Als Elke Schwan-Köhr mich fragte, ob ich bei ihrer Blogparade mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“ teilnehmen wollte, war sofort klar: Da bin ich gerne dabei. Denn es passte in den letzten Monaten wie A*** auf Eimer zu mir. So oft schon hatte ich davon geschrieben, dass herkömmliche Strategien rund um Business, Marketing & Co. bei mir nicht funktionieren.

Und dieser Spruch wurde mal wieder wahr, als ich Elkes erste Deadline riss. Ok, ok, ich hatte eine hervorragende Ausrede. Ich erfuhr erst wenige Tage vorher von der Blogparade. Die Verlängerung der Frist stand da schon im Raum. Doch dann riss ich auch die zweite Deadline. Und veröffentlichte in der Zwischenzeit auch noch einen Text bei Facebook, in dem ich davon berichtete, wie ich bei einem anderen Artikel auch die Deadline nicht einhielt. Und so wurde mir spätestens dann – mal wieder – klar, dass hinter den gerissenen Deadlines ein System steckte. Welches ich zu ergründen hatte.

Wenn ich ehrlich zu dir bin

Mein Business dürfte es so eigentlich gar nicht geben. Zumindest wenn man auf das hört, was klassischerweise im (Online-) Marketing gelehrt wird. Gängige Empfehlung ist da immer noch:

  • eine klare Positionierung, am besten eine Nische
  • eine Zielgruppe, für die man ein Problem löst
  • ein Freebie bzw. Lead Magneten für den Aufbau der E-Mail-Liste
  • einen Sales Funnel, damit die Menschen auch wirklich kaufen

Als Coach kommt dazu, dass du

  • keine Einzelstunden, sondern Pakete verkaufen solltest
  • möglichst High Price unterwegs sein solltest
  • nicht die Methoden, sondern die Problemlösung in den Vordergrund stellen solltest

Und so weiter.

Vieles davon mache ich …

… nicht. (Einiges schon.) Nicht, weil ich nicht will. Ich wollte das immer. Habe viel Geld dafür bezahlt, das zu bekommen. Zig Trainer und Coaches haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Es leuchtete mir alles ein. Ehrlich.

Aber ich konnte nicht. Mein Inneres rebellierte und wollte es anders/individueller/persönlicher machen. Irgendwas war falsch. Irgendwas fehlte. Irgendwas war zu eng, zu klein, zu wenig.

Mein System meldete einfach „Nope“.

Versteh mich also nicht falsch. Ich habe nix gegen Marketing. Und natürlich versuchte ich mein System zu überlisten. Tat es trotzdem. Machte mir Pläne. Arbeitete streng meine To-Do-Liste ab. Doch insgeheim ahnte ich immer, dass mein manchmal unzuverlässiges oder prokrastinierendes Verhalten eben viel mehr zu bedeuten hatte als Unzuverlässigkeit oder Prokrastination. Ich BIN nämlich zuverlässig. Ich kenne die Termine, und ich bin auch in der Lage, mich dranzuhalten. Ich bin weder chaotisch noch überfordert noch sonst was. Im Gegenteil: Ich bin ein klarer und strukturierter Typ. Und ich BIN auch zielstrebig. Wenn ich für etwas brenne, dann setze ich um. Mit ganz viel Liebe.

Worum es wirklich geht

Mir wurde also klar, dass mein Inneres mich auf eine wichtige Sache hinweisen wollte. Es ging darum, ob ich funktionieren würde – oder nicht. Ob ich mich an „so macht man das“ halten würde – oder nicht. Ob ich „performen“ würde – oder nicht. Alle diese Punkte hatte ich den größten Teil meines Lebens abgenickt und selbstverständlich eingehalten.

Ich habe IMMER funktioniert, performed und mich an die Regeln gehalten.

Wie ich nach einer schweren Erkrankung erkennen durfte – zu sehr. Zu viel. Zu angepasst.

Anfangs war in Bezug auf Marketing eine Art bockiger Widerstand in mir. Auch mal Wut. Auch ein Unvermögen so zu funktionieren wie die Online-Welt es vermeintlich von mir erwartete.

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Doch dann änderte sich was

Ich spürte tief in mir so viel mehr. Es kam mit der Zeit eine innere Gewissheit. Ein tiefes Wissen, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für mich leicht, einfach und erfüllend ist. Einen Weg, den ich vorgehen darf. Für all die Menschen, die genauso strugglen wie ich, wenn sie „so macht man das“ hören. Einen Weg, der zu beschreiten ist, weil das Alte, das Männliche und das Verkopfte nicht mehr lange wirken wird.

Und mit dieser Gewissheit kam die Angst. Was würde passieren, wenn ich es mal nicht perfekt machen würde? Wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde? Wenn ich es anders mache als andere?

