Vor kurzem habe ich mich mit meinem 2. Tattoo beschäftigt und surfte deswegen häufiger mal auf Websites von Tätowierern. Und was sieht man da recht häufig?! Die „Wanna Do’s“ – bereits gezeichnete Bilder des Tätowierers, die er gerne unter die Haut bringen möchte.

Und ebenso sieht man dann auch, welche Bilder schon „sold“ und welche noch zu haben sind. Diese Wanna Do’s werden also demnächst ihren Weg in die Haut eines Menschen finden. Und es freuen sich dann hoffentlich Tätowierer UND Tätowierter, dass so eine schöne Zeichnung für die Ewigkeit verewigt wurde.

Nun ist so ein Business keine Tätowierung, denn theoretisch könntest Du das jederzeit wieder eindampfen, wenn es Dir nicht taugt. Das geht bei einem Tattoo nicht, schon gar nicht durch „Dampfen“.

Gewisse Parallelen sind aber doch zu beobachten

So wie manche Tätowierer „Wanna Do’s“ entwerfen, und es manche Menschen gibt, die sich in ein „Wanna Do“ verlieben und dieses fortan und dauerhaft auf der Haut tragen wollen … so gibt es auch Coaches, die ein Wanna Do-System fürs Business entwickeln, und es gibt Menschen, die exakt dieses Wanna Do-System fürs Business lernen wollen.

Und es gibt nichts, absolut rein gar nichts, dagegen einzuwenden! Es ist nur nicht meins … Und auch nicht das meiner Kunden.

Nehmen wir mal mein geplantes Tattoo.

Weißt Du, was mir dabei das Wichtigste ist? Du ahnst es vielleicht schon, denn vielleicht folgst Du mir schon etwas und kennst mich daher gut. Ich löse auf: Individualität.

Ich meine. Da kommt was auf meinen Körper. Das bleibt da FÜR IMMER (so der Plan …). Das MUSS (ja, wirklich) was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH. Klar, oder??

Wieso sollte das bei meinem Business anders sein?!

Mein Business ist MEINS. Das bleibt FÜR IMMER (so der Plan …) Das MUSS (ja, wirklich), was ganz BESONDERES sein. Was SUPERGUT zu mir passt. Was MICH repräsentiert und zeigt. Und es darf KEIN ANDERER haben. Nur ICH.

Und wenn Du jetzt denkst: Nö, das ist mir alles ganz egal. Dann darfst Du gerne abschalten … äh … aufhören zu lesen. Das ist voll ok für mich. Wenn Du jetzt aber merkst: HUCH! Ja richtig! Dann ist Individualität auch DEIN WERT. Und Du darfst ihn UNBEDINGT berücksichtigen.

Und das heißt konkret

Mach Dir die Mühe (die keine ist, sondern einfach Freude am Prozess) und suche Dir (und ja, das dauert einen Moment) DEIN Business zusammen.

  • Dein Geschäftsmodell.
  • Deine Form der Sichtbarkeit.
  • Die Art und Weise, wie Du Kunden gewinnst.
  • Welche Programme und Angebote Du hast.
  • Wie Du sie verkaufst.
  • Wann Du arbeitest.
  • Wie Du arbeitest.
  • Wie Du Dich selbst bei der Stange hältst.
  • Und so weiter … Alles DEINS.

Bei einem Wanna Do bekommst Du all das geliefert. Und das kann passen, jawoll. Aber vielleicht eben auch nicht. Vielleicht passt das Motiv nicht. Die Farben sind nicht Deine. Du willst eine Stelle tätowieren lassen, für die das Wanna Do nicht ausgelegt ist. Und so weiter … Und schwupps bist Du unmotiviert. Kommst nicht aus dem Quark. Kommst in Geldsorgen. Hast Angst vor dem Scheitern. Und so weiter …

Um dann festzustellen, dass Du mehr INDIVIDUALITÄT brauchst. Und ganz ehrlich.

  • Wenn Du eine kreative, sensible und vielbegabte Persönlichkeit bist.
  • Tausend Ideen hast.
  • Mehr willst als andere.
  • Den Sinn im Leben suchst.
  • Andere Entscheidungen triffst als der Mainstream.

Wundert es Dich da wirklich, dass das Wanna Do nicht für Dich passt?! Jetzt mal ehrlich, ehrlich?!

In diesem Sinne: Change what needs to be changed. Suche Dir Deine INDIVIDUALITÄT in dem Grad, in dem Du sie brauchst. Auch und gerade im Business.

(Photo by Ben White)

Selbstständig sein ist im Grunde total einfach. Du gehst zum Gewerbeamt und meldest Dich an. Oder Du meldest Dich beim Finanzamt als Freiberufler an. Und ab diesem Moment darfst Du im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit Umsatz machen. Total easy, oder?

Was ein bisschen schwieriger sein dürfte, ist also etwas anderes: Du darfst im Rahmen Deiner Selbstständigkeit dafür sorgen, dass du genügend Umsatz (eigentlich: Gewinn!) hast, um Deine Existenz zu sichern.

Und das ist genau der Punkt, vor dem viele zurückschrecken. Denn dieses SICHERN von Umsatz wird von einigen Menschen als UNSICHERHEIT empfunden.

Eigentlich komisch, oder? Du hast es selbst in der Hand und findest das UNSICHER. Und wenn Du Dich auf ein Unternehmen verlässt, dann ist das SICHER?!

Dabei liegt genau darin die größte Chance

Die Chance auf Wachstum.

Die Chance auf richtig Geld verdienen.

Die Chance darauf, dem Leben und der Welt Deinen Stempel aufzudrücken.

Ich finde das verdammt geil – und meine Kunden auch.

Und noch ein Gedanke dazu: Wenn Du glaubst, dass Du in der Angestelltenwelt sicher bist, dann bedeutet das auch, dass Du mit den Möglichkeiten, die Dir die Angestelltenwelt bietet, zufrieden bist.

Und diese Möglichkeiten sind nicht schlecht, das möchte ich gar nicht behaupten. Du bekommst jeden Monat Dein festes Einkommen, egal ob Du gut oder schlecht gearbeitet hast. Du bist im Krankheitsfall abgesichert und brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass Du komplett ohne Geld da stehst. Du arbeitest idealerweise mit netten Menschen in einem Team an einer Sache, die Dich zumindest halbwegs interessiert. Alles keine schlechten Argumente.

Ich bin also nicht dagegen, angestellt zu sein. Never.

Denn ich bin immer nur DAFÜR.

  • Für Selbstverwirklichung.
  • Für Freiheit.
  • Für das Erfüllen der eigenen Bedürfnisse.
  • Für das Ausprobieren.
  • Für das persönliche Wachstum.
  • Und am meisten für eine Welt, in der jeder das tun kann, womit es ihm gut geht.

Ob es Dir persönlich in der Welt des Angestelltenseins oder in der Welt der Selbstständigkeit besser geht, darfst Du also für Dich schauen. Lass Dir da von niemandem reinquaken, auch nicht von mir.

Ich bin aber davon überzeugt, dass es Menschen gibt, denen der Rahmen der Sicherheit verdammt viel zu eng ist. Ich bin so eine.

