Als ich im Herbst 2014 (boah, ist das echt schon so lange her!!) mit meiner Coaching-Ausbildung begann, wusste ich in keinster Weise, was mich erwarten würde. Es war mit über 10.000€ Invest eine recht teure Ausbildung, deswegen zögerte ich anfangs. Aber die Stimme in mir, die rief  „Tue es einfach, das ist genau deins“, die war stärker. Also tat ich es und setze damit den Grundstein für das, was ich heute tun darf.

Von der ersten Minute „Coaching üben“ wusste ich, dass die Stimme Recht gehabt hatte. Es war (und ist) genau das, worin ich aufgehe. Mit der Zeit stand also fest, dass ich versuchen würde, in diesem Beruf (der mehr Berufung war) Fuß zu fassen. Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: Ich ging die ersten Schritte und meldete meine Selbständigkeit als Coach im Side-Business an. So weit, so gut. Aber was dann folgte … :-D

Der Irrglaube

Mein Verständnis von Coaching entsprach zu diesem Zeitpunkt vereinfacht ausgedrückt der folgenden Grundidee:

Ich habe eine Coaching-Ausbildung. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Also werde ich jetzt Coach und helfe mit den gelernten Methoden Menschen dabei, ein glücklicheres Leben zu führen.

Heute schmunzele ich darüber. Und ich weiß, dass es sehr vielen Menschen, die noch irgendwo im Prozess stecken, ganz genauso geht wie mir damals. Ich sehe diese Art von „Coaches“ an jeder Ecke da draußen.

Tatsächlich lag ich mit meinem Verständnis jedoch total daneben. Denn Coach sein ist viel, viel mehr als das.

Was Coaching und Mentoring auf einer anderen Ebene wirklich ist

Wenn du Menschen auf ihrem Weg begleitest, passiert verkürzt ausgedrückt Folgendes:

Zwei Menschen treffen aufeinander. Ziel ist es, das Thema von Mensch 1 idealerweise aufzulösen oder zumindest einen riesen Schritt voranzubringen. Dabei ist Mensch 2 aufgefordert, die passenden Tools und Werkzeuge so aneinander zu reihen, dass Mensch 1 bestmöglich in seinem Prozess begleitet und bei der Erreichung seines Ziels unterstützt wird. 

Wie sich Mensch 2 nennt, ob Coach, Mentor*in, Lichtarbeiter*in, Heiler*in oder etwas anderes, ist unerheblich. Genauso wie Mensch 2 den Mensch 1 nennt – ob Coachee, Klient*in, Kund*in, Soulmate oder eine Abwandlung davon.

Was entsteht ist eine Art Verabredung (von der man auf Seelenebene durchaus sprechen könnte) im gegenseitigen Wachsen. Dabei gibt es einmal die Ebene von Mensch 1, um den es ja hier im Kern geht.

Mensch 2 hingegen lernt und wächst auch immer, auch wenn das nicht im Fokus der gegenseitigen Beziehung steht. Beide Menschen haben ihre eigenen Prozesse. Nicht nur Mensch 1. Das ist ganz wichtig und genau dieser Punkt wird sehr häufig übersehen bzw. es wird ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt.

 

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Was bei der Begleitung von Menschen passiert

Nun ist es so, dass Mensch 1 auf der einen Seite unbedingt sein Ziel erreichen will und deswegen auch bereit ist, Mensch 2 zu beauftragen, ihm dabei zu helfen. Denn das Ziel ist ihm wichtig, und Mensch 1 spürt (meint zu glauben), dass er*sie es nicht alleine schafft.

Typische Ziele von meinen Menschen 1 sind zum Beispiel:

  • Die wahre Aufgabe im Leben herausfinden („Bestimmung“)
  • Diese Aufgabe in eine geeignete, äußere Form („Business“) kippen
  • Menschen auf eine leichte Art und Weise erreichen („Marketing“)
  • Von diesen Menschen gebucht/beauftragt werden („Sales“)
  • In seinem Wirken glücklich sein („Erfüllung und Leichtigkeit im Business“)
  • Diese Fülle ausstrahlen und vom Leben Fülle zurück erhalten („Viel Geld verdienen“)

Alle diese Ziele finden im Außen statt. Es handelt sich dabei um die äußere Entsprechung eines inneren Wunsches nach Entfaltung und Wachstum tief verankert in Mensch 1.

Das führt dazu, dass jedes Ziel im Außen von mehreren Seiten „bearbeitet“ werden kann. Wenn du also z. B. die o. g. Ziele erreichen willst, kannst du zu verschiedenen Menschen („Mensch 2“) gehen. Du kannst jedes Ziel stärker von der inneren wie von der äußeren Sicht angehen. Ein Marketingberater wird dich vermutlich stärker die äußere Form lehren als ein Mindset Coach. Dein Business-Thema wirst du von einem Positionierungsprofi auf eine andere Art und Weise „ermittelt“ bekommen als von einem spirituellen Mentor/einer Mentorin.

Das alles sind aber nur Tendenzen. Denn – wir erinnern uns – die Bezeichnung von Mensch 2 ist maximal eine Idee davon, was dieser Mensch wirklich mit dir macht.

Die eine Sache, die den Unterschied macht

Und es gibt nun genau eine Sache, die den einen von dem anderen unterscheidet. Und das ist Bewusstsein. (Was das ist, dazu könnte ich jetzt Bücher schreiben. Aber ich versuche es mal kurz.)

Bewusstsein bedeutet in meinem Verständnis, dass du dein eigenes, wahres Sein erkennst und lebst.

  • Der Zustand, in dem du in der völligen Liebe bist
  • Die Anbindung an deine Essenz, deine Seele und dein Herz
  • Die tiefe Verbundenheit an ein Kollektiv aus Menschen, der Natur und allen Lebewesen
  • Das Gespür für deinen Seelenruf und deine Wachstumsaufgaben

Bewusstsein ist auch, zu erkennen, wann diese Dinge in dir „gestört“ werden.

  • Durch Stress, Druck oder Anspannung
  • Durch das Auftreten von Ängsten
  • Durch zu viel Ehrgeiz, z. B. bei sehr im Außen verankerten Zielen (höher, schneller, weiter)
  • Durch zu wenig Raum für dich selbst, Zeit mit dir allein
  • Durch zu viel Planen und Kontrolle
  • Durch zu viel im Kopf sein

Störungen des Bewusstseins führen dazu, dass ein Teil von dir die Oberhand übernimmt, der im Kern nicht deinem wahren Selbst entspricht. Unser wahres Selbst ist der Teil in uns, der frei, sicher und voller Liebe durchs Leben geht. Der sich aus dem Herzen leiten lässt.

Bewusstes persönliches und spirituelles Wachstum bedeutet daher, in dir immer sicherer zu erkennen, wann welcher Teil gerade spricht und nach Aufmerksamkeit verlangt. Wenn du dich damit neu beschäftigst, mag das alles noch unklar auf dich wirken.

Du erkennst oft die Stimme deiner Seele nicht und verwechselst sie mit der deines Egos. Im Laufe der Zeit wirst du – wenn du dir dafür Raum nimmst – immer klarer und sicherer sein.

Bewusstsein in der Arbeit mit Menschen stärken

In der Begleitung von Menschen ist nach meiner Überzeugung eine wesentlich Fähigkeit, das eigene Bewusstsein zu stärken und zu erweitern. Das braucht als allererstes die Entscheidung, dass das überhaupt nötig und sinnvoll ist. Alleine dieser Punkt geht oft über das hinaus, was in einer klassischen Coaching-Ausbildung gelehrt wird. Dabei lernt man nämlich Methoden und Tools, kein Bewusstsein.

Bewusstsein im Coaching-Prozess (und damit eine neue, bewusste Form der Begleitung) bedeutet

  • den Prozess von Mensch 1 genauso wie den eigenen Prozess (als Mensch 2) zu ERKENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 vom eigenen Prozess (als Mensch 2) zu TRENNEN
  • den Prozess von Mensch 1 mit dem eigenen Prozess (als Mensch 2) zu VEREINIGEN

Das mag jetzt irgendwie seltsam klingen. Trennen und Vereinigen? Beides? Der Versuch einer Erklärung.

Was bedeutet Bewusstsein im Prozess?

Menschen sind also unterschiedlich bewusst. Eines der Kernthemen in der Zusammenarbeit mit Menschen besteht also darin, dass diese Menschen in unterschiedlichen Bewusstseins- und Entwicklungsständen aufeinander treffen und dass es themenbezogen zu Abweichungen kommt.

Beispiel 1:

Ein bewusster Coach bucht einen unbewussten Marketingberater, um seinem Business einen kräftigen Schubs nach vorne zu geben. 

Das klappt oft nicht, weil die Methoden des Marketingberaters zu sehr im Außen verankert sind (Strategien, „so macht man das aber“ oder „jetzt tue das doch einfach“) und der Coach damit in seinem eigenen Bewusstseinswandel stark gefordert wird, was sich darin äußert, dass er*sie sich damit total unwohl/heftigst getriggert fühlt.

Klappen tut es dann, wenn der bewusste Coach schon so bewusst ist, dass er die Mechanismen im Miteinander für sich erkennen kann und die „Unbewusstheit“ des Marketingberaters ausblendet, um das für sich Sinnvolle („ich will einfach nur ein paar coole Strategien lernen“) rauszuziehen.

Beispiel 2:

Ein noch unbewusster Coach bucht einen bewussten, spirituellen Mentor, um den offenen Fragen und dem Ruf in sich nachzugehen.

Interessant ist hier, dass Ziele der Zusammenarbeit sich abweichend zu den „klassischen“ Zielen gestalten. Wo in der Kommunikation oft die Ziele im Außen vorrangig sind (endlich eine glückliche Partnerschaft, mehr Kunden im Business oder mehr Geld), so greifen hier schon Beschreibungen, die eher auf die Prozessarbeit und das steigende Bewusstsein abzielen (mehr Erfüllung in dir und DAMIT mehr Kunden und Geld im Business).

Der eher noch unbewusste Coach hat in sich bereits vorher erkannt, dass die alten Wege nicht mehr passen und ist damit affin für eine neue Beschreibung. Es ist außerdem bereits erkannt, dass unser Außen immer eine Manifestation unseres inneren Zustands ist, so dass auch „innere Ziele“ (Ablösung von Mustern und Konditionierungen, mehr Liebe statt Angst in dir, raus aus dem Ego) ansprechend sind.

Beispiel 3:

Ein bewusster Coach bucht einen bewussten Coach.

Diese Mechanismen ist auch oft in abgebrochenen Coachings und Aus- oder Weiterbildungen zu erkennen. Entweder der Coach wird so stark in seinem Prozess angestupst, dass er die Trigger nicht aushält und anfängt, seine Themen auf den Berater/Mentor/Coach whatever zu projizieren. Oder der Coach erkennt die wahre Aufgabe hinter dem Coaching oder der Ausbildung und hört mit der Begleitung auf, weil das Ziel erreicht wurde. Das Ziel ist übrigens sehr häufig nicht das, was Thema der Weiterbildung war bzw. das, was vereinbart wurde, sondern im Bewusstseinsprozess etwas ganz anderes.

Diese Beispiele dienen der Veranschaulichung. Keineswegs möchte ich Schubladen aufmachen oder das entsprechende Denken bedienen. Mir ist nur wichtig, dass Tendenzen bewusst gemacht werden, damit du – in deiner Aufgabe als Mensch 1 und/oder 2 – dies für dich erkennen kannst.

Wie du einen eher unbewussten Mentor erkennst

Klassische Themen eines eher unbewussten Mentors sind:

  • Aussagen wie „Alle meine Kunden sind zufrieden“: Das zeigt, dass stark an äußeren Zielen gearbeitet wird und die Arbeit selbst wenig tief geht. Tiefe erzeugt immer „Reibereien“ und damit auch mal „vermeintlich unzufriedene“ Kunden. Diese Menschen können noch nicht erkennen, was die Seelenverabredung ist.
  • Manifestieren wird als Methode angepriesen: Das zeigt, dass das Grundverständnis in der Tiefe noch nicht da ist. Wer universelle Gesetze (Law Of Attraction & Co.) braucht, um agieren zu können, ist noch nicht bei sich SELBST angekommen. Alle äußeren Formate, auch wenn sie noch so spirituell und bewusst wirken, sind eine Hülle. Wahres Bewusstsein entsteht in dir und braucht keine Methoden. Auf dem Weg können diese Tools aber manchmal hilfreich sein.
  • Der Fokus wird extrem stark auf äußere Ziele (meistens Geld) gelegt: Das zeigt, dass noch Ego im Spiel ist und Angaben wie Umsatzhöhe als entscheidend – sowohl für sich selbst als Mensch 2 als auch für Mensch 1 – wahrgenommen werden. Ich kenne das Thema selbst auch. Denn in der Begleitung von Selbständigen und Unternehmern bin ich ständig mit Geld konfrontiert. Auf der einen Seite verspüre ich einen Ruf mitzuteilen, dass es mir a) gelingt, von meinem Beruf zu leben und b) dass es mir auch gelingt, dieses Wissen an meine Menschen 1 weiterzugeben.Dies liegt auch daran, dass ich sowohl mit Menschen arbeite, die „noch eher unbewusst sind, aber den Ruf in sich schon hören“. Diese sind noch eher affin für Umsatzzahlen. Ich arbeite aber auch mit bewussten Menschen, die die Umsatzzahl im Marketing nicht mehr brauchen. Mein Weg dabei ist, wenn es passt, es mitzuteilen. Gleichzeitig gehe ich damit aber auch nicht hausieren, sondern lege den Fokus auf die innere Arbeit.
  • Ansage, dass man immer einen bezahlten Coach haben sollte. Die Aussage, dass jeder Coach immer auch einen Coach hat, habe ich selbst mal getroffen. Diese fühle ich heute so nicht mehr, zumindest nicht vor dem Hintergrund der Bezahlung, denn letztendlich geht es um die Bewusstseinsentwicklung und die kann so oder so laufen, wenn man einmal entschieden hat, dass man diesen Weg geht.

Durch diese Beispiele dürfte dir schnell bewusst werden, dass da draußen jede Menge unbewusste Coaches herum laufen. Ich gebe gerne zu, dass ich auch eine davon gewesen bin. Das liegt in der Natur der Sache.

