Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal mit dem Begriff Sternenseele in Verbindung kam. Doch ich erinnere mich noch an den Moment, als ich erkannte, dass genau dies „mein Schicksal“ ist. Es war im Sommer 2019 und ich befand mich zu diesem Zeitpunkt auf Teneriffa auf einer Art „spirituellen Reise“.

Gefühlt war in dieser Zeit meine komplette Welt zusammen gebrochen (nicht das erste Mal). Ich hatte neue Informationen über die Welt, in der wir leben erhalten, und suchte verzweifelt nach einem Weg, wie ich damit sein, leben und wirken konnte. Ich brauche nicht erwähnen, dass je krampfiger ich suchte, desto weniger ich fand.

In einem Zustand höchster Verwirrung, in dem ich das erste Mal Astralreisen erlebte (ich verließ meinen Körper, sah mich weiter auf dem Bett liegen und flog über mir herum), kam der Begriff der Sternenseele wieder in meine Welt.

Was ist eine Sternenseele?

Eine Sternenseele ist eine Seele, die nicht von diesem Planeten kommt. Sie fühlt sich in dieser Welt wie eine Fremde, wie eine Außerirdische – also permanent anders. Ihre Verbindung in die geistige Welt ist natürlicherweise sehr stark. Durch die Jahrzehnte lange Dualität auf der Erde kann die Sternenseele jedoch die tiefe Verbindung zum Licht, das sie über alle Maßen ist, nicht mehr richtig fühlen. Die Erde und das normale Leben erscheint ihr permanent seltsam, sie eckt oft an, fühlt sich wie ein Außenseiter, sieht und fühlt mehr als andere und erschafft sich damit in Zuständen höchster Dualität permanent neue Herausforderungen und Hürden im Leben.

Obwohl es oft schwierig ist, ist es für eine Sternenseele doch so wichtig, genau diesen Weg zu gehen und diese zutiefst menschliche Erfahrung zu machen. Denn je mehr sie sich dieser bewusst wird und zu ihrer wahren Kraft findet, umso wirksamer wird sie in der Begleitung von Menschen in eine neue Zeit (was ihre wahre Aufgabe ist).

In dieser Zeit kam der folgende Text zu mir. Dieser diente mir damals sehr, deswegen möchte ich ihn dir weiterreichen. Von wem er genau geschrieben wurde, weiß ich leider nicht, deswegen gebe ich die Quelle an, von der ich diesen Text habe.

Das Märchen der Sternenseelen

Vor langer Zeit, in der lichten Welt, wurde eine Entscheidung getroffen.

Zu jener Zeit wurden die Herzen der Sternenwesen erschüttert von einem Ruf. Einem lautlosen Schrei, ausgesandt von Millionen von Seelen. Ein Schrei, der die Sternenwesen so tief berührte, dass Millionen von ihnen diesem Ruf folgten, tief hinab in die Dimensionen, an einen der dunkelsten Orte des Universums.

Dieser Schrei kam von der Erde, diesem kleinen Planeten, auf dem Milliarden von Seelen sich tief verstrickt hatten, auf dem das Wissen um die Lichtwelt beinahe verloren war. Ein Ort so fern dem Licht, dass sich fast alle Seelen dort im Vergessen verloren hatten.

Obwohl der Fall tief war, zögerten die Sternenwesen nicht. Ihr Entschluss kam nicht aus dem Verstand, sondern war eine direkte Antwort des Herzens auf diesen Ruf. Viele von ihnen wussten zudem gar nicht, was sie erwartete – die meisten hatten sich niemals vom Licht entfernt.

Die Ältesten verstanden den Wunsch der Sternenwesen, und doch mussten sie einige Worte der Warnung sprechen. „Die meisten von euch“, so sagten sie, „werden alles vergessen. Ihr werdet nicht wissen, wer ihr seid, noch woher ihr kommt, noch wozu ihr auf der Erde seid. Ihr werdet genauso verloren sein, wie alle Seelen dort. Ihr werdet euch in einer Welt wiederfinden, in der alles verkehrt herum ist. Euer Heimweh wird groß sein. Der Schmerz, vom Licht getrennt zu sein, ist unbeschreiblich. Ihr habt ihn nie erlebt und für euch wird die Verzweiflung beinahe unerträglich scheinen. Viele von euch werden es nicht schaffen, werden verloren gehen und für viele Leben in Dunkelheit versinken.“

Die Sternenkinder hörten dies, aber sie verstanden es nicht. Sie kannten nur Licht, sie waren nie von ihm getrennt gewesen.

