Immer wieder sehe ich sie: Die Frauen, die den nächsten großen finanziellen Schritt im Business ansteuern.

Der erste 5-stellige Monatsumsatz.

Der große mehrfach 5-stellige Launch.

Endlich das „6-figure Business“.

Womöglich sind es auch schon die 7 oder gar 8 Stellen.

Und was ich auch sehe ist Druck. Stress. Anspannung. Frust. Tränen. Für den (finanziellen) Erfolg. Ich fühle den Rückenschmerz, die Migräne, den Schlafmangel. Ich sehe das „um sich schlagen“, das „sich abgrenzen“, das „noch höher hinaus wollen“, das „im Kopf mehr wollen“.

Und ich weiß, wie es sich anfühlt. Denn an diesem Punkt war ich auch mal. Und egal, ob in den Marketingmethoden oder in den Manifestationstechniken – dies ist nicht der richtige Weg für mehr Erfolg und Geld. In diesem Artikel teile ich mit dir, was nach meinen Erfahrungen dahinter steckt und wie du es anders angehen kannst.

Wir gehen zurück in mein 1. Business-Jahr

Es ist April 2018 und es ist der erste Monat, wo kein Geld mehr rein kommt. Das Ding mit dem großen roten A hatte mir die Unterstützung gestrichen. Ich wusste: Es muss jetzt klappen. Es MUSS. Und so ging ich raus und machte alles so „wie man es macht“. Ich überlegte mir eine 5-Tages-Challenge, schaltete Facebook Ads, gestaltete ein schickes Workbook und ging damit raus. Eine Woche lang hielt ich ein Training in einer geschlossenen Gruppe und verkaufte danach mein großes Gruppenprogramm. Und es klappte! Sechs Frauen entschieden sich in der ersten Runde, mit mir den Weg zu gehen. Damit generierte ich rund 15.000 Euro Umsatz und hatte meinen ersten 5-stelligen Launch in der Tasche. Und das feierte ich!

Und zwar ungefähr eine Stunde 🙄

Denn dann wurden mir direkt einige Punkte bewusst:

  • 15k sind zwar wundervoll, doch ewig würden die nicht reichen
  • Ich hatte ja auch einige Ausgaben (Ads, Virtuelle Assistenten etc.)Dieser Launch war ganz schön anstrengend
  • Ich bin im Arsch und muss jetzt noch mein Programm durchziehen (was mich dann glücklicherweise auch wieder auf die Beine brachte)
  • Nach dem Launch ist vor dem Launch – was kommt als nächstes?

Und es war klar: Es musste weitergehen. Sofort. Ich wollte wachsen. Es reichte noch nicht. Ich brauchte mehr.

Welcome to Ego-Druck

Was ich damals noch nicht sehen konnte, war der Druck, den ich damit erzeugte. Im zweiten Launch einige Monate später lief es dann auch nur noch halb so gut. Ich kreierte dann einfach direkt das nächste Produkt, schrieb einen mega-geilen Preis dran und sorgte so dafür, dass es weiterging.

Und natürlich merkte ich, dass irgendetwas „fehlte“. Und schnell war der Schuldige gefunden – die fehlende Positionierung. Hah, ich war einfach nicht klar genug in meiner Botschaft! Und das Marketing ging ja auch viel besser! Und überhaupt mein Team – war das normal, dass ich die ständig an die Hand nehmen muss? Mit genau diesem Wunsch buchte ich einen Coach (und dann noch einen und noch einen). Der Antritt war: Hilf mir (im Außen), diesen ganzen Druck aufzulösen.

Und ja, einiges an Druck löste sich, indem ich an den o. g. Dingen rumschraubte. Doch in mir blieb immer noch ein Gefühl von Leere, was ich permanent versuchte, mit Machen/Input von Außen/dem neuesten geilen Scheiß der Online-Marketing-Welt/noch einem Coaching auszugleichen.

Die Suche im Außen

Die Wahrheit ist: Ich war nicht richtig glücklich damals. Natürlich: Ich war glücklichER als in meiner Festanstellung. Ich war zufriedenER als in der Bank. Es war irgendwie alles bessER. Doch in mir war ein großes schwarzes Loch, was ich stopfen wollte.

Es war ein Loch der Anpassung und des Drucks.

In mir wütete permanent ein wildes Gewusel aus

  • Ich schaffe es nicht
  • Die anderen sind besser als ich
  • Ich bin die Einzige, die zu d** ist für xyz.
  • Ich muss noch mehr lernen.
  • Ich muss anders sein.
  • Ich muss mehr Stories machen.
  • Wenn ich xyz nicht tue, dann werde ich scheitern.

Blablabla.

Gleichzeitig entwickelte ich einen starken Drang den Missing Link zu suchen. Denn es MUSSTE ja einen geben. Die anderen waren ja alle erfolgreicher, glücklicher, schneller gewachsen, hatten mehr Team, schon Festangestellte, mehr Geld, mehr whatever.

Und ich suchte diesen Missing Link. Im AUSSEN. In Kursen. In Coachings. In Programmen. Ich suchte ihn überall. Nur nicht da, wo ich ihn finden würde. In MIR.

 

Sad Money – du kreierst, was du bist

Jeder einzige Euro, den ich in dieser Zeit kreierte, war Sad Money. Es war mir nicht bewusst. Ich feierte mich. Mein Ego war happy, dass ich „es endlich mal zu was gebracht hatte“ – wenn es nicht gerade die Schallplatte von „Du kriegst es nicht hin“ auflegte. Bis heute ist das meine Lieblingsplatte – deswegen liegt mir dieser Artikel auch so sehr am Herzen.

Sad Money ist das Geld, was zwar auf deinem Konto landet, was aber basierend auf Trennung, Mangel und Angst kreiert wurde.

Denn natürlich kann auch dein Ego Geld machen. Es gibt da draußen komplette Konzerne, die rein auf Ego-Gedankenstrukturen erbaut wurden. Es gibt da draußen auch jede Menge Angestellte, deren Gehalt aus Sad Money besteht – und sogar hochoffiziell so genannt wird („Schmerzensgeld“). Und es gibt da draußen eben auch eine riesige Maschinerie mit dem Namen „Online-Business“, die sich weitestgehend aus dem Ego speist. Woher ich das weiß? Ich war Teil des Ganzen – und begann nach meinem ersten Business-Jahr 2018 mit dem Ausstieg.

Sad Money ist genauso Geld und du kannst damit genauso deine Miete bezahlen, dir ne schicke Handtasche kaufen oder jemand anderem beibringen, wie du dieses Sad Money verdient hast. Nur nennen das diese Coaches natürlich nicht Sad Money in ihren Programmen 😅

Sad Money macht dich nur nicht in der Tiefe glücklich. Es nimmt ganz kurz den Druck von dir und gibt dir einen klitzekleinen Moment das Gefühl, dass du es „geschafft“ hast. Dass du es „wert“ bist. Dass du „angekommen“ bist. Dass du echt „erfolgreich“ bist. Und dann schlägt die Falle sofort wieder zu. Die Falle in dir. Und es steigen Gefühle auf, die schlimm sind. Manche erlauben sich, die Tränen zu weinen. Andere erlauben sich dies nicht. Und machen einfach weiter. Mit dem nächsten Launch. Mit dem nächsten Ziel. Mit der nächsten Planung für den xyz-stelligen Umsatz.

Sad Money wird nicht aus Liebe kreiert. Aus Liebe zu DIR. Aus Liebe zu deiner BOTSCHAFT. Aus Liebe zu den SEELEN, mit denen du in diesem Leben verabredet bist.

Und weißt du, was das „schlimmste“ Sad Money ist? Das Sad Money, was einen äußerlich fetten Anstrich von „Herzensmission“ oder „Meine große Vision, mit der ich jedes Jahr x Tausend Menschen erreichen will“ oder „Ich liebe sooooo sehr, was ich tue“ bekommen hat, aber doch im Kern auf Angst basiert. Und ja, manche Egos sind gerade in diesen Zeiten sehr talentiert darin, tricky aufzuspielen und Gemeinnützigkeit vorzuspielen, wo eigentlich eine tiefe Urangst von „nicht genügen“ behoben werden soll.