Es kam die Angst, dass ich – gerade im Business – mich besser an das halten sollte, was die Profis lehren. Dass diese Menschen viel länger dabei sind als ich, und es somit viel besser wüssten. Es kam die Angst, dass ich wieder in die Festanstellung müsste, einen Nebenjob bräuchte oder 24/7 rackern dürfte, um in meinem Business zu überleben.

Es war kein leichter Prozess, durch den ich ging. Aus einem simplen „Einen Scheiß muss ich“ wurde eine bewusste Reise nach Innen. Es kamen eine ganze Menge Annahmen, Bewertungen und Konditionierungen hoch, die über die Jahrzehnte fest an mir angehaftet hatten. Und die jetzt gehen wollten.

Was ich sehen durfte

Und ich erkannte: Hier geht es nicht einfach um Business oder Marketing. Das ist nur die äußere Form dessen, was ich wie in die Welt geben möchte. Es geht um mehr. Nämlich darum, meine Aufgabe in dieser Welt wahrzunehmen.

Und deswegen fragte ich mich (und natürlich auch dich):

  • Was geht in dir vor, wenn du dinge machst, die gegen deine Intuition sind?
  • Was passiert mit deiner Aufgabe in dieser Welt, wenn du nicht alles lernst, was dafür erforderlich ist, sie voll ausleben zu können?

Und die Antworten waren schnell klar: Meine Intuition liegt immer richtig. Ich bin fest verbunden – mit mir, meiner Seele, meiner Wahrheit. Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so. Also wusste ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Auf mein Gespür kann ich mich verlassen.

Das nenne ich übrigens intuitives Marketing

Intuitives Marketing beinhaltet, dass du …

  • ein paar Grundzüge des Marketings verstehst :-)
  • zu 100 % auf dein Bauchgefühl hörst
  • auch Dinge tust, die dein Coach anders machen würde
  • vermeintlich seltsame Aktivitäten tust, weil sie für dich Sinn machen
  • dein eigenes „System“ für die „Kundengewinnung“ entwickelst
  • die Dinge kritisch hinterfragst und nur das tust, was mit deinen Werten übereinstimmst

Aber am wichtigsten ist:

Intuitives Marketing bedeutet, dass du dein Business aus dem Herzen führst.

Und nicht aus der Angst – keine Kunden, kein Geld etc. – Entscheidungen triffst, die nicht zu dir passen. Und ja: Das ist vor allem dann wichtig, wenn du deine Bestimmung lebst. Wenn du deiner Aufgabe nachgehst. Und nicht „irgendein“ nettes Online-Business führst.

Was meine innere Stimme mir also sagen wollte

Die Form, wie wir Business und Marketing leben, wird sich verändern. Höher, schneller, weiter wird sterben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die auch dieser Meinung sind und die mir folgen. Es ist jetzt mein Job voranzugehen. Eine Anführerin zu sein. Eine Bewegung zu kreieren.

Zu gehen, mich sichtbar zu machen, über meine Struggles zu sprechen und dennoch sicher zu wissen:

DAS ist die neue Form von „Business“.

Business ist nicht Business.

Business ist Sein und Wirken.

Seine Bestimmung leben.

Sich mit sich und seiner Aufgabe verbunden fühlen.

Und ja, ich weiß, das ist nicht für jeden was. Aber ich WEISS, dass sich so unendlich viele Menschen danach sehnen, herauszutreten aus dem Schatten und sich voll und ganz ihrer inneren Überzeugung zu verschreiben. Gehörst du auch dazu?

Es geht darum, einen Unterschied zu machen. Denn da draußen gibt es noch immer so viele Menschen, die ihr Marketing, ihr Business, ihre Launches als eine Art Kampf durchführen. Einen Kampf, bei dem es einen Verlierer gibt: Dich. Und einen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Denn die Energie, mit der du deine Arbeit in die Welt gibst, entscheidet über die Wirkung. Was bewirkst du in der Welt, wenn du kämpfst, dich überarbeitest, aus dem Kopf dein Marketing steuerst und am Ende eines Launches zusammensackst? Es mit „Das ist eben mal anstrengend“ oder „So ist das halt“ abtust? Was passiert?

Du senkst dein eigenes Energielevel, weil es dir nicht richtig gut geht. Du bist im Mangel. Und das wirkt sich IMMER aus – auf deine Kunden, auf die Menschen, die mit dir gehen. Deine Aktivitäten entstehen damit nicht aus Liebe für die Menschen und für dein Tun. Sondern aus der Angst, was passiert – mit dir, deinem Business, deinem Kontostand etc. – wenn du zu wenig kämpfst, machst und tust. Willst du das wirklich? Oder willst du es nicht einfacher, leichter und erfüllender?

Fazit

„Einen Scheiß muss ich“ ist also viel mehr als Trotz. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas so zu machen, wie dein innerer Ruf es dir vorgibt. Auch und gerade dann, wenn dieser innere Ruf etwas ganz anderes vermittelt als der Markt, das Außen es dir vormachen will. Das ist nicht immer easy peasy.

