Dieser Idee konnte ich nicht widerstehen. Als Birgit Schultz vor einigen Wochen zur Blogparade „10 Fakten über mich, damit mich meine Kunden & Interessenten besser kennen lernen“ aufrief, war mir sofort klar: Da muss ich dabei sein. Denn ich folge Birgits Vorstellung, dass wir uns alle auch als Mensch zeigen dürfen, wie wir sind. Deswegen zeige ich mich z. B. in meinen Videos oder natürlich auch in der 1:1 Begleitung immer sehr authentisch, echt und nahbar. Geschrieben habe ich darüber aber noch nie.

Darum ist dieser Artikel DIE Gelegenheit, mal ein paar neue Seiten an mir zu verraten. Orientiert habe ich mich an den Fragen, die ich bekommen habe. Und natürlich verrate ich dir auch, warum ich dir genau das über mich erzähle. Denn am Ende hat alles irgendwie auch mit dem eigenen Business zu tun. Das dürfte spannend sein für alle, die ihre eigene Aufgabe noch suchen …

Also, los geht’s ….

Kindheit, Schule & Co.

Welchen Berufswunsch hattest du als Kind?

Da war ich total bodenständig: Ich wollte Rockstar werden :-D Ich liebe Musik, tanze gerne und ausgelassen und singe auch dazu. Da ich dazu aber null Talent habe, hat sich dieser Wunsch nicht verwirklicht.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn der Wunsch nach Bühne in dir drin ist, holt er dich irgendwann ein. Und das lässt sich im eigenen Business sehr schön verwirklichen.

Wie war deine Schulzeit?

Ganz ehrlich: Eher durchwachsen. Ich war als Schülerin total schüchtern und hatte mündlich immer schlechte Noten. Seltsam für einen angehenden Rockstar, gell :-D Ich hatte einfach Angst, etwas Falsches zu sagen. Das hat lange gebraucht, bis ich das aus mir raus hatte.

Was ich daraus gelernt habe?

Heute erweitere ich meine Komfortzone täglich und mache bewusst etwas anders als gestern. Und ich schaffe mir ein für mich passendes Umfeld, in dem ich wachsen kann und so akzeptiert werde, wie ich bin.

Wusstest du schon in der Schule, dass du mal selbständig sein willst?

Im Nachhinein war das absolut erkennbar. Seitdem ich 14 Jahre alt war, hatte ich diverse Nebenjobs – häufig auch parallel. Typisch Scanner halt. Spätestens in der Oberstufe begann ich, meine vielen Jobs und Termine „zu managen“. Ich hatte alles gut im Griff. Nur zur Schule kam ich meist zu spät. Ein klares Anzeichen dafür, dass für mich ein anderer Rhythmus gilt. In meinem Abi-Artikel stellten mich meine Freundinnen dann als erfolgreiche Mehrfach-Nachtclub-Besitzerin auf Mallorca da. Die hatten das Unternehmerding in mir also schon früh recht gut erkannt. Nur ich selbst wusste nichts …

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist alles in uns drin und auch sichtbar. Wenn wir zulassen und uns erlauben, es zu erkennen.

Und danach? Welche Ausbildungen hast du gelernt und warum?

Nach dem Abitur habe ich Bankkauffrau gelernt und in dieser Bank auch 10 Jahre gearbeitet. Der Grund? Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeiten und mit ihnen was erreichen wollte. Und weil mir das Kaufmännische liegt. Deswegen studierte ich neben dem Job erst an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie BWL, VWL und Recht und setze dann im zweiten Studium noch ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre drauf. Später folgten noch Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, bevor ich dann den „Coaching-Weg“ einschlug.

Was ich daraus gelernt habe?

Alles hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe aus jeder Ausbildung und jedem Job eine Menge mitgenommen. Heute denke ich, dass genau das eine meiner Stärken ist. Ich habe mehr als 17 Jahre praktische Erfahrungen in allen relevanten Stationen in einem Unternehmen. Mein Fokus lag immer schon auf Marketing, Sales, Projektmanagement und Digitalisierung im Bereich Vertriebskanalmanagement. Das kommt mir heute in meinem Business zugute.

Persönliche Entwicklung

Welche Widerstände hattest du im Laufe deiner Entwicklung und wie bist du damit umgegangen?

Alle aufzuführen würde etwas dauern … Sagen mir mal so: Ich kenne Rückschläge und Widerstände in allen Varianten und weiß, wie sich das anfühlt. Die größte Hürde war dabei sicherlich meine Brustkrebs-Erkrankung im April 2017. Aber sie war auch meine größte Chance. Auch hier erkenne ich, wie wichtig das für mich war und bin dankbar dafür, dass mir das Leben diese zweite Chance geschenkt hat.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn wir gegen unser Inneres arbeiten bzw. ein Leben leben, das nicht zu uns passt, verlieren wir. Es ist viel einfacher, den Eltern, dem Partner, den Freunden etc. zu sagen, dass es nicht mehr geht, als wir oft denken. Und es ist besser, jemand anderes ist „böse“ auf mich, weil ich nicht mehr so funktioniere und aus dem Spiel aussteige, als wenn ich selbst mich und mein Verhalten nicht mehr annehmen kann.

Was war dein bestes oder auch negativstes Coaching-Erlebnis?

Seit 2011 lasse ich mich coachen bzw. von Menschen begleiten, die mehr Expertise auf einem Gebiet haben als ich. Dies wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Seit Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit habe ich im Schnitt 3 – 4 Menschen an meiner Seite. Eines der schönsten Coaching-Erlebnisse war direkt eines der ersten, als es um meine Identität und mein Auftreten nach außen ging. Damals war das alles noch neu für mich, und ich sog jede Erkenntnis wie ein Schwamm auf. Zu dem Zeitpunkt erkannte ich, dass ich nicht der angepasste Typ bin. Ich mache gerne mein eigenes Ding. Ideal in der Selbständigkeit. Ein negatives Erlebnis hatte ich hingegen nie. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Grund hat, weswegen er in meinem Leben ist. Deswegen kann ich auch Widerstände oder Reibungen (meistens) als das wahrnehmen, was es ist: Etwas in mir.

Was ich daraus gelernt habe?

Die Seele will wachsen, sich entwickeln und ihrer Aufgabe nachgehen. Wenn man sich selbst auf diesem Weg unterstützen will, hilft der Blick von außen und die liebevolle Begleitung durch einen Sparringparter sehr.

Bei wem suchst du dir berufliche und private Ratschläge?

Bei mir selbst. Mein Inneres kennt immer die Lösung. Manchmal fällt mir das Erkennen und das Hinhören schwer. Dann suche ich mir einen Coach oder etwas Ähnliches. Der für mich passende Mensch ist immer schon da, wenn ich ihn brauche. Dafür sorgt das Leben. Ich musste in den letzten Jahren nicht mehr nach irgendwas googlen, sondern weiß intuitiv, wer der Richtige für mich ist. Ansonsten habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Je nach Thema findet sich da immer jemand.

Was ich daraus gelernt habe?

Reden hilft. Dennoch: Die Lösung liegt in mir. Es rächt sich „Rat-Schläge“ anzunehmen, wenn sie sich im Inneren nicht zu 100 % richtig anfühlen.

