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Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es Dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo Du gerade bist -- sei es, wenn Du Dich auf dein Business konzentrierst oder wenn Du für deinen Partner oder Deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie Du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt -- und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast Du Dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die Du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn Du die Verbindung zu Dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die Du aber eigentlich gar nicht machen willst -- wenn Du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst Du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn Du wirklich im Moment da bist, wenn Du achtsam und voll bei Dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn Du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird Dir vielleicht keiner direkt sagen -- aber Du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, Deine Posts erhalten keine Likes, Deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn Du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn Du es ein bisschen leichter für Dich haben willst, dann darfst Du lernen, gut bei Dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass Du das nicht bist, dass Du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst Du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass Du Dich gut spüren kannst. Dass Du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist Du?
  • Was kannst Du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue -- womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was Du tust

Wenn Du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil Du glaubst, dass Du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn Du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was Du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass Du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo Du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde Deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was Du tust, ist es super wichtig, dass Du den Kanal findest, wo Du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie Du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es Dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest Du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für Dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn Du Deinen Ausdruckskanal findest, kannst Du Deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass Deine Leute Dich auch erkennen können!

Auf Deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dich inspiriert. Wenn Du möchtest, kannst Du Dir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von Dir zu hören, was Deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst Du auch schon mal in einer solchen Situation, dass Du Dich überhaupt nicht bei Dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf Deine Arbeit und Dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für Dich war und was Dir geholfen hat!

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst Du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Neulich hat sich meine Facebook-Community gewünscht, dass ich etwas zum Thema „Mehr Fokus, weniger Ablenkung“ sage. In der Vorbereitung tat ich mich etwas schwer. Erst dachte ich, dass es daran liegt, dass mir der Background hinter dieser Bitte fehlte. Immerhin hatte ich nur diesen Kurz-Titel bekommen. Ich wusste weder wer sich das Thema gewünscht hatte, noch welches Ziel damit verbunden war. Der Wunsch traf aber offensichtlich einen Nerv in der Gruppe. Denn von allen Themen bekam dieser Vorschlag am meisten Stimmen in der monatlichen Abstimmung.

Als ich mich näher damit beschäftigte, stellte ich aber fest, dass etwas ganz anderes Grund für meine Irritation war: Meine Meinung zum Thema „Ablenkung“ ist nämlich keine schlechte. Im Gegenteil, Ablenkung kann sehr, sehr hilfreich sein, wenn man sie zu nutzen weiß.

Da ich sehr für Klarheit bin, stellte ich also im Video-Training sofort fest, wie ich darüber denke.

Meine These: Die Ablenkung ist Dein Freund!

Warum ist das so?

Wir Menschen neigen dazu, mit uns selbst zu hart ins Gericht zu gehen. Wir fordern von uns oft mehr, als wir von anderen fordern würden. Unsere Erwartungen sind hoch. Zu hoch. Ähnlich ist es bei dem Thema Ablenkung. Wir halten Ablenkung per se als etwas Schlechtes, was es zu vermeiden gilt.

Was passiert also dann, wenn Du abgelenkt bist?

Du ärgerst Dich über Dich selbst.

Wie konnte das nur passieren, dass Du Dich so einfach ablenken lässt?

Wo hast Du eigentlich Deine Aufmerksamkeit?

Wenn Du so weitermachst, dann wird das nie was mit … der Präsentation für den Chef. Dem neuen Kundenangebot. Und so weiter.

Merkst Du was? Diese Art von Selbstgesprächen ist nicht förderlich. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und wenn wir innerlich mit uns schimpfen, dann richten wir unsere Aufmerksamkeit noch mehr darauf, dass wir gerade abgelenkt sind. Und damit sind wir eines ganz sicher: Richtig abgelenkt.

Stattdessen brauchst Du einen liebevollen Umgang mit Dir selbst. Gerade dann, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir eigentlich erwünscht hast. Wenn Du lernst, dass Du Dich selbst so annimmst, wie Du gerade bist – mit allen vermeintlichen Fehlern und Schwächen – dann kommst Du automatisch zu dem, was Du willst: Mehr Fokus.

Selbstannahme statt Selbstgeißelung sollte also das Wichtigste sein. Nimm die Ablenkung lieber als Hinweis darauf, dass etwas in Deinem Leben neu betrachtet werden darf. Und schaue Dir an, für was genau die Ablenkung gerade steht.

