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Es ist manchmal wirklich zum Mäuse melken. Du hast gerade den Mut gefasst und dich selbstständig gemacht, neben deinem Hauptjob vielleicht, du hast schon deine Stunden reduziert.

Oder aber du bist direkt komplett gesprungen, hast irgendwo noch Sicherheiten und dir gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Du hast die erste Klarheit über deine Aufgabe gefunden. Vielleicht hast du ein bisschen hin und her gestruggelt, was du jetzt eigentlich ganz genau tun sollst und wie das alles ganz genau funktioniert.

Du hast dir viel angelesen, viel gelernt, und vielleicht auch schon die ersten Erfolge gesammelt – die ersten Kund*innen gewonnen, die ersten Euros verdient.

Und dann das: Die Corona-Krise. Plötzlich verändert sich der komplette Markt.

Niemand von uns weiß gerade, wie es weitergeht – die Prognosen für die Zukunft im wirtschaftlichen Bereich sind gerade mehr als düster, Besserung ist nicht wirklich in Sicht.

Und was nun?

Genau darum, um das, was du jetzt tun kannst, soll es in diesem Artikel gehen. Ich bin nämlich total davon überzeugt, dass die aktuelle Lage und die gesamte aktuelle Situation dich keinesfalls entmutigen sollte!

Ganz im Gegenteil. Wenn du jetzt mit einem smarten Blick auf alles schaust, smart dein Business führst und auch smart mit dir und deiner persönlichen Entwicklung umgehst und sie auch forcierst, dann hast du jede Chance, auch in unsicheren Marktsituationen erfolgreich zu sein und da gut durchzukommen.

Das kann übrigens die Corona-Krise sein oder jede andere: In solchen Zeiten des Wandels wird einiges von dir gefordert. Ich möchte dir jetzt drei Bereiche nennen, die für dich in jedem Fall wichtig sind!

Bevor ich das mache, möchte ich aber nochmal genauer darauf eingehen, was genau das Problem ist, wenn du gerade an der Stelle stehst, die ich gerade schon kurz genannt habe.

Die Plateauphase (und was dann wichtig ist)

Das ist nämlich Folgendes: Wenn wir moderat gut in unser Business gestartet sind und erste Erfolge erreicht haben, dann kommt irgendwann eine Plateauphase.

Du hast vielleicht die ersten Euros verdient, Kund*innen gewonnen – aber jetzt geht es nicht weiter.

Die hohen Beträge, von denen du vielleicht gedacht hast, dass du sie bereits als Umsatz gewinnen kannst, bleiben aus. Und durch diese Situation, die sich aktuell wirtschaftlich, gesellschaftlich und auch auf allen anderen Ebenen entwickelt, ist da jetzt natürlich eine ziemliche Unsicherheit drin.

In dieser Plateauphase rutschen wir in den allermeisten Fällen in einen extremen Stress hinein. Dieser Stress entsteht zum einen aus Angst, weil du dir die folgenden Fragen stellst:

  • Was soll aus mir werden?
  • Hab ich alles falsch gemacht, indem ich gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt habe? Indem ich den Irrglauben hatte, dass ausgerechnet ich erfolgreich sein kann in einem online-basierten Business?
  • Wie wird sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln?
  • Wie kann ich mir anmaßen, dass ausgerechnet ich es schaffe, wo die Prognosen für die Zukunft doch so schlecht sind?

Zur Angst kommt dann häufig auch noch ein ziemlicher Druck, der auf dir lastet.

  • Reichen meine Rücklagen noch lang genug?
  • Was ist mit den Geldern, die ich gerade beziehe, die aber bald auslaufen?
  • Hat mein Partner, der mich unterstützt, vielleicht auch keine so sichere Jobsituation mehr?

Durch diesen Druck, die Angst und den ganze Stress, der daraus entsteht, hast du in dieser Plateauphase viel weniger Erfolgserlebnisse, weil das energetisch ganz stark spürbar ist.

Wenn du vorher motiviert vorangegangen bist und deine ersten Dinge umgesetzt hast, dann merken die Leute, in was für einer guten Energie du dabei bist und freuen sich mit dir. Da ist ein gutes Gefühl, da entsteht eine Verbindung!

