Dies ist der zweite Teil der Artikelserie zu Portaltagen. Artikel 1 zum Thema „Portaltage: Was ist das eigentlich & wie kam ich dazu“ findest du hier

Als ich anfing, mich mit Portaltagen zu beschäftigen, merkte ich schnell, dass diese Tage sich besonders gut eignen, um mich um meine persönliche Entwicklung zu kümmern. Dieser Wunsch entstand dabei nicht aus einem „höher, schneller, weiter“ oder Selbstoptimierungszwang heraus (was ich auch oft beobachte). Nein, meine Seele hielt mich automatisch „bei der Stange“, zeigte mir den Weg und war glücklich, als ich ihr die Aufmerksamkeit und Beachtung in dem Maße schenkte, wie sie es verdient.

Ich spürte instinktiv, dass Tränen und Durchhängen mir etwas sagen wollten und dass es mein Job ist, mir das anzuschauen. Heute bin ich sehr in mir verankert und unterstütze wundervolle Seelen dabei, diese besonderen Tage ebenfalls zu nutzen und begleite sie während ihrer Transformation.

Auf den Punkt gebracht: Übernimm Verantwortung.

1) Für dich selbst und deinen inneren Prozess
2) Für dein Business (dies ist Teil des dritten Artikels der Serie)

Du möchtest dich gerne auf die Portaltage einstimmenbekomme hier mein 14-minütiges Audio und erfahre, was Portaltage für dich bewirken können!

Deshalb habe ich diverse Strategien entwickelt, wie ich gut durch Portaltage komme. In diesem Artikel verrate ich dir, was du äußerlich und innerlich tun kannst. Übrigens: Diese Strategien sind übrigens an allen Tagen, an denen bei dir etwas „unrund“ läuft, wirksam. Und idealerweise übernimmst du davon auch einige in deine tägliche Routine. Denn solche Routinen sind nicht nur was für schlimme Tage, sondern helfen dir jeden Tag dabei, mit dir verbunden zu sein.

Was du an Portaltagen für deinen Körper tun kannst

Portaltage sind also Tage, an denen du besonders viel für deinen inneren Prozess tun kannst. Es sind Tage, an denen sich leichter Dinge zeigen. Es sind Tage, an denen du besonders intensiv mit dir in Verbindung gehen kannst.

Um gut mit dir in Verbindung zu sein, ist es erstmal wichtig, dass du körperlich sowie mental/seelisch für eine gute Anbindung sorgst.

Auf der körperlichen Ebene empfiehlt sich:

  • Viel klares Wasser trinken (still): Wir wissen alle, dass wir ausreichend trinken sollen. Dabei solltest du auf genügend Wasser ohne Zusätze oder Ähnliches achten. Am besten still von guter (Bio-) Qualität oder (wie ich finde – noch besser) gefiltertes Leitungswasser. Ich selbst verwende übrigens die Filteranlage von Aqua Living (Werbung ohne Auftrag, einfach so, weil es so ist) und trinke 2 – 2,5 l Wasser pro Tag.
  • Ausreichender Schlaf & Erholung: Auch das ist eigentlich selbstverständlich und doch schlafen so viele Menschen viel zu wenig. Gerade an Portaltagen solltest du deshalb pünktlich zu Bett gehen, den Morgen entspannt beginnen und dir möglichst auch genügend Pausen am Tag einrichten. Auch ein Mittagsschläfchen kann durchaus sinnvoll sein.
  • Bewegung & in die Natur gehen: Überraschung :-) Achte an Portaltagen darauf, dich zu bewegen. Vielleicht magst du den Tag mit Yoga starten oder zwischendurch einen Waldspaziergang einbauen? Der Spaziergang eignet sich deswegen hervorragend, weil du damit gleich auch in der Natur bist. In der Natur spüren wir uns viel deutlicher als Teil dieses Planeten. Denn wichtig ist an Portaltagen auch …
  • Bewusste Erdung: Das Element Erde steht für die Natur, den Boden unter dir sowie für deine innere Ausrichtung auf alles, was stabil, dauerhaft und fest ist. Die Anbindung an die Natur und damit an uns selbst geht in unserem heutigen Lebensstil oft verloren. Wir sind zu viel drinnen, wohnen in Mietwohnungen oft auch weit oben (fernab der Erde), sind in U-Bahnen oder Autos unterwegs und so weiter.  Deshalb empfiehlt sich, dass du an Portaltagen besonders den Fokus auf die Erdung legst, z. B. durch besagte Spaziergänge im Wald, am See/Meer oder wo auch immer Du ein Stückchen unberührte Natur findest. Geeignet sind auch erdende Yoga-Asanas, wie z. B. alle Steh-Haltungen, wie die Berghaltung (Tadasana), der Baum (Vrikshasana) oder die verschiedenen Krieger (z. B. Krieger 1/Virabhadrasana).
  • Gute Ernährung: Zu guter Letzt. Du bist, was du isst. An Portaltagen darfst du also auch hier gut auf dich achten, indem du frische, unbearbeitet Lebensmittel in Bio-Qualität zu dir nimmst. Viel Gemüse, ein wenig Obst, kein Alkohol, keine Zigaretten. Zu meiner persönlichen Routine gehört übrigens ein täglicher Green Smoothie. Dieser besteht bei mir zu 90 % aus verschiedenen Salaten, Gurke, Avocado etc. Um etwas Süße herzustellen, gebe ich eine halbe Banane rein. Nicht mehr :-) (Den Mixer, den ich aktuell verwende, weil er einfach mega praktisch ist, findest Du übrigens hier).

Diese Dinge sind dir wahrscheinlich alle nicht neu. Und dennoch vergessen wir im trubeligen Alltag oft, genau darauf zu achten. Portaltage sind die Tage, an denen du NOCH BESSER als sonst auf dich achten darfst. Dies sind nicht die Tage, um alles schleifen zu lassen (zumindest nicht, wenn du deine Eigenverantwortung bewusst leben willst). Es sind die Tage, an denen du dich wieder daran erinnerst, dass die o. g. „Klassiker“ dir entscheidend dabei helfen, in die Stabilität zu kommen und zu bleiben. Finde selbst für dich heraus, was dir gut tut.

Portaltage-Warm Up

Was du an Portaltagen für deine Seele tun kannst

Am allerwichtigsten ist: Nimm dir Zeit für dich und deine Transformation. Transformation ist nichts, was du mal zwischen zwei Meetings „einplanen“ kannst. Manchmal dauert es 5 Minuten im Journaling und du weißt sofort, was in dir los ist. Manches Mal sitzt du vielleicht aber auch 4 Stunden bei deiner Lieblingsmusik und kriegst den entscheidenden Punkt nicht gegriffen. Sowas ist nicht planbar, weder vom Zeitpunkt („Jetzt habe ich mir extra morgens Zeit für’s Meditieren genommen“), noch vom zeitlichen „Aufwand“ her („Aber ich schreibe schon seit 30 Minuten …“).

Wenn dich solche Gedanken (noch) quälen, dann ist häufig genau das DER Punkt. Die Verbindung nach innen ist nicht etwas, was du auf deiner To-Do-Liste stehen hast und für heute abstreichen willst. Es ist eine bewusste Entscheidung für eine neue Art und Weise zu sein, zu denken und zu fühlen. Ein bewusstes Leben und Wirken. Wenn du aus der gängigen 08/15-So macht man das-Bewegung aussteigen willst, braucht es Zeit und vor allem Hingabe.