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Mein Business

Welchen großen Traum, welche Vision hast du im Moment?

Für die Welt möchte ich daran mitwirken, dass wir alle raus gehen aus der Selbstbegrenzung und rein gehen in ein von innen erfülltes und großartiges Leben. Dazu gehören für mich Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und ganz viel Liebe und Mitgefühl dazu. Hier spreche ich darüber.

Für mich selbst hat sich mit der Selbständigkeit schon viel in diese Richtung getan. Aber es geht noch mehr von allem, auch für mich.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist mehr in uns drin als wir oft denken. Wer groß denkt, darf mutig sein und nach vorne gehen. Die Welt braucht mehr Menschen, die bestehende Systeme in Frage stellen und eine neue Welt nach ihren Werten erschaffen.

Was hast du getan, wenn du dachtest, deine Business-Idee klappt nicht so, wie du dir das vorgestellt hast?

Ich bin davon überzeugt, dass ich selbst die geborene Unternehmerin bin und meine Aufgabe es ist, meine Erfahrungen in die Welt zu tragen und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn eine einzelne Idee mal nicht klappt, dann probiere ich halt die nächste.

Was ich daraus gelernt habe?

Der Glaube ist wichtiger als der einzelne Schritt. Wenn du dich innerlich mit dem verankerst, was du bereits bist (weil es in dir ist), dann ergibt sich der Weg von alleine.

Wenn du es dir wünschen könntest, von wo aus würdest du am liebsten arbeiten?

Im Moment arbeite ich genau von dort, wo ich sein will: Hannover. Das mag nicht besonders spektakulär sein, aber hier ist meine Heimat. Deswegen bin ich seit kurzem wieder hierher zurück gekehrt. Was sich sonst noch ergibt? Vielleicht mit etwas mehr Sonne? Das ist noch offen. Das Leben wird mich führen.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist weniger wichtig, wo du bist, wenn du dich in dir und mit dir selbst wohl fühlst. Aber Heimat und Vertrautheit sind dennoch wichtig.

Und noch ein paar Fun Facts über mich ….

  1. Ich trage zu 99,9 % flache Schuhe und liebe es allgemein bequem. Insofern ist es etwas unverständlich, wie ich es 16 Jahre in der Bank ausgehalten habe.
  2. Ich habe wahnsinnige Angst vor Schlangen und allem, was sich schlängelt. Bei einem Betriebsausflug musste mich mal ein Kollege huckepack nehmen, weil ich nicht bereit war, den Weg weiterzugehen, wo eine Kreuzotter lag.
  3. Einer meiner Nebenjobs war die Arbeit in einer Tanzschule. Ich war Vortänzerin, legte die Musik auf und verkaufte Getränke. Musik und Bewegung ist eine meiner großen Leidenschaften.
  4. Die Krähe im Yoga (siehe Bild) kann ich erst, seitdem ich mir sage (und es spüre), wie leicht es ist. Ich hatte vorher ewig die Armmuskulatur trainiert. Aber erst die neue Geisteshaltung führte dazu, dass mir diese Übung gelang.
  5. Man nennt mich auch Tolpi, denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch und schmeiße ständig etwas um, laufe irgendwo dran etc. Und wer lacht dabei am lautesten? Ich! :-D

So, das waren die 15 Dinge persönlichen Dinge über mich.

Erzähl doch mal, was hat dich am meisten überrascht? Findest du dich wieder? Ich freue mich auf deine Rückmeldung. Lass mir gerne einen Kommentar da.

(Photo by Timo Raab)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du endlich mit dem Rumeiern aufhörst und im Business durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Wenn berufliche Unzufriedenheit auf ein inneres Streben nach Sinn trifft, kristallisiert sich bei den allermeisten Menschen eine Frage hervor: Könnte die Suche nach meiner persönlichen Berufung mein Dilemma lösen? Würde ich nicht viel zufriedener sein, wenn ich endlich wüsste, was beruflich „meins“ ist? 

Und weißt du was? Das kann ich mega gut verstehen.

Des Pudels Kern …

  1. Die heutigen Arbeitsbedingungen: Menschen als Human Resources. Gläserne Decken. Chef-Egos. Powerpoint-Schlachten. Arbeiten für die Tonne. CC- und BCC-Kriege. Ständige Anwesenheiten. Mangelndes Vertrauen. Und noch viel mehr. Wer in einem „modernen“ Unternehmen, vorzugsweise im Konzern oder in ähnlichen Unternehmensstrukturen, arbeitet, ist gefangen. Und zwar in allererster Linie in unsinnigen Entscheidungen, die mit dem, was wirklich wichtig ist, ziemlich wenig zu tun haben. Dafür aber viel damit, ob es dem nächsthöheren Vorgesetzten damit gut geht. Und dem nächsten. Und wieder dem nächsten.
  2. Die eigene Persönlichkeit: Manche Menschen sehnen sich mehr nach Sinn im Leben als andere. Zwar ist der Wunsch, sinnvoll seine Zeit zu verbringen, generell in uns allen angelegt. Denn unser Inneres, unsere Seele, wünscht sich eine Aufgabe von Bedeutung. Diese kann aber unterschiedlich ausgelegt werden. Und viele Menschen können dies unterdrücken und stellen andere Dinge, wie z. B. die (vermeintliche) Sicherheit, eine gute Bezahlung oder Ablenkung von Privatem in den Vordergrund. Zudem neigen vor allem Menschen mit Hochsensibilität bzw. Vielbegabung (auch Scanner-Persönlichkeiten genannt) dazu, an mangelndem Sinn innerlich zugrunde zu gehen.

Kommt nun beides zusammen – die eigene Persönlichkeit sowie ungünstige Arbeitsumstände – bringt einen dies oft an den Rande dessen, was erträglich ist. Burn Out & andere Erkrankungen können die Folge sein.

In der Krise fangen viele Menschen an, sich stärker mit sich selbst bzw. einem neuen Job zu beschäftigen. Und stolpern darüber, zukünftig nicht nur „irgendeinen“ Job auszuüben, sondern die eigene Berufung zu leben. Berufung klingt verheißungsvoll: Leben ohne jemals wieder arbeiten zu müssen. Sein Hobby zum Beruf machen. Mit Freude und Leichtigkeit zu wirken. Und so weiter.

Was ist eigentlich die Berufung?

In dem Begriff „Berufung“ steckt das Wort „Ruf“. Eine Berufung bringt nämlich zwei Dinge zusammen: Den Beruf selbst. Und den Ruf in dir, was du wirklich hinaus in die Welt tragen möchtest. Dein persönliches Warum. Deine Motivation hinter dem, was du tust. Was dir so wichtig ist, dass du dafür einstehst.

Eine Berufung ist demnach mehr als irgendein Job. Es ist eine bewusste Entscheidung, ein berufliches Leben zu leben, welches zu dir passt und in dem du deiner Individualität Ausdruck verleihst. Um deine Berufung zu finden, begibst du dich auf die Suche danach, wer du eigentlich bist. Und zwar nicht nur an der Oberfläche. Sondern im Tiefgang. Und dann kannst du mit all dem auch draußen sichtbar werden.