Das Problem ist nicht der Launch

Das Problem ist der Wunsch dahinter. Die Suche im Außen nach der inneren Erfüllung geht HUNDERTPROZENTIG schief. Du kannst mit keinem Ziel im Außen, keiner Zahl im Außen, keinem Geldeingang im Außen deinen inneren Hunger nach Liebe stillen. Und glaube mir: Die allermeisten Menschen da draußen wissen gar nicht, wie sehr man ihren Launch-Aktivitäten bzw. den Business-Wachstums-Aktivitäten ansieht, dass sie auf reinem Mangel basieren.

Und ja – ich erkenne es deswegen, weil es in mir selbst ein sehr starkes Thema war. Wir erkennen in anderen, was wir von uns selbst kennen. Und ja, ich arbeite auch noch an den letzten Aspekten, mich wirklich und wahrhaftig davon frei zu machen.

Die tiefe Urangst

Wir dürfen uns in der Zeit des Paradigmenwechsels unserer tiefsten Angst stellen. Die tiefste Angst vor dem Mangel an Liebe. Dem Mangel an Liebe, den du für dich selbst hast. Und die Angst vor dem Mangel an Liebe, den dein Partner/deine Familie/deine Kinder/deine Kunden und das Leben generell für dich haben KÖNNTEN.

Angst ist der Gegenspieler der Liebe. Liebe ist göttlich. Liebe ist immer da. Du brauchst nur zugreifen.

Liebe fehlt da, wo Angst vorherrscht. Denn wo die Angst sich breit macht – gerade da, wo sie versteckt wird hinter Aktionismus, Umsatzgetöse und großspurigen Visionen … oder eben auch in der Gegenversion wie  „Ich brauche kein Geld. Geld ist böse. Geld gibt es eh nicht mehr lange.“ … genau DA darf sich die Liebe wieder breitmachen.

Die Liebe „braucht“ nichts. Sie ist. Sie ist einfach da. In diesem Text. In jedem Wort. In dem Sitzen am Schreibtisch.

Die Liebe ist auch in jedem Angebot. Und ich schwöre dir: Wenn eines meiner Angebote mal nicht so läuft, dann darf ich sofort erkennen, wo auf höchstem Niveau sich noch ein Aspekt Angst versteckt hatte. Denn durch die sehr intensive Frequenzarbeit bei mir, wird wirklich alles freigelegt.

Die Wahrheit über den Missing Link

Keine Sache der Welt im Außen wird dir also innere Erfüllung und Frieden schenken. Nichts. Der Missing Link für das, was du suchst, liegt in dir. Und zwar ausschließlich dort.

In dir darf Folgendes ankommen:

Du bist wertvoll – auch wenn du nichts leistest.

Du bist ein Geschenk Gottes – auch wenn du kein Geld hast.

Du bist ein Wunder – auch wenn du vermeintlich versagst/pleite bist etc.

Was ist Geld in Wirklichkeit?

In Wahrheit wird Geld IN DIR und AUS DIR HERAUS in LIEBE kreiert. Die wahre Schöpfung basiert auf dem sehr reinen Verständnis der Verschmelzung der weiblichen und männlichen Energien, die sich in dir zusammen tun, um Neues zu erschaffen. Geld ist in Wirklichkeit ein energetischer Strom, der natürlicherweise hoch fließt, wenn du durch deine Ego-Eskapaden den Strom nicht unterbindest. Geld ist reine Energie. Je mehr du Liebe bist, desto mehr Geld fließt.

Im Business ist unsere Hürde (und diese kenne ich als studierte Betriebswirtin und ehemaliger Business Coach sehr gut), dass die gesamte Lehre von „Wie geht Business?“ und „Wie mache ich Geld?“ mangelbasiert entwickelt wurde. Sie beruht auf der Idee, der Enge des Verstandes, dass es „nicht genug“ von etwas gibt und dass wir deswegen dies und das tun müssten, um … . Das „um, zu“ ist mit das größte Problem, was ich in all den Jahren im Online-Business gesehen habe. Die Ansicht von „Wenn ich x tue, dann passiert y.“ Wenn ich also ein Produkt entwickele, einen Workshop gebe etc., dann mache ich Umsatz.

Geld manifestieren

Leider wird diese Idee auch von vielen Coaches für das Thema „Manifestieren“ missbraucht. Herkömmliche Manifestationstechniken und Visualisierungsmethoden leiden ebenfalls darunter, dass sie benutzt werden, UM xyz zu erreichen (und damit eben den inneren Mangel von in Wahrheit Liebe auszugleichen).

Dabei ist Manifestieren und damit auch Geld manifestieren das einfachste von der Welt. Du manifestierst nämlich permanent! Du brauchst gar nichts TUN, UM zu manifestieren. Du manifestierst in der neuen Energie eben nur noch so, dass du aus deinem reinen, wahrhaftigen SEIN heraus WIRKST (TUST), so deine feminine und maskuline Energien in Balance verschmilzt und aus deiner Seele heraus die höchste In-FORM-ation empfängst, wie sie sich als Projektion in dieser Welt verwirklichen will/wird. Was eben bedeutet, dass wir sämtliche Ego-Schichten in dir nach und nach abschmelzen und deinen wahren Kern in dir freilegen dürfen.

Es ist das einfachste der Welt, ABER es ist nicht leicht.

Denn das Ego strampelt und kämpft und macht Druck und nervt und spielt seltsame Spielchen. Und je höher das Licht steigt, je mehr Menschen aufwachen und sich nicht mehr der Dualität hingeben wollen und je mehr Seelen sich über die Enge des Kopfes hinwegsetzen und verKÖRPERn, desto mehr sehen wir im Außen noch den Gegenentwurf von höher/schneller/weiter, 6-7-figure-blub und „Meine ach so wichtige Vision“.

Wie wäre es, wenn du erstmal DU bist?

Ja, ich weiß. Was ist eigentlich dieses „DU“, wie fühlt sich Seele an und wieso muss ich die verkörpern (reicht es nicht, sich zu verbinden). Natürlich ist es immer deine Wahl und manche Seelen wählen eben auch, in der 3. Dimension der Verstandes (gekapert vom Ego) zu verharren bzw. in der 4. Dimension der Pseudo-Spiritualität („hier die besten Manifestations-Tools, UM xyz zu erreichen“) zu bleiben. Das ist okay.

Doch da die Erde immer höher schwingt, sind die Seelen, die zu mir finden, aufgerufen, einen komplett neuen Weg aus dem Inneren heraus zu entwickeln, der dann gerne in einem florierenden Business münden darf. Nur geht es erst um den Weg in DIR und dann um dein Business Design. Und nein, das findet nicht zwingend nacheinander statt, sondern greift selbstverständlich ineinander.

Weißt du, was passiert, wenn du DU bist? Wenn du deine Seele in allen Aspekten verkörperst?

Es wird schlagartig ruhig in dir. Die Stimmen hören auf zu quatschen. Es wird leiser. Du erkennst, wann deine Seelenstimme spricht und wann sich dein Quak Quak meldet. Der Druck lässt nach. Dein gesamtes Körpersystem richtet sich auf Wohlstand, Leichtigkeit und Freude aus. Dein gesamtes Business kreiert sich aus dem schönsten Moment in der höchsten Energie. Du willst JETZT ein geiles Abenteuer mit deinen Soulmates kreieren? Do it! Weil du es fühlst, weil es Liebe ist und weil jeder Part in dir danach schreit, dich zu verbinden/zu lehren/zu trainieren/sich auszudrücken.

