Immer wieder sehe ich sie: Die Frauen, die den nächsten großen finanziellen Schritt im Business ansteuern.

Der erste 5-stellige Monatsumsatz.

Der große mehrfach 5-stellige Launch.

Endlich das „6-figure Business“.

Womöglich sind es auch schon die 7 oder gar 8 Stellen.

Und was ich auch sehe ist Druck. Stress. Anspannung. Frust. Tränen. Für den (finanziellen) Erfolg. Ich fühle den Rückenschmerz, die Migräne, den Schlafmangel. Ich sehe das „um sich schlagen“, das „sich abgrenzen“, das „noch höher hinaus wollen“, das „im Kopf mehr wollen“.

Und ich weiß, wie es sich anfühlt. Denn an diesem Punkt war ich auch mal. Und egal, ob in den Marketingmethoden oder in den Manifestationstechniken – dies ist nicht der richtige Weg für mehr Erfolg und Geld. In diesem Artikel teile ich mit dir, was nach meinen Erfahrungen dahinter steckt und wie du es anders angehen kannst.

Wir gehen zurück in mein 1. Business-Jahr

Es ist April 2018 und es ist der erste Monat, wo kein Geld mehr rein kommt. Das Ding mit dem großen roten A hatte mir die Unterstützung gestrichen. Ich wusste: Es muss jetzt klappen. Es MUSS. Und so ging ich raus und machte alles so „wie man es macht“. Ich überlegte mir eine 5-Tages-Challenge, schaltete Facebook Ads, gestaltete ein schickes Workbook und ging damit raus. Eine Woche lang hielt ich ein Training in einer geschlossenen Gruppe und verkaufte danach mein großes Gruppenprogramm. Und es klappte! Sechs Frauen entschieden sich in der ersten Runde, mit mir den Weg zu gehen. Damit generierte ich rund 15.000 Euro Umsatz und hatte meinen ersten 5-stelligen Launch in der Tasche. Und das feierte ich!

Und zwar ungefähr eine Stunde 🙄

Denn dann wurden mir direkt einige Punkte bewusst:

  • 15k sind zwar wundervoll, doch ewig würden die nicht reichen
  • Ich hatte ja auch einige Ausgaben (Ads, Virtuelle Assistenten etc.)Dieser Launch war ganz schön anstrengend
  • Ich bin im Arsch und muss jetzt noch mein Programm durchziehen (was mich dann glücklicherweise auch wieder auf die Beine brachte)
  • Nach dem Launch ist vor dem Launch – was kommt als nächstes?

Und es war klar: Es musste weitergehen. Sofort. Ich wollte wachsen. Es reichte noch nicht. Ich brauchte mehr.

Welcome to Ego-Druck

Was ich damals noch nicht sehen konnte, war der Druck, den ich damit erzeugte. Im zweiten Launch einige Monate später lief es dann auch nur noch halb so gut. Ich kreierte dann einfach direkt das nächste Produkt, schrieb einen mega-geilen Preis dran und sorgte so dafür, dass es weiterging.

Und natürlich merkte ich, dass irgendetwas „fehlte“. Und schnell war der Schuldige gefunden – die fehlende Positionierung. Hah, ich war einfach nicht klar genug in meiner Botschaft! Und das Marketing ging ja auch viel besser! Und überhaupt mein Team – war das normal, dass ich die ständig an die Hand nehmen muss? Mit genau diesem Wunsch buchte ich einen Coach (und dann noch einen und noch einen). Der Antritt war: Hilf mir (im Außen), diesen ganzen Druck aufzulösen.

Und ja, einiges an Druck löste sich, indem ich an den o. g. Dingen rumschraubte. Doch in mir blieb immer noch ein Gefühl von Leere, was ich permanent versuchte, mit Machen/Input von Außen/dem neuesten geilen Scheiß der Online-Marketing-Welt/noch einem Coaching auszugleichen.

Die Suche im Außen

Die Wahrheit ist: Ich war nicht richtig glücklich damals. Natürlich: Ich war glücklichER als in meiner Festanstellung. Ich war zufriedenER als in der Bank. Es war irgendwie alles bessER. Doch in mir war ein großes schwarzes Loch, was ich stopfen wollte.

Es war ein Loch der Anpassung und des Drucks.

In mir wütete permanent ein wildes Gewusel aus

  • Ich schaffe es nicht
  • Die anderen sind besser als ich
  • Ich bin die Einzige, die zu d** ist für xyz.
  • Ich muss noch mehr lernen.
  • Ich muss anders sein.
  • Ich muss mehr Stories machen.
  • Wenn ich xyz nicht tue, dann werde ich scheitern.

Blablabla.

Gleichzeitig entwickelte ich einen starken Drang den Missing Link zu suchen. Denn es MUSSTE ja einen geben. Die anderen waren ja alle erfolgreicher, glücklicher, schneller gewachsen, hatten mehr Team, schon Festangestellte, mehr Geld, mehr whatever.

Und ich suchte diesen Missing Link. Im AUSSEN. In Kursen. In Coachings. In Programmen. Ich suchte ihn überall. Nur nicht da, wo ich ihn finden würde. In MIR.

 

Sad Money – du kreierst, was du bist

Jeder einzige Euro, den ich in dieser Zeit kreierte, war Sad Money. Es war mir nicht bewusst. Ich feierte mich. Mein Ego war happy, dass ich „es endlich mal zu was gebracht hatte“ – wenn es nicht gerade die Schallplatte von „Du kriegst es nicht hin“ auflegte. Bis heute ist das meine Lieblingsplatte – deswegen liegt mir dieser Artikel auch so sehr am Herzen.

Sad Money ist das Geld, was zwar auf deinem Konto landet, was aber basierend auf Trennung, Mangel und Angst kreiert wurde.

Denn natürlich kann auch dein Ego Geld machen. Es gibt da draußen komplette Konzerne, die rein auf Ego-Gedankenstrukturen erbaut wurden. Es gibt da draußen auch jede Menge Angestellte, deren Gehalt aus Sad Money besteht – und sogar hochoffiziell so genannt wird („Schmerzensgeld“). Und es gibt da draußen eben auch eine riesige Maschinerie mit dem Namen „Online-Business“, die sich weitestgehend aus dem Ego speist. Woher ich das weiß? Ich war Teil des Ganzen – und begann nach meinem ersten Business-Jahr 2018 mit dem Ausstieg.

Sad Money ist genauso Geld und du kannst damit genauso deine Miete bezahlen, dir ne schicke Handtasche kaufen oder jemand anderem beibringen, wie du dieses Sad Money verdient hast. Nur nennen das diese Coaches natürlich nicht Sad Money in ihren Programmen 😅

Sad Money macht dich nur nicht in der Tiefe glücklich. Es nimmt ganz kurz den Druck von dir und gibt dir einen klitzekleinen Moment das Gefühl, dass du es „geschafft“ hast. Dass du es „wert“ bist. Dass du „angekommen“ bist. Dass du echt „erfolgreich“ bist. Und dann schlägt die Falle sofort wieder zu. Die Falle in dir. Und es steigen Gefühle auf, die schlimm sind. Manche erlauben sich, die Tränen zu weinen. Andere erlauben sich dies nicht. Und machen einfach weiter. Mit dem nächsten Launch. Mit dem nächsten Ziel. Mit der nächsten Planung für den xyz-stelligen Umsatz.

Sad Money wird nicht aus Liebe kreiert. Aus Liebe zu DIR. Aus Liebe zu deiner BOTSCHAFT. Aus Liebe zu den SEELEN, mit denen du in diesem Leben verabredet bist.

Und weißt du, was das „schlimmste“ Sad Money ist? Das Sad Money, was einen äußerlich fetten Anstrich von „Herzensmission“ oder „Meine große Vision, mit der ich jedes Jahr x Tausend Menschen erreichen will“ oder „Ich liebe sooooo sehr, was ich tue“ bekommen hat, aber doch im Kern auf Angst basiert. Und ja, manche Egos sind gerade in diesen Zeiten sehr talentiert darin, tricky aufzuspielen und Gemeinnützigkeit vorzuspielen, wo eigentlich eine tiefe Urangst von „nicht genügen“ behoben werden soll.

Das Problem ist nicht der Launch

Das Problem ist der Wunsch dahinter. Die Suche im Außen nach der inneren Erfüllung geht HUNDERTPROZENTIG schief. Du kannst mit keinem Ziel im Außen, keiner Zahl im Außen, keinem Geldeingang im Außen deinen inneren Hunger nach Liebe stillen. Und glaube mir: Die allermeisten Menschen da draußen wissen gar nicht, wie sehr man ihren Launch-Aktivitäten bzw. den Business-Wachstums-Aktivitäten ansieht, dass sie auf reinem Mangel basieren.

Und ja – ich erkenne es deswegen, weil es in mir selbst ein sehr starkes Thema war. Wir erkennen in anderen, was wir von uns selbst kennen. Und ja, ich arbeite auch noch an den letzten Aspekten, mich wirklich und wahrhaftig davon frei zu machen.

Die tiefe Urangst

Wir dürfen uns in der Zeit des Paradigmenwechsels unserer tiefsten Angst stellen. Die tiefste Angst vor dem Mangel an Liebe. Dem Mangel an Liebe, den du für dich selbst hast. Und die Angst vor dem Mangel an Liebe, den dein Partner/deine Familie/deine Kinder/deine Kunden und das Leben generell für dich haben KÖNNTEN.

Angst ist der Gegenspieler der Liebe. Liebe ist göttlich. Liebe ist immer da. Du brauchst nur zugreifen.

Liebe fehlt da, wo Angst vorherrscht. Denn wo die Angst sich breit macht – gerade da, wo sie versteckt wird hinter Aktionismus, Umsatzgetöse und großspurigen Visionen … oder eben auch in der Gegenversion wie  „Ich brauche kein Geld. Geld ist böse. Geld gibt es eh nicht mehr lange.“ … genau DA darf sich die Liebe wieder breitmachen.

Die Liebe „braucht“ nichts. Sie ist. Sie ist einfach da. In diesem Text. In jedem Wort. In dem Sitzen am Schreibtisch.

Die Liebe ist auch in jedem Angebot. Und ich schwöre dir: Wenn eines meiner Angebote mal nicht so läuft, dann darf ich sofort erkennen, wo auf höchstem Niveau sich noch ein Aspekt Angst versteckt hatte. Denn durch die sehr intensive Frequenzarbeit bei mir, wird wirklich alles freigelegt.

Die Wahrheit über den Missing Link

Keine Sache der Welt im Außen wird dir also innere Erfüllung und Frieden schenken. Nichts. Der Missing Link für das, was du suchst, liegt in dir. Und zwar ausschließlich dort.

In dir darf Folgendes ankommen:

Du bist wertvoll – auch wenn du nichts leistest.

Du bist ein Geschenk Gottes – auch wenn du kein Geld hast.

Du bist ein Wunder – auch wenn du vermeintlich versagst/pleite bist etc.

Was ist Geld in Wirklichkeit?

In Wahrheit wird Geld IN DIR und AUS DIR HERAUS in LIEBE kreiert. Die wahre Schöpfung basiert auf dem sehr reinen Verständnis der Verschmelzung der weiblichen und männlichen Energien, die sich in dir zusammen tun, um Neues zu erschaffen. Geld ist in Wirklichkeit ein energetischer Strom, der natürlicherweise hoch fließt, wenn du durch deine Ego-Eskapaden den Strom nicht unterbindest. Geld ist reine Energie. Je mehr du Liebe bist, desto mehr Geld fließt.

Im Business ist unsere Hürde (und diese kenne ich als studierte Betriebswirtin und ehemaliger Business Coach sehr gut), dass die gesamte Lehre von „Wie geht Business?“ und „Wie mache ich Geld?“ mangelbasiert entwickelt wurde. Sie beruht auf der Idee, der Enge des Verstandes, dass es „nicht genug“ von etwas gibt und dass wir deswegen dies und das tun müssten, um … . Das „um, zu“ ist mit das größte Problem, was ich in all den Jahren im Online-Business gesehen habe. Die Ansicht von „Wenn ich x tue, dann passiert y.“ Wenn ich also ein Produkt entwickele, einen Workshop gebe etc., dann mache ich Umsatz.

Geld manifestieren

Leider wird diese Idee auch von vielen Coaches für das Thema „Manifestieren“ missbraucht. Herkömmliche Manifestationstechniken und Visualisierungsmethoden leiden ebenfalls darunter, dass sie benutzt werden, UM xyz zu erreichen (und damit eben den inneren Mangel von in Wahrheit Liebe auszugleichen).

Dabei ist Manifestieren und damit auch Geld manifestieren das einfachste von der Welt. Du manifestierst nämlich permanent! Du brauchst gar nichts TUN, UM zu manifestieren. Du manifestierst in der neuen Energie eben nur noch so, dass du aus deinem reinen, wahrhaftigen SEIN heraus WIRKST (TUST), so deine feminine und maskuline Energien in Balance verschmilzt und aus deiner Seele heraus die höchste In-FORM-ation empfängst, wie sie sich als Projektion in dieser Welt verwirklichen will/wird. Was eben bedeutet, dass wir sämtliche Ego-Schichten in dir nach und nach abschmelzen und deinen wahren Kern in dir freilegen dürfen.

Es ist das einfachste der Welt, ABER es ist nicht leicht.

Denn das Ego strampelt und kämpft und macht Druck und nervt und spielt seltsame Spielchen. Und je höher das Licht steigt, je mehr Menschen aufwachen und sich nicht mehr der Dualität hingeben wollen und je mehr Seelen sich über die Enge des Kopfes hinwegsetzen und verKÖRPERn, desto mehr sehen wir im Außen noch den Gegenentwurf von höher/schneller/weiter, 6-7-figure-blub und „Meine ach so wichtige Vision“.

Wie wäre es, wenn du erstmal DU bist?

Ja, ich weiß. Was ist eigentlich dieses „DU“, wie fühlt sich Seele an und wieso muss ich die verkörpern (reicht es nicht, sich zu verbinden). Natürlich ist es immer deine Wahl und manche Seelen wählen eben auch, in der 3. Dimension der Verstandes (gekapert vom Ego) zu verharren bzw. in der 4. Dimension der Pseudo-Spiritualität („hier die besten Manifestations-Tools, UM xyz zu erreichen“) zu bleiben. Das ist okay.

Doch da die Erde immer höher schwingt, sind die Seelen, die zu mir finden, aufgerufen, einen komplett neuen Weg aus dem Inneren heraus zu entwickeln, der dann gerne in einem florierenden Business münden darf. Nur geht es erst um den Weg in DIR und dann um dein Business Design. Und nein, das findet nicht zwingend nacheinander statt, sondern greift selbstverständlich ineinander.

Weißt du, was passiert, wenn du DU bist? Wenn du deine Seele in allen Aspekten verkörperst?

Es wird schlagartig ruhig in dir. Die Stimmen hören auf zu quatschen. Es wird leiser. Du erkennst, wann deine Seelenstimme spricht und wann sich dein Quak Quak meldet. Der Druck lässt nach. Dein gesamtes Körpersystem richtet sich auf Wohlstand, Leichtigkeit und Freude aus. Dein gesamtes Business kreiert sich aus dem schönsten Moment in der höchsten Energie. Du willst JETZT ein geiles Abenteuer mit deinen Soulmates kreieren? Do it! Weil du es fühlst, weil es Liebe ist und weil jeder Part in dir danach schreit, dich zu verbinden/zu lehren/zu trainieren/sich auszudrücken.