Aber hey – wir brauchen dich. Trau dich genau hinzuschauen. Und trau dich, diesen Weg zu gehen. Und damit den Glauben an eine neue, andere Welt zu unterfüttern.

Wenn ich dich dabei unterstützen darf, diesen Weg bewusst zu gehen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Lass uns zusammenhalten. Ich danke dir von Herzen dafür.

(Photo by Becca Tapert)

Im Gespräch wurde ich mal gefragt, ob ich „lange“ Programme im Angebot habe. Die betreffende, ganz wundervolle Frau ist gerade dabei, ihre Selbständigkeit aufzubauen und fragt sich, wie sie ihr Angebot aufstellen soll. Sie hatte von einem Kollegen gehört, dass längere Programme über mehrere Monate nicht gekauft werden und war verständlicherweise verunsichert.

Natürlich habe ich Programme im Angebot – entgegnete ich. Neben einem Strategietag gibt es auch die Möglichkeit, sich 3 oder 6 Monate von mir begleiten zu lassen. Außerdem habe ich auch ein Jahresprogramm, in dem ich Frauen auf ihrem Weg ins eigene „Von innen nach außen“-Business begleite (Und nein, ich habe immer noch keinen tollen Namen dafür, aber egal.)

Frage beantwortet?

NEIN

Denn meine Antwort ist genauso „falsch“ wie die Antwort des Kollegen, dass längere Programme nicht sinnvoll sind.

Denn im Kern geht es immer darum, was für dich stimmig ist

Das können kurze wie lange Programme sein. Viel oder wenig Content im Marketing. Enge oder lose Bindung zu deiner Community. Bezahlte oder organische Aktivitäten. All das und noch viel mehr kannst du tun. Oder auch nicht.

Wer bewertet überhaupt, was kurz oder lang ist?

Was teuer oder günstig ist?

Was ein starkes oder eher ein schwaches Money Mindset ist?

Idealerweise niemand. Denn Bewertungen engen deinen Handlungsspielraum ein und machen dich unfrei. Nicht gut in dieser neuen, aufregenden und intensiven Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Wenn wir aber noch mal anders fragen – in dem Wissen, dass es nicht um die Bewertung geht, sondern immer um das eigene Gefühl, dann wird schnell klar: Es geht um DICH. Und zwar NUR UM DICH.

Wie du deine Angebote gestaltest, welche Wege du findest, um Menschen anzuziehen, welchen Energieausgleich („Preis“) du dafür nimmst – alles DEINS.

By the way, letztens wurde ich auch gefragt, wie ich das mit meiner „Gage“ mache.

Ich musste so lachen, weil es so wundervoll war. Denn es passte so gut. Denn im Grunde sind wir, die im Wandel von der alten zur neuen Welt sind und andere Menschen dabei von Herzen begleiten, doch wirklich alle Künstler. Also Gage. Moment, ich muss noch meine Sales Pages überarbeiten … Lach … OK. Zurück zum Thema.

So.

Und natürlich ist es eine Herausforderung, das, was alles DEINS ist – im Leben, im Job, im Business, in allem – herauszufinden. Denn wenn es keine Blaupause gibt, dann darfst du nach innen schauen. Nur dass das Innen manchmal ganz schön unaufgeräumt scheint.

Was ist denn nun …

… mein Herz und was mein Kopf?

Was mein Bauch und was mein Ego?

Wie soll ich eigentlich irgendwas spüren, wenn mein Kopf, mein Körper, mein alles voll ist von 1.597.456 mega-kreativen FB Anzeigen, die mir alle sagen, WIE ich es machen MUSS?

Und wie soll ich eigentlich wissen, was ich tun oder nicht tun könnte, wenn ich nicht weiß, was ich tun oder nicht tun könnte?

Mega berechtigte Frage (und ich weiß, dass nicht jeder das supidupi BWL – Schwerpunkt Marketing – Studium im Rücken hat). So. Und dann landen wir doch immer wieder dabei, dass eine Begleitung auf dem wundervollen Weg vom Job ins Business, vom Hamsterrad zur Erfüllung, von der alten in die neue Welt, doch irgendwie sinnvoll ist.

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Nur was für eine?

Jemand, der dir sagt: „Mach es so“ (Keine langen Programme, oder doch: Mach lange Programme). Oder jemand, der dir die Möglichkeiten aufzeigt, und dich dabei begleitet, selbst die „Kompetenz“ zu erwerben, das für dich Passende herauszufinden.

Und ja, das dauert mitunter länger, gibt Schmerzen, Tränen, Hin und Her Rudern, Ausprobieren, Rumeiern und Co. Vielleicht aber auch nicht.