Was zeigt Dir die Ablenkung?

Der ständige Griff zum Smartphone, das ewige Checken am PC, ob Mails eingegangen sind oder die Suche nach etwas Essbarem, auch wenn Du nicht hungrig bist. Wenn Du Dich schnell ablenken lässt, dann sagt Dir das immer etwas über Dich.

Beispiele sind:

  • Ich bin müde und ausgelaugt.
  • Ich bin unruhig und nicht bei der Sache.
  • Ich möchte lieber etwas anderes machen.
  • Ich möchte lieber woanders sein.
  • Mein Körper/meine Seele braucht etwas anderes.

Spürst Du das? Wenn Du Deiner Ablenkung die Hand reichst, und sie fragst, was sie Dir sagen will, dann kommen ganz neue Erkenntnisse dabei raus.

Vielleicht ist es total normal, dass Du müde bist, denn Du warst wieder mal zu spät im Bett.

Vielleicht ist es total normal, dass Du unruhig bist, denn Du sitzt schon viel zu lange am Schreibtisch.

Vielleicht ist es total normal, dass Du etwas anderes machen willst, denn dieser Job ernährt Dich zwar, aber berührt nicht Dein Herz.

Vielleicht ist es total normal, dass Du lieber woanders sein möchtest, denn dieser Ort ist nach rationalen Gesichtspunkten ausgesucht worden, und kommt nicht aus Deinem Herzen.

Vielleicht ist es total normal, dass Dein Körper, Deine Seele und auch Dein Geist etwas anderes brauchst als das, zu dem Du Dich gerade zwingen willst.

Ich zum Beispiel habe, während ich diesen Text schreibe, schon mehrfach zum Handy gegriffen, war auf Toilette und habe ziellos nach rechts und links geschaut. Warum? Weil ich platt bin. Dies ist der dritte Text, den ich heute schreibe. Und ich möchte ihn gerne noch fertig bekommen. Aber ich weiß, dass ich direkt nach Veröffentlichung den Rechner ausmache und mir eine Runde Sofa gönne. Alleine diese Selbsterkenntnis hilft mir jetzt, den Artikel schnell fertig zu bekommen. Weil ich weiß, dass ich abgelenkt sein darf und dass es natürlich ist, wenn mein Körper sich nach einer Pause sehnt. Und weil ich weiß, dass ich ihm diese in wenigen Minuten geben werde :-)

Fokus halten ist ganz einfach

Wir sind natürlicherweise in der Lage, den Fokus auf eine Sache zu halten, wenn die Rahmenbedingungen dafür erfüllt sind.

Dazu gehören:

  • Eine gute Energie: Wenn Du traurig bist, unausgeschlafen oder sonst wie nicht gut drauf, dann wird es schwieriger. Hier helfen Dir stärkende Routinen, wie z. B. Yoga, Bewegung, Meditation, Spaziergänge in der Natur, um in einer guten Energie zu sein.
  • Klarheit über Dein Ziel: Du solltest wissen, was Du wirklich willst. Das kann etwas anderes sein, als das, was Du gerade machen willst/sollst/musst. Es kann Dir schon helfen zu erkennen, dass Du mit dieser Aufgabe fremden Zielen folgst und Du Dich deswegen ablenken lässt. Alleine die Einsicht wird Dir zu mehr Fokussierung verhelfen.
  • Die eigenen Werte: Wenn Du gegen Deine Lebensmotive lebst, dann bist Du nicht im Einklang. Das kann sich auf eine erhöhte Tendenz zur Ablenkung niederschlagen.
  • Die eigene Persönlichkeit: Wenn Du gegen Deine Persönlichkeit agierst, dann wirst Du Dich höchstwahrscheinlich schneller ablenken lassen, da Du nicht im Flow bist.
  • Guter Selbstwert: Dein Selbstwert ist die Basis für mehr Fokus. Denn wenn Du Dich selbst als wichtig schätzt, dann nimmst Du auch an, was Dir gerade passiert.

Was hilft bei Ablenkung?

Diese 6 Tipps helfen Dir, nachhaltig etwas gegen Ablenkung und für Fokus zu tun.