„Diejenigen von euch“ fuhren die Ältesten fort „die ihren Schmerz überwinden und sich zu erinnern beginnen, werden den gleichen Weg gehen müssen, wie die Erdseelen auch. Ihr müsst ihre Lage verstehen lernen – es ist der einzige Weg, ihnen zu helfen. Wisset, dass ihr das Licht in euren Herzen tragt, es wird euch eine Flamme sein, wenn die Dunkelheit groß ist. Mit der Zeit werdet ihr lernen, euch wieder mit dem Licht zu verbinden. Jedes Mal, wenn dies gelingt, schafft ihr die Möglichkeit für andere, es euch gleich zu tun. Je tiefer ihr euch mit dem Licht verbindet, je stärker es in euch lebendig wird, desto mehr werdet ihr wie Öffnungen sein im dunklen Schleier dieser Welt. Öffnungen, durch die das Licht endlich wieder auf die Erde fließen kann.“

Die Sternenseelen wollten mehr erfahren.

„Lasst es uns euch so erklären: Die Erde ist ein Ort des Lärms, der das Stille Lied vergessen hat. Es wird schwer sein, sich in diesem Lärm an das Stille Lied zu erinnern. Aber ihr werdet es finden, tief in euren Herzen und ihr werdet beginnen, es mit eurem Wesen zu singen. Es wird nur ein leiser Hauch sein, aber er wird beginnen, andere Seelen zum Schwingen zu bringen und mit der Zeit werden sich einige an das Stille Lied zu erinnern.“

Es geschah, dass die Sternenseelen in drei Wellen auf der Erde eintrafen.

Die erste Welle hatte allein die Aufgabe sich zu erinnern, die Tür zu öffnen, eine erste Frequenz auf der Erde zu verankern und die Kruste der Dunkelheit aufzubrechen. Ihr Erscheinen würde die Erinnerung an das Licht wachrufen und spirituelles Wissen wieder in der ganzen Welt verfügbar machen.

Die zweite Welle hatte so weit bessere Voraussetzungen. Ihre Aufgabe war es, die Schwingung weit genug zu erhöhen, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Seelen der dritten Welle in diese Schwingung geboren werden könnten. Ihre Aufgabe war es, einfach nur sie selbst zu sein, die Verbindung zum Licht zu halten und so die Welt um sie herum zu beeinflussen. Sie sollten auch die Seelen der dritten Welle in Empfang nehmen.

Die Seelen der dritten Welle würden so in der Lage sein beinahe mit ihrem ganzen Licht zu inkarnieren. Sie könnten sich rasch erinnern und schon bald ganz bestimmte Missionen antreten, welche alle Aspekte der Welt wieder ins Licht führen sollten.

Doch die Alten sollten recht behalten: Die Verluste waren riesig. Große Teile der ersten Welle beging Selbstmord, andere verloren sich in Depressionen und in Drogen. Trotzdem blieben genug von ihnen übrig, um die nötige Frequenz auf der Erde zu stabilisieren. Diese erste Welle inkarnierte in der Zeit zwischen 1945 und 1960. Sie wurden bekannt als die Hippies.

Die zweite Welle inkarnierte in den 70er und 80er Jahren. Obwohl ihre Voraussetzungen sehr viel besser waren, verloren sich auch bei ihnen Tausende in Drogen und Wahnsinn. Doch jene, die sich erinnerten, brachten starke Energien zurück auf die Erde. Die meisten von ihnen sind eher Menschenscheu, obwohl es ihre Aufgabe wäre, unter Menschen zu sein, was die Sache sehr schwierig gestaltete. Jene, die trotz allem ihren Weg fanden, wurden Helfer, Heiler, Aktivisten und Künstler. Obwohl nicht viele von ihnen ihre volle Kraft und Größe erreichten, konnten sie doch erreichen, wozu sie gekommen waren.