Und doch ist es – nach meiner persönlichen Auffassung – der einzige Weg, der nachhaltig funktioniert. Denn es ist der Weg, auf dem du selbst lernst, wie du dir jede einzelne Frage im Business (und überhaupt im Leben) „beantworten“ kannst. Indem du lernst, dein Herz zu fragen, auf dein intuitives Wissen zu vertrauen und deinen Weg mit Liebe und Achtsamkeit zu gehen.

Was bringt dir die schönste Blaupause?

Wenn sie zwickt und zwackt, Druck aufbaut und entweder nie oder nur kurz funktioniert, weil sich die Welt gerade dreht? Das habe ich übrigens auch der Fragestellerin gesagt. Dass alles geht – WENN sie selbst spürt, dass es stimmig für sie ist.

Und übrigens ist es das gleiche mit den Posts. Dieser Text hier ist genauso wie er ist ebenfalls auf Facebook veröffentlicht. Dafür ist er „zu lang“. Und dennoch weiß ich, dass es Menschen gegeben hat, die ihn bis zum Ende gelesen haben. Und für diese Menschen schreibe ich. Nicht für die, die lieber weniger Text, anderen Text, mehr professionelle Bilder oder gar ein Video wollen. Sondern für dich, wenn du noch dabei bist. Und ich danke dir für deine Zeit. <3

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dein wundervolles New Business zu kreieren, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Nicole Honeywill)

Seit knapp 3 Jahren versuche ich herauszufinden, welche Form des Marketings für einen Einzelunternehmer mit Online-Affinität am besten funktioniert ? Und mindestens genauso lang bin ich den gut gemeinten Meinungen anderer Menschen ausgesetzt, die genau wissen, wie es funktioniert. ?

Was ich gelernt habe?

Es gibt nicht DIE EINE Strategie. Und auch das was ich weitergebe, ist keine allgemein gültige Wahrheit. Stattdessen ist es viel wichtiger, dass Du lernst, was für Dich WIRKLICH stimmig ist.

Du erfährst in den beiden Videos (zusammen ca. 19 Minuten):

  • Warum es manchmal schwierig ist, herauszufinden, was das Richtige ist
  • Weshalb Du Dich vor „Einflussnehmern“ schützen solltest, die nicht für Dich passen
  • Was Du tun solltest, um Deine Form des Marketings zu finden
  • Wieso das nicht aufhört, sondern ein immer währender Prozess ist
Wie Du heraus findest, welches Marketing für Dich stimmig ist - Teil 1 😍

 

Wie Du heraus findest, welches Marketing für Dich stimmig ist - Teil 2 😍

Lass niemals zu, etwas zu tun, was für Dich nicht passt! ?

Wenn Du Dich im Marketing sanft inspirieren lassen möchtest, lege ich Dir den Selbstlernkurs „Marketing & Mindset Trends 2019“ an’s Herz. In diesem Kurs verrate ich Dir, was ich als hochsensible Unternehmerin in Bezug auf aktuelles, authentisches Marketing wahrnehme. Du bekommst Input sowie einen Katalog an Reflexionsfragen, um die Erkenntnisse in Dein Business einzubauen. Aktuell mit 15 % Nachlass.

(Photo by rawpixel on Unsplash)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „11 „Business-Weisheiten“, die ich lernen durfte“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

In meiner Facebook-Community wurde ich vor einiger Zeit gefragt „Wie viele Stunden sollte ich pro Woche in mein nebenberufliches Business investieren?“. Über die Frage war ich fast ein wenig erschrocken. Denn Businessaufbau sollte Spaß machen und im Flow stattfinden. Ein „hartes Muss“ à la „Wenn ich nicht mindestens x Stunden pro Woche, dann wird das eh nichts“ ist absolut nicht förderlich.

Aber ich kann gut verstehen, woher diese Sicht kommt. Aus der Angestellten-Welt kennen wir folgende Überlegung: Wer 40 Stunden pro Woche arbeitet, leistet mehr als jemand, der nur 25 Stunden arbeitet, und ist deswegen auch mehr wert. Denn warum sonst sind Teilzeitstellen immer noch unbeliebt bei Chefs und Management und gestalten sich in Bezug auf die Karriere als „Teilzeit-Falle“?

Im eigenen Business gilt diese Formel aber nicht. Sorry. Not sorry?

Was als Angestellter häufig geht – unwichtige Dinge zu tun, aufzuschieben und mehr Kaffee zu trinken als produktiv zu sein, rächt sich in der Selbständigkeit extrem schnell. Denn als Solo-Unternehmer*in geht es einzig und allein darum, ob du die richtigen Dinge tust oder nicht.

Die gute Nachricht ist also: Es ist nicht wichtig, wie viele Stunden du pro Woche in deinem Business arbeitest. Die schlechte Nachricht ist: Ohne Dranbleiben und regelmäßiges Tun geht es auch nicht.

So bringst du dein Business auch dann zum Erfolg, wenn du wenig Zeit hast

4) Tue

3) täglich

2) die richtigen Dinge

1) mit dem richtigen Fokus.