  1. Wenn Du Dich hast ablenken lassen, dann mache Dir zuerst bewusst, wieso diese Ablenkung eingetreten ist. Was ist die eigentliche Ursache hinter der Ablenkung?
  2. Nimm die Ablenkung liebevoll an. Schimpfe nicht mit Dir. Du bist nicht ohne Grund abgelenkt.
  3. Identifiziere Deine persönlichen Stellschrauben. Woran liegt es, dass Du z.B. bei einer bestimmten Tätigkeit immer wieder abgelenkt bist? Entspricht diese Tätigkeit überhaupt Deiner Persönlichkeit? Wenn Du Dich bei Deiner Buchhaltung gerne ablenken lässt, weil Du sie im Grunde ätzend findest, dann ist das normal. Überlege Dir, ob Du diese Tätigkeit abgeben kannst. Arbeitest Du jeden Tag zu lange und bist deswegen in den Abendstunden nicht mehr im Fokus? Normal! Versuche Deine Arbeitszeiten zu reduzieren bzw. mache mehr Pausen, die Dich regenerieren.
  4. Passe Deine Stellschrauben so an, dass sie Dir dienen. Wenn Du Dich wirklich leicht und regelmäßig ablenken lässt, dann läuft irgendetwas schief in Deinem Leben. Sei ehrlich zu Dir, übernimm dafür die Verantwortung und ändere sie.
  5. Finde den Flow. Wann fällt es Dir leicht, den Fokus zu halten? Finde diese Momente, mache sie Dir bewusst und genieße sie. Hole Dir mehr solcher Momente in Dein Leben.
  6. Vergib Dir selbst. Erwarte nichts Übermenschliches von Dir. Verzeih Dir, wenn es Dir im Moment nicht so gut gelingt, den Fokus zu halten. Sei milde und nachsichtig. Das ist die beste Stimmung, um schnell wieder fokussiert zu sein.

Fazit

Die Ablenkung ist weniger schlecht als ihr Ruf. Tatsächlich lädt sie Dich ein, mal genauer hinzuschauen, was die Hintergründe sind. Nur wenn Du weißt, wann Du Dich besonders gerne ablenken lässt, kannst Du auch etwas tun. Mehr Fokus entsteht dann, wenn Du weißt, was Du willst, und wie die Strategie ist. Dabei ist es wichtig, dass Du jeden Tag auf Deinen Energiehaushalt achtgibst. Sorge immer dafür, dass es Dir und Deinem Körper gut geht.

Wann lässt Du Dich besonders gerne ablenken? Was ist Deine Theorie, warum das so ist? Ich freue mich auf Deine Geschichte in den Kommentaren

(Photo by Daria Nepriakhina)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Jahrelang hatte ich sie nicht. Wusste nicht mal, dass es sie gibt. Hab beim ersten Mal, als ich den Begriff gehört habe, gedacht, dass mich jemand verar**** will.

Ja, es war schwierig, mich zu überzeugen.

Ja, ich mag pauschal nicht alles, was alle mögen.

Ja, sie hat es doch geschafft, mich zum Fan zu machen.

Genauso wie Harry Potter und Yoga (bei denen ich anfangs auch skeptisch war). Die Rede ist von … meiner Morgenroutine

Was ist eine Morgenroutine?

Unter einer Morgenroutine verstehen wir eine bestimmte Sammlung an Aktivitäten, die Du jeden Morgen aufs Neue unternimmst. Dazu gehören die typischen Tätigkeiten wie Duschen, Anziehen, Haare kämmen, genauso wie kleine „Goodies“, die Du für Deine Selbstfürsorge einbaust. Dadurch entsteht eine tägliche Routine.

Zu einer Routine gehört anfangs viel Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Sie ist erst dann eine typische Routine, wenn Du nicht mehr groß darüber nachdenken brauchst, wann Du was machst. Eine Routine wandert also in Dein Unterbewusstsein. Du stellst Dir nicht mehr jeden Tag die Frage, ob Du dieses oder jenes tun sollst. Sondern die Tätigkeiten laufen automatisiert ab.

Warum ist der Morgen so besonders?