Fazit: Du BIST das Geld und der Erfolg

Das Geld fließt also leicht, WEIL du BIST. Nicht weil du PLANST xyz zu tun. SEIN in deiner Wahrheit. Ausgedrückt in deinem wundervoll einzigartigen Business (was wir auch ganz anders nennen könnten). Du BIST also erfolgreich, weil du deinem inneren Ruf FOLGST und dich REICH fühlst (steht sogar bereits in dem Wort).

Und diese Erkenntnis dreht alles!

Das tiefe Verständnis, dass alles in dir entsteht. Dass du alles aus dir heraus kreierst. Und dass mit der Bereitschaft, tief zu graben, deine Schatten zu integrieren und DU zu sein, sich ALLES in deinem Leben und Business verändern wird.

Wenn du also versuchst, ein äußeres Ziel zu erreichen, entfernst du dich von dir und deinem Kern. Das Ego schlägt zu, es trennt dich von deiner göttlichen Wahrheit ab und du wirst verlieren (auch wenn dein Konto vielleicht noch gewinnt).

Denn du verlierst DICH.

In Liebe sage ich dir – achte auf Sad Money und die damit verbundenen Ego-Aktivitäten. In dem Moment, wo du die Reise vom Außen ins Innere verlagerst UND dich nicht mit den erstbesten „Quantensprung-Methoden des Kopfes“ zufrieden gibst, beginnt der wahre Shift. Die Magie der höchsten Energie der Seelenverkörperung zieht dann bei dir ein. Und auch wenn es einen Moment dauert, die vielen Schichten der Trennung zu durchdringen, so wirst du immer mehr feststellen, wie viel freier sich die wahre Liebe für dich anfühlt.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dich wiederzufinden und in der höchsten Energie deiner Seelenwahrheit dein Leben und Business zu gestalten, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Priscilla Du Preez)

Paralleluniversum? Hä? Falls du dich jetzt gerade gefragt hast, was ich jetzt von dir will, was das überhaupt sein soll und was ich damit genau meine – keine Sorge: Das werde ich dir natürlich jetzt verraten.

Vorher mag ich aber erstmal ein paar Eindrücke mit dir teilen, die ich ganz, ganz häufig bei meinen Klient*innen sehe. Und zwar passiert das hauptsächlich in der Phase, in der wir schon gestartet sind im Business – aber noch nicht so richtig erfolgreich sind.

Also, es gibt vielleicht erste Kunden, es gibt vielleicht auch noch andere erste Erfolge, aber dein Geschäft hat sich noch nicht wirklich etabliert.

Du hast noch keine regelmäßigen Umsätze und keine regelmäßigen Kundenkontakte.

Und was passiert da ganz häufig: Wir schauen nach rechts und links. Wir sind den lieben langen Tag unterwegs: In den sozialen Medien, in Suchmaschinen… Wir könnten uns ewig damit beschäftigen, was andere Menschen machen.

So passiert es dann eben auch, dass wir uns vertüddeln. Auf dem Profil von jemand anderem, im Blog von jemand anderem, in Newsletter-Sequenzen und und und… Wir sind mit der Aufmerksamkeit überall. Nur nicht bei uns selbst.

Vergleich ist tödlich

Das Ding ist jetzt aber: Wenn du darauf schaust, was alle anderen tun, gerätst du ganz schnell in eine Schleife von Abschätzung, Vergleich, von “Was machen die anderen? Wie bewerten die uns? Wie bewerten wir sie selbst?” und so weiter.

Und was passiert dann, vor allem mit deiner Energie? Die geht in den Keller.

Es ist einfach so so so blöd, dein Business aus einer niedrigen, nicht so schönen Energie heraus zu führen! Denn es ist viel einfacher und viel schöner, wenn es dir gut geht, wenn du gut unterwegs bist, wenn du ganz kraftvoll mit dir und deiner Aufgabe verbunden bist.

Dann kannst du aus dieser schönen Energie heraus deine Leute ansprechen, deine Community auf- und ausbauen und Menschen mit dem helfen, was du gut kannst.

Es kann übrigens bei weitem nicht nur in den Aufbau-Monaten passieren, dass wir in diese Schleife geraten (da aber schneller mal, weil wir noch nicht gelernt haben, damit umzugehen). Das kann auch als erfahrene Businessfrau (oder natürlich auch, wenn du männlich bist) immer wieder passieren, dass wir mal einen schlechten Moment haben, wir einfach kaputt und müde sind und uns plötzlich beim Scrollen durch die sozialen Medien erwischen, wie wir irgendwas kommentieren, irgendwas sehen, irgendwas lesen und noch mehr und so weiter …

Schwupps, sind wir wieder irgendwo anders mit unserer Energie, aber eben nicht mehr bei uns – dafür aber vielfach bei Menschen, die noch weniger bewusst unterwegs sind als wir selbst. Oft reißen uns „die anderen“ wieder in Aspekte von uns, die wir längst geglaubt haben, abgelegt zu haben. Natürlich setzt du dich als bewusste*r Unternehmer*in damit auseinander, dass du deine Aufmerksamkeit bei dir hältst. Außer wenn du das gerade vergessen hast … #dumdidum

Du darfst dir jetzt bewusst machen, dass dein Fokus in der Hauptsache bei dir selbst, deinem Wachstum, deinem Geschäft und deinem Wirken liegen darf. Das bedeutet, dass du überall immer und immer wieder Menschen kennenlernen wirst, die einfach noch schlafend unterwegs sind. Die bestimmte Dinge, bestimmte Entwicklungen in der Menschheit und in der Gesellschaft nicht sehen wollen und/oder können.

Wenn du auf diese Menschen triffst, kann es gut sein, dass du dich in Diskussionen vertüddelst. Besonders in den aktuellen Zeiten, in denen wir durch äußere Entwicklungen auch so stark gefordert sind, bei uns zu bleiben (wo sich aber gleichzeitig auch so stark unsere eigenen Schattenthemen zeigen), passiert das natürlich nochmal mehr.

Wir bleiben schnell irgendwo hängen, aber eben nicht da, wo du IN WAHRHEIT bist, wo du wirklich sein darfst und wo du auch deinen Platz einnehmen solltest.

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Das bedeutet es, dein Business als Paralleluniversum zu führen

Ohne das jetzt großartig gegoogelt zu haben und dir hier eine total wissenschaftliche Antwort liefern zu können: Ein Paralleluniversum bedeutet für mich, dass du dein Business möglichst autark und aus dir heraus führst – ohne ständig nach rechts oder links zu schauen, wie die anderen, der Markt es macht. Du weißt genau, wer du bist und wofür du stehst. Du gestaltest dir dein Wirken (auch in so Bereichen wie Social Media usw.) so, dass es dir und deiner Energie dienlich ist!

Das heißt: Wenn du merkst, dass du immer wieder links und rechts kleben bleibst, du an Energie und Fortschritt verlierst, an Liebe für dein Tun – dann darfst du das nicht mehr machen. Ganz einfach.

Wir hängen uns dann so schnell irgendwo auf, wir werden so schnell bewertet und bekommen vielleicht auch negatives Feedback, insbesondere für unsere bewusstere Sichtweise. Das bedeutet natürlich nicht, dass du besser bist als jemand anders, sondern einfach dass du anders, bewusster, vielleicht auch klarer oder tiefer auf die Dinge schaust. In manchen Fällen bedeutet es auch, dass du anderen Menschen tatsächlich die Augen öffnen könntest, wenn sie es denn zulassen. Aber wenn es jemand noch nicht zulässt und dich dann z.B. angreift, dann verlierst du an dieser Stelle.

Das ist natürlich ein Learning, wir können da immer etwas rausziehen, keine Frage – und dennoch: Du darfst dir immer wieder die Frage stellen, wie du dir deinen Arbeitsalltag gestalten darfst, damit dein Geschäft wie dein persönliches Paralleluniversum ist. Du bist die Energy in deinem Business!