Ganz easy?

Was bedeutet das?

1) Fokus

Häufig ist uns nicht bewusst, welchen Fokus wir unbewusst für unser Business setzen. Das eigene Business nimmt dann – neben Hauptjob, Familie, Kindern, Partnerschaft, der Pflege der Eltern, Haushalt, Freunden, Sport etc. – ungefähr Platz 78 ein. Und wir wundern uns dann, wenn alles wichtiger ist als das eigene Business, warum wir nicht vorankommen. Und auch keinen rechten Elan verspüren.

Deswegen ist es entscheidend, dass du den Fokus

a) generell ganz bewusst auf dein Business lenkst: Warum tust du das überhaupt? Was bringt es dir?

und

b) die nächsten Prioritäten klar setzt: Was ist jetzt wirklich wichtig? Was bringt mich voran?

Da Zeit ein extrem knapper Faktor ist, darfst du ein für dich passendes System entwickeln, wann und wo du für dein Business arbeitest. Das ist höchst individuell, aber immens wichtig.

Mach dir als erstes bewusst, wie wichtig dein Business für dich ist. Dein Business sollte mindestens Priorität 3 in deinem Leben einnehmen. Ansonsten kommst du so schleppend voran, dass dir unterwegs die Puste ausbleibt und du irgendwann aufgibst. Mir ist vollkommen klar, dass es viele Dinge gibt, die einen großen Raum in deinem Leben einnehmen könnten (wie Familie etc.).

Aber: Für die Zeit des (nebenberuflichen) Businessaufbaus solltest du hierfür von Anfang an Regelungen treffen. Wenn du keine Lösungen findest, die dir Raum verschaffen, so wird sich schnell Frust bei dir breit machen und ggf. lässt du das gesamte Projekt sein. Und das wäre sehr schade! Also, suche nach Möglichkeiten, die dich entlasten bzw. dir Zeit für dein Business-Baby geben.

Hier ein paar Ideen, wie du mehr Freiräume für deinen Businessaufbau findest:

  • Teilzeit beantragen
  • Au Pair einstellen
  • Haushaltshilfe besorgen
  • Kinder mehr machen lassen
  • Partner bitten, mehr zu unterstützen (dafür revanchierst du dich irgendwann)
  • Perfektionismus runterschrauben (weniger Bügeln, mehr einfaches Essen, nur noch 1x in 2 Wochen wischen)
  • Freie Zeiten nutzen, wie z.B. im Auto oder in der U-Bahn
  • Freundschaften für einen begrenzten Zeitraum zurückstellen

Du kannst nicht alles gleichzeitig machen. Wenn du den Businessaufbau einfach nur „drauf addierst“, wird das sehr anstrengend für dich werden.

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2) Die richtigen Dinge

Oftmals denken wir bei Businessaufbau nur an das, was wir „tun“ müssen. Keine Frage, das Tun ist mega wichtig. Aber es gibt auch andere Bereiche, die du erledigen solltest, damit dein Business sich gut entwickelt.

Die richtigen Dinge für deinen Businessaufbau lassen sich in 3 Kategorien einteilen:

1) Business Making Activities: Hiermit sind alle „Hand On“-Aktivitäten gemeint, bei denen du wirklich etwas (er)schaffst und die du am Business erledigst, z. B. Website zu texten, Marketing zu betreiben etc.

2) Mindset: Hiermit sind alle „unterstützenden“ Tätigkeiten gemeint, die du bewusst (!!) innerlich betreibst, um in deine Aufgabe als Unternehmer*in hinein zu wachsen. Dazu gehören z. B. tägliches Journaling, Meditation und Weiterbildung in diesem Bereich.

3) Community & Networking: Die meisten Neu-Selbständigen haben einen Freundes- und Bekanntenkreis, der nicht (!!) mehr (!!!) die gleiche Vision vom Leben teilt wie sie selbst (Lese hier, warum es so wichtig ist, sich Gleichgesinnte zu suchen).  Es ist deswegen unerlässlich, dass du dich mit Menschen vernetzt, die das Gleiche wollen wie du, und dass du von Menschen lernst, die das, was du willst (z. B. die Vollzeit-Selbständigkeit) bereits erreicht haben.

Mach dir also bewusst: Du kannst jede Aufgabe, die in deinem Kopf herumschwirrt, in eine der drei Kategorien einteilen. Jeder der drei Bereiche sollte in etwa gleich bearbeitet werden. Ein Gleichgewicht ist dabei sehr wichtig.

Folgende Beispiele zeigen, was ungünstig ist

Wenn du nur in Facebook-Gruppen rumhängst und deine innere To-Do-Liste immer länger wird, du aber nie Zeit hast, sie abzuarbeiten, dann kommst du im Tun nicht voran.

Wenn du nur am Rödeln, Machen und Tun bist, aber null in Verbindung mit anderen Menschen stehst und Angst hast, dich mit deinem Angebot zu zeigen, dann hast du dein Mindset nicht genügend weiterentwickelt.