Fazit: Du BIST das Geld und der Erfolg

Das Geld fließt also leicht, WEIL du BIST. Nicht weil du PLANST xyz zu tun. SEIN in deiner Wahrheit. Ausgedrückt in deinem wundervoll einzigartigen Business (was wir auch ganz anders nennen könnten). Du BIST also erfolgreich, weil du deinem inneren Ruf FOLGST und dich REICH fühlst (steht sogar bereits in dem Wort).

Und diese Erkenntnis dreht alles!

Das tiefe Verständnis, dass alles in dir entsteht. Dass du alles aus dir heraus kreierst. Und dass mit der Bereitschaft, tief zu graben, deine Schatten zu integrieren und DU zu sein, sich ALLES in deinem Leben und Business verändern wird.

Wenn du also versuchst, ein äußeres Ziel zu erreichen, entfernst du dich von dir und deinem Kern. Das Ego schlägt zu, es trennt dich von deiner göttlichen Wahrheit ab und du wirst verlieren (auch wenn dein Konto vielleicht noch gewinnt).

Denn du verlierst DICH.

In Liebe sage ich dir – achte auf Sad Money und die damit verbundenen Ego-Aktivitäten. In dem Moment, wo du die Reise vom Außen ins Innere verlagerst UND dich nicht mit den erstbesten „Quantensprung-Methoden des Kopfes“ zufrieden gibst, beginnt der wahre Shift. Die Magie der höchsten Energie der Seelenverkörperung zieht dann bei dir ein. Und auch wenn es einen Moment dauert, die vielen Schichten der Trennung zu durchdringen, so wirst du immer mehr feststellen, wie viel freier sich die wahre Liebe für dich anfühlt.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dich wiederzufinden und in der höchsten Energie deiner Seelenwahrheit dein Leben und Business zu gestalten, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

 

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Ich weiß noch, als ich Anfang 2020 in einem meiner eigenen Business-Trainings erzählte, dass ich ein introvertierter Typ bin. Einige meiner treuen Kundinnen ahnten das bereits, aber für viele war das damals neu. Es gab Reaktionen wie „Das hätte ich nie gedacht“ oder „Du bist doch so viel live und wirkst da immer so souverän“.

Das brachte mich zum Schmunzeln, denn natürlich bedeutet introvertiert zu sein nicht, dass du nicht gut in deinem Job bist oder gar unsouverän.

Was ist Introversion?

Vielmehr bedeutet es (für mich), dass ich sehr viel Zeit für meinen persönlichen Rückzug brauche und frische Kraft aus meinem Inneren schöpfe. Nicht andere Menschen oder das Außen geben mir Power, sondern ich selbst, wenn ich in mir ruhe. In Gruppen bin ich eher diejenige, die beobachtet, die wahrnimmt. Manchmal wirke ich verschlossen, weil ich einfach nur schaue, nichts sage oder nur auf meinem Stuhl hin und her rutsche. Ich wurde auch schon als arrogant bezeichnet. Dabei war ich einfach nur „in mir“ unterwegs.

Dazu kommt, dass ich auch ausgeprägt hochsensibel bin. Meine Wahrnehmung war schon immer sehr scharf, ich kann sehr klar erkennen, was mit Menschen „los“ ist und ich höre/fühle/rieche auch intensiver als andere. Durch die Öffnung für die Arbeit mit Energien & Frequenzen und den Anstieg meiner eigenen Schwingung hat das in den letzten Monaten weiter zugenommen.

Wann wird es Zeit zum Auftanken?

Ich brauche also viel Zeit zum Auftanken, wenn ich

  • viele Menschen um mich habe
  • mich viel mit Verstandes-Themen beschäftige
  • viele Termine in meinem Kalender habe
  • vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt bin

Wenn du also weißt, dass du z. B. nächste Woche einen eher vollen Kalender hast, darfst du dir danach die Woche mehr Raum für dich gönnen. Wenn du einen Seminar- Tag hast, wo dein Verstand gefordert ist, braucht es danach viel Ruhe, Me-Time und Chillen.

Was passiert bei zu viel Extraversion?

Wenn ich mir diese Zeit nicht nehme, lande ich schnell in „depressionsartigen Zuständen“, die sich bei vollkommener Nichtbeachtung auch zu einer handfesten Erschöpfungsdepression ausweiten können. Körperlich merke ich das an Stresssymptomen, wie Überreizung, sensiblen Reaktionen, wenn jemand in meinen Augen was „falsch“ macht, an einem durcheinander gekommenen zentralen Nervensystem, an dem Wunsch viel Schoki & Süßes zu essen und an unruhigem Schlaf.

Dazu kommen Tränen, alter Schmerz und Trauer sowie ein Gefühl der inneren Zerrissenheit. Oft fühle ich mich dann in dieser Welt vollkommen fremd und das alte Gespür von „Ich bin einfach anders“ kommt wieder hoch und übernimmt die Macht.

Spirituell betrachtet sind es typische Probleme einer „Star Soul“, einer Sternenseele – einer Seele, die nicht von dieser Welt kommt, die „außerirdisch“ ist, und deswegen immer wieder mit bestehenden Konventionen hadert.

Wichtig: Nur zwei Seiten einer Medaille

In der Einheit sind Introversion und Extraversion nur zwei Seiten derselben Medaille, was bedeutet, dass du sowohl das eine oder das andere sein kannst (du kannst alles sein). Wichtig ist eben nur, dass du beide Pole in Balance hältst.

Wenn du also viel im Außen unterwegs bist, dann ist es wichtig, auch wieder viel Zeit mit deinem Inneren zu verbringen, damit du dich wieder aufladen kannst. Bei allem Wissen um Polarität und die Einheit ist es nach meiner Erfahrung jedoch so, dass es Menschen gibt, die „ein bisschen introvertierter“ sind als andere.

Wichtig ist hierbei immer, dass du nicht selbst in eine Schublade steckst und diese als Story nutzt, warum du dies nicht kannst und das nicht bist. Es geht um Bewusstsein. Du darfst dich so wahrnehmen und die gleich folgenden Tipps für dich anwenden, wenn sie dir dienen. Und wenn es dann plötzlich doch mal anders ist und du wieder einen Schwung voller „Rausgeh-Power“ hast, dann ist es wunderbar und du darfst und solltest diese nutzen.

Was bedeutet introvertiert sein für dein Business?

Wenn man sich in der Online-Business-Welt so umsieht, dann scheint es, als seien alle Menschen wahnsinnig extrovertiert, haben permanent Kraft für Live-Launches und sind natürlich täglich online, um ihr allerbestes Leben und Business zu zeigen. Dies kann einen als eher stillen, zurückhaltenden Menschen schon mal sanft überfordern.

Viele introvertierte Business Starter schaffen es deshalb gar nicht, sich überhaupt einen dauerhaften Platz am Markt zu sichern und selbst wenn du schon etwas dabei bist (so wie ich), kann es in Umbruchphasen oder Krisen immer wieder dazu kommen, dass einen das Außen „auffrisst“.

Viele Business- und Marketing-Programme der alten Energie sind zudem auf extrovertierte Menschen zugeschnitten und vermitteln ein standardisiertes Marketing, was viele Regeln, Vorgaben und „Must-Do’s“ beinhaltet. Dies ist für introvertierte Menschen too much und viele setzen das, was sie dort lernen, nie (dauerhaft) um und geißeln sich noch dafür, dass sie es angeblich nicht schaffen.

Auch viele Programme, die eigentlich einen anderen Wert vermitteln wollen (wie bspw. Programme rund um intuitives Marketing oder speziell Programme für Introvertierte) hören an der Stelle auf, wo es darum geht, dass eben niemand „nur introvertiert“ ist (weil es eben nur eine Seite unseres Seins ist).

360 Grad neue Energie

Du bist nicht nur introvertiert

Denn vielleicht kennst du das auch. Wenn du das richtige Thema hast und die richtigen Menschen um dich herum, dann kannst du dich richtig in Rage reden oder durchaus als Clown dein Umfeld begeistern. Dann blühst du auf, verzauberst die Menschen und bist so richtig in deinem Element. In diesen Momenten bemerkt niemand, dass du eigentlich introvertiert bist.

Das ist übrigens auch der Grund, weswegen meine Kunden oft überrascht sind, wenn sie erfahren, was für ein zurückhaltender Mensch ich auch bin. Und weswegen meine Familie, die mich auch als „Laber-Socke“ und „Spielkalb“ kennt, diese Introversion vielleicht gar nicht so unterschreiben würde.

Du bist nicht nur eines – du bist alles. Und du darfst auch alles sein!

Und doch gibt es einige Tipps für dein Business, die es dir leichter machen, in der Online-Business-Welt erfüllt und profitabel dein Geschäft zu führen.

Du arbeitest am besten, wenn es dir gut geht

Für dich wie für alle gilt, dass du am besten in deinem Job bist, wenn es dir gut geht. Deswegen ist es so wichtig, dass du genau heraus findest, wann/wie es dir am besten geht.

Hier einige Fragen, die du dir stellen kannst:

 

  • Zu welchen Zeiten arbeite ich am liebsten und wann/wieviel Pause brauche ich?
  • Arbeite ich lieber intim 1:1 mit Menschen oder in größeren Gruppen? (wenn es größere Gruppen sind, brauchst du höchstwahrscheinlich danach Pause)
  • Was dient mir in meiner Me-Time und wie kann ich diese in meinen Tag einbauen?
  • Welche Tools, Menschen, welches Umfeld dient mir und was nicht?
  • Wie tanke ich zwischendurch am besten wieder auf?
  • Wo arbeite ich am liebsten, in welchem Umfeld?
  • Im Kern geht es also immer um die Frage:
  • Wann und wobei habe ich eine besonderes hohe Energie und wie kann ich dafür sorgen, dass mir diese dauerhafter bereit steht?

Diese Fragen solltest du dir natürlich zum Start deiner Selbständigkeit stellen und genauso auch immer wieder zwischendurch, wenn du in Umbruchphasen bist und dein Business neu ausrichtest.

Du darfst jeden Tag hinein spüren, ob dir der heutige Tag in allen Aspekten gut getan hat oder ob du vielleicht eine Kleinigkeit übersehen hast.

Welche Fragen du dir zu diesem Zweck stellen kannst und was es darüber noch zu wissen gibt, findest du in diesem Artikel hier: „Selbstführung: Stellst du dir schon die richtigen Fragen?“

Best Practices für dein ideales Business Design

Nach rund 5 Jahren im eigenen Business und der Begleitung von Frauen, die sehr ähnlich ticken wie ich, möchte ich dir hier einige meiner konkreten Learnings als Anregung weitergeben.

Dein Business Design ist natürlich immer zutiefst individuell. Schau also einfach, was für dich stimmig ist.

Angebote & Kunden

  • In der Zusammenarbeit mit Kunden darfst du schauen, welche Elemente dir gut tun und welche nicht. Oft sind zu viele Live-Elemente, feste Zeiten, Omni-Präsenz in Programmen (z. B. tägliche Begleitung/Erreichbarkeit) nicht günstig für Introvertierte. Probiere es für dich aus.
  • Generell ist es hilfreich, wenn du deine Kunden „einweihst“. Manchmal brauchst du dazu nichts sagen, weil sie es längst wissen. Es hilft dennoch, offen zu sein und zu sagen, dass die eigene Arbeit immer auch mal Raum für Überraschungen ist und es zu Veränderungen in geplanten Abläufen kommen kann.
  • Introvertierte arbeiten oft gerne in 1:1 Settings und in kleineren Gruppen. Wenn du hochsensibel bist, kommt es vor, dass in großen Gruppen unbewusst auch oft die Energie „aufgesaugt“ wird.
  • Vielleicht sind auch reine Online-Angebote, die unabhängig von dir und deiner Energie funktionieren (z. B. Kurse) gut für dich.

Marketing & Social Media

  • Arbeite mit Evergreen-Content, z. B. auf dem Blog (wenn du gerne schreibst) oder auf YouTube (wenn du gerne Videos drehst). Blog wie YouTube funktionieren über eine organische Suche, die – einmal sauber eingerichtet – immer für dich arbeitet (auch wenn du gerade kaputt bist und dich ausruhen musst). Social Media ist hier als einziger Kanal viel zu schnelllebig, dein Content wird auf Dauer nicht gut repräsentiert und dies baut schnell Druck auf, immer mehr Neues zu erstellen.
  • Schaffe dir aber auch Raum für Extraversion – also für „Anfälle“, wo du voll bei dir bist und deine Message in die Welt blasen willst. Dies kann eine Facebook-Gruppe oder ein Telegram-Kanal sein.
  • Ich persönlich bevorzuge auf Dauer Kanäle, wo ich schreiben oder sprechen kann. Videos sind für mich nicht immer das richtige. Finde also für dich das richtige Medium, den richtigen Ausdruckskanal, und lege deine Kommunikationskanäle danach an.
  • In Social Media besteht durch die Algorithmen ein gewisser Druck, präsent zu sein. Ich glaube, dass sich das in den nächsten Jahren von alleine legen wird, denn es ist unnatürlich. Für die Übergangszeit gibt es 3 Möglichkeiten des Umgangs. 1) Ignorieren und einfach präsent sein, wann es für dich stimmig ist – egal, was der Algorithmus dazu sagt 2) Inhalte vorplanen, wenn du gut drauf bist, Tools nutzen und davon in Zeiten der Ruhe zehren 3) Eine Social Media-Assistenz engagieren, die deine Energie ausgleicht, ggf. auch beständiger ist als du und die deine Inhalte recycelt und verteilt. Was für dich passend ist, hängt davon ab, an welchem Punkt du in deinem Unternehmen stehst.
  • Social Media Detox Tage bzw. Retreats nur mit dir alleine in der Natur sind zwischendurch absolut förderlich für dich.

Kooperationen & Netzwerke

  • Wenn du dich mit anderen Menschen vernetzt und ggf. auch in Business-Netzwerken aktiv bist, achte sehr auf die Energie dort und lass dich nicht verschlucken. Auch viele Netzwerke agieren in stark männlicher Energie (auch Frauen-Netzwerke) und es besteht im Business-Kontext immer ein Hang zu Leistung, Messung & Erfolg. Dies sind alte Energien, oft unbewusst aus dem Ego kommend – du darfst hier für dich schauen, was dir gut tut. Die Grenze zwischen Inspiration und Überforderung kann fließend sein.
  • Sei achtsam mit externen Deadlines, z. B. wenn du bei einem Kongress sprichst oder an einem Buch-Projekt teilnimmst. Das kann sich in dem Moment toll anfühlen, aber zu dem Zeitpunkt selbst dann wieder nicht mehr. Nimm dir nicht zu viel vor.