Die Dritte Welle wurde bekannt unter dem Namen Indigo-Kinder. Diese Menschen sind jetzt Teenager oder in ihren Zwanzigern. Sie haben den Auftrag, die Strukturen dieser Welt zu verändern, aber sie kommen mit einer so hohen Schwingung, dass die Welt für sie teilweise unerträglich ist. Finden diese Seelen ihre Bestimmung, sind sie nicht aufzuhalten. Sie haben die Kraft, Millionen von Seelen zu helfen, sich aus den Verstrickungen der Matrix zu befreien. Noch immer inkarnieren Seelen der dritten Welle und diese neuen Kinder haben Fähigkeiten und Gaben, die bisher auf dieser Erde sehr selten waren. Sie sind die Hoffnung dieser Welt.

(Quelle: https://den-weg-gehen.de/sternenseelen/)

Mit dem Eingeständnis, dass ich genau das bin – eine Star Soul – wurde vieles in meinem Leben viel leichter. Ähnlich wie mit früheren Erkenntnissen, wie z. B. dass ich hochsensibel bin, gab mir das einen gewissen inneren Rahmen und dadurch neuen Halt im Leben.

Für eine Sternenseele ist eine Art „tiefer Weltschmerz“ – insbesondere in den unbewussten bzw. teil- bewussten Jahren – sehr normal. Als Sternenseele fühlst und siehst du einfach mehr als andere. Vieles der weltlichen (westlichen) Normalität ist in den Augen der Sternenseele komplett unverständlich.

Hier einige kleine Beispiele aus meinem Erleben:

  • Ich habe schon in der Bank nie verstanden, warum man sich siezen muss und warum das angeblich Respekt ausdrückt (bzw. fehlenden Respekt, wenn man es nicht tut). Wir sind doch alle gleich.
  • Ich habe nie verstanden, warum ich schlechtere Noten in der Schule habe als andere, nur weil ich mich mündlich nicht beteilige (was ich nicht konnte, da die Energien dort mich aufgefressen und ausgelaugt haben).
  • Ich habe in meinen früheren Jobs immer die Stimmung des kompletten Flurs, wo wir saßen, gefühlt, wenn ich dort morgens ankam – inklusiver der Stimmung des Vorstands, der quasi „neben uns“ im Flur saß (nur mit einer Trennung dazwischen).
  • Ich habe nie verstanden, warum die Menschen sich nicht einfach lieben, offen und tief miteinander sprechen und gegenseitig unterstützen.
  • Deswegen habe ich auch nie verstanden, wofür es eigentlich Anwälte und Versicherungen braucht.
  • Ich konnte nicht verstehen, wie man freiwillig in ein Beamtenverhältnis geht und das auch noch als „sicher“ empfindet.
  • Ich hatte auch immer schon Schwierigkeiten mit Autoritäten, denn für mich sind alle Menschen gleichgestellt.

Der große Schmerz der Sternenseelen

Und obwohl ich vieles nicht verstand, machte ich doch bei vielem mit. Es war das starke „So macht man das“ in diesem Leben, auf dieser Welt, auf diesem Planeten – uralte Konditionierungen, die Wirrungen und Illusionen der Dualität, die mich prägten. In mir war eine so große Angst, wirklich nicht dazu zu gehören und nicht geliebt zu werden. Das manifestierte sich natürlich in meinen früheren Jahren, so dass ich oft wirklich Außenseiterin war und nicht geliebt/anerkannt wurde.

Der große Schmerz entsteht in dem Erleben des vermeintlich Realen, was vermeintlich richtig und überall um uns herum zu sehen ist, in der großen Diskrepanz zu dem, was in unserem Inneren fühlbar und wirklich wahr ist. Der Schmerz ist oft riesig und entlädt sich in Krankheiten, wie z. B. bei mir durch meine Krebsdiagnose.

Dadurch entsteht eine große Leere in uns, denn der erste Gedanke ist meist, dass du „offensichtlich falsch“ bist – denn alle anderen Menschen scheinen normal und happy. In dieser Leere laufen oft die Tränen. Die Entrücktheit vom Leben und dem, was eigentlich wahr ist, scheint so immens, dass es auf den ersten Blick keinen Weg gibt in ein glückliches, „normales“ Leben.