Die meisten Menschen gehen zu unbewusst mit ihrer Zeit um. Als ob sie ewig viel davon hätten. Gerade morgens, wenn Du aus dem Schlaf erwachst, ist Dein Geist so wunderbar rein. Du bist besonders sensibel. Über Nacht tankst Du auf – an Energie, Kraft und Ressourcen. Du bist deswegen besonders aufnahmefähig.

Und was machen wir?

Schrillender Wecker.

Nicht selbst gewählte Aufstehzeit.

Unendlich oft die Snooze-Taste drücken.

Direkter Gang ins Bad.

Schnell einen Kaffee.

Noch mal eben bei Facebook reinschauen.

Leichte Hektik.

Vielleicht noch Kinder versorgen.

Wenn es gut läuft noch irgendein Frühstück.

Und dann rein in Auto oder Bahn zur Arbeit.

Fühlst Du Dich ertappt? Macht nichts. Genauso habe ich es selbst auch jahrzehntelang gehandhabt.

Das Problem dabei? Nerven wir unseren Geist und Körper mit fehlender Achtsamkeit, Stress und der falschen Ernährung, verschenken wir nicht nur etwas. Noch schlimmer: Durch die fehlende Struktur verfallen wir schnell in Hektik und kommen schon zerknautscht auf der Arbeit an. Nicht schön.

Denn in den Morgenstunden liegt eine einmalige Chance: Die Chance, diesen Tag zum besten Tag Deines Lebens zu machen. Und das jeden einzelnen Tag. Du setzt nämlich morgens den Rahmen für den ganzen Tag. Startest Du gestresst, wird das den Rest des Tages (mindestens latent) so bleiben. Und gibt es morgens Nutella-Brötchen, dann wird das energielose Gefühl Dich durch den Tag begleiten.

Klingt theatralisch? Vielleicht. Wenn ich es nicht selbst genauso erfahren hätte.

Also sollten wir uns dafür bewusst überlegen, wie wir morgens aufstehen wollen und was wir unserem Geist zuführen. Eine gute Morgenpraxis hat damit das Potenzial, über die Zufriedenheit des ganzen Tages zu entscheiden.

Elemente einer stärkenden Morgenroutine

Eine Morgenpraxis, die wirklich stärkt, enthält eine Auswahl der folgenden Elemente. Diese Liste dient als Inspiration. Denn jedem fällt etwas anderes einfacher.

  • Schlafqualität: Eine gute Morgenroutine startet schon am Vorabend durch pünktliches ins Bett gehen. Habe Respekt vor dem nötigen Schlaf. Das ist bei jedem individuell. Tipp: Führe für 4 Wochen ein Schlaftagebuch, in dem Du notierst, wie viele Stunden Du geschlafen hast und wie Du Dich damit tagsüber fühlst. Ausreichend zu Schlafen reduziert übrigens auch die Snooze-Taste ;-)
  • Aufstehzeit: Nicht immer möglich, aber oft haben wir mehr Spielraum, als wir denken. Überprüfe mal, wann Du aufstehen würdest, wenn Du es Dir aussuchen könntest? Welche Möglichkeiten hast Du, um Dich dieser Zeit anzunähern? Habe Respekt vor Deinem eigenen Bio-Rhythmus. Auch das ist sehr individuell.
  • Tageslicht: Lasse sofort Licht rein, damit Dein Organismus begreift, dass der Tag jetzt beginnt. Fenster auf, Licht an – das ist gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig.
  • Gedanken: Gewöhne Dir an, morgens nur positive Gedanken in Deinen Kopf zu lassen. Arbeite mit kleinen positiven Affirmationen oder beginne mit dem Journaling (= Strukturiertes Schreiben) zu Fragen wie „Was ist mir heute wichtig?“, „Was tue ich, um den Tag zu einem erfolgreichen zu machen?“
  • Wasser: Direkt nach dem Aufstehen solltest Du deine Wasserreserven auffüllen, da Du in der Nacht leicht dehydrierst.
  • Bewegung: z. B. Yoga, Morgengymnastik, oder leichtes Laufen.
  • Luft: Fenster auf und atmen. Draußen Spazierengehen, auch wenn es nur 5 Minuten sind. Deine Morgengymnastik in den Garten oder auf den Balkon verlegen.
  • Meditation: 5 – 10 Minuten still sitzen und auf Deinen Atem konzentrieren. Einfach anfangen, das kann jeder. Versprochen :-)
  • Frühstück: Manche bekommen morgens nichts runter. Das ist ok. Aber irgendwann meldet sich der Hunger. Und dann ist es wichtig, was Du isst. Dein Frühstück sollte sättigend und nahrhaft sein, z.B. ein Porridge.
  • Selbstfürsorge: Nimm Dir Zeit für Dich, z.B. fürs Eincremen oder einen täglichen Gute-Laune-Song. Es reichen ein paar Minuten.