Business Lifestyle

  • Achte auf externen Input auf allen Ebenen, z. B. Social Media, Newsletter, Challenges, Bücher – das lenkt dich von dir selbst ab und du verlierst dich im Außen.
  • Schaue, ob dir eine Richtschnur wie „nur x Termine pro Tag/Woche“ oder auch eine Woche Free Flow pro Monat gut tun. Die meisten meiner Kunden (mich eingeschlossen) lieben terminfreie Zeit bzw. es tut ihnen nicht gut, wenn sie von einem Meeting zum nächsten hetzen.
  • Deine Me-Time sollte täglich Raum bekommen. Mach dir bewusst, was es für dich ist. Die meisten Menschen brauchen hier nichts Ausgefallenes. Vielen hilft Zeit in der Natur, eine Badewanne oder einfach Schlafen. Ich liebe es auch, Musik zu hören, zu singen und zu tanzen. Wenn mir das mal zu laut ist (was vorkommt), dann ströme ich gerne mit mir in meinem Sein auf dem Sofa. Schau, ob du direkt morgens mit Me-Time starten willst, damit du dich für den Tag gut ausrichtest. Wenn du Tipps braucht, wie du dir deine passende Morgenpraxis zusammenstellen kannst, findest du hier einen Beitrag dazu. 
  • Bestimmt gibt es noch viel mehr Tipps auch aus deiner Erfahrung, die du gerne mit uns in den Kommentaren teilen darfst!

Nicht du passt dich an, sondern dein Business

Im Business ist also nicht deine Introversion bzw. Hochsensibilität das Thema, denn du kannst dein Business jederzeit „drumherum“ bauen. Es gibt für alles Wege und Möglichkeiten. Doch was du brauchst ist, dass du dich zutiefst mit diesen Gaben und Fähigkeiten anerkennst und den Mut findest, genau so dein Business aufzubauen und zu führen.

Solange noch in dir Anteile von Mangel sitzen, dass du es besser „so und so“ – aber eben nicht so, wie es für DICH gut ist – tun solltest, solange werden Zustände von Überforderung noch ganz normal sein. Solange erlaubst du dir höchstwahrscheinlich auch noch nicht, das für dich persönlich ideale Business zu führen.

Denk dran, das ideale Business Design ist nicht das, was sich (fürs Ego) gut anhört oder was der Coach predigt – sondern das, was DIR in der Ausübung deiner Aufgabe am meisten DIENT.

Erlaube dir, DU zu sein – in allen Facetten deines Business.

Und wenn du Unterstützung dabei brauchst, sind wir gerne für dich da. Schau dich hier um, ob du mit den aktuellen Angeboten in Resonanz gehst und vereinbare dein persönliches Gespräch, um für dich zu schauen, was dir dient.

(Photo by Helena Lopes)

Als ich im Herbst 2014 (boah, ist das echt schon so lange her!!) mit meiner Coaching-Ausbildung begann, wusste ich in keinster Weise, was mich erwarten würde. Es war mit über 10.000€ Invest eine recht teure Ausbildung, deswegen zögerte ich anfangs. Aber die Stimme in mir, die rief  „Tue es einfach, das ist genau deins“, die war stärker. Also tat ich es und setze damit den Grundstein für das, was ich heute tun darf.

Von der ersten Minute „Coaching üben“ wusste ich, dass die Stimme Recht gehabt hatte. Es war (und ist) genau das, worin ich aufgehe. Mit der Zeit stand also fest, dass ich versuchen würde, in diesem Beruf (der mehr Berufung war) Fuß zu fassen. Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: Ich ging die ersten Schritte und meldete meine Selbständigkeit als Coach im Side-Business an. So weit, so gut. Aber was dann folgte … :-D

Der Irrglaube

Mein Verständnis von Coaching entsprach zu diesem Zeitpunkt vereinfacht ausgedrückt der folgenden Grundidee:

Ich habe eine Coaching-Ausbildung. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Also werde ich jetzt Coach und helfe mit den gelernten Methoden Menschen dabei, ein glücklicheres Leben zu führen.

Heute schmunzele ich darüber. Und ich weiß, dass es sehr vielen Menschen, die noch irgendwo im Prozess stecken, ganz genauso geht wie mir damals. Ich sehe diese Art von „Coaches“ an jeder Ecke da draußen.

Tatsächlich lag ich mit meinem Verständnis jedoch total daneben. Denn Coach sein ist viel, viel mehr als das.

Was Coaching und Mentoring auf einer anderen Ebene wirklich ist

Wenn du Menschen auf ihrem Weg begleitest, passiert verkürzt ausgedrückt Folgendes:

Zwei Menschen treffen aufeinander. Ziel ist es, das Thema von Mensch 1 idealerweise aufzulösen oder zumindest einen riesen Schritt voranzubringen. Dabei ist Mensch 2 aufgefordert, die passenden Tools und Werkzeuge so aneinander zu reihen, dass Mensch 1 bestmöglich in seinem Prozess begleitet und bei der Erreichung seines Ziels unterstützt wird. 

Wie sich Mensch 2 nennt, ob Coach, Mentor*in, Lichtarbeiter*in, Heiler*in oder etwas anderes, ist unerheblich. Genauso wie Mensch 2 den Mensch 1 nennt – ob Coachee, Klient*in, Kund*in, Soulmate oder eine Abwandlung davon.

Was entsteht ist eine Art Verabredung (von der man auf Seelenebene durchaus sprechen könnte) im gegenseitigen Wachsen. Dabei gibt es einmal die Ebene von Mensch 1, um den es ja hier im Kern geht.

Mensch 2 hingegen lernt und wächst auch immer, auch wenn das nicht im Fokus der gegenseitigen Beziehung steht. Beide Menschen haben ihre eigenen Prozesse. Nicht nur Mensch 1. Das ist ganz wichtig und genau dieser Punkt wird sehr häufig übersehen bzw. es wird ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt.

 

360 Grad neue Energie

Was bei der Begleitung von Menschen passiert

Nun ist es so, dass Mensch 1 auf der einen Seite unbedingt sein Ziel erreichen will und deswegen auch bereit ist, Mensch 2 zu beauftragen, ihm dabei zu helfen. Denn das Ziel ist ihm wichtig, und Mensch 1 spürt (meint zu glauben), dass er*sie es nicht alleine schafft.

Typische Ziele von meinen Menschen 1 sind zum Beispiel:

  • Die wahre Aufgabe im Leben herausfinden („Bestimmung“)
  • Diese Aufgabe in eine geeignete, äußere Form („Business“) kippen
  • Menschen auf eine leichte Art und Weise erreichen („Marketing“)
  • Von diesen Menschen gebucht/beauftragt werden („Sales“)
  • In seinem Wirken glücklich sein („Erfüllung und Leichtigkeit im Business“)
  • Diese Fülle ausstrahlen und vom Leben Fülle zurück erhalten („Viel Geld verdienen“)

Alle diese Ziele finden im Außen statt. Es handelt sich dabei um die äußere Entsprechung eines inneren Wunsches nach Entfaltung und Wachstum tief verankert in Mensch 1.

Das führt dazu, dass jedes Ziel im Außen von mehreren Seiten „bearbeitet“ werden kann. Wenn du also z. B. die o. g. Ziele erreichen willst, kannst du zu verschiedenen Menschen („Mensch 2“) gehen. Du kannst jedes Ziel stärker von der inneren wie von der äußeren Sicht angehen. Ein Marketingberater wird dich vermutlich stärker die äußere Form lehren als ein Mindset Coach. Dein Business-Thema wirst du von einem Positionierungsprofi auf eine andere Art und Weise „ermittelt“ bekommen als von einem spirituellen Mentor/einer Mentorin.

Das alles sind aber nur Tendenzen. Denn – wir erinnern uns – die Bezeichnung von Mensch 2 ist maximal eine Idee davon, was dieser Mensch wirklich mit dir macht.

Die eine Sache, die den Unterschied macht

Und es gibt nun genau eine Sache, die den einen von dem anderen unterscheidet. Und das ist Bewusstsein. (Was das ist, dazu könnte ich jetzt Bücher schreiben. Aber ich versuche es mal kurz.)

Bewusstsein bedeutet in meinem Verständnis, dass du dein eigenes, wahres Sein erkennst und lebst.

  • Der Zustand, in dem du in der völligen Liebe bist
  • Die Anbindung an deine Essenz, deine Seele und dein Herz
  • Die tiefe Verbundenheit an ein Kollektiv aus Menschen, der Natur und allen Lebewesen
  • Das Gespür für deinen Seelenruf und deine Wachstumsaufgaben

Bewusstsein ist auch, zu erkennen, wann diese Dinge in dir „gestört“ werden.

  • Durch Stress, Druck oder Anspannung
  • Durch das Auftreten von Ängsten
  • Durch zu viel Ehrgeiz, z. B. bei sehr im Außen verankerten Zielen (höher, schneller, weiter)
  • Durch zu wenig Raum für dich selbst, Zeit mit dir allein
  • Durch zu viel Planen und Kontrolle
  • Durch zu viel im Kopf sein

Störungen des Bewusstseins führen dazu, dass ein Teil von dir die Oberhand übernimmt, der im Kern nicht deinem wahren Selbst entspricht. Unser wahres Selbst ist der Teil in uns, der frei, sicher und voller Liebe durchs Leben geht. Der sich aus dem Herzen leiten lässt.

Bewusstes persönliches und spirituelles Wachstum bedeutet daher, in dir immer sicherer zu erkennen, wann welcher Teil gerade spricht und nach Aufmerksamkeit verlangt. Wenn du dich damit neu beschäftigst, mag das alles noch unklar auf dich wirken.

Du erkennst oft die Stimme deiner Seele nicht und verwechselst sie mit der deines Egos. Im Laufe der Zeit wirst du – wenn du dir dafür Raum nimmst – immer klarer und sicherer sein.

Bewusstsein in der Arbeit mit Menschen stärken

In der Begleitung von Menschen ist nach meiner Überzeugung eine wesentlich Fähigkeit, das eigene Bewusstsein zu stärken und zu erweitern. Das braucht als allererstes die Entscheidung, dass das überhaupt nötig und sinnvoll ist. Alleine dieser Punkt geht oft über das hinaus, was in einer klassischen Coaching-Ausbildung gelehrt wird. Dabei lernt man nämlich Methoden und Tools, kein Bewusstsein.

Bewusstsein im Coaching-Prozess (und damit eine neue, bewusste Form der Begleitung) bedeutet

  • den Prozess von Mensch 1 genauso wie den eigenen Prozess (als Mensch 2) zu ERKENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 vom eigenen Prozess (als Mensch 2) zu TRENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 mit dem eigenen Prozess (als Mensch 2) zu VEREINIGEN

Das mag jetzt irgendwie seltsam klingen. Trennen und Vereinigen? Beides? Der Versuch einer Erklärung.

Was bedeutet Bewusstsein im Prozess?

Menschen sind also unterschiedlich bewusst. Eines der Kernthemen in der Zusammenarbeit mit Menschen besteht also darin, dass diese Menschen in unterschiedlichen Bewusstseins- und Entwicklungsständen aufeinander treffen und dass es themenbezogen zu Abweichungen kommt.

Beispiel 1:

Ein bewusster Coach bucht einen unbewussten Marketingberater, um seinem Business einen kräftigen Schubs nach vorne zu geben. 

Das klappt oft nicht, weil die Methoden des Marketingberaters zu sehr im Außen verankert sind (Strategien, „so macht man das aber“ oder „jetzt tue das doch einfach“) und der Coach damit in seinem eigenen Bewusstseinswandel stark gefordert wird, was sich darin äußert, dass er*sie sich damit total unwohl/heftigst getriggert fühlt.

Klappen tut es dann, wenn der bewusste Coach schon so bewusst ist, dass er die Mechanismen im Miteinander für sich erkennen kann und die „Unbewusstheit“ des Marketingberaters ausblendet, um das für sich Sinnvolle („ich will einfach nur ein paar coole Strategien lernen“) rauszuziehen.

 

Beispiel 2:

Ein noch unbewusster Coach bucht einen bewussten, spirituellen Mentor, um den offenen Fragen und dem Ruf in sich nachzugehen.

Interessant ist hier, dass Ziele der Zusammenarbeit sich abweichend zu den „klassischen“ Zielen gestalten. Wo in der Kommunikation oft die Ziele im Außen vorrangig sind (endlich eine glückliche Partnerschaft, mehr Kunden im Business oder mehr Geld), so greifen hier schon Beschreibungen, die eher auf die Prozessarbeit und das steigende Bewusstsein abzielen (mehr Erfüllung in dir und DAMIT mehr Kunden und Geld im Business).

Der eher noch unbewusste Coach hat in sich bereits vorher erkannt, dass die alten Wege nicht mehr passen und ist damit affin für eine neue Beschreibung. Es ist außerdem bereits erkannt, dass unser Außen immer eine Manifestation unseres inneren Zustands ist, so dass auch „innere Ziele“ (Ablösung von Mustern und Konditionierungen, mehr Liebe statt Angst in dir, raus aus dem Ego) ansprechend sind.

 

Beispiel 3:

Ein bewusster Coach bucht einen bewussten Coach.

Diese Mechanismen ist auch oft in abgebrochenen Coachings und Aus- oder Weiterbildungen zu erkennen. Entweder der Coach wird so stark in seinem Prozess angestupst, dass er die Trigger nicht aushält und anfängt, seine Themen auf den Berater/Mentor/Coach whatever zu projizieren. Oder der Coach erkennt die wahre Aufgabe hinter dem Coaching oder der Ausbildung und hört mit der Begleitung auf, weil das Ziel erreicht wurde. Das Ziel ist übrigens sehr häufig nicht das, was Thema der Weiterbildung war bzw. das, was vereinbart wurde, sondern im Bewusstseinsprozess etwas ganz anderes.

 

 

Diese Beispiele dienen der Veranschaulichung. Keineswegs möchte ich Schubladen aufmachen oder das entsprechende Denken bedienen. Mir ist nur wichtig, dass Tendenzen bewusst gemacht werden, damit du – in deiner Aufgabe als Mensch 1 und/oder 2 – dies für dich erkennen kannst.

Wie du einen eher unbewussten Mentor erkennst

Klassische Themen eines eher unbewussten Mentors sind:

  • Aussagen wie „Alle meine Kunden sind zufrieden“: Das zeigt, dass stark an äußeren Zielen gearbeitet wird und die Arbeit selbst wenig tief geht. Tiefe erzeugt immer „Reibereien“ und damit auch mal „vermeintlich unzufriedene“ Kunden. Diese Menschen können noch nicht erkennen, was die Seelenverabredung ist.
  • Manifestieren wird als Methode angepriesen: Das zeigt, dass das Grundverständnis in der Tiefe noch nicht da ist. Wer universelle Gesetze (Law Of Attraction & Co.) braucht, um agieren zu können, ist noch nicht bei sich SELBST angekommen. Alle äußeren Formate, auch wenn sie noch so spirituell und bewusst wirken, sind eine Hülle. Wahres Bewusstsein entsteht in dir und braucht keine Methoden. Auf dem Weg können diese Tools aber manchmal hilfreich sein.
  • Der Fokus wird extrem stark auf äußere Ziele (meistens Geld) gelegt: Das zeigt, dass noch Ego im Spiel ist und Angaben wie Umsatzhöhe als entscheidend – sowohl für sich selbst als Mensch 2 als auch für Mensch 1 – wahrgenommen werden. Ich kenne das Thema selbst auch. Denn in der Begleitung von Selbständigen und Unternehmern bin ich ständig mit Geld konfrontiert. Auf der einen Seite verspüre ich einen Ruf mitzuteilen, dass es mir a) gelingt, von meinem Beruf zu leben und b) dass es mir auch gelingt, dieses Wissen an meine Menschen 1 weiterzugeben.Dies liegt auch daran, dass ich sowohl mit Menschen arbeite, die „noch eher unbewusst sind, aber den Ruf in sich schon hören“. Diese sind noch eher affin für Umsatzzahlen. Ich arbeite aber auch mit bewussten Menschen, die die Umsatzzahl im Marketing nicht mehr brauchen. Mein Weg dabei ist, wenn es passt, es mitzuteilen. Gleichzeitig gehe ich damit aber auch nicht hausieren, sondern lege den Fokus auf die innere Arbeit.
  • Ansage, dass man immer einen bezahlten Coach haben sollte. Die Aussage, dass jeder Coach immer auch einen Coach hat, habe ich selbst mal getroffen. Diese fühle ich heute so nicht mehr, zumindest nicht vor dem Hintergrund der Bezahlung, denn letztendlich geht es um die Bewusstseinsentwicklung und die kann so oder so laufen, wenn man einmal entschieden hat, dass man diesen Weg geht.