Deswegen sind für deine Seele alle Dinge gut, wo du dich bewusst hingeben kannst:

  • Journaling: Für mich DAS Werkzeug für ein täglich bewusstes Hineinspüren. Journaling bedeutet, dass du dich schreiberisch mit dir und deinem Inneren auseinander setzt. Das geht besonders gut morgens direkt nach dem Aufwachen, wenn du noch klar im Kopf und ausgeruht von der Nacht bist. Hier kannst du dich z. B. bewusst darauf ausrichten, was heute für deine Seele „dran“ ist. Abends vor dem Schlafengehen ist auch ein guter Zeitpunkt. Hier kannst du für dich reflektieren, wie der Tag gelaufen ist. An Portaltagen kommt dazu, dass an diesen Tagen oft die Energien einen auch tagsüber wirr werden lassen. Hier kleine Momente einzubauen, wo du journalen kannst, macht Sinn.
  • Yoga & Erdung: Nicht nur auf der körperlichen Ebene ist natürlich Yoga DAS Mittel, um ruhig zu werden und bei dir anzukommen. Es empfiehlt sich eine bewusste Praxis, gerne in Stille ohne Musik und – falls du schon länger praktizierst – ohne Fremd-Anleitung, sondern aus deinem Inneren heraus. Falls du Anleitung brauchst, könnte Yin Yoga das Richtige für dich sein (eine Art und Weise des Praktizierens, wo die Asanas bewusst sehr lange gehalten werden, um den weiblichen Teil in dir durch Ruhe und Hingabe hervorzurufen – also perfekt für Portaltage) oder eine Praxis, die viele erdende Elemente enthält. Manchen tut auch auspowern gut. Probiere aus, was für dich stimmig ist. Übrigens: Dein Journal neben die Yogamatte zu legen ist sinnvoll. Oft kommen im Shavasana (Schlussentspannung) DIE Gedankenblitze hoch, die an diesem Tag gesehen werden wollen. Aufschreiben hilft :-)
  • Meditation: Ob solo oder im Anschluss an deine Yoga-Einheit – Meditation ist neben Journaling und Yoga ein weiteres Tool für ein bewusstes und mit sich verbundendes Leben. Als Einsteiger*in klappt es besonders gut im Anschluss an die Yoga-Praxis, weil du dann körperlich schon verbunden bist. Wenn du geübt bist, kannst du natürlich zu jedem Zeitpunkt meditieren. An Portaltagen ist eine Morgen-Meditation hilfreich, um dich auf die besonderen Energien des Tages einzustimmen. Wenn es zwischendurch mal „dicke“ kommt, denk an eine Kurz-Mediation. Es reicht oft schon eine Minute bewusstes Ein- und Ausatmen am offenen Fenster.
  • Rituale: Portaltage sind auch perfekt für bewusste Rituale, um sich von alten Mustern zu verabschieden und neue Züge an dir zu (re-) integrieren. Schnapp dir z. B. Zettel und Stift, schreibe auf, was du nicht mehr brauchst und sein willst, und verbrenne den Zettel (Feuer transformiert). Auch kannst du das, was neu in dir raus will, aufschreiben und den Elementen übergeben.
  • Achtsamkeit: An Portaltagen darfst du besonders achtsam mit dir sein. Vielleicht hast du dir an diesem Tag Dinge vorgenommen, wolltest etwas erledigen, was sich an diesem Tag nicht mehr stimmig anfühlt. Egal ob beruflich oder im Privaten: Sei gut zu dir und achte darauf, dass du so viel Zeit wie möglich FÜR DICH hast. Sprich unter Umständen auch mit deinem Partner und informiere ihn, dass dein „seltsames“ Verhalten einen Grund hat und dass du deswegen mehr Ruhe und Zeit für dich brauchst. Sage alles ab, was nicht unbedingt sein muss. Denk dran: Wirklich „müssen“ müssen wir nicht besonders viel.

Ein Wort noch zum „Nutzen“

Ab und zu erreicht mich die Frage, ob es nicht „falsch“ sei, sich auf Portaltage so bewusst einzurichten. So nach dem Motto „Wenn ich weiß, dass Portaltag ist, dann passiert auch immer irgendwas.“ Oder unter der Annahme, dass du dich schon darauf einstellst, dass du an diesem Tag „komisch“ bist und dann damit die seltsamen Dinge in deinem Leben bewusst anziehst.

Meine persönliche Erfahrung und Meinung dazu ist: Ich empfinde es als meine Lebensaufgabe, mich bewusst mit mir, meiner Seele und meiner Mission in dieser Welt zu verbinden. Ich mache das jeden Tag ganz achtsam und voller Hingabe. Die o. g. Tools sind auch die, die ich sowieso täglich bis regelmäßig praktiziere, weil sie mir helfen, ein starkes, inneres Fundament auf Basis meiner Seelen- und Herzenswahrheit aufzubauen. Ob Portaltag ist, der Voll- oder Neumond ansteht oder ob Merkur oder ein anderer Planet gerade mal wieder rückläufig ist – da dies meine normale Art und Weise des Lebens ist, machen die Energien des Tages nur insofern einen Unterschied, dass sie bestimmte innere Prozesse besonders fördern bzw. unterstützen oder eben auch nicht. Ich ziehe mit einer bewussten Lebensweise nicht mehr an, als ich das unbewusst sowieso auch tue. Ich ziehe es nur eben bewusster an.

Das bedeutet für dich an den Portaltagen

  1. Bewusstsein bedeutet nicht, alles kontrollieren zu können. Es ist „nur“ für dich auf einer spürbaren Ebene (nicht unbedingt im Verstand) erkennbar.
  2. Die Tools rund um Manifestation & Co. zu benutzen, um sich damit ein tolles Leben zu kreieren, KANN funktionieren.
  3. Im Kern geht es jedoch um das Bewusstsein, dich selbst zu erkennen, deinen wahren Kern wiederzuentdecken – ein Erinnerungsprozess, denn dieses Wissen hattest du schon mal – und deinen Beitrag in die Welt zu geben.
  4. Entscheide selbst, ob du an der Oberfläche bleiben oder tiefer gehen willst.

Bleib dran

Dies ist Teil 2 der Portaltage-Artikelserie. In Teil 1 geht es darum, was eigentlich Portaltage sind und wie ich selbst dazu gekommen bin, mich damit zu beschäftigen. Im dritten Teil findest du meine besten Tipps und Strategien für den Aufbau und die Weiterführung deines Business speziell an Portaltagen.

Wie gestaltet du dir Portaltage? Hast du ein bestimmtes Ritual? Erzähle uns gerne in den Kommentaren davon.

Übrigens: Die nächsten Terminen für die Portaltage 2021 findest du hier.

Wenn ich dich beim bewussten Tiefseefischen begleiten darf, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Jackson David

Portaltage. Mein erster Kontakt damit war Anfang 2018. Auf Facebook. Wo sonst. Irgendwo tauchte dieser Begriff in meiner Blase auf. Es klang … spooky. Weckte mein Interesse. Und irgendwas in mir sagte „Weitermachen“.

Neugierig geworden, was das nun schon wieder sein soll, begann ich zu recherchieren. Ich stieß im Netz auf diverse Seiten mit Daten, Informationen und mehr. Und verstand … erstmal recht wenig. Was ich aber sofort fühlte, war: Das ist wahr. Meine innere Stimme rief mir zu, genau hier dran zu bleiben, und diesen Weg weiter zu gehen. Und genau das tat ich.

Ab diesem Moment beobachtete ich mich selbst und diese Welt noch ein Stückchen genauer als ich das sowieso schon immer getan hatte. Und schnell merkte ich, dass an diesen Portaltagen ganz schön viel „dran“ war.

Du möchtest dich gerne auf die Portaltage einstimmenbekomme hier mein 14-minütiges Audio und erfahre, was Portaltage für dich bewirken können!

Heute weiß ich, dass genau dies gezeigt hat, wie tief ich Teil der Dualität gewesen bin – und ich nehme wahr, was für eine riesige Chance Portaltage gerade in der aktuellen Zeit des Übergangs sind, sich selbst und seiner Seele näher zu kommen. Ich bin sehr in mir verankert und unterstütze dich sehr gerne dabei, diese besonderen Tage ebenfalls für dich zu nutzen. An Portaltagen ist der Schleier zur geistigen Welt so dünn, dass wir viel leichter einen Zugang zu unseren Lichtwesen, unserer Seele bekommen. Aber beginnen wir bei der Bedeutung der Portaltage.

Was sind Portaltage?

„Portaltage sind nach dem Maya-Kalender Tage mit einer sehr hohen Schwingung und intensiven kosmischen Einströmungen / Einstrahlungen. Sie haben immer eine Auswirkung auf Körper, Geist und Seele und fordern eine Neuausrichtung, ein Schwingen auf höherer Ebene.“ (nach Alexandra Heck)

Der „Schleier“ ist also sehr dünn und du kannst gut Verbindung nach Innen, zu deiner Seele aufnehmen. Diese Tage fühlen sich – insbesondere für sensible bzw. hochsensible Menschen – aufgrund der starken Wirkung auf Körper, Geist und Seele – häufig besonders bzw. etwas speziell an.

Schau dir gerne die Portaltage Termine für 2021 an.

Wie äußern sich Portaltage?

Was sich an Portaltagen zeigt, ist unterschiedlich. Manche Menschen fühlen sich z. B. besonders müde, schlapp und erschöpft. Andere sind komplett überreizt, nichts gelingt und es macht sich eine innere Unruhe breit. Auch Schlafstörungen und intensive Träume können sich zeigen (allgemein träumen HSP = hochsensible Personen meist intensiver als andere). Auf der körperlichen Ebene können Kopfschmerzen, Schwindel oder auch ein flauer Magen auftreten.