Denn tatsächlich ist es doch so: Wenn es dir gut geht, du im Flow und voll bei dir bist, wenn du dein Business so führst, wie du es für richtig hältst – egal, was irgendwer anders dazu sagt – wenn du Menschen helfen kannst mit dem, was du tust, dann ist doch dein Leben richtig toll.

Es ist egal, was rechts und links passiert. Es können sich im Außen bei anderen die schlimmsten Dinge zeigen:

Dein eigenes Leben manifestiert sich in der Energie, in der du bist.

Und wenn du zu viel in anderen „Universen“ unterwegs bist, dann passiert es halt häufig, dass du dich schlecht fühlst und dir Gedanken machst; dass du an dir zweifelst usw. und das wollen wir nicht.

Wir wollen für dich dieses Paralleluniversum, wir wollen ein Leben und ein Business, in dem du dir bewusst bist, wie deine Gestaltungskraft ist und dass du dir dein Leben und dein Business wirklich zu 100% so kreierst, wie du es dir wünscht! Und dafür ist es so wichtig, dass du bei dir bist und bleibst.

So kreierst du dir dein Paralleluniversum

Dein „Ziel“ darf also sein, dass du auf dich ausgerichtet bist, auf deine Fähigkeiten, auf das, was du erreichen möchtest. Auf deine Vision, deine Ziele, deine Pläne. Aus dem JETZT heraus! (Nicht aus irgendwas Abstraktem in der möglichen Zukunft heraus)

Deine Entscheidung darf sein, dich immer wieder stark und regelmäßig mit deinem Sein zu verbinden und mit diesem Zustand, in dem du fühlst, dass du Menschen helfen kannst. Du darfst lernen, dass du dich immer wieder damit verbinden kannst – auch wenn du mal kurz zur Seite weggeknallt bist.

Deine Wahl darf auch sein, einfach auch mal Scheuklappen aufzusetzen! Du musst nicht von jedem aus deinem Netzwerk wissen, was er oder sie tut. Du musst nicht jeden Kommentar beantworten, du brauchst nicht ständig gucken, was andere tun. Das ist überhaupt nicht wichtig.

Nimm dir wirklich die Zeit und lerne, auf dein inneres Fundament zu hören. Lerne, wie du dich gut mit dir und deiner Wahrheit verbindest und gestalte auch genau aus diesem Fundament heraus dein Business. Wie gesagt: Scheuklappen sind manchmal wirklich hilfreich!

Außerdem darfst du lernen, auch mal durchzuziehen und mal ganz klar zu sagen: Das ist mein Weg, den geh ich jetzt! Was rechts und links ist, lass ich für den Moment einfach liegen.

Das heißt: Es ist absolut ratsam, immer und immer wieder zu dieser Idee zurückzukommen, dass du dein Business wie ein Paralleluniversum führen darfst! Und dann darf man sich auch mal wundern, was andere Menschen für Themen in ihrem Leben haben, wenn du gerade eigentlich ein gutes Leben hast.

Auch wenn Umstände im Außen vielleicht in der Masse auch schwierig wirken können: Das bedeutet oft einfach nur, dass du deine innere Arbeit gemacht hast, dass es dir gut geht und du entsprechend auch die äußeren Erfolge bekommst – weil du diese Arbeit in dir gemacht hast.

Also: Wie sieht dein Paralleluniversum aus?

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel inspirieren. Lass mir gerne dein Feedback, deine Learnings und deine Gedanken da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, dir dein Paralleluniversum zu kreieren und dein Business autark und aus dir heraus zu führen, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

So oft höre ich: Meine Kreativität ist nicht mehr da. Ich kann nicht schreiben, nicht kreieren, nicht gestalten … und demnach auch keine Angebote machen und Menschen mit meiner Arbeit erreichen.

Häufig haben wir nicht gelernt, unsere Kreativität anzuzapfen. In der Schule mussten wir auf Knopfdruck kreativ sein. Jedoch nicht frei, sondern vielmehr in dem vorgegebenen Bereich des Kunstlehrers. Das hemmt. Genauso wie es hemmt, Kreativität nur als etwas zu sehen, was sich durch basteln, malen und so weiter ausdrückt.

Kreativität ist so viel mehr

Spiel mit Worten in deinen Texten und Posts. Die Fantasie bei der Entwicklung von Angeboten. Die Offenheit, wie sich ein Leben nach den eigenen Bedürfnissen darstellen (und eben auch finanzieren) lässt.

In uns schlummert viel mehr Kreativität, als wir das oft wahrnehmen. Der Gedanke von „Es ist nicht genügend da“ existiert im Kopf. Tatsächlich geht es nicht darum, ein vorgegebenes Mindestmaß an Kreativität anzuzapfen, was „genügen“ muss.

Viel wichtiger ist, genau das, was gerade in dir drin ist, herauszuholen und ihm einen Raum zu geben.

Die Denke „Ich bin nicht kreativ genug“ erzeugt eben genau den Mangel, der sich zwischen dir und die Erfüllung deiner Ziele (Mehr Kunden, mehr Geld, mehr Möglichkeiten) setzt. Hart, aber wahr.

Druck und Ängste sorgen dafür, dass wir den Zugang zu dieser inneren Kraft verlieren. Diese Dinge sind in unserem Kopf. Sie flüstern uns ein, dass es nicht reicht. Dass in diesem „Zustand“ besser kein Interview gegeben/Gastartikel geschrieben/Posting verfasst wird.

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Was wäre, wenn …

Was wäre dann?

Ja, dann würdest du. Schreiben. Videos drehen. Posten. Kreieren. Entwickeln. Oder? Das Einzige, was du also brauchst, ist eine Art „Workaround“, wie du wieder an deine Kreativität kommst. Und mit den Workarounds ist es ja so. Am Anfang gefallen sie uns oft nicht. Es erscheint umständlicher. Schwieriger. Nicht gut. Deswegen machen wir sie nicht.

Was dann passiert?

Die Gedankenspirale geht wieder von vorne los:

  • Ich bin gerade nicht kreativ.
  • Ich fühle mich nicht danach.
  • Ich kann nicht schreiben/posten/drehen, weil xyz …

Aber wenn du müsstest, weil du insgeheim wolltest, dann würde Folgendes passieren. Du findest deinen Workaround. Meiner ist: Entscheiden. Timer auf 20 Minuten stellen. Tun.

Es fühlt sich ungewohnt an. Aber: Es funktioniert. Denn beim Schreiben (oder was auch immer dein Ausdruckskanal ist) kommt sie plötzlich wieder. Die innere Stimme, die was zu sagen hat. Und plötzlich schleift sich der Workaround ein. Weil er eben funktioniert. Und weil das Funktionieren dafür sorgt, dass sich eine neue Überzeugung in dein Gehirn pflanzt.

Nämlich diese: Ach scheiße, das geht ja echt. Oder feiner ausgedrückt: Ich BIN kreativ, wenn ich mich danach VERHALTE. Dein Tun erzeugt eine neue Wahrheit. Immer

In Summe möchte ich dich ermutigen. Sei du. Immer. Und bewerte nicht das, was du siehst, als zu wenig. Du wirst damit mehr von dem „zu wenig“ anziehen.

Wenn ich dich dabei unterstützen darf, deinen Workaround zu finden und zu fühlen, dass auch Kreativität in dir steckt,  dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Carli Jeen)

So!

Ich habe gerade zum Warmlaufen einen Schluck Rotwein getrunken (und ja, hier steht ein ganzes Glas), weil das, was ich zu sagen habe, braucht Dampf.

Und bevor mich jemand hier gleich grillt, möchte ich kurz betonen, dass nicht ICH das zu sagen habe. Sondern es ist einfach DA. Liegt in der LUFT. Möchte sichtbar werden. Und ich biete mich dafür an. Also!

Ich kann es nicht mehr sehen. Tag für Tag sehe ich Frauen, die sich seit Ewigkeiten mit dem Thema Business rumschlagen. Diese Ewigkeit dauert meist schon viiiieeeel länger als sie es irgendwann mal gedacht haben. Es ist ein ständiges Eiern. Mal hier. Mal da.