 

Durch diese Beispiele dürfte dir schnell bewusst werden, dass da draußen jede Menge unbewusste Coaches herum laufen. Ich gebe gerne zu, dass ich auch eine davon gewesen bin. Das liegt in der Natur der Sache.

Was ein bewusster Coach tut

Er*sie

  • kennt den Grad bzw. die Tiefe seines eigenen Bewusstseins und weiß, dass er Menschen nur bis genau dahin begleiten kann
  • hält den Raum für die Prozesse des Kundens
  • lässt sich seine eigenen Themen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden aufzeigen
  • ist sehr achtsam und hält diese Themen so gut wie möglichst aus dem Miteinander raus
  • führt seine eigenen Prozesse selbst und eigenständig fort
  • hat immer Menschen um sich, die ihn in seinen Prozessen begleiten
  • ermächtigt ganz bewusst Menschen, in ihre Größe zu kommen
  • weiß, dass er von Menschen gefunden wird, wenn die Zeit reif ist („Seelenverabredung“)
  • formuliert seine Angebote so, dass Ziele wirklich erreicht werden können

Zum letzten Punkt erlebe ich in der Praxis häufig, dass Mensch 2 seine Angebote kleiner hält als er sich diese im Herzen wirklich wünscht. Mensch 2 spürt ganz genau, dass es etwas RIESIGES braucht, um Mensch 1 wirklich zu helfen. Aus Angst vor der eigenen Größe (Das bucht keiner! Das ist viel zu teuer!) wird das eigene Angebot dann kleiner geschnitzt.

Die Bedeutung von Schwierigkeiten im Miteinander

Die Schwierigkeiten zeigen sich zum Beispiel durch:

  • Reibereien
  • Trigger
  • Projektion
  • Ego vs. Liebe

Im Kern steckt dahinter: Wahre Größe, die aus einem bewussten Selbst entsteht, braucht starkes Wachstum. Denn wir sind – fast schon ohne Ende – mit enghaltenden Mustern, Konditionierungen und limitierenden Glaubenssätzen überladen. Starker Change im Inneren führt also dazu, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

Dies wird zu Entscheidungen und damit im Außen zu Konsequenzen führen. Dass du als Mensch 2 mit deinem Sein und Wirken Mensch 1 triggerst, ist also unumgänglich und besonders wertvoll für die Zusammenarbeit.

Umgang mit Problemen in der bewussten Zusammenarbeit

Hier erleben wir übrigens auch einen interessanten Punkt in Bezug auf äußere und innere Verabredungen. Wenn du mitten in einem Coaching oder in einem Seminar feststellst, dass dein persönliches Ziel erreicht wurde, was machst Du dann? Wenn du bewusst mit dir bist, dann gehst du in Liebe. In Liebe für dich. Und in Liebe für deinen Coach oder Mentor. Denn das Ziel ist erreicht und es braucht kein Miteinander mehr.

Aber was passiert mit der Vereinbarung, die ihr geschlossen habt? An die Commitments von beiden Seiten, wie z. B. die versprochene Begleitung, Trainingsinhalte von Seiten des Mensch 2 geknüpft sind, genauso wie dein finanzielles Investment als Mensch 1?

Im Grunde ist es ganz einfach.

Solange Mensch 1 oder Mensch 2 noch in irgendeiner Form „Ladung“ auf dem Miteinander haben, ist das Miteinander nicht vorbei.

  • Ladung von Mensch 1 könnte z. B. sein, dass er der Meinung ist, dass er aus einem Vertrag entlassen werden will und Geld zurück haben oder nicht mehr zahlen will. Damit nimmt er sein Thema und versucht es zum Thema des anderen (Mensch 2) zu machen.
  • Oder weil Mensch 2 pikiert ist, dass seine tolle Leistung nicht mehr gewollt ist. Denn damit zeigt er, dass er im Herzen nicht mit sich im Reinen ist und sein Sein von der Bestätigung des anderen abhängig macht.

Solange ist das Miteinander also noch nicht vorbei. Natürlich kann man das trotzdem behaupten, aber die Themen würden jeweils einzeln bei den beiden in anderen Settings wieder auftauchen. Daher ist es sinnvoll, an dieser Stelle den Versuch zu unternehmen, weiterzumachen.

Hier ist es wichtig, dass Mensch 2 (der in der Regel ja „weiter“ ist) erkennt, wer von beiden was an Themen mit sich herum schleppt und Mensch 1 so lange im Prozess hält, wie Mensch 1 noch Ladung durch Ego, fehlende Wachstumsbereitschaft etc. im Miteinander erzeugt.

Es ist ebenso wichtig, dass Mensch 2 eventuelle eigene Themen erkennt und separat des Miteinanders dieses Thema klärt und löst. In dem Moment, in dem Mensch 2 versucht, Mensch 1 unbewusst für die Klärung seiner Themen zu missbrauchen, ist das Verhältnis gestört.

Nach meinem Empfinden sollte das Miteinander dann aufgelöst werden – auch in dem Wissen, dass die Themen an anderer Stelle mit anderen Protagonisten wieder auftauchen werden.

Ein Beenden in Liebe muss nicht heißen, mit möglichst viel Liebe, blumigen Worten und Dankesschwüren um sich zu schmeißen. Wenn etwas „drüber“ wirkt, kommt es meistens aus dem Ego. Dein wahres Selbst braucht keine dicken Worte oder Tam Tam. Sie ist ruhig, gelassen und sicher. Ein Beenden in Liebe kann dann passieren, wenn beide Seiten komplett „ladungsfrei“ sind.

Fazit

Wichtig zu sagen ist: Mehr oder weniger Bewusstsein ist nicht besser oder schlechter. Es „ist“ einfach. Ich selbst habe auch – genauso wie alle anderen Menschen – meine blinde Flecken bzw. unbewusste Stellen. Ich habe auch Themen, wo ich noch mal eine kleine Ehrenrunde drehe, weil sich mein liebes Ego durchschlawinert hat. Gleichzeitig habe ich auch Themen, wo ich bewusst spüren kann, wie tief bzw. weit ich hier schon gekommen bin. Ohne einschätzen zu können, ob es noch weiter geht oder nicht.

Und obwohl dieser Artikel auf der bewussten Prozessbegleitung von vielen Jahren basiert und ich sehr reflektiert exakt diese Themen beleuchte (denn das Leben hat mir einige davon geschenkt), heißt das eben nicht, dass nicht hier auch noch bewusstes Wachstum für mich drin steckt :-)

Dass ich diesen Artikel überhaupt so schreiben kann, liegt daran, dass ich all dies selbst erlebt, beobachtet, wahrgenommen oder mit Kollegen intensiv besprochen habe. Diesen Artikel könnte ich noch ewig so weiterführen, denn das Thema ist wundervoll groß und irre spannend. Und gleichzeitig schließe ich ihn jetzt einfach ab, damit er online gestellt werden kann :-)

 

Photo by Mathias Elle on Unsplash

Warum ist New Business im Moment deine allerallergrößte Chance? Darüber möchte ich mit dir in diesem Blogartikel sprechen und dir 5 Punkte mitgeben, die dafür aus meiner Sicht sehr wichtig sind.

Wir wollen #newbusiness nicht nur als Marketingslogan sehen. Wir wollen es verkörpern. Denn Business der neuen Zeit ist eine Verkörperung deines wahren Selbst, es ist eine Verkörperung dessen, was du imstande bist, in dieser Welt herauszubringen.

Eigentlich ist New Business genau das, was alle Menschen wollen. Denn im Grunde gibt es da draußen wohl niemanden, der sagt:

  • Ich möchte kein Geld verdienen.
  • Ich möchte meinen Tag nicht selbstbestimmt verbringen.
  • Ich möchte nicht immer nur mit tollen Kunden zusammenarbeiten.
  • Ich möchte nicht immer frei machen, wenn mir danach ist.
  • Ich möchte nicht in Freude arbeiten.

Nein, das sind alles Dinge, wo vermutlich die meisten (angehenden) Selbständigen sagen: Doch, genau das will ich!

Ich spreche jeden Tag mit Menschen und sie alle möchten in Leichtigkeit arbeiten, ihrer Berufung und ihrem inneren Ruf nachgehen, schönes Geld verdienen, interessante Projekte durchführen, tolle Kunden, Kooperationspartner und Teammitglieder haben und, und, und.

Was ist daran nun „New“?

Das sind die Dinge, die wir wollen. Und doch scheitern wir so oft auf dem Weg dahin. Und zwar an unserem Kopf. Denn dein Kopf ist deine natürliche Grenze, wenn es darum geht, diese Dinge wahrhaftig für dich umzusetzen. Deswegen sind schon seit vielen Jahren Mindset- und andere Erfolgstrainings in aller Munde und die Menschen versprechen sich davon, endlich diese Punkte für sich zu erreichen.

Hierbei passiert jedoch Folgendes: Wir kommen aus einer Welt, in der wir sehr verkopft an viele Dinge rangehen. Also suchen wir auch im Kopf nach einer Lösung, nach einer Verbesserung der Situation. Denn die meisten von uns (mich – in einer früheren Version von mir selbst – eingeschlossen) sind eben auch in ihrem Business sehr verkopft und rutschen schnell in Themen rein wie „Wie muss ich das jetzt machen? Und ich muss doch jetzt hier mein Marketing so und so aufbauen, und ich muss dies und jenes aufsetzen!“

Das passiert auch bei intuitiven Typen und Menschen, die spirituell sind. Denn gerade im Business, wo es um „nackte Zahlen“ geht, sind die Stereotype und alten Konditionierungen eben besonders hartnäckig. Das Kopfkino holt uns so fix ein – und das auch in Bereichen, bei denen wir nicht mal wussten, dass der Kopf sich da überhaupt einschalten kann.

Wenn wir nun aber im Mind nach einer Veränderung suchen, bleiben wir in der Beschränkung des Verstandes unterwegs. Der Verstand ist quasi der Kumpel deines Egos, dem Teil in dir, welcher dich ständig von deiner wahren, inneren Größe abhalten möchte. Dein Ego verursacht Trennung und es verursacht Schmerz, weil es dich kleiner hält als du sein müsstest. Und dies kann auch sein, wenn du aufgrund der äußeren Gegebenheiten dich gar nicht „klein“ fühlst. Denn wie oft sind eben auch weltliche Besitztümer und materieller Wohlstand auf Ego aufgebaut.

Die radikale Orientierung an deinem wahren Selbst – auch und gerade da, wo es noch nicht zu gängigen Konventionen passt, bezeichne ich dabei als „new“. Denn dies geht weit darüber hinaus, sein Mindset zu stretchen, um Erfolg zu haben. Denn mit der Ausrichtung auf „New Business“ stellst du dich selbst in deiner Vollkommenheit, in all deinen Facetten in den Mittelpunkt und entdeckst eine neue Lebendigkeit und Erfüllung in deinem Geschäft.

Was der aktuelle Wandel damit zu tun hat

Im Moment leben wir außerdem in Zeiten des intensiven Wandels, die dafür sorgen, dass du jetzt eine sehr einmalige Chance hast. Im Außen verändert sich ganz viel, es kracht einiges zusammen. Und immer wenn viel kracht, triggert das unser Ego massiv und wir sind bemüht, in uns eine größere Stabilität zu erreichen – um uns vor dem zusammenbrechenden Außen zu schützen. Nur kann dich das Ego nie wirklich stabil machen, weil es mit einem Instrument namens „Kontrolle“ arbeitet. Die Kontrolle in allen Varianten, wie z. B. Planung, Struktur, Verträge, Verpflichtungen etc. soll uns helfen, uns im Geschäft sicherer zu fühlen. Tatsächlich aber gibt es die Sicherheit, die wir uns wünschen, niemals im Außen – sondern immer nur in uns.

Wenn Dinge in unserem Business zusammen brechen (wie z. B. Einnahmen, Kundenaufträge, Team, Kündigungen oder eben auch einfach die Lust an der Sache selbst) dürfen und sollten wir uns also auch im Business unbedingt fragen, ob wir wirklich noch an alten Dingen festhalten wollen oder lieber die Chance des  Chaos nutzen und uns neu aufstellen wollen. Denn das ist deine Chance, die Trümmern im Innern zusammenzusuchen und daraus einen neuen, viel schöneren Turm zu bauen!

Deswegen ist das alles auch überhaupt kein Grund, irgendwie zu maulen oder aufzugeben oder sich zu beschweren oder zu meckern („Ich hab ja kein Geld, aber mein letzter Launch, ich bin ja so kaputt…“). Versuche diese Momente in Liebe anzunehmen und sie als die Möglichkeit zu sehen, dein Business so aufzubauen und zu führen, dass es nicht nur deinem Kopf mit all seinen Annahmen, Bewertungen und eingeschränktem Denk-Radius entspricht, sondern dir in Ganzem!

Das ist gerade eine wundervolle Gelegenheit, um noch mehr bei dir anzukommen und noch mehr aus dir heraus zu fühlen und zu spüren: Wer bist du in Wahrheit? Wie möchtest du dein Business in Wahrheit führen? Und wie sieht in Wahrheit dein Dienen und Wirken in der Welt aus?

Hier sind 5 wichtige Punkte für dich, die dein New Business ausmachen.

1. Erkenne, dass du in Wahrheit Seele bist

Seele bedeutet, du bist ein unendliches Wesen. Jegliche Begrenzung in Zielen, in Zahlen, in Planungen usw. sind eine Begrenzung deines wahren Stroms in dir.

In dem Moment, wo du (immer mehr) erkennst, dass du Seele bist, hast du bestimmte irdische Probleme nicht mehr. Ganz einfache Geschichte. Das heißt nicht, dass du nicht wunderbar auf dieser Erde leben kannst – das kannst du, und du kannst auch mit Menschen zusammen sein und dich über irdische Themen austauschen. Aber du hast diese Anhaftung nicht mehr so stark, denn deine Verbundenheit mit einer anderen Dimension ist stärker.

Diesen Seelenausdruck wieder zurückzuholen ist der erste wichtige Punkt, der dein New Business kennzeichnet. Es kann sich viel mehr in die Weite verlagern, wenn du wahrhaftig erkennst, dass du Seele bist!

2. Alles, was du tust, ist eine Kreation

Wenn du ein unendliches Wesen bist und deine natürliche Schöpferkraft, deine Kraft des Erschaffens, aufnimmst und in deinem Business zum Ausdruck bringst, geht natürlich nichts daran vorbei, dass du nicht Marketing machst oder Angebote entwickelst – sondern dass du kreierst.

Jeder Tag, jedes Produkt und jedes Video ist eine Kreation. Immer, wenn du Dinge veränderst, wenn du in deinem Business aufräumst oder auch wenn du Angebote machst, dann ist das eine Kreation. Du agierst ja aus deiner Seelenpower heraus.