So könnte es bei dir sein:

  • Bereits am Vortag bist du durch den Wind – ohne zu wissen, was los ist
  • Du hast Stimmungsschwankungen, zum Teil sehr intensiv
  • Es zeigen sich Verwirrung und Unsicherheit – vermeintlich ohne Grund
  • Eine bleierne Leere, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Alte – z. T. gefühlt „abgehandelte“ – Themen kommen wieder hoch
  • Belastende Gedanken mehren sich, z. T. auch nicht greifen können, was es ist
  • Auch am Tag nach dem Portaltag spürst du noch, dass irgendwas „anders“ ist/war

Vielleicht bist du auch an diesen Tagen aber auch besonders aufgekratzt und energiegeladen.

Was ich schnell heraus fand

Bei der Beschäftigung mit diesem Thema merkte ich, dass es auch in der Vergangenheit gewisse Phasen gegeben hatte, wo ich „sehr spürig“ war. Natürlich konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern. Aber da ich seit Mitte 2017 täglich journale, habe ich dafür ein gutes Bewusstsein entwickelt. Ein kurzer Blick in den Kalender und in meine Journals bestätigte mir das. Ich hatte Portaltage schon immer gespürt, auch wenn ich von ihrer Existenz bisher nichts geahnt hatte. Das Ganze wurde immer spannender.

Darüber hinaus begann ich meine Umwelt noch achtsamer zu beobachten. Auch hier stellte sich heraus, dass die Menschen an diesen Tagen sich „anders“ bzw. ungewohnt verhielten. Ich merkte in der Familie und im Freundeskreis gewisse Parallelen zu meinem eigenen Verhalten. Es war eine stärkere Sensibilität spürbar, die jedoch auch schnell kippen konnte, wenn jemand überstimuliert war. Das Ganze wurde noch spannender.

Ich begann Freundinnen davon zu erzählen. Die fanden das ebenfalls hochspannend, fühlten die Energien dieser Tage wie ich und fortan teilten wir unsere Erlebnisse und Erkenntnisse miteinander.

Portaltage-Warm Up

Wie es mir im ersten Jahr an Portaltagen ging

Portaltage in 2018 waren bei mir oft Tage, die von Tränen durchzogen waren. Ich habe mich regelmäßig hundeelend gefühlt und kam mit mir und meiner Existenz in dieser Welt plötzlich nicht mehr zurecht. Zeitgleich habe ich aber auch immer eine große Kraft in mir gespürt, die ich nur nicht kanalisiert bekommen habe. Irgendwas steckte noch fest und zuerst kam ich nicht ran.

In meinem Inneren gab es anfangs also ein regelrechtes „Auf und Ab“. Wie ich mich fühlen würde, war im Voraus in keinster Weise plan- oder berechenbar. Ich hatte keinen blassen Schimmer, in welchen Bereich meiner Persönlichkeit ich an diesen Tagen vordringen würde. Ich wusste nur: Es würde tief gehen.

Dazu kam, dass ich mitten in meinem ersten vollen Business-Jahr steckte. Ich war zwar schon länger selbständig, hatte aber zum Jahresbeginn 2018 den Schritt in die Vollzeit-Selbständigkeit gewagt. Das erste Jahr war sowieso von extremen Höhen und eben auch extremen Tiefen geprägt. Ich musste mich erstmal finden und meinen eigenen Weg erkennen. Die Portaltage kitzelten hier schnell unheimlich viel aus mir heraus. Das war immer richtig gut, nur war die Strecke dahin z. T. doch belastend.

Zwischendurch dachte ich auch das eine oder andere Mal: Ich lasse diesen Scheiß jetzt und lebe einfach – ohne mir mehr als „normal“ Gedanken zu machen. Nur: Das ging nicht.

Klartext: Mal ehrlich und unter uns

Das war ein wirklich tiefer Prozess, der zwischendurch auch sehr schmerzhafte Formen annehmen konnte. Zwischendurch habe ich meine eigene Hochsensibilität kurz verflucht, wollte nicht so viel spüren, auf- und wahrnehmen. Ich habe verflucht, dass diese Welt so wahnsinnig komplex ist. Ich habe verflucht, dass mit meiner Bereitschaft, mich dem ganzen Thema „Energien & Spiritualität“ zu öffnen, ein ewig langer Rattenschwanz an „neuem Wissen“ einher ging, für das ich anfangs keine Lösung parat hatte.

Aber ich wusste, dass ich dranbleiben „musste“. Es war wie ein innerer Ruf meiner Seele, die mich immer und immer wieder aufforderte, am Ball zu bleiben. Sie trieb mich konsequent voran, als wollte sie sicherzustellen, dass ich endlich erkennen würde, was für ein wundervolles Wesen ich bin und was für eine wichtige Aufgabe ich hier habe.

In Wahrheit ahnte ich tief in mir zwei Dinge:

Die erste Sache war:

Je besser ich selbst durch meine Prozesse gehe, desto leichter fallen mir auch Portaltage. Wenn ich dauerhaft in einem engen Kontakt mit mir bin und mir täglich Zeit für mich nehme (eine Art „Psychohygiene“), dann sind Portaltage das Tüpfelchen auf dem i. Und genauso war es auch. Im Laufe des Jahres tauchte ich immer tiefer in mich ein und stand täglich in Verbindung mit meiner Seele.

Und die zweite Sache, die ich ahnte, war:

Ich fühle, dass es ein Teil meiner Aufgabe ist, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Denn ich spüre, dass da draußen unsagbar viele Menschen herumlaufen, die an diesen Tagen merken, dass irgendwas „anders“ ist. Ich spüre, dass bei vielen noch nicht die Verbindung nach innen steht. Dass sie nicht wissen, wie sie in Kontakt mit ihrer Seele und ihrem Herzen gehen sollen – auch wenn sie es sich eigentlich wünschen. Und ich sehe, dass – gerade im eigenen Business – oft eine große Herausforderung darin besteht, in diesen Phasen „cool“ zu bleiben.

Wie es mir heute an Portaltagen geht

Je mehr ich in diese Welt eintauchte, desto mehr weiß ich: Das ist meine Welt. Auch wenn ich das viele Jahre meines Lebens so nicht sehen konnte. Ich habe in den letzten Monaten mich sehr intensiv mit mir und meinen Themen beschäftigt, vieles aufgelöst bzw. (re-) integriert.

Ein weiterer Erwachungsmoment im Frühjahr 2019 trug noch einmal gehörig dazu bei.

Mir wurde klar, dass ich gar nicht mehr anders kann, als verbunden mit mir zu sein.

Ein wahrhaftig schönes Gefühl.

Portaltage sind zu Tagen geworden, an denen ich genau hinhorche und mich darauf freue, was mein Inneres mir noch mitteilen möchte. Oft merke ich nun schon am Tag vorher bzw. bei längeren Zyklen auch einige Tage vorher, dass irgendwas „in der Luft“ liegt. Meistens geht damit eine besondere Freude und Verbundenheit einher. In Transformationsphasen bin ich dann etwas unruhig, und es ist so, als ob mir meine Seele irgendetwas zurufen will, was ich in diesem Augenblick noch nicht verstehe. Ich freue mich dann immer schon darauf, was ich wieder Neues über mich und die Welt lernen darf. Häufig habe ich auch besonders viel Energie. An manchen Tagen bin ich hingegen auch einfach nur müde oder auch kränklich. Beides gehört für mich dazu.

Regelmäßig wache ich nun morgens direkt mit einer glasklaren Erkenntnis auf. Themen, die ich z. T. lange mit mir herumgetragen habe, sind plötzlich innerlich gelöst und liegen klar vor mir. Ein sagenhaft gutes Gefühl. Da ich morgens immer direkt journale, kann ich die Erkenntnisse der Nacht gut für mich eingliedern.

Mein persönliches Fazit

Portaltage sind eine Chance zur Heilung, da sie uns unsere Themen deutlicher und intensiver aufzeigen. Und Chancen darf man ergreifen. Durch einen engen Kontakt nach innen, kannst du an diesen Tagen oft viel leichter erkennen, worum es bei dir wirklich geht.

Wenn du dich erstmalig damit beschäftigst

Höre auf dein Herz. Es wird dir sagen, ob dieses Thema „deins“ ist oder eher nicht. Beides ist okay. Du darfst in diese Welt eintauchen und die besondere Energie dieser Tage für dich nutzen. Wenn du aber sagst, dass das gerade nichts für dich ist, dann ist das auch genauso gut.

Spüre hinein, ob du damit in Resonanz gehst.

Bleib dran

Dies ist Teil 1 der Portaltage-Artikelserie. In Teil 2 geht es darum, wie Du Portaltage gut überstehst und besonders gut für dich und deine persönliche Entwicklung nutzen kannst. Im dritten Teil findest du meine besten Tipps und Strategien für den Aufbau und die Weiterführung deines Business speziell an Portaltagen.