Wie gut kennst du dich selbst?

Stärken, Lebensmotive, deine Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse. Das und noch viel mehr ist deine Basis für ein gutes, zufriedenes Arbeitsleben. Denn wenn du dich selbst gut kennst, kannst du deinen Beruf auch so wählen, dass er zu dir passt. Du kennst deine Stärken nicht so wirklich? Ganz normal! Oftmals sind uns unsere eigenen Stärken nicht bewusst. Das liegt daran, dass wir häufig bescheiden erzogen wurden und nicht gelernt haben, offen über das zu sprechen, was uns ausmacht.

Und im Angestelltenjob erhalten wir leider oft nur Rückmeldungen über das, was wir nicht so gut gemacht haben. Nicht geschimpft ist genug gelobt – an dieses Prinzip halten sich immer noch viele Führungskräfte. Was wir gut machen, wird stillschweigend zur Kenntnis genommen und vorausgesetzt. Was wir nicht so gut können? In diese Wunde legt der Chef seinen Finger. So trainieren wir regelmäßig, unser Mindset negativ auszurichten: Nämlich wie wir unsere (vermeintlichen) Schwächen ausmerzen können. Wirklich förderlich ist das nicht. Denn in etwas, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde, werden wir niemals Bestleistungen bringen.

„Wer seine Stärken stärkt, wird erfolgreich.“ (Prof. Dr. Malik, St. Gallen)

Natürlich darfst du dir hin und wieder dennoch die eine oder andere Sache vorknöpfen, die du noch nicht so gut beherrschst. Vielleicht brauchst du eine bestimmte Fähigkeit auch dazu, um deinen Traumjob in die Tat umzusetzen. Doch grundsätzlich sollte dein Fokus auf deinen Stärken liegen.

Für die Suche nach deinem neuen Job solltest du dich im ersten Schritt auf das konzentrieren, was du jetzt schon gut kannst. Auf die Talente und Kompetenzen, die du bereits mitbringst. Auf Dinge, die dir leicht fallen. Auf das, was du auch tun würdest, wenn du dafür kein Geld bekommen würdest.

Wo stehst du gerade persönlich?

Kennen wir uns selbst schon gut und wissen, was wir wollen, sollten wir auch innerlich für die nächsten Schritte bereit sein. Innerliches Wachstum entsteht aber nicht über Nacht. Fast immer braucht es anfangs eine bewusste Entscheidung dafür, selbst Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Und nicht die Schuld auf den Chef, den Vorstand, den Partner oder die schlimme Vergangenheit zu schieben.

Um deine Berufung ausleben zu können, brauchst du eine starke, klare Persönlichkeit. Dein Warum muss in erster Linie dich selbst überzeugen (dann überzeugst du jeden damit). Deine Motivation darf groß sein. Vielleicht hast du dir darüber bis heute noch keine Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt, ist auch das normal. Denn die eigenen Stärken auszuleben und wertzuschätzen, lernen die wenigsten Menschen in der Schule. (Im Gegenteil, unser System ist leider eher so ausgelegt, dass wir VERlernen, was uns im Idealfall im Kindesalter von unseren Eltern beigebracht wurde.)

Je nachdem, an welchem Punkt du gerade stehst, sind es vielleicht noch einige Schritte bis du dein Potenzial stärker entfalten und leben kannst. Vielleicht sind es zu viele, um diese parallel zu einem ungeliebten und frustrierenden Job zu tun. Vielleicht solltest du schnellstmöglich raus aus diesem Umfeld, bevor noch deine letzten Energiereserven schwinden. Es gibt viele Gründe, sich genau anzuschauen, wo du persönlich derzeit stehst und wie „krass“ der nächste Schritt sein darf.

Die Angst vor der eigenen Berufung

Irgendwann stolperst du darüber, dass du deine Berufung finden solltest, um endlich, endlich im Job zufrieden zu sein. Eine Berufung scheint groß und überdimensioniert. Du willst sie. Aber du hast Angst. Große Angst.

Und was passiert?

Du verharrst vor der Berufung, wie das Kaninchen vor der Schlange. Und rührst dich keinen Millimeter weg.

Du bist blockiert. Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Fragst alle möglichen Menschen um Rat. Da aber in deinem Umkreis quasi niemand seine Berufung lebt, kann dir dort auch niemand weiterhelfen.

Möchtest du nun ewig im jetzigen Job verharren, der dich so unzufrieden macht? Das wäre doch total kontraproduktiv, oder? Und das alles nur, weil du deine Berufung heute noch nicht klar erkennen kannst? Oder weil du sie zwar vor dir siehst, aber innerlich noch nicht so weit bist?

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Die Lösung könnte sein: Ein Zwischenjob

In diesem Fall tust du dich einfach leichter, wenn du dir eine Art Zwischenjob suchst. Einen Job, der dich deiner Berufung schon einen großen Schritt näherbringt. Der dir den notwendigen Raum und die Zeit für deine persönliche Entwicklung lässt.

Dieser Zwischenjob soll natürlich auch möglichst gut zu dir passen. Deswegen schaue dir genau an, wie du persönlich tickst, was für ein Mensch du bist und was du beruflich willst. Und natürlich soll ein neuer Job auch deine Komfortzone erweitern und dich persönlich fordern. Aber „fordern“ meint nicht „überfordern“.

Ein Zwischenjob kann also ein Teilzeit-Job oder ein Job sein, der thematisch dem Traumjob schon näherkommt. Diese Variante ist genauso nützlich, denn sie bringt dich auf deinem Weg weiter und berücksichtigt dabei die aktuellen Umstände. Wichtig: Die Rahmenbedingungen müssen passen. Selbst wenn du weißt, was du willst, und dich auch im Inneren vorbereitet fühlst, so gibt es manchmal Umstände, die bestimmte Schritte (noch) nicht zulassen. Das ist ganz oft ein Mindset-Ding (also ein Ding der inneren Haltung bzw. inneren Überzeugungen). Das heißt, dein gedanklicher Raum für Lösungen ist so klein, dass du das nicht siehst, was du eigentlich erreichen könntest. Daran kannst du arbeiten und dir z. B. Unterstützung suchen.

Aber auch in dem Wissen, dass du noch größer denken könntest, darfst du Zwischenschritte machen. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z. B. dass du finanzielle oder andere Verpflichtungen hast. Oder dass du nicht weißt, ob du in den nächsten Jahren die Zeit aufbringen kannst, um eine Selbständigkeit kontinuierlich aufzubauen.

Die Grenze ist schmal, wird gerne mal überschritten. Und solltest du sie in dir wahrnehmen, höre auf dich – egal, was andere sagen.

Übrigens: Ein Zwischenjob kann auch eine Selbständigkeit im alten Beruf sein. Zum Beispiel als Freelancer im Projektmanagement, als Unternehmensberater oder im Online-Marketing. Das reicht für viele auch schon. Andere spüren irgendwann, dass sie weitergehen wollen.

Oder gleich in die Vollen: Das eigene Business

Wer sich länger mit dem Thema Berufung auseinander setzt, ahnt es schon. Den für uns perfekten Job finden wir häufig nicht in der Festanstellung. Und auch nicht in einem 08/15 Selbständigkeit, die deine persönlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Wenn dir als Unternehmensberater in der Festanstellung der Sinn gefehlt hat, fehlt dieser dir höchstwahrscheinlich in der Selbständigkeit auch.