Was ein bewusster Coach tut

Er*sie

  • kennt den Grad bzw. die Tiefe seines eigenen Bewusstseins und weiß, dass er Menschen nur bis genau dahin begleiten kann
  • hält den Raum für die Prozesse des Kundens
  • lässt sich seine eigenen Themen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden aufzeigen
  • ist sehr achtsam und hält diese Themen so gut wie möglichst aus dem Miteinander raus
  • führt seine eigenen Prozesse selbst und eigenständig fort
  • hat immer Menschen um sich, die ihn in seinen Prozessen begleiten
  • ermächtigt ganz bewusst Menschen, in ihre Größe zu kommen
  • weiß, dass er von Menschen gefunden wird, wenn die Zeit reif ist („Seelenverabredung“)
  • formuliert seine Angebote so, dass Ziele wirklich erreicht werden können

Zum letzten Punkt erlebe ich in der Praxis häufig, dass Mensch 2 seine Angebote kleiner hält als er sich diese im Herzen wirklich wünscht. Mensch 2 spürt ganz genau, dass es etwas RIESIGES braucht, um Mensch 1 wirklich zu helfen. Aus Angst vor der eigenen Größe (Das bucht keiner! Das ist viel zu teuer!) wird das eigene Angebot dann kleiner geschnitzt.

Die Bedeutung von Schwierigkeiten im Miteinander

Die Schwierigkeiten zeigen sich zum Beispiel durch:

  • Reibereien
  • Trigger
  • Projektion
  • Ego vs. Liebe

Im Kern steckt dahinter: Wahre Größe, die aus einem bewussten Selbst entsteht, braucht starkes Wachstum. Denn wir sind – fast schon ohne Ende – mit enghaltenden Mustern, Konditionierungen und limitierenden Glaubenssätzen überladen. Starker Change im Inneren führt also dazu, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

Dies wird zu Entscheidungen und damit im Außen zu Konsequenzen führen. Dass du als Mensch 2 mit deinem Sein und Wirken Mensch 1 triggerst, ist also unumgänglich und besonders wertvoll für die Zusammenarbeit.

Umgang mit Problemen in der bewussten Zusammenarbeit

Hier erleben wir übrigens auch einen interessanten Punkt in Bezug auf äußere und innere Verabredungen. Wenn du mitten in einem Coaching oder in einem Seminar feststellst, dass dein persönliches Ziel erreicht wurde, was machst Du dann? Wenn du bewusst mit dir bist, dann gehst du in Liebe. In Liebe für dich. Und in Liebe für deinen Coach oder Mentor. Denn das Ziel ist erreicht und es braucht kein Miteinander mehr.

Aber was passiert mit der Vereinbarung, die ihr geschlossen habt? An die Commitments von beiden Seiten, wie z. B. die versprochene Begleitung, Trainingsinhalte von Seiten des Mensch 2 geknüpft sind, genauso wie dein finanzielles Investment als Mensch 1?

Im Grunde ist es ganz einfach.

Solange Mensch 1 oder Mensch 2 noch in irgendeiner Form „Ladung“ auf dem Miteinander haben, ist das Miteinander nicht vorbei.

  • Ladung von Mensch 1 könnte z. B. sein, dass er der Meinung ist, dass er aus einem Vertrag entlassen werden will und Geld zurück haben oder nicht mehr zahlen will. Damit nimmt er sein Thema und versucht es zum Thema des anderen (Mensch 2) zu machen.
  • Oder weil Mensch 2 pikiert ist, dass seine tolle Leistung nicht mehr gewollt ist. Denn damit zeigt er, dass er im Herzen nicht mit sich im Reinen ist und sein Sein von der Bestätigung des anderen abhängig macht.

Solange ist das Miteinander also noch nicht vorbei. Natürlich kann man das trotzdem behaupten, aber die Themen würden jeweils einzeln bei den beiden in anderen Settings wieder auftauchen. Daher ist es sinnvoll, an dieser Stelle den Versuch zu unternehmen, weiterzumachen.

Hier ist es wichtig, dass Mensch 2 (der in der Regel ja „weiter“ ist) erkennt, wer von beiden was an Themen mit sich herum schleppt und Mensch 1 so lange im Prozess hält, wie Mensch 1 noch Ladung durch Ego, fehlende Wachstumsbereitschaft etc. im Miteinander erzeugt.

Es ist ebenso wichtig, dass Mensch 2 eventuelle eigene Themen erkennt und separat des Miteinanders dieses Thema klärt und löst. In dem Moment, in dem Mensch 2 versucht, Mensch 1 unbewusst für die Klärung seiner Themen zu missbrauchen, ist das Verhältnis gestört.

Nach meinem Empfinden sollte das Miteinander dann aufgelöst werden – auch in dem Wissen, dass die Themen an anderer Stelle mit anderen Protagonisten wieder auftauchen werden.

Ein Beenden in Liebe muss nicht heißen, mit möglichst viel Liebe, blumigen Worten und Dankesschwüren um sich zu schmeißen. Wenn etwas „drüber“ wirkt, kommt es meistens aus dem Ego. Dein wahres Selbst braucht keine dicken Worte oder Tam Tam. Sie ist ruhig, gelassen und sicher. Ein Beenden in Liebe kann dann passieren, wenn beide Seiten komplett „ladungsfrei“ sind.

Fazit

Wichtig zu sagen ist: Mehr oder weniger Bewusstsein ist nicht besser oder schlechter. Es „ist“ einfach. Ich selbst habe auch – genauso wie alle anderen Menschen – meine blinde Flecken bzw. unbewusste Stellen. Ich habe auch Themen, wo ich noch mal eine kleine Ehrenrunde drehe, weil sich mein liebes Ego durchschlawinert hat. Gleichzeitig habe ich auch Themen, wo ich bewusst spüren kann, wie tief bzw. weit ich hier schon gekommen bin. Ohne einschätzen zu können, ob es noch weiter geht oder nicht.

Und obwohl dieser Artikel auf der bewussten Prozessbegleitung von vielen Jahren basiert und ich sehr reflektiert exakt diese Themen beleuchte (denn das Leben hat mir einige davon geschenkt), heißt das eben nicht, dass nicht hier auch noch bewusstes Wachstum für mich drin steckt :-)

Dass ich diesen Artikel überhaupt so schreiben kann, liegt daran, dass ich all dies selbst erlebt, beobachtet, wahrgenommen oder mit Kollegen intensiv besprochen habe. Diesen Artikel könnte ich noch ewig so weiterführen, denn das Thema ist wundervoll groß und irre spannend. Und gleichzeitig schließe ich ihn jetzt einfach ab, damit er online gestellt werden kann :-)

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dein bewusstes persönliches und spirituelles Wachstum zu entwickeln und zu stärken, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Photo by Mathias Elle on Unsplash

Heute ist nun schon der 6. Januar 2021 – und irgendwie fühlt es sich für mich gar nicht so an, als hätten wir einen Jahreswechsel gehabt. Aber ich mag die Tradition des Jahresrückblicks sehr. Mein Blog zeigt ja schon, wie ich meine (Business-) Jahre 2017, 2018 und 2019 empfunden habe. Nun also 2020.

Kurz die Fakten:

Das Jahr, in dem mein Business schon 3 Jahre meinen Lebensunterhalt und mehr sichert.

Das Jahr von Corona, Lockdown & interessanten Maßnahmen.

Das Jahr, in dem ich 40 Jahre alt wurde.

Das Jahr, in dem „Knötchen“ schon 3 Jahre rum ist.

Das Jahr, in dem ich wieder in meine Heimatstadt gezogen bin.

Im folgenden Artikel beschreibe ich dir also, wie mein Jahr 2020 war, was Highlights und nicht so schöne Momente waren, welche Erfolge ich hatte, was ich gelernt habe und noch einiges mehr.

Meine Highlights 2020

Umzug in meine Heimatstadt

Mein Jahr startete mit einem absoluten Highlight. Nach fast 20 Jahren Abstinenz schlug ich direkt im Januar meine Zelte wieder in meiner Heimatstadt auf. Grund? Die Liebe :-) Eben mal so nebenbei packte ich Anfang Januar mein kleines Auto voll mit 2 Koffern, Laptop, Stofftier und ein paar wichtigen „Haushalts-Utensilien“ (der Smoothie Mixer darf nicht fehlen) und begann einen neuen Lebensabschnitt. Mitten im ersten Lockdown im April 2020 folgte dann der „richtige“ Umzug. Aber im Herzen war ich bereits im Januar wieder da.

Von einem Tag auf den nächsten durfte ich in einem Haus leben, schaute morgens in den eigenen Garten und konnte – wann immer ich wollte – meine gesamte Family besuchen. Aber vor allem werde ich seit diesem Tag jeden Morgen von meinem Schatz mit einem Lächeln begrüßt und darf durch diese irre Zeit als Team gehen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Das Leben in der eigenen Geburtsstadt brachte dann in diesem Jahr das eine oder andere Lernfeld mit. Viele Dinge „von früher“ prasselten wieder auf mich ein. Nicht alle Menschen, die ich mal gekannt habe, möchte ich heute noch enger in meinem Leben haben. Das richtige Verhältnis zur eigenen Familie darf neu gefunden werden. Aber auch viele alte Bekannte, wo ein Austausch schön ist, zeigten sich wieder.

Ich fühle mich als Millionärin

Um Ostern rum wurde meine innere Stimme sehr laut, die mich noch stärker in Richtung „unendliche Fülle“ schubste. Ich traute mich erst kaum, es laut auszusprechen (so stark waren noch meine Bewertungen!), aber ich fühlte es in diesem Moment so stark in mir: Ich bin Millionärin. 

In erster Linie passierte hier etwas IN mir. Ich fühlte plötzlich noch viel intensiver als zuvor meine innere Größe, meine Stärke und die Wichtigkeit meines Seins. Ich spürte meine Einzigartigkeit und den Wert, den ich täglich in die Welt trage. Und ich bemerkte, wie viel „Millionärin sein“ schon in mir ist (und wo eben auch noch was fehlte).

Mein Leben bekam in diesen Tagen einen sehr entscheidenden Shift. Dankbarkeit, Fülle und innerer Frieden waren keine Floskeln mehr, sondern Teil meines Seins. Die Einhaltung meiner Bedürfnisse wurde noch wichtiger.

Ich richtete nach und nach alles auf Fülle und Fließen aus. Immer wenn ich merkte, dass ich innerlich aneckte, begradigte ich den Fluss. Entweder löste ich etwas innerlich auf oder ich sorgte auch im Außen für entsprechende Veränderungen. Durch die neue innere Ausrichtung kamen neue Menschen in mein Feld. Ich sagte klarer, wofür ich stehe (und wofür nicht), baute meine Programme anders auf, erhöhte die Preise und wirkte auf einem neuen Level.

Tägliches Energy Training löste bisherige Routinen ab und ich wurde immer mehr zur „Energie Millionärin“. Das zeigte sich natürlich auch schnell an meinem Kontostand, der immer mehr nach oben ging. Und bevor du fragst: Nein, laut Kontostand bin ich noch keine Millionärin :-)

 

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Meine Lowlights 2020

Tiefe Klärung

Obwohl ich selbst den Begriff „Lowlight“ nicht mag, benutze ich ihn hier, um dir von einer Phase der tiefen Klärung zu berichten, die sich im Herbst/frühen Winter 2020 ereignete. Nach dem äußerst heißen „Millionaire-Energy-Summer“ (dazu noch mehr unter „Erfolge“) folgte im Herbst mein persönlicher Shutdown. Zum Glück – wie ich heute weiß.

Glücklicherweise war es ja nicht das erste Mal, dass das Leben korrigierend eingriff, und daher ahnte ich schon, was mir blühte, als es mir Anfang Oktober 2020 den Boden unter den Füßen wegriss. Trotz schnellem Eingreifen meinerseits war die Erschöpfung nicht mehr aufzuhalten. Ich fiel tief in mich selbst zurück, stellte alles in Frage und erlaubte mir über Wochen, nur das Allernötigste zu tun und ansonsten einfach nur mit mir zu sein.

Mein Ego führte ein Tänzchen nach dem nächsten auf. Es war wunderbar zu beobachten, wie einfallsreich, tricky und interessant die Spielchen gestaltet wurden ;-) Bis auf sehr wenige Ausnahmen, blieb ich damit sehr für mich. Das war nicht immer einfach.

Ich fühlte mich allein, ungenügend und überhaupt als totale Versagerin. Meine Energy sank – jedoch nicht so sehr, dass ich auf den Nullpunkt zurück fiel. Nach wie vor gewann ich Kunden und meine Arbeit (insbesondere mit Grace Integrity®) unterstütze mich sehr, durch diese tiefen Täler zu gehen und Klärung herbei zu führen.

Ich erlaubte mir, alles zu verlieren – mein Business, mein Team, meine Kunden, meinen Mann, mein Haus … – alles. Ging tief durch alle Ängste. Um dann wie Phoenix aus der Asche wieder aufzutauchen. Im Dezember wurde es wieder besser und heute im Januar spüre ich meinen neuen Reifegrad – und freue mich, die Menschen ab sofort noch besser durch die tiefen, dunklen und aussichtslosen Momente des Lebens und des Business begleiten zu können. Denn diese gibt es eben, solange wir noch Aspekte von Dualität und Ego in uns haben und solche Phasen innerlich abwerten.

Meine Erfolge 2020

Der „Millionaire-Energy-Summer“

Das Millionaire Feeling aus dem Frühjahr zeigte schnell Wirkung. Trotz Corona, Lockdown & Ängsten unter den Selbständigen erhöhte sich mein Umsatz kontinuierlich jeden Monat (bis hin zur Verdoppelung). Die neuen Programme Clarity (Positionierung der neuen Zeit) und Shine (Sichtbarkeit aus der Seele) verkauften sich schnell und mein Jahresprogramm für bewusste Unternehmerinnen (neu: Soulflight Circle) zog viele neue wundervolle Teilnehmerinnen an, die in kurzer Zeit tolle Erfolge generierten.