Kanntest du Portaltage schon? Wie erlebst du diese Tage? Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Übrigens: Die nächsten Terminen für die Portaltage 2021 findest du hier.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, durch den Kontakt nach innen, die Chance auf Heilung zu erfahren, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Thomas Willmott)

Im Grunde ist Coach sein der schwierigste Job der Welt.

Ach nee, schwierig sagen wir ja nicht mehr.

Also: Herausfordernd.

Ich meine: Intensiv.

Oder auch: Begleitet von Höhen und Tiefen.

Ein Teil der Menschen, die als Coach arbeiten oder es vorhaben, wollen – oft auf Basis der eigenen, schmerzhaften Erfahrungen – etwas weitergeben und den Menschen helfen.

Bei dieser Gruppe passiert dann Folgendes

Die eigene, große und wundervolle Vision von der selbstbestimmten und erfüllten Arbeit als Coach zerfällt im Verlauf der Beschäftigung mit dem ebenfalls wundervollen Thema Market .. äh … Sichtbarke … äh … Kundengewin … äh … verdammt, das Geld ist alle!!

Obwohl groß angetreten, verlierst du dich mit der Zeit in Details, in Technik, in Grafiken oder einfach in der Aussage, du müsstest dich erst um deine Blockaden, dein Mindset und natürlich dein Money (!) Mindset kümmern.

Was vollkommen verschütt geht – und das ist leider kein Einzelfall – ist, die Liebe zu den Menschen und das helfen wollen. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich nur noch auf das eine: Kunden! Geld! Jetzt!

Das Ding ist:

Wenn Du Geld machen willst, solltest du kein Coach werden. Und zwar nicht deswegen, weil du als Coach kein Geld verdienen kannst. Nee, nee, nee – das meine ich nicht. Sondern deswegen weil die innere Ausrichtung auf Geld dich weg von deiner – mal vorhandenen – Herzensüberzeugung bringt. Und das „weg von“ dich auch „weg bringt“ von dem, was du dir wünscht: Menschen, mit denen du arbeiten kannst. Aka Kunden, Klienten, schnurzpiepegal.

Jetzt nehmen wir mal an, du hast dich wieder irgendwie gefangen und irgendwie deinen Weg hin zu Liebe, Kunden & Geld gefunden. Damit bist du schon mal deutlich weiter als der größte Teil der Menschen, die mal angefangen haben.

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Aber jetzt kommt das nächste Problem!

Das war auch immer schon da, aber da warst du noch mit dem Geld beschäftigt!

Deine Kunden spiegeln dich plötzlich extrem. Du ziehst Menschen mit deinen eigenen Themen an. Dein Kunde schleppt ein Thema an, was du nicht mal 24 Stunden, äh, Minuten, äh Sekunden, vorher „gelöst“ hast. Und zwar in einer Tour. Wenn du also nicht aufpasst, bist du plötzlich 24/7 in extrem wundervollen und genauso extrem kotzigen „Personal Development-Prozessen“, die dich rund um die Uhr gefangen nehmen.

Plötzlich beginnen Begriffe wie „Raum halten“ eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Wenn du gut bist, verstehst du, dass dein Kunde seins hat. Und du hast deins. Und deins hat in der Arbeit mit deinen Leuten nix verloren. Wenn du es nicht besser weißt, verstehst du nur eins: Coaching-Gespräche können ganz schön haarig sein. Und ob du gerade wirklich, wirklich helfen konntest, ist dir manchmal leider schleierhaft. Aber du hoffst.

Und das Ding ist: In sehr vielen Coaching-Ausbildungen wird das nicht gelehrt. Es ist einfach nicht bewusst. BE-WUSST. Es geht um Methoden und Tralala und wenn man das ordentlich macht, dann macht man es ordentlich.

Nur …

… wenn du selbst auch nur etwas sensibel bist, dann SPÜRST DU es. Auch wenn du es nicht greifen kannst. Aber es ist da. Ehrlich.

Und das ist vielleicht der geheime Grund dahinter, warum so viele Menschen sich als Coach bezeichnen, aber keiner sind. Sie „coachen“ dich bei was auch immer. Aber die tiefen inneren Themen? Zu heikel … Denn dort läufst du ja dauerhaft Gefahr, jemand anderem deine eigenen Themen aufzudrücken und ihn in etwas rein- oder in etwas runter- oder von etwas weg-zu-coachen, was deinem eigenen Weltbild nicht passt oder passt – je nachdem.

Tricky.

Der einfache Weg?

Du nennst dich einfach Mentor. Ok, Spaß. ;-)

Oder du lässt dein Faible für persönliches Wachstum nicht zu viel Raum einnehmen und konzentrierst dich auf ein Fach- aka (bei vielen, aber nicht bei allen) Vernunftsbusiness. Oder du bleibst einfach an der Oberfläche. Redest über Mindset-Blub Blub und willst glauben, dass das reicht.

Nur leider reicht das eben oft nicht.

Denn der innere Ruf ist stärker.

Wir WOLLEN uns ja erinnern.

Wir WOLLEN ja wirklich frei sein.

Wir WOLLEN ja unsere Bestimmung leben.

Also weiter geht’s. Aus voller Überzeugung. In dem schönsten und zugleich auch schwierigsten, weil intensivsten und herausfordernsten und überhaupt Beruf der Welt: Coach im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Insbesondere dann, wenn du weißt, dass Weiterentwicklung nicht bei Mindset & Co. endet. Sondern es im Kern um noch viel mehr bzw. um ganz was anders geht.

Und dennoch: Wenn du deine Bestimmung lebst, darf und wird es auch einfach sein. Auch wenn dein Erinnerungsprozess mal intensiv ist. I feel you. Von Herzen.

Wenn du dir dabei Unterstützung wünscht, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Darius Bashar)

Ich bin endlich selbständig!!! Mit diesem Gedanken fing mein Jahr 2018 an. Endlich hatte ich mir selbst die Erlaubnis gegeben, mich auf das zu fokussieren, was mir wirklich am Herzen liegt: Frei, unabhängig und mit ganz viel Liebe Menschen dabei zu begleiten, in ihre Kraft zu kommen und mit dem sichtbar zu sein, was sie im Kern auszeichnet.

So richtig klappte das aber anfangs noch nicht. Und das lag vor allem daran, dass ich mir einen Sicherheitsanker gewähren wollte: Die Arbeitsagentur (oder wie die Dinger gerade heißen). Statt mich darauf zu konzentrieren, mein Business auf- und umzubauen, trug ich noch ganz viel Sorge mit mir herum.

Klappt das alles, was ich mir vorstelle?

Reicht das Geld?

Bekomme ich Unterstützung vom Amt?

Und so weiter.

Bereits Anfang März 2018 „teilte“ mir das Universum mit, dass es dieses Zweigleisige nicht länger unterstützen würde. Die Arbeitsagentur stellte mich vor die Wahl: Krank oder raus aus der Unterstützung. Wofür ich mich entschieden habe? RAUS!!! Aus vollem Herzen. Denn Existenzangst hin oder her. Auf keinen Fall würde ich meinen Traum noch länger aufschieben. Und was mir damit auch klar wurde: Jegliche Behörde engt mich so stark in meinen Wirken und Tun ein, dass ich es nicht ertragen kann. Das hält mich klein, nimmt mir die Luft zum Atmen. Typisch Hochsensible halt.

Ich „musste“ also raus.

Und habe es keine Minute bereut. Denn im April 2018 startete ich so richtig durch. Gründete meine wunderbare Facebook-Community Erfolgreich selbständig mit dem, was du liebst. Führte meine erste Challenge durch. Launchte im Anschluss die erste Runde meines Gruppenprogramms Inner Balance Business Foundation: In 8 Wochen von der Lebensaufgabe zum erfolgreichen Business-Fundament.

Und kam an.

In mir.

In meiner Aufgabe.

In meinem Sein.

Privat zog mich mein Herz wieder zurück in meine Herzensheimat Hannover. Den Umzug schob ich im August 2018 „dazwischen“. So richtig Pause gab es nicht. Denn ich war plötzlich ausgebucht!! Knapp 4 Monate nachdem ich im Frühjahr „all in“ gegangen war. Mein Vertrauen in mich und in die Wirkung des Universums hatte sich ausgezahlt.

Ich bin unendlich dankbar dafür.

Die letzten Monate des Jahres war ich dann – neben meinen wundervollen Kundinnen – damit beschäftigt, Prozesse & Systeme in meinem Business zu integrieren, die mir das Leben erleichtern. Es mussten Tools ausgewählt und eingeführt werden, Abläufe definiert und Dokumentationen geschrieben werden. Ohne mein großartiges Team wäre ich abgesoffen.