In Deiner Morgenroutine sollte also der Fokus auf Dich und einer guten Einstellung zum Tag liegen. Alles, was Deine Aufmerksamkeit nach außen lenkt, ist eher hinderlich: Social Media, E-Mails, TV oder Radio. Wenn Dir diese Dinge wichtig sind, solltest Du Dich zumindest nicht gleich im Bett damit beschäftigen. Lege lieber einen festen Zeitpunkt fest, ab dem das Smartphone dabei sein darf. Übrigens: Dein Handy hat im Schlafzimmer nichts verloren. Und gewöhne Dir an, nachts in den Flugmodus zu schalten oder das Handy gleich ganz aus zu machen.

Wie Du Deine Morgenroutine finden kannst

Ganz ehrlich, in einer perfekten Welt ist es total einfach, eine Morgenroutine zu haben. Denn wir haben alle unendlich viel Zeit und wissen ganz genau, was zu tun ist. Falls Du Dich schon mal mit dem Thema beschäftigt hast, dann weißt Du sicherlich vor allem eines: So einfach ist das alles nicht. Denn wer hat denn bitte so viel Zeit, alle diese Elemente unterzubekommen? Oder wer lebt so autark, dass eine Morgenroutine ohne Störungen von außen durchführbar ist?

Neben den Informationen, was wohltuend ist, brauchst Du also ganz andere Fähigkeiten, wenn Du endlich eine stärkende Morgenroutine finden (und vor allem durchziehen) möchtest.

  1. Einfallsreichtum: Welche Zeitfenster habe ich realistischerweise für mich? Zum Beispiel, wenn der Rest der Welt noch schläft. Welche Tätigkeiten kann ich zu einem anderen Zeitpunkt erledigen, z.B. abends, um mir Freiräume zu schaffen? Zum Beispiel gesundes Frühstück vorbereiten und Klamotten rauslegen. Welche Aktivitäten kann ich parallelisieren? Zum Beispiel Dehnübungen beim Zähneputzen. Wo kann ich das Nützliche mit dem Schönen verbinden? Zum Beispiel statt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit, zur nächsten Bahnstation etc. fahren.
  2. Commitment: Entscheide Dich morgens für Dich. Bist Du gut in den Tag gestartet, so wird der Tag für alle Menschen, die mit Dir zu tun haben, ein besserer werden. Mach Dir immer wieder bewusst, dass Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist.
  3. Kreativität: Probiere verschiedene Zeiten aus. Unterschiedliche Dinge. Eine andere Reihenfolge. Lasse weg oder bringe dazu. Sei kreativ und gehe mit Leichtigkeit ran. Hier gibt es kein festes Dogma. Richtig ist, was Dir hilft.
  4. Vorbereitung: Überlege Dir, was Du abends vorbereiten kannst. Das nimmt Dir morgens den Stress. Zum Beispiel Klamotten rauslegen, Frühstück vorbereiten, Buch für Journaling neben dem Bett liegen haben, Yogamatte und Meditationskissen liegen lassen.
  5. Steh-auf-Männchen-Qualitäten: Rückschläge gibt es immer. Jeder verschläft mal, ist krank oder muss früher aus dem Haus, als geplant. Die Kunst liegt darin, wieder aufstehen zu können. Und weiterzumachen, als wäre nichts gewesen.
  6. Flexibilität: Sei flexibel, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant. Dann mache nur Teile aus Deinem Morgenprogramm oder ändere die Reihenfolge um. Es muss nicht perfekt sein. Im Schlafanzug auf das Meditationskissen reicht auch vollkommen aus :-)

Die größten Feinde der Morgenroutine

Druck: Zu viel, zu schnell, alles wollen, sofort.

Perfektionismus: Es muss so und so laufen, sonst ist es nicht richtig.