Dadurch wird alles viel leichter. Du hast nicht mehr so stark alles im Kopf, sondern merkst, dass du wirklich aus deinem wahren Selbst heraus Produkte kreierst.

Das Schöne ist: Die Menschen haben dann auch Bock darauf! Weil sie spüren, dass sie nicht zu dir kommen müssen, damit sie deine Miete bezahlen. Sondern weil sie Lust haben, in dieser Energie bei dir zu sein.

Das macht alles sehr viel einfacher :)

 

360 Grad neue Energie

3. Dein Funnel of Love

In einem New Business denkst du nicht mehr so stark in Marketing-Funnels und anderen komplizierten Dingen. Dein neuer Funnel ist ein Funnel of Love.

Das heißt, dass du in Liebe die einzelnen Bestandteile in deinem Business zusammen setzt und diese sich in Liebe quasi aufeinander setzen, so dass am Ende immer für dich und die Menschen eine harmonisches Miteinander draus wird. In dieser Frequenz der Liebe, für die wir eben auch bestimmte Dinge abschmeißen bzw. integrieren dürfen, wirst du auch aus deinen Marketingaktivitäten heraus viel leichter Menschen gewinnen können.

Dieser Funnel of Love hat auch sehr viel Einfluss auf deine Sales. Denn du musst keine anstrengenden Launches mehr fahren, sondern kannst aus deiner persönlichen Form des Leichten heraus deine Kunden (die eben auch eher Soulmates sind) anziehen.

4. Du bist jeden Tag in deiner natürlichen Energie

Wenn du anerkennst, dass du Seele bist und dass du sowieso dabei bist, deine Bestimmung zu leben (auch wenn dein Kopf meint, du hast sie noch nicht gefunden und du musst noch suchen und suchen – ein wunderbarer Ablenk-Mechanismus des Egos), dann darfst du auch anerkennen, dass du jeden Tag selbst in der Verantwortung für deine Energie bist.

Du bist in der Verantwortung, deine bestmögliche Kreation von Leben und Business in die Welt zu bringen. Und das geht nur, wenn du DICH wahrhaftig lebst. Und nicht das Leben/Business eines anderen. Auch dein Coach weiß nicht, was für DICH perfekt ist. Das weißt nur du. Aber dein Coach, zum Beispiel ich, kann dir dabei helfen, diese Verbindung zwischen deiner inneren Weisheit und deinen Aktivitäten wieder herzustellen, wenn sie verloren gegangen ist (was für uns alle in der früheren Welt normal war, denn wir alle sind in der Trennung des Egos groß geworden).

Das bedeutet auch, dass High Energy dein natürlicher Zustand ist. Damit muss nicht jeden Tag Halli Galli und volle Power sein. Aber auch in Momenten des Rückzugs, wenn du vielleicht mal kurz schlecht drauf bist, entwickelst du in dir die Fähigkeit, Energie zu wandeln. Durch diese Wandlung verharrst du nicht mehr so lange in diesen Zuständen von innerlicher Zerrissenheit und Selbstzweifeln.

Dann sind auch nicht mehr die Kunden böse oder dein Team oder wer auch immer. High Energy ist der Zustand, in dem du in dir Verantwortung für diese Energie übernimmst. Aus dieser Verantwortung heraus bist du jeden Tag in der für dich höchstmöglichen Kreation und Manifestation.

5. Der Fluss darf fließen

Aus alldem folgt als fünften Punkt die Fülle, das Geld, der Fluss an Menschen. Das Wichtige ist: Wenn der Fluss wirklich ein Fluss ist, dann fließt der nicht zwingend da, wo dein Kopf mit dem Lineal das Flussbett hinzeichnen wollte.

Wir kennen das aus der Natur: Manchmal fließt der Fluss über die Uferböschung. Wir sagen „Mh, so war das aber nicht geplant – mein Lineal sagt, der Fluss soll hier lang fließen“. Aber was wäre, wenn der Fluss an der anderen Stelle viel besser aufgehoben ist?

Vertraue dem natürlichen Fluss des Lebens. Denn das Flussfließen bringt dir das Geld, auch und gerade in diesen Zeiten. Doch das geht nur, wenn du deine innere Wahrheit wieder aktivierst und lernst, Impulse des Lebens zu empfangen und im Business radikal umzusetzen (auch wenn alle anderen es gefühlt anders machen als du).

Da dürfen wir ganz fein hinschauen: Was sind unsere Produkte, wo stellen wir uns gerade dem Fluss in den Weg? Wo hast du aus dem Fluss heraus neue Optionen, die du gerade gar nicht siehst, weil du im Quak Quak-Modus unterwegs bist, dir selber Bullshit einredest und diesen Stories auch noch glaubst, anstatt dich wirklich deinem natürlichen Fluss hinzugeben?

Das Leben möchte dir Geld geben, es möchte dir Kunden und Optionen schenken. Aber du darfst erstmal aus deinem Inneren heraus diesen ganzen Kram, der da noch dazwischen hängt, in die Erde fallen lassen. Du darfst in den „Felsmodus“ in dir wandern, in dem du unabhängig vom Außen sicher da stehst.

Wie sieht dein New Business aus?

Das sind 5 wichtige Punkte, die dein New Business ausmachen – vielleicht sagst du jetzt gerade: „Ja Sandra, das weiß ich, das mach ich auch alles schon!“ Das sind mir immer die liebsten :) Guck doch mal, wo du noch nicht hingeschaut hast. Denn wenn du noch nicht leicht und in Liebe den größten Teil deines Tages verbringst, noch nicht in deiner persönlichen Form von Fülle lebst und sich noch ständig Angst, Kontrolle und Begrenzung bei dir zeigen, dann darf sich hier noch mehr in deinem Geschäft entwickeln.

Seien wir doch mal ganz ehrlich: Vom Blogartikel lesen und Videos gucken hat noch niemand diese 5 Punkte erreicht. Es ist eine tägliche Wahl, eine bewusste Entscheidung und ein Training – und das immer und immer wieder.

Deswegen darfst du manchmal einfach den Schritt gehen, von einem kostenlosen Angebot z. B. in ein Training und von da vielleicht auch noch zu einem nächsten Angebot. In der Reihenfolge, wie es für dich passt.

Wenn du immer wieder den gleichen Blockaden aufsitzt – und in dieser aktuellen Zeit drehen Leute immer weiter Ehrenrunden in ihren Themen, wenn sie nicht hingeguckt haben – dann kannst du sie nur lösen, wenn du JETZT in die Verantwortung gehst.

(Photo by Darius Bashar)

Es sind wahnsinnig spannende und intensive Zeiten im Moment. Zeiten des Wandels. Mit Merkur und Mars sind zwei große, wichtige Planeten seit einiger Zeit rückläufig und das zeigt natürlich Auswirkungen.

Der Merkur steht für Verträge, Käufe, Handel und Geschäft – und wenn er rückläufig ist, führt das dazu, dass wir eben eher weniger Handel und Geschäft machen möchten und dass z.B. auch neue Verträge nicht so günstig sind.

Der Mars steht für Power und Energie, fürs Machen und nach vorne gehen. Und wenn der Mars rückläufig ist, kann das dazu beitragen, dass wir nicht so stark sind, nicht so viel Kraft haben und die Yang-Energie, die männliche Macher-Energie, weniger da ist.

Im eigenen Business kann das wiederum dazu führen, dass wir in den Rückzug gehen und zum Beispiel mal eine Social-Media-Pause machen wollen. Wir wollen generell nicht so viele Menschen sehen, dementsprechend auch nicht so viel und gerne posten und einfach mal eine Pause einlegen.

Meine eigene Social-Media-Pause

Ich habe schon öfter eine Social-Media-Pause gemacht. Zum Beispiel im Dezember 2019. Ganze 5 Wochen lang. In der Zeit habe ich ein paar Mal was geteilt, 1 – 2 Fragen gestellt und ab und mal eine Story gepostet. Ansonsten: Nothing.

Hätte ich damals gewusst, dass ich eine Pause mache, hätte ich es dir erzählt. Ich wusste es aber nicht. Ich hatte es nicht geplant oder so – eher gefühlt.

Stattdessen war es so: Ich habe jeden Tag empfangen, ob ich was posten will. Die Antwort war immer „nein“. Und wenn ich das so fühle, dann mache ich das auch so #listentoyourheart

Auch im Sommer 2020 war bei mir mehrere Wochen Funkstille. Ich war im Urlaub und hatte nicht gefühlt, mich „abmelden“ zu wollen. Also war ich einfach weg. Auch im Moment bin ich etwas ruhiger unterwegs – so wie es sich eben zeigt.

Es wird immer für irgendwas gut sein. Denn dieses innere Gefühl, diese Verbundenheit mit mir und dem Leben irrt nie – auch wenn ich den Grund oft nicht sofort erkennen kann. Aber das brauche ich auch nicht. Vertrauen reicht.

Wenn du dich aber selber unter Druck setzt, von wegen „Ich muss aber doch posten, weil wenn ich nichts poste, sieht mich niemand und dann verkaufe ich auch nicht“ – das ist nicht gut.

Wir dürfen Vertrauen haben, dass auch Zeiten des Rückzugs, Zeiten von Yin-Energie total wichtig sind und sein dürfen. Das Leben besteht aus der Verschmelzung aller Energien. Wir müssen auf Social Media nicht dauerpräsent sein, um Business zu machen.

Eine Social-Media-Pause kann Gold wert sein

In Zeiten von einer Social-Media-Pause können auch mal Beiträge oder Videos wirken, die wir vorher schon geschrieben und aufgenommen haben. Wenn du einen Blog hast oder einen YouTube-Kanal, dann können schon erstellte Inhalte ihre Arbeit tun, indem sie z. B. über Suchmaschinen gefunden werden.

Wir als Anbieter*innen dürfen uns auch mal zurücklehnen und trotzdem Kundenanfragen empfangen – auch wenn wir gerade in einer Rückzugsenergie sind. Denn gerade im Business dürfen wir uns bewusst machen: Es braucht diese verschiedenen Energien. In Zeiten von Rückzug passieren nämlich andere, total wichtige Dinge. Du kannst dich bewusst auf das Wesentliche ausrichten, Dinge reduzieren und aufräumen.

Wenn nämlich der Merkur rückläufig ist (wie z. B. aktuell – Ende Oktober 2020), ist genau die richtige Energie da, um mal Themen aus der Vergangenheit anzugehen und sich um Liegengebliebenes zu kümmern. Aufräumen, Ablage machen, Ordnung in deine Unterlagen bringen – auch dafür kannst du die Rückzugsenergie nutzen.

Einfach mal alles neu aufstellen, um danach auch wieder durchstarten zu können!

In Social-Media-Pausen laufen oft andere Dinge weiter, die wir aber vielleicht nicht so zeigen (wollen). Zum Jahresende 2019 hatte ich z. B. im stillen Kämmerlein meinen größten Launch ever hingelegt, von dem quasi niemand was mitbekommen hat. Andere weitere Projekte rund um Business, Sinn & ganz viel Liebe sind auch schon in Gang gekommen, denn diese brauchen eben auch mal Fokus.

 

360 Grad neue Energie

Die Transformation in dir

Wenn eines sicher ist, dann doch der Wandel. Und die Zeiten, in denen wir uns weniger stark in den sozialen Netzwerken zeigen, sind eben oft auch eines: Transformativ.

Kunststück – Portaltage, Rauhnächte & Co. gehen an uns sensiblen Seelen, die sich auf den Weg gemacht haben, natürlich nicht spurlos vorbei. Oft steht das eigene Sein, Wirken und das Leben insgesamt im Vordergrund. Manche Menschen brauchen in diesen Transformationsphasen ihre „Höhle“ und ziehen sich zurück. Und es zeigten sich dort die erstaunlichsten Dinge.

Liebe kreiert Liebe. Und je mehr Liebe, desto besser für die Welt, in der wir leben dürfen.

Rückzug ist eben auch genauso Liebe wie das Voranpreschen und sich zeigen. Nicht vergessen.

Wofür Rückzug also gut ist

Diese Dinge zeigen sich nur, wenn wir ihnen auch Raum lassen. Das fällt bei einem vollen Terminkalender, massenweise Verabredungen etc. eben auch schwer.

Um dich zu fühlen, dich auszurichten und dem Leben ein anderes Bewusstsein zu geben, braucht es auch mal den Rückzug.

Weniger, ruhiger, stiller. Und es ist ganz einfach und braucht weder einen teuren Wellness-Urlaub noch anderes dringend notwendiges Equipment. Zeit für dich. Stille. Natur. Raus aus der Erwartung und Bewertung, rein ins Fühlen und lose Enden verknüpfen können da schon helfen.

Denn wir sind Schöpfer unseres Lebens. Kreieren ist unser natürlicher Zustand. Wir wollen gestalten, errichten und erbauen. Sehen, was wir erschaffen können. Andere teilhaben lassen. Uns verbinden. Gemeinsam Großes bewirken. Und ich spüre, dass auch das wieder bei mir ansteht. Noch etwas verhalten und zögerlich. Aber es zeigt sich.

Die Energie kommt wieder

Und irgendwann kommt die Energie für Action und Power ja auch wieder. Da darfst du dich nicht zu sehr unter Druck setzen, dass du in den sozialen Medien dann sofort weg vom Fenster bist, sobald du mal eine Pause einlegst.

Natürlich kannst du das Ganze auch über Social-Media-Planungstools steuern und vorbereiten, um für Rückzugsmomente schon mal vorzuplanen oder in solchen Zeiten auf alte Beiträge zurückzugreifen. Dafür kannst du eben ein Tool nutzen oder z. B. deine virtuelle Assistenz bitten, in solchen Momenten ältere Inhalte aus dem Bestand zu nutzen.

Aber: Das ist alles kein Muss. Du darfst das in der Seelenverbindung fühlen und dir sagen: „Ich bin hier gerade auch nur mit mir alleine gut. Ich muss mich nicht im Außen zeigen.“

Denn wie gesagt, diese Zeit ist total wichtig für dich und dein Business. Das wirst du spätestens in der Rückschau auch erkennen.

Hast du schon mal eine Social-Media-Pause eingelegt? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Teil es gerne in den Kommentaren, ich freue mich von dir zu lesen!

 

(Photo by Priscilla Du Preez)

 

Paralleluniversum? Hä? Falls du dich jetzt gerade gefragt hast, was ich jetzt von dir will, was das überhaupt sein soll und was ich damit genau meine – keine Sorge: Das werde ich dir natürlich jetzt verraten.

Vorher mag ich aber erstmal ein paar Eindrücke mit dir teilen, die ich ganz, ganz häufig bei meinen Klient*innen sehe. Und zwar passiert das hauptsächlich in der Phase, in der wir schon gestartet sind im Business – aber noch nicht so richtig erfolgreich sind.

Also, es gibt vielleicht erste Kunden, es gibt vielleicht auch noch andere erste Erfolge, aber dein Geschäft hat sich noch nicht wirklich etabliert.

Du hast noch keine regelmäßigen Umsätze und keine regelmäßigen Kundenkontakte.

Und was passiert da ganz häufig: Wir schauen nach rechts und links. Wir sind den lieben langen Tag unterwegs: In den sozialen Medien, in Suchmaschinen… Wir könnten uns ewig damit beschäftigen, was andere Menschen machen.