Seit wenigen Wochen sind wir nun im Fluss. Alles hat seine Ordnung, und ich kann mich zu einem großen Anteil auf mein Kerngeschäft fokussieren, weil mein Team hinter mir aufräumt. Unendlich befreiend. Und fantastisch, wie sich Gestaltungsspielraum als Einzelunternehmerin anfühlt, wenn man ihn wirklich lebt.

Meine Business-Learnings 2018

0) Das eigene Business ist der Turbo in der persönlichen Entwicklung

Nie hätte ich gedacht, dass ich mich in 12 Monaten so verändern könnte. Der Weg, der 2017 kurz vor meiner Brustkrebs-Erkrankung begann, hat sich fortgesetzt – und zwar um ein Vielfaches schneller und intensiver. Ich war mein Leben lang eine Suchende. Aber die Beschäftigung mit Dingen, die größer sind als ich selbst – zum Beispiel die Aufgabe, die ich in mir spüre – hat mir eine neue Richtung aufgezeigt.

Und die Richtung ist, meine Seele als aktiven Part in mein Business zu integrieren. Mein Business aus der Liebe heraus zu führen. Fülle, Herz und Mitgefühl in die Welt zu bringen. Anderen Menschen die Augen zu öffnen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Für mich ist das gelebte Spiritualität, die nichts mit Räucherstäbchen und Karten legen zu tun haben braucht (wobei ich gegen beides nichts habe). Mein Business (und natürlich mein ganzes Leben) entspricht mehr und mehr dieser Grundhaltung, und es ist unglaublich, wie viel einfacher alles mit diesem neuen inneren Wissen ist. Deswegen ist das Punkt 0.

1) Höre IMMER auf dein Herz & auf deine Intuition

Gerade im Business-Kontext wird viel von Strategien gesprochen. Was die meisten aber unterschätzen ist, dass eine Strategie nur dann erfolgreich greifen kann, wenn du sie in deinem Inneren „mit entwickelt“ hast. Dein Inneres ist sogar der Initiator jeder Strategie.

Deswegen halte ich nichts von 08/15-Wegen, sein Business auf- oder auszubauen. Es mag Menschen geben, die sich einfach so den Strategien des Beraters hingeben. Scanner-Persönlichkeiten und/oder Hochsensible (der Großteil meiner Kunden bzw. Follower) gehören nicht dazu.

Menschen wollen da überzeugt werden, wo sie berührt werden. Und das ist ihr Herz.

2) Triff eindeutige und klare Entscheidungen

Ich bin davon überzeugt, dass ich heute nicht da wäre, wo ich bin, wenn ich nicht gelernt hätte, zu entscheiden. Von Herzen. Klar. Konsequent. Und schnell. Als Unternehmer*in stehen wir jeden Tag vor einem Berg vor Entscheidungen.

Aufschieben bringt nichts. Niemand wird uns das abnehmen. Es ist unser Baby. Also, Augen zu und durch.

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3) Du kannst schneller wachsen als du jetzt glaubst

Wenn ich meinen Kundinnen sage, dass sie schneller als sie denken können, keine Kapazitäten mehr haben werden, dann sind sie meistens ungläubig.

Aber genauso ist es. Mit der richtigen Begleitung, einer von innen nach außen entwickelten Strategie und Mindset Shifts. Letzteres macht übrigens den Großteil aus?

4) Baue dir von Anfang an Strukturen auf und hole Dir Unterstützung für Aufgaben, die du nicht kannst/magst

Nicht nur, weil es eine Herausforderung ist, im laufenden Geschäftsbetrieb noch mal komplett die Strukturen zu drehen. Sondern vor allem auch deswegen, weil du dich auf dein Kerngeschäft fokussieren darfst.

Als Coach, Mentor, Trainer bzw. Experte jeglicher Art ist dein Kerngeschäft NICHT Website bauen (außer du bist Webdesigner*in), Steuererklärung machen (außer du bist Steuerberater*in) oder Grafiken entwickeln (außer du bist Grafiker*in).

Dein Kerngeschäft ist a) Menschen zu dienen und b) dein Geschäft zu führen. Schau also genau hin, was du alles den lieben langen Tag tust, was eigentlich nicht „deins“ ist.

5) Du musst machen, Baby

Es gibt Menschen, die setzen alles um, was sie von ihrem Coach hören. Und übertreffen sich sogar. Diese kommen voran und schaffen es, ihren Traum vom erfüllenden und erfolgreichen Business zu verwirklichen. Und es gibt Menschen, die haben Ausreden parat – Partner, Kollege oder Kind krank, Aufgabe nicht verstanden, fällt so schwer etc.

Ich verstehe das. Ehrlich.

Das Ding ist nur: Es hilft nichts. Am Ende musst du machen. In der Umsetzung liegt die entscheidende Kraft, ob du es in deinem Business schaffst oder nicht.

6) Ohne Coach kommst du langsamer/schwieriger/gar nicht an’s Ziel

Ganz am Anfang meiner nebenberuflichen Selbständigkeit (Mai 2016) dachte ich auch noch, dass ich es alleine schaffen würde. Denn immerhin bin ich Betriebswirtin, habe 16 Jahre Berufserfahrung in Vertrieb & Marketing und beschäftige mich seit 2009 mit Online-Marketing und digitalen Geschäftsprozessen. Ich hatte also beste Voraussetzungen.

Aber auch hier gilt: Es hilft nichts … ok … wenig ;-)

Businessaufbau lernt man nicht in der Schule und ein Geschäft zu führen ist was anderes als einfach nur selbständig zu sein. Wenn du aus dem Hamsterrad aussteigen und (auch finanzielle) Erfolge haben willst, lernst du am besten von den Menschen, die den Weg schon gegangen sind.

Deswegen sind im letzten Jahr insgesamt 7 Coaches für mich tätig gewesen. Nicht alle für Business-Themen und auch nicht alle für längere Zeit. Aber sei ehrlich, das spürst du doch auch: Jedes private, ungelöste Thema kann auch deinen Business-Erfolg behindern. Denn alles ist eins.

Und für 2019 habe ich mich jetzt sogar für eine komplette Jahresbegleitung entschieden. Das lässt mich sehr ruhig schlafen, denn ich weiß, ich habe in stürmischen Zeiten immer einen kompetenten, mich motivierenden Coach an meiner Seite.

Und was du übrigens auch nicht vergessen darf: Wenn du selbst nicht in dich investiert (und zwar nicht nur 69 EUR für einen Online-Kurs), wie willst du es dann von deinen potenziellen Kunden erwarten?

Der Jahreswechsel 2018/2019 steht kurz bevor

Sandra Business Coach

Und ich bin immer noch da. Mir geht es gesundheitlich und persönlich sehr gut. Es war ein wunderbares und intensives Jahr 2018 mit seinen Höhen und Tiefen.

Ich fühle mich:

  • Angekommen.
  • Ausgeruht.
  • Voller Tatendrang.
  • Spirituell angebunden.
  • Und die meiste Zeit zufrieden und glücklich.

Mein Business ist nicht nur ein Business. Es ist die Manifestation meiner Lebensaufgabe. Einzelne Details und Ausprägungen mögen sich verschieben. Denn ich wachse jeden Tag ein Stückchen mehr hinein. Aber es gibt für mich keine Alternative. Ich liebe das, was ich tue.

Für das Business-Jahr 2019 wünsche ich mir

1) Dass die Welt durch uns Herzensunternehmer zu einem besseren Ort wird

Und dass immer mehr Menschen dem Ruf ihrer Seele folgen, sich von inneren und äußeren Zwängen entledigen und ihr Ding auf die Straße bringen.

2) Dass es so bleibt wie es ist bzw. noch tiefer geht

Ein Sandra-Business. Intuitiv. Visionär. Authentisch. Echt. Mitreißend. Sensibel. Klar. Spirituell. Mit Herz.

3) Eine weiterhin so herzliche und liebevolle Verbindung zu den Menschen

Mit denen ich auf allen Ebenen zusammenarbeiten darf, sowie so wunderbare Ergebnisse. Ich liebe euch alle <3

4) Mehr Sichtbarkeit in meinem Tun

Über Gastartikel, Interviews & Presse. (Falls du Bock auf mich hast, melde dich bei mir)?

5) Endlich das Buch zu veröffentlichen, was in mir arbeitet

… und was schon 2018 auf der Liste stand. (Das einzige Ziel, was ich nicht erreicht habe, weil ich dieses Thema bewusst zurückgestellt hatte.) Mittlerweile sind es deshalb sogar schon zwei Buch-Ideen :-D

6) Und mal wieder eine Fernreise ;-)

Denn in 2018 war durch den Vollzeit-Start, viel Ausprobieren und dem Umzug nur wenig Raum dafür.