Wenn du nur am Schreiben, Meditieren und Weiterbilden bist, und immer noch neue Dinge suchst, wo du unbedingt noch wachsen musst, bevor du xyz tun kannst, dann fehlt dir das konkrete Tun im Außen als Verfestigung deines neuen Seins.

So planst du stattdessen deine Ziele

  • Setze dir Tages-, Wochen- und Monatsplanungen. (Später auch länger in die Zukunft reichende Planungen)
  • Setze dir Ziele, z. B. auf Wochenbasis (Du kannst diese Ziele montags in einer Facebook-Community teilen und am Freitag erzählen, wie du sie erreicht hast. Öffentliches Verschriftlichen führt zu Commitment).
  • Überlege dir genau, was du erreichen willst. Unterteile deine Ziele in die drei Kategorien. Hast du alle Kategorien bedacht? Welche Kategorie fällt immer „hinten runter“? Darauf solltest du dein Augenmerk richten und hierfür weitere Ziele festlegen.
  • Halte dich an deine Ziele?

3) Täglich

Mache dir bewusst, dass dein Businessaufbau kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Das heißt, dass Kontinuität und Disziplin sehr stark über deinen Erfolg entscheiden. Wer nur unregelmäßig tut und sichtbar ist, braucht sich nicht wundern, wenn der Erfolg sich nur sehr schleppend einstellt.

Tägliches Tun führt dazu, dass dein Business schnell zur Routine wird. Und Routine ist in diesem Fall sehr gut. Du gewöhnst dich daran, dass es ein fester Bestandteil deines Lebens ist. Wenn du dran gewöhnt bist, täglich zu tun, fühlt sich das bald ganz normal an. Wenn du dann mal einen Tag nichts tust, wird dir schnell was fehlen.

Schaue als erstes, wann du gut an deinem Business arbeiten kannst.

  • Morgens vor der Arbeit, wenn du z. B. den Wecker 30 – 60 Minuten früher stellst?
  • In der Mittagspause, in dem du die langweiligen Dates mit Kollegen ab sofort ausfallen lässt?
  • Abends nach Feierabend, wenn der Partner auf dem Sofa Netflix schaut?
  • Am Wochenende, wenn endlich mal Ruhe und Zeit ist?
  • Zwischendurch, wenn der Hauptjob Pausen zulässt?

Sei unbedingt auch kreativ, was die Wahl deines Arbeitsortes zulässt. Viele Aufgaben, insbesondere aus den Kategorien Community & Networking und Mindset, brauchen keinen Schreibtisch. Auch Social Media Posts lassen sich z. B. wunderbar über das Mobilgerät machen.

Weitere Ideen, deine Arbeit zu erleichtern:

  • Dokumentiere deinen Tag in Social Media. So bist du unterwegs, aber trotzdem präsent für deine Follower.
  • Viele hilfreiche Tools, wie Trello, Evernote und Dropbox, gibt es auch als App. Es ist vielleicht ein kleines bisschen umständlicher, aber deine Planung kannst du via Trello auch auf dem Handy machen.
  • Wenn du Content Ideen hast und keinen Stift und Zettel dabei, dann sprich sie dir einfach in eine Diktier-App.
  • Du solltest aber auch immer was zu schreiben dabei haben?
  • Setze vor Autofahrten die bewusste Intention, zu welchem Thema du eine Lösung finden willst. Zum Beispiel lassen sich die Fragen: Wer ist meine Zielgruppe? Welches Produkt will ich als nächstes launchen? Wunderbar auch erstmal „nur“ durchdenken.
  • Statt Musik höre Business-Podcast-Episoden und bilde dich weiter (aber nicht wahllos, sondern zu den geplanten Zielen)
  • Sei jeden Tag während der Öffi-Fahrt zur Arbeit in deinen liebsten Facebook-Gruppen unterwegs und zeige Präsenz.

Und täglich Tun heißt nicht, dass es Stunden sein müssen. Klar, mehr ist meist besser. Aber es gilt eben nicht die Regel aus dem Angestelltenjob, sondern viel wichtiger ist, dass du deine täglichen Ziele mit Liebe (!!!) – und übrigens ohne Druck – umsetzt.

4) Tun

Wenn du nun weißt, wo dein Fokus und deine Prioritäten liegen, was deine Ziele sind und wann du sie täglich unterbringen kannst, geht es ans Umsetzen.

Folgende innere Haltung bietet sich an, wenn du dein Mindset auf Tun umprogrammieren willst:

  • Einfach machen.
  • Better done than perfect.
  • Nutze deine fehlende Bekanntheit dafür, Fehler zu machen.
  • Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen (Jaa, selten gibt es auch Sprichwörter, die nützlich sein können)

Du siehst also, es gibt MILLIONEN von Tipps und Tricks, die dir helfen, dein Business aufzubauen, auch wenn du wenig Zeit hast. Finde die heraus, die für dich am besten funktionieren.