Es ist eine Zerrissenheit in uns, denn einerseits hat das Leben auf der Erde so wunderschöne Momente (gerade Sternenseelen können dies gut spüren) und ist lebenswert. Genauso sind aber auch die dunklen Stunden oft wirklich heftig, denn das Gefühl von Heimatlosigkeit bzw. der Wunsch, endlich anzukommen, ist so stark.

Es sind Trennungsschmerzen – die Trennung von unserem wahren, göttlichen Selbst. Und als Sternenseele auch die Trennung von unserem Heimatplaneten, von dem Ort, von dem wir in Wahrheit kommen.

Die weltliche Lösung als Übergang

Was eine Sternenseele in ihrem großen Schmerz dann oft tut, unterteilt sich nach meiner Erfahrung in zwei Bereiche:

  1. Sie zieht sich zurück. In ihr Inneres, denn da ist es endlich mal ruhig. In ihre eigenen vier Wände, denn diese sind vertraut. In eine Selbständigkeit, um sicher vor den anderen Menschen zu sein.
  2. Oder sie kompensiert stark im Außen. Dies ist der Weg der Ablenkung, des Serien-Binge Watchings oder des ständigen Feierns. Hier sind auch Süchte, wie z. B. nicht leicht erkennbarer Rotwein-Alkoholismus (oft bei uns Frauen) oder Zucker.

Die Aufgabe der Sternenseelen

Die Aufgabe der Sternenseelen ist im Grunde ganz einfach (auch wenn es nicht leicht ist). Die Sternenseelen sind höher-schwingende Wesen und unterstützen in dem großen Wandel, der auf der Welt eingeleitet ist und passiert, die Menschheit dabei, diesen Weg zu gehen.

Dafür ist es natürlich wichtig, dass das innere Fundament der Sternenseele steht. Sie braucht ein gewisses Bewusstsein darüber, wer sie in Wahrheit ist und was sie hier tut.

Nach meiner Erfahrung dreht es sich dabei um folgende Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Wo gehöre ich hin?
  • Was passiert auf der Erde?
  • Was ist meine Aufgabe?

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass jede Sternenseele diese Fragen mit unterschiedlichem „Ergebnis“ beantworten wird. Auch wird sich selbstverständlich mit der Zeit und der Erfahrung das Verständnis vertiefen und verändern bis hin zu, dass alte Ideen weggeschmissen werden, weil etwas anderes „wahrer“ ist.

Jede Sternenseele findet hier also ihre eigenen Antworten und wird auf unterschiedliche Art und Weise ihren Auftrag ausüben und Menschen begleiten.

Nach meiner Erfahrung wählen die meisten Sternenseelen einen möglichst freien Lebensstil mit hohen persönlichen Freiheitsgraden. (Diese Freiheitsgrade sind ein wichtiger Bestandteil von New Business. Hier findest du einen Blogartikel dazu.)

Beispiele dafür:

  • Als Hausbesitzer (um die Abhängigkeit von Vermietern zu lösen)
  • Im Ausland leben (wo Deutschland zu eng und geregelt erscheint).
  • Selbständig oder unternehmerisch wirken (um zum einen die persönliche Mission bestmöglich unterzubringen und eben auch die Abhängigkeit von Chefs und Unternehmen der alten Zeit aufzulösen)

Natürlich entsteht Freiheit immer in dir selbst und manifestiert sich dann im Außen, so dass es auch möglich ist, dass du in vermeintlich „unfreien“ Rahmenbedingungen für dich Freiheit empfindest und lebst. Und doch ist es in meiner Beobachtung so, dass der Druck in diesen alten Strukturen oft zu groß wird und so ein Ausbrechen (manchmal auch temporär) tatsächlich lebensnotwendig ist. Auch wenn dies vor allem dazu dienen darf, weiter zu gehen und tiefer hinzuschauen.

Die Botschaft der Sternenseelen

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Menschen im Kern uns alle das Gleiche wünschen und gar nicht so „verschieden“ sind, wie es sich manchmal anfühlt, wenn wir durch die Brille der Dualität blicken.

Wir wünschen uns

  • dass wir das sein dürfen, was wir in Wahrheit sind
  • dass wir einfach so geliebt werden
  • ohne dass wir dafür jemand anderes sein
  • oder etwas Bestimmtes tun müssen.