Das Team verdoppelte sich, um den Kundenansturm zu bewältigen und auf meine Stellenausschreibungen gab es eine tolle Resonanz. Sehr viele wundervolle Menschen wollten gerne mich und meine Vision unterstützen.

„Mal eben nebenbei“ zog der komplette Content, Videos & Worksheets noch nach Digimember um. „The Universe“ wurde das neue Zuhause meiner Inhalte, so dass alle Teilnehmer*innen aus den Programmen schnell darauf zugreifen konnten.

Im Sommer stellte ich meinen ersten Co-Coach ein, die meine Kunden fortan im Soulflight Circle und in Shine im Bereich „(technische) Umsetzung“ unterstützte. Immer klarer wurde es, dass mein Steckenpferd eben das „Millionaire Feeling“ ist (und nicht die kleinen Details von Technik, Tools & Co.).

Im September war ich dann zu Gast auf zwei tollen Online-Kongressen, feierte meinen 40. Geburtstag in der „gemäßigten Corona-Zeit“ und veranstaltete in Hannover mein erstes Kunden-Event mit wundervollen Teilnehmerinnen.

Immer mehr ankommen und genießen

Privat war mein größer „Erfolg“ mein so leichtes und schönes Ankommen in meiner Heimatstadt und in meiner Partnerschaft. Ich genieße mein Leben jeden Tag mehr. Die Themen, wo mich was triggert oder länger beschäftigt, werden immer weniger bzw. kleiner. Stattdessen fühlt sich mittlerweile jeder Tag wie der schönste Tag meines Lebens an.

Obwohl ich auch nach wie vor Themen habe, die meine Aufmerksamkeit wünschen, so merke ich spürbar, dass ich mich nicht mehr daran „festbeiße“. Es ist wie es ist. Gelassenheit und Entspannung sind Teil meines Seins – und das war die allermeiste Zeit NICHT so. Ich genieße es so sehr.

Auch wenn mich noch ab und zu alte Muster kurz anpieken, so wandele ich diese sofort und BIN einfach. Ich fühle mich rundherum wohl in mir und sehe dies auch an den Erfolgen im Außen immer mehr.

Besondere Themen 2020

Mein persönlicher Frequenzwandel

Durch die zunehmende „energy work“ stieg meine eigene Frequenz immer mehr. Dies sorgte z. B. im Laufe des Jahres dafür, dass mein Kundenbestand sich – bis auf einige sehr treue Kunden, die permanent mitwachsen – einmal austauschte. Auch im Team (ich beschäftige unterschiedlich viele Experten und Assistenten in meinem Unternehmen) zeigte sich dieser Wandel. Es gab diverse Änderungen und viel Wechsel. Einige waren nur kurz da, und bei anderen vertiefte sich die Zusammenarbeit.

Ich war immer weniger bereit, auf die Stories anderer Leute einzugehen. Egal, ob Corona, Home Schooling, Geldprobleme, Krebs oder andere Krankheiten – ich fühlte immer mehr, dass ich im Kern nicht hier bin, um dir dein Opfer-Dasein zu bestätigen. Nein, im Gegenteil: Ich bin hier, um dein Wachstum zu beschleunigen und dich permanent daran zu erinnern, dass du ein göttliches Wesen bist, Verantwortung übernehmen darfst und die Liebe als stärkste Energie im Universum unendlich ist.

Manche Kunden oder Teammitglieder wollten dies in diesem Jahr nicht hören und verließen fluchtartig meinen Raum. Die meisten friedlich, einige spannenderweise auch besessen von ihrem Ego. Ich lernte sehr viel in dieser Zeit.

Größtes Learning 2020

Das zeigte sich dann auch in meinem größten Learning: It’s all about energy.

Und deine Energie wird bestimmt von:

  1. Deiner Seelenmission und inneren Wahrheit so viel Ausdruck zu verleihen wie es nur geht
  2. Täglich der tiefen Freude zu folgen, dir alles zu erlauben, zu genießen und zu spielen – alles ist möglich
  3. Sowie alles, was dem an Bewertungen, Anhaftungen und Ego-Blabla im Wege steht, in die Frequenz der Liebe zu wandeln

Da klassische Mindset-Arbeit (z. B. Affirmationen, Glaubenssätze & Co.) aus dem Kopf entsteht, verabschiedete ich mich davon komplett.

Deine Seele führt dich. Je besser du mit deinem wahren Selbst verbunden bist, desto leichter, schöner, erfüllender und erfolgreicher wird dein Leben.

Ausblick auf 2021

Nach diesem sehr intensiven Jahr 2020 habe ich die Zeit im frühen Winter und um den Jahreswechsel genutzt, um ordentlich aufzuräumen und mich und mein Unternehmen neu aufzustellen. Noch ist nicht alles fertig (ist es das jemals?), aber einige Tendenzen zeichnen sich bereits ab.

Mehr denn je fühle ich mich bereit, neben Business Coachings im Bereich von Business der neuen Zeit, dir auch in allen weiteren Themen des erwachten Lebens eine wichtige Unterstützung zu sein. New Energy und die Verkörperung deiner Seele ist die absolute Basis in dieser verrückten und besonderen Zeit. Wenn wir alle erkennen, dass wir Schöpfer unserer Gedanken und Gefühle sind, und genau damit unser Leben sowie das gemeinsame Feld (mit) kreieren, dann ist so viel gewonnen.

In 2021 werde ich mich also noch mehr der Tiefe des Lebens widmen, um diese in pures Licht zu wandeln. Ich selbst bin hier schon sehr weit vorangeschritten und habe dank meiner sehr intensiven Praxis des letzten Jahres nur noch wenige „Baustellen“. Aber ich weiß, dass sich überall die Angst verbreitet und um sich greift. Nicht nur mein Ego ist tricky und will die Seele in ein Gefängnis sperren, sondern das der anderen auch.

Ich bin bereit, mit dir den Weg der Angstfreiheit zu gehen – damit du dich endlich deinem wahren Selbst und der damit verbundenen Mission zuwenden kannst. Ohne Ego-Tam Tam. Stattdessen mit Leib und Seele. Die unendliche Fülle, deine Millionen in dir – das ist das, was wir zusammen herausarbeiten.

Ob du gerade krank oder gesund, selbständig oder angestellt, Single oder liiert, männlich oder weiblich bist, interessiert weniger. Viel entscheidender ist, dein innerer Ruf nach Verantwortung, Ausdruck und Expansion deiner Selbst.

In dem Zuge wird es also bald neue Programme geben, mein Team wird gerade so umgebaut, dass die neuen Wahrheiten abgebildet werden können, und es wird einige neue Projekte geben. Unter anderem hat bereits Goodbye Knötchen, meine Reise durch die Brustkrebs-Zeit, wieder das Licht der Welt erblickt. Du findest alle Infos, wie du mit mir arbeiten kannst, dann bald aktualisiert hier.

Einiges los … Meine Seele will noch weiter expandieren und ich erlaube mir alles zu sein und zu tun, was ich als wahrhaftig in mir spüre.

So, und nun bin ich gespannt, wie dein Jahr 2020 war? Teile mit mir in den Kommentaren dein wichtigstes Learning aus dem letzten Jahr. Ich bin gespannt!

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dein Leben sowie das gemeinsame Feld (mit) zu kreieren, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Jamie Street)

Gelesen habe ich schon immer viel, denn meine Mama ist seit > 40 Jahren Buchhändlerin und das prägt :-) Als ich begann, mich mit Spiritualität zu beschäftigen, war es für mich also nur naheliegend, darüber zu lesen.

Im Laufe der Jahre habe ich für mich jedoch festgestellt, dass meine spirituelle Entfaltung in mir – und das ohne Zufluss von externem Wissen – geschehen musste. Die eigene spirituelle Erfahrung ist aus meiner Sicht durch nichts zu ersetzen.

Du musst selbst deinen Weg gehen und deine persönlichen Erfahrungen machen. Als Coach oder Heiler ist es sowieso unerlässlich, eigene Worte dafür zu finden.

Bücher können natürlich eine Unterstützung sein. Manche Bücher öffnen einfach Augen und zeigen uns etwas auf, was wir vorher noch nicht gesehen haben. Andere Bücher erklären unserem Verstand Dinge, die unser Herz zwar greifen kann, wogegen sich der Kopf aber noch wehrt. Und wieder andere Bücher spenden Trost oder ermutigen uns, den eigenen, bewussten Pfad des spirituellen Wachstums zu gehen.

In diesem Artikel stelle ich dir meine 5 + 1 Lieblingsbücher aus dem Bereich Spiritualität vor und lasse dich daran teilhaben, in welcher Phase meines Lebens mich welches Buch besonders inspiriert hat und warum.

Es ist Dezember, draußen ist es grau und Weihnachten steht vor der Tür. Die beste Zeit zum Lesen also! Vielleicht möchtest du anderen oder auch einfach dir selbst ein Geschenk machen? Lass dich inspirieren, welche spirituellen Bücher mir auf meinem Weg geholfen haben.

Nr. 1 – „Rückkehr zur Liebe“ von Marianne Williamson

Dieses Buch war eines der ersten Bücher, was ich in diesem Bereich gelesen habe. Bereits in einem meiner ersten Blogartikel vor fast 4 Jahren habe ich darüber geschrieben. Dieses Buch erreichte mich deswegen, weil es als eine Art „kürzerer Zusammenfassung“ des sehr bekannten „Ein Kurs in Wundern“ (was ich weiter unten auch noch vorstelle) gilt. Ich wusste einfach, dass ich es lesen muss, also bestellte ich es.

Bereits nach wenigen Seiten war ich entfesselt. Damals war ich noch ein absoluter Kopfmensch (allerdings schon sehr sensibel und empathisch). Die Worte von Marianne Williamson berührten mich sehr stark.

Obwohl ich damals an der einen oder anderen Stelle fand, dass ein bisschen zu oft das Wort „Gott“ auftauchte (was ich heute nicht mehr finde), so beeindruckte mich doch die Energie, mit der das Buch geschrieben war.

Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Buch erinnert uns daran, dass wir pure Liebe sind. Und dass wir aus der Liebe heraus unser Leben gestalten MÜSSEN, um nicht unglücklich oder krank zu werden.

Aus diesem Buch habe ich das erste Mal gelernt, dass man die Dinge entweder aus Liebe oder Angst tun kann. Und dass die meisten Menschen so dermaßen auf Angst konditioniert sind, dass sie es gar nicht merken und noch denken, dass sei das „normale“ Leben.

Die folgenden Worte sind sehr bekannt und ein Zitat aus dem Buch – ich mag sie in der englischen Variante lieber:

 

Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness
that most frightens us.
We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous?
Actually, who are you not to be?
You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.
There’s nothing enlightened about shrinking so that other people
won’t feel insecure around you.
We are all meant to shine, as children do.
We were born to make manifest the glory of God
that is within us.
It’s not just in some of us; it’s in everyone.
And as we let our own light shine,
we unconsciously give other people permission to do the same.
As we’re liberated from our own fear,
our presence automatically liberates others.

(Quelle: Marianne Williamson, Rückkehr zu Liebe)

 

Als ich sie das erste Mal las, war ich wie elektrisiert. Was wäre, wenn das wahr wäre? Was würde das für das Leben und die Welt bedeuten? Und sogleich spürte ich es. Es IST wahr.

Nur sehr kurze Zeit darauf erkrankte ich an Krebs (in diesem Artikel erzähle ich etwas davon). Dass dieses Buch vorher in meine Hände fiel und ich mit diesem Wissen – auch wenn es noch ganz klein wie ein zartes Gänseblümchen war – in die Zeit der Gesundung gehen konnte, war eine Fügung des Lebens.

Wem ich dieses Buch empfehle? Ganz ehrlich – allen, die bereit sind, eine Kehrtwendung in ihrem Leben einzuleiten und sich auf die höchste und wichtigste Energie des Universums – die Liebe – einlassen wollen.

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Nr. 2 – „Die 7 Botschaften unserer Seele“ von Ella Kensington

Der Titel sprach mich an, denn ich fühlte nach der Erkrankung zwar meine Seele viel besser als vorher – aber so richtig, richtig wusste ich sie noch nicht zu greifen. Also führte mich die Idee des besseren Verständnisses kurz nach Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit 2018 zu diesem Buch.

Ella Kensington ist das Pseudonym von Bodo Deletz, einem bekannten deutschsprachigen Bewusstseins-Trainer. Den kannte ich zwar vor der Lektüre auch nicht, aber es klang zumindest etwas „seriöser“ als die Ella :-)

In diesem Buch wird in Romanform die halb-fiktive, halb-wahre Geschichte von zwei Menschen beschrieben, die sich auf die Suche nach ihrer Seele machen. In 7 Weisheiten verpackt in einzelnen Geschichten werden die wesentlichen Botschaften unserer Seele erzählt.

Durch die Romanform kommen die „üblichen Probleme“, die wir Menschen haben, wenn wir uns mit dem Verstand unserer Seele nähern wollen, zum Ausdruck. Denn auf der einen Seite ist es gar nicht so leicht, unsere Seele wirklich kennenzulernen, zu fühlen und nach und nach zu verkörpern. Gleichzeitig ist es ein so wundervolles Erleben, wenn dies eben doch passiert und das Herantasten sich auszahlt.

Was besonders wertvoll für mich war: Ich weiß noch, wie ich alleine auf meinem Sofa in meinem Appartement auf Mallorca saß und plötzlich weinen musste. Ich war nach 2 Monaten Selbständigkeit in die Ferne gereist, um mich selbst besser zu finden. Und mit diesem Buch fand ich die nächsten wichtigen Aspekte. Ich lernte die 7 Naturgesetze kennen und verstand plötzlich, dass wir Menschen nicht nur von unserem Verstand getrieben sind, sondern durch den Ausdruck unserer Seele wahrhaftig Schöpfer sind. Dies hat mich tief beeinflusst.

Wem ich dieses Buch empfehle? Allen, die sich spielerisch und leicht verständlich, den Gesetzmäßigkeiten der eigenen Schöpfungskraft nähern wollen und ihre Seele besser kennenlernen wollen.