Tu Dir selbst einen Gefallen und sei achtsam und gnädig mit Dir. Hier geht es nicht darum, eine perfekte Morgenroutine zu haben. Sondern die Morgenroutine soll Dir helfen, ein stressfreies, gesundes Leben voller Energie und Achtsamkeit zu führen. Die Morgenroutine hat einen festen Zweck. Und wenn Du Dich stresst, weil Du sie nicht perfekt hinbekommen hast, weil Dir das Leben dazwischen gekommen ist, dann erfüllt sie ihren Zweck nicht.

Meine eigene Morgenroutine

Ja, ich weiß. Ich habe es mittlerweile einfacher, denn ich bin meine eigene Chefin :-) Aber auch als Angestellte, die ich ja lange Jahre war, hatte ich eine Morgenroutine. Nur war diese verkürzt. Das Finden meiner Morgenroutine war ein Prozess. Nicht alle Aktivitäten habe ich von Anfang an gemacht. Aber mit den Jahren habe ich immer mehr ausgebaut, weil ich gemerkt habe, wie gut mir das getan hat.

Als Angestellte

5:30 Uhr Aufstehen

  • Kein Snooze
  • Fenster aufreißen
  • Wasser trinken
  • Zitrone machen
  • Wieder ins Bett: Journaling
  • Yoga
  • Meditation
  • Duschen
  • Anziehen, fertig machen etc.
  • Vorbereitetes Frühstück einpacken
  • Mit Rad zur S-Bahn
  • Erst in der S-Bahn E-Mails, Facebook etc.

Dauer: ca. 2 Stunden

Auf der Arbeit: ca. 8:30 – 9:00 Uhr

Als Selbständige

7:30 Uhr Aufstehen

  • Kein Snooze
  • Fenster aufreißen, 60 Sekunden Atmen
  • Journaling im Bett
  • Wasser trinken
  • Zitrone machen
  • Küche aufräumen (äußere Ordnung schafft innere Ordnung)
  • Frühstück und Tee vorbereiten
  • Yoga
  • Meditation
  • Handy an
  • Duschen
  • Anziehen, fertig machen etc.
  • Frühstücken

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Am Schreibtisch: ca. 10:00 Uhr

Schnelle Tipps für den Anfang

  1. Klein anfangen. Suche Dir 1, max. 2 Dinge aus, die Du ausprobieren willst. Und dann los.
  2. Selbstdisziplin: Achte am Anfang besonders darauf, dass Du mal für eine bestimmte Zeit (z.B. 4 Wochen) dabei bleibst.
  3. Eigenen Weg finden: Lass Dich nicht von meiner oder anderen Morgenroutinen beirren. Deine eigene kann KOMPLETT ANDERS aussehen.

Warum ist die Morgenroutine die wichtigste Gewohnheit?

Strenggenommen ist ja eine Morgenroutine nicht eine einzelne Gewohnheit, sondern eine Sammlung von mehreren. Dennoch: Bewusst zu entscheiden, wie Du in den Tag starten willst, entscheidet über die Qualität Deines Tages. Und zwar jeden Tag aufs Neue. Tag für Tag. Ob Du gesund bist oder krank. Ob Du tolle Sachen vorhast oder ätzende Termine vor Dir liegen. Ob Du alleine aufwachst oder ob jemand neben Dir liegt. Ob Du Kinder hast oder nicht.

Nachdem ich mich seit vielen Jahren damit beschäftige, wie ich meinen Morgen gestalte, und entschieden habe, den Fokus auf mich zu richten, kann ich mittlerweile mit voller Überzeugung sagen: Meine Morgenroutine gibt mir Energie für einen ganzen Tag. Und meine Tage sind häufig lang und inhaltlich voll :-)

Gerade dann, wenn Du einen vollen Alltag hast, lege ich Dir ans Herz, Dich morgens mal nur mit Dir zu beschäftigen. Auch wenn das bedeutet, dass Du vielleicht als Erste aufstehst, wenn es noch dunkel und still ist. Diese Zeit nur für Dich hat das Potenzial, Dich für den Tag zu stärken. Du kannst ganz bewusst Deine Gedanken steuern und bestimmst somit Deine Haltung, wie Du den Dingen gegenübertrittst.