Die Lösung ist hier, ein eigenes Expertenbusiness zu entwickeln. Ein Expertenbusiness stellt dein persönliches Wissen in den Vordergrund und kombiniert oft unterschiedliche Bereiche, die dir alle wichtig sind. Ich z. B. habe mein eigenes Business rund um die Bereiche Business und Personal Development geschaffen, weil ich beides wichtig finde und meine Fähigkeiten zusammenbringen will. Auch meine Kundin Anja ist ein Beispiel dafür.

Die Suche nach der eigenen Berufung muss also nicht immer aus dem Angestelltenjob starten. Auch als Selbständiger kann dir etwas in deiner heutigen Tätigkeit fehlen, was du noch vermisst.

Zwischenjob oder Business?

Es gibt Menschen, die springen einfach in ihr neues Leben. Diese Menschen haben alle gemeinsam, dass sie darauf vertrauen, den Weg beim Gehen zu entwickeln. Sie haben meist genug Selbstvertrauen, Mut und den Glauben daran, dass sie es schaffen können. Von außen sieht es übrigens meist leichter aus als es ist ;-)

Und es gibt Menschen, die lieber den Zwischenjob wählen, und sich dann nebenberuflich dem eigentlichen Ziel – dem eigenen Business – nähern. Sollte es so sein, hadere nicht damit. Deine Zeit wird kommen, wenn es besser passt. Das ist eben dein Weg.

Und vielleicht ist der vermeintliche Zwischenjob auch deine Endstation, weil du deine Berufung im Ehrenamt oder in der Familie ausübst. Auch das kommt häufig vor und ist voll ok.

3 Tipps, um deine Berufung ohne Druck zu finden

  1. Die Macht der kleinen Schritte (auch Mäuseschritte oder Baby-Schritte genannt): Wenn du innerlich wie äußerlich in Bewegung bleibst, bekommst du regelmäßig Rückmeldung auf dein Tun. Von anderen. Aber in erster Linie von dir selbst, in dem du hinein spürst, was sich gut für dich anfühlt. Eine Berufung lässt sich nicht auf der grünen Wiese planen. Deswegen fange an und tue etwas. Und schaue, was es mit dir macht.
  2. Vertraue dir selbst und deinem Weg: Ja, es gibt diverse Überschneidungen zwischen den Menschen, die sich auf den Weg zu ihrer Berufung machen. Diese Ähnlichkeiten habe ich in diesem Artikel für dich dargestellt. Aber letztendlich ist jeder Weg ein individueller – nämlich deiner. Hab also Vertrauen, dass du auf deinem Weg richtig bist. Auch wenn du schon gefühlte 1.000 Jobwechsel durch hattest (Hinweis auf eine Scanner-Persönlichkeit) oder du nicht mehr daran glaubst, einen Job zu finden, der dich nicht ständig überlastet (Hinweis auf Hochsensibilität). Am Ende macht alles Sinn. Jeder Wechsel. Jede Verletzung. Jeder Input. Jeder Schmerz.
  3. Hole dir Unterstützung: Wenn du mit diversen Büchern arbeitest, aber nichts „Richtiges“ erkennst. Wenn du bei Instagram Menschen folgst, die du insgeheim bewunderst. Oder wenn es dir so schlecht geht, dass du am liebsten jeden Tag kündigen möchtest. Dann solltest du dir unbedingt Hilfe von einer erfahrenen Person holen. Jemand von außen blickt mit einem neutralen Blick auf dein (Berufs-)Leben und kann dir so helfen, den roten Faden zu identifizieren. Denn in den allermeisten Fällen ist die Berufung schon viiiieeeel früher im Leben erkennbar, wenn man weiß, worauf man achten muss ;-) Es gibt also keinen Grund, da alleine durch zu müssen. Ein Coach mit Spezialisierung Business, Job oder Berufung ist die richtige Anlaufstelle, um dein Gedankenwirrwarr zu entwirren und endlich Klarheit über den nächsten beruflichen Schritt zu bekommen.

Fazit

Lass dich von dem Begriff Berufung also nicht unter Druck setzen. Nimm die Berufung als Ansporn, einen Beruf zu finden, der zum jetzigen Zeitpunkt zu dir passt und dich erfüllt. Auch wenn du jetzt schon weißt, dass dieser Job das nicht für immer tun wird.

Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir Wir sprechen dann gerne darüber, wo du gerade stehst und was dir auf deinem Weg in den Traumjob hilft.

(Photo by John Canelis)

Antje ist Autorin und Beziehungsheilerin. Durch ein Coaching-Programm bei mir hat sie nicht nur ihr Herzensbusiness in sich entdeckt, sondern auf diesem nicht ganz einfachen Weg auch ihr Herz geheilt. Wie es dazu kam, erzählt sie dir am besten selbst.

„Ich sehe da ganz viel Liebe!“ sagte Sandra beim Blick auf mein Vision Board.

Diesen Satz werde ich wohl nie vergessen.

Ich befand mich in der 3. Woche von Sandras Business-Coaching-Programm Inner Balance Business Foundation und war auf der Suche nach meiner perfekten Business-Idee. Mit „Liebe“ hatte ich jetzt nicht so wirklich gerechnet und ehrlich gesagt konnte ich damit erstmal überhaupt nichts anfangen.

Liebe? Ich? Ausgerechnet ich??? Geschieden und seit 2 Jahren glücklicher Single?

Wie ich trotz oder gerade wegen meiner inneren Abwehr gegen das Thema „Liebe“ dann doch noch „Beziehungsheilerin“ wurde und was es mit dem kitschigen Pärchen auf der Bank auf sich hatte, möchte ich dir hier gern erzählen…

Selbständig gescheitert: Eine ehemalige Bankkauffrau auf der Suche…

Als ich Sandras Facebook-Gruppe „Erfolgreich selbständig mit dem, was du liebst“ fand (oder sie mich fand), war ich tatsächlich gerade auf der Suche nach einer Idee für meine berufliche Zukunft. Ich hatte ein halbes Jahr zuvor nach 23 Jahren bei der Sparkasse gekündigt und arbeitete seitdem als Texterin und Virtuelle Assistentin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Da mich dieser neue Job auch nicht vollständig erfüllte, hatte ich mich nebenbei selbständig gemacht. Meine tollen Ideen in den Bereichen Gesundheit, Ernährungsberatung sowie Network Marketing waren grandios gescheitert – ich hatte bis dato noch keinen einzigen Cent damit verdient…

Und so langsam gingen mir auch die Ideen aus. Ich spürte, dass da irgendwas in mir schlummerte, dass nach draußen wollte, aber ich fand es alleine einfach nicht.

Dann kreuzte Sandra meinen Facebook-Weg. Bei ihr fühlte ich mich sofort gut aufgehoben. Ich erkannte, dass sie mir keine vorgefertigte Garantiert-Reich-Über-Nacht-Strategie aufdrücken würde, sondern mir in der „Inner Balance Business Foundation“ helfen würde, meine innerste Leidenschaft zu finden und ein Business „zur Welt zu bringen“, das sich RICHTIG anfühlen würde.