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Nr. 3 – „Dein Licht steht dir gut“ von Rebecca Campbell

Irgendwann im Laufe der Aufbaujahre meiner Selbständigkeit geriet ich in eine Phase von Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühlen. Rebecca Campbell war in dieser Zeit diejenige, die mich wieder aufrüttelte. Jeden Morgen las ich ein paar Seiten aus ihrem Buch und verband mich über ihre Worte mit ihrer Energie und damit wieder mehr mit dem Leben und meiner Aufgabe darin.

Ihre Schreibweise ist einfach, kurz und auf den Punkt. Sie vermittelt in ihrem Buch, wie wichtig es ist, dass wir uns unserem Licht zuwenden und dieses in die Welt strahlen lassen. Und dass auf eine so berührende, leichte und freudige Art, dass es mir einfach gut getan hat, es zu lesen.

Es mögen wenige spirituelle Besonderheiten in diesem Buch zu lesen sein – aber dafür ist es so warmherzig und liebevoll, dass ich es dir hier ebenfalls weiterempfehlen will.

Durch das Wirken von Rebecca allgemein (ich war einige Zeit in ihrer Membership) gewann ich Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten – gerade im spirituellen Bereich. Heute weiß ich, dass wir alle leben und atmen – und dass wir damit auch alle spirituell sind (auch wenn wir das vielleicht nicht alle so benennen würden). Als ich das Buch von ihr las, war das aber noch anders. Ich war noch im Umbruch und traute mich nicht überall, von meiner spirituellen Neugierde zu berichten. Es erschien mir noch „anders“ und ich wollte nicht so sehr auffallen.

Rebecca ermutige mich in ihrem Buch Tag für Tag, meinen persönlichen Weg zu gehen. Die wichtigste Botschaft ist, dass jeder von uns sein Licht in die Welt bringen sollte. 

Wem ich dieses Buch empfehle? Allen, die sich liebevoll ermutigen lassen wollen, das Licht in sich zu entdecken und damit die Welt zu einem helleren Ort zu machen. Es ist auch ein idealer Einstieg in ein spirituelles Leben, da es leicht geschrieben ist.

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Nr. 4 – „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield

Dieses Buch erzählt – ebenfalls in Romanform – vom Erwachen in ein neues Bewusstsein, welches über 9 Erkenntnisse geschieht (die 10. und 11. Erkenntnis werden in weiterführenden Büchern erzählt). Das Buch passt damit quasi perfekt in die aktuelle Zeit, denn z. B. beschreibt bereits die erste Erkenntnis die kritische Masse, die erreicht werden muss, damit sich ein neues Bewusstsein in der Welt entfalten wird.

Der Roman erreichte mich, als ich bereit war, tiefer zu schauen, als „nur“ zu meiner eigenen Seele. Denn mein eigenes Bewusstsein ist natürlich wichtig. Aber es gibt eben auch das Kollektiv – „die anderen“. Und damit das große WIR.

Auf der spirituellen Entdeckungsreise sind wir manchmal so mit uns beschäftigt, dass wir das große Ganze da draußen vergessen. James Redfield erinnert uns daran, dass die Menschen generell nach Orientierung suchen und sich mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens beschäftigen wollen.

Es handelt sich eigentlich um eine Abenteuergeschichte, in die der Bewusstseinswandel in der Welt geschickt verpackt wird. Die Geschichte spielt in Peru. Auf der Suche nach einer geheimnisvollen Handschrift ereignen sich alle möglichen „Zufälle“, die dazu einladen, das Leben aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen und Zusammenhänge zu erkennen, die vorher im Dunkeln lagen. Plötzlich werden neue Wahrheiten erkannt und dadurch zeigen sich die wirklichen Verbindungen im Leben.

Es ist also ideal für Menschen, die lieber Geschichten als Sachbücher lesen. Übrigens gibt es das Buch auch als Film – wer nicht so gerne liest.

Wem ich dieses Buch empfehle? Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der hervorragend in die Zeit passt! Ich empfehle es allen, die verstehen wollen, was gerade da draußen passiert, oder die sich wünschen, dass jemand anderes „aufwacht“.

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Nr. 5 – „Eine neue Erde“ von Eckhart Tolle

Eine neue Erde Buch von Eckhart Tolle

Dieses Buch ist nicht ganz einfach, aber aus meiner Sicht lohnt es sich sehr, wenn du wirklich verstehen willst, wie sehr wir Menschen mit einem untrainierten Geist dem Ego – Tolle nennt es Schmerzkörper – aufsitzen und dadurch unser Leben von ihm steuern lassen. Auch dieses Buch kam zu mir, als ich bereit dafür war, noch einmal mehr tiefer zu tauchen.

Der Untertitel „Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“ ist im Deutschen nicht so schön gewählt, beschreibt aber den Kern des Buchs. Wenn dir bewusst wird, dass du einen Schmerzkörper hast, und du beginnst, dich von ihm zu lösen, befreist du dich nach und nach und ziehst so mehr Lebensfreude in dein Leben.

Ganz ehrlich: Das Loslösen vom Ego und seiner lauten Stimme von Druck, Anspannung und Zweifel ist einer der wichtigsten Prozesse im bewussten Leben. Erst dadurch wird der Raum in dir geöffnet, das wirklich Wahre – deine Aufgabe und deine Talente – in der Welt zu verwirklichen. Tolle erzählt dabei in ruhiger und erklärender Art und Weise, wie du deinen Schmerzkörper erkennst und dich immer mehr von ihm löst.

Als wichtigsten Aspekt empfand ich die Detailliertheit der Beschreibungen. Denn je tiefer ich tauchte, desto mehr wollte ich verstehen und mein Ego – was sich so, so oft am Tag zeigt – wirklich identifizieren. Denn wenn ich es identifiziere und lerne, den Gedanken nicht mehr anzuhaften, dann zeigt sich dieses wunderbare Gefühl von Freiheit in mir. Hierbei empfand ich das Buch als sehr, sehr hilfreich und empfehle es immer gerne weiter.

Wem ich dieses Buch empfehle? Dieses Buch ist für alle, die sich ruhig und bewusst dem Thema nähern wollen – ohne das „Bling Bling“ der neueren Spiritualität. Es ist für Menschen, die den Unterschied zwischen Bewusstsein und Spiritualität fühlen und erkunden wollen.

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Nr. 5 + 1 – „Ein Kurs in Wundern“

Der Kurs wurde niedergeschrieben von Helen Schucman, die die Inhalte des Kurses von einer Stimme empfing. Die Angabe der Autorin kann beim Kurs fast schon weggelassen werden, denn die Angabe „Kurs“ oder auch „EKIW“ funktioniert bei Kennern ohne Weiteres :-) Frau Schucman hat sich quasi in den Dienst dieser göttlichen Aufgabe gestellt und die Niederschrift dieses dicken Wälzers für die Menschheit übernommen.

Der Kurs ist schon seit 2016/2017 in meinem Leben und es ist kein Buch, das man wie einen Roman von vorne bis hinten durchliest. Deswegen empfehle ich es dir hier als „5+1“ Variante :-) Ich selbst habe den Kurs auch noch nicht komplett durchgearbeitet, sondern habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder, wenn es sich danach angefühlt hat, damit gearbeitet. Es ist auf der einen Seite ein schwieriges Buch, genauso wie es ein sehr einfaches Buch ist.

Kernaussage des Buches ist, dass das Leben aus Wundern besteht und dass wir diese „erwarten“ dürfen (denn sie sind „normal“). Erwarten ohne zu erwarten – also nicht aus deinem Ego heraus, sondern weil du den Glauben an die Göttlichkeit, an deine Schöpferkraft und damit an die Machbarkeit von Wunder für allgegenwärtig hältst.

Das Buch ist quasi die  „Long Version“ von Marianne Williamsons „Rückkehr zur Liebe“, welches ich dir oben als erstes empfohlen habe. Du musst es wahrhaftig wollen, damit zu arbeiten. Es ist nichts, was man „mal eben so“ tut. Es braucht deine Bereitschaft, dein Wollen und die Fähigkeit, dein Denken über Bord zu schmeißen.

Wem ich dieses Buch empfehle? Allen, die wollen. Allen, die es fühlen. Allen, die eigentlich keine Bücher brauchen … aber falls doch :-)

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Was ich dir noch mitgeben mag

Bei all den vorgestellten Links handelt es sich um sog. Affiliate-Links, die dich auf die Plattform von Amazon weiterleiten. Wenn du eines der vorgestellten Bücher erkaufst, erhalte ich eine kleine Provision dafür. Der Preis für dich bleibt gleich. Dies ist bei Affiliate-Empfehlungen generell immer so. Bücher unterliegen zudem der Buchpreisbindung, d. h. sie kosten überall gleich viel (zumindest bei Original-Werken).

Mit der Nutzung meines Partnerlinks unterstützt du mein Wirken und sorgst auch weiterhin dafür, dass ich viele meiner Tipps und Erfahrungen für dich kostenfrei bereitstellen kann. Als Tochter einer Buchhändlerin verstehe ich natürlich auch vollkommen, wenn du deine lokale Buchhandlung vor Ort unterstützen willst. Vielleicht gibt es dann etwas anderes, was du aus dem vorgestellten Shop brauchst und dir kaufen möchtest. Du entscheidest!

Nun bin ich natürlich gespannt, welche Werke es dir angetan haben, welche du vielleicht schon kennst oder welche du dir kaufen möchtest. Lass mich dies gerne unten in den Kommentaren wissen!

Von Herzen wünsche ich dir und den Menschen, die du beschenkst, ein tiefes und wundervolles Lese-Vergnügen und natürlich wichtige Erkenntnisse!

Wenn ich dich auf deinem künftigen Weg begleiten und unterstützen darf, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als Portaltage eine ziemliche Hürde für mich waren. Diese Tage besonderer Energie-Einströmung konnten alles bedeuten: Totale Hochs genauso wie absolute Tiefpunkte. Up’s and Down’s par excellence. Was wann dran war? Gefühlt unberechenbar.

Heute weiß ich, dass genau dies gezeigt hat, wie tief ich Teil der Dualität gewesen bin. Ich bin fest in mir verankert und unterstütze auch dich sehr gerne dabei, diese besonderen Tage ebenfalls für dich zu nutzen.

Und ich weiß, was für eine riesige Chance Portaltage gerade in der aktuellen Zeit des Übergangs sind, sich selbst und seiner Seele näher zu kommen. Denn an Portaltagen ist der Schleier zur geistigen Welt so dünn, dass wir viel leichter einen Zugang zu unseren Lichtwesen, unserer Seele bekommen.

Du möchtest dich gerne auf die Portaltage einstimmenbekomme hier mein 14-minütiges Audio und erfahre, was Portaltage für dich bewirken können!

Denn wenn wir uns dem entgegen stellen, weil unser Ego uns einreden will, dass dies „nicht nötig“ ist – dann kann es natürlich an solchen Tagen auch mal zu ordentlich innerem Struggle und Trouble kommen. (Hier beschreibe ich genau, was Portaltage sind und wie du damit umgehen kannst.)

Chance für deine Seele

Tatsächlich sind Tage besonderer Energiequalität – und dazu zählen nicht nur Portaltage, sondern auch Voll- oder Neumond und astrologisch bedeutsame Tage der Wendung – immer etwas, was auf dein System und deinen Körper einwirkt. Die Frage ist eben:

Widmest du dich dir selbst und genießt es, die Energie-Welle zu reiten? Oder versperrst du dich und bleibst weiterhin im Funktionier-Modus?

Und natürlich wollen wir hier auch keine self-fulfilling prophecy kreieren – im Sinne: Ich weiß, es ist Portaltag, also passiert auch was (Schlimmes). Sondern es geht um das Bewusstsein, dass deine Seele sich ihren Weg suchen möchte. Und der Rahmen dafür an manchen Tagen unter energetischen Gesichtspunkten stärker als an anderen gegeben ist.

Deswegen stelle ich dir hier in Liebe die nächsten Portaltage-Termine zur Verfügung. Manche tragen sich diese in den Kalender ein und freuen sich. Andere lassen sich überraschen und checken im Nachhinein gerne bei besonders intensiven Prozessen, ob vielleicht ein besonderer Tag gewesen ist. It’s up to you!

Portaltage-Warm Up

Die nächsten Termine für die Portaltage 2021

März 2021: 01. 09. 12. 17. 20. 30. 31.
April 2021: 01. bis einschließlich 08. also 10 Portaltage hintereinander (30.03. bis 08.04.)
Mai 2021: 09. bis 18., wieder 10 Portaltage am Stück zusätzlich am 28. und 31.
Juni 2021 : 05. 08. 16. 21. 24. 29.
Juli 2021: 05. 12. 13. 20. 24.
August 2021: 10. 12. 31.
September 2021: 01. 20. 22.
Oktober 2021: 09. 13. 20. 21. 28.
November 2021: 03. 08. 11. 16. 24. 27.
Dezember 2021: 02. 05., 15. bis einschließlich 24., wieder 10 Portaltage hintereinander

Quelle: Alexandra Heck

Portaltage sind übrigens auch Manifestier-Tage

Portaltage sind tatsächlich auch Tage, an denen das Manifestieren ganz besonders leicht gelingt. Die besondere Energie ermöglicht uns eben den Empfang unserer wahren Impulse. Denn Manifestieren bedeutet in der neuen Energie, dass du nur noch aus der Einheit der femininen und maskulinen Energie in Verbindung mit deiner Seele erschaffst.

Es geht eben nicht mehr darum, dass du dir nur die „Sahnestückchen“ (mehr Geld, tolles Auto etc.) aussuchst und diese visualisierst, dazu affirmierst und so weiter. Das sind Techniken der alten Energie aus der Welt der Dualität. Sie bedeuten Trennung, denn in Wahrheit ist die höchste Kraft des Universums die Liebe und diese wirkt genau dann, wenn sich die göttlichen Energien in dir vereinen.

Wenn wir aus der Einheit, aus der Liebe und Verbindung erschaffen, erschaffen wir immer zu unserem höchsten Wohle. Aus der Dualität heraus wirkt immer die Gegenkraft dessen, was wir in uns abwerten, nicht sein/haben wollen mit – und diese manifestieren wir automatisch mit.