Wenn Du nun für Dich erkennst, dass Dir deine bisherige Angestelltenwelt zu klein geworden ist und wenn Du erkennst, dass Du mehr vom Leben willst, als tagtäglich die Stempelkarte durch zu ziehen, Dich in Meetings zu langweilen und abends erschöpft und frustriert nach Hause zu gehen, dann kannst Du Dich natürlich (anfangs meist nebenher) selbstständig machen. Das geht und so macht man das. Sicherheit und so!

Aber klar darf Dir dann das Folgende sein

Wenn Du mit den Annahmen und Mustern aus der Angestelltenwelt versuchst ein Business aufzubauen, dann wirst Du damit nicht allzu weit kommen. Und der allererste Change in Deinem Kopf darf sein, dass Du ab sofort selbst dafür verantwortlich bist, dass das Geld, was Du brauchst, um Deine Miete, Dein Essen und Dein Leben zu bezahlen durch DICH SELBST zu verdienen ist. Und alles, was DU SELBST in der Hand hast, was DU SELBST tun kannst, das ist doch verdammt SICHER, oder?!

Und mit Change meine ich, das Du es als eine Wohltat sehen darfst, dass Du ab sofort

  • diese Freiheit
  • diesen Raum
  • diese Energie
  • und diese Liebe

für Dich gewählt hast. Es ist keine Last. Es ist keine Strafe. Es ist kein Druck. Das mit dem Geld verdienen.

Es ist nur Last, Strafe und Druck, wenn Du in Deinem Kopf meinst, dass es Last, Strafe und Druck ist.

Tatsächlich es ist eine riesen Chance, der Du dich mit voller Liebe und mit Deiner ganzen Energie stellen darfst.

Bist Du an Bord?

Vergiss nicht: Change what needs to be changed. Fang dabei in Deinem Kopf an und sieh die Selbständigkeit als Chance, in der Du mit Liebe und Energie Deinen Umsatz sichern darfst.

(Photo by Seth Doyle)

Letztens wurde ich gefragt, wie viele Stunden ich pro Woche für Marketing aufwende. Da musste ich echt erstmal nachdenken. Was ist eigentlich noch mal dieses Marketing?!

Im Kopf ging ich dann die Aktivitäten durch, die ich täglich bzw. regelmäßig so tue, und ich überlegte, was wohl zum Marketing gehört und wie viel das so zusammen gerechnet ist.

Ich schreibe Texte.

Ich drehe Videos.

Ich spreche Audios.

Ich mache Fotos.

 

Das Ganze ergibt:

– Blogartikel

– Social Media Posts

– Website Seiten ;-)

– Kursseiten

– Live Videos

– YouTube Videos

– Audio Botschaften

– Instagram Stories

Und so weiter.

 

Ok, ich mache wohl einiges an Marketing.

Und dann habe ich ja noch fantastische Unterstützung, die mir hilft, all das zu sortieren, zu verteilen und zu recyclen. Mit meinem Team rede ich also auch. Das gehört ja auch irgendwie dazu. Gold wert übrigens.

Und dennoch fühle ich das für mich nicht so.

Was ich stattdessen fühle ist

Ich schreibe Texte, weil ich es liebe.

Ich drehe Videos, weil ich es liebe.

Ich spreche Audios, weil ich es liebe.

Ich mache Fotos, weil ich es liebe.

Und (!!) ich spreche/schreibe mit Menschen, weil ich es liebe.

Und alles, was ich vorher getan habe – schreiben, Videos und Audios aufnehmen und so weiter – hilft mir dabei, mit den richtigen Menschen in Verbindung zu treten. Es ist ein gegenseitiges Erkennen. Wir gehen einen Teil des Weges gemeinsam. Ob Du „nur“ bei mir mit liest, schaust oder hörst, oder ob Du mich irgendwann für das, was ich tue, bezahlst, ist erstmal nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass ich all das, was ich tue, FÜR ETWAS tue.

Und ich tue es nicht FÜR Marketing machen. Und ich glaube, dass die Menschen, die etwas FÜR Marketing machen, auch nicht mehr besonders lange „erfolgreich“ sein können. Die ersten Dinge stürzen schon ein. Es ist spürbar, das „tun, weil es sein muss“ nicht mehr belohnt wird.

Weil einfach was fehlt.

Weil es nicht echt ist.

Und weil es um mehr geht.

Es geht um das FÜR, das MEHR, das WARUM …

Um Deine MESSAGE.

Das, was Du sagen willst.

Das, was raus muss in die Welt.

Das, was Dir so dringend unter den Nägeln brennt.

Um Dein WOFÜR.

Das, warum Du das eigentlich alles auf Dich nimmst.

Das, was Dich antreibt und Dich motiviert.

Das, was Du Dich endlich traust zu zeigen.

Und wenn Du bei Dir im Köpfchen diesen Switch hin kriegst.

Weg von „Marketing machen“, hin zu „Meine Message in die Welt bringen“.

Was meinste, was dann passiert?

Richtig. „Arbeiten“ ist dann für andere. Du brennst für das, was Du tust (aber nicht aus). Du liebst, was Du Dir selbst erschaffen hast. Du bist 24/7 damit beschäftigt, Deinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Und ja, ich weiß, es gibt auch noch Buchhaltung & Co. Aber im Kern.

Du verstehst.

Was dann passiert?

Deine Energie steigt an. Aber deutlich. Plötzlich darfst Du Dich nur noch mit schönen, wundervollen Dingen beschäftigen. Der Druck fällt ab. Die Last etwas tun zu müssen. Der Stress, was soll ich nur posten. Alles flutscht. Alles ist leicht.

Und Dein Business? Läuft. Ja, quasi von alleine. Weil Du einfach Deine Message mit Freude und Liebe raus bringst, die Menschen das spüren und sich magisch angezogen fühlen.

Die weiteren positiven Reaktionen in Deinem restlichen Leben mal ausgenommen ;-)

Das ist das, was sich verändert, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du weißt, was Deine Message ist. Wenn Du spürst, wofür Du das tust. Wenn Du Dich traust, Dein Business nah an Dir selbst (und auch an Deiner persönlichen Entwicklung) auszurichten.

Also.

Bye bye Marketing. Welcome Marketing aus dem Herzen. Leicht. Unanstrengend. Mit viel Energie.

 

(Photo by Simon Maage)

Nach mehr als 3 Jahren im eigenen Business stelle ich fest, dass ich extrem viel gelernt habe.

In erster Linie über mich.

Über das Leben allgemein.

Über meine Mission und Aufgabe.

Und über die (Business-) Welt.

Deswegen fasse ich in diesem Artikel einige meiner „Weisheiten“ speziell für Dein Business zusammen und verweise auch auf weiterführende Artikel oder Videos. Denn einige Learnings waren schmerzhaft und vielleicht hilft es Dir, Deinen eigenen Weg mit mehr Leichtigkeit und Freude zu gehen.

 

1. Jeder Zweifel kickt Dich in einen energetisch miesen Bereich, Du schwingst niedrig und keiner hat Bock, mit Dir zu arbeiten.