Ich trug mich in ihre kostenlose Challenge ein und wusste – egal, was sie mir danach anbieten würde, ich wäre dabei…

  • trotz Angst, dass sich auch das wieder als Sackgasse erweisen würde…
  • trotz Angst, wieder Geld in den Sand zu setzen…
  • trotz Angst, 8 Wochen später genauso orientierungslos zu sein wie vorher…

Das magische Vision Board und ein „aufdringliches“ Pärchen

Am Anfang war ich mega ungeduldig. Wann würde mir Sandra denn endlich sagen, wer ich bin, was ich kann und wie ich daraus ein funktionierendes Business mache?

Ich durfte erstmal lernen, meine Ungeduld zu zügeln und mich selbst auf die Suche zu machen – nach meinen Stärken, meinen Träumen, meinen Herzensthemen und dem roten Faden in meinem Leben.

Eine der vielen wundervollen Übungen war die Erstellung eines „Vision Boards“. Und obwohl ich schon vorher etliche Vision Boards gebastelt hatte, war dieses anders. Es folgte einzig und allein meiner Intuition und das Ergebnis sah wundervoll aus…

 

Vision Board von Antje Grube

 

Was ich daraus beruflich ableiten sollte, blieb mir allerdings ein Rätsel. Und dann war da dieses Pärchen. Dieses überaus kitschige Paar auf der Bank, das mir (und auch anderen) sofort ins Auge sprang.

 

Es störte mich, es passte nicht –  und trotzdem musste es mit drauf.

Immer wieder legte ich es beiseite, nur um es dann doch wieder in die Hand zu nehmen.

Ich wollte es nicht!!! Aber es drängte sich förmlich auf…

Ich gab mich geschlagen, klebte das Kitsch-Paar auf’s Board und erwartete gespannt den Live-Call, in dem Sandra unsere Vision Boards „auswerten“ würde.

Antje in der Trotzphase: Die Botschaft, die ich nicht hören wollte

Es kam, wie es kommen musste:

Sandra fragte: „Was hat denn dieses Pärchen zu bedeuten?“

Und ich konnte nur antworten: „Ich hab keine Ahnung! Das wollte da unbedingt mit drauf.“

Innerlich spürte ich bereits, dass ich doch schon eine leise Ahnung hatte. Dieses Paar wollte mir etwas sagen, es hatte eine wichtige Botschaft für mich, die ich jedoch noch nicht bereit war zu hören…

Was ich jedoch hörte, war der entscheidende Satz „Ich sehe da ganz viel Liebe.“

Ja super. Ganz toll.

Ich sah auf meinem Vision Board Erholung, Entspannung, Wasser, Ruhe, Harmonie… und schwelgte schon in Fantasien meiner eigenen Wellness-Oase und dann kam Sandra mit LIEBE um die Kurve!

Liebe! Pffff…

In mir rebellierte es. Und je mehr sich mein Inneres gegen dieses – für mich überaus lächerliche – Thema sträubte, umso deutlicher wurde mir bewusst, dass ich da auf eine Blockade gestoßen war, die ich wohl aus dem Weg räumen durfte…

Der Mauerfall: Die inneren Blockaden stürzen ein

Von Tag zu Tag wurde mir deutlicher bewusst, dass ich in mir eine regelrechte Mauer errichtet hatte – eine Mauer gegen Liebe und Beziehungen. Ich spürte, dass es an der Zeit war, diese Mauer einzureißen, mein Herz zu öffnen und die Energie fließen zu lassen, die sich dahinter angestaut hatte.

Aber wie? Wie bringt man Mauern zum Einsturz, hinter denen man sich doch so schön sicher fühlt?

Da ich in den letzten Jahren sowieso schon gelernt hatte, auf meine Intuition zu hören, auf kleine Zeichen zu achten und einfach dem zu vertrauen, was auf mich zukommt, tat ich BEWUSST überhaupt nichts, um meine Blockade zu lösen. Aber ich war bereit anzunehmen, was passierte.

Und das war so einiges…

So bekam ich zum Beispiel in geballter Ladung Danksagungen von meinen Freundinnen, denen ich mit meinen Tipps und Ratschlägen in ihren Beziehungskrisen geholfen hatte.
Verschiedene Seminare kreuzten meinen Weg, in denen ich weitere negative Glaubenssätze und innere Hindernisse aus dem Weg räumen konnte…

Stück für Stück bröckelte meine Blockade. Und mit jedem Stein, der herausbrach, fühlte ich mich befreiter. Mein Herz begann zu heilen.

Und doch war ich noch immer nicht bereit, mich auf das Thema „Beziehungen“ auch beruflich einzulassen. Irgendwas klemmte noch…

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Herzensbusiness gefunden? Oder doch nicht? Der Moment der Verzweiflung…

Inzwischen waren die 8 Wochen der Inner Balance Business Foundation schon fast wie im Fluge vergangen und ich erwartete mit Spannung mein nächstes 1:1 Gespräch mit Sandra. Ich hatte nach wie vor noch keine konkrete Business-Idee.

Ich wusste nur, dass ich coachen wollte – dass ich Frauen in Lebenskrisen helfen wollte, die Krise als Chance zu sehen und zu nutzen. Mit diesem Ansatz ging ich in das Gespräch mit Sandra…

Heraus kam ich als „Beziehungsheilerin“. Als Begleiterin für Frauen in Liebeskrisen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll und denen ich einen Weg zeigen darf in eine liebevolle und glückliche Beziehung.

So.

Herzensbusiness gefunden, Coaching erfolgreich beendet, alle glücklich.

Ja, Pustekuchen!

Ich war alles andere als glücklich. Obwohl dieses Thema während des Gesprächs fast wie von alleine aus mir herausgeflossen war, sträubte sich alles in mir. Ich war doch keine Paartherapie-Tussi!

Und wer würde mir das denn jemals abkaufen? „Ja hallo, ich bin die Antje, beziehungstechnisch die komplette Niete, aber ich sag dir mal, wie’s richtig geht…“???
Mir war echt zum Heulen zumute. War doch wieder alles umsonst gewesen? Hatte ich wieder Zeit und Geld verschwendet, um einem Traum hinterher zu jagen, der nun wie eine Seifenblase zerplatzte?

Ein tränenreiches Happy End

Das war die Stelle, an der ich hätte aufgeben können. An der ich hätte sagen können: „Blödes Coaching, alles für die Katz, wieder sinnlos Geld verschwendet…“ Das war die Stelle, an der ich mein Herz wieder hätte verschließen können.

Ich habe es NICHT getan!

Ich habe auf das vertraut, was Sandra in mir sah und was scheinbar auch meine Freundinnen in mir sahen, die mich immer wieder um Rat fragten. Ich habe endlich der Botschaft des kitschigen Pärchens auf meinem Vision Board gelauscht…

Es sagte: Hör auf, alleine stark sein zu wollen! Liebe ist nicht kitschig! Beziehungen sind nicht kitschig!