Bewusstheit an Portaltagen erschaffen

In den Trainings rund um die Portaltage (trage dich hier ein, dann erfährst du immer, wann diese stattfinden) schaffen wir also eine stärkere Bewusstheit für deine inneren Prozesse, du lernst, mit dir in Verbindung zu gehen und nutzt die besonderen Energien dieser Tage. Portaltage bzw. alle Phasen des Maya-Kalenders stehen immer unter besonderen Tagesqualitäten, die du in deine Ausrichtungen und in dein bewusstes Sein und Erleben des Tages einfließen lassen kannst.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit Portaltagen machst. Teile diese gerne mit mir in den Kommentaren.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, den Zugang zu deinem Lichtwesen – deiner Seele zu bekommen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

 

Erschöpfte Coaches, wo auch immer ich hin schaue.

  • Menschen, die eigentlich angetreten sind, andere Menschen zu begleiten und zu führen.
  • Menschen, die eigentlich angetreten sind, weil sie etwas erlebt und transformiert haben, und damit nun anderen helfen wollen.
  • Menschen, die eigentlich angetreten sind, weil sie dieser Welt etwas mehr Licht und Liebe geben wollen.

Nun sind Coaches auch nur Menschen

Wir sind Seelen in einem menschlichen Körper. Wir sind tagtäglich dabei, unsere Konditionierungen, Limitierungen und Unwahrheiten des Egos zu identifizieren und bestmöglich zu lernen und zu wachsen.

Solange du lebst, ist das dein Job. (Auch wenn einige es nach wie vor nicht sehen wollen.)

Solange du als Coach wirkst, ist das noch mal 3x mehr dein Job. (Auch wenn es einige hier nicht sehen wollen.)

Aber das Ding ist: Erschöpft wirkst du nicht so, wie das eigentlich gedacht ist. Und Leute, dies ist KEINE KRITIK. Es ist ein „Ich sehe dich“ aus tiefstem Herzen <3

Erkenne (d)eine Erschöpfung

Nun kann eine Erschöpfung mehrere Gründe haben. Und sie kommt mal vor. Passiert mir auch. Darf sein. Alles gut.

Nur:

Wenn du

  • … nicht wirklich hinsehen willst
  • … nicht bereit bist, dir das Ding im Kern anzuschauen
  • … nicht den Zusammenhang zwischen deiner Erschöpfung und deinem Business als äußerem Ausdruck deines Seins und Wirkens erkennen kannst …

… dann ist das … echt schade.

Denn wir brauchen dich in dieser Welt. Und wir brauchen dich so vollständig, ganz, geheilt, in Liebe und wirksam, wie du sein kannst. Und nicht, weil ich ich dich drängen will.

Innere Prozesse brauchen ihre Zeit. Manchmal sehen wir es einfach nicht. Und drehen noch mal ne Runde. #beentheredonethat Alles gut ;-)

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Wache auf und finde Leichtigkeit

Wie viele Runden willst du noch drehen, bevor du erkennst? Bevor du aufwachst?

Und ich WEISS, dass es da draußen so viele von Euch gibt, die …

  • … immer noch Energie in ihren Angestelltenjobs verlieren und sich seit Jahren nicht raustrauen
  • … immer noch Energie in ihrem Business-Thema/Modell verlieren, weil sie versuchen, was zu sein, was sie nicht sind (nicht jeder Coach ist wirklich Coach und nicht jedes Thema, was sich nice anhört, ist das, was die Welt von dir sehen will)
  • … immer noch Energie in einem Marketing verlieren, was strategisch Sinn macht, aber deine Seele einen Pups interessiert
  • und so weiter

Deshalb –  bitte nimm deine Erschöpfung sehr ernst. Es geht hier nicht um mal einen Tag mies geschlafen. Ich habe auch mal ein paar doofe Nächte. Alles gut ;-)

Aber wenn du im Kern merkst, dass dein Leben und dein Business eigentlich das Gegenteil von LEICHT ist.

  • Und zwar immer schon.
  • Und zwar so, dass du gar nicht weißt, ob du LEICHT erkennen würdest, wenn du es fühlen würdest.
  • Oder so, dass du es nur und das auch nur manchmal fühlen kannst, wenn vielleicht gerade Urlaub oder so was ist.

Dann hast du da strukturell ein Thema. #isso

Und ja, ich weiß, das ist echt schwer. Hey, ich bin die ehemalige „Karriere-Frau“ aus der Großbank, die zwischen lauter Männern und männlichen Frauen ;-) versucht hat, sich zu behaupten – und das mit ihrem hochsensiblen und leider ;-) verdammt intelligenten Kern. Und ja – auch geschafft.

Zeige, was in dir steckt

Ich bin der lebende Beweis dafür, dass etwas in uns drin steckt, was leicht, wirksam, freudig und liebevoll ist. Was Liebe ist und Liebe gibt. Was es in deinem Business braucht. Denn Coaching ist weit mehr als nur der geschickte Einsatz von erlernten Methoden aus 87 Ausbildungen ;-)

Kannst du das bei dir sehen? Dann lass es bitte noch etwas mehr raus. Und übrigens: Das gilt auch, wenn du dich Mentor, Berater, Heiler, Heilpraktiker oder wie auch immer nennst. Und auch, wenn du was ganz anderes tust, ist alles gut.

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, jetzt wirklich aufzuwachen und deine Leichtigkeit zu finden, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Tyler Nix)

In dem Moment, wo du erwachst, ist alles anders. Das Leben, wie du es bisher gekannt hast, macht von einem Moment auf den nächsten keinen Sinn mehr.

Die Art von Erwachen, von der ich spreche, ist anders als ein bissl Mindset hier und da oder Persönlichkeitsentwicklung oder Nutzung deines Potenzials oder sowas. Es ist auch anders als alles über Manifestation oder universelle Gesetze zu lernen.

Es geht hier um mehr, um etwas Tieferes

Für diese neue Tiefe die passenden Worte zu finden, fällt mir nach wie vor noch schwer. Denn Worte sind nie genug, um das auszudrücken, was DU SELBST fühlen und sein kannst, wenn deine Seele bereit ist, sich dir zu öffnen.

Ich versuche es dennoch …

Erwachen heißt für mich zu erkennen,

  • dass alles in deinem Leben aus dir selbst heraus kreiert ist.
  • dass alles in deinem Leben das ist, was du dir erschaffen hast.
  • dass alles in deinem Leben so ist wie es ist, weil es genauso für diesen Moment richtig für dich ist.

Es heißt zu erkennen,

  • dass du mehr bist als dein physischer Körper.
  • dass du mehr bist als deine Gedanken und Gefühle.
  • dass du mehr bist als das, was du vorher glaubtest zu sein.
  • dass du so großartig, wundervoll und einfach mega wichtig bist … und zwar in dem, was du wirklich bist. Was deine Essenz ist. Was dein Herz dir sagt. Was deine Seele dir zeigen mag.

Und nicht in den vielen tausend antrainierten Mustern und Ego-Spielchen, von denen du gerade noch glaubst, dass du das bist <3 #bistdunicht

Es kann hoch spannend und wundervoll sein, genauso wie mega belastend und schmerzhaft.

Erwachen verändert dein Leben

Es ist. Einfach. Über meine Erwachungsmomente zu sprechen würde hier echt den Rahmen sprengen. #nexttime Was ich dir aber sagen kann ist: Es war bahnbrechend. Die Art und Weise, die Tiefe, der innere Quantensprung von dem, was ich vorher gedacht und gelebt habe, und dem, was ich heute leben und sein darf, ist … mörderisch.

Seitdem ist mein Leben innerlich betrachtet leicht. Ich schule mich täglich in Annahme, Hingabe und Dankbarkeit.

Zu sagen, dass das jeden Tag perfekt klappt, wäre gelogen. Zu sagen, dass ich jeden Tag wachse und mich meinem wirklichen SELBST annähere, hingegen die Wahrheit.

Für mein Business als der Ort, an dem ich mich entfalten darf und in dem ich meine Botschaft in die Welt und zu den Menschen bringe, hat sich seitdem ALLES verändert.

  • Es fängt an bei der Freude, mit der ich arbeite.
  • Geht weiter über die Kreativität, die ich spüre.
  • Spiegelt sich essenziell auf meinem Konto wieder.
  • Beinhaltet so viel Lebenszeit für alles, was mir wichtig ist – auch neben dem Business
  • Und nicht zuletzt: Die Liebe zu den Menschen, die ich begleiten, und mit denen ich kooperieren darf.
  • Ich fühle mich vom Leben gesegnet für das, was ich sein und geben darf.

Mein persönliches Wachstum geht mit meinem Business-Wachstum mittlerweile so nahtlos einher, dass es mir selbst manchmal unheimlich ist. Diesen Post schreibe ich, weil ich es aus meinem Inneren heraus „muss“. Gleichzeitig fühlt sich das eine oder andere noch ungewohnt an, so dass ich mich fast davor gedrückt hätte. Aber nix da, hier bin ich. Das Next Level ist dran ;-)

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Lass uns gemeinsam wachsen

Und ich habe an dieser Stelle eine wichtige Botschaft für dich: Ich möchte, dass DU das auch erlebst.

Vielleicht bist du schon dabei.

Aber etwas Entscheidendes fehlt noch.

Vielleicht bist du noch unsicher, ob dieser Weg etwas für dich ist.

Aber irgendwas ruft dich trotzdem (und du liest ja auch gerade noch).

Vielleicht denkst du gerade noch zu viel.

Aber in dir gibt es mehr als deinen Kopf.

#whatever

Tatsache ist: Du bist noch hier und das dürfte dir und mir zeigen, dass wir zwei irgendwas miteinander haben ;-)

Deswegen meine Frage an dich.

Was glaubst du, wer DU wirklich BIST?

Wenn du all die Ängste und Sorgen, den Druck, den Stress, das Pflichtgefühl, die Unsicherheit, das fehlende Geld, den schlechten Sex, die nervigen Kunden, den unverständigen Partner, den vollen Terminkalender, die triggernde Faceb**k-Blase und die vielen kleinen Stimmen in deinem Kopf, die dir einreden wollen, dass du es nicht kannst, nicht weißt, nicht gut genug bist, nie ein funktionierendes Business am Laufen haben wirst #blablabla #undsoweiter #undsofort WEG LÄSST?

Was bleibt von DIR? Was ist DAS, was DU BIST, SEIN und GEBEN kannst?

Sehen wir das schon von dir?

Wenn ich dich bei deinem persönlichem Wachstum und nahtlos übergehendem Business-Wachstum begleiten darf, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by freestocks.org)

Ich sehe dich. Ich höre dich. Ich fühle dich. So geht es mir mit meinen wunderbaren Kunden und den Menschen in meiner Community.

Ich sehe die Themen, mit denen du dich herum schlägst. Ich höre, was dich belastet, und wovor du Angst hast. Ich fühle deinen Schmerz genauso wie deine Sehnsucht. Und ich kann dir helfen. Aber nur, wenn du dir selbst auch helfen willst.

Im Marketing-Sprech nennen wir es „aus dem Bedürfnis einen Bedarf machen„.

Und der „Bedarf“ ist erst da, wenn du ihn dazu gemacht hast.

Wenn du selbst bereit bist

  • dich wirklich und wahrhaftig zu sehen.
  • dir und deiner inneren Stimme zuzuhören.
  • dich und deine Aufgabe zu fühlen.

Ich glaube zutiefst daran, dass wir alle hier eine Aufgabe in diesem Leben haben. Und dass das, was wir „Business“ nennen, nur die äußere Hülle für etwas ist, was sowieso in dir drin steckt.

Dies sorgsam herauszuarbeiten ist bei Menschen wie dir und mir ein Prozess, ein Weg, manchmal mühsam, auch mal schmerzhaft und gleichzeitig mit tiefer Erfüllung verbunden.

Im Außen bedeutet es Veränderung. Veränderungen, die du ALLE in deinem Inneren anstoßen darfst.

Die Aufgabe, die ich am meisten für meine Kunden übernehme, ist, sie jederzeit daran zu erinnern, wie großartig sie sind. Dass sie sich erlauben dürfen, ganz sie selbst zu sein. Dass sie sich erlauben dürfen, das Vernunftsbusiness, das Vernunftsmarketing, die Vernunftsangebote und so weiter einzutauschen gegen etwas, wofür ich noch keinen festen Namen habe.

Ein Business mit Seele. Ein Business von innen nach außen. Ein „Back To You“-Business. Ein Business mit Sinn. Ein Soul Business. Ein herzbasiertes Business. Who cares?!

Meine Kunden und ich ticken so. Wir geben uns nicht mit einem 08/15 Business oder Leben zufrieden. Wir wollen mehr. Wir haben diesen Ruf in uns, der uns antreibt. Wir spüren die Sogwirkung von etwas Besonderem, was wir nicht greifen, aber fühlen können. Wir ahnen, dass wir eine Aufgabe haben, die größer ist als wir selbst.

Deine Reise ist meine Reise. Meine Reise ist deine Reise. Wir sind eins. Und wenn du glaubst, dass du diesen Post gerade „zufällig“ liest, dann bist du noch in der „Vernunft“. Du bist hier, weil du hier sein sollst. Ich bin hier, weil ich hier sein soll. Zusammen sind wir hier, weil wir zusammen hier sein sollen.

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Lässt du es zu?

Oder gewinnt dein Ego, deine Angst den ständigen Kampf um „Das kannst du doch so nicht machen“? Sei ehrlich zu dir. Denk dran, der „Bedarf“ ist erst da, wenn du ihn dazu gemacht hast.

  • Wenn DU für dich in deinem Inneren entschieden hast, es dir wert zu sein.
  • Wenn DU für dich in deinem Inneren entschieden hast, für das zu gehen, was in dir steckt.
  • Wenn DU für dich in deinem Inneren entschieden hast, dir Lehrer und Unterstützung zu holen.

Und das ist keine Suche.

Wenn du DU bist und ich ICH … und wir beide treffen hier aufeinander … was sollen wir dann wohl miteinander tun? Könnte es eventuell nur ein kleines bisschen daran liegen, dass wir auch zusammen eine Aufgabe haben?

Ich stelle mich dieser Aufgabe. Hier bin ich. Here I am. Ich poste, also bin ich.