Eine Sternenseele hat die Aufgabe, genau diese Botschaft – in deiner sehr persönlichen Art und Weise – in die Welt zu bringen und Menschen auf dem Weg dahin zu begleiten.

Dein persönlicher Ausdruck

Da es so wichtig ist, dass eine Sternenseele ihre großen Gaben erkennt, anerkennt und diese zum Ausdruck bringt, unterstütze ich seit Start meiner Selbständigkeit (mittlerweile 5 Jahren) Menschen, genau dieses tiefe Verständnis über sich zu erlangen und das als Sprungbrett in das kraftvolle Wirken zu nutzen.

Dabei ist es nicht wichtig, ob du dich als Sternenseele verstehst oder nicht. Der eine braucht diesen Begriff für das eigene Verständnis (so ist es auch mit Kategorien wie Hochsensibilität, Scanner-Persönlichkeiten oder dem eigenen Human Design Typ), der andere nicht.

Wichtig ist, dass du nichts von dem, was ich hier schreibe, als persönliche Ausrede benutzt, um in den „weltlichen Übergangslösungen“ steckenzubleiben.

Es ist deine Aufgabe weiterzugehen und deinen persönlichen Ausdruck immer mehr zu finden und damit den Menschen zu dienen. Damit wird es auch dir selbst immer besser gehen, es wird dir Halt geben und du wirst eine tiefe Sicherheit in dir selbst erkennen. Bleib dran – auch wenn es dich mal innerlich zerreißt.

 

Wenn ich dich dabei begleiten darf, die großen Gaben deiner Sterbensseele zu erkennen und auch zu nutzen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Kristopher Roller on Unsplash)

Mein persönlicher Jahresrückblick bringt eine Sache nach oben, die sich konsequent durch’s Jahr gezogen hat und in allen Bereichen meines Lebens wichtig war.

ICH SELBST SEIN UND BEI MIR BLEIBEN

Und manchmal ist das echt nicht so easy-peasy.

Dann wenn …

  • dein Coach dir was sagt und es sich im Grunde stimmig anhört, du auch anfängst, es zu tun, dann aber aufhörst, weil es doch nicht das Richtige für dich ist
  • dein Partner mit seinen Bedürfnissen, Ängsten & Sorgen um die Ecke kommt, häufig auch unbewusst, und du das als feinfühliger und sensibler Mensch sofort spürst und ihm*ihr am liebsten direkt helfen willst
  • deine komplette Online-Blase voll von 6-7-stellig ist und du spürst, dass es nicht dein Weg ist, sich aber der eigene Weg noch nicht so wirklich gezeigt hat

Denn was bedeutet – ich selbst sein – im Kern?

Erkenne dein wahres Selbst

Erstmal natürlich dich selbst überhaupt zu (er-)kennen und zu lernen, was gut für

  • dich,
  • dein Wachstum,
  • dein Business,
  • deine Partnerschaft,
  • dein Leben
  • und so weiter ist.

Und mit dem ER-kennen folgt dann etwas, was auch echt ganz schön intensiv sein kann. Nämlich eine KONSEQUENZ. Denn … in den allermeisten Fällen … also nur so 99,9 Prozent oder so … tragen wir doch noch irgendwo eine Maske, leben einen Umstand, der besser den anderen als uns selbst gefällt oder reagieren in festgefahrenen Mustern und Konditionierungen auf unsere Umwelt.

Die Veränderung

Heißt.

Es braucht einen Change. Einen Wandel. Einen Shift. Eine Veränderung.

Durch TUN.

Wenn DU DICH WIRKLICH ERKENNST … also DICH ERINNERST, WER DU WIRKLICH BIST UND SEIN KANNST … dann bedeutet es eben auch, du zu sein UND danach zu handeln.

Die Veränderung

Dieses Jahr hat das bei mir dazu geführt, dass ich konsequent etwas fortgesetzt habe, was im April 2017 mit meiner Erkrankung beginnen durfte.

Und glaube mir, das zeigt sich überall.

  • Im Business.
  • In Freundschaften.
  • In der Familie.
  • Im Wohnen.
  • Im Gesundheitlichen.
  • In Beziehungen.
  • In der Partnerschaft.

Und, und, und.

Mit Fug und Recht darf ich sagen, dass ich in den letzten Jahren 360 Grad meines Lebens gedreht habe.