Und plötzlich verstand ich, was mich da blockierte:

Ich war so verdammt stolz darauf, es die letzten Jahre alleine geschafft zu haben, meine Krisen alleine gemeistert zu haben, meinen Sohn alleine großgezogen zu haben… dass sich ganz unbemerkt in mir der Glaubenssatz festgesetzt hatte, Beziehungen seien ein Zeichen von Schwäche.

Mit dieser Erkenntnis kamen Tränen, viele Tränen.

Und eine riesige Welle aus Liebe und Dankbarkeit, denn ich erkannte, dass ich niemals alleine gewesen war. In jeder Phase meines Lebens hatte es immer wundervolle Menschen gegeben, die mir zur Seite gestanden hatten. Ich hatte sie nur nie wahrgenommen!

Ich erkannte, wie wichtig und wertvoll Beziehungen sind. Nicht nur die Beziehung zum Partner, sondern ALLE Beziehungen unseres Lebens…

Und nun war ich bereit! Bereit, mein Herz zu öffnen, mein Herz zu heilen und das Thema „Liebevolle Beziehungen“ für mich anzunehmen, um es anschließend in die Welt tragen zu können. Ich war und bin bereit, anderen Frauen mit meinen Erfahrungen Mut zu machen, sie zu unterstützen, ihnen zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, niemals alleine zu sein.

Danke an Sandra, danke für die „IBBF“ und danke an das kitschige Pärchen auf der Bank – ich habe die Botschaft verstanden.

<a href="https://www.antjegrube.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antje Grube</a>

Antje Grube

Antje hat ihren Jugendtraum wahr gemacht und mit 40 angefangen, psychologische Beraterin zu studieren. Heute ist sie Beziehungsheilerin aus ganzem Herzen und hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg aus einer Beziehungskrise zurück in ein glückliches Leben.

(Photo by Natalie Collins & Olessya)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Warum Coach sein der schwierigste Job der Welt ist“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Häufig werde ich gefragt, wie ich eigentlich herausgefunden habe, dass ich als Coach arbeiten möchte, und wie es mir gelungen ist, diesen Weg zu gehen. In diesem Artikel lasse ich dich hinter die Kulissen schauen und erzähle dir: Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Ganz ehrlich: Hättest du mich vor einigen Jahren nach meiner Lebensaufgabe gefragt, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt und diese Frage wahrscheinlich auch etwas seltsam gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief versunken in meinem beruflichen Hamsterrad aus Deadlines, tausenden von Tasks und steigendem Stresslevel.

Danach passierte dann aber eine Sache, die ich im Nachhinein nur als Fingerzeig des Universums deuten kann: Ich kam auf einem Vortrag mit dem Thema Coaching in Verbindung und begann einen knappen Monat später bereits mit meiner Coaching-Ausbildung. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich total in meinem Element war. Nichts war mehr anstrengend. Und ich musste nicht funktionieren. Das gab mir zu denken. War womöglich noch ein anderer Lebensentwurf für mich drin, als der, den ich bis dahin gewählt hatte? Konnte es sein, dass Stress, Druck & Anstrengung gar nicht dauerhaft in meinem Leben sein mussten?

Wie lebt es sich ohne Lebensaufgabe?

Natürlich hätte ich mein Leben einfach so weiterleben können, wie ich es getan hatte. Aber ich hatte in der Coaching-Ausbildung etwas geschnuppert, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte. Ich erkannte erstmalig in meinem Leben einen tieferen Sinn für meine Persönlichkeit. Für die vielen, unterschiedlichen Jobs, die ich gemacht hatte. Und für das, was ich schon erlebt hatte.

Leben ohne Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe ist also Leben ohne einen besonderen Sinn.

Es fehlte der Tiefgang. Es fehlte ein Angebunden-sein-an-seinen-inneren-Kern.

Einige Jahre und Schicksalsschläge später hatte sich mein Denken grundlegend verändert. Es mag Menschen geben, die weniger stark innerlich danach streben, ihre einzigartige Aufgabe zu finden und diese auszuleben. Wenn du aber zu dem Typ Mensch gehörst, dem Sinn und Bedeutung generell wichtig sind im Leben, dann brauchst auch du Verständnis für deine Lebensaufgabe. Es ist weniger die Frage, ob du dich auf diesen Weg machst, sondern mehr, wann du bereit dafür bist.

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So fühlt es sich an, wenn du deine Lebensaufgabe gefunden hast

An folgenden Punkten erkennst du, dass du auf dem richtigen Weg bist.

  • Wenn du dafür etwas tust, fällt es dir sehr leicht. Du spürst keine Anstrengung.
  • Du könntest stundenlang über dieses Thema reden und verstehst nicht, dass es andere nicht so sehr interessiert wie dich.
  • Du hast eine riesengroße Vision von deinem Leben und deinem Wirken in dieser Welt.
  • Du hast manchmal Angst vor dir selbst, weil du so unfassbar motiviert und überzeugt bist, von dem, was du tust.
  • Dein früheres Leben kommt dir klein, eingeschränkt und unfertig vor.
  • Dir ist bewusst, dass es früher auch gute Dinge gab, aber jetzt fühlt es sich für dich richtiger, stimmiger, besser, leichter, schöner und wertvoller an.
  • Du unterteilst dein Leben in ein „vorher“ und „nachher“.

Aber Achtung:
Nicht verzweifeln, nur weil du nicht jeden Tag motiviert bis unter die Haarspitzen bist und auch mal Tränen fließen. Das bedeutet nicht, dass du falsch unterwegs bist. Du darfst dir das einfach so vorstellen:  Du warst jahrzehntelang in einer Sache unterwegs, die dein Herz wenig oder gar nicht berührt hat. Jetzt erkennst du, für was du eigentlich geschaffen bist und was du der Welt von dir geben willst, und springst mit einem riesengroßen Sprung aus deiner gewohnten Komfortzone raus. Und das bedeutet: Ängste, Zweifel und innere Blockaden tauchen auf. Dein Ego schickt dir diese, um dich in dem gewohnten Verhalten zu halten. Auch wenn dieses nicht besonders förderlich für dich ist.

Fokussiere dich nicht darauf. Sondern spüre, was mit dir passiert, wenn du mit deiner Bestimmung verbunden bist. Hüpft dein Herz? Kribbelt es im Bauch oder in den Füßen? Schwappt eine Welle von innerer Freude durch deinen Körper? Dann bist du genau richtig :-)

Wenn du dich entscheidest, deine Lebensaufgabe zu finden

Meine tiefste Überzeugung ist: Jeder Mensch ist für eine bestimmte Sache geboren. Diese Sache kannst nur du besonders gut. Und nur du kannst sie in dieser einzigartigen Art und Weise ausführen.

Seine Lebensaufgabe zu leben bedeutet:

  • Auflösung der eigenen, gefühlten Begrenzung
  • Pure Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung
  • Etwas Sinnvolles mit den Gaben zu tun, die dir mit deiner Geburt mitgegeben wurden

Deine Lebensaufgabe muss dabei nicht zwingend etwas mit deinem Beruf zu tun haben. Vielleicht findest du deine Erfüllung auch in deinem Privatleben, in einem Ehrenamt, hast mehrere Jobs oder konzentrierst dich auf ein Hobby. Vielleicht spürst du auch, dass sich diese Sache nicht in einem klassischen Angestelltenjob finden lässt.