Ein tiefes Danke geht an …

All meine wundervollen Kundinnen, die viel mehr sind als das: Jede Einzelne inspiriert und beflügelt mich. Ich danke dir von Herzen für dein Vertrauen.

Und an …

Reihenfolge ohne Aussage. Sollte ich jemanden vergessen haben, seht es mir bitte nach …

Fazit

Ich freue mich mega auf 2019. Und bin auf jeden Fall weiterhin an Bord. Wenn Du also Unterstützung von einem Business Coach brauchst, der*die Höhen und Tiefen ebenso kennt wie Du und einen erfüllenden Weg gefunden hat, dann bin ich Dir gerne behilflich. That’s it.

Und was mich echt interessiert: Wie war Dein Jahr 2018? Erzähle doch mal in den Kommentaren davon. Ich bin gespannt :-)

(Photo by Samuel-Elias)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Wenn ich eines im Moment nur schwer schaffe, dann das: Ruhe und Momente für mich finden. Wieso? Weil. Ich. Es. Nicht. Will. Glaubst du nicht? Stimmt aber leider.

Denn der alles entscheidende Punkt, ob es mit der Zeit für dich klappt, ist nicht …

  • wie gut du Entspannungsmethoden beherrscht.
  • wie viel Zeit du dafür hast.
  • ob du ein Einzelbüro bzw. Freiraum für dich hast.
  • wie viele Leute ständig was von dir wollen oder nicht.
  • oder ob du Überstunden machen musst.

Solange du glaubst, dass es daran liegt, wird es nicht funktionieren. Denn du bist dann viel mehr damit beschäftigt, dich um diese äußeren Faktoren zu kümmern. Dich hinter ihnen zu verstecken. Sie als Grund zu nehmen, dass du leider, leider nichts für dich tun kannst. Und dich weiterhin nach der Ruhe sehnen, die du so dringend brauchst.

Tue. Das. Nicht. Verstehe bitte eines:

Der Schlüsselfaktor, um Ruhe zu finden, ist dein eigenes Commitment.

Welche 2 Dinge brauchst du, um Ruhe zu finden?

  1. Dein Commitment:
    • Du entscheidest dich dafür, dass du selbst der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.
    • Du willst Zeit für dich, denn du hast verstanden, dass dir das auf Dauer viel Ärger (Krankheiten, Stress, Unzufriedenheit) erspart.
    • Du gibst dir selbst die Erlaubnis, JEDEN TAG Ruhe zu finden.
    • Du siehst Zeit für dich als deine Basis-Aufgabe an (und nicht als Luxus, den man streichen kann, wenn man einen vollen Terminkalender hat).
  2. Das Einplanen von kleinen Zeitfenstern:
    • Jeden Tag.
    • 3 x 1 – 5 Minuten.
    • Vielleicht auch mal länger.
    • Fester Zeitpunkt, z. B. nach der Mittagspause.

Welche Routinen eignen sich zum Ruhe finden?

Ich bin ein großer Fan der Morgenroutine. Wenn du morgens direkt etwas für dich tust, dann kann dir das über den Tag keiner mehr nehmen. Du startest gleich gelassener und lässt dich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, wenn etwas Unvorhergesehenes (oder einfach der normale Alltagswahnsinn) passiert. Zudem gewöhnt sich dein Körper daran, dass du ihm morgens gleich positive Aufmerksamkeit schenkst. Dadurch verankerst du in deinem Körper, wie schön sich Ruhe und Achtsamkeit anfühlt. Hier findest du Tipps & Tricks, wenn du dir auch eine Morgenroutine einrichten möchtest.

Körperliche Bewegung, auch wenn sie mini ist, ist ideal. Yoga, Gymnastik, ganz einfache Dinge. Perfekt. Denn wer viel am Schreibtisch sitzt, verkrampft meist in den Schultern bzw. im Oberkörper. Da hilft schon regelmäßiges Schulterkreisen oder kleine Yoga-Übungen.

Atmen. Unterschätzt, aber so wichtig. Am besten vor dem offenen Fenster.

Hier habe ich dir zusammengestellt, wie du in 1, 10 oder 60 Minuten sofort mehr Energie in dein Leben holst.

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Was ist noch wichtig?

Sei kreativ und höre gut auf dich. Andere können dich anregen, bestimmte Dinge auszuprobieren. Vielleicht magst du einen oder mehrere meiner Tipps. Und wenn nicht? Ist das auch nicht wild. Denn für jeden Menschen funktionieren andere Dinge. Gehe spielerisch an, teste aus, was dir wann gefällt.

Sei nicht verkrampft, baue keinen Druck auf. Es klappt mal nicht, so wie bei mir gerade? So what … Ich finde das nicht schlimm, denn ich weiß, dass ich jederzeit wieder einsteigen kann. Wenn. Ich. Es. Will. Es hat wirklich nur etwas mit deiner eigenen Priorität dir selbst gegenüber zu tun. Klar gibt es immer Tage, wo alles über einem zusammenbricht. Aber dann ist morgen ein neuer Tag und du kannst wieder loslegen, weitermachen als sei nichts gewesen. Bewahre dir also unbedingt eine gute Stimmung. Dann klappt es auch mit dem Ruhe finden in deinem Leben.

Was ist dein bester Tipp, um etwas Zeit für dich in deinen vollen Tag einzubauen? Ich freue mich auf deine Rückmeldung in den Kommentaren.

(Photo by MontyLov)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Neulich hat sich meine Facebook-Community gewünscht, dass ich etwas zum Thema „Mehr Fokus, weniger Ablenkung“ sage. In der Vorbereitung tat ich mich etwas schwer. Erst dachte ich, dass es daran liegt, dass mir der Background hinter dieser Bitte fehlte. Immerhin hatte ich nur diesen Kurz-Titel bekommen. Ich wusste weder wer sich das Thema gewünscht hatte, noch welches Ziel damit verbunden war. Der Wunsch traf aber offensichtlich einen Nerv in der Gruppe. Denn von allen Themen bekam dieser Vorschlag am meisten Stimmen in der monatlichen Abstimmung.

Als ich mich näher damit beschäftigte, stellte ich aber fest, dass etwas ganz anderes Grund für meine Irritation war: Meine Meinung zum Thema „Ablenkung“ ist nämlich keine schlechte. Im Gegenteil, Ablenkung kann sehr, sehr hilfreich sein, wenn man sie zu nutzen weiß.

Da ich sehr für Klarheit bin, stellte ich also im Video-Training sofort fest, wie ich darüber denke.

Meine These: Die Ablenkung ist dein Freund!

Warum ist das so?

Wir Menschen neigen dazu, mit uns selbst zu hart ins Gericht zu gehen. Wir fordern von uns oft mehr, als wir von anderen fordern würden. Unsere Erwartungen sind hoch. Zu hoch. Ähnlich ist es bei dem Thema Ablenkung. Wir halten Ablenkung per se als etwas Schlechtes, was es zu vermeiden gilt.

Was passiert also dann, wenn du abgelenkt bist?

Du ärgerst dich über dich selbst.

Wie konnte das nur passieren, dass du dich so einfach ablenken lässt?

Wo hast du eigentlich deine Aufmerksamkeit?

Wenn du so weitermachst, dann wird das nie was mit … der Präsentation für den Chef. Dem neuen Kundenangebot. Und so weiter.

Merkst du was? Diese Art von Selbstgesprächen ist nicht förderlich. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und wenn wir innerlich mit uns schimpfen, dann richten wir unsere Aufmerksamkeit noch mehr darauf, dass wir gerade abgelenkt sind. Und damit sind wir eines ganz sicher: Richtig abgelenkt.

Stattdessen brauchst du einen liebevollen Umgang mit dir selbst. Gerade dann, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir eigentlich erwünscht hast. Wenn du lernst, dass du dich selbst so annimmst, wie du gerade bist – mit allen vermeintlichen Fehlern und Schwächen – dann kommst du automatisch zu dem, was du willst: Mehr Fokus.

Selbstannahme statt Selbstgeißelung sollte also das Wichtigste sein. Nimm die Ablenkung lieber als Hinweis darauf, dass etwas in deinem Leben neu betrachtet werden darf. Und schaue dir an, für was genau die Ablenkung gerade steht.

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Was zeigt dir die Ablenkung?

Der ständige Griff zum Smartphone, das ewige Checken am PC, ob Mails eingegangen sind oder die Suche nach etwas Essbarem, auch wenn du nicht hungrig bist. Wenn du dich schnell ablenken lässt, dann sagt dir das immer etwas über dich.

Beispiele sind:

  • Ich bin müde und ausgelaugt.
  • Ich bin unruhig und nicht bei der Sache.
  • Ich möchte lieber etwas anderes machen.
  • Ich möchte lieber woanders sein.
  • Mein Körper/meine Seele braucht etwas anderes.