2. Umsatz kommt von Umsetzen.

3. Wenn Du es anstrengend findest, Kunden zu gewinnen, ist es anstrengend, Kunden zu gewinnen.

4. Irgendwas ist immer klar. Fokussiere Dich darauf.

5. Deine Energie im Business stellt sich als erstes bei Deinen potenziellen Kunden vor.

6. Wenn Du willst, dass Menschen in Dich investieren, solltest Du selbst bereit sein, in Dich zu investieren.

7. Wenn Du nie gibst, z. B. indem Du likest, kommentierst und teilst, dann wirst Du das auch nicht zurück bekommen.

8. Communityaufbau & Kontakt zu den Menschen ist Deine tägliche Hauptpriorität. Immer.

9. Dein Wachstum im Business geht einher mit Deinem inneren Wachstum.

10. Wenn Du Dir selbst gegenüber commited bist, kann jeder Coach der richtige für Dich sein. Es liegt selten am Coach, wenn es bei Dir nicht läuft.

11. Wenn der eingeschlagene Weg nicht funktioniert, dann ändere ihn. Erst ändern (bevor Du pleite, krank oder vollkommen am Boden bist), dann analysieren, was nächstes Mal besser geht.

(Photo by Lenin Estrada)

Als Elke Schwan-Köhr mich fragte, ob ich bei ihrer Blogparade mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“ teilnehmen wollte, war sofort klar: Da bin ich gerne dabei. Denn es passte in den letzten Monaten wie A*** auf Eimer zu mir. So oft schon hatte ich davon geschrieben, dass herkömmliche Strategien rund um Business, Marketing & Co. bei mir nicht funktionieren.

Und dieser Spruch wurde mal wieder wahr, als ich Elkes erste Deadline riss. Ok, ok, ich hatte eine hervorragende Ausrede. Ich erfuhr erst wenige Tage vorher von der Blogparade. Die Verlängerung der Frist stand da schon im Raum. Doch dann riss ich auch die zweite Deadline. Und veröffentlichte in der Zwischenzeit auch noch einen Text bei Facebook, in dem ich davon berichtete, wie ich bei einem anderen Artikel auch die Deadline nicht einhielt. Und so wurde mir spätestens dann – mal wieder – klar, dass hinter den gerissenen Deadlines ein System steckte. Welches ich zu ergründen hatte.

Wenn ich ehrlich zu Dir bin

Mein Business dürfte es so eigentlich gar nicht geben. Zumindest wenn man auf das hört, was klassischerweise im (Online-) Marketing gelehrt wird. Gängige Empfehlung ist da immer noch:

  • eine klare Positionierung, am besten eine Nische
  • eine Zielgruppe, für die man ein Problem löst
  • ein Freebie bzw. Lead Magneten für den Aufbau der E-Mail-Liste
  • einen Sales Funnel, damit die Menschen auch wirklich kaufen

Als Coach kommt dazu, dass Du

  • keine Einzelstunden, sondern Pakete verkaufen solltest
  • möglichst High Price unterwegs sein solltest
  • nicht die Methoden, sondern die Problemlösung in den Vordergrund stellen solltest

Und so weiter.

Vieles davon mache ich …

… nicht. (Einiges schon.) Nicht, weil ich nicht will. Ich wollte das immer. Habe viel Geld dafür bezahlt, das zu bekommen. Zig Trainer und Coaches haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Es leuchtete mir alles ein. Ehrlich.

Aber ich konnte nicht. Mein Inneres rebellierte und wollte es anders/individueller/persönlicher machen. Irgendwas war falsch. Irgendwas fehlte. Irgendwas war zu eng, zu klein, zu wenig.

Mein System meldete einfach „Nope“.

Versteh mich also nicht falsch. Ich habe nix gegen Marketing. Und natürlich versuchte ich mein System zu überlisten. Tat es trotzdem. Machte mir Pläne. Arbeitete streng meine To-Do-Liste ab. Doch insgeheim ahnte ich immer, dass mein manchmal unzuverlässiges oder prokrastinierendes Verhalten eben viel mehr zu bedeuten hatte als Unzuverlässigkeit oder Prokrastination. Ich BIN nämlich zuverlässig. Ich kenne die Termine, und ich bin auch in der Lage, mich dranzuhalten. Ich bin weder chaotisch noch überfordert noch sonst was. Im Gegenteil: Ich bin ein klarer und strukturierter Typ. Und ich BIN auch zielstrebig. Wenn ich für etwas brenne, dann setze ich um. Mit ganz viel Liebe.

Worum es wirklich geht

Mir wurde also klar, dass mein Inneres mich auf eine wichtige Sache hinweisen wollte. Es ging darum, ob ich funktionieren würde – oder nicht. Ob ich mich an „so macht man das“ halten würde – oder nicht. Ob ich „performen“ würde – oder nicht. Alle diese Punkte hatte ich den größten Teil meines Lebens abgenickt und selbstverständlich eingehalten.

Ich habe IMMER funktioniert, performed und mich an die Regeln gehalten.

Wie ich nach einer schweren Erkrankung erkennen durfte – zu sehr. Zu viel. Zu angepasst.

Anfangs war in Bezug auf Marketing eine Art bockiger Widerstand in mir. Auch mal Wut. Auch ein Unvermögen so zu funktionieren wie die Online-Welt es vermeintlich von mir erwartete.

Doch dann änderte sich was

Ich spürte tief in mir so viel mehr. Es kam mit der Zeit eine innere Gewissheit. Ein tiefes Wissen, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für mich leicht, einfach und erfüllend ist. Einen Weg, den ich vorgehen darf. Für all die Menschen, die genauso strugglen wie ich, wenn sie „so macht man das“ hören. Einen Weg, der zu beschreiten ist, weil das Alte, das Männliche und das Verkopfte nicht mehr lange wirken wird.

Und mit dieser Gewissheit kam die Angst. Was würde passieren, wenn ich es mal nicht perfekt machen würde? Wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde? Wenn ich es anders mache als andere?

Es kam die Angst, dass ich – gerade im Business – mich besser an das halten sollte, was die Profis lehren. Dass diese Menschen viel länger dabei sind als ich, und es somit viel besser wüssten. Es kam die Angst, dass ich wieder in die Festanstellung müsste, einen Nebenjob bräuchte oder 24/7 rackern dürfte, um in meinem Business zu überleben.

Es war kein leichter Prozess, durch den ich ging. Aus einem simplen „Einen Scheiß muss ich“ wurde eine bewusste Reise nach Innen. Es kamen eine ganze Menge Annahmen, Bewertungen und Konditionierungen hoch, die über die Jahrzehnte fest an mir angehaftet hatten. Und die jetzt gehen wollten.

Was ich sehen durfte

Und ich erkannte: Hier geht es nicht einfach um Business oder Marketing. Das ist nur die äußere Form dessen, was ich wie in die Welt geben möchte. Es geht um mehr. Nämlich darum, meine Aufgabe in dieser Welt wahrzunehmen.

Und deswegen fragte ich mich (und natürlich auch Dich):

  • Was geht in Dir vor, wenn Du Dinge machst, die gegen Deine Intuition sind?
  • Was passiert mit Deiner Aufgabe in dieser Welt, wenn Du nicht alles lernst, was dafür erforderlich ist, sie voll ausleben zu können?

Und die Antworten waren schnell klar: Meine Intuition liegt immer richtig. Ich bin fest verbunden – mit mir, meiner Seele, meiner Wahrheit. Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so. Also wusste ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Auf mein Gespür kann ich mich verlassen.