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Und weißte was?

Das ist das Geilste, was ich jemals getan habe. Und NEIN, es war NICHT jeden Tag das Geilste. Es ist nämlich in echt auch ganz schön heavy, belastend und wirklich schwer und schwierig. Und JA, es ist dennoch in Summe das Geilste. Denn DU SELBST ZU SEIN und dir zu erlauben, dein Leben und dein Business nach deiner inneren Wahrheit zu gestalten, ist ein Geschenk.

Aber es ist das EINZIGE, was sich für mich als immer wahr herausgestellt hat. Es gab und gibt diesen inneren Ruf in mir (und auch bei all meinen Coachees und den Menschen, die ich begleiten darf).

Es ist eine Entscheidung FÜR den Seelenruf. FÜR Wachstum. Und FÜR DICH in deinem wahren inneren Kern.

Und obwohl es sich nicht immer anfühlt wie Ringelpietz mit Anfassen, so erlebe ich doch Tag für Tag, wie immer mehr Menschen erwachen und sich aufmachen, etwas in sich zu finden, was sie vorher verzweifelt im Außen gesucht haben. Ich darf erleben, wie Menschen in sich ihre Aufgabe erkennen, sich danach ausrichten und der Welt damit ihren Stempel aufrücken. Und ich darf begleiten, den eigenen, persönlichen Weg in ein Business & Leben in Klarheit, Bewusstsein und Fülle zu finden und zu gehen, was eben für jeden Menschen individuell anders aussieht.

Vor der Veränderung musst du dich entscheiden

Dies alles geschieht in meinem Leben nur, weil ich im April 2017 eine Entscheidung getroffen habe.

  • Für MICH.
  • Für LEBEN.
  • Für WAHRHAFTIGKEIT.
  • Für LERNEN.
  • Für WACHSEN.
  • Für VERANTWORTUNG.
  • Für LIEBE.

Und ich werde nicht müde, dich immer wieder daran zu erinnern, dass du diese Entscheidung ebenfalls treffen darfst. Und ja, sie auch regelmäßig erneuern darfst. Genau gerade dann, wenn dir der Arsch auf Grundeis geht, weil die neuen Dinge (Fühlen was wirklich ist! Leben und Business in Liebe! Uuuuuund … Handeln ohne Angst!)  sich noch so verdammt ungewohnt anfühlen.

Hast du dich schon entschieden du selbst zu sein und dir zu erlauben, dein Leben und dein Business nach deiner inneren Wahrheit zu gestalten? Teile gerne in den Kommentaren, wo DU stehst.

Wenn ich dich auf diesem Weg begleiten darf und du deinem Seelenruf jetzt folgen möchtest, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Andrew Neel

Regelmäßig spreche ich darüber, warum eine Vision wichtig ist und wie du sie umsetzt. Mit Start ins eigene Business ist das ein Thema, mit dem sich jeder beschäftigen darf. Und auch wenn du schon länger dabei bist, lohnt ein regelmäßiges Update.

Denn eine starke Vision gibt dir den Handlungsrahmen für dein Business vor. Damit hast du im Business-Alltag weniger Aufwand, Entscheidungen zu treffen bzw. dich auszurichten. Denn wenn du innerlich klar ausgerichtet bist, kannst du in den täglichen To-Do’s intuitiver vorgehen.

Im Video (ca. 24 Minuten) erfährst du

  • den Unterschied zwischen Vision und Zielen
  • warum du eine Vision für dein Business & Leben haben solltest
  • wie du es schaffst, smart beides miteinander zu verzahnen
  • und warum deine Intuition dabei eine wichtige Rolle spielt
Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und Du richtig durchstartest 🚀

Steckst du auch noch fest in Sachen Vision? Spürst du, dass mehr in dir steckt, bekommst es aber nicht zugreifen? Und möchtest du auch planen können – aber aus dem Bauch, nicht aus dem Kopf?

Dann unterstützt dich mein Selbstlernkurs „Von der Vision zu intuitiven Zielen“. Du erstellst darin dein Vision Board, analysierst es und findest die Bereiche in Business & Leben, die du anpacken möchtest. Du formulierst deine Ziele und nutzt meine bewährten Planungstools für eine absolut flexible und intuitive Planung.

Der Kurs eignet sich auch für Angestellte ohne eigenes Business.