Und das Rumeiern sieht wie folgt aus

Gruppe 1 hat ein Side-Business.

Leider ohne Kunden. Dass ein Business ohne Kunden ein Hobby ist, brauche ich ja nicht noch mal zu erwähnen, oder?

Weil es „nur“ ein Side-Business ist, brauchst du dich ja nicht so dolle anzustrengen. Es gibt ja noch einen Brot-Job, der dich trägt. Leider ist der doof und nimmt dir die ganze Energie, die du eigentlich fürs Business bräuchtest. Aber einfach kündigen oder trotz kaputt sein mal reinhauen? Besser nicht.

Lieber machst du alles ganz in Ruhe und vor allem im absolut eigenen Tempo, lässt dich nicht stressen, bildest dich extrem viel weiter. Es ist nämlich mega wichtig, wirklich jeden limitierenden Glaubenssatz vor Vollzeit-Start aufgelöst zu haben, denn sonst wird das ja eh nichts.

Ach so, und falls du es schon in die Sichtbarkeit geschafft hat, dann nur mit schönen Bildern auf Instagram. Bloß nicht zu viel „Werbung“ machen. Kaufen tut keiner. So richtig wird das also irgendwie gerade nix.

Gruppe 2 hat es tatsächlich in die Vollzeit-Selbständigkeit geschafft.

Mit Kunden. Aber leider ohne wirklich Geld. Dass ein Business, mit dem du am Hungertuch nagst, auf Dauer nicht tragfähig ist, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen, oder?

Weil es nicht genügend Geld gibt, kannst du leider nicht so viel investieren. Aufgrund der fehlenden Rücklagen ist jeder Monat eine Schlitterpartie. Aus lauter Angst, keinen Umsatz zu machen, versuchst Du auf Nummer Sicher zu gehen. Leider passt Nummer Sicher eigentlich gar nicht zu dir, sondern erinnert dich immer wieder an deinen verhassten Brotjob. Aber du musst doch endlich mal … ?!

Weil du Dinge tust, die eigentlich nicht zu dir passen, bist du immer wieder erschöpft und hast wochen- bis monatelange Auszeiten. In dieser Zeit gibt es dich nicht. Deine Community fängt an, dich zu vergessen, weil du so unregelmäßig erscheinst. Wenn du dann wieder anfängst, sichtbar zu sein, brauchst du lange, um wieder reinzukommen. Kaufen tun wenige. So richtig wird das also irgendwie gerade nix.

Und garantiert gibt es noch mehr „Gruppen“, aber lassen wir es für den Moment mal so stehen.

Mir ist keine Studie dazu bekannt (okeee, weil ich es hasse, danach zu suchen), ABER wenn es eine gäbe, dann würde ich mal auf folgendes Ergebnis tippen:

Je länger du im Business rumeierst, und es nicht klappt, desto schlechter stehen deine Chancen, dass du irgendwann noch mal erfolgreich wirst.

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So und mit Rumeiern meine ich

  • Pausenlos kostenlose Webinare und günstige Online-Kurse zu konsumieren und zu hoffen, dass hier das Allheilmittel vergraben liegt.
  • Ständig auf Weiterbildung zu sein, um die ganzen schlimmen Dinge Deines Lebens aufzuarbeiten. Und zwar restlos.
  • Sich einen Coach zu buchen und nicht auf ihn zu hören.
  • Sich keinen Coach zu suchen und es alleine probieren zu wollen.
  • Dauerhaft so extrem günstig zu sein, dass es mit einer einfachen Rechnung schon klar werden würde, dass du davon NIEMALS wirklich leben kannst.

Und so weiter.

Baby, du musst dich irgendwann entscheiden!!

Entscheiden ist dieses Ding, wo dir deine Ängste um die Ohren fliegen. Dein Ego tut alles, ich wiederhole ALLES, um dich im gewohnten Status zu halten. Bloß nicht groß denken. Wachsen. Deiner Aufgabe nachkommen. Nein!! Viel besser ist, den ganzen Mist, der dein aktuelles Leben bestimmt (Brot-Job! Selbstzweifel! Zerrissenheit! Kein Geld!) zu behalten, denn das KENNSTE JA SCHON. Und KENNEN ist SICHER.

Nur was ist mit Deinen Träumen? Was ist mit dem inneren Bild in deinem Kopf von dir und deinem Soul Business? Was ist mit der inneren Stimme in dir, die will, will, will …? Baby, es geht jedem so wie dir!!

Nein, du bist nichts Besonderes!!

Deine Situation (meine Finanzierung, meine Kinder, mein Partner, mein Haustier) ist nichts Besonderes!! Deine Ängste (kann ich nicht, gibt es schon genug, wann soll ich das machen, ich traue mich nicht, ich will ja, aber keiner kauft) sind nichts Besonderes!! Jeder, ich wiederhole JEDER hat das.

Und am Ende siegt derjenige, der sich ENTSCHEIDET, aus Gruppe 1 oder 2 auszutreten (ODER eben niemals dieser Gruppe angehörte).

Und weißt du, für was du dich entscheiden darfst. Es ist eine ganz einfache Frage (easy, but not simple).  Ich stelle sie dir. Du entscheidest dich für … DICH. FÜR DEINE BESONDERHEIT

Denn so „unbesonders“ dein Drumherum, umso „besonderer“ dein Sein. DU BIST BESONDERS. Und wenn DU das endlich mal glauben würdest, dann könntest du ja jetzt bitte mal aufhören mit dem Rumeiern und dich endlich mal für dich, dein Business und deinen Erfolg entscheiden.

Meinste das geht?  Du kannst natürlich auch weiter mit dem Ei durch die Gegend laufen. Aber nur mal so unter uns: So richtig Spaß macht das nicht, oder?

Also, Baby, ändere was. Change what needs to be changed. Now. Or never. Zeig uns deine Besonderheit, TUE ES EINFACH und werde damit erfolgreich.

Wenn ich dich dabei begleiten darf, jetzt die bewussten Entscheidungen für dein besonderes Sein und dein besonderes Business zu treffen , dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin.

Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Seth Doyle)

Ich glaube, dass sich ein großer Teil der Menschen innerlich nach Freiheit sehnt.

Es kann ein Ruf sein.

Ein Aufflackern.

Ein Impuls.

Oder der feste und bewusste Wunsch, frei zu sein und zu leben.

Was ist eigentlich dieses frei sein?

Vielfach kommen dann Wünsche wie

  • nur dann zu arbeiten, wenn es passt
  • das zu tun, was man will
  • endlich mal ausschlafen zu können
  • sich nicht immer von einem Vollidioten von Chef seinen Tag diktieren lassen zu müssen
  • nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen, sondern weil es Spaß macht

Und so weiter.

Und ja, das kann alles als frei empfunden werden.

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Aber was darf passieren, dass das bei dir eintritt?

Richtig, du darfst erstmal eine Entscheidung treffen.

Und die Entscheidung ist weitaus größer als „nur“ zu sagen, ich kündige mal und mache mich selbständig.

Denn dann passiert oft Folgendes:

Plötzlich wirst du mit der Erwartungshaltung konfrontiert, dass du

  • morgens anfangen „musst“ zu arbeiten
  • beschreiben können musst, was du beruflich machst, sonst kann man das ja im Freundes- und Bekanntenkreis nicht erzählen
  • dich schlecht fühlst, wenn du zu lange schläfst, denn in der Zeit hättest du ja schon schön was schaffen können
  • du Aufträge annimmst, obwohl du schon vorher ahnst, dass das kein Zuckerschlecken wird (aber die Miete will ja bezahlt werden)

Und schwupps kommt dieses seltsame Gefühl in deinem Inneren wieder hoch, was dir im Grunde ganz deutlich zeigt, dass du zwar mehr Freiheit hast als früher. Aber nicht die Art von Freiheit, die du dir vorgestellt hast. Oder eben noch lange nicht genug.