Das nenne ich übrigens intuitives Marketing

Intuitives Marketing beinhaltet, dass Du …

  • ein paar Grundzüge des Marketings verstehst :-)
  • zu 100 % auf Dein Bauchgefühl hörst
  • auch Dinge tust, die Dein Coach anders machen würde
  • vermeintlich seltsame Aktivitäten tust, weil sie für Dich Sinn machen
  • Dein eigenes „System“ für die „Kundengewinnung“ entwickelst
  • die Dinge kritisch hinterfragst und nur das tust, was mit Deinen Werten übereinstimmst

Aber am wichtigsten ist:

Intuitives Marketing bedeutet, dass Du Dein Business aus dem Herzen führst.

Und nicht aus der Angst – keine Kunden, kein Geld etc. – Entscheidungen triffst, die nicht zu Dir passen. Und ja: Das ist vor allem dann wichtig, wenn Du Deine Bestimmung lebst. Wenn Du Deiner Aufgabe nachgehst. Und nicht „irgendein“ nettes Online-Business führst.

Was meine innere Stimme mir also sagen wollte

Die Form, wie wir Business und Marketing leben, wird sich verändern. Höher, schneller, weiter wird sterben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die auch dieser Meinung sind und die mir folgen. Es ist jetzt mein Job voranzugehen. Eine Anführerin zu sein. Eine Bewegung zu kreieren.

Zu gehen, mich sichtbar zu machen, über meine Struggles zu sprechen und dennoch sicher zu wissen:

DAS ist die neue Form von „Business“.

Business ist nicht Business.

Business ist Sein und Wirken.

Seine Bestimmung leben.

Sich mit sich und seiner Aufgabe verbunden fühlen.

Und ja, ich weiß, das ist nicht für jeden was. Aber ich WEISS, dass sich so unendlich viele Menschen danach sehnen, herauszutreten aus dem Schatten und sich voll und ganz ihrer inneren Überzeugung zu verschreiben. Gehörst Du auch dazu?

Es geht darum, einen Unterschied zu machen. Denn da draußen gibt es noch immer so viele Menschen, die ihr Marketing, ihr Business, ihre Launches als eine Art Kampf durchführen. Einen Kampf, bei dem es einen Verlierer gibt: Dich. Und einen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Denn die Energie, mit der Du Deine Arbeit in die Welt gibst, entscheidet über die Wirkung. Was bewirkst Du in der Welt, wenn Du kämpfst, Dich überarbeitest, aus dem Kopf Dein Marketing steuerst und am Ende eines Launches zusammen sackst? Es mit „Das ist eben mal anstrengend“ oder „So ist das halt“ abtust? Was passiert?

Du senkst Dein eigenes Energielevel, weil es Dir nicht richtig gut geht. Du bist im Mangel. Und das wirkt sich IMMER aus – auf Deine Kunden, auf die Menschen, die mit Dir gehen. Deine Aktivitäten entstehen damit nicht aus Liebe für die Menschen und für Dein Tun. Sondern aus der Angst, was passiert – mit Dir, Deinem Business, Deinem Kontostand etc. – wenn Du zu wenig kämpfst, machst und tust. Willst Du das wirklich? Oder willst Du es nicht einfacher, leichter und erfüllender?

Fazit

„Einen Scheiß muss ich“ ist also viel mehr als Trotz. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas so zu machen, wie Dein innerer Ruf es Dir vorgibt. Auch und gerade dann, wenn dieser innere Ruf etwas ganz anderes vermittelt als der Markt, das Außen es Dir vormachen will. Das ist nicht immer easy peasy.

Aber hey – wir brauchen Dich. Trau Dich genau hinzuschauen. Und trau Dich, diesen Weg zu gehen. Und damit den Glauben an eine neue, andere Welt zu unterfüttern.

Lass uns zusammenhalten. Ich danke Dir von Herzen dafür.

(Photo by Becca Tapert)

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst Du Dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, Du müsstest Dich erst um Deine Blockaden, Dein Mindset und natürlich Dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest Du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil Du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld Dich weg von Deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ Dich auch „weg bringt“ von dem, was Du Dir wünscht: Menschen, mit denen Du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, Du hast Dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie Deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist Du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst Du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln Dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit Deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was Du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn Du also nicht aufpasst, bist Du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die Dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn Du gut bist, verstehst Du, dass Dein Kunde seins hat. Und Du hast Deins. Und Deins hat in der Arbeit mit Deinen Leuten nix verloren. Wenn Du es nicht besser weißt, verstehst Du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob Du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist Dir manchmal leider schleierhaft. Aber Du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn Du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn Du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ Dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst Du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem Deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was Deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst Dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder Du lässt Dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst Dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder Du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn Du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn Du Deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn Dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

 

(Photo by Darius Bashar)

Im Gespräch wurde ich mal gefragt, ob ich „lange“ Programme im Angebot habe. Die betreffende, ganz wundervolle Frau ist gerade dabei, ihre Selbständigkeit aufzubauen und fragt sich, wie sie ihr Angebot aufstellen soll. Sie hatte von einem Kollegen gehört, dass längere Programme über mehrere Monate nicht gekauft werden und war verständlicherweise verunsichert.

Natürlich habe ich Programme im Angebot – entgegnete ich. Neben einem Strategietag gibt es auch die Möglichkeit, sich 3 oder 6 Monate von mir begleiten zu lassen. Außerdem habe ich auch ein Jahresprogramm, in dem ich Frauen auf ihrem Weg ins eigene „Von innen nach außen“-Business begleite (Und nein, ich habe immer noch keinen tollen Namen dafür, aber egal.)

Frage beantwortet?

NEIN

Denn meine Antwort ist genauso „falsch“ wie die Antwort des Kollegen, dass längere Programme nicht sinnvoll sind.

Denn im Kern geht es immer darum, was für Dich stimmig ist

Das können kurze wie lange Programme sein. Viel oder wenig Content im Marketing. Enge oder lose Bindung zu Deiner Community. Bezahlte oder organische Aktivitäten. All das und noch viel mehr kannst Du tun. Oder auch nicht.

Wer bewertet überhaupt, was kurz oder lang ist?

Was teuer oder günstig ist?

Was ein starkes oder eher ein schwaches Money Mindset ist?

Idealerweise niemand. Denn Bewertungen engen Deinen Handlungsspielraum ein und machen Dich unfrei. Nicht gut in dieser neuen, aufregenden und intensiven Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Wenn wir aber noch mal anders fragen – in dem Wissen, dass es nicht um die Bewertung geht, sondern immer um das eigene Gefühl, dann wird schnell klar: Es geht um DICH. Und zwar NUR UM DICH.

Wie Du Deine Angebote gestaltest, welche Wege Du findest, um Menschen anzuziehen, welchen Energieausgleich („Preis“) Du dafür nimmst – alles DEINS.

By the way, letztens wurde ich auch gefragt, wie ich das mit meiner „Gage“ mache.

Ich musste so lachen, weil es so wundervoll war. Denn es passte so gut. Denn im Grunde sind wir, die im Wandel von der alten zur neuen Welt sind und andere Menschen dabei von Herzen begleiten, doch wirklich alle Künstler. Also Gage. Moment, ich muss noch meine Sales Pages überarbeiten … Lach … OK. Zurück zum Thema.