Wie kannst du starten?

Tatsächlich steht und fällt alles mit deiner inneren Entscheidung:

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Ja, ich erlaube mir, groß zu denken.

Ja, ich fange einfach an.

Ja, ich vertraue darauf, dass ich meine Lebensaufgabe finde.

Ja, ich nehme Kontakt zu meinem Herzen auf.

Wie gehst du vor?

Lasse die Suche nach deiner Lebensaufgabe im Herzen wirken, z.B. durch Meditation oder Schreiben. Aber überhöhe das Ganze nicht oder setz dich gar unter Druck („ich muss jetzt meine Lebensaufgabe finden“). Damit ist deine Suche im Verstand. Dieser aber wird dir dabei nicht weiterhelfen.

Suche den roten Faden in deiner Biographie:

Was hast du immer schon gerne gemacht (unabhängig von Geld)?

Was würdest du tun, wenn du kein Geld verdienen müsstest?

Was ist dir schon immer zugefallen, ohne dass du viel dafür tun musstest?

Was treibt dich morgens an, aus dem Bett zu steigen?

Woran erkennst du, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

Nicht immer können wir uns „frei“ dafür entscheiden, uns auf die Suche zu machen. Wenn du dir selbst lange genug aus dem Weg gehst und nicht auf dein Inneres hörst, braucht es manchmal eine Krise, wie z.B. eine Krankheit, Trennung oder Mobbing auf der Arbeit. Diese Signale weisen dir den Weg, den du gehen solltest.

Tatsächlich erkennst du den richtigen Zeitpunkt in deinem Herzen. Es ist wichtig, dass du auf deine innere Stimme hörst und sie nicht verdrängst.

Zum Thema „Lebensaufgabe finden“ gebe ich dir in diesem Video einen persönlichen Input.

Warum jeder sich auf den Weg machen sollte, seine Lebensaufgabe zu finden | FB Live vom 23.04.2018

Beliebte „Fehler“ bei der Suche nach der Lebensaufgabe

  • Perfektionismus
  • Druck
  • Wunsch aus dem Verstand, alles genau wissen zu wollen
  • Exakte Planung
  • Bedürfnis nach Kontrolle
  • Kein Kontakt mit der Welt, z.B. Feedback und Austausch

Die schönste Möglichkeit, deine Lebensaufgabe zu leben: Die Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist das schönste Mittel, um deine Kraft aus dir herauszuholen und sie der Welt zu zeigen. Du hast 100 % Freiheit und kannst dein Business exakt so ausrichten, wie du es brauchst (wenn du dabei die eine oder andere Business-Regel anwendest).

Wichtig ist, wenn du mit der Selbständigkeit liebäugelst: Solange du nicht sichtbar bist, keine Kunden hast und dein Angebot nicht zeigst, bekommst du auch keine Resonanz von der Welt. Feedback und Resonanz sind aber unheimlich wichtig, damit du deinen Weg erkennst und gehen kannst. Aus Feedback lernst du und entwickelst sukzessive dein Business weiter, bis es 100 pro zu dir passt.

Wie weit bist du auf der Suche nach deiner Lebensaufgabe? Hast du sie schon gefunden? Wie bist du vorgegangen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar hier auf meinem Blog.

(Photo by Hanneke Laaning )

 

 

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Ich weiß noch genau, wie sich am 10.04.2017 meine Welt auf einen Schlag für immer verändern sollte. Brustkrebs – mit nur 36 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt saß ich als frischgebackener Single in einer fremden Stadt und arbeitete in einem Beruf, der mich nicht mehr erfüllte. Nur knapp 10 Monate später habe ich gekündigt, und es ist nichts mehr sicher in meinem Leben – aber eines habe ich durch die Erkrankung gefunden: Das Glück in mir.

Was passiert bei einer solchen Diagnose?

Als ich die Diagnose erhielt, hatte ich Todesangst. Ich wusste nicht, wie schlimm es ist. Ich wusste nicht, ob ich leben oder sterben würde. Ich spürte nur, dass da eine große Kraft in mir ist, die endlich raus wollte. Die Zeit danach gliederte sich in drei Phasen:

  1. Klarkommen, Verarbeiten, Akzeptieren, mich neu sortieren
  2. Tiefe Schau nach innen
  3. Entscheidungen treffen und Konsequenzen ziehen

Am 04.02.2018 ist Weltkrebstag gewesen. Der erste Weltkrebstag als Betroffene. Wie ich diese Zeit erlebt habe, was meine größte Angst ist und was ich daraus fürs Leben lerne, erzähle ich dir in diesem Video (ca. 24 Minuten). Dieses Video habe ich live auf meinem persönlichen Facebook-Profil aufgenommen.

Persönliche Worte zum Weltkrebstag 2018 - FB Live vom 04.02.2018

Was war meine stärkste Erkenntnis?

Mir wurde bewusst:

  • Wenn ich jetzt gehen müsste, hätte ich nicht genug von dem gemacht, was ich wirklich liebe.
  • Meine größte Angst ist, dass ich die Dinge, die ich aus dem Herzen heraus will, nicht getan habe.
  • Es kommt nicht darauf an, wie lange man lebt, sondern darauf, was man aus seiner Zeit macht.

Ich weiß, im Grunde ist uns das allen klar. Nur leben wir trotzdem häufig so, als hätten wir eine Garantie, mindestens 80 Jahre alt zu werden.

Time is a valuable thing.

(Linkin Park)

Lebensträume? Herzenswünsche? Dafür ist jetzt keine Zeit. Zu sehr stecken wir im Alltagsstress. Zu sehr sind wir damit beschäftigt, das zu erfüllen, was andere (vermeintlich) von uns erwarten. Zu oft verschieben wir das auf später, weil genau jetzt gerade anderes ansteht.

Versteh mich nicht falsch: Das ist ok.

Die Seele hat ihr eigenes Tempo, um zu wachsen.

Aber ganz ehrlich: Die meisten von uns haben weniger das Problem, dass sie zu gut auf sich hören. Wir neigen eher dazu, die innere Stimme zu unterdrücken, die uns flüstert, was eigentlich zu tun wäre. Geht dir das auch so?

Was tust du für dich und deine Zufriedenheit?

Ich beschäftige mich seit meinem 30. Lebensjahr aktiv mit meiner persönlichen Entwicklung.

Das waren meine Bausteine:

  • Persönliche Coachings
  • Fachliteratur
  • Gruppen-Seminare
  • Selbstlernkurse
  • Veranstaltungen
  • Weiterbildungen, z. B. als Business Coach und in Hypnose

Ich habe viel in meinem Leben geändert. Und das meiste hat sich sehr positiv auf meine Zufriedenheit ausgewirkt. Natürlich bin ich aber auch den einen oder anderen Umweg gegangen. Nur vor großen Entscheidungen hatte ich Angst. Vor allem davor, meinen Job zu kündigen und etwas mit meiner Zeit anzufangen, was mir wirklich am Herzen liegt. Kennst du das auch?

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Was hindert dich daran, dein Leben zu leben?

