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Selbstständig sein ist im Grunde total einfach. Du gehst zum Gewerbeamt und meldest Dich an. Oder Du meldest Dich beim Finanzamt als Freiberufler an. Und ab diesem Moment darfst Du im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit Umsatz machen. Total easy, oder?

Was ein bisschen schwieriger sein dürfte, ist also etwas anderes: Du darfst im Rahmen Deiner Selbstständigkeit dafür sorgen, dass du genügend Umsatz (eigentlich: Gewinn!) hast, um Deine Existenz zu sichern.

Und das ist genau der Punkt, vor dem viele zurückschrecken. Denn dieses SICHERN von Umsatz wird von einigen Menschen als UNSICHERHEIT empfunden.

Eigentlich komisch, oder? Du hast es selbst in der Hand und findest das UNSICHER. Und wenn Du Dich auf ein Unternehmen verlässt, dann ist das SICHER?!

Dabei liegt genau darin die größte Chance

Die Chance auf Wachstum.

Die Chance auf richtig Geld verdienen.

Die Chance darauf, dem Leben und der Welt Deinen Stempel aufzudrücken.

Ich finde das verdammt geil – und meine Kunden auch.

Und noch ein Gedanke dazu: Wenn Du glaubst, dass Du in der Angestelltenwelt sicher bist, dann bedeutet das auch, dass Du mit den Möglichkeiten, die Dir die Angestelltenwelt bietet, zufrieden bist.

Und diese Möglichkeiten sind nicht schlecht, das möchte ich gar nicht behaupten. Du bekommst jeden Monat Dein festes Einkommen, egal ob Du gut oder schlecht gearbeitet hast. Du bist im Krankheitsfall abgesichert und brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass Du komplett ohne Geld da stehst. Du arbeitest idealerweise mit netten Menschen in einem Team an einer Sache, die Dich zumindest halbwegs interessiert. Alles keine schlechten Argumente.

Ich bin also nicht dagegen, angestellt zu sein. Never.

Denn ich bin immer nur DAFÜR.

  • Für Selbstverwirklichung.
  • Für Freiheit.
  • Für das Erfüllen der eigenen Bedürfnisse.
  • Für das Ausprobieren.
  • Für das persönliche Wachstum.
  • Und am meisten für eine Welt, in der jeder das tun kann, womit es ihm gut geht.

Ob es Dir persönlich in der Welt des Angestelltenseins oder in der Welt der Selbstständigkeit besser geht, darfst Du also für Dich schauen. Lass Dir da von niemandem reinquaken, auch nicht von mir.

Ich bin aber davon überzeugt, dass es Menschen gibt, denen der Rahmen der Sicherheit verdammt viel zu eng ist. Ich bin so eine.

Wenn Du nun für Dich erkennst, dass Dir deine bisherige Angestelltenwelt zu klein geworden ist und wenn Du erkennst, dass Du mehr vom Leben willst, als tagtäglich die Stempelkarte durch zu ziehen, Dich in Meetings zu langweilen und abends erschöpft und frustriert nach Hause zu gehen, dann kannst Du Dich natürlich (anfangs meist nebenher) selbstständig machen. Das geht und so macht man das. Sicherheit und so!

Aber klar darf Dir dann das Folgende sein

Wenn Du mit den Annahmen und Mustern aus der Angestelltenwelt versuchst ein Business aufzubauen, dann wirst Du damit nicht allzu weit kommen. Und der allererste Change in Deinem Kopf darf sein, dass Du ab sofort selbst dafür verantwortlich bist, dass das Geld, was Du brauchst, um Deine Miete, Dein Essen und Dein Leben zu bezahlen durch DICH SELBST zu verdienen ist. Und alles, was DU SELBST in der Hand hast, was DU SELBST tun kannst, das ist doch verdammt SICHER, oder?!

Und mit Change meine ich, das Du es als eine Wohltat sehen darfst, dass Du ab sofort

  • diese Freiheit
  • diesen Raum
  • diese Energie
  • und diese Liebe

für Dich gewählt hast. Es ist keine Last. Es ist keine Strafe. Es ist kein Druck. Das mit dem Geld verdienen.

Es ist nur Last, Strafe und Druck, wenn Du in Deinem Kopf meinst, dass es Last, Strafe und Druck ist.

Tatsächlich es ist eine riesen Chance, der Du dich mit voller Liebe und mit Deiner ganzen Energie stellen darfst.

Bist Du an Bord?

Vergiss nicht: Change what needs to be changed. Fang dabei in Deinem Kopf an und sieh die Selbständigkeit als Chance, in der Du mit Liebe und Energie Deinen Umsatz sichern darfst.

(Photo by Seth Doyle)