Der Special Tipp

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung ist gold wert und wird dich – wenn du dich daran hältst – meilenweit nach vorne bringen. Dennoch habe ich noch einen Special Tipp für dich:

Ausnahmen dürfen mal sein.

Es geht hier nicht um falsch verstandenen Druck, Zwang oder Arbeiten, bis der Arzt kommt. Das Leben ist unberechenbar und darauf solltest du flexibel reagieren. Wenn zu Hause alle die Grippe haben und sich die Dreckwäsche 3 m nach oben stapelt, setzt du mal 2 Tage aus. Das ist ok.

Aber (!!)

Finde bitte nicht jeden Tag eine neue Ausrede, warum du genau heute nicht kannst. Wenn du mal einen Tag ausgesetzt hast, startest du am nächsten Tag einfach wieder von vorne bzw. machst da weiter, wo du aufgehört hast. Ohne nachzudenken. Einfach tun. Alles andere wäre Selbstbetrug, ok?

So, und jetzt erzähle mal: Was ist dein heißester Tipp, ein Business aufzubauen, wenn man wenig Zeit hat? Schreib es in die Kommentare. Ich freue mich?

(Photo by Kinga Cichewicz)

Ab sofort erzählen dir an dieser Stelle wunderbare Menschen, die einen Teil ihres Weges mit meiner Unterstützung gehen, ihre persönliche Erfolgsstory. Den Anfang macht Anja Herting.

Anja ist ganzheitlicher Business Coach und Online-Marketing-Expertin und erzählt dir, wie sie selbst ihren Weg aus ihrer persönlichen Krise gefunden hat und was es für sie brauchte, um bei sich anzukommen. Auf ihrem Fachgebiet Online-Marketing ist sie schon lange eine Kanone, aber irgendwann hat sie sich eingestanden hat, dass ihr dabei ein wichtiger Teil fehlt. Aber lies selbst, was Gastautorin Anja dazu sagt …

 

Es ist Ostern 2018. Ich bin seit über einem Jahr zufrieden selbstständig mit meinem eigenen Business. Ich denke zwei Jahre zurück: Ostern 2016 war ich überhaupt nicht glücklich. Ich war noch mitten in der Jobkrise, gefangen in einem Job, der nicht zu mir passte. Kurz davor, nach zwei gesunden Jahren, ein weiteres Mal in den Burnout zu rutschen. Und das nachdem ich eigentlich dachte, ich hätte alles überwunden.

Ein paar Wochen später verlor ich diesen Job und so schrecklich der Moment damals war, rückblickend war es der Beginn der Freiheit, nach der ich mich schon so lange sehnte.

Als Sandra mich fragte, ob ich einen Gastartikel auf ihrem Blog über meinen Weg schreiben wollte, sagte ich direkt ja. Ich zeige dir in diesem Blogbeitrag, wie meine ersten Schritte in die Selbstständigkeit ausgesehen haben und gebe dir Einblicke in meine fünf wichtigsten Learnings.

1. Gewinne Abstand und lass dir Zeit zum Trauern

Ein Jobverlust ist ein traumatisches Ereignis, deshalb darfst du dich schützen und ohne schlechtes Gewissen überall dort Grenzen setzen, wo du es für notwendig hältst.

Ich habe damals zuerst alle Personen, die mit diesem Job zu tun hatten, aus meinen Freundeslisten gelöscht und bin dann für vier Wochen nach Irland gefahren. So habe ich im ersten Schritt zunächst ausreichend Abstand von dem Ereignis gewonnen.

Keiner (auch du selbst nicht) sollte von dir erwarten, dass du sofort mit einem Plan B um die Ecke kommst. Lass dir genügend Zeit den Verlust zu betrauern. Verdränge nicht einfach. Gönn dir diese Phase. Du darfst dir dabei auch richtig selbst leidtun und die ganze Welt hassen.

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2. Sei gut zu dir und sei achtsam

Das Ereignis hat mich damals richtig aus der Bahn geworfen. Oft stelle ich in solchen Situationen gleich meine gesamte Person in Frage.

Wenn du auch dazu neigst, so zu reagieren, ist es für dich wichtig, diese Selbstzweifel nicht in Selbstbeschimpfung ausarten zu lassen.

Der erste Schritt dabei ist es, diese Selbstzweifel achtsam wahrzunehmen und dann nachsichtig mit dir zu sein.

Stell dir vor, du bist dein bester Freund oder deine beste Freundin. Was würdest du zu dir sagen? In welchem Tonfall würde das Gespräch stattfinden? Sicher wärst du eher diplomatisch und hilfsbereit als böse und gehässig, oder?

Sei nett zu dir.

3. Entdecke die Chance in der Krise

Dieses Learning war das Wichtigste in meinem gesamten Entwicklungsprozess. Und es gilt für jede Art von Krise.