Auch wenn wahrscheinlich nicht alle direkt am Anfang gesagt haben „Die will ich jetzt buchen!“ – es ist einfach so, dass du die Menschen mit einer guten Energie ganz anders anziehst. Die Erfahrung hast Du bestimmt auch schon gemacht.

In der Plateauphase geht es aber eben schnell, dass du energetisch abrutschst und irgendwo in einem kalten Bereich pendelst, der hauptsächlich aus Angst, Druck und Stress besteht. Du hast schlaflose Nächte, und es gibt vielleicht die Momente, in denen du dein Geld zählst und dir denkst: Fuck! In 2 Monaten bin ich pleite.

Dann malst du dir aus, dass du dich irgendwo an die Kasse setzen oder im Restaurant kellnern musst oder oder oder – da kommt ganz viel rein und wir quatschen uns dann im Kopf ganz schnell richtigen Bullshit rein, das kennst du bestimmt.

Ich sag dir was: Das Plateau wird kommen. In den allermeisten Fällen hat die Welt nicht auf dich gewartet (obwohl sie dich bestimmt gut gebrauchen kann). Aber wenn wir mit unserem eigenen Geschäft starten, dann braucht es einfach eine Anlaufphase.

Und wenn du gerade genau in dieser Phase bist und dann auch noch in ein so hohes Angst- und Stresslevel gerätst, dann wird es nur noch schwieriger werden…

Das Außen zeigt dir immer deinen inneren State. Und wenn dein State aus Druck, Angst und Stress besteht, dann hast du das einfach nicht, dass die Leute sagen: „Ja, die wollte ich schon immer buchen!“ und dass die Euros purzeln.

Stattdessen zeigt sich genau das Gegenteil: Du manifestierst dir im Außen all das Negative, das du eigentlich nicht willst.

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Triff deine bewusste Wahl

Du kannst auch als Neueinsteigerin jetzt im Business überleben bzw. sogar so richtig durchstarten!

Nur, weil die Prognosen gerade vielleicht nicht so günstig sind, bedeutet das nicht, dass du dein Geschäft nicht so ausrichten kannst, dass du einen richtigen Mehrwert bieten kannst.

Dafür ist es aber eben wichtig, dass du innerlich auf der richtigen Welle unterwegs bist.

Und wenn du jetzt wirklich für dich fühlst, dass du das durchziehen willst, dass du genau das tun willst, dass das gerade deine Aufgabe ist und das klappen wird – dann ist das der erste, verdammt wichtige Punkt!

Ich habe eben ja von drei Punkten gesprochen, die ich dir mitgeben möchte, aber nehmen wir das jetzt mal als Punkt 0 dazu: Du entscheidest. Du triffst Deine Wahl.

Diese Wahl ist energetisch, auf jeder Ebene in deinem Körper und in jeder Zelle zu verankern.

Spüre mal hinein, was das mit dir macht, wenn du sagst: Ich bin da. Ich schaffe das. Es gibt keine Alternative, es gibt keinen Plan B. 

Triff deine bewusste Wahl – und dann zieh es durch!

3 Punkte, die du als Neueinsteigerin im Business jetzt angehen darfst

Punkt 0 haben wir also geklärt. Das ist die Basis für alles andere, was folgt. Jetzt schauen wir uns nämlich noch drei weitere Punkte an, die du jetzt angehen darfst.

Punkt 1: Finde Klarheit

Es ist ganz, ganz wichtig, dass du klar bist. In deinem Thema, in deiner Zielgruppe, in deren Problem und in dem Nutzen, den deine Arbeit deiner Zielgruppe bringt.

Ich weiß, „Zielgruppe“ klingt immer so klinisch – das sind immer Menschen. Deine Soulmates. Versuch, dich da reinzufühlen: Was brauchen diese Menschen in drei, sechs oder neun Monaten? Spüre da mal hin und versuche dich wirklich so klar wie möglich (und ein bisschen nischig) aufzustellen – im Bezug darauf, was die Welt im Moment braucht!

Das kannst du dann immer besser und immer klarer in deine Kommunikation einbauen: Auf deiner Website, deinen Social-Media-Kanälen und in deiner generellen Ansprache.