So.

Und natürlich ist es eine Herausforderung, das, was alles DEINS ist – im Leben, im Job, im Business, in allem – herauszufinden. Denn wenn es keine Blaupause gibt, dann darfst Du nach innen schauen. Nur dass das Innen manchmal ganz schön unaufgeräumt scheint.

Was ist denn nun …

… mein Herz und was mein Kopf?

Was mein Bauch und was mein Ego?

Wie soll ich eigentlich irgendwas spüren, wenn mein Kopf, mein Körper, mein alles voll ist von 1.597.456 mega-kreativen FB Anzeigen, die mir alle sagen, WIE ich es machen MUSS?

Und wie soll ich eigentlich wissen, was ich tun oder nicht tun könnte, wenn ich nicht weiß, was ich tun oder nicht tun könnte?

Mega berechtigte Frage (und ich weiß, dass nicht jeder das supidupi BWL – Schwerpunkt Marketing – Studium im Rücken hat). So. Und dann landen wir doch immer wieder dabei, dass eine Begleitung auf dem wundervollen Weg vom Job ins Business, vom Hamsterrad zur Erfüllung, von der alten in die neue Welt, doch irgendwie sinnvoll ist.

Nur was für eine?

Jemand, der Dir sagt: „Mach es so“ (Keine langen Programme, oder doch: Mach lange Programme). Oder jemand, der Dir die Möglichkeiten aufzeigt, und Dich dabei begleitet, selbst die „Kompetenz“ zu erwerben, das für Dich Passende herauszufinden.

Und ja, das dauert mitunter länger, gibt Schmerzen, Tränen, Hin und Her Rudern, Ausprobieren, Rumeiern und Co. Vielleicht aber auch nicht.

Und doch ist es – nach meiner persönlichen Auffassung – der einzige Weg, der nachhaltig funktioniert. Denn es ist der Weg, auf dem Du selbst lernst, wie Du Dir jede einzelne Frage im Business (und überhaupt im Leben) „beantworten“ kannst. Indem Du lernst, Dein Herz zu fragen, auf Dein intuitives Wissen zu vertrauen und Deinen Weg mit Liebe und Achtsamkeit zu gehen.

Was bringt Dir die schönste Blaupause?

Wenn sie zwickt und zwackt, Druck aufbaut und entweder nie oder nur kurz funktioniert, weil sich die Welt gerade dreht? Das habe ich übrigens auch der Fragestellerin gesagt. Dass alles geht – WENN sie selbst spürt, dass es stimmig für sie ist.

Und übrigens ist es das gleiche mit den Posts. Dieser Text hier ist genauso wie er ist ebenfalls auf Facebook veröffentlicht. Dafür ist er „zu lang“. Und dennoch weiß ich, dass es Menschen gegeben hat, die ihn bis zum Ende gelesen haben. Und für diese Menschen schreibe ich. Nicht für die, die lieber weniger Text, anderen Text, mehr professionelle Bilder oder gar ein Video wollen. Sondern für Dich, wenn Du noch dabei bist. Und ich danke Dir für Deine Zeit. <3

(Photo by Nicole Honeywill)

Newsletter Sandra Lotz


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So oft ist es so, dass wir denken, wir müssten im Business

  • besonders kreativ sein
  • besonders intelligent sein
  • besonders überzeugend sein

Was letztendlich nichts anderes bedeutet, als dass wir eine Maske aufsetzen. Eine Rolle spielen. Womöglich etwas wollen zu sein, was wir nicht sind.

Die Annahme dahinter ist oft, dass Business professionell sein MUSS. Dass ein Business strategisch angegangen werden MUSS. Weil Business eben Business ist.

So oft ist es so, dass wir denken, wir müssten im Business

  • besonders stark sein
  • besonders clever sein
  • besonders souverän sein

Was letztendlich nichts anderes bedeutet, als dass wir eine Maske aufsetzen. Eine Rolle spielen. Womöglich etwas wollen zu sein, was wir nicht sind.

Die Annahme dahinter ist oft, dass Kunden nur von Dir kaufen, wenn Du stark bist. Wenn Du weißt, was Du tust. Wenn Du selbstbewusst wirkst.

Und ich will auch gar nicht sagen, dass all dies sein zu wollen falsch ist

Natürlich ziehen uns kreative, intelligente, überzeugende, starke, clevere und souveräne Menschen generell an. Auch und gerade im Business. Und wir lieben es, in der Energie solcher Menschen zu sein. Denn wir wollen profitieren von diesem Feuer, was kreative, intelligente, usw. Leader so oft versprühen.

Ich glaube nur, dass der Weg hin zu einer kreativen, intelligenten usw. Unternehmer-Persönlichkeit oft anders verläuft als wir uns das denken. Es hilft eben oft nicht, bewusst stark und souverän sein zu wollen. Wenn Du es in diesem Moment nicht spüren kannst. Wenn Du es nur spielen würdest. Und deswegen auch nicht bist. Und das ist OK. Really.

Stattdessen: Sei Du selbst in Deinem Business

Zum Beispiel indem Du …

  1. Die eigene Verletzlichkeit auch ins Business integrierst.
  2. In die Verbindung zu Menschen zu gehst und Dich so zeigst, wie Du ist.
  3. Nicht nur Strategien fährst, sondern Dich treiben lässt, was sich richtig anfühlt.
  4. Von Dir erzählst – auch und gerade über die schmerzhaften Momente, das, was Dich im Leben wirklich geprägt hat.
  5. Nicht zu viel zu bewertest, sondern einfach Du bist und Dich annimmst.
  6. Sprichwörtlich die Barrieren runterfährst und Dich mitten ins (Business-) Leben stürzt  – mit allem, was drin steckt und was Dich fordert und fördert.

Genau darüber habe ich mit der wunderbaren Anja Abel ein Gespräch geführt. Anja und ich haben uns Anfang April 2019 auf dem Female Speaker Day in Bonn kennengelernt und sind direkt tief in den Austausch gegangen. Als Anja fragte, ob wir mal zusammen live gehen, habe ich sofort JA gesagt.

Warum? Weil Anja ein toller Mensch ist, wir sofort einen Draht zueinander hatten und ich solche Verbindungen auch sichtbar machen will.

Hier kannst Du Dir das Gespräch (ca. 38 Minuten) direkt anschauen

LIVEmitSandraLotz 2019 04 18

 

Ich habe übrigens NICHT

  • gecheckt, ob Anja genügend Fans & Follower hat
  • überlegt, ob mir das „was bringt“
  • mal gewusst, was Anja genau beruflich tut und was nicht

:-D

Und ich denke, Anja hat sich darüber auch null Gedanken gemacht …

Es war also nicht strategisch geplant, mit Kalkül und auch nicht professionell vorbereitet.

Ich habe einfach YES gespürt und dann mache ich das auch. Es war einfach echt.

Wir leben in einer Welt, in der alles tausendfach da ist. Du kannst Dein Business Coaching bei mir buchen … oder beim Kollegen nebenan. Du kannst Dich bei Anja zu Haut & Körper beraten lassen … oder bei der Kollegin einen Facebook-Klick weiter. Alles gibt es schon. Und wenn Du austauschbar und farblos bleibst, haben die Menschen keinen echten Grund, genau bei Dir zu kaufen.