(Photo by Roberto Nickson)

 

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und du richtig durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Das neue Jahr ist ein paar Wochen alt und damit ist ein guter Zeitpunkt, um sich noch mal über das Thema „Ziele für 2018“ zu unterhalten. Ich selbst bin überhaupt kein Fan von den klassischen „guten Vorsätzen“. Nachdem ich aber im Dezember OP-bedingt etwas eingerostet war, habe ich mir zum Jahreswechsel doch das eine oder andere vorgenommen. Und mir fällt immer wieder auf, dass ich nicht alle Ziele, die ich mir setze, gut einhalten kann. Geht dir das auch so?

Obwohl ich ganz genau weiß, wie viel besser es wäre, keinen Zucker zu essen, immer 8 Stunden zu schlafen und weniger auf Facebook rumzuhängen, so fällt mir doch die Umsetzung ehrlich schwer. Woran aber liegt das? Dass ich (und bestimmt auch du) bei bestimmten Sachen Gas geben kann und bei anderen will es einfach nicht klappen?

Nachdem mich das Thema nicht nur selbst umtreibt, sondern es ja auch in jeder Coaching-Session um Ziele geht, habe ich mir das Thema genauer vorgenommen.

Woran liegt es, wenn Ziele nicht flutschen?

  1. Deine Ziele kommen von außen. Man könnte auch sagen: Es sind nicht deine eigenen Ziele. Häufig setzen wir uns Ziele, weil wir denken „ich müsste mal“. Dahinter stecken gesellschaftliche Konventionen, wie z.B. der Wunsch nach dem Idealgewicht. Insbesondere zum Jahreswechsel, wenn die Zeit der Neujahrsvorsätze ist, nehmen sich viele Menschen Dinge vor, die sie im tiefsten Grund ihres Herzens gar nicht wollen. Und genau das ist der zweite Grund.
  2. Deine Ziele sind im Kopf entstanden. Man könnte auch sagen: Du hast bei der Formulierung deines Ziels vergessen, dein Herz bzw. deine Seele zu befragen. Der Kopf, also deine vernünftige Seite, flüstert dir zu „Iss keinen Zucker“. Aber dein Herz kann es nicht, weil mit dem Essen von Schokolade ein Bedürfnis befriedigt wird, was schwerer wiegt als die Vernunft.
  3. Deine Ziele berücksichtigen nicht dein „Warum“. Man könnte auch sagen: Du bist dir über deine wahren Ziele noch im Unklaren und hältst dich an der Oberfläche auf. Wenn du nicht weißt, was du dir tief in dir wirklich wünscht, und wofür du wirklich bereit wärst, etwas zu tun, so hast du bei der Umsetzung nicht genügend Motivation.

Was fehlt ist die innere Relevanz

Wenn du dir also Ziele setzt, die du nur halbherzig anstrebst, dann ist die Chance groß, dass du dein Ziel nicht erreichst. Und nicht nur das …

So oft machen wir uns deswegen innerlich richtig fertig.  Kennst du das auch, dieses Gefühl so unzuverlässig / undiszipliniert / faul / unordentlich / unsportlich zu sein? Und schielst du dabei auf die anderen, die scheinbar alles mühelos / mit Freude / in kürzester Zeit erreichen.

Und was bleibt? Ein doofes Gefühl. Der Eindruck, nichts auf die Kette zu kriegen. Totale Demotivation setzt ein. Frust. Und damit hast du wirklich überhaupt nichts erreicht.

Dieses Muster kannst du durchbrechen

Gerade bei großen Veränderungen im Leben reicht ein Ziel häufig nicht aus. Und das sage ich als ehemalige, leidenschaftliche Projektmanagerin, die die perfekte Zielformulierung quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat.

Große Veränderungen sind z. B. ein komplett neuer Job, der Wechsel vom Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit, ein neuer Wohnort oder die Neuausrichtung des eigenen Lebens nach schwerer Krankheit oder Trennung.

Immer dann also, wenn du viel Kraft für eine Sache brauchst, da die Veränderung entsprechend mächtig ist, darfst du richtig groß träumen. Und zwar von einer Vision.