Es ist ganz wichtig, dass du das tust und daran auch fortwährend arbeitest, denn das ist ein rollierender Prozess!

Punkt 2: Schau dir potentielle Marktentwicklungen an

Was machen die aktuellen Entwicklungen mit deinem Markt? Es gibt Geschäftsfelder, die sind aktuell nicht mehr wichtig, manche brechen sogar ganz weg.

Gleichzeitig gibt es auch Themen, die werden nur angegangen, wenn ganz viel Geld da ist – das kann gerade funktionieren, muss aber nicht.

Es ist ganz wichtig, dass du dir diese Entwicklungen anschaust und auch nochmal schaust: Was macht das eigentlich mit meiner Positionierung? Da sind wir auch wieder beim Thema Klarheit. Ist es vielleicht sinnvoll, nochmal eine Veränderung vorzunehmen und auf einem angepassten Fundament durchzustarten?

Bereite dich auf die Dinge vor, die du sehen kannst – sowohl im Inneren als auch strategisch.

Punkt 3: Arbeite an deinem bewussten Sein

Die allermeisten Einsteigerinnen kommen aus einem Ding des Machens heraus. Wir kennen das meistens aus unserem früheren Job und dem ganz normalen Arbeitsalltag: Das Prinzip von „Je mehr ich mache, desto erfolgreicher bin ich“.

Das funktioniert jetzt aber so nicht mehr, denn wir dürfen uns in einem bewussten Business bewusst machen, dass wir da eine andere Kette haben: Es ist nicht mehr dieses Machen und Tun und dann bekommen wir dafür etwas (Kunden, Geld, Erfolg).

Nein, die Reihenfolge ist jetzt anders.

Erst darfst du glücklich sein in dir, in deinem bewussten Sein, und spüren, wie geil das Leben eigentlich ist – völlig unabhängig davon, ob da jetzt gerade Kund*innen sind oder nicht.

Dann darfst du aus diesem bewussten Sein heraus machen und tun, und zwar die richtigen Dinge – dann kommt auch das Haben dazu.

Dieses bewusste Sein und das bewusste Tun, das du jetzt trainieren darfst, das bringt dir innere Stärke!

Dann ist ganz egal, was im Außen passiert, du stehst da wie eine Felsin in der Brandung. Und das ist wirklich etwas, wofür du dir jetzt auch die Zeit nehmen darfst.

Es ist nicht schlimm, wenn du heute nicht so viel verkaufst. Aber es ist schlimm, wenn du in dir nicht die Unternehmerin und der Mensch bist, die sich gerade selber dazu aufstellt, anderen Menschen zu helfen.

Hier kannst du dir den Inhalt dieses Artikels nochmal als Video anschauen:

Wie sind deine Erfahrungen hier? Kennst du die Plateauphase auch schon – und wenn ja, wie bist du bisher mit solchen Phasen umgegangen?

Teile gerne deine Geschichten und Erfahrungen in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen :-)

Wenn ich dich dabei begleiten darf, durch die Zeiten des Wandels zu gehen und an deinem bewussten Sein zu arbeiten, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo du gerade bist – sei es, wenn du dich auf dein Business konzentrierst oder wenn du für deinen Partner oder deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt – und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast du dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn du die Verbindung zu dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die du aber eigentlich gar nicht machen willst – wenn du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn du wirklich im Moment da bist, wenn du achtsam und voll bei dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird dir vielleicht keiner direkt sagen – aber du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, deine Posts erhalten keine Likes, deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn du es ein bisschen leichter für dich haben willst, dann darfst du lernen, gut bei dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass du das nicht bist, dass du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

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3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass du dich gut spüren kannst. Dass du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist du?
  • Was kannst du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue – womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was du tust

Wenn du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil du glaubst, dass du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was du tust, ist es super wichtig, dass du den Kanal findest, wo du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn du deinen Ausdruckskanal findest, kannst du deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass deine Leute dich auch erkennen können!

Auf deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat dich inspiriert. Wenn du möchtest, kannst du dir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von dir zu hören, was deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst du auch schon mal in einer solchen Situation, dass du dich überhaupt nicht bei dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf deine Arbeit und dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für dich war und was dir geholfen hat!