Spürst du das? Wenn du deiner Ablenkung die Hand reichst, und sie fragst, was sie dir sagen will, dann kommen ganz neue Erkenntnisse dabei raus.

Vielleicht ist es total normal, dass du müde bist, denn du warst wieder mal zu spät im Bett.

Vielleicht ist es total normal, dass du unruhig bist, denn du sitzt schon viel zu lange am Schreibtisch.

Vielleicht ist es total normal, dass du etwas anderes machen willst, denn dieser Job ernährt dich zwar, aber berührt nicht dein Herz.

Vielleicht ist es total normal, dass du lieber woanders sein möchtest, denn dieser Ort ist nach rationalen Gesichtspunkten ausgesucht worden, und kommt nicht aus deinem Herzen.

Vielleicht ist es total normal, dass dein Körper, deine Seele und auch dein Geist etwas anderes brauchst als das, zu dem du dich gerade zwingen willst.

Ich zum Beispiel habe, während ich diesen Text schreibe, schon mehrfach zum Handy gegriffen, war auf Toilette und habe ziellos nach rechts und links geschaut. Warum? Weil ich platt bin. Dies ist der dritte Text, den ich heute schreibe. Und ich möchte ihn gerne noch fertig bekommen. Aber ich weiß, dass ich direkt nach Veröffentlichung den Rechner ausmache und mir eine Runde Sofa gönne. Alleine diese Selbsterkenntnis hilft mir jetzt, den Artikel schnell fertig zu bekommen. Weil ich weiß, dass ich abgelenkt sein darf und dass es natürlich ist, wenn mein Körper sich nach einer Pause sehnt. Und weil ich weiß, dass ich ihm diese in wenigen Minuten geben werde :-)

Fokus halten ist ganz einfach

Wir sind natürlicherweise in der Lage, den Fokus auf eine Sache zu halten, wenn die Rahmenbedingungen dafür erfüllt sind.

Dazu gehören:

  • Eine gute Energie: Wenn du traurig bist, unausgeschlafen oder sonst wie nicht gut drauf, dann wird es schwieriger. Hier helfen dir stärkende Routinen, wie z. B. Yoga, Bewegung, Meditation, Spaziergänge in der Natur, um in einer guten Energie zu sein.
  • Klarheit über dein Ziel: Du solltest wissen, was du wirklich willst. Das kann etwas anderes sein, als das, was du gerade machen willst/sollst/musst. Es kann dir schon helfen zu erkennen, dass du mit dieser Aufgabe fremden Zielen folgst und du dich deswegen ablenken lässt. Alleine die Einsicht wird dir zu mehr Fokussierung verhelfen.
  • Die eigenen Werte: Wenn du gegen deine Lebensmotive lebst, dann bist du nicht im Einklang. Das kann sich auf eine erhöhte Tendenz zur Ablenkung niederschlagen.
  • Die eigene Persönlichkeit: Wenn du gegen deine Persönlichkeit agierst, dann wirst du dich höchstwahrscheinlich schneller ablenken lassen, da du nicht im Flow bist.
  • Guter Selbstwert: Dein Selbstwert ist die Basis für mehr Fokus. Denn wenn du dich selbst als wichtig schätzt, dann nimmst du auch an, was dir gerade passiert.

Was hilft bei Ablenkung?

Diese 6 Tipps helfen dir, nachhaltig etwas gegen Ablenkung und für Fokus zu tun.

  1. Wenn du dich hast ablenken lassen, dann mache dir zuerst bewusst, wieso diese Ablenkung eingetreten ist. Was ist die eigentliche Ursache hinter der Ablenkung?
  2. Nimm die Ablenkung liebevoll an. Schimpfe nicht mit dir. Du bist nicht ohne Grund abgelenkt.
  3. Identifiziere deine persönlichen Stellschrauben. Woran liegt es, dass du z.B. bei einer bestimmten Tätigkeit immer wieder abgelenkt bist? Entspricht diese Tätigkeit überhaupt deiner Persönlichkeit? Wenn du dich bei deiner Buchhaltung gerne ablenken lässt, weil du sie im Grunde ätzend findest, dann ist das normal. Überlege dir, ob du diese Tätigkeit abgeben kannst. Arbeitest du jeden Tag zu lange und bist deswegen in den Abendstunden nicht mehr im Fokus? Normal! Versuche deine Arbeitszeiten zu reduzieren bzw. mache mehr Pausen, die dich regenerieren.
  4. Passe deine Stellschrauben so an, dass sie dir dienen. Wenn du dich wirklich leicht und regelmäßig ablenken lässt, dann läuft irgendetwas schief in deinem Leben. Sei ehrlich zu dir, übernimm dafür die Verantwortung und ändere sie.
  5. Finde den Flow. Wann fällt es dir leicht, den Fokus zu halten? Finde diese Momente, mache sie dir bewusst und genieße sie. Hole dir mehr solcher Momente in dein Leben.
  6. Vergib dir selbst. Erwarte nichts Übermenschliches von dir. Verzeih dir, wenn es dir im Moment nicht so gut gelingt, den Fokus zu halten. Sei milde und nachsichtig. Das ist die beste Stimmung, um schnell wieder fokussiert zu sein.

Fazit

Die Ablenkung ist weniger schlecht als ihr Ruf. Tatsächlich lädt sie dich ein, mal genauer hinzuschauen, was die Hintergründe sind. Nur wenn du weißt, wann du dich besonders gerne ablenken lässt, kannst du auch etwas tun. Mehr Fokus entsteht dann, wenn du weißt, was du willst, und wie die Strategie ist. Dabei ist es wichtig, dass du jeden Tag auf deinen Energiehaushalt achtgibst. Sorge immer dafür, dass es dir und deinem Körper gut geht.

Wann lässt du dich besonders gerne ablenken? Was ist deine Theorie, warum das so ist? Ich freue mich auf deine Geschichte in den Kommentaren

(Photo by Daria Nepriakhina)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und du richtig durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Es wird ja immer gerne eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Was vor ein paar Jahren die Berufung war, ist jetzt die Bestimmung. Oder andersrum? :-) Obwohl ich von solchen Mode-Begriffen wenig halte, so bin ich doch im Ansatz absolut dafür.

Ja, du darfst mehr vom Leben wollen.

Ja, du darfst deine innere Stimme ernst nehmen.

Ja, du bist ein individueller Mensch.

Ja, du hast einen Auftrag in diesem Leben.

Wenn du danach suchst, darfst du das nennen wie du willst. Traumjob. Wunsch-Business. Einfach glücklich sein. Neuer Job. Berufung. Natürliche Gaben. Bestimmung finden. Whatever. Es darf zu dir passen. Ich selbst mag am liebsten den Begriff „Bestimmung“.

Was ist deine Bestimmung?

Bestimmung heißt,

  • dass es etwas gibt, wofür du (und nur du) gemacht bist.
  • dass es etwas gibt, was dein Schicksal ist.
  • dass dir eine bestimmte Zukunft vorausgesagt ist.
  • dass du deiner inneren Stimme (die steckt nämlich in dem Wort drin) folgst.

Diesen Ansatz finde ich persönlich sehr schön, weil für mich eine Sache dadurch sehr deutlich wird: Du kannst deiner Bestimmung nicht entgehen (außer du bist wirklich konsequent im Vogel-Straus-Modus). Anders gesagt bedeutet es, dass es einen für dich stimmigen Lebensweg gibt, den du unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen gehen darfst. Und dass dein Inneres diesen Weg auch kennt und gehen will. Bestimmung ist nach meiner Auffassung auch mehr als eine Berufung. Denn deine Bestimmung kann auch sein, dass du nicht dem klassischen Beruf nachgehst (der ja in dem Wort Berufung steckt).

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5 Störungen auf dem Weg zur Bestimmung

Wenn du dich auf die Suche gemacht hast, um das zu finden, was wirklich „deins“ ist, wirst du eine Sache sehr schnell feststellen: Das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viel Ablenkung auf dem Weg zur Klarheit.

Durch folgende Verhaltensweisen stören wir uns immer wieder:

  1. Wir lassen zu viele Dinge in unseren Kopf und verzetteln uns dann.
  2. Wir denken, dass wir nicht wissen, was wir können.
  3. Wir sind zu sehr im Kopf (und zu wenig im Herzen).
  4. Wir machen uns zu schnell Gedanken über die Realisierbarkeit.
  5. Wir überhöhen das Thema (Oho, DIE Bestimmung!!).

Der wahre Grund hinter all diesen Störungen ist unsere Angst. Unsere Angst, die auf dem Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit beruht. Wenn du dir bewusst machst, dass es ganz normal ist, Angst zu haben, kommst du auch weiter auf deinem Weg. Nimm die Angst also wahr, aber lass dich nicht von ihr behindern.