Es müssen keine Stunden sein. Schon 30 Minuten, die Du mit etwas Bewegung, positiven Gedanken und einem guten Frühstück füllst, sind gut investiert. Und ganz ehrlich: Alles ist besser als nichts. Für den Anfang reicht es, morgen den Wecker 5 Minuten früher zu stellen, und in dieser Zeit zu meditieren. Du wirst den Unterschied schnell feststellen. Und dann freiwillig früher aufstehen, weil Dir das so gut bekommt. Aber: Wenn du früher aufstehst als sonst, dann gehe bitte auch etwas früher zu Bett.

Eine Morgenroutine zu haben bedeutet also, der Welt zu sagen: Ich bin mir selbst wichtig. Ich achte auf mich. Ich sorge aktiv für meine Gesundheit und Zufriedenheit. Und genau das bekommst Du dann von der Welt auch zurück. Jeden Tag ein wenig mehr.

Erzähle mal in den Kommentaren: Was ist Deine liebste Angewohnheit morgens? Hast Du eine Morgenroutine? Woraus besteht sie? Ich bin gespannt :-)
Schreibe mir hier einen Kommentar und lass uns gemeinsam darüber austauschen.

(Photo by Astrubal Iuna)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „Einen Scheiß muss ich – So schaffe ich es, meine Bestimmung zu leben und trotzdem Marketing zu machen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Dieses kleine Wörtchen „muss“ macht uns so gerne das Leben schwer. Und selbst wenn wir auf unsere Wortwahl achten und den Begriff selten verwenden, so haben wir doch tief in uns abgespeichert, was wir alles „müssen“. 3x die Woche Sport machen, noch schnell eine Präsentation fertigstellen oder nach Essensplan einkaufen – all das und noch viel mehr macht ganz schönen Druck. In diesem Artikel gebe ich Dir einen Einblick in die besten Werkzeuge, wie Du Dich aus der „ich muss“-Falle befreist und so zu mehr Gelassenheit findest. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich sehr kopfgesteuert war. Auf meinen Verstand war ich nämlich immer stolz. Er analysierte und strukturierte blitzschnell und wusste sofort, was der nächste Schritt sein muss. Und da die Arbeit einen großen Teil meines Lebens ausmachte, war mein Kopf ständig gefragt. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn Dich das Thema „2 Dinge, um wirklich Dein wahres Selbst zu leben“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Wie kannst Du ab sofort ein besseres Leben leben? Erfüllter sein, Dich weniger stressen und mehr mit Dingen beschäftigen, die Dir wirklich guttun? In diesem Artikel teile ich sechs Inspirationen mit Dir, die Dich auf diesem Weg unterstützen. Wenn Du sie denn in Din Leben lässt. 

Nimm Dich so an, wie Du bist

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder von uns genauso, wie er ist, richtig und gut ist. Wenn Du in deinem Leben aneckst und Probleme hast, dann liegt es häufig daran, dass Du im für Dich falschen Umfeld bist oder die Signale des Lebens nicht richtig deuten kannst. Im falschen Umfeld fühlen sich die Dinge schwer an, das Leben ist anstrengend. In einem Umfeld hingegen, was zu Dir passt, gehen Dir die Dinge leicht von der Hand, Du bist im Flow.

Erlaube Dir, wirklich authentisch „Du“ zu sein. Warum solltest Du so auf die Welt gekommen sein, wenn es nicht „richtig“ wäre? Das macht aus Sicht der Evolution überhaupt keinen Sinn. Anstatt Deine Energie in Selbstzweifel zu stecken, überlege Dir lieber, was Du wirklich gut kannst und was Du machen möchtest. Und dann tue es.

Löse Dich von falschen Überzeugungen

Leider haben viele von uns gelernt, dass nur wer etwas leistet, auch Anerkennung verdient. Und dass Leistung mit Anstrengung verbunden sein muss. Genauso hast Du vielleicht gehört, dass Du in erster Linie arbeiten musst, um Geld zu verdienen. Der Spaß steht dabei nicht an erster Stelle. Diese Überzeugungen sind ein gefährlicher Trugschluss. Und was sie anrichten können, lässt sich jedes Jahr aufs Neue in diversen Krankenstatistiken nachlesen.