Wenn ich dich dabei begleiten darf, die Liebe zu dem was du tust zu finden und aus deiner Powerzone zum entspannten Erfolg zu navigieren, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Jahrelang hatte ich sie nicht. Wusste nicht mal, dass es sie gibt. Hab beim ersten Mal, als ich den Begriff gehört habe, gedacht, dass mich jemand verar**** will.

Ja, es war schwierig, mich zu überzeugen.

Ja, ich mag pauschal nicht alles, was alle mögen.

Ja, sie hat es doch geschafft, mich zum Fan zu machen.

Genauso wie Harry Potter und Yoga (bei denen ich anfangs auch skeptisch war). Die Rede ist von … meiner Morgenroutine

Was ist eine Morgenroutine?

Unter einer Morgenroutine verstehen wir eine bestimmte Sammlung an Aktivitäten, die du jeden Morgen aufs Neue unternimmst. Dazu gehören die typischen Tätigkeiten wie Duschen, Anziehen, Haare kämmen, genauso wie kleine „Goodies“, die du für deine Selbstfürsorge einbaust. Dadurch entsteht eine tägliche Routine.

Zu einer Routine gehört anfangs viel Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Sie ist erst dann eine typische Routine, wenn du nicht mehr groß darüber nachdenken brauchst, wann du was machst. Eine Routine wandert also in dein Unterbewusstsein. Du stellst dir nicht mehr jeden Tag die Frage, ob du dieses oder jenes tun sollst. Sondern die Tätigkeiten laufen automatisiert ab.

Warum ist der Morgen so besonders?

Die meisten Menschen gehen zu unbewusst mit ihrer Zeit um. Als ob sie ewig viel davon hätten. Gerade morgens, wenn du aus dem Schlaf erwachst, ist dein Geist so wunderbar rein. Du bist besonders sensibel. Über Nacht tankst du auf – an Energie, Kraft und Ressourcen. Du bist deswegen besonders aufnahmefähig.

Und was machen wir?

Schrillender Wecker.

Nicht selbst gewählte Aufstehzeit.

Unendlich oft die Snooze-Taste drücken.

Direkter Gang ins Bad.

Schnell einen Kaffee.

Noch mal eben bei Facebook reinschauen.

Leichte Hektik.

Vielleicht noch Kinder versorgen.

Wenn es gut läuft noch irgendein Frühstück.

Und dann rein in Auto oder Bahn zur Arbeit.

Fühlst du dich ertappt? Macht nichts. Genauso habe ich es selbst auch jahrzehntelang gehandhabt.

Das Problem dabei? Nerven wir unseren Geist und Körper mit fehlender Achtsamkeit, Stress und der falschen Ernährung, verschenken wir nicht nur etwas. Noch schlimmer: Durch die fehlende Struktur verfallen wir schnell in Hektik und kommen schon zerknautscht auf der Arbeit an. Nicht schön.

Denn in den Morgenstunden liegt eine einmalige Chance: Die Chance, diesen Tag zum besten Tag deines Lebens zu machen. Und das jeden einzelnen Tag. Du setzt nämlich morgens den Rahmen für den ganzen Tag. Startest du gestresst, wird das den Rest des Tages (mindestens latent) so bleiben. Und gibt es morgens Nutella-Brötchen, dann wird das energielose Gefühl dich durch den Tag begleiten.

Klingt theatralisch? Vielleicht. Wenn ich es nicht selbst genauso erfahren hätte.

Also sollten wir uns dafür bewusst überlegen, wie wir morgens aufstehen wollen und was wir unserem Geist zuführen. Eine gute Morgenpraxis hat damit das Potenzial, über die Zufriedenheit des ganzen Tages zu entscheiden.

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Elemente einer stärkenden Morgenroutine

Eine Morgenpraxis, die wirklich stärkt, enthält eine Auswahl der folgenden Elemente. Diese Liste dient als Inspiration. Denn jedem fällt etwas anderes einfacher.