4 Wege, um die Lösung frei zu legen

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du deine Bestimmung finden kannst. Generell gilt, dass es nicht DEN EINEN Weg gibt. Für jeden Menschen funktionieren andere Dinge. Und häufig sind es auch mehrere Schritte, die gegangen werden. Diese sind dann in genau dieser Kombination richtig gewesen.

Folgende Wege funktionieren:

  1. Deine Kindheit an. Was hast du schon immer gerne gemacht? Was waren deine Hobbies? Bei welcher Tätigkeit hast du die Zeit vergessen?
  2. Klarheit über Stärken & Lebensmotive. Beschäftige dich mit deinen Stärken. Mit deiner Persönlichkeit. Mit deinen Werten im Leben. Einfach mit dir.
  3. Hab Vertrauen. Erst träumen, dann planen, dann umsetzen. Hab Vertrauen in diesen Prozess. Hab Vertrauen in das Leben. Hab Vertrauen in dich.
  4. Das Leben ist nicht 100 % planbar. Deine Lebensaufgabe ist das persönliche Wachstum. Mach dir bewusst, dass du nicht alles absichern und kontrollieren kannst.

Was generell immer hilft

  • Folge der Freude: Das, wo du aufblühst, wo die Zeit von alleine vergeht, ist das Richtige.
  • Schrittweises Vorgehen: Jeden Tag Mäuse-Schritte machen. Das reicht.
  • Unterbewusstsein befragen: In dir sind alle Antworten enthalten. Manchmal sind sie nur versteckt.
  • Anfangen, anpassen, weitermachen: Nicht ewig perfektionieren wollen, sondern mal anfangen.
  • Begleitung suchen: Suche dir jemanden, der seine Bestimmung schon gefunden hat, und lass dir helfen.

Im Video gebe ich dir in 30 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

Wie Du Deine natürliche Gabe und Bestimmung findest I FB Live vom 24.01.2018

Hast du Lust auf die Suche nach deiner Bestimmung?

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

(Photo by Andreas Selter )

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Vielleicht liegt es am neuen Jahr. Oder am allgemeinen Zeitgeist. Vielleicht liegt es auch an der Blase, in der ich mich momentan befinde. Was auch immer der Hintergrund ist – im Moment nehme ich auf jeden Fall sehr stark wahr, dass sich die Menschen in meinem Umfeld wirklich verändern wollen. Sie wollen ein Leben führen, was ihnen entspricht. Sie wollen herausfinden, was sie der Welt zu geben haben. Sie wollen zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Sie sind auf der Suche nach Klarheit in entscheidenden Dingen in ihrem Leben. Geht dir das auch so?

Was passiert, wenn du dich auf die Suche nach Klarheit machst?

In dem Moment, wo du dich entscheidest, auf die Suche zu gehen, ändert sich etwas in deinem Denken. Du wirst aufmerksamer für neue Ideen, Impulse und Anregungen. Aber auch für Hindernisse, Widersprüche und mögliche Probleme. Die Welt erscheint dir riesengroß. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Wie sollst du dich da nur festlegen?

Aus dieser Stimmungslage heraus ist es wahrscheinlich, dass du irgendwann diese 3 Fehler machst:

  1. Du konsumierst zu viel: Blogs, Bücher, kostenfreie Webinare, eBooks & Co. – es wird immer mehr in deinem Kopf.
  2. Du redest zu viel darüber: Mit Menschen, die kein Stück weiter sind in ihrer Entwicklung als du selbst.
  3. Du setzt dich unter Druck: Du weißt immer noch nicht, was du willst – Du scheinst ein hoffnungsloser Fall zu sein.

Kommt dir das bekannt vor? Bevor du jetzt entrüstet diesen Artikel wegklickst, möchte ich dir eine Sache sagen. Ich habe diese Fehler auch gemacht. JEDEN. EINZELNEN. FEHLER. MEHRFACH. IMMER WIEDER. Also, mach dir bitte keine Stress. So ticken wir Menschen eben. Entscheidend ist, dass du diesen Mechanismus bewusst wahrnimmst. Damit du ihn dann durchbrechen und für dich nutzen kannst.

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Was sind die Dinge, die du suchst?

Die meisten Menschen sind auf der Suche nach sich selbst. Nur erkennen sie das nicht.

Sie nennen ihre Suche nach Klarheit:

  • Traumjob
  • Bestimmung
  • neuer Wohnort
  • Auslandsaufenthalt
  • bessere Partnerschaft usw.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin sehr dafür, dass du dir dein Leben so gestaltet, dass du dich wohl fühlst. Wenn etwas nicht passt, dann ändere es. So, dass es zu dir passt. That’s it.

Aber verstehe auch eine Sache: Wenn du Antworten auf diese Fragen haben möchtest, darfst du nach innen schauen. Denn die Antworten sind alle schon in dir angelegt.

Wie kannst du deine Suche nach Klarheit unterstützen?

Diese Tipps helfen dir, wenn du vorankommen möchtest und dich nach Klarheit sehnst.

  1. Entspannung: Fahre deinen Geist runter. Meditiere. Einfach sitzen. Ohne Erwartung. Ohne Druck.
  2. Äußere Ordnung schaffen: Miste aus. Erschaffe dir eine minimalistische Grundhaltung. Viele Sachen zu besitzen lenkt dich nur ab. Schaffe dir eine Home Base, die dich wirklich zufrieden macht. Reduziere Bücher, Klamotten, Haushaltsgeräte.
  3. Schreiben: Fang an zu schreiben. Am besten täglich. Egal, in welcher Form. Egal, wie das aussieht. Nimm Kontakt zu deinem Inneren auf. Bewerte nicht, bleibe neutral. Lass es einfach aus dir raus. Und gib dir Zeit.

Im Video gebe ich dir in 10 Minuten einen kompletten Überblick über die 3 Fehler und erzähle dir, wie du mit Hilfe der Tipps deine Suche nach Klarheit unterstützen kannst. Und warum diese Tipps so gut helfen.

 

3 Fehler, die Dich in Deiner Suche blockieren - FB Live vom 29.01.2018

Ein Bonus-Tipp

Wir haben verlernt, auf uns selbst zu hören. Das zeigen die hohen Krankenstände sehr deutlich auf. Wenn du auf der Suche bist, kannst du also jemanden gebrauchen, der dich liebevoll an die Hand nimmt, und dich auf deinem Weg zu dir selbst unterstützt. Suche dir also jemanden, der schon dort angekommen ist, wo du sein willst. Natürlich kann das auch eine Person aus deinem Umfeld sein, z. B. eine ältere Verwandte. Zusätzlich empfehle ich dir, dass du dich von einem Coach unterstützen lässt.

Warum ist das hilfreich?

Ein Coach hat

  1. seine eigene Suche durchgeführt und reflektiert (= daraus gelernt)
  2. viel Erfahrungen damit, andere Menschen in ihrer Suche zu begleiten
  3. einen unbeteiligten Blick auf dich und den unbedingten Willen dich auf deinem Weg stärken

Damit hast du einen Gesprächspartner, der dich professionell auf dem Weg zu Klarheit begleitet, und sparst dir den einen oder anderen Umweg. Ganz ehrlich: Wenn ich früher die 3 Fehler gewusst hätte, hätte ich mir selbst so manchen Frust und Selbstzweifel ersparen können. Deshalb lerne du aus meinen Fehlern und melde dich jetzt bei mir.

(Photo by Jessica Ruscello)

 

 

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Einen Scheiß muss ich – So schaffe ich es, meine Bestimmung zu leben und trotzdem Marketing zu machen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Dieses kleine Wörtchen „muss“ macht uns so gerne das Leben schwer. Und selbst wenn wir auf unsere Wortwahl achten und den Begriff selten verwenden, so haben wir doch tief in uns abgespeichert, was wir alles „müssen“. 3x die Woche Sport machen, noch schnell eine Präsentation fertigstellen oder nach Essensplan einkaufen – all das und noch viel mehr macht ganz schönen Druck. In diesem Artikel gebe ich dir einen Einblick in die besten Werkzeuge, wie du dich aus der „ich muss“-Falle befreist und so zu mehr Gelassenheit findest. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Listen To Your Heart – Mein Jahresrückblick 2019“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Als Marit Alke zu ihrer jährlichen Blogparade „2017/2018: Was war – was bleibt – was kommt?“ aufrief, war mein erster Gedanke: Zu einem Business-Rückblick kann ich nichts beisteuern. Mit ihren Fragen „Wie lief mein Business-Jahr? Was plane ich fürs nächste Jahr?“ ging ich null in Resonanz.

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