Und jetzt bist du dran. Sei ehrlich zu dir. Sehe, höre und fühle dich. Und triff deine Entscheidung, ob wir eine gemeinsame Aufgabe haben. Und wenn du es fühlst, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Court Cook)

Bääähhm. Mein Jahr 2019 in einem Wort. Denn – n – i – e – m – a – l – s – hätte ich gedacht, dass ich mein zweites Vollzeit-Geschäftsjahr t – a – t – s – ä – c – h – l – i – c – h mit so wichtigen Highlights abschließen würde. (Die erzähle ich natürlich erst später, damit du noch etwas am Ball bleibst.)

Aber so war es.

Sowohl beruflich als auch privat (man nennt es auch Leben) war 2019 für mich ein wirklich wundervolles, erfülltes und sehr erfolgreiches Jahr.

Obwohl es gar nicht so gestartet ist. Aber von vorne …

So begann 2019

Das Jahr startete mit einer Phase der Erschöpfung. Die hatte ich schon aus dem Winter mitgebracht, und sie führte dazu, dass ich mich nur sehr schwer zu irgendwas aufraffen konnte. Die meisten Zeit verbrachte ich auf dem Sofa und schaute Vampirserien, die es mir zu der Zeit SEHR angetan hatten. Eine unheimlich wichtige Aufgabe ;-)

Gearbeitet habe ich natürlich trotzdem. Zum einen weil ich ja – bei aller generellen Unlust – den direkten Kontakt mit meinen Kunden wirklich liebe und zum anderen, weil ich schlichtweg „musste“. Denn irgendwie „musste“ ich ja Geld verdienen, denn meine Rücklagen waren nach der Krankheit und dem Sprung in’s eigene Business nahezu aufgebraucht. In dieser Phase wurde mir so wirklich bewusst, dass selbst-ständig etwas anderes ist als ein eigenes Business zu haben. Ich war zu diesem Zeitpunkt definitiv selbständig. Das bedeutete, wenn ich nicht gearbeitet habe, passierte nix. Und nix tun ist eben auch nix in der Kasse!

So hart wie diese Zeit war, so lehrreich war sie im Nachhinein.

Mir wurde klar, dass ich drei Dinge ganz dringend wollte:

  1. Ein eigenes Business, was mich voll und ganz erfüllt und mich nicht (!!) auslaugt. Denn wenn ich ehrlich zu mir war, hatte ich zwar ein eigenes Business, was nach außen hin auch gut aussah. Aber es war anstrengend, immer an so viel denken zu müssen, so viel auf Social Media aktiv zu sein, für alles alleine verantwortlich zu sein, so wahnsinnig viele Kunden zu bedienen und dafür vergleichsweise wenig Geld zu bekommen.
  2. Ganz leicht und regelmäßig Geld verdienen. Dieses ständige Auf und Ab im Umsatz zerrte an meinen Nerven, der Druck war stellenweise groß und meine Gedanken kreisten ständig nur ums Geld. Ätzend!
  3. Ein Geschäftsmodell unabhängiger von meiner eigenen Zeit. Zu viel direkt mit Kunden arbeiten wollte ich nicht mehr, denn dabei nahm ich zu viel Energien auf und das strengte mich eben an. Außerdem merkte ich zunehmend, dass meine ziemlich günstigen Einstiegspreise eben auch Menschen anzogen, die nicht so richtig bereit waren, an sich zu arbeiten und für ihr Business zu wachsen. Ich hatte keine Lust mehr auf die vielen Begründungen, warum irgendetwas nicht geht, oder die Nerven, den Menschen zu erklären, wie man bei Facebook einen Post kommentiert.

Ich machte mich also auf die Suche nach der LEICHTIGKEIT.

Eine Sache möchte ich dabei nicht verschweigen, denn sie ist wichtig, für alle, die sich ebenfalls auf den Weg gemacht haben bzw. dies vor haben. Was sich heute so schlüssig und nachvollziehbar liest, war zu diesem Zeitpunkt absoluter Mist.

Ich bin wirklich DURCH DIE HÖLLE gegangen.

Deswegen teile ich hier mit dir einen Original-Auszug aus einem Post von mir aus meinem eigenen Coaching-Programm, was ich im letzten Jahr gebucht hatte:

Seit 1,5 Jahren versuche ich in meinem Business auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich habe immer Umsätze, stellenweise auch gute Umsätze. Aber sofort geht alles wieder drauf für die nächste Weiterbildung, das nächste Seminar. Weil es ja so nicht reicht. Nie bleibt irgendwas übrig. Irgendwie komme ich über die Runden, aber es fühlt sich nicht gut an. Es belastet meine sozialen Beziehungen. Ich kann mit niemandem darüber sprechen. Ich fühle mich allein. Der finanzielle Druck frisst mich auf. Und anstatt nach betriebswirtschaftlichen Lösungen zu suchen, lasse ich mir einreden, es sei mein Mindset. Oder wollen vielleicht die Coaches nur an mir verdienen? Ich möchte einfach mal so gut sein wie ich bin. Mit allen Macken, Fehlern und Schwächen. Ich möchte mich nicht jeden Tag weiterbilden müssen, inner work tun müssen. Ich möchte persönlich und organisch wachsen und dabei auch mal aussetzen, die Dinge integrieren.

Wenn ich das heute lese, bin ich unglaublich glücklich darüber, dass ich damals NICHT aufgegeben habe, sondern weitergemacht habe. Und es war natürlich total übertrieben. Drama halt. Es lief gar nicht schlecht bei mir, im Gegenteil. Ich hatte viele 5-stellige Monate oder sehr solide 4-stellige Monate und immer Kundenzufluss. Aber es fühlte sich stellenweise einfach scheiße an. Die Angst hatte mich im Griff. Und es gab diese Momente, da bin ich voll reingesprungen, anstatt mich zu stabilisieren.

Irgendwas in mir hat aber immer nach dem Weg gesucht. Ich wusste tief in mir, dass es MÖGLICH sein muss. Bis ich das Mögliche gefunden hatte, floss aber noch viel Wasser die Weser runter. Und mit dem Wasser meine Nerven, mein Geld und das Gequake von „Moneyfestierungs-„Coaches, die mich mit ihrem „Aber das will hier ja keiner“ kräftig triggerten. (Heute weiß ich, dass einige von ihnen mit dem, was sie weitergeben, durchaus gute Ansätze verfolgen. Dennoch mag ich die Art und Weise einiger Angebote nach wie vor nicht besonders und halte mich weitestgehend aus diesen Grüppchen raus.)

Im Frühjahr 2019 kam ich wieder auf die Beine: Es gab wieder 5-stellige Monate, die Sonne schien und ich kaufte mir mal wieder was Neues zum Anziehen. Meine Learnings verpackte ich in Back To You – So funktioniert Business in der neuen Zeit und machte damit den Sprung von einem reinen „Business“-Programm zu ganz viel Energie, Selbstführung und konkrete Tipps, wie man im eigenen Business bei sich bleibt und sich nicht ständig im Außen verliert. Fantastisch!

Dennoch spürte ich, dass in mir noch einige wertvolle Erkenntnisse schlummerten. Es war zwar durch einige Maßnahmen in Sachen Unternehmensführung und Marketing besser geworden, aber da ging in Sachen Leichtigkeit noch was. Außerdem struggelte ich mit meiner genauen Aufgabe. In mir drin war ich ein tief spirituelles Wesen. Im Außen wurde ich aber weiterhin nach Technik, Marketing & Co. gefragt. Der starke Fokus auf Geld und Umsatz fühle sich für mich ebenfalls nicht stimmig an. „6-stellig in 4 Wochen“ bzw. „Zum Frühstück schon 5-stellig“ – meine Timeline bei Facebook war voll davon. Und ich hätte nach wie vor kotzen können, weil es immer nur um’s Geld ging.

Die Jahresmitte 2019

Das führte dazu, dass ich mich im Frühsommer 2019 auf eine spirituelle Reise auf Teneriffa begab. So genau hatte ich das zwar nicht geplant, aber mein Herz rief mich dorthin und so folgte ich. Auf Teneriffa lernte ich die Fähigkeit, die ich heute sehr erfolgreich an meine Kunden weitergeben darf: Aus dem reinen Herzen angstfrei sich ein Leben und Business voller Freude und Erfüllung manifestieren. (Das wurde mir natürlich auch wieder erst später klar, im Sommer selbst war das oft ganz schön wuselig in meinem Inneren und nicht immer leicht.) Und ich lernte auch, dass das ziemlich wenig mit dem zu tun hatte, was die Moneyfestations-Coaches à la Gesetz der Anziehung da draußen so weitergeben.

Stattdessen wurde mein komplettes Weltbild einmal auf den Kopf gestellt.

  • Mir wurde bewusst, wie stark wir Menschen doch konditioniert sind und der Masse folgen.
  • Dass wir zwar alle von Freiheit und Erfüllung sprechen, aber die allerwenigsten wirklich danach leben.
  • Dass diese Welt sich auf eine sehr große Veränderung hin bewegt, die von den meisten nicht gesehen bzw. unterschätzt wird.
  • Und dass es – wie auch immer ich das anstellen würde – meine Aufgabe sein wird, die Menschen in diesem Bewusstseinswandel zu begleiten.
  • Und dass das nicht nur „Business“ einschließt, sondern sehr ganzheitlich und tiefgreifend passieren darf und eben auch Themen wie Gesundheit, Partnerschaft und Familie eine Rolle spielen.

Mit der Einsicht, dass ich noch viel, viel mehr auf mein Herz hören durfte, schloss ich zu diesem Zeitpunkt auch meine gut laufende Facebook-Gruppe – und zwar angstfrei und ohne Sorge, dass irgendwas wegbrechen würde. Stattdessen setze ich auf einen regelmäßigen Newsletter – die Inner Truth Messages – der genau das tat, was einem niemand von den E-Mail-Marketing-Profis wirklich rät. Ich schrieb also Woche für Woche einen persönlichen und exklusiven Text an meine Leser*innen und bekam hierfür sehr viel positive Resonanz.

Und siehe da: Das Leben „belohnte“ mich für meine Hingabe, mein Vertrauen und das „auf mein Herz hören“ und schickte mir über den Sommer ohne größere Marketing-Aktivitäten ständig und ausreichend 1:1 Kunden, die mir auch finanziell die Möglichkeit gaben, meine spirituelle Reise in Ruhe fortzusetzen. Dies bestätigte mich sehr darin, dass wir ohne Angst unserem Herzen folgen dürfen – und dass dann immer ausreichend für uns gesorgt ist.

Der goldene Herbst 2019

Meine Devise aus dem Sommer wurde „Irgendwas ist immer klar“, und dies ist auch heute das, was ich an meine Kunden weitergebe, wenn der innere Wusel zu groß wird. Statt sich auf Positionierung, genaue Zielgruppe & Co. zu stürzen und permanent festzustellen, dass man*frau es eben gerade nicht genau weiß, gibt es eben immer was, was klar ist.

Fokussiere dich auf das, was du weißt. Alles andere wird sich zeigen.

Bei mir war das ein simpler Punkt: Ich helfe Menschen.

Später im Jahr konnte ich dann zumindest mal wieder einen längeren Satz draus machen.

Ich begleite und unterstütze auf dem Weg zu mehr Bewusstsein, mehr Klarheit und mehr Liebe in Business & Leben.

Im Herbst war ich eine gefragte Frau und bekam diverse Anfragen zu Online-Kongressen & Co., von denen ich nicht mal alle annehmen konnte. Plötzlich kam mein Business wieder so richtig in’s Rollen und die Aktivität tat mir anfangs gut. Der Kalender war voll, und ich bin definitiv wieder mal ausgebucht gewesen (wie eigentlich fast immer).

Mir wurde klar: Der nächste Wachstumsschritt stand an. Mein Team konnte Verstärkung gebrauchen und durfte noch mehr Verantwortung übernehmen. Ich hatte meine Angebotspalette zu überarbeiten (mehr und andere günstige Einstiegsangebote schaffen, dafür mehr Intensität und einen höheren Preis im 1:1 und in den Gruppencoachings). Und – last but not least – war eine Entscheidung zu treffen: Wollte ich weiterhin aus meiner nahezu rein organisch gewachsenen Community meine Kunden gewinnen oder über Ads ein stärkeres/anderes Wachstum generieren?

Ich entschied mich für letzteres – und zwar aus einem simplen Grund: Meine Aufgabe ist, noch mehr Menschen in diesem Bewusstseinswandel zu begleiten.

Denn ich spürte, dass die vielen, vielen echt heftigen Erfahrungen aus diesem Jahr nicht nur für mich wichtig gewesen waren. Sie waren es wert, mit einer größeren Gruppe von Menschen geteilt zu werden. Also Ads – und damit verbunden andere Produkte, ein neuer Sales Funnel und das Engagement eines Profis für die Einrichtung & die Betreuung der laufenden Kampagnen.

Zeitgleich launchte ich immer wieder Gruppenprogramme, die keinen reinen Business-Fokus hatten, sondern das persönliche und spirituelle Wachstum in den Vordergrund stellten. In „Business meets Portaltage“ sowie „The Real You“ begleitete ich (jeweils) eine Gruppe von Selbständigen dabei, ihre hinderlichen Muster zu erkennen, abzustreifen und sich aus dem Herzen heraus neu zu erfinden.

Ich merkte, dass sich die viele innere Arbeit krass auszahlte. Ich war so richtig, richtig klar und konnte dies auch weitergeben. Immer mehr fanden sich auch „Kollegen“ in meinen Programmen ein und profitierten von meiner Begleitung.

Parallel arbeitete ich mit sehr viel Liebe und professioneller Begleitung einige meiner eigenen tiefsitzenden Themen auf. Im Herbst stellte ich fest, dass ich das erste Mal seit meiner Erkrankung RICHTIG GLÜCKLICH MIT MEINEM LEBEN WAR.

  • Das Business lief richtig gut.
  • Ich wusste, was ich kann.
  • Die Menschen kamen ganz leicht zu mir.
  • Es machte mir alles sehr viel Spaß (Outsourcing sei Dank).
  • Ich tanzte viel Bachata & Salsa und ging mit Freunden feiern.
  • In der Familie und mit Freunden war alles schön.
  • Ich war auf Reisen und mein Business lief entspannt weiter.

Und so weiter.

GENIAL!!!