  • Schlafqualität: Eine gute Morgenroutine startet schon am Vorabend durch pünktliches ins Bett gehen. Habe Respekt vor dem nötigen Schlaf. Das ist bei jedem individuell. Tipp: Führe für 4 Wochen ein Schlaftagebuch, in dem du notierst, wie viele Stunden du geschlafen hast und wie du dich damit tagsüber fühlst. Ausreichend zu Schlafen reduziert übrigens auch die Snooze-Taste ;-)
  • Aufstehzeit: Nicht immer möglich, aber oft haben wir mehr Spielraum, als wir denken. Überprüfe mal, wann du aufstehen würdest, wenn du es dir aussuchen könntest? Welche Möglichkeiten hast du, um dich dieser Zeit anzunähern? Habe Respekt vor deinem eigenen Bio-Rhythmus. Auch das ist sehr individuell.
  • Tageslicht: Lasse sofort Licht rein, damit dein Organismus begreift, dass der Tag jetzt beginnt. Fenster auf, Licht an – das ist gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig.
  • Gedanken: Gewöhne dir an, morgens nur positive Gedanken in deinen Kopf zu lassen. Arbeite mit kleinen positiven Affirmationen oder beginne mit dem Journaling (= Strukturiertes Schreiben) zu Fragen wie „Was ist mir heute wichtig?“, „Was tue ich, um den Tag zu einem erfolgreichen zu machen?“
  • Wasser: Direkt nach dem Aufstehen solltest du deine Wasserreserven auffüllen, da du in der Nacht leicht dehydrierst.
  • Bewegung: z. B. Yoga, Morgengymnastik, oder leichtes Laufen.
  • Luft: Fenster auf und atmen. Draußen Spazierengehen, auch wenn es nur 5 Minuten sind. Deine Morgengymnastik in den Garten oder auf den Balkon verlegen.
  • Meditation: 5 – 10 Minuten still sitzen und auf deinen Atem konzentrieren. Einfach anfangen, das kann jeder. Versprochen :-)
  • Frühstück: Manche bekommen morgens nichts runter. Das ist ok. Aber irgendwann meldet sich der Hunger. Und dann ist es wichtig, was du isst. Dein Frühstück sollte sättigend und nahrhaft sein, z.B. ein Porridge.
  • Selbstfürsorge: Nimm dir Zeit für dich, z.B. fürs Eincremen oder einen täglichen Gute-Laune-Song. Es reichen ein paar Minuten.

In Deiner Morgenroutine sollte also der Fokus auf dich und einer guten Einstellung zum Tag liegen. Alles, was deine Aufmerksamkeit nach außen lenkt, ist eher hinderlich: Social Media, E-Mails, TV oder Radio. Wenn dir diese Dinge wichtig sind, solltest du dich zumindest nicht gleich im Bett damit beschäftigen. Lege lieber einen festen Zeitpunkt fest, ab dem das Smartphone dabei sein darf. Übrigens: Dein Handy hat im Schlafzimmer nichts verloren. Und gewöhne dir an, nachts in den Flugmodus zu schalten oder das Handy gleich ganz aus zu machen.

Wie du deine Morgenroutine finden kannst

Ganz ehrlich, in einer perfekten Welt ist es total einfach, eine Morgenroutine zu haben. Denn wir haben alle unendlich viel Zeit und wissen ganz genau, was zu tun ist. Falls du dich schon mal mit dem Thema beschäftigt hast, dann weißt du sicherlich vor allem eines: So einfach ist das alles nicht. Denn wer hat denn bitte so viel Zeit, alle diese Elemente unterzubekommen? Oder wer lebt so autark, dass eine Morgenroutine ohne Störungen von außen durchführbar ist?

Neben den Informationen, was wohltuend ist, brauchst du also ganz andere Fähigkeiten, wenn du endlich eine stärkende Morgenroutine finden (und vor allem durchziehen) möchtest.