Wie entscheidest Du, bei wem Du kaufst?

Indem Du schaust, zu wem Du Dich hingezogen fühlst. Zu wem Du das starke innere Gespür hast, dass Du genau in dieser Energie sein willst. Genau diesen Menschen in Deinem Leben haben willst – auch wenn es nur 5 Minuten sind.

Und genau das möchte ich Dir leicht machen, in dem ich Dir viel von mir zeige.

Und genau dazu möchte ich auch Dich ermutigen.

Sei kein 08/15 Coach. Sei kein Coach von der Stange.

Sei Du selbst in Deinem Business und zeige uns, was Dich ausmacht, was Besonderes an Dir ist und auch, was Du vielleicht nicht so gut kannst. Die Menschen lieben Dich dafür, dass Du ein Mensch mit Ecken und Kanten bist. Und nicht, weil Du perfekt bist.

Falls Du dabei Unterstützung brauchst, bin ich gerne für Dich da.

 

(Photo by Ian Schneider on unsplash)

Zum Thema Geld kursieren ja viele Mythen und Meinungen. Geld ist nie zu viel, sondern meist zu wenig da. Es ist schwierig, es zu gewinnen, und noch schwieriger, es gewinnbringend anzulegen. Es ist schneller ausgegeben als eingenommen. Und es ist DAS Thema Nr. 1, wenn jemand sich selbständig macht. Sowohl im Investieren als auch im Einnehmen. Und deswegen ist es mir unbedingt ein Anliegen, in diesem Artikel mit ein paar Dingen aufzuräumen.

Nr. 1: Ein Online-Business braucht kein Kapital

Eine Website kann jeder aufsetzen. Du brauchst kein Geld für Werbung, sondern machst alles selbst. Und online kannst Du schnell und easy Geld verdienen, ohne Dir dafür die Hände schmutzig zu machen. Es gibt im Internet eine gewisse Strömung, die in die Richtung geht, dass man eben mal schnell etwas aufbauen kann, es wenig bis nichts kostet und man damit reich wird. Diese Strömung ist sehr trügerisch. Papperlapapp. In dem Moment, in dem eine Entscheidung für ein Business getroffen ist, brauchst Du auf jeden Fall Kapital.

Sicherlich war es noch niemals so einfach, sich ein eigenes Business mit geringem Investitionseinsatz aufzubauen wie heute. Trotzdem: Ganz ohne klappt es nicht. Nicht alles kannst Du Dir selbst beibringen. Und selbst wenn Du alles kannst, brauchst Du mindestens einen Coach, der Dir die richtige Richtung weist ;-)

Nr. 2: Was Du über Geld denkst, ist nicht wichtig

Mir ist absolut bewusst, dass nicht jeder von uns mit einem Haufen voller Gold am Ende des Regenbogens ausgestattet ist. Aber es ist im Business wichtig, dass Du Dich – erst gedanklich, dann durch Ergebnisse – in diese Richtung entwickelst. Ich habe auch heute noch keinen Haufen voller Gold am Ende des Regenbogens – das ist auch nicht das, was ich meine. Es geht nicht darum, dass Du Geld hortest oder extrem viel sparst. Viel wichtiger ist, wie Deine Beziehung zu Geld ist. Und diese Beziehung zu Geld ist ganz unterschiedlich. Eine Sache lässt sich aber feststellen: Wir haben alle eine. Je nachdem, wie Du aufgewachsen bist, wie Du geprägt wurdest und was Du daraus gemacht hast.

Es gibt verschiedenste Gedankengänge dazu, die relativ verbreitet sind.

Einige Beispiele:

  • Ich darf nicht so viel für meine Leistung nehmen.
  • Ich bin nichts wert.
  • Ich muss erst ganz viel an Ausbildung machen, damit ich das wert bin.

Oder auch

  • Wer billig kauft, kauft zweimal.

Sprüche, die wir alle kennen.

Es ist für Deine Selbstständigkeit – egal, ob Du am Anfang stehst oder ob Du schon länger dabei bist, wichtig, dass Du Deine eigene Beziehung zu Geld einschätzen kannst. In dem Moment, in dem Du selbst Deine Leistung und das, was Du kannst – also Dein Wissen, Deine Expertise – anbietest, hat das eine ganz andere Wirkung, als wenn Du vielleicht früher, so wie ich, in der Bank gesessen hast und Sparpläne verkauft hast. Weil Du nicht mehr irgendein fremdes Produkt, sondern wirklich Dein eigenes Wissen und Deine eigene Expertise anbietest. Und da tut natürlich Ablehnung auch ganz anders weh, wenn sie kommen sollte. Viele von uns haben ja auch keinen verkäuferischen Hintergrund. Wenn Du aus der Sachbearbeitung kommst oder immer gesagt hast „Ich bin kein Verkäufer, das liegt mir alles nicht“, dann sind das auch Glaubenssätze, die mit Geld zu tun haben. Wir haben auch ein negatives Bild zum Begriff „Verkaufen“. Da ist so eine riesen Wolke an irgendwelchen Sätzen, die wir in den Köpfen haben und die uns ganz stark blockieren.

Nr. 3: „Das ist aber viel Geld!“

Am Anfang hörte ich ganz häufig Folgendes, wenn ich erzählt habe, was mein Angebot kostet: „Das ist aber total viel Geld!“ (Heute höre ich das übrigens nicht mehr, was eine Menge über mich und mein gestiegenes Geldbewusstsein bzw. die Menschen, die ich mittlerweile in mein Leben ziehe, aussagt.) Und dann frage ich immer „Was würde es bedeuten, wenn Du das nicht investiert? Wie geht es dann weiter mit Dir? Was ist der Preis, den Du sonst dafür bezahlst?“. Denn letztendlich ist Geld genau das Gleiche wie Zeit oder Liebe, da es letztendlich immer nur darum geht, wie wir innerlich im Gleichgewicht mit uns selbst bleiben. Und in dem Moment, in dem Du Dich immer so ausrichtest, dass Du sagst „Das ist zu viel. Ich kann das nicht.“ bist Du sehr im Mangel-Denken und auf Mangel ausgerichtet. Außerdem sagst Du damit automatisch mit „Ich bin es nicht wert“.

Und es gibt (fast) immer einen Preis, den wir bezahlen. Nur machen wir uns das ganz häufig nicht bewusst. Wir denken, wir kaufen den teuren Wintermantel nicht, wir können einfach entscheiden „Will ich“ oder „Will ich nicht“. Aber in Wirklichkeit entscheiden wir, ob wir im Winter warm angezogen sein wollen, vielleicht auch ein bisschen stylisch, etwas wirklich Schönes tragen wollen, mit dem wir uns gut fühlen, womit wir uns vielleicht auch gleich innerlich viel besser fühlen, weil wir den Designermantel oder so was in der Art haben oder ob wir sagen „Ich friere lieber. Ich kaufe mir lieber eine billige Jacke, mit der man mir manchmal vielleicht auch ansieht, dass ich mich mit ihr nicht so gut fühle, weil ich eigentlich lieber den Mantel gewollt hätte.“. Mit Investitionen im Business ist es ähnlich.