Und dass es wohl offensichtlich auch nicht damit getan ist, dass du selbständig bist.

Und wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, dann ahnst du irgendwann auch, dass dein Partner damit 0,0 zu tun hat. Sondern dass er nur so freundlich ist, dir deine eigenen Regeln/Systeme/Programme und damit Begrenzungen im Kopf zu spiegeln. Dafür darfst du ihm übrigens DANKE sagen, auch wenn du ihn ab und zu töten möchtest.

So.

Und jetzt macht der Spruch „Die Freiheit beginnt im Kopf“ plötzlich Sinn.

Es ist DEINE Erlaubnis, die du dir selbst gibst, die es dir ermöglicht, dich frei zu fühlen.

Was erlaubst du dir selbst?

Die Erlaubnis

  • dich selbst an die erste Stelle zu setzen (was heißt, dass Schlafen und Ruhe ein Grundbedürfnis ist, was immer gestillt wird)
  • so zu arbeiten, wie es dir liegt … zeitlich, inhaltlich und prozessual
  • daran zu glauben, dass du mit dem, was wirklich deine Aufgabe im Leben ist, „erfolgreich“ sein kannst
  • für dich einzustehen, bevor du es für andere machst

Und so weiter.

Und das ist genauso easy wie es eben manchmal intensiv ist.

Denn was genau Freiheit für dich ist, entscheidest nur du. Aber so lange du dich fremden, sinnlosen Regeln beugst oder deinen eigenen antrainierten, nicht bewussten Mustern (die du eben erstmal erkennen darfst!) folgst, wirst du immer tief in dir spüren, dass es „noch freier“ geht. Dass noch mehr geht. Dass es das nicht gewesen sein kann. Dass sich Dinge im Außen wie Druck, Stress oder eben „tun müssen“ anfühlen.

Und so lange hast du auch noch Potenzial. Im eigenen Business genauso wie im Leben. Irgendwie schön, oder?

Wenn ich dich dabei begleiten darf, alte Muster abzulegen und die Freiheit im Kopf bewusst zu leben, dann vereinbare hier deinen persönlichen Termin. Ich freue mich auf dich! 🧡

(Photo by Cody Black)

Zum Thema Geld kursieren ja viele Mythen und Meinungen. Geld ist nie zu viel, sondern meist zu wenig da. Es ist schwierig, es zu gewinnen, und noch schwieriger, es gewinnbringend anzulegen. Es ist schneller ausgegeben als eingenommen. Und es ist DAS Thema Nr. 1, wenn jemand sich selbständig macht. Sowohl im Investieren als auch im Einnehmen. Und deswegen ist es mir unbedingt ein Anliegen, in diesem Artikel mit ein paar Dingen aufzuräumen.

Nr. 1: Ein Online-Business braucht kein Kapital

Eine Website kann jeder aufsetzen. Du brauchst kein Geld für Werbung, sondern machst alles selbst. Und online kannst du schnell und easy Geld verdienen, ohne dir dafür die Hände schmutzig zu machen. Es gibt im Internet eine gewisse Strömung, die in die Richtung geht, dass man eben mal schnell etwas aufbauen kann, es wenig bis nichts kostet und man damit reich wird. Diese Strömung ist sehr trügerisch. Papperlapapp. In dem Moment, in dem eine Entscheidung für ein Business getroffen ist, brauchst du auf jeden Fall Kapital.

Sicherlich war es noch niemals so einfach, sich ein eigenes Business mit geringem Investitionseinsatz aufzubauen wie heute. Trotzdem: Ganz ohne klappt es nicht. Nicht alles kannst du dir selbst beibringen. Und selbst wenn du alles kannst, brauchst du mindestens einen Coach, der dir die richtige Richtung weist ;-)

Nr. 2: Was du über Geld denkst, ist nicht wichtig

Mir ist absolut bewusst, dass nicht jeder von uns mit einem Haufen voller Gold am Ende des Regenbogens ausgestattet ist. Aber es ist im Business wichtig, dass du dich – erst gedanklich, dann durch Ergebnisse – in diese Richtung entwickelst. Ich habe auch heute noch keinen Haufen voller Gold am Ende des Regenbogens – das ist auch nicht das, was ich meine. Es geht nicht darum, dass du Geld hortest oder extrem viel sparst. Viel wichtiger ist, wie deine Beziehung zu Geld ist. Und diese Beziehung zu Geld ist ganz unterschiedlich. Eine Sache lässt sich aber feststellen: Wir haben alle eine. Je nachdem, wie du aufgewachsen bist, wie du geprägt wurdest und was du daraus gemacht hast.

Es gibt verschiedenste Gedankengänge dazu, die relativ verbreitet sind.

Einige Beispiele:

  • Ich darf nicht so viel für meine Leistung nehmen.
  • Ich bin nichts wert.
  • Ich muss erst ganz viel an Ausbildung machen, damit ich das wert bin.

Oder auch

  • Wer billig kauft, kauft zweimal.

Sprüche, die wir alle kennen.

Es ist für deine Selbstständigkeit – egal, ob du am Anfang stehst oder ob du schon länger dabei bist, wichtig, dass du deine eigene Beziehung zu Geld einschätzen kannst. In dem Moment, in dem du selbst deine Leistung und das, was du kannst – alsodein Wissen, deine Expertise – anbietest, hat das eine ganz andere Wirkung, als wenn du vielleicht früher, so wie ich, in der Bank gesessen hast und Sparpläne verkauft hast. Weil du nicht mehr irgendein fremdes Produkt, sondern wirklich dein eigenes Wissen und deine eigene Expertise anbietest. Und da tut natürlich Ablehnung auch ganz anders weh, wenn sie kommen sollte. Viele von uns haben ja auch keinen verkäuferischen Hintergrund. Wenn du aus der Sachbearbeitung kommst oder immer gesagt hast „Ich bin kein Verkäufer, das liegt mir alles nicht“, dann sind das auch Glaubenssätze, die mit Geld zu tun haben. Wir haben auch ein negatives Bild zum Begriff „Verkaufen“. Da ist so eine riesen Wolke an irgendwelchen Sätzen, die wir in den Köpfen haben und die uns ganz stark blockieren.

Nr. 3: „Das ist aber viel Geld!“

Am Anfang hörte ich ganz häufig Folgendes, wenn ich erzählt habe, was mein Angebot kostet: „Das ist aber total viel Geld!“ (Heute höre ich das übrigens nicht mehr, was eine Menge über mich und mein gestiegenes Geldbewusstsein bzw. die Menschen, die ich mittlerweile in mein Leben ziehe, aussagt.) Und dann frage ich immer „Was würde es bedeuten, wenn du das nicht investiert? Wie geht es dann weiter mit dir? Was ist der Preis, den du sonst dafür bezahlst?“. Denn letztendlich ist Geld genau das Gleiche wie Zeit oder Liebe, da es letztendlich immer nur darum geht, wie wir innerlich im Gleichgewicht mit uns selbst bleiben. Und in dem Moment, in dem du dich immer so ausrichtest, dass du sagst „Das ist zu viel. Ich kann das nicht.“ bist du sehr im Mangel-Denken und auf Mangel ausgerichtet. Außerdem sagst du damit automatisch mit „Ich bin es nicht wert“.

Und es gibt (fast) immer einen Preis, den wir bezahlen. Nur machen wir uns das ganz häufig nicht bewusst. Wir denken, wir kaufen den teuren Wintermantel nicht, wir können einfach entscheiden „Will ich“ oder „Will ich nicht“. Aber in Wirklichkeit entscheiden wir, ob wir im Winter warm angezogen sein wollen, vielleicht auch ein bisschen stylisch, etwas wirklich Schönes tragen wollen, mit dem wir uns gut fühlen, womit wir uns vielleicht auch gleich innerlich viel besser fühlen, weil wir den Designermantel oder so was in der Art haben oder ob wir sagen „Ich friere lieber. Ich kaufe mir lieber eine billige Jacke, mit der man mir manchmal vielleicht auch ansieht, dass ich mich mit ihr nicht so gut fühle, weil ich eigentlich lieber den Mantel gewollt hätte.“. Mit Investitionen im Business ist es ähnlich.