  1. Einfallsreichtum: Welche Zeitfenster habe ich realistischerweise für mich? Zum Beispiel, wenn der Rest der Welt noch schläft. Welche Tätigkeiten kann ich zu einem anderen Zeitpunkt erledigen, z.B. abends, um mir Freiräume zu schaffen? Zum Beispiel gesundes Frühstück vorbereiten und Klamotten rauslegen. Welche Aktivitäten kann ich parallelisieren? Zum Beispiel Dehnübungen beim Zähneputzen. Wo kann ich das Nützliche mit dem Schönen verbinden? Zum Beispiel statt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit, zur nächsten Bahnstation etc. fahren.
  2. Commitment: Entscheide dich morgens für dich. Bist du gut in den Tag gestartet, so wird der Tag für alle Menschen, die mit dir zu tun haben, ein besserer werden. Mach dir immer wieder bewusst, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.
  3. Kreativität: Probiere verschiedene Zeiten aus. Unterschiedliche Dinge. Eine andere Reihenfolge. Lasse weg oder bringe dazu. Sei kreativ und gehe mit Leichtigkeit ran. Hier gibt es kein festes Dogma. Richtig ist, was dir hilft.
  4. Vorbereitung: Überlege dir, was du abends vorbereiten kannst. Das nimmt dir morgens den Stress. Zum Beispiel Klamotten rauslegen, Frühstück vorbereiten, Buch für Journaling neben dem Bett liegen haben, Yogamatte und Meditationskissen liegen lassen.
  5. Steh-auf-Männchen-Qualitäten: Rückschläge gibt es immer. Jeder verschläft mal, ist krank oder muss früher aus dem Haus, als geplant. Die Kunst liegt darin, wieder aufstehen zu können. Und weiterzumachen, als wäre nichts gewesen.
  6. Flexibilität: Sei flexibel, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant. Dann mache nur Teile aus deinem Morgenprogramm oder ändere die Reihenfolge um. Es muss nicht perfekt sein. Im Schlafanzug auf das Meditationskissen reicht auch vollkommen aus :-)

Die größten Feinde der Morgenroutine

Druck: Zu viel, zu schnell, alles wollen, sofort.

Perfektionismus: Es muss so und so laufen, sonst ist es nicht richtig.

Tu dir selbst einen Gefallen und sei achtsam und gnädig mit dir. Hier geht es nicht darum, eine perfekte Morgenroutine zu haben. Sondern die Morgenroutine soll dir helfen, ein stressfreies, gesundes Leben voller Energie und Achtsamkeit zu führen. Die Morgenroutine hat einen festen Zweck. Und wenn du dich stresst, weil du sie nicht perfekt hinbekommen hast, weil dir das Leben dazwischen gekommen ist, dann erfüllt sie ihren Zweck nicht.

Meine eigene Morgenroutine

Ja, ich weiß. Ich habe es mittlerweile einfacher, denn ich bin meine eigene Chefin :-) Aber auch als Angestellte, die ich ja lange Jahre war, hatte ich eine Morgenroutine. Nur war diese verkürzt. Das Finden meiner Morgenroutine war ein Prozess. Nicht alle Aktivitäten habe ich von Anfang an gemacht. Aber mit den Jahren habe ich immer mehr ausgebaut, weil ich gemerkt habe, wie gut mir das getan hat.

Als Angestellte

5:30 Uhr Aufstehen

  • Kein Snooze
  • Fenster aufreißen
  • Wasser trinken
  • Zitrone machen
  • Wieder ins Bett: Journaling
  • Yoga
  • Meditation
  • Duschen
  • Anziehen, fertig machen etc.
  • Vorbereitetes Frühstück einpacken
  • Mit Rad zur S-Bahn
  • Erst in der S-Bahn E-Mails, Facebook etc.

Dauer: ca. 2 Stunden

Auf der Arbeit: ca. 8:30 – 9:00 Uhr

Als Selbständige

7:30 Uhr Aufstehen

  • Kein Snooze
  • Fenster aufreißen, 60 Sekunden Atmen
  • Journaling im Bett
  • Wasser trinken
  • Zitrone machen
  • Küche aufräumen (äußere Ordnung schafft innere Ordnung)
  • Frühstück und Tee vorbereiten
  • Yoga
  • Meditation
  • Handy an
  • Duschen
  • Anziehen, fertig machen etc.
  • Frühstücken

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Am Schreibtisch: ca. 10:00 Uhr

Schnelle Tipps für den Anfang

  1. Klein anfangen. Suche dir 1, max. 2 Dinge aus, die du ausprobieren willst. Und dann los.
  2. Selbstdisziplin: Achte am Anfang besonders darauf, dass du mal für eine bestimmte Zeit (z.B. 4 Wochen) dabei bleibst.
  3. Eigenen Weg finden: Lass dich nicht von meiner oder anderen Morgenroutinen beirren. Deine eigene kann KOMPLETT ANDERS aussehen.