So passiert es dann eben auch, dass wir uns vertüddeln. Auf dem Profil von jemand anderem, im Blog von jemand anderem, in Newsletter-Sequenzen und und und… Wir sind mit der Aufmerksamkeit überall. Nur nicht bei uns selbst.

Vergleich ist tödlich

Das Ding ist jetzt aber: Wenn du darauf schaust, was alle anderen tun, gerätst du ganz schnell in eine Schleife von Abschätzung, Vergleich, von “Was machen die anderen? Wie bewerten die uns? Wie bewerten wir sie selbst?” und so weiter.

Und was passiert dann, vor allem mit deiner Energie? Die geht in den Keller.

Es ist einfach so so so blöd, dein Business aus einer niedrigen, nicht so schönen Energie heraus zu führen! Denn es ist viel einfacher und viel schöner, wenn es dir gut geht, wenn du gut unterwegs bist, wenn du ganz kraftvoll mit dir und deiner Aufgabe verbunden bist.

Dann kannst du aus dieser schönen Energie heraus deine Leute ansprechen, deine Community auf- und ausbauen und Menschen mit dem helfen, was du gut kannst.

Es kann übrigens bei weitem nicht nur in den Aufbau-Monaten passieren, dass wir in diese Schleife geraten (da aber schneller mal, weil wir noch nicht gelernt haben, damit umzugehen). Das kann auch als erfahrene Businessfrau (oder natürlich auch, wenn du männlich bist) immer wieder passieren, dass wir mal einen schlechten Moment haben, wir einfach kaputt und müde sind und uns plötzlich beim Scrollen durch die sozialen Medien erwischen, wie wir irgendwas kommentieren, irgendwas sehen, irgendwas lesen und noch mehr und so weiter …

Schwupps, sind wir wieder irgendwo anders mit unserer Energie, aber eben nicht mehr bei uns – dafür aber vielfach bei Menschen, die noch weniger bewusst unterwegs sind als wir selbst. Oft reißen uns „die anderen“ wieder in Aspekte von uns, die wir längst geglaubt haben, abgelegt zu haben. Natürlich setzt du dich als bewusste*r Unternehmer*in damit auseinander, dass du deine Aufmerksamkeit bei dir hältst. Außer wenn du das gerade vergessen hast … #dumdidum

Du darfst dir jetzt bewusst machen, dass dein Fokus in der Hauptsache bei dir selbst, deinem Wachstum, deinem Geschäft und deinem Wirken liegen darf. Das bedeutet, dass du überall immer und immer wieder Menschen kennenlernen wirst, die einfach noch schlafend unterwegs sind. Die bestimmte Dinge, bestimmte Entwicklungen in der Menschheit und in der Gesellschaft nicht sehen wollen und/oder können.

Wenn du auf diese Menschen triffst, kann es gut sein, dass du dich in Diskussionen vertüddelst. Besonders in den aktuellen Zeiten, in denen wir durch äußere Entwicklungen auch so stark gefordert sind, bei uns zu bleiben (wo sich aber gleichzeitig auch so stark unsere eigenen Schattenthemen zeigen), passiert das natürlich nochmal mehr.

Wir bleiben schnell irgendwo hängen, aber eben nicht da, wo du IN WAHRHEIT bist, wo du wirklich sein darfst und wo du auch deinen Platz einnehmen solltest.

 

360 Grad neue Energie

Das bedeutet es, dein Business als Paralleluniversum zu führen

Ohne das jetzt großartig gegoogelt zu haben und dir hier eine total wissenschaftliche Antwort liefern zu können: Ein Paralleluniversum bedeutet für mich, dass du dein Business möglichst autark und aus dir heraus führst – ohne ständig nach rechts oder links zu schauen, wie die anderen, der Markt es macht. Du weißt genau, wer du bist und wofür du stehst. Du gestaltest dir dein Wirken (auch in so Bereichen wie Social Media usw.) so, dass es dir und deiner Energie dienlich ist!

Das heißt: Wenn du merkst, dass du immer wieder links und rechts kleben bleibst, du an Energie und Fortschritt verlierst, an Liebe für dein Tun – dann darfst du das nicht mehr machen. Ganz einfach.

Wir hängen uns dann so schnell irgendwo auf, wir werden so schnell bewertet und bekommen vielleicht auch negatives Feedback, insbesondere für unsere bewusstere Sichtweise. Das bedeutet natürlich nicht, dass du besser bist als jemand anders, sondern einfach dass du anders, bewusster, vielleicht auch klarer oder tiefer auf die Dinge schaust. In manchen Fällen bedeutet es auch, dass du anderen Menschen tatsächlich die Augen öffnen könntest, wenn sie es denn zulassen. Aber wenn es jemand noch nicht zulässt und dich dann z.B. angreift, dann verlierst du an dieser Stelle.

Das ist natürlich ein Learning, wir können da immer etwas rausziehen, keine Frage – und dennoch: Du darfst dir immer wieder die Frage stellen, wie du dir deinen Arbeitsalltag gestalten darfst, damit dein Geschäft wie dein persönliches Paralleluniversum ist. Du bist die Energy in deinem Business!

Denn tatsächlich ist es doch so: Wenn es dir gut geht, du im Flow und voll bei dir bist, wenn du dein Business so führst, wie du es für richtig hältst – egal, was irgendwer anders dazu sagt – wenn du Menschen helfen kannst mit dem, was du tust, dann ist doch dein Leben richtig toll.

Es ist egal, was rechts und links passiert. Es können sich im Außen bei anderen die schlimmsten Dinge zeigen:

Dein eigenes Leben manifestiert sich in der Energie, in der du bist.

Und wenn du zu viel in anderen „Universen“ unterwegs bist, dann passiert es halt häufig, dass du dich schlecht fühlst und dir Gedanken machst; dass du an dir zweifelst usw. und das wollen wir nicht.

Wir wollen für dich dieses Paralleluniversum, wir wollen ein Leben und ein Business, in dem du dir bewusst bist, wie deine Gestaltungskraft ist und dass du dir dein Leben und dein Business wirklich zu 100% so kreierst, wie du es dir wünscht! Und dafür ist es so wichtig, dass du bei dir bist und bleibst.

So kreierst du dir dein Paralleluniversum

Dein „Ziel“ darf also sein, dass du auf dich ausgerichtet bist, auf deine Fähigkeiten, auf das, was du erreichen möchtest. Auf deine Vision, deine Ziele, deine Pläne. Aus dem JETZT heraus! (Nicht aus irgendwas Abstraktem in der möglichen Zukunft heraus)

Deine Entscheidung darf sein, dich immer wieder stark und regelmäßig mit deinem Sein zu verbinden und mit diesem Zustand, in dem du fühlst, dass du Menschen helfen kannst. Du darfst lernen, dass du dich immer wieder damit verbinden kannst – auch wenn du mal kurz zur Seite weggeknallt bist.

Deine Wahl darf auch sein, einfach auch mal Scheuklappen aufzusetzen! Du musst nicht von jedem aus deinem Netzwerk wissen, was er oder sie tut. Du musst nicht jeden Kommentar beantworten, du brauchst nicht ständig gucken, was andere tun. Das ist überhaupt nicht wichtig.

Nimm dir wirklich die Zeit und lerne, auf dein inneres Fundament zu hören. Lerne, wie du dich gut mit dir und deiner Wahrheit verbindest und gestalte auch genau aus diesem Fundament heraus dein Business. Wie gesagt: Scheuklappen sind manchmal wirklich hilfreich!

Außerdem darfst du lernen, auch mal durchzuziehen und mal ganz klar zu sagen: Das ist mein Weg, den geh ich jetzt! Was rechts und links ist, lass ich für den Moment einfach liegen.

Das heißt: Es ist absolut ratsam, immer und immer wieder zu dieser Idee zurückzukommen, dass du dein Business wie ein Paralleluniversum führen darfst! Und dann darf man sich auch mal wundern, was andere Menschen für Themen in ihrem Leben haben, wenn du gerade eigentlich ein gutes Leben hast.

Auch wenn Umstände im Außen vielleicht in der Masse auch schwierig wirken können: Das bedeutet oft einfach nur, dass du deine innere Arbeit gemacht hast, dass es dir gut geht und du entsprechend auch die äußeren Erfolge bekommst – weil du diese Arbeit in dir gemacht hast.

Also: Wie sieht dein Paralleluniversum aus?

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel inspirieren. Lass mir gerne dein Feedback, deine Learnings und deine Gedanken da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Wir leben in sehr bewegten Zeiten. Ich bin mir ganz sicher, dass du dir auch schon deine Gedanken darüber gemacht hast.

Vielleicht waren die letzten Monate sehr hart und intensiv für dich. Vielleicht spürst du auch, dass dir bestimmte Entwicklungen im Außen auch im Inneren den Boden wegziehen – oder aber, dass Entwicklungen in deinem Innern sich gerade auch sehr im Außen zeigen.

Was wir auf jeden Fall festhalten können: Im Moment passiert da draußen sehr viel Veränderung. Wir sehen, dass alte Dinge nicht mehr funktionieren…

Und ohne jetzt genauer auf diese Dinge eingehen zu wollen: Wir können sehen, dass es Strukturen, Gewohnheiten, Prozesse, Muster und Systeme gibt (gesellschaftlich, politisch, aber auch in jedem einzelnen Menschen), die nicht mehr so zum Tragen kommen, dass sie uns als Menschheit dienlich sind.

Das ist erstmal nichts Schlechtes, eher im Gegenteil:

Um als Phönix aus der Asche steigen zu können, kann ein irgendwie gearteter Zusammenbruch hilfreich sein.

Wir brauchen dieses Momentum, diese Phase von “Es liegt etwas in Trümmern und wir bauen etwas neu auf”. Den Nullpunkt.

Dieses Bild möchte ich dir dafür gerne mit an die Hand geben.

Die Welt besteht aus Verbindungen zu Menschen

Menschen werden durch die aktuellen Zeiten sensibler. Sie spüren instinktiv, dass etwas Großes passiert, auch wenn ganz viele Menschen gerade noch keine Worte dafür finden.

Und unsere Welt besteht letztendlich aus Menschen: Wir denken zwar, wir haben es viel mit Firmen zu tun, mit Geschäften usw., aber schlussendlich besteht die Welt – natürlich neben einer Komponente von Liebe – aus Verbindungen zu Menschen.

Das heißt, wir kreieren und gestalten aus uns heraus unsere Welt. Und in der Co-Creation, in der Verbindung mit anderen Menschen gestalten wir weitere Dinge. Und damit auch neue Systeme.

Im Moment erleben wir noch ganz stark ein unbewusstes Verhalten. Wir erleben, dass Menschen ganz stark wieder zurückfallen in alte Muster, und dass sich Schattenanteile sehr stark bemerkbar machen. Dadurch laufen Dinge ganz häufig in einem Bereich, der ein bisschen unschön sein könnte – wenn wir unbewusst, wertend damit umgehen.

Ohne das jetzt werten zu wollen – aber wir erleben ein stärkeres Potential für Konflikte, für Streit, für Anfeindungen, für Bewertung. Menschen brauchen aber gerade in intensiven Zeiten jemanden, der Klarheit und Führung rein bringt.

 

360 Grad neue Energie

Bist du eine sprituelle Leaderin?

Führung meint hier kein schlechtes Bild von dem, was wir vielleicht aus alten Zeiten kennen, wo sich jemand vorne hinstellt und ohne zu gucken, wie es den Menschen eigentlich geht, einfach meint “Ich hab jetzt die Macht”.

Nein, Macht und Führung sind im positiven Sinne total wichtige Verhaltensweisen, für die es auch immer Menschen braucht, die bereit sind, den Schritt mehr zu gehen, dem inneren Ruf zu folgen und auch eine Vorreiterin-Position einzunehmen.

Auch dann, wenn sie selbst mal strugglen, noch nach der Wahrheit suchen und auch mal zweifeln.

Ein Vorreiter, eine Vorreiterin folgt den eigenen Impulsen, folgt der inneren Wahrheit, und genau diese Menschen braucht es im Moment.

Wenn du jetzt mit meinen Worten in Resonanz gehst, dann kann ich mir gut vorstellen, dass du vielleicht noch gar nicht so sicher bist, ob du wirklich ein*e Vorreiter*in, ein*e spirituelle*r Leader*in bist – ob das nicht zu groß für dich ist, ob du nicht einfach nur irgendein Coach bist usw.

Aber ich bin mir ganz sicher: Du würdest diesen Artikel hier nur lesen, und vor allem jetzt auch immer noch dabei sein, wenn du jetzt gerade irgendetwas in dir spürst. Es gibt drei Schritte, die du jetzt gehen darfst.

Schritt 1: Mache dir bewusst, wo du gerade stehst

Wenn du etwas in dir spürst, dann ist der allererste Schritt für dich, dir wirklich mal bewusst zu machen, wo du stehst und was gerade hier passiert!

Es geht um eine sehr schöne, moderne, neue Art von Führung, die es braucht, um aus alten System neue Systeme zu kreieren (System ist hier übrigens komplett wertfrei). Und dafür braucht es Menschen, die wirklich ein sehr hohes Bewusstsein haben bzw. die auch immer stärker bewusster agieren.

Schau dir daher im ersten Schritt an, wo du stehst und was du kannst – und was vielleicht auch noch nicht.

Alles ist okay: Auf jeder “Stufe” gibt es immer den passenden Menschen, sowohl in der Rolle als jemand, der vorangeht, als auch in der Rolle von jemandem, der einfach irgendwo andockt, um sich weiterentwickeln und wachsen zu können.

Das bedeutet natürlich, dass ich z. B. auch immer Mentoren und Lehrer habe, bei denen ich andocken kann und die mir helfen, gut durch diese Zeiten zu kommen und immer noch bewusster zu agieren.

Schritt 2: Nimm an, was du spürst

Im zweiten Schritt ist es dann wichtig, dass du das annimmst, was du spürst – unabhängig davon, wie du es nennen möchtest. Wenn es diesen Ruf in dir gibt, dann folge ihm. Ohne in Druck zu verfallen und einem eventuellen Bild von dir aus der Zukunft künstlich hinterherzulaufen (das kommt häufig aus dem Ego). Sondern in deinem natürlichen Tempo, wie es gerade für dich stimmig ist. Deine Seele sagt dir schon (wenn du schon wahrhaftig verbunden bist), wie und wann es weitergehen darf.

Also, egal, wie du es nennst:

Nimm an, was sich in dir zeigt und erlaube dir, genau das zu sein.

Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen, die folgen, und Menschen, die vorangehen. Den gibt es, und das ist total okay, nichts ist besser oder schlechter – es IST einfach.

Nimm an und erlaube dir, jemand zu sein, der vorangeht!

Schritt 3: Gehe in deine Aufgabe

Und als dritten Schritt empfehle ich dir, wirklich auch in dieses Vorangehen, in diese Rolle reinzugehen – ohne da jetzt in ein “Quak-Quak-Muster” zu verfallen von “Oh Gott, ich habe gerade gefühlt, dass ich spirituelle*r Leader*in bin – ich muss jetzt xyz machen”. Nein, das brauchst du nicht :-)

Bleib immer bei dir, bleib immer dabei, dass du wirklich du bist, dass du dich wirklich spürst und dass du wirklich in deinem tiefen Sein bist und genau daraus auch agierst.

Aber richte deinen Fokus und dein Bewusstsein darauf aus, mach dir bewusst, wie wichtig es ist, dass du in deiner wahren Kraft bist, damit Menschen bei dir andocken können.