Ich möchte auf gar keinen Fall, dass sich irgendwer verschuldet, um mit mir oder jemand anderem zu arbeiten. Ich möchte dich nur ermuntern, wirklich konsequent täglich an deinem „Money-Mindset“ (das ist der Begriff, der dazu immer rumgeistert. Ich finde ihn gar nicht so toll, aber ich wollte ihn zumindest mal nennen, damit du ihn zuordnen kannst, sollte er dir irgendwo über den Weg laufen) zu arbeiten und da wirklich in einer Stimmung zu bleiben, dich gut zu reflektieren und aufzupassen.

Nr. 4: Ich hole mir alles kostenlos …

Ganz generell ist es so, dass Businessaufbau und der Aufbau einer Selbständigkeit nicht ohne Geld funktionieren. Selbst wenn du Minimalprinzip fährst und dir alles kostenlos holst und dein Netzwerk auf den Kopf stellst, um jemanden zu finden, der dir eine Webseite programmiert usw. und du vielleicht auch irgendwann alles hast, wirst du vor folgendem Punkt stehen: Es wird keiner für dich bezahlen.

Warum nicht? Weil du auch niemanden bezahlst. Ich habe angefangen mit kostenlosen Coachings und ganz günstigen Coachings und das war auch in Ordnung und ich habe ganz oft das Feedback bekommen, dass ja alles immer so teuer ist. Damals haben meine Pakete einen Bruchteil von dem gekostet, was sie heute kosten. Wie gesagt, heute bekomme ich diese Rückmeldung nicht mehr. Mein eigenes Money Mindset spiegelt sich natürlich auch in meinen Preisen wider. Wobei es da garantiert auch noch viel Spielraum gibt.

Die Beziehung zu Geld ist ein Kreislauf. Alles, was du rein gibst an Energie – und dazu gehört einfach auch Geld – kommt auch zu dir zurück.

Die Gefahr ist, dass du in einer Energie bist, die nicht auf Geld ausgerichtet ist, wenn du dich in eine Stimmung versetzt, in der du denkst „Ich gehe jetzt in ganz viele kostenlose Facebook-Gruppen, ich schnapp mir, was ich kann, mein Mann hat ein bisschen Technikaffinität, der kann mir die Seite programmieren“ usw., oder du anfängst, zu bloggen oder Online-Kongresse zu veranstalten, die komplett kostenlos sind. Und in dem Moment, in dem du sagst, du möchtest davon leben können, reicht dieses Denken nicht mehr. Weil „Leben können“ beinhaltet, dass du Geld für deine Leistung bekommst.

Sandra Lotz - Facebook Banner Unleash your Soul

Was dir stattdessen hilft

Es gehört Einiges dazu, zu erkennen, wo man sich selbst blockiert, das anzunehmen und einfach zu sagen „Okay, da habe ich offensichtlich noch ein bisschen Bedarf.“. Und ich möchte dir sagen, dass das ganz normal ist. Wir sind durch unsere Angestelltenwelt häufig da sehr geprägt. Es gibt Tarifverträge, in die wir reingeschubst werden. Wir sind alle sehr im Vergleich. Wir schauen, dass wir selbst nicht schlechter gestellt sind als der Kollege. Wenn du außertariflich arbeitest oder in einer Branche, in der frei verhandelt wird, bist du es vielleicht gewöhnt zu verhandeln. Aber wir wissen auch, dass es immer Ungerechtigkeiten gibt. Und dass Kollegen, die kürzer dabei sind, manchmal schneller befördert werden, mehr Geld bekommen. Und solche Erfahrungen können sich fest in dir einnisten. Und das ist auch okay. Ich habe da auch meine Erfahrungen gemacht. Und deine Selbständigkeit spiegelt das exakt wider.

Wichtig ist, dass du dich auf der Stufe, auf der du bist, annimmst. Das ist das Entscheidende. Und dass du mir glaubst, dass du ein ganz positives Verständnis von Geld brauchst, um diesen Kreislauf initiieren zu können.

Wie das bei mir war

Als ich das erste Mal entschieden habe, eine mittlere 5-stellige Summe in ein persönliches Coaching zu investieren – was für mich auch eine große Summe war – haben sich durch diese Entscheidung erstmal innerliche Knoten aufgelöst, die ich in Bezug auf das Thema hatte. Und das, ohne dass ich dafür groß etwas getan hatte. Alleine dadurch, dass ich das entschieden habe, war ich so in diesem guten Flow, dass viele Probleme und Themen, die ich in diesem Zusammenhang hatte, sich aufgelöst haben. Außerdem ist danach Folgendes passiert: Es haben sich Frauen bei mir gemeldet und haben gesagt „Ich will jetzt buchen.“ Und ich musste nichts verkaufen oder pitchen, sondern sie haben einfach gesagt „Ich kaufe jetzt bei Dir.“ Einfach so. Da war keine Diskussion über die Kosten.

Das funktioniert natürlich nicht bei jedem. Ich habe auch Vorgespräche, in denen die Leute sagen, sie sind total pleite und deshalb müsse man gar nicht weiter darüber sprechen. Dann denke ich „Was sagst du hier gerade? Was ist das für eine Wertschätzung dir selbst gegenüber und was ist das auch für eine Wertschätzung mir gegenüber?“ Ich sage nicht „Komme nur ins Vorgespräch, wenn du dir das auch leisten kannst.“ Ich spreche mit jedem und ich gebe auch jedem die gleiche Aufmerksamkeit und Liebe im Vorgespräch. Aber wenn jemand mit diesem Mindset ins Vorgespräch kommt, was soll ich da tun? Denn die Verantwortung liegt bei jedem selbst und wer etwas ändern will, findet auch Mittel und Wege.

Verständnis ist nett, aber …

Ich kann das alles nachvollziehen. Ich bin ja Bankerin. Ich kann solche Sachen hoch und runter rechnen. Aber letztendlich ist nicht entscheidend, wie diese böse Situation ist, sondern es ist entscheidend, was du willst und wie du dich innerlich ausrichtest, um das zu erreichen, was du möchtest. Ich kann dir wirklich sagen, es ist immens viel schwerer, es braucht länger, es kostet sehr viel Kraft, Energie und manchmal auch Gesundheit, wenn du die Haltung hast, dich ohne Geld und ohne Investition selbständig zu machen und davon gut leben zu können. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, ohne Ausbildung in der Versicherung arbeiten zu wollen oder ohne Ausbildung Menschen am offenen Herzen operieren zu wollen. Wie kommen eigentlich wir angehenden Selbstständigen auf die Idee, ohne Ausbildung dieses Business bewältigen zu können? Das finde ich ein bisschen seltsam.

Raus aus dem Mangel-Denken

Ich habe auch gelernt. Ich habe auch Kurse gebucht. Ich habe mich 1:1 coachen lassen. Ich hatte Mentoring. Ich habe sie auch immer noch. Ich habe letzte Woche mehrere – auch sehr große – Investitionsentscheidungen getroffen. Manchmal kaufe ich kleine Sachen, weil ich sie brauche. Manchmal kaufe ich auch große Sachen. Und das ist auch alles in Ordnung. Aber ich lasse mich auch weiter ausbilden. Es ist zum Beispiel auch so, dass meine Programme mit jedem Monat, der vergeht, noch besser sein werden. Und zwar, weil ich selbst noch besser geworden bin. Ich habe mehr Erfahrungen gesammelt, und ich habe mich wieder weitergebildet. Ich habe Dinge verstanden, die ich letztens noch nicht verstanden habe. Und ich gebe immer in meinen Live-Calls und in meinen 1:1 Coachings aktuellstes Wissen und Verständnis weiter und erhöhe damit letztendlich auch den Wert, den du davon hast.