Warum ist die Morgenroutine die wichtigste Gewohnheit?

Strenggenommen ist ja eine Morgenroutine nicht eine einzelne Gewohnheit, sondern eine Sammlung von mehreren. Dennoch: Bewusst zu entscheiden, wie du in den Tag starten willst, entscheidet über die Qualität deines Tages. Und zwar jeden Tag aufs Neue. Tag für Tag. Ob Du gesund bist oder krank. Ob du tolle Sachen vorhast oder ätzende Termine vor dir liegen. Ob du alleine aufwachst oder ob jemand neben dir liegt. Ob du Kinder hast oder nicht.

Nachdem ich mich seit vielen Jahren damit beschäftige, wie ich meinen Morgen gestalte, und entschieden habe, den Fokus auf mich zu richten, kann ich mittlerweile mit voller Überzeugung sagen: Meine Morgenroutine gibt mir Energie für einen ganzen Tag. Und meine Tage sind häufig lang und inhaltlich voll :-)

Gerade dann, wenn du einen vollen Alltag hast, lege ich dir ans Herz, dich morgens mal nur mit dir zu beschäftigen. Auch wenn das bedeutet, dass du vielleicht als Erste aufstehst, wenn es noch dunkel und still ist. Diese Zeit nur für dich hat das Potenzial, dich für den Tag zu stärken. Du kannst ganz bewusst deine Gedanken steuern und bestimmst somit deine Haltung, wie du den Dingen gegenübertrittst.

Es müssen keine Stunden sein. Schon 30 Minuten, die du mit etwas Bewegung, positiven Gedanken und einem guten Frühstück füllst, sind gut investiert. Und ganz ehrlich: Alles ist besser als nichts. Für den Anfang reicht es, morgen den Wecker 5 Minuten früher zu stellen, und in dieser Zeit zu meditieren. Du wirst den Unterschied schnell feststellen. Und dann freiwillig früher aufstehen, weil dir das so gut bekommt. Aber: Wenn du früher aufstehst als sonst, dann gehe bitte auch etwas früher zu Bett.

Eine Morgenroutine zu haben bedeutet also, der Welt zu sagen: Ich bin mir selbst wichtig. Ich achte auf mich. Ich sorge aktiv für meine Gesundheit und Zufriedenheit. Und genau das bekommst du dann von der Welt auch zurück. Jeden Tag ein wenig mehr.

Erzähle mal in den Kommentaren: Was ist deine liebste Angewohnheit morgens? Hast du eine Morgenroutine? Woraus besteht sie? Ich bin gespannt :-)
Schreibe mir hier einen Kommentar und lass uns gemeinsam darüber austauschen.

(Photo by Astrubal Iuna)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Einen Scheiß muss ich – So schaffe ich es, meine Bestimmung zu leben und trotzdem Marketing zu machen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Dieses kleine Wörtchen „muss“ macht uns so gerne das Leben schwer. Und selbst wenn wir auf unsere Wortwahl achten und den Begriff selten verwenden, so haben wir doch tief in uns abgespeichert, was wir alles „müssen“. 3x die Woche Sport machen, noch schnell eine Präsentation fertigstellen oder nach Essensplan einkaufen – all das und noch viel mehr macht ganz schönen Druck. In diesem Artikel gebe ich dir einen Einblick in die besten Werkzeuge, wie du dich aus der „ich muss“-Falle befreist und so zu mehr Gelassenheit findest. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich sehr kopfgesteuert war. Auf meinen Verstand war ich nämlich immer stolz. Er analysierte und strukturierte blitzschnell und wusste sofort, was der nächste Schritt sein muss. Und da die Arbeit einen großen Teil meines Lebens ausmachte, war mein Kopf ständig gefragt. Weiterlesen