Mach dir auch bewusst, was es mit der Welt macht: Wie sich die Welt zu einem Guten hin verändert, wenn die Menschen jetzt erwachen, aufwachen, sich ihren Themen stellen und ihren Platz einnehmen – und du darfst unbedingt mit dabei sein!

Geh also in deinem eigenen Tempo voran – wie gesagt, ohne Druck reinzugeben – aber fühl mal: Was ist heute für dich dran?

Was kannst du noch lernen? Wo kannst du dein Bewusstsein schärfen? Wo kannst du deutlicher unterscheiden zwischen “Quak Quak” und einem tieferen, inneren Fundament in dir, das die Basis deines Wirkens ist?

Hier kannst du dir den Artikel auch nochmal in Videoform anschauen:

Ich bin ganz gespannt, was jetzt in deinem Kopf vor sich geht – teile das sehr gerne mit mir in den Kommentaren!

Es ist manchmal wirklich zum Mäuse melken. Du hast gerade den Mut gefasst und dich selbstständig gemacht, neben deinem Hauptjob vielleicht, du hast schon deine Stunden reduziert.

Oder aber du bist direkt komplett gesprungen, hast irgendwo noch Sicherheiten und dir gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Du hast die erste Klarheit über deine Aufgabe gefunden. Vielleicht hast du ein bisschen hin und her gestruggelt, was du jetzt eigentlich ganz genau tun sollst und wie das alles ganz genau funktioniert.

Du hast dir viel angelesen, viel gelernt, und vielleicht auch schon die ersten Erfolge gesammelt – die ersten Kund*innen gewonnen, die ersten Euros verdient.

Und dann das: Die Corona-Krise. Plötzlich verändert sich der komplette Markt.

Niemand von uns weiß gerade, wie es weitergeht – die Prognosen für die Zukunft im wirtschaftlichen Bereich sind gerade mehr als düster, Besserung ist nicht wirklich in Sicht.

Und was nun?

Genau darum, um das, was du jetzt tun kannst, soll es in diesem Artikel gehen. Ich bin nämlich total davon überzeugt, dass die aktuelle Lage und die gesamte aktuelle Situation dich keinesfalls entmutigen sollte!

Ganz im Gegenteil. Wenn du jetzt mit einem smarten Blick auf alles schaust, smart dein Business führst und auch smart mit dir und deiner persönlichen Entwicklung umgehst und sie auch forcierst, dann hast du jede Chance, auch in unsicheren Marktsituationen erfolgreich zu sein und da gut durchzukommen.

Das kann übrigens die Corona-Krise sein oder jede andere: In solchen Zeiten des Wandels wird einiges von dir gefordert. Ich möchte dir jetzt drei Bereiche nennen, die für dich in jedem Fall wichtig sind!

Bevor ich das mache, möchte ich aber nochmal genauer darauf eingehen, was genau das Problem ist, wenn du gerade an der Stelle stehst, die ich gerade schon kurz genannt habe.

Die Plateauphase (und was dann wichtig ist)

Das ist nämlich Folgendes: Wenn wir moderat gut in unser Business gestartet sind und erste Erfolge erreicht haben, dann kommt irgendwann eine Plateauphase.

Du hast vielleicht die ersten Euros verdient, Kund*innen gewonnen – aber jetzt geht es nicht weiter.

Die hohen Beträge, von denen du vielleicht gedacht hast, dass du sie bereits als Umsatz gewinnen kannst, bleiben aus. Und durch diese Situation, die sich aktuell wirtschaftlich, gesellschaftlich und auch auf allen anderen Ebenen entwickelt, ist da jetzt natürlich eine ziemliche Unsicherheit drin.

In dieser Plateauphase rutschen wir in den allermeisten Fällen in einen extremen Stress hinein. Dieser Stress entsteht zum einen aus Angst, weil du dir die folgenden Fragen stellst:

  • Was soll aus mir werden?
  • Hab ich alles falsch gemacht, indem ich gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt habe? Indem ich den Irrglauben hatte, dass ausgerechnet ich erfolgreich sein kann in einem online-basierten Business?
  • Wie wird sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln?
  • Wie kann ich mir anmaßen, dass ausgerechnet ich es schaffe, wo die Prognosen für die Zukunft doch so schlecht sind?

Zur Angst kommt dann häufig auch noch ein ziemlicher Druck, der auf dir lastet.

  • Reichen meine Rücklagen noch lang genug?
  • Was ist mit den Geldern, die ich gerade beziehe, die aber bald auslaufen?
  • Hat mein Partner, der mich unterstützt, vielleicht auch keine so sichere Jobsituation mehr?

Durch diesen Druck, die Angst und den ganze Stress, der daraus entsteht, hast du in dieser Plateauphase viel weniger Erfolgserlebnisse, weil das energetisch ganz stark spürbar ist.

Wenn du vorher motiviert vorangegangen bist und deine ersten Dinge umgesetzt hast, dann merken die Leute, in was für einer guten Energie du dabei bist und freuen sich mit dir. Da ist ein gutes Gefühl, da entsteht eine Verbindung!

Auch wenn wahrscheinlich nicht alle direkt am Anfang gesagt haben „Die will ich jetzt buchen!“ – es ist einfach so, dass du die Menschen mit einer guten Energie ganz anders anziehst. Die Erfahrung hast Du bestimmt auch schon gemacht.

In der Plateauphase geht es aber eben schnell, dass du energetisch abrutschst und irgendwo in einem kalten Bereich pendelst, der hauptsächlich aus Angst, Druck und Stress besteht. Du hast schlaflose Nächte, und es gibt vielleicht die Momente, in denen du dein Geld zählst und dir denkst: Fuck! In 2 Monaten bin ich pleite.

Dann malst du dir aus, dass du dich irgendwo an die Kasse setzen oder im Restaurant kellnern musst oder oder oder – da kommt ganz viel rein und wir quatschen uns dann im Kopf ganz schnell richtigen Bullshit rein, das kennst du bestimmt.

Ich sag dir was: Das Plateau wird kommen. In den allermeisten Fällen hat die Welt nicht auf dich gewartet (obwohl sie dich bestimmt gut gebrauchen kann). Aber wenn wir mit unserem eigenen Geschäft starten, dann braucht es einfach eine Anlaufphase.

Und wenn du gerade genau in dieser Phase bist und dann auch noch in ein so hohes Angst- und Stresslevel gerätst, dann wird es nur noch schwieriger werden…

Das Außen zeigt dir immer deinen inneren State. Und wenn dein State aus Druck, Angst und Stress besteht, dann hast du das einfach nicht, dass die Leute sagen: „Ja, die wollte ich schon immer buchen!“ und dass die Euros purzeln.

Stattdessen zeigt sich genau das Gegenteil: Du manifestierst dir im Außen all das Negative, das du eigentlich nicht willst.

 

360 Grad neue Energie

Triff deine bewusste Wahl

Du kannst auch als Neueinsteigerin jetzt im Business überleben bzw. sogar so richtig durchstarten!

Nur, weil die Prognosen gerade vielleicht nicht so günstig sind, bedeutet das nicht, dass du dein Geschäft nicht so ausrichten kannst, dass du einen richtigen Mehrwert bieten kannst.

Dafür ist es aber eben wichtig, dass du innerlich auf der richtigen Welle unterwegs bist.

Und wenn du jetzt wirklich für dich fühlst, dass du das durchziehen willst, dass du genau das tun willst, dass das gerade deine Aufgabe ist und das klappen wird – dann ist das der erste, verdammt wichtige Punkt!

Ich habe eben ja von drei Punkten gesprochen, die ich dir mitgeben möchte, aber nehmen wir das jetzt mal als Punkt 0 dazu: Du entscheidest. Du triffst Deine Wahl.

Diese Wahl ist energetisch, auf jeder Ebene in deinem Körper und in jeder Zelle zu verankern.

Spüre mal hinein, was das mit dir macht, wenn du sagst: Ich bin da. Ich schaffe das. Es gibt keine Alternative, es gibt keinen Plan B. 

Triff deine bewusste Wahl – und dann zieh es durch!

3 Punkte, die du als Neueinsteigerin im Business jetzt angehen darfst

Punkt 0 haben wir also geklärt. Das ist die Basis für alles andere, was folgt. Jetzt schauen wir uns nämlich noch drei weitere Punkte an, die du jetzt angehen darfst.

Punkt 1: Finde Klarheit

Es ist ganz, ganz wichtig, dass du klar bist. In deinem Thema, in deiner Zielgruppe, in deren Problem und in dem Nutzen, den deine Arbeit deiner Zielgruppe bringt.

Ich weiß, „Zielgruppe“ klingt immer so klinisch – das sind immer Menschen. Deine Soulmates. Versuch, dich da reinzufühlen: Was brauchen diese Menschen in drei, sechs oder neun Monaten? Spüre da mal hin und versuche dich wirklich so klar wie möglich (und ein bisschen nischig) aufzustellen – im Bezug darauf, was die Welt im Moment braucht!

Das kannst du dann immer besser und immer klarer in deine Kommunikation einbauen: Auf deiner Website, deinen Social-Media-Kanälen und in deiner generellen Ansprache.

Es ist ganz wichtig, dass du das tust und daran auch fortwährend arbeitest, denn das ist ein rollierender Prozess!

Punkt 2: Schau dir potentielle Marktentwicklungen an

Was machen die aktuellen Entwicklungen mit deinem Markt? Es gibt Geschäftsfelder, die sind aktuell nicht mehr wichtig, manche brechen sogar ganz weg.

Gleichzeitig gibt es auch Themen, die werden nur angegangen, wenn ganz viel Geld da ist – das kann gerade funktionieren, muss aber nicht.

Es ist ganz wichtig, dass du dir diese Entwicklungen anschaust und auch nochmal schaust: Was macht das eigentlich mit meiner Positionierung? Da sind wir auch wieder beim Thema Klarheit. Ist es vielleicht sinnvoll, nochmal eine Veränderung vorzunehmen und auf einem angepassten Fundament durchzustarten?

Bereite dich auf die Dinge vor, die du sehen kannst – sowohl im Inneren als auch strategisch.

Punkt 3: Arbeite an deinem bewussten Sein

Die allermeisten Einsteigerinnen kommen aus einem Ding des Machens heraus. Wir kennen das meistens aus unserem früheren Job und dem ganz normalen Arbeitsalltag: Das Prinzip von „Je mehr ich mache, desto erfolgreicher bin ich“.

Das funktioniert jetzt aber so nicht mehr, denn wir dürfen uns in einem bewussten Business bewusst machen, dass wir da eine andere Kette haben: Es ist nicht mehr dieses Machen und Tun und dann bekommen wir dafür etwas (Kunden, Geld, Erfolg).

Nein, die Reihenfolge ist jetzt anders.

Erst darfst du glücklich sein in dir, in deinem bewussten Sein, und spüren, wie geil das Leben eigentlich ist – völlig unabhängig davon, ob da jetzt gerade Kund*innen sind oder nicht.

Dann darfst du aus diesem bewussten Sein heraus machen und tun, und zwar die richtigen Dinge – dann kommt auch das Haben dazu.

Dieses bewusste Sein und das bewusste Tun, das du jetzt trainieren darfst, das bringt dir innere Stärke!

Dann ist ganz egal, was im Außen passiert, du stehst da wie eine Felsin in der Brandung. Und das ist wirklich etwas, wofür du dir jetzt auch die Zeit nehmen darfst.

Es ist nicht schlimm, wenn du heute nicht so viel verkaufst. Aber es ist schlimm, wenn du in dir nicht die Unternehmerin und der Mensch bist, die sich gerade selber dazu aufstellt, anderen Menschen zu helfen.

Hier kannst du dir den Inhalt dieses Artikels nochmal als Video anschauen:

Wie sind deine Erfahrungen hier? Kennst du die Plateauphase auch schon – und wenn ja, wie bist du bisher mit solchen Phasen umgegangen?

Teile gerne deine Geschichten und Erfahrungen in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen :-)

Die Corona-Krise kam wie aus dem Nichts und hat unser Leben ziemlich auf den Kopf gestellt. Und dazu gehört natürlich auch unser Business.

In diesem Artikel geht es darum, wie du es durch die aktuelle Zeit schaffst und auch jede weitere, die da in Zukunft noch kommen mag – insbesondere dann, wenn du neu am Markt bist.

So ist die Ausgangslage

Wenn du mit deinem Business gerade ganz am Anfang stehst, hast du auch vor der Krise schon die folgenden Themen gehabt:

  • Du wusstest nicht genau, wie du dein Business aufbauen sollst
  • Du hast dir mühsam alle Schritte zusammengesucht, die du erledigen und tun musst
  • Du bist ganz tief in die Themen Business, Marketing, digitale Marketingstrategien eingetaucht, um zu lernen und umzusetzen
  • Du hast darüber hinaus vielleicht vergessen, was du eigentlich der Welt geben möchtest, weil du so stark im Außen warst, dass du gar nicht mehr genau wusstest: Was ist eigentlich meine Botschaft?
  • Du hast festgestellt, dass du gar nicht ganz genau weißt, was du eigentlich machen möchtest und dass deine Positionierung doch eher schwammig ist
  • und – und das ist der entscheidende Punkt: Irgendwie bleiben die Kunden und die Umsätze aus – oder aber sie sind so übersichtlich, dass du davon aktuell nicht leben kannst

Eigentlich warst du sehr motiviert. Du wolltest es unbedingt, und dir ist bewusst, dass du Dinge dafür lernen darfst. Eine bewusste Unternehmerin zu werden ist nichts, was du mal so eben über Nacht wirst.

Dir ist bewusst, dass du dich entscheiden darfst und dass sich natürlich auch deine Strategien an aktuelle Ereignisse anpassen dürfen.

Und dann kam dieser Einschnitt. Wir wissen beide nicht, wie sich dieser Einschnitt, wie sich diese Krise wirklich im Detail auswirken wird, kurzfristig genauso wie auf lange Sicht. Wir wissen beide nicht, was genau auf uns zukommt, wir können aber natürlich Dinge erahnen.

Umso wichtiger ist es, wenn du jetzt neu am Markt bist, dass du wirklich eine Entscheidung triffst:

Ich überstehe diese Zeit erfolgreich!

Und damit dir das gelingt, gebe ich dir jetzt 5 wichtige Tipps an die Hand, speziell für dich, wenn du in den ersten Monaten mit deinem eigenen Business bist.

Was ist wirklich wichtig? Was solltest du jetzt für dich erledigen, um auch mit dieser neuen Situation dein Business erfolgreich zu führen?

5 Tipps, um gut durch die Krise zu kommen

Tipp 1: It’s all about energy!

Wenn du schon andere Videos und Artikel von mir kennst, dann hast du das auf jeden Fall schon mal von mir gehört:

Es ist so wichtig, dass du in einer guten Energie bist, dass du entsprechend hoch schwingst, dass du in deiner Frequenz und in deinem Seinszustand in einer entspannten, weichen und dennoch straighten Energie bist.

Das ist definitiv nicht die Energie von “Oh Gott, ne Krise. Ich habe Angst. Ich brauche Soforthilfe, ich überstehe das sonst nicht”! Denn das ist eine Energie von Panik, Massenentlassungen und Angst. Die hilft dir im eigenen Business nicht – im Gegenteil!

Es ist viel mehr die Energie von “Ich schaffe das, ich bin safe”. Wenn ich mir etwas vornehme, dann wird das auch so kommen. Ich gestalte und kreiere mir selbst meine Welt.