Ich möchte auf gar keinen Fall, dass sich irgendwer verschuldet, um mit mir oder jemand anderem zu arbeiten. Ich möchte Dich nur ermuntern, wirklich konsequent täglich an Deinem „Money-Mindset“ (das ist der Begriff, der dazu immer rumgeistert. Ich finde ihn gar nicht so toll, aber ich wollte ihn zumindest mal nennen, damit Du ihn zuordnen kannst, sollte er Dir irgendwo über den Weg laufen) zu arbeiten und da wirklich in einer Stimmung zu bleiben, Dich gut zu reflektieren und aufzupassen.

Nr. 4: Ich hole mir alles kostenlos …

Ganz generell ist es so, dass Businessaufbau und der Aufbau einer Selbständigkeit nicht ohne Geld funktionieren. Selbst wenn Du Minimalprinzip fährst und Dir alles kostenlos holst und Dein Netzwerk auf den Kopf stellst, um jemanden zu finden, der Dir eine Webseite programmiert usw. und Du vielleicht auch irgendwann alles hast, wirst Du vor folgendem Punkt stehen: Es wird keiner für Dich bezahlen.

Warum nicht? Weil Du auch niemanden bezahlst. Ich habe angefangen mit kostenlosen Coachings und ganz günstigen Coachings und das war auch in Ordnung und ich habe ganz oft das Feedback bekommen, dass ja alles immer so teuer ist. Damals haben meine Pakete einen Bruchteil von dem gekostet, was sie heute kosten. Wie gesagt, heute bekomme ich diese Rückmeldung nicht mehr. Mein eigenes Money Mindset spiegelt sich natürlich auch in meinen Preisen wider. Wobei es da garantiert auch noch viel Spielraum gibt.

Die Beziehung zu Geld ist ein Kreislauf. Alles, was Du rein gibst an Energie – und dazu gehört einfach auch Geld – kommt auch zu Dir zurück.

Die Gefahr ist, dass Du in einer Energie bist, die nicht auf Geld ausgerichtet ist, wenn Du Dich in eine Stimmung versetzt, in der Du denkst „Ich gehe jetzt in ganz viele kostenlose Facebook-Gruppen, ich schnapp mir, was ich kann, mein Mann hat ein bisschen Technikaffinität, der kann mir die Seite programmieren“ usw., oder Du anfängst, zu bloggen oder Online-Kongresse zu veranstalten, die komplett kostenlos sind. Und in dem Moment, in dem Du sagst, Du möchtest davon leben können, reicht dieses Denken nicht mehr. Weil „Leben können“ beinhaltet, dass Du Geld für Deine Leistung bekommst.

Was Dir stattdessen hilft

Es gehört Einiges dazu, zu erkennen, wo man sich selbst blockiert, das anzunehmen und einfach zu sagen „Okay, da habe ich offensichtlich noch ein bisschen Bedarf.“. Und ich möchte Dir sagen, dass das ganz normal ist. Wir sind durch unsere Angestelltenwelt häufig da sehr geprägt. Es gibt Tarifverträge, in die wir reingeschubst werden. Wir sind alle sehr im Vergleich. Wir schauen, dass wir selbst nicht schlechter gestellt sind als der Kollege. Wenn Du außertariflich arbeitest oder in einer Branche, in der frei verhandelt wird, bist Du es vielleicht gewöhnt zu verhandeln. Aber wir wissen auch, dass es immer Ungerechtigkeiten gibt. Und dass Kollegen, die kürzer dabei sind, manchmal schneller befördert werden, mehr Geld bekommen. Und solche Erfahrungen können sich fest in Dir einnisten. Und das ist auch okay. Ich habe da auch meine Erfahrungen gemacht. Und Deine Selbständigkeit spiegelt das exakt wider.

Wichtig ist, dass Du Dich auf der Stufe, auf der Du bist, annimmst. Das ist das Entscheidende. Und dass Du mir glaubst, dass Du ein ganz positives Verständnis von Geld brauchst, um diesen Kreislauf initiieren zu können.

Wie das bei mir war

Als ich das erste Mal entschieden habe, eine mittlere 5-stellige Summe in ein persönliches Coaching zu investieren – was für mich auch eine große Summe war – haben sich durch diese Entscheidung erstmal innerliche Knoten aufgelöst, die ich in Bezug auf das Thema hatte. Und das, ohne dass ich dafür groß etwas getan hatte. Alleine dadurch, dass ich das entschieden habe, war ich so in diesem guten Flow, dass viele Probleme und Themen, die ich in diesem Zusammenhang hatte, sich aufgelöst haben. Außerdem ist danach Folgendes passiert: Es haben sich Frauen bei mir gemeldet und haben gesagt „Ich will jetzt buchen.“ Und ich musste nichts verkaufen oder pitchen, sondern sie haben einfach gesagt „Ich kaufe jetzt bei Dir.“. Einfach so. Da war keine Diskussion über die Kosten.

Das funktioniert natürlich nicht bei jedem. Ich habe auch Vorgespräche, in denen die Leute sagen, sie sind total pleite und deshalb müsse man gar nicht weiter darüber sprechen. Dann denke ich „Was sagst Du hier gerade? Was ist das für eine Wertschätzung Dir selbst gegenüber und was ist das auch für eine Wertschätzung mir gegenüber?“. Ich sage nicht „Komme nur ins Vorgespräch, wenn Du Dir das auch leisten kannst.“. Ich spreche mit jedem und ich gebe auch jedem die gleiche Aufmerksamkeit und Liebe im Vorgespräch. Aber wenn jemand mit diesem Mindset ins Vorgespräch kommt, was soll ich da tun? Denn die Verantwortung liegt bei jedem selbst und wer etwas ändern will, findet auch Mittel und Wege.

Verständnis ist nett, aber …

Ich kann das alles nachvollziehen. Ich bin ja Bankerin. Ich kann solche Sachen hoch und runter rechnen. Aber letztendlich ist nicht entscheidend, wie diese böse Situation ist, sondern es ist entscheidend, was Du willst und wie Du Dich innerlich ausrichtest, um das zu erreichen, was Du möchtest. Ich kann Dir wirklich sagen, es ist immens viel schwerer, es braucht länger, es kostet sehr viel Kraft, Energie und manchmal auch Gesundheit, wenn Du die Haltung hast, Dich ohne Geld und ohne Investition selbständig zu machen und davon gut leben zu können. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, ohne Ausbildung in der Versicherung arbeiten zu wollen oder ohne Ausbildung Menschen am offenen Herzen operieren zu wollen. Wie kommen eigentlich wir angehenden Selbstständigen auf die Idee, ohne Ausbildung dieses Business bewältigen zu können? Das finde ich ein bisschen seltsam.

Raus aus dem Mangel-Denken

Ich habe auch gelernt. Ich habe auch Kurse gebucht. Ich habe mich 1:1 coachen lassen. Ich hatte Mentoring. Ich habe sie auch immer noch. Ich habe letzte Woche mehrere – auch sehr große – Investitionsentscheidungen getroffen. Manchmal kaufe ich kleine Sachen, weil ich sie brauche. Manchmal kaufe ich auch große Sachen. Und das ist auch alles in Ordnung. Aber ich lasse mich auch weiter ausbilden. Es ist zum Beispiel auch so, dass mein Programme mit jedem Monat, der vergeht, noch besser sein werden. Und zwar, weil ich selbst noch besser geworden bin. Ich habe mehr Erfahrungen gesammelt, und ich habe mich wieder weitergebildet. Ich habe Dinge verstanden, die ich letztens noch nicht verstanden habe. Und ich gebe immer in meinen Live-Calls und in meinen 1:1 Coachings aktuellstes Wissen und Verständnis weiter und erhöhe damit letztendlich auch den Wert, den Du davon hast.