Mit solchen inneren Glaubenssätzen erschaffst Du Dir dein eigenes Weltbild. Je enger Du denkst, desto enger sind die auch die Möglichkeiten, in denen Du agierst. Mache Dir bewusst: Jede gesellschaftliche Norm, die Du spürst, besteht in Deinem Kopf. Ja, es wird Menschen geben, die ihr Leben anders leben wollen als Du und Deinen Lebensstil kritisieren. Du wirst mit Vorurteilen und veralteten Idealen konfrontiert werden. Aber mal ehrlich, findest Du denn alles toll, was andere aus ihrer Zeit machen?

Probiere Dich aus und gehe spielerisch ans Leben heran

Neugierde, Vertrauen und Freude an der Erfahrung – das sind die drei Dinge, die es braucht, um Herausforderungen meistern zu können, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Mit dem Ziel, ein selbstbestimmtes Leben mit einer hohen Lebensqualität zu leben. Dazwischen schleichen sich dann immer mal wieder Ängste.

Die Kunst ist, die Angst zu erkennen, und dann trotzdem weiterzumachen.

Sich nicht lähmen zu lassen, sondern es einfach zu versuchen. Denn ganz häufig laufen die Dinge viel besser, als wir uns das im Vorfeld ausmalen. Und das wiederum stärkt unser Selbstvertrauen. Deshalb ist es so wichtig, im tiefsten Inneren an sich und die eigene Großartigkeit zu glauben. Denn jeder von uns ist individuell und das ist gut.

Reduziere Stress in Deinem Leben

Nein, es ist nicht normal Stress zu haben. Und es ist auch keine Voraussetzung dafür, dass Du anerkannt und geliebt wirst. Beschäftigte Dich mit etwas, was Dir nachhaltig Entlastung in deinem Alltag bringt. Hierfür gibt es zwei Denkweisen: Du reduzierst die Stressursache. Oder Du wirkst mit einer Entspannungsmethode im Nachhinein dagegen an.

Nachhaltiger und wirkungsvoller ist, wenn Du Dich damit beschäftigst, was für ein Stress-Typ Du bist und unter welchen Gegebenheiten sich bei Dir Druck und Anspannung breit machen. Wenn du erkannt hast, was dies ist, kannst Du es auch ausschalten. Denk dran, es ist DEIN Leben und Du hast es selbst in der Hand.

Positiv denken

Du bekommst einen Job nicht? Vielleicht wird das Unternehmen bald pleite gehen. Ein Mann oder eine Frau interessiert sich (noch) nicht für Dich? Gib den Dingen Zeit, vielleicht braucht es einfach ein wenig oder es wartet jemand anderes auf Dich.

Mit der Kraft Deiner Gedanken kannst Du sehr viel bewirken. Letztendlich bewertest Du mit Hilfe deiner Gedanken selbst, wie Du die Welt siehst. Eine Sache kann entweder positiv oder negativ sein, das entscheidest Du. Wenn du dies als Grundlage Deines Denkens nimmst, dann fällt es Dir leichter positiv zu sein. Und je positiver Du in die Welt schaust, desto positiver kommen die Dinge zurück. Versuch es einfach mal.

Tue Dir konsequent etwas Gutes

Und das Wichtigste: Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Denn selbst, wenn Du Kinder hast oder Dich um deine Eltern kümmerst – nichts davon könntest Du tun, wenn es Dir nicht gut geht. Und mit gut gehen meine ich nicht, dass Du irgendwie über die Runden kommst. Nein, damit meine ich, dass Du konsequent, jeden einzelnen Tag darauf achtest, dass Du Dich wohl fühlst.

Das kannst Du trainieren, indem Du immer wieder darauf achtest, wie sich bestimmte Situationen in deinem Leben gerade anfühlen. Schreibe Dir das auf, das macht es transparenter. Irgendwann hast Du dann ein gutes Gefühl für Dich und Deine Bedürfnisse. Und dann handle danach. Und nicht vergessen: Schlage auch mal über die Stränge. Weg mit dem Perfektionismus, egal ob in Sachen Schokolade, Alkohol oder mal ein zu flotter Spruch in Gegenwart vom Chef. Das schadet Dir nur.

Und welche Inspiration lässt Du ab heute in dein Leben? Ich bin gespannt, was Du mitnehmen kannst. Schreib es gerne in die Kommentare.

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