Und das, obwohl ich weder den Partner hatte, den ich mir insgeheim wünschte, und auch keinen 6-stelligen Jahresumsatz. Das war nämlich alles viel weniger wichtig als mein eigenes Wohlbefinden, die tiefe innere Freude und das Glücksgefühl, was ich stattdessen hatte (und ja, ich hatte es mir durch meine spirituelle Reise „erarbeitet“).

Dann kam der Winter 2019

Dank meiner 100 % Fokussierung auf mein Next Level Me tat ich ausnahmslos nur noch die Dinge, die mich glücklich machten. Falls sich doch mal eine warnende Stimme in meinem Inneren zeigte, ignorierte ich diese aus tiefstem Herzen. Ich wusste mittlerweile, dass ich nicht jedem Ego-Ruf oder meinem inneren kleinen Kind folgen musste, um irgendwas aufzuarbeiten/in meiner Ahnenreihe aufzulösen etc. Es war auch mal gut. Ich lebte einfach – und das mit Freude, Genuss und Liebe!

Ich BIN.

Und ich hatte die Rechnung ohne das Leben gemacht.

Bei all dem „auf mein Herz hören“ traf ich einige, kleinere und größere Entscheidungen und zog diese mit ganz viel Liebe und Vertrauen durch. Leichtigkeit wurde mein zweiter Vorname. Ich arbeitete nur noch ganz wenig, hatte richtig viel Freizeit und konzentrierte mich ohne Ablenkung auf das, was mir wirklich am Herzen lag. Und das zeigte Wirkung. Und zwar sofort. Da ich mittlerweile „instant“ manifestierte, konnte ich im Außen immer sehr gut ablesen, wie meine innere Ausrichtung war.

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Die positiven Ereignisse überschlugen sich

In den letzten Wochen des Jahres wurde ich dann vom Leben zutiefst für mein Lernen, Wachsen und neu Ausrichten des ganzen Jahres 2019 „belohnt“. Innerhalb von kürzester Zeit manifestierten sich 3 Dinge in meinem Leben, die ich mir sehr gewünscht hatte.

  1. Ich traf „den Richtigen“. Einfach so. Ohne was „zu tun“. Plötzlich war er in meinem Leben. Ganz leicht. Mit Option auf „ewig“. Und das Witzige ist: Wir kennen uns > 20 Jahre. #daslebenwieder #biglove
  2. Ich machte im Dezember 2019 mehr als 50 % des gesamten Vorjahresumsatz in nur einem Monat und realisierte damit einen 6-stelligen Jahresumsatz in 2019. Und das ebenfalls ganz leicht. Mit ganz viel Liebe. #einfachso
  3. Ich bin „plötzlich“ spirituell und persönlich total klar. Bei mir. Angebunden. Verbunden. Weiß, „wie es läuft“/“wie es geht“/“was zu tun ist“. Mag sich wieder ändern. Aber gerade verspüre ich ein ganz tiefes Bewusstsein für das Leben, die Liebe und die Menschen.

Mit ganz viel Liebe in Business & Leben

Diese Highlights (verbunden mit vielen kleineren mehr) zeigten mir in aller Deutlichkeit, dass ich mit meiner Ausrichtung auf die LIEBE (ja, ich weiß, das ist ein großes Wort) goldrichtig liege. Denn die Liebe ist alles. Sie verbindet alles. Sie verbindet uns. (Ja, auch dich und mich.) Und sie hilft, dass wirklich Wichtige im Leben zu erkennen.

Denn Business ist so viel mehr als Business. Es ist Erfüllung, Sinn, Aufgabe und Selbstverwirklichung. Es hilft dir zu wachsen, dich zu entfalten und wahrhaftig zu erkennen, wer du bist und was du hier zu tun hast. Es zeigt dir, wer du sein kannst, wenn du dich nicht ständig und permanent störst – in deinen Ängsten, Sorgen und Zweifeln – aber auch in deinem klein denken, handeln und fühlen.

Meine Learnings 2019 auf einen Schlag

  1. Deine Mission ist größer als du selbst. In den dunklen Momenten bzw. wenn du schwach bist, verbinde dich mit dir und deiner Aufgabe – und geh weiter.
  2. Dein Herz hat immer Recht. Du spürst in dir, was für dich wahr ist. Auch wenn das „unpopulär“ ist – mach es trotzdem.
  3. Ängste sind eine Illusion. Du kannst dich jederzeit neu entscheiden, welcher Stimme in dir du folgen willst.
  4. Tiefe ist sowas von sexy. Je tiefer du fällst, desto besser kannst du nach Bewältigung anderen helfen, die Ähnliches durchmachen.
  5. Verletzlichkeit ist die neue Souveränität. Es ist so wichtig, dass wir uns verletzlich und offen zeigen. Deswegen schreibe ich diesen Artikel genauso.
  6. Deine Energie entscheidet. Je höher du schwingst, desto schöner „liefert“ das Leben. Aber: Das ist keine „Methode“, die du mal eben anwenden kannst. Sondern …
  7. Dein Bewusstsein darf sich erhöhen. Denn je besser du verstehst, warum wir hier auf der Welt sind, was die Liebe mit uns machen kann und was passiert, wenn du dich deinem Ego hingibst, desto besser für uns alle – und desto erfüllter kannst du sein und wirken.
  8. Gib dich dem Fluss des Lebens hin. Höre auf zu kämpfen und lass es, Dinge erreichen zu wollen, die noch nicht „dran“ sind. Gehe mit dem, was sich für dich zeigt, und triff jederzeit wieder neue, bewusste Entscheidungen, die sich deine Seele wünscht und die dich da hinbringen, wo du in deinem Kern wirklich hinwillst.
  9. Das Leben „verstehen“ zu lernen ist die beste Investition. Wenn du lernst, wie das Leben „tickt“, hilft dir das, dein Business und natürlich auch dein restliches Leben da sanft und erfüllend durchzusteuern. Denn das Leben ist immer für dich – auch wenn du es im ersten Moment nicht erkennen kannst.
  10. Wahre Erfüllung ist unabhängig von Dingen im Außen. Du kannst in dir fühlen, wie wertvoll und erfüllt du bist. Und wenn du nicht darauf wartest (es „er“-wartest), sondern einfach genießt, dann belohnt dich das Leben auch mit den schönen Dingen, die du dir wünscht.

Für das Jahr 2020 wünsche ich mir

Nichts im Speziellen. Denn alles ist wunderschön, so wie es ist. Und ich weiß, dass mein Herz mich gut leiten wird und mich durch intensive Phasen begleitet. Ich liebe das Leben und mein Business genauso wie es ist. Und ich gebe von Herzen gerne an dich und die Menschen weiter, was ich gelernt habe.

Bei folgenden Themen kann ich dir also richtig gut helfen

Das Ausleben deiner Aufgabe in einem eigenen Business: Unternehmerisch, persönlich und spirituell. Klar, selbstbewusst und mit Fokus auf Wachstum.

Entspannt und mit Leichtigkeit 6-stellig – und das im zweiten Geschäftsjahr: Ohne einen einzigen großen („klassischen“) Launch, mit mehreren persönlichen Auszeiten, Auslandsaufenthalten und reduzierten Arbeitszeiten. Und auch ohne manipulatives Marketing.

Folgende Dinge darfst du dafür hinter dir lassen:

  • Druck und Stress
  • 08/15 Marketing
  • Zweifel, Ängste und Sorgen
  • Fehlendes Selbstvertrauen
  • Freebie & Online-Kurs-Hopping
  • Den Einfluss von stark männlich geprägten Kollegen – und lass dich hier bitte nicht von Kleidern täuschen (Ein Kleid macht noch keine Weiblichkeit)
  • Alles selber machen wollen

Dafür darfst du in dein Leben holen:

  • Eine tiefe Freude an deinem Sein, Tun und Wirken
  • Das Vertrauen als eine innere Gewissheit aus deinem Herzen
  • Die Verbindung nach Innen („Anbindung“ – an deine Seele, z. B. durch Journaling)
  • Starke und bewusste Entscheidungen
  • Deine Intuition und deine Kreativität
  • Deine Community, die dich so kennenlernen darf, wie du bist (z. B. ungeschminkt in der Badewanne)

Zusammen gefasst: High Level. High Energy. High Love.

Wie war dein Jahr 2019? Welche Parallelen siehst du zu meinem Jahr? Was konntest du für dich daraus mitnehmen?

Lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich freue mich.

Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit hast, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Michel Oeler)

Die Zeit rund um den Jahreswechsel ist eine hoch-intensive Zeit, die von besonderen Energien getragen wird. Durch die Feiertage und das Jahresende ist privat und im Business oft noch einiges los. Familie, Partner*in und Freunde haben ihre eigenen Erwartungen und Bedürfnisse. Kurze Tage, wenig Sonne und Licht und die Zeit der Erkältungen tragen dazu bei, dass die eigene Stimmung entweder im Keller ist oder aus Auf und Ab’s besteht.

Zwei Welten prallen also hier aufeinander:

Diese Zeit ist zum einen die Zeit der Einkehr, des Rückzugs und der Hingabe, die von den aktuellen Energien oftmals „eingefordert“ wird.

Und zum anderen ist es die Zeit der Feierlichkeiten, des Trubels und oft eben auch des Stresses, die unsere moderne Welt mit sich bringt.

Dazu kommt, dass der Jahreswechsel auch die Zeit ist, wo sich Altes lösen möchte, und das Neue noch nicht so ganz greifbar ist. In dieser Zeit könnte also eine besondere Magie entstehen – wenn wir ihr den Raum dazu geben und uns nicht zu sehr von dem ablenken, was sich eigentlich zeigen möchte.

Wieso der Jahreswechsel so magisch ist

Es stehen diverse Portaltage, die Wintersonnenwende, die Rauhnächte, Silvester, Neujahr & Co. an. Die Energien dieser Tage wirken auf uns alle, ob wir uns damit bewusst beschäftigen oder nicht. An diesen Tagen ist der „Schleier“ sehr dünn. Wir sprechen hier auch von einer „Schwellenzeit“ – wir gehen über die Schwelle in ein anderes Bewusstsein, genauso wie auch in ein neues Jahr mit neuen Chancen, Möglichkeiten, Sehnsüchten und Hoffnungen.

Die besonderen Energien dieser Zeit begleiten uns also alle. Wie sie sich äußern, ist jedoch unterschiedlich. Und sehr wandelbar. Es kann morgen ganz anders sein als heute und übermorgen wieder ganz anders.

Folgende besondere Tage stehen 2019/2020 an:

12 Portaltage im Dezember

5. – 14.12. (10 Portaltage in Folge)
24.12.
27.12.

Wintersonnenwende (kürzester Tag des Jahres, danach werden die Tage langsam wieder länger)

21.12.

Rauhnächte

je nach Auslegung direkt ab der Wintersonnenwende 21.12. bzw. vom 24./25.12. – 06.01.

7 Portaltage im Januar

01.01.
04.01.
12.01.
17.01.
20.01.
25.01.
31.01.

Und natürlich der Mondzyklus

mit einem Vollmond am 12.12. und Neumond am 26.12.

sowie einem Vollmond am 10.01. und Neumond am 24.01.

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Wie sich die Energien äußern können

Durch das Aufeinanderprallen von bewusstem Hinschauen und dem Stress der modernen Gesellschaft entstehen Situationen des Zwiespalts.

Eine Seite in uns will

  • Ruhe
  • Schlafen
  • Dösen und Herumlungern
  • Badewanne, Sauna & Massage
  • Zeit für Reflexion und Innenschau

Die andere Seite in uns zieht aber Folgendes an

(und wird oft im Außen dazu „getrieben“ – klar – wir ziehen das an, was wir eigentlich nicht wollen)

  • Weihnachtsfeiern & Weihnachtsmärkte/Geselligkeit
  • Feiern und Zeit mit der Familie – oft unter Stress und Anspannung wegen unterschiedlichen Bedürfnissen, Patchwork Situationen etc.
  • Weihnachts- und Winterurlaube, oftmals in großen Gruppen oder mit Après Ski-Action
  • Jahresabschlussarbeiten im Business
  • Schnell noch den Umsatz hochreißen
  • Die Dinge tun, die das ganze Jahr nicht geschafft wurden, aber auf dem Zettel standen

Zwiespalt führt zu Druck und das kann unschön werden. Druck zeigt sich in Überlastung/Überforderung sowie mangelnder Selbstfürsorge/Selbstliebe und entlädt sich in Tränen, Streitigkeiten, Schreien, Wut aber auch absoluten KO-Zuständen, in denen nichts mehr geht.

Dazu kommt, dass Zeiten, in denen der Schleier gelüftet ist (wir sprechen hier auch von 4D – also einem mehrdimensionalen Wahrnehmen der Welt), sowieso „anstrengend“ sein können, weil wir die neuen Dimensionen von erhöhter Energie, Intuition und Bewusstsein noch nicht gewöhnt sind und sie uns komisch und ungewohnt vorkommen.

Das äußert sich z. B. so:

  • Verwirrung und durch den Wind sein
  • Unruhiger Schlaf, intensive Träume
  • Stimmungsschwankungen
  • Unsicherheit
  • Müdigkeit, Anspannung und Erschöpfung
  • Alte Muster und Themen kommen vermehrt hoch

Diese Zeiten sind oftmals für Unternehmer*innen, Selbständige und in verantwortungsvollen Berufen besonders fordernd. Dein Business geht ja weiter. Und auch wenn vieles in dir nach RUHE schreit und du am liebsten ab Ende November in eine längere Pause gehen willst, so geht doch der normale Geschäftsbetrieb weiter. Kunden sind zu bedienen, vielleicht stehen noch Launches oder Verkaufsaktionen an und du darfst „funktionieren“. Nur ist eben das Funktionieren gar nicht so einfach, wenn das Licht der Sonne in unseren Breitengraden fehlt, viele Menschen darunter leiden und dementsprechend niedriger schwingen und du sowieso zu wenig Schlaf und Ruhe hast.

Die Chance dieser Zeit

Wir nehmen viel wahr und dürfen lernen, mit diesen besonderen Energien im Einklang zu leben. Durch das Annehmen dieses Rhythmus können wir uns bewusst in allen Lebensbereichen ausrichten, z. B. im Business, Partnerschaft, Gesundheit und natürlich in Deiner Spiritualität.