Schau dir deine Krise etwas genauer an. Ist sie wirklich „nur“ schlecht?

Mein Jobverlust war zwar auf den ersten Blick ein Schlag ins Gesicht, aber so wurden auch ungesunde Verbindungen gelöst, die schon längst fällig waren und ich kam aus Strukturen raus, die schon lange nicht mehr zu mir passten.

Wo steckt in deiner Krise das Positive?

  • Wirst du (endlich) zum Nachdenken gezwungen, was du wirklich willst?
  • Hast du jetzt die Möglichkeit neu anzufangen?

Frage dich:

  • Was kannst du?
  • Was willst du?
  • Was willst du nicht (mehr)?
  • Was ist alles möglich?

4. Werde trotz deiner Angst aktiv

Für mich der wohl schwierigste Schritt, denn im Theoretisieren neuer Lebenskonzepte war ich schon immer sehr gut. Wenn es dann jedoch an die Umsetzung gehen sollte, machte ich oft einen Rückzieher und entschied mich für den vermeintlich bequemen und bekannten Weg (z. B. die nächste Festanstellung).

Vielleicht kennst du das auch: Je näher du einem Punkt kommst, an dem es „ernst“ werden soll, desto größer wird dein Widerstand.

Die Selbstzweifel werden immer größer und der Mut immer kleiner:

  • Du bist nicht gut genug
  • Du bist zu alt/zu jung
  • „Selbst und ständig“ – dafür bist du viel zu schwach

Die Angst vor etwas Neuem kann lähmend sein. Aber wie schaffst du es trotz dieser Angst, ins Tun zu kommen?

Erinnere dich!

Sicher hast du einmal irgendetwas gemacht, obwohl du panische Angst davor hattest. Erinnere dich an diese Situation:

  • Als du als Kind vom 5 m-Turm gesprungen bist
  • Als du zum ersten Mal auf Skiern einfach den Berg runter gefahren bist
  • Als du einen Vortrag vor vielen Menschen gehalten hast

Stell dir diese Situation mit allen Einzelheiten vor. Wie hast du dich damals gefühlt? Was hat es damals gebraucht, trotz deiner Angst zu handeln?

Finde ein Foto oder ein Symbol, was dich an diese Situation erinnert. Und immer wenn die Angst kommt, denkst du an diesen Moment und sagst dir:

„Wenn ich DAS geschafft hab, kann ich alles schaffen!“

Ein solches „Mutbild“ setzt unglaublich viel Energie frei und erinnert dich daran, dass du trotz Angst in der Lage bist, über dich hinaus zu wachsen.

Mein eigenes Mutbild ist ein Urlaubsfoto, auf dem ich zu sehen bin, wie ich gerade von einem 15 m hohen Felsen ins Wasser springe.

5. Hol dir Unterstützung, die zu dir passt

Das Gute an Krisen jeglicher Art: Du bist nicht die erste und du wirst nicht die letzte Person sein, die das oder etwas Ähnliches durchmacht.

Es gibt Menschen, die genau diesen Weg, der dir noch bevorsteht, bereits gegangen sind. Du bist nicht allein.

Mit dieser Erkenntnis war alles plötzlich viel einfacher. Ich suchte den Kontakt zu anderen selbstständigen Frauen in verschiedenen Facebook-Gruppen und ich arbeitete mit mehreren Coaches. So lernte ich auch Sandra in einem gemeinsamen Netzwerk kennen. Mittlerweile arbeiten wir gemeinsam an meinem Business, meiner Positionierung und meinen Glaubenssätzen und ich komme meinem Wunschbusiness immer näher.

Frage dich, wenn du ebenfalls Unterstützung suchst: Passt die Gruppe oder Person zu dir und deinen Werten? Kannst du dich identifizieren? Höre dabei unbedingt auf dein Bauchgefühl.

Geh auch du deine ersten Schritte in Richtung Wunschbusiness

Ich habe mir nach meiner Jobkrise den Traum von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verwirklicht. Ich wünsche mir nichts mehr, dass auch andere Frauen, den Mut dazu finden. Es ist meine Vision, insbesondere Frauen, die in der gleichen Situation sind wie ich vor zwei Jahren und die vielleicht denken, dass ihre Situation hoffnungslos ist, davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, den eigenen Weg zu gehen. Einen ganz neuen Weg, der noch völlig unbekannt ist, aber magisch sein wird.

(Photo by Jesse Uli)

<a href="https://sandralotz.de/anja-start">Anja Herting</a>

Anja Herting

Anja ist ganzheitlicher Business-Coach und Online-Marketing-Expertin für sensible Unternehmerinnen. Selbst hochsensibel und introvertiert, zeigt sie dir, wie du genau das Business startest, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt und dabei gut für dich sorgst. BURNOUT-to-BUSINESS ist ihr neues Herzensprojekt.