dich hast, in der Du nicht arbeitest (siehe Punkt 1). Und mache in dieser Zeit auch wirklich nichts. Idealerweise bietet sich hier der Morgen an, wenn noch alles schläft. Was morgens der genialste Start in den Tag ist, verrate ich Dir in diesem Artikel.

Baue Dir ein Netzwerk auf

Verbinde Dich von Anfang an mit Menschen, die an gleicher Stelle stehen wie Du, und Menschen, die schon dort sind, wo Du hin willst. Fühle Dich ein in diese neue Welt. Sauge alles auf, was Du lernen kannst. Gib alles, was Du kannst. Und profitiere von den Power-Strategien anderer, die sich mit einem Thema schon länger auseinandersetzen als Du. Tausche Dich mit Gleichgesinnten in Facebook-Gruppen aus. Aktuell biete ich keine öffentliche Facebook-Gruppe an. Wenn sich das ändert, erfährst Du es als erstes hier.

Schaffe Dir Erfolgserlebnisse 

Ganz häufig erlebe ich, dass bei Business-Start jemand monatelang (jahrelang) damit beschäftigt ist, seine Website zu entwickeln. In dieser Zeit gibt es kein Angebot, keine Kunden, keinen Umsatz. Strenggenommen bist Du dann auch nicht selbständig. Im Kopf wird die eigene Website als Startschuss in das eigene Business gesehen.

Und das ist falsch. Der Startschuss ist dann, wenn Du ihn Dir gibst.

Versteh mich nicht falsch: Deine Internetpräsenz ist wichtig. Aber ein Angebot, Kunden und Umsatz kannst Du auch ohne Website haben. Versteck Dich also nicht hinter Deiner Website, wenn es darum geht, Dein Angebot zu formulieren und zu verkaufen. Think big. Fühle Dich von Anfang an als Unternehmer*in.

Sobald Dein Businessmodell halbwegs steht, suche Dir sofort Kunden. Probiere aus, schärfe Dein Angebot und das, wofür Du stehst. Das alles vereinfacht es auch, Deine Website zu texten. Die Erstellung der eigenen Seite dauert nämlich oft so lange, weil keine Klarheit da ist, was Du eigentlich wem anbieten willst. Sobald Du Dein Angebot verkaufst (auch wenn es noch nicht ganz ausgereift ist), schaffst Du Dir damit Erfolgserlebnisse. Diese wiederum helfen Dir, bei der Stange zu bleiben – auch wenn es neben dem Hauptjob mal hart ist, dranzubleiben und weiterzumachen.

Investiere in Dich und Deinen Traum

Eine Sache möchte ich noch betonen, die ich selbst ebenfalls unterschätzt habe.

Selbständig sein kannst und musst Du lernen!

Es ist eine komplett andere Art des Arbeitens als in der Festanstellung. Auch in der Phase „dazwischen“, wo Du Dich mit zwei Jobs rumschlägst, schnupperst Du schon die neue Luft als Selbständige. Und das macht was mit Dir. Du beginnst Dich zu verändern.

Aber es dauert. Denn Du hängst noch mit einem Fuß in der alten Welt. Und der Fuß beeinflusst massiv Deine Gedanken. Auch und gerade über das, was kommt. Deine Nase zeigt schon in die Richtung der neuen Welt. Und Du merkst, auch wenn Du es Dir vielleicht nicht gleich eingestehst, dass Du in dieser neuen Welt eine neue Herangehensweise brauchst. Probleme aussitzen, weil sich schon irgendwer drum kümmern wird, funktioniert hier nicht mehr.

Als Selbständige – auch wenn Du nebenbei selbständig sein willst – brauchst Du 100 % Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Deswegen solltest Du von Anfang üben, genauso zu denken und zu handeln. Dies nenne ich, ein Unternehmer-Mindset zu entwickeln. Das hilft Dir übrigens auch in der Angestelltenwelt. Und in Deinem ganzen Leben. Denn es bedeutet, in die volle Eigenverantwortung zu gehen, Dir Dein Leben selbst zu kreieren und Dich aus Mechanismen zu befreien, die Dich behindern.

Das ist Selbstwirksamkeit pur!

Da so ein Unternehmer-Mindset nicht vom Himmel fällt bzw. trainiert werden muss, empfehle ich Dir: Suche Dir Begleitung durch einen erfahrenen Business Coach und Mentor. Damit wählst Du nicht nur die Abkürzung. Du sicherst Dein beginnendes Unternehmen auch ab. Du investierst und richtest Dich innerlich auf Erfolg aus. Damit gibst Du ein entsprechendes Signal ins Universum, welches belohnt werden wird.

Ein Sparringspartner ist in dieser Phase idealerweise immer für Dich erreichbar und sorgt für Struktur, sanfte Arschtritte und Verständnis. Er hilft Dir außerdem, Deine eigenen blockierenden Überzeugungen aufzudecken, zu transformieren und Dir nicht selbst im Weg zu stehen. Das ist übrigens nichts Schlimmes und geht uns allen ähnlich, wenn wir uns auf diesen Weg machen.

Welche Erfahrungen hast Du in Deiner nebenberuflichen Selbständigkeit gemacht? Schreib mal in die Kommentare, wie es Dir damit ergangen ist und wo Du gerade stehst. Ich freue mich :-)

(Photo by Christin Hume)