Die aktuelle Zeit, das Jahresende, der Jahreswechsel, die neue Dekade, die vor der Tür steht, lädt uns also alle ein, alte Muster, Konditionierungen und kontrollierende Verhaltensweisen abzulegen und mehr zu vertrauen, sensibel zu sein und intuitiv dem Herzen zu folgen.

Was heißt das für dich und dein Business?

Folgende Fragen darfst du dir stellen und am besten auch schriftlich beantworten, wenn du dich bewusst auf etwas Neues, Größeres und Echteres in dir und damit auch in deinem Business ausrichten möchtest.

  • Was von dem, was du heute bist, bist wirklich DU in Deinem tiefsten inneren Kern?
  • Was von dem, was du uns heute zeigst, zeigt DICH wirklich in deiner natürlichen Größe?
  • Was von dem, was du heute tust, tust DU wirklich aus deinen wahren Überzeugungen und Annahmen aus dem Herzen heraus?

Wie beantwortest du diese Fragen für dich?

Die Zeit lädt besonders dazu ein, in Liebe für dich selbst da zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung für deinen inneren Ruf, deine Essenz und das, was in dir raus will. Verantwortung für dich selbst und deinen inneren Prozess. Verantwortung für dein Business und alles im Außen. Du bist Schöpfer*in deines Lebens, Gestalter*in dessen, was sich zeigt.

Diese Zeit eignet sich hervorragend dazu, dich bewusst mit dir selbst zu beschäftigen, zu lernen und zu wachsen. Rituale, wie z. B. bewusstes Schreiben und Verbrennen, und Meditationen helfen dir dabei, dich mit dir zu verbinden und dich neu und gestärkt auszurichten.

Fazit

Rund um den Jahreswechsel erleben wir Tage, an denen du besonders viel für deinen inneren Prozess tun kannst. Es sind Tage, an denen sich leichter Dinge zeigen. Es sind Tage, an denen du besonders intensiv mit dir in Verbindung gehen kannst. Es sind aber auch Tage, an denen dein Business sich auf eine besondere Art und Weise entfalten kann.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, wie du bewusst dich und dein Business neu ausrichtest, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Melina Kiefer

Dies ist der dritte Teil der Artikelserie zu Portaltagen. Artikel 1 zum Thema „Portaltage: Was ist das eigentlich & wie kam ich dazu“ findest du hier. Artikel 2 zum Thema „Portaltage: Wie du die Energien für dich und deine Entwicklung nutzt“ findest du hier

Nachdem ich in meinem ersten „Portaltags-Jahr“ das eine oder andere Mal heftigst mit mir und meinen inneren Prozessen zu tun hatte, merkte ich schnell: Insbesondere in meiner Aufgabe als Coach war es absolut unerlässlich bestmöglich durch die Portaltage zu kommen – wenn ich meine Kunden weiterhin auf dem hohen Level betreuen wollte, wie sie es von mir gewohnt waren. Heute spüre ich eine tiefe Verbundenheit mit mir selbst, mit meiner Seele und erkenne meine Wahrhaftigkeit in ihrer vollkommenen Grösse an – in Liebe.

Was ich auf keinen Fall wollte:

  • Mehr als nötig Kundentermine absagen oder verschieben müssen
  • Für meine Kunden nicht auf den Punkt da sein (weil mit mir beschäftigt)
  • Das Risiko von Projektionen erhöhen (weil ich meine eigenen Themen nicht im Griff habe und sie dann auf meine Kunden projiziere)

Ich wollte aber auch nicht:

  • Mich an Portaltagen durch meinen Tag „durchkämpfen“ müssen
  • Womöglich Angst vor meinem aus Liebe gewählten Beruf entwickeln

Du möchtest dich gerne auf die Portaltage einstimmenbekomme hier mein 14-minütiges Audio und erfahre, was Portaltage für dich bewirken können!

Ich gebe zu: Kurz dachte ich, dass ich mir Portaltage einfach in den Kalender eintrage – als Merker, an diesem Tag mir bloß nichts vorzunehmen ;-) Aber das war natürlich Quatsch. Mir wurde letztendlich schnell klar, dass ich bewusste und stimmige Strategien für mich entwickeln durfte, um gut durch diese Tage zu kommen. Neben den persönlichen Tipps brauchte ich etwas, was in meinem Business funktioniert.

Denn: Der eine oder andere Portaltag brachte im eigenen Business schon die ein oder andere Herausforderung mit sich. Ich erlebte zum Beispiel mehrfach totale Müdigkeit, so dass ich – insbesondere lange Coaching-Sessions oder wenn ich sehr viele an einem Tag hatte – diese nicht mehr hellwach durchführen konnte. Einmal bekam ich auch 10 Minuten vor der Session einen totalen Heulflash. Ich war eigentlich dabei, mich zu schminken (etwas schwierig, wenn die Tränchen laufen). In dem Moment war ich kurz überfordert: Wie sollte ich damit nur umgehen? Konnte ich der Kundin zumuten, so kurzfristig abzusagen?

Warum sind Portaltage im eigenen Business oft so fordernd?

Im eigenen Business sind wir nun mal selbst „der Chef/die Chefin“. Eine Wegdrück-Haltung, wie „die anderen machen das schon“ oder „dann bin ich halt mal krank“ – wie häufig in der Festanstellung zu sehen –  funktioniert hier nicht.

Stattdessen haben wir oft folgende Ausgangslage: 

  • Der normale Geschäftsbetrieb geht weiter.
  • Es stehen Kundentermine an und du darfst „funktionieren“
  • Es gibt vielleicht Deadlines oder Menschen, die was von dir wollen.
  • Du hast dir selbst Ziele gesetzt und magst sie ungerne (nochmals) verschieben.
  • Wenn du mit Menschen arbeitest, spürst du ihre Energie bzw. nimmst ihre Sorgen mit auf.
  • Du hast das Gefühl, nicht vollständig „da“ zu sein und bist sehr mit dir beschäftigt.
  • Schlechter Schlaf und wirre Gedanken machen dir zu schaffen und stören (vermeintlich) dein Business.
  • Deine Kunden und Kooperationspartner reagieren ungewohnt, z. B. zickiger oder fordernder, als sonst.

Insbesondere wenn du als Coach (oder ähnlich) arbeitest und sehr spürig (wie z. B. hochsensibel) bist, können Portaltage krass sein.

Wie ich zu meiner Portaltags-Strategie kam

Da ich den festen Wunsch verspürte, an Portaltagen halbwegs „normal“ mein Business zu führen, entwickelte ich mit der Zeit meine persönliche Strategie.

Denn das Ding ist: Portaltage sind immer dann besonders heftig, wenn sich uns wirklich ein Thema zeigen will, wir dieses aber nicht erkennen können/wollen.

Das bedeutet:

  • Je heftiger du im Gefühlschaos bist, desto eher darfst du bei dir graben, was sich dir zeigt.
  • Je schlimmer sich diese Phasen anfühlen, desto weniger hast du vorher „deine Hausaufgaben“ gemacht.

Im Umkehrschluss heißt das auch:

  • Je leichter diese Phasen für dich sind, desto eher hast du deine Schatten gesehen und integriert.
  • Je mehr Klarheit und Energie sich schnell zeigen, desto richtiger bist du.

Aber es meint auch: 

  • Egal, wie „aufgeräumt“ dein Inneres ist – irgendwas ist ja immer, was wachsen will ;-) – und die generellen Erscheinungen, wie Müdigkeit etc. können wirklich immer auftreten.

Aus diesen Gründen wurde mir schnell klar, dass ich von zwei Seiten „rangehen“ durfte.

Portaltage-Warm Up

Die „Innen & Außen“-Strategie

Definitiv fühle ich, dass an Portaltagen (und sowieso immer) mein innerer Prozess führend ist. Denn ich will wachsen, und ich weiß, dass es meine persönliche Aufgabe ist, achtsam und bewusst zu erkennen, wie sich mir das Leben zeigt und was es für mich bedeutet.

Daraus folgt, dass ich ein „Gerüst“ an Steps für mich entwickelt habe, die zum Teil sogar täglich greifen (und an Portaltagen eben noch mal einmal mehr!).

Dazu gehören:

  • Ausgiebiges Journaling: Ich nehme mir – vor allem morgens – sehr viel Zeit, um zu journalen. Erfahrungsgemäß zeigt sich morgens bei mir immer meine persönliche Tagesenergie, die ich erkennen und bewusst nutzen will. Im Journaling achte ich darauf, möglichst sehr viel Zeit nach hinten zu haben, und wirklich engmaschig zu fühlen, was meine Seele mir sagen will.
  • Daily Yoga & Meditation: Was an einem „normalen“ Tag auch mal ausfällt, wenn es morgens eng wird (Journaling übrigens nie), ist an Portaltagen Standard. Wenn ich meditiere, besuche ich besonders häufig meinen Seelengarten, spreche mit dem Hüter meines Seelengartens und übergebe ggf. Dinge dem Feuer der Transformation. Diese Praxis habe ich aus dem Schamanismus, und ich liebe sie.
  • Mittagsschlaf & Ruhepausen: An Portaltagen ist mir Schlaf besonders wichtig und dazu gehört für mich ein Mittagsschläfchen (eher nachmittags) auf dem Sofa.
  • Viel Zeit für alles einplanen: Ich versuche viel Zeit z. B. zwischen den Terminen zu haben, damit ich auch mal etwas langsam sein kann.

Ganz klar im Business verankert:

  • Keine extrem wichtigen Business-Ziele: Ich vermeide Deadlines, lange (vor allem mehrtägige) Veranstaltungen, volle Terminkalender und viele Menschen an Portaltagen.
  • Wenig private Aktivitäten: Statt viel unterwegs zu sein, bin ich vor allem zu Hause. Wenn ich unterwegs bin, achte ich darauf, dass ich alles absagen kann, was ich mir evtl. vorgenommen habe, um wirklich flexibel zu sein.
  • Unbedingtes Einhalten von Maximal-Terminen, Maximal-Arbeitszeiten, Pausen & Ruhetagen: Ich liebe mein Business – und deswegen achte ich manchmal nicht auf die Zeit. An Portaltagen ist das anders. Hier bin ich eher „streng“, nehme z. B. maximal 2 – 3 Termine pro Tag an, achte auf einen früheren Feierabend, lasse ganze Nachmittage unverplant, damit ich mich auf dem Sofa ausruhen kann etc.
  • So viel wie möglich … Aufschreiben. Zur Sicherheit. Weil im Köpfchen oft einiges los ist. Und so wenig wie möglich versprechen/zusagen/einhalten wollen. Auch zur Sicherheit. Weil eben einiges los sein kann. Reduziert die Anzahl an Absagen/Entschuldigungen/Verschiebungen, die Du durchführen darfst.

In der Zusammenarbeit mit meinen Kunden bedeutet das:

Ich bin offen. Meine Kunden wissen von den Portaltagen, da ich davon berichte. Ich gehe auch selbst nahbar damit um, dass ich genauso Mensch bin wie alle anderen und deswegen auch meine eigenen Themen habe. Meine Kunden wissen, dass ich generell sehr verlässlich bin. Sie wissen, dass ich mich gerne mal etwas verspäte – dafür aber auch nie einfach mit einer Session aufhöre, egal, wie viele Minuten wir schon „drüber“ sind. Sie wissen auch, dass – wenn ich das Gefühl hätte – etwas absagen/verschieben zu müssen, dass es dann für das Gesamtgefüge im Universum sowieso so stimmiger bzw. besser ist.

Das Schlagwort hier ist TRANSPARENZ.

Daraus folgt, dass Portaltage selbstverständlich im Kalender stehen, damit ich mich und meine Business-Aktivitäten darauf einrichten kann.

Meine wichtigste Erkenntnis

Wenn der innere Prozess führend ist, dann könnte man ja schnell davon ausgehen, dass man an Portaltagen am besten gar nicht arbeitet, sondern sich 24/7 um sich selbst kümmert. Ich habe für mich festgestellt, dass mir das nicht gut tut.

Denn in meinem Inneren braucht es

  • auch mal etwas Ruhe bzw. Abstand – nicht tagelang nur journalen und meditieren
  • auch Kontakt mit Menschen – so häufig schickt uns das Leben die Antwort auf eine gestellte Frage in Form eines Kundenproblems vorbei
  • andere Ansätze zu denken und zu fühlen – die entwickele ich im Austausch und in der Verbindung mit anderen

Mein Leitsatz ist (gelernt von meinem Coach und als sehr wahr befunden):

Wenn ich im Service für andere bin, kann ich selbst nicht im Drama sein. 

Diese Erkenntnis machte es mir übrigens auch möglich, die Kundensession „mit Liebe durchzuziehen“, bei der ich kurz vorher noch aus tiefstem Herzen geheult hatte. Ich fokussierte mich einfach aus vollem Herzen auf meine Kundin, machte mir diesen Satz klar, ließ keinen Gedanken an mein eigenes Drama zu – und schwups, war ich zu 100 % bei der Frau. Und nach unserem Termin hatte ich mein eigenes Drama quasi vergessen.

Dabei wurde mir auch noch mal sehr bewusst, dass „dem inneren Prozess folgen“ eben nicht bedeutet, jedem Tänzchen deines Egos hinterher zu rennen. 

Kundentermine helfen mir also auch, diese besonderen Tage durchzustehen.

Dazu kommt noch, dass ich schnell merkte, dass ich an diesen Tagen von meinen Leuten besonders gefordert wurde. Denn meine Kunden – nahezu alle (hoch-) sensibel, empfindsam und „spürig“ – schleppten natürlich auch all ihre Energien in unsere gemeinsamen Sessions ein. An manchen Tagen flossen in wirklich jedem Termin Tränen. Und ich war als Coach absolut aufgefordert, hier den Raum zu halten und sehr sensibel diese wichtigen Prozesse zu begleiten. Deswegen habe ich mich auch dazu entschieden, diese besonders wichtige Aufgabe – gerade zu Portaltagszeiten – wahrzunehmen.

Übrigens: Die nächsten Terminen für die Portaltage 2021 findest du hier.

Wenn ich dich durch diese wunderbare und energiereiche Zeit begleiten darf, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Hannah Wie)