Und das ist die Richtung, in die ich Dich gerne bringen möchte. Raus aus diesem Mangel-Denken. Mangel-Denken ist nie gut. Mangel-Denken führt zu überhäuften Kleiderschränken mit Klamotten von Billigketten, führt zu ungesunder Ernährung, führt zu Übergewicht, führt auch zu schlechter Haut. Raus aus dem Mangel-Denken! Und ja, ich weiß, das geht nicht über Nacht. Und dennoch starte, bleib am Ball, mache es Dir immer wieder bewusst, wo Du gerade innerlich stehst.

Wie ich arbeite – Meine Werte

Du darfst Dir auch immer überlegen, von wem Du lernen willst. Wenn Du ein Vorgespräch führst, in dem Druck aufgebaut wird in Form von „Wenn Dir das zu teuer ist, dann willst Du das auch nicht wirklich“, dann wirst Du dort lernen, wie Du das zukünftig auch so tust. Die Frage ist, ob Du das möchtest. Und meine klare Antwort (und das ist meine Haltung) ist: Nein.

Ich persönlich setze mich lieber, falls es mal finanziell nicht hinhauen sollte, in einen Job, der meinen Werten entspricht – und das wäre jede Art der Festanstellung, die ich für den Moment okay finde – und würde dann darüber Geld verdienen. Bevor ich anfange, fiesen emotionalen Druck auf Menschen aufzubauen. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass Du Dich wirklich ganz bewusst dafür entscheidest, welche Haltung Du dazu einnehmen willst und von wem Du lernen willst.

Ich finde auch immer mit Dir Lösungen. Ich muss natürlich auch meine Sachen im Blick behalten, aber wenn jemand sagt „Sandra, ich will unbedingt mit Dir arbeiten, ich kriege es gerade nicht hin. Können wir die Raten strecken? Hast du vielleicht noch ein Angebot, das ein bisschen kürzer ist, damit es ein bisschen günstiger wird? Das ich erst mal damit starten kann?“. Wenn mir das jemand klar signalisiert, dann bin ich wirklich bereit darüber nachzudenken. Denn das zeigt mir dann etwas. Und ich nehme die Dinge auch, wie sie kommen. Aber wenn jemand einfach sagt „Nö, ist mir zu teuer, kaufe ich nicht.“, dann denke ich „Dann nicht. Du kannst gern in der Gruppe bleiben, Du kannst gerne auch weitere Webinare besuchen, die nichts kosten, aber wundere Dich bitte nicht, wenn Du keine Kunden hast.“.

Das ist das Problem der Menschen. Da steht die Webseite, die machen nach außen ganz viel richtig und wundern sich, dass keiner für sie bezahlt. Ich habe gestern Abend ein Video gehört von einer bekannten Online-Marketerin. Die hat gesagt, es ist total okay, am Anfang kostenlos zu arbeiten. Ich stimme da nur sehr begrenzt zu. Ich glaube, dass Du sehr gut ausgebildet bist und dass wir immer eine Business-Idee finden, die zu dem, was Du gerade kannst, gut passt und die es auch wert ist, dass Du dafür Geld bekommst. Ich habe während meiner Coaching-Ausbildung auch alles umsonst gemacht. Dann habe ich vielleicht noch ein oder zwei Sitzungen wirklich sehr reduziert gemacht. Und dann bin ich sofort ins Verdienen gegangen. Meine erste Coaching-Stunde habe ich für 35 Euro verkauft. Aber dieses Gefühl, eine Rechnung auszustellen, auf der steht, dass ich zwei Stunden gecoached habe und ich kriege dafür 70 Euro – dieses Gefühl macht etwas mit Dir. Das darfst Du auf jeden Fall mitnehmen. Das ist ein Wert, den Du gibst! Deswegen wünsche ich mir, dass Du da gar nicht erst zu sehr rein rutscht in dieses „Umsonst-Ding“.

Ich glaube, es ist auch sehr wichtig, dass Du, wenn Du mit einem Coach & Mentor in Resonanz gehst, da auch erst mal bleibt. Ich arbeite immer langfristig mit mindestens einem Coach zusammen. Denn es ist häufig gut, wenn mir nicht ständig fremde Leute was reinquatschen, sondern ich bei einem Stil und Vorgehen bleibe.

Natürlich gibt es Philosophien und Überzeugungen, die eine Rolle spielen. Und als Anfänger ist man nicht gefestigt. Man weiß nicht „Ist das das Richtige oder nicht?“. Und wenn Du dann mit tausend Menschen spricht – das Internet lädt dazu ein, Facebook lädt dazu ein – dann wirst Du einfach durcheinandergebracht. Am Ende machst Du vielleicht nichts richtig oder bist nicht konsequent. Und dann sind da 87.000 Strategien. Du bist emsig am Arbeiten, Machen und Tun und verdienst trotzdem nichts und bist trotzdem nicht klar auf den Punkt, nicht klar positioniert. Das ist einfach eine Arbeit, die ganz regelmäßig zu tun ist und für die es letztendlich Begleitung braucht.

Ich positioniere die Menschen auch – manchmal in sehr kurzer Zeit. Aber ich sage nicht „Du musst das und Du musst dies…“. Das würde ich niemals tun. Wir entwickeln das aus Deinem Inneren heraus. Und außerdem darfst Du es auch selbst erst mal für Dich finden. Ich möchte, dass Du lernst, Deine eigenen Schätze zu heben und zu leben. Ich möchte Dich nicht abhängig machen von mir oder meiner Begleitung. Aber mein Blick darauf kommt und dann ist es auch klar. Und da macht es überhaupt gar keinen Sinn, mit tausend anderen Menschen dazu zu sprechen, weil Du nur durcheinander kommen wirst. Und dann bekommst Du nichts auf die Straße.

Mein bester Tipp

Arbeite also unbedingt an Deinem Geldverständnis, an Deinem Geldbewusstsein. Versuche, jeden Tag zu journalen. Schreibe jeden Tag auf, wo in Deinem Leben gerade Fülle ist, wofür Du dankbar bist und wie Du mehr Fülle in Dein Leben ziehen kannst.Triff Deine Entscheidungen so, wie Du sein willst, nicht wie Du heute bist. Eine gute Entscheidung ist, zu sagen „Ich mache das jetzt einfach. Es wird funktionieren.“. Und dann kann auch das Leben Dir Lösungen vorbeibringen. Richte Dich darauf aus.

Wichtig dabei ist, dass Du es hier und heute fühlen kannst. Dass Du die Fülle und das Schöne, was Dir Dein Business und Leben gibt, in Dir aufnehmen kannst.

 

(Photo by Sharon McCutcheon on Unsplash)

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(Photo by Roberto Nickson on unsplash)