Und das ist die Richtung, in die ich dich gerne bringen möchte. Raus aus diesem Mangel-Denken. Mangel-Denken ist nie gut. Mangel-Denken führt zu überhäuften Kleiderschränken mit Klamotten von Billigketten, führt zu ungesunder Ernährung, führt zu Übergewicht, führt auch zu schlechter Haut. Raus aus dem Mangel-Denken! Und ja, ich weiß, das geht nicht über Nacht. Und dennoch starte, bleib am Ball, mache es dir immer wieder bewusst, wo du gerade innerlich stehst.

Wie ich arbeite – Meine Werte

Du darfst dir auch immer überlegen, von wem du lernen willst. Wenn du ein Vorgespräch führst, in dem Druck aufgebaut wird in Form von „Wenn dir das zu teuer ist, dann willst du das auch nicht wirklich“, dann wirst du dort lernen, wie du das zukünftig auch so tust. Die Frage ist, ob du das möchtest. Und meine klare Antwort (und das ist meine Haltung) ist: Nein.

Ich persönlich setze mich lieber, falls es mal finanziell nicht hinhauen sollte, in einen Job, der meinen Werten entspricht – und das wäre jede Art der Festanstellung, die ich für den Moment okay finde – und würde dann darüber Geld verdienen. Bevor ich anfange, fiesen emotionalen Druck auf Menschen aufzubauen. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich wirklich ganz bewusst dafür entscheidest, welche Haltung du dazu einnehmen willst und von wem du lernen willst.

Ich finde auch immer mit dir Lösungen. Ich muss natürlich auch meine Sachen im Blick behalten, aber wenn jemand sagt: „Sandra, ich will unbedingt mit dir arbeiten, ich kriege es gerade nicht hin. Können wir die Raten strecken? Hast du vielleicht noch ein Angebot, das ein bisschen kürzer ist, damit es ein bisschen günstiger wird? Das ich erst mal damit starten kann?“ Wenn mir das jemand klar signalisiert, dann bin ich wirklich bereit darüber nachzudenken. Denn das zeigt mir dann etwas. Und ich nehme die Dinge auch, wie sie kommen. Aber wenn jemand einfach sagt: „Nö, ist mir zu teuer, kaufe ich nicht.“, dann denke ich: „Dann nicht. Du kannst gern in der Gruppe bleiben, du kannst gerne auch weitere Webinare besuchen, die nichts kosten, aber wundere dich bitte nicht, wenn du keine Kunden hast.“

Das ist das Problem der Menschen. Da steht die Webseite, die machen nach außen ganz viel richtig und wundern sich, dass keiner für sie bezahlt. Ich habe gestern Abend ein Video gehört von einer bekannten Online-Marketerin. Die hat gesagt, es ist total okay, am Anfang kostenlos zu arbeiten. Ich stimme da nur sehr begrenzt zu. Ich glaube, dass du sehr gut ausgebildet bist und dass wir immer eine Business-Idee finden, die zu dem, was du gerade kannst, gut passt und die es auch wert ist, dass du dafür Geld bekommst. Ich habe während meiner Coaching-Ausbildung auch alles umsonst gemacht. Dann habe ich vielleicht noch ein oder zwei Sitzungen wirklich sehr reduziert gemacht. Und dann bin ich sofort ins Verdienen gegangen. Meine erste Coaching-Stunde habe ich für 35 Euro verkauft. Aber dieses Gefühl, eine Rechnung auszustellen, auf der steht, dass ich zwei Stunden gecoached habe und ich kriege dafür 70 Euro – dieses Gefühl macht etwas mit dir. Das darfst du auf jeden Fall mitnehmen. Das ist ein Wert, den du gibst! Deswegen wünsche ich mir, dass du da gar nicht erst zu sehr rein rutscht in dieses „Umsonst-Ding“.

Ich glaube, es ist auch sehr wichtig, dass du, wenn du mit einem Coach & Mentor in Resonanz gehst, da auch erst mal bleibt. Ich arbeite immer langfristig mit mindestens einem Coach zusammen. Denn es ist häufig gut, wenn mir nicht ständig fremde Leute was reinquatschen, sondern ich bei einem Stil und Vorgehen bleibe.

Natürlich gibt es Philosophien und Überzeugungen, die eine Rolle spielen. Und als Anfänger ist man nicht gefestigt. Man weiß nicht „Ist das das Richtige oder nicht?“. Und wenn du dann mit tausend Menschen spricht – das Internet lädt dazu ein, Facebook lädt dazu ein – dann wirst du einfach durcheinandergebracht. Am Ende machst du vielleicht nichts richtig oder bist nicht konsequent. Und dann sind da 87.000 Strategien. Du bist emsig am Arbeiten, Machen und Tun und verdienst trotzdem nichts und bist trotzdem nicht klar auf den Punkt, nicht klar positioniert. Das ist einfach eine Arbeit, die ganz regelmäßig zu tun ist und für die es letztendlich Begleitung braucht.

Ich positioniere die Menschen auch – manchmal in sehr kurzer Zeit. Aber ich sage nicht „Du musst das und du musst dies…“. Das würde ich niemals tun. Wir entwickeln das aus deinem Inneren heraus. Und außerdem darfst du es auch selbst erst mal für dich finden. Ich möchte, dass du lernst, deine eigenen Schätze zu heben und zu leben. Ich möchte dich nicht abhängig machen von mir oder meiner Begleitung. Aber mein Blick darauf kommt und dann ist es auch klar. Und da macht es überhaupt gar keinen Sinn, mit tausend anderen Menschen dazu zu sprechen, weil du nur durcheinanderkommen wirst. Und dann bekommst du nichts auf die Straße.

Mein bester Tipp

Arbeite also unbedingt an deinem Geldverständnis, an Deinem Geldbewusstsein. Versuche, jeden Tag zu journalen. Schreibe jeden Tag auf, wo in deinem Leben gerade Fülle ist, wofür du dankbar bist und wie du mehr Fülle in dein Leben ziehen kannst. Triff deine Entscheidungen so, wie du sein willst, nicht wie du heute bist. Eine gute Entscheidung ist, zu sagen „Ich mache das jetzt einfach. Es wird funktionieren.“. Und dann kann auch das Leben dir Lösungen vorbeibringen. Richte dich darauf aus.

Wichtig dabei ist, dass du es hier und heute fühlen kannst. Dass du die Fülle und das Schöne, was dir dein Business und Leben gibt, in dir aufnehmen kannst.

(Photo by Sharon McCutcheon)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du endlich mit dem Rumeiern aufhörst und im Business durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Weißt du, was seit ein paar Tagen bei mir los ist? Die Leiste ist repariert! Und zwar die an meinem Körper. Vor einer Woche durfte ich mich nämlich einer Leistenbruch-OP unterziehen und seitdem ist Schonen angesagt. Das bedeutet konkret, dass meine tägliche Morgenroutine aus Journaling, Yoga und Meditation flachgefallen ist. Moment mal, magst du jetzt denken, Yoga – ok, aber wieso kann sie nicht schreiben oder meditieren nach der OP? Und damit hast du ja sowas von Recht. Ich habe tatsächlich kurz geschwächelt … Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

„Du bist echt mutig“ ist einer der Sätze, die ich in meinem Leben ziemlich häufig höre. Witzigerweise empfinde ich mich selbst als gar nicht besonders mutig. Ich bin noch nie in meinem Leben aus einem Flugzeug gesprungen. Stand noch nie auf einem Surfbrett in einem Meer voller Haie. (Und auch sonst auf keinem Surfbrett). Und als ich vor 10 Jahren versucht habe, mit einem Snowboard den Berg runterzufahren, kam mir mein schlimmer Muskelkater als Ausrede fürs Aufgeben gerade recht. Wieso sollte also gerade ich besonders mutig sein? Und wie gelingt es einem überhaupt, mutig zu sein? Weiterlesen