Trotz aller äußeren Informationen (da ist es durchaus auch wichtig, dass wir uns die anschauen bzw. dafür ein Gefühl entwickeln), achte darauf, dass du immer und immer wieder selbst in einer guten Energie bist.

Deine Energie ist deine Eintrittskarte in ein entspannt-erfolgreiches Business, in einen nachhaltigen Erfolg!

Tipp 2: Hol dir Infos über die Marktentwicklung ein

Es ist essentiell, dass du deinen Markt kennst bzw. einschätzen kannst. Je nachdem, was dein Thema ist und in welchem Bereich du dich selbstständig gemacht hast, hat sich dieser Bereich vielleicht entscheidend verändert oder wird sich in Zukunft noch verändern.

Wenn du ein Teil der Wirtschaft bist – und das bist du mit deinem eigenen Business – ist es wichtig, dass du dich auch mit der Wirtschaft ein Stück weit auskennst.

Wenn das bisher bei dir nicht der Fall ist, ist das jetzt die allerbeste Gelegenheit, dich da richtig fit zu machen und dir die Märkte und die Wirtschaft anzuschauen. Lerne jetzt das, was du noch nicht weißt. Dann bist du für die Zukunft bestens aufgestellt.

 

360 Grad neue Energie

Tipp 3: Kenne deine Soulmates sehr genau

Wenn ich dich nachts um 3 Uhr wecke, dich anstupse und sage: “Erzähl doch mal! Wem hilfst du eigentlich?” – Das darf zu 100% sitzen!

Warum?

In der aktuellen Lage und auch in den nächsten Monaten werden die Menschen noch viel genauer als sonst auch schon hinschauen und auch hinfühlen, ob sie bei dir richtig sind.

Sie wollen sich auf den Punkt angesprochen fühlen! Das Beste, was du erreichen kannst: Menschen lesen deine Texte oder schauen deine Videos und haben das Gefühl, du sprichst zu 100% über sie.

Dafür ist es essentiell, dass du deine Soulmates (also deine “Zielgruppe”) in- und auswendig kennst.

  • Was sind ihre Bedürfnisse?
  • Welchen Nutzen erwarten sie für sich?
  • Was sind ihre Sehnsüchte?
  • Was sind ihre Ängste?
  • Was sind generell ihre Themen?

Antworten auf all diese Antworten solltest du auf den Punkt herunterbeten können. Und das geht nur, wenn du dich intensiv mit deiner Zielgruppe beschäftigst. Eine Zielgruppe entwickelst du übrigens immer von Innen heraus. Auch wenn du eine fremde Person meinst (nicht dich selbst), so ist es wichtig, dass du sie sehr gut spüren kannst. Deswegen auch Soulmates :-)

Das ist so wichtig, und da gehen wir ein ganzes Stück weiter, als nur einen Avatar zu beschreiben (also eine konkrete, fiktive Person aus deiner Zielgruppe, die auf den Punkt beschrieben wird).

Im Gegenteil: Ein Avatar grenzt dich ein und führt zur Trennung in der Ansprache. Das brauchst du nicht mehr – es ist alte Welt.

Es geht vielmehr darum, dass du die Menschen wirklich fühlen kannst. Wie geht es ihnen? Was macht die aktuelle Situation mit ihnen? Was wollen sie jetzt von dir lernen? Und by the way: Zielgruppe ist kein besonders schöner Begriff, weil darin eine Distanz mitschwingt. Deswegen spreche ich lieber von Soulmates. Denn du bist wie sie und sie sind wie du. Business der neuen Zeit eben :-)

Tipp 4: Entwickle eine feste, stabile und souveräne Persönlichkeit

Du liest hier gerade diesen Artikel, weil du selbstständig bist und dich zu einer Unternehmerin entwickeln möchtest.

Eine Unternehmerin (oder auch jemand, der einfach erfolgreich selbstständig ist) macht bestimmte Dinge ganz anders, als noch zur Angestelltenzeit.

Sehr wahrscheinlich warst du angestellt oder bist es auch aktuell noch. In einer Festanstellung werden ganz andere Dinge von uns gefordert, z.B. ein gewisser “Gehorsam” – Du hast dich an gewisse Hierarchien zu halten. Du wirst belohnt, wenn du auf dem dir zugewiesenen Platz eine gute Arbeit ablieferst.

Das ist als Unternehmerin nicht so! Hier wird weder gefordert noch belohnt, wenn du das tust, was jemand im Außen sagt.

Es ist so essentiell, dass du stabil bist, dass du souverän mit den aktuellen Zeiten und mit Krisen allgemein umgehen kannst. Dass du alles lernst, was es noch zu lernen gibt und dass du sehr kreativ hinschaust, was du noch tun darfst.

Tipp 5: Such dir eine*n Mentor*in

Das sage ich jetzt nicht, weil ich mich unbedingt ins Spiel bringen möchte – natürlich kannst du auch gerne mit mir arbeiten. Ich betreue Tag für Tag andere selbstständige Frauen und angehende Unternehmerinnen auf ihrem Weg.

Aber deswegen gebe ich dir nicht den Tipp, dir eine*n Mentor*in zu suchen. Ich sage es dir deswegen, weil genau jetzt auf den Punkt Dinge von dir gefordert werden, die du abrufen können solltest.

Und wenn die nicht da sind, dann ist es jetzt an der Zeit, sie zu lernen. In der aktuellen Lage ist es so wichtig, dass du diese Lernprozesse ganz bewusst anstupst.

Wir befinden uns durch die aktuelle Krisensituation gerade mitten in einem Bewusstseinswandel – nicht nur in deinem Business, das ist eine globale Sache – und da werden Dinge herausgeholt, die sich verändern und transformieren dürfen.

Das wirst du überall merken, wenn du dich umschaust: Bei dir selber, bei deinem Partner, bei deinen Eltern, bei deinen Freunden…

Da kommen jetzt einige Themen hoch. Und das ist okay so!

Aber wenn du dir jetzt ganz viel Zeit lässt, um dir rechts und links alles anzugucken, dann verlierst du einen wirklich wundervollen Startvorteil, den du haben könntest – für diese Zeit in der Krise oder auch danach (wie auch immer das “danach” dann aussehen wird).

Eine*n Mentor*in, die diese Prozesse selber schon durchlaufen hat, wird dir helfen, dich immer wieder bewusst an dich und deine Größe zu erinnern und auf den von dir fokussierten Weg zu halten!

Es ist so wichtig, dass du dich nicht ständig hier und da und überall sonst verlierst, sondern dass du jetzt lernst: Wer bist du im Kern? Was ist das, was du geben kannst und wie bringst du es so auf die Straße, dass es dir damit gut geht und du die Menschen erreichst, die du bei diesem Bewusstseinswandel begleiten sollst?

Denn ich bin mir ganz sicher, dass du auch die Aufgabe hast, da in irgendeiner Form mitzuhelfen.

Also: Such dir eine*n Mentor*in, such dir Unterstützung und wenn du glaubst, dass du da bei mir richtig bist: Ich betreue dich herzlich gerne! Schreib mir gerne hier eine Nachricht und dann können wir darüber sprechen.

Fazit: Trotz Neueinstieg sicher durch die Krise und Zeiten des Wandels kommen

Du hast dich erst vor kurzem dazu entschieden, in die Selbstständigkeit zu starten – und schon kommt direkt die erste Bewährungsprobe. Das hast du dir vermutlich ganz anders vorgestellt.

Lass dich davon nicht entmutigen. Achte auf deine Energie, such dir Menschen, die dich unterstützen. Bleib dran. Arbeite weiter an dem, was du auch schon vor der Krise gemacht hast – kenne deinen Markt und deine Soulmates.

Und dann navigiere dein Business sicher durch diese Zeit des Wandels. Wir könnten diese zwar als “Krise” bewerten, doch tatsächlich ist diese Zeit eine Zeit des Wandels und der dringend nötigen Veränderung.

Wenn du mir hier folgst, dann wissen wir vermutlich beide, dass es dringend notwendig ist, krustige Strukturen und alte Systeme zu verlassen und ein neues, wertstiftendes Miteinander aufzubauen. Dafür braucht es auch dich! Deswegen ist es so wichtig, dass du jetzt deinen Platz einnimmst.

Den Inhalt dieses Blogartikels kannst du dir hier auch nochmal in Videoform anschauen:

Welche Erfahrungen hast du bisher in dieser Zeit gemacht? Wie bist du in den letzten Monaten damit umgegangen?

Teil gerne Deine Gedanken in den Kommentaren! Ich freue mich, von dir zu hören.

Die meisten Frauen, mit denen ich Tag für Tag arbeite, wünschen sich vor allem eins: Mit dem, was sie sind und was sie können, entspannt erfolgreich zu sein.

Sie wünschen sich auch, immer total im Moment zu sein.

Geht es dir auch so? Du würdest gerne immer genau da präsent und im Moment sein, wo du gerade bist – sei es, wenn du dich auf dein Business konzentrierst oder wenn du für deinen Partner oder deine Familie da sein möchtest.

Leider klappt das aber so gar nicht.

Wir sind teilweise so “verseucht” von ganz unbewussten Mustern und Konditionierungen, Glaubensrichtungen, Gedanken… Sie halten uns immer außerhalb und verhindern, dass wir so richtig im Moment sein können.

Das ist etwas, was ich ganz häufig wahrnehme: Statt im Moment zu sein, sind so viele Frauen überall mit ihren Gedanken und können gar nicht sehen, was gerade wirklich wichtig ist.

In diesem Artikel gebe ich dir daher 3 Tipps, wie du wieder mehr in deine Präsenz kommst und so entspannt erfolgreich werden kannst!

Was passiert, wenn wir nicht in unserer Präsenz sind?

Brauche ich eine Website für mein Business?

Wie ist das mit Social Media?

Brauche ich jetzt ein Produkt – und wenn ja, lieber im niedrig- oder doch im höherpreisigen Segment?

Und überhaupt: Wie soll ich mich eigentlich organisieren, wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe? Mein Partner und meine Familie wollen ja auch etwas von mir haben.

Hast du dir diese Fragen auch schon mal gestellt?

Wir sind ständig überall mit unseren Gedanken, springen von A nach B und kommen so gar nicht voran. Im Gegenteil: Wir verlieren dadurch immer mehr die Verbindung zu uns selbst.

Das führt zu einem gewissen Automatismus und einem ganz starken Gefühl von “Ich muss doch was tun, ich muss doch weiterkommen!”

Das wiederum führt zu einem fast schon mechanischem Abarbeiten einer To do Liste, die du vielleicht nur im Kopf hast, die vielleicht aber auch schwarz auf weiß vor dir liegt, anstatt das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Und wie soll das auch gehen, wenn du die Verbindung zu dir überhaupt nicht fühlst?

Du bist nicht mehr im Moment, nicht mehr bei der Sache als solche und machst viel schneller Dinge, die du aber eigentlich gar nicht machen willst – wenn du mal genau reinspürst.

Stattdessen glaubst du, etwas tun zu müssen, etwas haben zu müssen oder etwas sein zu müssen. Das ist das komplette Gegenteil von Präsenz und achtsam sein!

Du bist präsent, wenn du wirklich im Moment da bist, wenn du achtsam und voll bei dir bist.

Warum ist das jetzt so wichtig?

Das Ding ist: Wenn du anfängst, mechanisch etwas abzuarbeiten, dann merken das die Leute. Sie merken, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Das wird dir vielleicht keiner direkt sagen – aber du merkst es über andere Dinge.

Es fragt niemand von sich aus eine Zusammenarbeit an, deine Posts erhalten keine Likes, deine Programme sind nicht erfolgreich… Auf all diese Bereiche wirkt es sich aus, wenn du nicht voll bei der Sache bist.

Bedeutet das jetzt, dass Erfolg so gar nicht möglich ist?

Nein, absolut nicht. Aber entspannter Erfolg, die Art von Erfolg, die ich mir wünsche und die sich auch meine Frauen wünschen, die ist dann nicht möglich.

Denn Erfolg bedeutet nicht nur, tausende Euros auf dem Konto zu haben und den ganzen Tag dafür zu ackern. Das geht auch ohne Präsenz. Aber wenn du es ein bisschen leichter für dich haben willst, dann darfst du lernen, gut bei dir zu sein! Und dann ist entspannter Erfolg möglich.

Wenn die Menschen nämlich spüren, dass du das nicht bist, dass du nur mechanisch abarbeitest und nur funktionierst, dann fühlen sie sich nicht angezogen.

Das bedeutet im Umkehrschluss für dich, dass du wesentlich mehr Marketingaufwand betreiben musst.

 

360 Grad neue Energie

3 Tipps für entspannten Erfolg

Vielleicht kennst du diese Situation oder steckst sogar gerade mittendrin. Um mehr in Richtung entspannter Erfolg zu gehen, beachte die folgenden 3 Tipps.

Tipp 1: Agiere aus dem Sein heraus

Aus dem Sein heraus. Was genau ist dieses Sein denn?

Aus dem Sein heraus zu agieren bedeutet, dass du dich gut spüren kannst. Dass du aus einer tiefen, inneren Basis heraus merkst:

  • Wer bist du?
  • Was kannst du?
  • Und was ist heute dran?

Wenn ich zum Beispiel spüre, dass ein guter Tag ist, um Videos zu drehen, dann mache ich genau das. Und nur dann bin ich auch total drin und liebe das, was ich tue – womit wir direkt beim zweiten Tipp wären:

Tipp 2: Liebe, was du tust

Wenn du nur ein Learning aus diesem Artikel für dich mitnimmst, dann sollte es am besten dieses sein: Mach bitte nichts, weil du glaubst, dass du es tun musst!

Öffne keine Facebook Gruppe oder bau keine E-Mail-Liste auf, wenn du das nicht wirklich spüren kannst. Starte keinen Instagram Account, wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt.

Das einzige, was du tun “musst”: Lieben, was du tust!

Präsenz hat so unglaublich viel damit zu tun, dass du wirklich in deiner absoluten Powerzone agierst, genau da, wo du wirklich richtig gut bist.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig:

Tipp 3: Finde deinen eigenen Ausdruckskanal

Um wirklich lieben zu können, was du tust, ist es super wichtig, dass du den Kanal findest, wo du wirklich am besten bist. Und auch die Art und Weise, wie du dort unterwegs bist: Ist es die Schriftform? Oder doch Video oder Audio?

Liegt es dir eher, Videos vorab aufzunehmen und dann hochzuladen, oder möchtest du lieber live gehen? Oder ist doch die Instagram Story das richtige Format für dich?

Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Nur, wenn du deinen Ausdruckskanal findest, kannst du deine Präsenz, die im Inneren entsteht, auch wirklich nach draußen tragen, sodass deine Leute dich auch erkennen können!

Auf deinen entspannten Erfolg

Ich hoffe, dieser Artikel hat dich inspiriert. Wenn du möchtest, kannst dudir den Inhalt hier auch nochmal in Videoform anschauen.

Jetzt bin ich ganz gespannt von dir zu hören, was deine Erfahrungen und Learnings sind! Warst du auch schon mal in einer solchen Situation, dass du dich überhaupt nicht bei dir gefühlt hast? Wie hat sich das auf deine Arbeit und dein Business ausgewirkt?

Schreib gerne in die Kommentare, wie die Situation für dich war und was dir geholfen hat!