Nach allem, was ich weiß, glaube ich, dass wir alle die gleichen Herausforderungen haben:

  • Wie werde ich glücklich in dieser vollen, lauten Welt?
  • Wie schaffe ich es herauszufinden, was mich wirklich ausmacht und erfüllt?
  • Wie bekomme ich mehr Sinn in mein Leben?
  • Wie entwickele ich mehr Bewusstsein für das Gute im Leben?
  • Wie integriere ich mehr Leichtigkeit und Gelassenheit?

Zwischen dir und diesen Wünschen stehen Ängste, blockierende Gedanken und das fehlende Know-How, wie du deine Persönlichkeit transformieren kannst. Leider wird uns nämlich nicht in der Schule beigebracht, wie wir wertschätzender, gesünder und selbstbewusster mit uns umgehen. (Dabei wäre das viel wichtiger als einige andere Fächer!)

Für all diese Fragen habe ich mich vor knapp 8 Jahren auf die Suche gemacht. Und ich habe Antworten gefunden, die mir kontinuierlich Sicherheit und Stabilität geben. Diese Antworten sind unabhängig von den äußeren Umständen. Sie liegen direkt in mir. In meinem Inneren.

Was mir am meisten geholfen hat

Ich habe mir von Anfang an ausgemalt, wie ich lebe. In allen Facetten. In den buntesten Bildern. Mit so viel Liebe und Lebensfreude, wie ich irgendwie in mir aufbringen konnte. Ich habe geschrieben, gemalt, gebastelt und geklebt. Habe mich mit allen möglichen Dingen motiviert, dabei zu bleiben. Ich habe mich selbst gesehen als eine starke, selbstbewusste, glückliche Frau, die ich auch diese Sache in ihrem Leben überstehen wird. Und daraus lernen wird.

Ich denke, das habe ich geschafft.

Aber ich möchte auch nichts beschönigen.

Es ist und war nicht immer einfach.

Dieser Weg hat seine Herausforderungen.

Kein Tag gleicht dem anderen.

Dennoch ist es mein Weg.

Und er macht mich glücklicher als der Weg, den ich vorher gegangen bin.

Was ist deine größte Angst?

Wenn du sie mit uns teilst, wird sie sich kleiner anfühlen – versprochen. Freue mich auf deinen Kommentar!

(Photo by Julia Caesar)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „In 6 Schritten zur spirituellen Morgenpraxis“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Bevor ich mit Yoga angefangen habe, habe ich mich eigentlich gar nicht gespürt. Zumindest empfinde ich das so, wenn ich im Rückblick auf mein Leben bis zum zarten Alter von 30 Jahren drauf schaue ;-) Ich hatte keinen bewussten Zugang zu meiner Intuition. Klar, ab und zu habe ich auch Dinge geahnt. Aber ich konnte meine Intuition nicht bewusst finden. Konnte sie nicht als echtes Werkzeug einsetzen und von ihr lernen und profitieren.

Das ist auch der Grund, weswegen ich wirklich jedem empfehle, Yoga eine Chance zu geben. Wenn du nicht am eigenen Leib erfahren hast, was es bewirkt, verpasst du etwas. Wenn du in Kontakt mit deiner Intuition bist, wird sich etwas in deinem Leben verändern. Es ist etwas Großes. Etwas Bedeutsames. Etwas unendlich Wertvolles.

Aber was ist eigentlich die Intuition?

Die Intuition ist eine Art unbewusstes Wissen. Du weißt etwas, hast es aber nicht bewusst gelernt / studiert / gedacht. Es ist einfach plötzlich da, wie eine Art Eingebung. Das Schöne ist: Unsere Intuition gibt uns immer richtig tolle Tipps. Leider haben wir oft entweder verlernt, sie wahrzunehmen oder aber auf sie zu hören.

Wir können keine innere Stärke entwickeln, wenn wir auf der Flucht sind. Brené Brown

Grundvoraussetzung für das Wahrnehmen deiner Intuition ist: Äußere Ruhe schaffen.

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Wie gelingt es dir, Ruhe einkehren zu lassen?

Wir leben in einer trubeligen Welt. Das Lebenstempo ist hoch. Die äußeren Reize sind gewaltig.

Innere Ruhe entsteht immer dann, wenn du in den Rückzug gehst.

  • In die Natur: Waldspaziergänge, Seen, Meer. Am besten täglich.
  • Zu dir finden: Meditieren. Einfach mal 10 Minuten nichts tun.
  • Yin Yoga: Eine ganz ruhige, bewusste, tiefgehende Form von Yoga, die dich wieder erdet.
  • Schreiben: Nimm dir jeden Tag Zeit, deine Gedanken mit Hilfe des Schreibens zu sortieren.

Wie spürst du deine Intuition?

Unser Körper und unser Geist zeigen uns ganz genau, was gut und richtig für uns ist.

Auf folgende Signale solltest du achten

  • Gedankenblitze
  • Träume
  • Seltsame Einfälle
  • Körpergefühle, z.B. Zittern, Kribbeln

Lege dir ein Buch an und notiere dir solche „Zufälle“. Erkenne die Systematik dahinter.

Intuition finden heißt aber auch ….

konsequent zu sein. Wenn du spürst, was deine Intuition dir sagt, dann darfst du auch danach handeln. Dafür braucht es Mut, Entschlossenheit und einen bewussten Geist.

Im Video gebe ich dir in 33 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

Intuition I Wie Du in Kontakt mit Deinem Inneren kommst (FB Live vom 08.01.2018)

Willst du wissen, was deine Intuition dir sagen möchte?

Dann melde dich gern bei mir. Ich freue mich auf dich!

(Photo by Caleb Frith)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Von Zeit zu Zeit überkommt mich der Video-Flash. Dann packt mich ein dringendes Thema, und ich MUSS es dann einfach persönlich mit dir teilen. Und da ich nicht alle von euch kennen lernen kann (obwohl ich das insgeheim so gerne möchte …), drehe ich dann ein Video für dich. Dabei fällt mir in letzter Zeit Folgendes auf: Der Hintergrund ist nicht optimal. Meine Frisur sitzt nicht. Ich bräuchte besseres technisches Equipment. Ich habe keine tolle Anfangsmusik. Und so weiter. Was zeigen mir meine Gedanken? Die Perfektionismus-Falle hat mal wieder zugeschlagen. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Tief im Inneren sind wir alle sehr verletzliche Wesen. Und in jedem Veränderungsprozess kommt der Punkt, an dem sich diese Verletzlichkeit besonders zeigt. In Form von Ängsten.  Angst begleitet uns wie ein treuer Begleiter in unserem Leben und wird wohl auch nie vollkommen verschwinden. Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Warum du unbedingt du selbst im Business sein solltest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Bist du in Kontakt mit deinen Gefühlen oder analysiert du dein Leben? Erwartest du, dass die Dinge so laufen, wie du das willst und wie es dir passt? In den letzten Wochen habe ich wieder einmal die Erfahrung gemacht, wie entscheidend unser Umgang mit schwierigen Themen ist. Insbesondere solchen Themen, die auf den ersten Blick schmerzhaft erscheinen. Themen, die uns einfach Angst machen. In diesem Artikel soll es daher darum gehen, wie du raus aus der Angst kommst. Weiterlesen