Eine Vision ist ein langfristiges Bild bzw. Vorstellung von etwas, z. B. von deinem Leben allgemein oder auch von einem Teil-Baustein, wie deinem Business bzw. Job.  Ohne Vision willst du eine große Veränderung, aber schaffst es nicht so richtig. Du trittst auf der Stelle, weißt nicht, wo du anfangen sollst und alles wirkt so übermächtig.

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Was eine Vision für dich bedeutet

Das lässt sich gut in dem Zitat von Antoine de Saint-Exupery erkennen:

 „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Eine Vision …

  • ist langfristig ausgerichtet und bietet dir genügend Zeit für die Schärfung deines Traumes und auch für die Erreichung.
  • darf in den buntesten Farben, lautesten Geräuschen und schönsten Gefühlen entstehen.
  • geht direkt an deinen wahren, authentischen Kern und berücksichtigt dein Unterbewusstsein.
  • kommt direkt aus deinem Herzen. Sie ist damit absolut intrinsisch – also von innen her kommend.
  • berücksichtigt dein Wofür und die Frage „Warum tust du etwas?“
  • entfaltet eine starke Motivationswirkung.

Eine gute Vision dockt also direkt an deiner Sehnsucht an. An dem, was ganz tief in dir da ist, und darauf wartet, entdeckt zu werden. Sie entsteht nicht im Verstand, sondern kommt aus der Tiefe deines Herzens bzw. aus deiner Seele.

Wenn du deine Vision kennst

Alleine das Beschäftigen mit deiner Lebensvision wird etwas in dir verändern. Es setzt ganz neue Gefühle und Gedanken in dir frei. In dem Moment, wo du das erste Mal spürst, wo du wirklich hin willst, kommen meist körperliche Reaktionen mit ins Spiel. Plötzlich kribbelt es in den Füßen oder Händen und in deiner Brust flattert es, als seist du verliebt. Und du bist ja auch verliebt:

Verliebt in dein eigenes Leben.

Verliebt in die Gestaltungsmacht, die du besitzt. Verliebt in die Hoffnung, dass sich die Dinge für dich zum absolut Positiven verändern.

Das Arbeiten an der eigenen Lebensvision entfacht häufig große Emotionen. Da ist die Freude, die dich überkommt, wenn du die Dinge das erste Mal in einem neuen, übergeordneten Zusammenhang erkennst. Die grenzenlose Motivation, wenn du endlich losläufst und dir beim Laufen sicher bist, die richtige Richtung erwischt zu haben.

Aber es kommen auch deine schlimmsten Ur-Ängste hoch: Die Angst zu Versagen. Die Angst zu scheitern. Die Angst, das Falsche zu tun. Scham. Zweifel. Unsicherheit. Ängste entstehen, weil du im Kopf das Worst-Case-Szenario durchgehst und dich unweigerlich fragst, was das Schlimmste ist, was passieren könnte. Und dann setzt die Angst ein. Diese Angst zeigt dir aber auch auf, dass du genau da richtig bist. Du solltest deine Angst als Wegweiser nutzen.

Und deine bisherigen Ziele?

Vielleicht ist gerade nicht die Zeit für kleine Ziele à la 5 kg abnehmen. Vielleicht ist einfach Größeres dran. Aber vielleicht haben deine Ziele auch in deiner Vision ihren Platz gefunden. Denn gute, wichtige Ziele leiten sich immer aus einer Vision ab. Und viele bisher als schwierig empfundene Dinge passieren dann plötzlich fast von allein.

Wenn du mit der Arbeit an deiner Vision beginnst, mach dich also auf alles gefasst. Du wirst spüren, dass selbst kleine Schritte dir guttun. Du wirst zufriedener sein, weil du deine Aktivitäten in ein großes Ganzes einordnen kannst und weißt, wofür du etwas tust. Auch wenn es noch nicht erreicht ist. Rückschritte gibt es immer – aber plötzlich sind sie nicht mehr so schlimm. Du kannst viel leichter wieder dort ansetzen, wo du aufgehört hast.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Vision zu erkennen, dann melde dich gern bei mir. Gehe damit einen ersten Schritt und erschaffe deine persönliche Vision. Verankere sie nachhaltig in deinem Leben. Du wirst sehen, wie viel Kreativität freigesetzt wird und wie viel Freude Veränderung macht.

(Photo by Mike Wilson)